Weihnachten – das Fest der Liebe – Predigt von Daniel Krestel
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So, jetzt ist es besser. Ja, wir wollen uns heute ein Thema anschauen. Und da freue ich mich, dass wir uns da Gedanken drüber machen können. Weihnachten, das Fest der Liebe. Ausrufezeichen, Fragezeichen. Ich glaube, dieser Ausdruck begegnet uns immer wieder, so in den Tagen. Bisschen anders vielleicht auch, aber dieses Weihnachten, das Fest der Liebe, es hat eine biblische Grundlage, es leitet sich von Johannes 3, Vers 16 ab. Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen Sohn gab. Und daher kommt es eigentlich oder grundsätzlich, aber dieser Begriff Weihnachten, das Fest der Liebe, etablierte sich im christlichen Brauchtum seit dem Mittelalter als Weihnachten, das Fest der Familie und das Liebesfest. So wurde es auch gefeiert und es wurde auch beeinflusst durch die Liturgie und die Predigten der damaligen Zeit. Im 20. Jahrhundert wurde dieser Ausspruch oder dieser Satz, Weihnachten, das Fest der Liebe, durch die Liturgie und die Predigten und die Volksfrömmigkeit popularisiert. Es kam in Mode und so ist es, wenn irgendetwas in Mode kommt, dann ist die Vermarktung nicht mehr weit entfernt und so wurde daraus auch Konsum und letztendlich auch Geld gemacht. Und damit, das verbindet ja die Welt damit, Weihnachten, das Fest der Liebe, kauf Geschenke, gib Sachen weiter, mach es dir schön, schönes Essen und so weiter. Genau, daher kommt dieser Begriff. Und beim Ausdruck Weihnachten, Fest der Liebe, denken wir allzu oft an eine glückliche Familie, die gemütlich zusammensitzen, unterm Weihnachtsbaum, man packt Geschenke aus, alle haben sich lieb, alle genießen das Essen und erfreuen sich an dem Fest. Und es ist sehr wertvoll, es ist sehr schön, wenn eine Familie echten Frieden und Liebe untereinander hat und Weihnachten so genießen kann, so erleben kann. Das ist sehr schön. Aber ich möchte euch kurz aufzeigen, wenn wir über unseren Tellerrand hinausschauen, dann werden wir feststellen, dass wir Weihnachten auch ganz anders erleben können. Vor genau 111 Jahren standen die Soldaten im Ersten Weltkrieg in den Schützengräben. Sie sind in den Krieg ausgezogen mit der Versprechung im Sommer Juli 1914, dass im Herbst spätestens bis zum Winter Krieg vorbei ist und dass sie zu Hause bei ihren Familien sind. Aber das Gegenteil ist eingetreten. Viele starben, ständige Angst vor dem Tod, viel Leid, viel Entbehrungen, Mangel. Und das Gleiche gilt auch für die Lieben zu Hause. Ungewissheit, Sorge, Verlust. In dem Ersten Weltkrieg fielen circa 16 bis 20 Millionen Menschen. So kann man Weihnachten auch erleben. 30 Jahre später, Weihnachten im Jahr 1944, Konzentrationslager Ravensbrück, Corite Boom, feiert, nein anders gesagt, erlebt Weihnachten unter brutalen Bedingungen, Zwangsarbeit, Ausbeutung. und im Zweiten Weltkrieg sterben 60 bis 85 Millionen Menschen. Und viele erleben Weihnachten ganz anders, nicht so, wie wir das wahrscheinlich vor uns haben. Mein Lehrer, Herr Enders, ein sehr guter Lehrer, den ich sehr gemocht habe, der erzählte uns, dass als der Krieg vorbei war 1945, er vier Jahre alt war und zu Weihnachten bekam er eine halbe Scheibe Brot geschenkt. Eine halbe Scheibe Brot. Und er hat sich riesig gefreut, dass er seinen Hunger etwas stillen konnte. Auch so kann man Weihnachten erleben. Berlin, 19. Dezember 2016. Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidsplatz. Ein Terrorist rast mit einem LKW durch die Menschenmenge, 13 Tote, 170 Schwerverletzte. Wir erleben die Angehörigen Weihnachten. Verlust von Angehörigen, Schwerverletzte im Krankenhaus, Weihnachten, ein Fest der Liebe. Aber genauso wie gestern hat sich dieser Tag gej der 20 Dezember 2024 ein Terrorist f in Magdeburg 300 bis 400 Meter durch die Menschenmenge auf den Weihnachtsmarkt sechs Tote 299 Menschen verletzt teilweise schwer oder lebensbedrohlich Wir erleben diese Menschen Weihnachten, wir erleben die Angehörigen Weihnachten, wir erleben diese Stadt Weihnachten, ein Fest der Liebe. Aber auch sowas finden wir. Weihnachten alleine, ohne