CGH Hersbruck

Verloren und doch beschenkt mit Gerechtigkeit

Verloren und doch beschenkt mit Gerechtigkeit – Predigt von Christian Übelein
26. Januar 202640:00

Verloren und doch beschenkt mit Gerechtigkeit – Predigt von Christian Übelein

Transkriptca. 29 min Lesezeit

Ein Mann steht vor Gericht. Das Urteil ist längst gefallen. Alles spricht gegen ihn. Er gibt keine Ausreden mehr, keine Rechtfertigung mehr. keine Zeugen mehr, die irgendwie helfen können, keine Argumente mehr. Und doch verlässt er den Gerichtsaal als vollständig gerechtfertigter und freier Mensch. Er ist eigentlich verloren und doch beschenkt. Und die Frage ist, wie kann das sein? Wie kann das sein, dass der da einfach wieder rausgehen kann, obwohl klar ist, dass er schuldig ist? Und wie kann Gott retten, ohne ungerecht zu sein, ohne seine eigene Gerechtigkeit zu verraten? Und das wollen wir uns heute anschauen. Dieser Frage werden wir heute auf den Grund gehen, verloren und doch mit Gerechtigkeit beschenkt. Wie kann das sein? Und da werden wir heute weiter im Römerbrief lesen. Und es ist ja schon ein bisschen her, dass wir im Römerbrief waren. Matthias und ich haben uns das ja ein bisschen aufgeteilt. Das Schöne ist, der Römerbrief ist ein sehr strukturiertes Buch. Wir haben am Anfang die Einleitung, dann haben wir einen großen Block, die Verurteilung. Und dann kommen wir zum Thema Rechtfertigung. Und genau an diesem Punkt sind wir heute, wo es darum geht, wo wir die letzten Male, ist ja schon ein bisschen her, aber es macht nichts, uns die Verurteilung angeguckt haben. Und in diesen ersten drei Kapiteln zeigt uns der Paulus schonungslos auf, wir sind verloren. Wir stehen unter Gottes Zorn und es gibt keinen einzigen Menschen auf dieser Erde, der Gutes tut, der irgendwie was hervorbringen könnte. Und wie ein Anwalt geht der Paulus da vor und argumentiert, warum wir unter Gottes Zorn stehen und was die Folgen davon sind. Kapitel 1 ist davon geprägt, wie Gott die Menschen dahin gegeben hat in ihre Sünde, weil sie gottlos sind und ihm nicht die Erde geben. Und die Folge davon ist, wie sie in Ungerechtigkeit und in Sünde leben. Das beschreibt der Paulus da ausführlich. Sie lieben weder Gott noch den Nächsten und das Ergebnis sehen wir hier auf der Erde. Und das Ergebnis ist Verdorbenheit für alle und Verlorenheit. Und dann gibt es vielleicht ja ein paar ganz Schlaue, die sagen, naja, gut, ich meine, wenn man hier die Welt so umsieht und wenn man das Gefängnis sieht, was da alles für böse Leute sind, das mag schon sein, dass die die Hölle verdient haben. Aber ich bin ja hier ein bisschen anders. Ich meine, ich gehe hier in die Gemeinde, ich bin lieb zu meinen Nachbarn, ich engagiere mich sozial. Und da zeigt er uns auf, dass das auch vor Gott nichts bringt. Du bist genauso verloren als moralischer Mensch. Und dann kommen vielleicht die Juden daher, da geht er dann im nächsten Abschnitt ein und sagt, naja, aber wir sind ja Juden, wir sind ja Gottes Volk, wir haben Gottes Offenbarung bekommen, wir haben Gottes Willen direkt offenbart bekommen. Und auch da zeigt er schonungslos aus, es bringt dir die ganze Offenbarung von Gottes Willen und seines Gesetzes nichts, wenn du dich nicht daran hältst, wenn du das Gesetz brichst. und des Fazits in Römer 3, Vers 11 Es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt. Sie alle sind abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer. Und wir werden gleich den Text von heute lesen, aber wenn es nach den 53 Versen, wo er nur darauf eingeht, dass wir verurteilt sind, immer noch keiner verstanden hat, bringt er das heute in unserem Text auch nochmal, wo er nochmal sagt, denn alle haben gesündigt und verfehlende Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten. Es gibt nur ein Urteil, schuldig. Wir waren und sind alle Sünder und wir haben keine Chance auf irgendwelche Rechtfertigungen oder irgendwelche Argumente. Wenn du schon mal zu spät gekommen bist, überlegst du dir vielleicht auch eine Rechtfertigung, irgendein Argument, was vielleicht für dich spricht, warum du denn zu spät gekommen bist. Es war recht stressig, der Verkehr, die Kinder. Aber vor Gott haben wir kein einziges Argument mehr übrig. Paulus spricht auch davon, dass der Mund verstopft wird. Und da sind wir jetzt in einer Sackgasse. Wir haben das Gesetz, was wir nicht halten können. Damit ist hier gemeint, du kannst nichts selbst tun, um zu Gott zu kommen, um die