Angehörigen, vereinsamt, irgendwo in einen Raum abgestellt, nirgendwo Menschen, die irgendwie Liebe weitergeben können oder das Weihnachten für diese Menschen, ein Fest der Liebe. und man kann Weihnachten auch so erleben. Und oft spielt das wahrscheinlich in unseren Breitengraden, in unseren Familien, diese Atmosphäre wieder, Familienstreit. Wenn du ein bisschen in den sozialen Medien unterwegs bist, dann gibt es heutzutage viele Ratschläge, wie man Weihnachten überstehen kann, dass die Situation mit der Familie nicht völlig eskaliert. Hass, Streit, Kälte, Scheidung, zerrissene Familien, unausgesprochener Streit, Gräben im Herzen, Unversöhnlichkeit. Man versucht irgendwie den Frieden zu wahren, man schauspielert gut, um die Festtage irgendwie in Scheinfrieden gut verbringen zu können. Also ihr seht, man kann Weihnachten ganz unterschiedlich erleben, aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Und jetzt frage ich dich, Weihnachten, das Fest der Liebe, wie kann man das definieren? Erlebt das jeder so, dass Weihnachten das Fest der Liebe ist? Wie würdest du dieses Wort Liebe definieren? Und wir haben hier ein großes Problem, wir Menschen, dass wir uns mit diesem Wort Liebe schwer tun. Was ist das? Was würdest du sagen, was ist das? Das macht ja den Kern aus, Liebe an diesem Fest. Wie würdest du das Wort definieren? und ihr würdet mir sehr wahrscheinlich recht geben, wenn ich sage, es kommt ganz darauf an, aus welchen Umständen du heraus dieses Wort gerade anschaust. Welche Umstände gerade in deinem Leben da sind, was du gerade erlebst, das wird wahrscheinlich dieses Wort Liebe in deinem Leben definieren. Und wir merken schon, wir können dieses Wort sehr schwer greifen. Es gibt keine Definition für Liebe. Ein Wort, was definiert ist, was für alle Menschen gilt. Du kannst Weihnachten in einer glücklichen Familie erleben. Da wirst du Liebe ganz anders erleben. Aber du kannst genauso in irgendeinem Schützengraben liegen oder im Streit sein, wo du keine Liebe erfährst. Und du wirst Liebe ganz anders wahrnehmen oder gar keine Liebe wahrnehmen. bestenfalls ordnen wir dieses Wort Liebe oder wenn wir eine Definition davon suchen, ganz subjektiv auf unsere Gefühlsebene ein. Fühle ich Liebe? Erfahre ich Liebe? Sind die Umstände in meinem Leben so, dass es für mich liebenswert ist? Fühlt es sich gut an? Verhalten sich andere Menschen so, wie ich mir das vorstelle? Dann empfinde ich Liebe, dann spüre ich Liebe, dann kann ich etwas davon wahrnehmen. Aber wir merken, es ist sehr stark subjektiv. Es kommt sehr stark darauf an, in was für einem Umfeld du lebst. Und damit ist diese Liebe, die wir Menschen definieren können, eine sehr stark selbstbezogene Liebe. Deswegen lasst mich heute Morgen ein Statement setzen. Der Mensch kann von sich aus Liebe nicht definieren, weil er Liebe nicht hat und unfähig ist, wahre Liebe zu leben. Ich möchte es nochmal wiederholen. Der Mensch kann von sich aus Liebe nicht definieren, weil er Liebe nicht hat und unfähig ist, wahre Liebe zu leben. Und wenn du jetzt gerade empört bist und denkst, wie kann man sowas sagen, dass wir Menschen keine Liebe haben und unfähig sind zu lieben und sowas nicht definieren können, und vielleicht wirst du gleich rausgehen, dann gib mir doch 20 Minuten, um dir aufzuzeigen, was wahre Liebe ist und was es mit Weihnachten zu tun hat. Vielleicht können wir dieses Wort Liebe doch definieren. Aber erstmal bleibt dieses Ausrufezeichen und Fragezeichen. Schlagt mit mir ein paar Verse auf. 1 Johannes 4 1 Johannes 4 die Verse 7 bis 11 Dort schreibt Johannes Geliebte lasst uns einander lieben denn die Liebe ist aus Gott Und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren und erkennt Gott. Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. Hierin ist die Liebe Gottes zu uns offenbar worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben möchten. Hierin ist die Liebe nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und uns seinen Sohn gesandt hat als Sühnung für unsere Sünden. Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, sind auch wir schuldig, einander zu lieben. Der erste Gedanke, der hier aus diesem Text sehr klar hervorkommt, ist folgendes. Liebe hat einen Ursprung, die Liebe ist aus Gott. Wenn wir von Liebe reden, müssen wir bedenken, wie abgegriffen und vielseitig unser Wort Liebe ist und wie das heute in unserem Sprachgebrauch verwendet wird. Es geht im Neuen Testament nicht bloß um Mitmenschlichkeit, um freundliches, gegenseitiges Helfen. Das kann die Welt auch, das hat mit Gott noch nichts zu tun. Hier wird deutlich aus diesen Versen, dass Liebe eine komplett neue Lebensweise ist, die aus Gott stammt und Gottes Wesen an sich trägt. Weil die Liebe aus Gott ist, so haben wir es gerade eben gelesen, folgt der Satz, jeder der liebt, ist aus Gott geboren und erkennt Gott. Johannes stellt hier fest, Liebe kommt von Gott. Gott ist der Ursprung der Liebe und jeder, der liebt, der hat Gott erkannt. Deswegen kann er lieben. Der hat eine Beziehung zu diesem lebendigen Gott. Der hat eine Wiedergeburt erlebt, dass er Liebe begreifen, fassen und weitergeben kann. Lieben kann ein Mensch nur dann, wenn er grundsätzlich verändert wird. Wenn er eine Wiedergeburt erlebt. Wenn er Gott wirklich erkennt. Ansonsten ist er unfähig, aus sich heraus zu lieben. Könnten wir lieben, dann hätte Johannes uns einfach dazu auffordern können, verhaltet euch doch lieb. Seid lieb zueinander. Geht liebevoll miteinander um. Und damit wäre alles erledigt. Dann bräuchten wir kein Glauben an Gott. Dann könnten wir aus eigener Kraft, aus eigenem Leben heraus Liebe produzieren, Liebe den anderen zukommen lassen. dann bräuchten wir keinen Christus. Und interessant in Vers 8 zieht Johannes den Umkehrschluss. Und da sagt Johannes, wer nicht liebt, erkennt Gott nicht, denn Gott ist Liebe. Er sagt, jemand, der nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt. Du als Mensch kannst keine Liebe weitergeben, weil du keine Liebe besitzt. Du hast keine Liebe. Wer nicht liebt, erkennt Gott nicht, denn Gott ist die Liebe. Hier ist ein sehr interessanter Ausdruck und ich weiß nicht, ob du dich damals schon befasst hast. Gott ist Liebe. Diese Aussage ist revolutionär und wir müssen uns über diese Aussage Gedanken machen. Was heißt das? Gott ist Liebe. Johannes wiederholt das im Vers 16, dort wird diese Aussage nochmal getroffen. Gott ist Liebe. Die Menschen, die Gott kennengelernt haben, weil er sich ihnen offenbart hatte, sprachen immer über Gottes Gerechtigkeit. Sie sprachen über Gottes Treue. Sie sprachen über Gottes Weisheit. Sie sprachen über Gottes Macht. Sie sprachen über Gottes Gerechtigkeit. Sie sprachen über Gottes Zorn. Ganz viel im Neuen Testament. Und das sind alles Eigenschaften, die in seinem Handeln und Wirken zum Vorschein kommen. Aber kein Bote Gottes hat jemals gesagt, Gott ist Gerechtigkeit. Kein Bote Gottes hat gesagt, Gott ist Macht oder Gott ist Weisheit. Das hat keiner gewagt zu sagen. Aber Johannes sagt hier zum ersten Mal was, was unglaublich ist. Gott ist Liebe. Das haben sich die Propheten nicht getraut auszusprechen. Gott ist Liebe. Das ist etwas völlig Neues. Liebe ist nicht eine Wesensart oder eine Regung von vielen anderen, die gerade Gott ausführt, wie Weisheit, Macht, Gerechtigkeit, Zorn, sondern Liebe ist Gottes innerstes, ewiges Wesen. Gott ist im Kern Liebe. Alles aus ihr fließt aus der Liebe heraus. Seine Gerechtigkeit, seine Macht, seine Heiligkeit, sein Zorn. Das sind alles Ausflüsse, die kommen alle aus der Liebe heraus. Gottes innerstes Wesen ist Liebe Gott ist Liebe Und das ist eine Sache die f uns Menschen so schwer zu begreifen ist Wir können es nicht fassen, weil wir keine Liebe in uns haben. So wie Gott agiert in der Welt, dass er eine Welt geschaffen hat, dass er uns geschaffen hat, Seine Gerechtigkeit, sein Umgang mit dir und mit mir, sein gerechtes Gericht entspringt immer aus seinem Kernwesen der Liebe. Gott ist Liebe. Gott ist Liebe, das ist diese einzigartige Aussage des Evangeliums und das finden wir nirgendwo sonst in der Welt. Nirgendwo in den Religionen dieser Welt, nirgendwo in den Philosophien dieser Welt gibt es so einen Ausdruck. Gott ist Liebe. Im Alten Testament wird uns gezeigt, dass Gott aus Liebe Israel erwählt hat. Weil er dieses Volk geliebt hat, hat er Israel erwählt. Und die Propheten verstanden ein bisschen etwas. Sie haben etwas geahnt von dieser Liebe. Jeremia und auch Hosea schreiben davon, wie viel diese Liebe ertragen muss wegen der Treulosigkeit des Volkes. Sie haben etwas geahnt von dieser Liebe, aber sie haben es nicht komplett verstanden. In Jeremia 31, Vers 3, da sagt Gott zu Israel, ja, mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt, darum habe ich dich fortdauern lassen, meine Güte. Mit ewiger Liebe. Gott ist Liebe. Gott ist ewig. Sein Wesen ist Liebe, war schon immer Liebe. Und immer wenn er sich in der Geschichte offenbart, wenn er sich Menschen offenbart, dann immer aus Liebe heraus. Im letzten Buch des Alten Testamentes sagt Gott durch Malachi zu seinem Volk, ich habe euch geliebt. Und wisst ihr, was das Volk antwortet? Worin hast du uns geliebt? Worin hast du uns geliebt? Wir sehen deine Liebe nicht. Wir begreifen es nicht. Wir verstehen es nicht. Wir sehen es nicht. Warum? Weil der Mensch keine Liebe hat. Woher kommt denn das? Wir sehen deine Liebe nicht. Worin hast du uns geliebt? Weil die Israeliten auf die Umstände geblickt haben. Und gesagt haben, nein, wir sehen keine Liebe. Es läuft nicht so, wie ich das gerade hätte. Die Menschen gehen mit mir nicht so um, wie ich das gerne hätte. Also empfinde ich keine Liebe. Es ist eine rein gefühlsmäßige Aussage. Worin hast du uns geliebt? Wir spüren davon nichts. Aber Gott sagt, ich habe euch geliebt. Und schaut mal, hier ist unser grundsätzliches Problem. Wir Menschen sind unfähig, die Liebe Gottes zu erfassen. Wir können es nicht. Und deswegen beurteilen wir Liebe sehr subjektiv. Und all das, was wir erfahren in unserem Leben, all das, was wir sehen, widerspricht dieser Aussage, Gott ist Liebe. Unsere Wahrnehmung lässt darauf schließen, dass Gott kein Gott der Liebe ist. Wir sehen Krieg, wir sehen Leid, wir sehen Streit, wir sehen Hass, wir sehen Lüge, wir sehen Mord. Wir erleben Krankheit, wir erleben Unbarmherzigkeit, wir erleben Unterdrückung, Mobbing, Ausnutzung und so weiter und so fort. Das ist das, was wir feststellen. Und die Frage, die dann aufkommt, wo ist Gott? Wo ist dieser Gott der Liebe? Gestern in den Nachrichten hat man das lesen können, dieser Anschlag von Darmstadt, da waren Plakate. Wo ist Gott der Liebe? Wir sehen das nicht. Wir Menschen haben keine Antenne, um die Liebe Gottes beurteilen, erfassen zu können. Die Israeliten sagten, wir haben keine Liebe von Gott empfangen. Und vielleicht bist du auch heute hier und sagst, ein Gott der Liebe, aber nicht bei mir. Da kommt bei mir nichts an. Ich spüre davon nichts. Ich empfinde davon nichts. Adolf Schlatter, ein Bibelausleger, hat es sehr trefflich dargelegt. Ich zitiere, was wir über Gott sagen und denken, nimmt notwendig unsere eigene Farbe an. Und das ist eine falsche Farbe, die ihn entstellt und unsere Gedanken über ihn unwahr macht. Ich wiederhole nochmal. befreit worden sind.
Er sagt, wenn wir Menschen versuchen, die Liebe Gottes zu ergreifen, zu begründen, zu definieren, dann können wir es nicht, weil wir Menschen sind. Und wir schließen aus unserer subjektiven Liebe auf diesen Gott der Liebe. Und das verfärbt Gott. So ist Gott nicht. Wir können Gott nicht objektiv einordnen, weil wir gefallene Wesen sind, weil wir eine sündhafte Natur in uns tragen. Und deswegen verstehen wir diese Liebe Gottes nicht. Und wir könnten noch so lange reden. Und wir können das in Worte fassen, wir können das aussprechen, aber wir können es nicht fassen. Und deswegen muss Gott uns seine Liebe zeigen. Gott muss seine Liebe uns offenbaren, dass wir das verstehen. Das ist das Zweite, was wir hier in diesem Text finden. Wir haben gerade den Ursprung der Liebe gesehen. Gott ist Liebe, aber jetzt muss er seine Liebe offenbaren, dass wir Menschen das verstehen, begreifen. Gottes Liebe im Gesandten Sohn. Gott zeigt uns jetzt seine Liebe. Gott stellt wirklich ein Ereignis dar, um zu zeigen, das ist Liebe. Und Johannes gibt uns eine klare Antwort in Vers 9. Dort heißt es hierin oder darin ist die Liebe Gottes zu uns offenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben möchten. Hierin ist die Liebe nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und uns seinen Sohn gesandt hat als Sühnung für unsere Sünden. Gottes Liebe wurde sichtbar in unserer Mitte, in der Menschheitgeschichte, zu einer bestimmten Zeit, an einem bestimmten Ort. In Galater 4, Vers 4 heißt es, als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn. Wenn Gott Liebe ist, dann war er schon immer Liebe, dann war er schon ewig Liebe. und sein ganzes Handeln in der Weltscheitsgeschichte ist von Liebe geprägt. Aber wir konnten das nicht fassen. Es waren immer nur Bruchstücke, die irgendwie zu den Menschen gekommen sind. So wie Israel auch diese Liebe Gottes erfahren hat, wo Gott zu ihnen gesagt hat, ich liebe euch. Aber das Volk konnte das irgendwie nicht wahrnehmen. Und jetzt gibt es einen Ort, wo Gott seine Liebe zeigen will. Ganz offen. Und dieses Zeigen dieser Liebe, das geschieht in einer Tat, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat. Und über diesen Satz müssen wir nachsinnen. Wir kennen das so im christlichen Kontext, wir hören das so oft, Gott hat seinen Sohn gesandt. Aber wir müssen uns das mal verinnerlichen. Wir müssen darüber nachsinnen, was das für eine Aussage ist. Das ist der höchste Ausdruck der Liebe Gottes, dass Gott uns seinen Sohn gegeben hat. Liebe erkennt man am Geben. Große Liebe schenkt Großes, schenkt das Beste und schenkt das Liebste. Gott gab seinen einzigen, einzigartigen Sohn. und wenn wir darüber nachdenken, dass der Sohn, dass der Vater und der Sohn gleich sind, sie sind wesensgleich von der gleichen Art, dass sie von Ewigkeit zusammen waren, in tiefster Liebesverbundenheit waren, dass da gegenseitige Wertschätzung war, dann verstehen wir oder können etwas davon erahnen, was es für den Vater bedeutet hat, das Kostbarste, das Liebste in die Welt zu senden. Und Gott entsendet seinen Sohn. Er gibt das Wertvollste, das Beste, das was er hat, damit wir Liebe begreifen. In Römer 8, Vers 32 heißt es, er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat. Ahnen wir etwas davon, was das für Gott bedeutet hat. Er wusste, was auf seinen Sohn zukommt. Gott wusste, wenn er seinen Geliebten diese Welt schickt, dass sie nur Ablehnung, Hass und Tod erwartet. Dass die Welt dieses Geschenk ablehnen wird. Und Gott hat ihn dennoch gesendet. Das macht Liebe aus, Liebe zu den Feinden. Gott sendet ihn doch. Er macht den Sündlosen zum Sünder. Er macht den Heiligen zum Fluch, damit wir vom Fluch befreit werden können. Das ist Liebe in höchster Form, in seiner unbegreiflichen Größe. Und das macht Weihnachten zum Fest der Liebe. Nicht das was wir auf der Horizontalen erleben als Menschen sondern vertikal das was von oben kommt Gott schenkt uns seinen Sohn. Gott schickt ihn in eine Welt voller Feinde und er weiß, dass sie seinen Sohn quälen werden, dass sie Nägel durch die Hände treiben werden. Aber Gott hat seine Liebe nicht zurückgehalten. Das ist das Manifest der Liebe Gottes. dass Gott sandte seinen Sohn. Warum tut Gott sowas? Warum hat Gott das getan? Warum hat Gott seinen Sohn gesandt? Nur zu zeigen, wie viel Liebe er hat, dass er ein Gott der Liebe ist. Und auch da gibt uns Johannes eine Antwort in Vers 8, damit wir durch ihn leben möchten. Das ist echte Liebe. Wir Menschen, wir waren Feinde Gottes und die Bibel sagt es an mehreren Stellen, dass wir Gottes Hasser waren. Dass wir nur eins konnten, in Rebellion gegen Gott zu leben und dass wir zu Recht verurteilt und verloren waren. Dass wir alle in die ewige Verdammnis, in die ewige Hölle, in die ewige Gottlosigkeit gehen würden. Aber Gott hat das nicht für sich getan, um etwas zu erreichen, um irgendjemand irgendwas zu beweisen oder um irgendein Gewinn davon zu haben. Nein, es entspricht dem Wesen der Liebe, dass sie die anderen aus dem Tod heraus und zum wahren Leben bringen will. Das ist echte Liebe. Das ist das, was sich an Weihnachten offenbart. Und Johannes wiederholt nochmal in Vers 10 diesen Ausdruck. Hierin ist die Liebe oder darin hat sich die Liebe gezeigt. Nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und uns seinen Sohn gesandt hat als Sühnung für unsere Sünden. Nicht wir haben Gott geliebt, obwohl das unsere Pflicht gewesen wäre, weil wir Geschöpfe sind. Weil Gott uns dazu geschaffen hat, dass wir ihn anbeten. Wir hätten die Pflicht, Gott zu lieben. Wir hätten ihn ehren sollen. Aber wir haben es nicht gemacht. Ganz im Gegenteil, wir haben ihn gehasst. Jetzt hätte Gott sagen können, macht doch, was ihr wollt. Und es wäre gerecht gewesen. Und der Lohn der Sünde ist der Tod. Das wäre die logische Konsequenz gewesen. Aber hierin zeigt sich die Liebe nicht, dass wir Gott geliebt haben oder dass du Gott geliebt hast. Dass du dich nach Gott ausgestreckt hättest. dass du ihn irgendwie wertgeschätzt hättest. Nein, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als Sühnung für unsere Sünden. Und hier haben wir diese Tragödie. Es sind unsere Sünden, es ist unser Vergehen, es ist unsere Schuld, es ist deine Schuld. Aber Gott hat seinen Sohn gesandt, damit er dich retten kann. damit er dich vor der Konsequenz der Sünde retten kann. Und er hat seinen Sohn als Sühnemittel gegeben, als Sühnemittel für dich. Wenn jemand einen Menschen umbringt, dann kann er 30 Jahre im Gefängnis sitzen. Aber meint er, dass er seine Schuld absühnen kann, wird jemand dadurch lebendig. Kann er seine Seele von diesem Druck befreien, von dieser Last befreien? Nein, der Mensch kann nicht für sich selbst Sühne wirken. Es geht nicht, deswegen musste jemand anders tun. Und deswegen sandte Gott seinen Sohn. Darin liegt Liebe. Das ist das Wesen der Liebe. Nicht, dass du ihn geliebt hast, sondern dass er dich geliebt hat. Das ist echte, wahre Liebe. Das ist das Wesen Gottes. Und wenn wir diese Liebe erfahren, dann kommt eine dritte Sache, die Johannes hier auch erwähnt, die Konsequenz. Wir hatten den Ursprung der Liebe. Gott ist Liebe. Von Gott kommt die Liebe. Wir hatten die Offenbarung, dass Gott in seinem Sohn diese Liebe offenbart, damit wir es fassen können. Aber jetzt gibt es auch eine Konsequenz. diese Liebe, die Gott uns zur Verfügung stellt, die zieht Konsequenzen nach sich. Das wirkt sich aus. Und die Konsequenz lautet, berufen zur gegenseitigen Liebe. So fängt Johannes an in Vers 7, lasst uns einander lieben. Und das ist keine erbauliche Formel, die gut klingt, sondern Johannes trägt diese Liebe selber in sich, zu der er die Gemeinde auch auffordert. Und diese Aufforderung, sich gegenseitig zu lieben, wurzelt in der Feststellung, denn Gott ist Liebe. Genau das hat Johannes gezeigt. Ihr Menschen könnt nicht lieben. Ihr habt keine Liebe. Es ist unmöglich. Du kannst nicht lieben. Aber wenn du die Liebe Gottes geschenkt bekommen hast wenn du das in Jesus Christus erfahren hast dann hat Gott dir seine Liebe geschenkt und diese Liebe kannst du weitergeben Es geht sogar noch weiter Johannes sagt an einer anderen Stelle, wer Gott liebt, hält seine Gebote. Das heißt, wenn wir überwältigt sind von dieser Liebe Gottes, dann werden wir unsere Mitmenschen lieben. Zweimal heißt es hier Geliebte. Geliebte, das setzt voraus, dass jemand in dich Liebe hineingesetzt hat, dass dir jemand Liebe geschenkt hat. Du wirst nicht aufgefordert zu lieben, weil du als natürlicher Mensch es gar nicht kannst. Es muss eine Veränderung in dir stattgefunden haben. Du musst diese Liebe Gottes geschenkt bekommen haben. Und wenn du das erfahren hast, dann bist du ein Geliebter, von Gott geliebt und dann kannst du diese Liebe weitergeben. Diese Aufforderung des Apostels ist keine leichte Sache. Das müssen wir uns auch eingestehen. Zu lieben ist das, was uns fremd ist, was nicht unserer Natur entspricht. Und deswegen tun wir uns schwer damit, selbst wenn wir diese Liebe von Gott geschenkt bekommen haben. In Vers 11 spricht Johannes von unserer Schuldigkeit, einander zu lieben. Wir sind schuldig, die anderen zu lieben. Warum? Weil wir diese Liebe als Geschenk bekommen haben und wir diese Liebe weiter schenken wollen. In 1. Johannes 3, Vers 14 sagt Johannes, wir lieben die Brüder, aber er fordert sie auf, sie noch mehr zu lieben. Und diese Aufforderung finden wir immer wieder in der Bibel. Es gibt keine Grenze, wo du genug liebst. Weil diese Liebe, die ist so weit, so unermesslich, so tief, so breit, wir erfassen das nicht. Wir können das nicht ausleben. Deswegen heißt es immer wieder, wir sind schuldig, einander zu lieben. Noch mehr zu lieben. Es gibt kein Maß, wo du diese Liebe irgendwann erfüllen könntest. Und diese Liebe, diese Agape spricht von dieser gegenseitigen Liebe, die in der Gemeinde zum Tragen kommen soll. Es ist die Liebe, in der wir unsere Seelen für die Brüder, für die Geschwister einsetzen. Gebende Liebe. Liebe ist kein Gefühl, sondern Liebe hat was mit geben zu tun. Gott gab seinen Sohn. Und wir müssen aufpassen, dass wir Liebe so definieren, wie die Bibel das definiert. Nicht auf unserer Gefühlsebene, sondern das, was wirklich praktisch ist. Solche Liebe schulden wir anderen, weil wir sie selber von Gott empfangen haben. Und wenn wir lieben, dann ist das keine besondere Leistung, wofür wir uns dann auf die Schulter klopfen können, sagen, ah, das haben wir ganz gut gemacht, sondern wir geben nur das weiter, was wir selber bekommen haben. Es ist keine Leistung, die aus uns herauskommt. Und deswegen werden wir auch aufgefordert, auch an anderer Stelle, auch Paulus sagt in Römer 13, Vers 8, seid niemand irgendetwas schuldig, als nur einander zu lieben. Denn wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt. Und ich glaube, wir werden niemals dazu kommen, den anderen zu lieben. Wenn wir uns nicht mit dieser geoffenbarten Liebe beschäftigen. Wenn wir das nicht verinnerlichen, wenn wir darin nicht wachsen, unsere Erkenntnis und unser Staunen, unsere Anbetung über diese geoffenbarte Liebe über Jesus Christus zunimmt. Wenn es zunimmt, dann wird auch unsere Liebe zunehmen. Und Gott hat sogar noch eins draufgelegt. Gott kannst du an seiner Liebe feststellen, dass er seinen Sohn gesandt hat. Er hat es bewiesen. Und er sagt, seine Nachfolger, die, die Jesus nachfolgen, die wird man auch daran feststellen oder erkennen können, wenn sie Liebe untereinander haben. Das sagt Jesus in Johannes 13, Vers 35. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt. Das ist das Merkmal. sehen, dass die Menschen in deinem Umfeld, sehen, dass die Herrsbrucker hier über uns, wie wir als Gemeinschaft miteinander umgehen, dass wir Liebe haben, praktische Liebe, nicht nur eine gefühlte, nicht irgendwie nur schöne Worte. Haben wir Liebe untereinander? Das ist die Frage. Und diese Liebe, die ist übernatürlich. Das ist eine Liebe, die du nicht hast. Du kannst sie dir nur schenken lassen. Und dann kannst du sie weitergeben. Ursprung der Liebe, Gott ist die Liebe. Und Gott offenbart diese Liebe, dass wir es verstehen, dass wir es begreifen. Gottes Liebe im Gesandtensohn. Und dann die Konsequenz, wir sind zur gegenseitigen Liebe berufen. Zu Beginn habe ich euch diese Frage gestellt. ist Weihnachten das Fest der Liebe. Und es kommt wahrscheinlich ganz darauf an, in welchem Umstand du bist, welche Umstände du hast, wo du eher ein Ausrufezeichen dahinter setzt und sagst, ja, so ist das. Oder vielleicht ein Fragezeichen, weil du gerade haderst weil du Liebe nicht empf weil du Liebe nicht f Im Ersten Weltkrieg 1914 am Weihnachten 24 Dezember geschah eine Sache, die als Weihnachtswunder von 1914 eingegangen ist. Es handelt sich um eine spontane Waffenruhe zwischen deutschen, britischen und französischen Soldaten, die an der Westfront im Ersten Krieg am Heiligabend gemeinsam stille Nachts sangen, die Geschenke austauschten, Weihnachtsbäume aufstellten mit Kerzen. Diese Zone außerhalb der Gräben, das nennt man das Niemandsland. Jeder, der aus dem Graben herausgesprungen ist, um irgendeinen Angriff durchzuführen, der wurde erschossen, niedergemetzelt. Und die Soldaten waren in ihren Schützengräben. Sie haben sich daran erinnert, dass heute Weihnachten ist, das Fest der Liebe. Und das, was sie zur Hand hatten, sie stellten Weihnachtsbäume auf. Dann haben die ersten Soldaten Mut gefasst, aus den Gräben rauszukommen. und das haben die gegnerischen Soldaten auch realisiert. Hey, heute ist Weihnachten, das ist Fest der Liebe. So trafen sie sich im Niemandsland, tauschten Geschenke aus, sangen gemeinsam Lieder. Wenn du die Videos anschaust, das ist so bewegend. Männer, die sich vorher abgeschlachtet haben. Das ist eine übernatürliche Liebe. Das kann der Mensch nicht aus sich heraus. Das können wir. Krieg, Hass, Ideologie, uns gegenseitig aufzustacheln, diesem Hass gegen Gott und letztendlich Hass gegeneinander. Aber für einen kurzen Augenblick hat man dort die Liebe Gottes sehen können, erleben können. Korrid der Boom, diese holländische Christin, die im Zweiten Weltkrieg Juden vor den Nazis versteckte und selbst dann im Konzentrationsravensbrück einsaß, überlebte diese schreckliche Nazi-Herrschaft und sie hielt in München einen Vortrag über Vergebung im Jahr 1982. Moment. Ja, ich glaube, 82 nagelt mich nicht fest. Nach dem Vortrag kam ein Mann auf sie zu, streckte seine Hand aus und sagte, ich bin mein ehemaliger SS-Wachmann. Aber ich bin Christ geworden und ich möchte um Vergebung bitten. Und sie sagt selber, dass sie erst Kälte und Hass verspürte, aber dann irgendwie mechanisch ihre Hand in seine Hand legte und plötzlich floss eine heilende Wärme durch sie hindurch, Tränen kamen und sie konnte vom Herzen vergeben. Niemals zuvor hatte ich Gottes Liebe so stark verspürt. Das ist Gottes Liebe. Das ist das, was wir Menschen nicht produzieren können. Niemals, niemals. Das ist das Fest der Liebe, dass Gott seine Liebe uns offenbart. Und ich weiß nicht, wie du heute Weihnachten erlebst. Wo du dich da wieder findest oder vielleicht in einer ganz anderen Situation. Wie erlebst du Weihnachten? Ist Weihnachten für dich das Fest der Liebe? Vielleicht einsam, vielleicht im Streit, vielleicht Schützengräben im Herzen. Unausgesprochener Streit. Man sitzt zusammen als Familie, man überspielt die Situation, man gibt sich freundlich und friedlich. Alles ist gut, aber man weiß ganz genau, eigentlich sind da Dinge, die sind nicht in Ordnung. Eigentlich müssten wir das ansprechen, eigentlich müssten wir uns versöhnen. Ich glaube, wir leben in der Gefahr, dass wir Weihnachten schön spielen. Dass wir schön heucheln können. Aber diese Liebe, die gilt auch heute. Egal, wo du dich wieder findest. Ganz egal, spielt gar keine Rolle. Weil diese Liebe so mächtig ist, dass es in jeder Situation echte Liebe, echten Frieden dir geben kann. Das kann nur dieser Sohn Gottes, diese geoffenbarte Liebe geben. Und so lesen wir es in Johannes 3, Vers 16 und ich lese aus der EU. Denn so hat Gott der Welt seine Liebe gezeigt. Er gab seinen einen und einzigartigen Sohn, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht ins Verderben geht, sondern das ewige Leben hat. Damit hat Gott dich beschenkt. Damit ist Weihnachten auch ein Fest der Liebe.
Ob du das nun so empfindest oder nicht. Ein Fest der Liebe mit Ausrufezeichen, weil das wahr ist. Weil das uns verändert hat. Ich hoffe dich und wenn noch nicht, dann bitte Gott, dass er dir diese Veränderung schenkt. Dass er dir diese Liebe schenkt. Dass du aus dieser Liebe heraus Vergebung zusprechen kannst, dort wo vielleicht Vergebung nötig ist. Aber dort auch Liebe weiter zu leben, wo du vielleicht in der Pflicht stehst. vielleicht einsamen Menschen in deinem Umfeld zu begegnen, ihnen Liebe zu geben. Nicht deine Liebe, die nicht viel wert ist, sondern diese Liebe Gottes. Oder Menschen, die leiden, Menschen, die krank sind. Oder Menschen, die von dieser Liebe noch nie was gehört haben. Lass dich gebrauchen, lass dich ausstatten mit dieser Liebe Gottes. Lass uns jetzt zum Schluss ein Lied singen. Freue dich, Welt. Das ist Grund zur Freude, dass Gott seine Liebe uns offenbart hat. Und in einem Refrain heißt es, Jesus kommt bald, mach dich bereit. Er hilft auf Sündennacht. Sein Zepter heißt Barmherzigkeit und Liebe ist seine Macht. Liebe ist seine Macht. So ist er uns begegnet. So ist er in diese Welt gekommen. Und so will er dir heute und auch in diesen Weihnachtstagen begegnen. Gott ist Liebe. Amen. Vielen Dank.