Gunst Gottes zu bekommen. Oder um bei Gott gut dazustehen. Wir kommen da nicht mehr heraus. Und es hilft dir auch nichts, wenn du das alles kennst und weißt, es bringt dir Gott nichts, weil du es nicht umsetzen kannst. Und Paulus schlie in Kapitel 3 die 19 und Vers 20 damit hat er Matthias vor l Zeit geschlossen wo er sagt wir wissen aber dass das Gesetz alles was es spricht zu denen sagt die unter dem Gesetz sind damit jeder Mund verstopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden kann, denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde. Das Gesetz an sich ist nicht schlecht. Das Gesetz ist dafür da, dass wir erkennen, wir genügen diesen Ansprüchen nicht. Und da sind wir jetzt an einem Wendepunkt heute, weil wenn hier der Römerbrief zu Ende wäre, dann könnten wir jetzt alle heimgehen. Da müssten wir uns hier nicht treffen, weil klar ist, es bringt hier alles eh nichts. Wir haben eh nichts vorzubringen. Was bringt das Ganze dann? Und es wäre tragisch, wenn es dabei bliebe. Aber es hört nicht dabei auf. Aber die Frage ist grundsätzlich, und das ist auch der Grund, warum der Paulus hier so viel Text, so viel Zeit investiert, um uns das vor Augen zu führen, hast du schon kapituliert, hast du schon erkannt, dass wir an diesem Punkt stehen, dass du an diesem Punkt stehst. Weil Paulus Ziel ist ganz klar, uns erstmal zu zeigen, warum wir überhaupt Hilfe benötigen. Das schönste Geschenk bringt nichts, wenn ich nicht weiß, wofür ich es brauchen kann. und wenn du einen Rettungsring, der wird erst dann richtig bedeutsam für dich, wenn du unten im Wasser bist und nicht rauskommst. Wenn du hier oben an der Reling stehst und dir die Rettungsringe anschaust, denkst du, ach ja, ist ja ganz nett, aber hilft mir nichts, brauche ich ja nichts. Gut, dass er da ist. Aber es hat keine persönliche Wirkung auf dich. Und die Frage ist, hast du wirklich verstanden, in welcher Situation du steckst? Wir haben alle den Tod verdient und die Hölle. Das ist hier schön dargestellt. Jeder von uns hier unten und zu Gott ist die Sünde im Weg. Wir haben nichts und wir haben keine Chance, diesen Wall zu durchbrechen. Egal ob moralisch gut, egal ob sozial engagiert, in Kirche, in Gemeinde, aktiv. Vielleicht auch sogar, wenn du ein Vorbild bist, wenn die Gesellschaft zu dir sagt, so ein Sohn möchte ich werden, bringt dir alles nichts. Und das ist etwas, was man nicht gerne hört und auch nicht gerne wahrhaben möchte. Weil das bedeutet, ich habe es nicht mehr selber in der Hand. Ich selber bin mit meinem Latein am Ende. Es ist immer ein gutes Gefühl, wenn man noch ein Ass im Ärmel hat. Wenn man weiß, okay, wenn das nicht funktioniert, dann habe ich noch einen Plan B. Und den haben wir hier nicht mehr. Wir haben hier die letzte Stufe erreicht, wir schaffen es nicht selbst. und umso größer wird dieses Geschenk, was Gott uns gibt. Und da lesen wir jetzt zusammen den Text für heute, und zwar aus Römer 3, Abvers 21 und das Kapitel zu Ende. Römer 3, Abvers 21. Jetzt dabei ist außerhalb des Gesetzes die Gerechtigkeit Gottes offenbar gemacht worden, die von dem Gesetz und den Propheten bezeugt wird, nämlich die Gerechtigkeit Gottes durch den Glauben an Jesus Christus, die zu allen und auf alle kommt, die glauben. Denn es ist kein Unterschied, denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten, sodass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist. Ihn hat Gott zum Sühnopfer bestimmt, das wirksam wird durch den Glauben an sein Blut, um seine Gerechtigkeit zu erweisen. weil er die Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren, als Gott Zurückhaltung übte, um seine Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit zu erweisen, damit er selbst gerecht sei und sogleich den rechtfertige, der aus dem Glauben an Jesus ist. Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Das der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens. So kommen wir nun zu dem Schluss, dass der Mensch durch den Glauben gerechtfertigt wird, ohne Werke des Gesetzes. Oder ist Gott nur der Gott der Juden und nicht auch der Heiden? Ja, freilich auch der Heiden. Denn es ist ein und derselbe Gott, der Beschnittenen aus Glauben und die Unbeschnittenen durch den Glauben rechtfertigt. Heben wir nun das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne. Vielmehr bestätigen wir das Gesetz. Hier kommt der dramatische Wendepunkt im Römerbrief. Und Martin Luther hat mal zu diesem Text, zu dem heutigen Text gesagt, das ist der Hauptpunkt und die zentrale Aussage des Römerbriefs. Dann hat er gesagt, eigentlich ist das der ganzen Bibel. Das ist das zentrale Herz des Evangeliums, was wir heute hier lesen und an dem sich Lehren, Religionen scheiden. Nämlich die Erlösung, das Geschenk, dass wir gerechtfertigt sind aus Glauben durch Gnade. Und die entscheidenden Worte, die stehen jetzt hier gleich direkt im Vers 21. Jetzt aber. Inmitten der ganzen Anklage, inmitten der ersten 53 Verse. Und das vernichtende Fazit kommt hier das g Jetzt aber Und da kommt es wie ein Scheinwerfer in die Dunkelheit hinein in diese Sackgasse hinein dass wir gerechtfertigt werden Und Gerechtigkeit ist im ganzen Abschnitt das zentrale Thema. Das kommt alleine neunmal vor. Einmal geht es um die Gottesgerechtigkeit, die hervorstrahlt und die geoffenbart wird. Und auf der anderen Seite, wie wir gerechtfertigt werden. Und die Frage ist jetzt, was heißt das genau? Was heißt das gerecht vor Gott? Das heißt nicht nur, dass wir einfach das Sündenkonto auf Null gestellt bekommen. Vielleicht hast du manchmal so die Vorstellung, dass wir sagen, okay, gut, Jesus ist gestorben, Sünde ist vergeben. Ich habe quasi mein Minus, was ich am Schuldenkonto hatte, ist wieder auf Null. Aber das ist nicht alles, es ist noch viel mehr. Gott sagt nämlich nicht nur, du bist nicht mehr schuldig. Gott sagt nicht nur, du hast keine Sünde, ich habe dir die Sünde vergeben, sondern da steht, du bist gerecht, gerechtfertigt. Wir bekommen die göttliche Zurechnung, dass wir gerecht sind. Und das heißt mit diesem Geschenk, dass wir durch Glauben annehmen, wenn wir das annehmen, sind wir vor Gott gerecht. Und es ist noch viel mehr wie ein reiner Freispruch und nicht schuldig zu sein, sondern es ist eine echte Beziehung, die wir zu Gott haben dürfen. Und der Weg zu Gott ist damit dauerhaft frei, ein für alle Mal, weil wir den Stand haben, vor Gott gerecht zu sein. Und das ist ein überreichendes Maß und viel mehr als eine reine Sündenvergebung. Das heißt, Gott ist eigentlich so gütig. Erstens, er übergreift Initiative, weil wir da unten eh keine Chance hatten. Und dann macht er daraus noch viel mehr, was viel Größeres. Er bringt das Chaos nicht nur in Ordnung, sondern macht das viel Schönere daraus. Indem er die Initiative ergriffen hat. Wir haben Gott abgelehnt. Wir wollten Gott eigentlich gar nicht. Das war unser Problem. Und das ist auch das Problem, was die ganzen Folgen dann mit sich gebracht haben. Und Gott hat trotzdem die Initiative gegriffen. ergriffen und den Weg bereitet. Und das ist ein Geschenk, was völlig umsonst ist. Denn wenn man die unterschiedlichen Übersetzungen mal anschaut, in Vers 24, es ist ohne Verdienst, es ist umsonst, es ist ohne eigenes Zutun oder die NGU sagt, es ist ein freies Geschenk, ein echtes Geschenk, ein Geschenk ohne Hintergedanken, wie man vielleicht manchmal im Kaufhaus so ein kleines Geschenk bekommt mit dem Ziel, dass du dann dort was kaufst. Das ist ein ohnehin der Gedanken. Kein Schrottelwichteln, in dem man ein Geschenk bekommt, was eh keiner braucht, sondern es ist ein echtes, wertvolles Geschenk, das wertvollste Geschenk der Welt. Wir können dafür nichts tun, uns nicht erarbeiten. Wir müssen es nicht verdienen und wir müssen auch nicht so sein, dass wir sagen, ab jetzt sind wir jetzt dann so gut, dass wir nie mehr sündigen, sondern wir dürfen es einfach unverdient annehmen und das ist der große Unterschied zu den allen Religionen die es gibt da geht es immer darum, was du als Mensch zu leisten hast mit dem Ziel, den Gott oder die Götter zu befriedigen milde zu stimmen also du musst immer bestimmte Vorgaben erfüllen oder du musst eine bestimmte Leistung erfüllen, du musst vielleicht gewisse Gebetsrituale machen, Bußrituale nicht im Evangelium. Und das ist der große, große Unterschied zu allen Religionen. Sondern wir sind durch seine Gnade und die Gnade ist umsonst. Gnade ist immer umsonst. Und das zeigt sich auch, es gab mal einen Lokführer in Chicago und nicht danach, lange danach, der hat sich bekehrt und danach kam ein bibelkundiger Mann aus der Gemeinde mit ihm zusammen und die haben sich lange miteinander unterhalten. Und irgendwann sagt der Lokführer dann zu ihm, also ich glaube, du hast eine andere Religion als ich. Und dann sagt der aus der Gemeinde, hä, wieso? Wie kommst du jetzt da dran? Ich dachte, wir haben die gleiche Religion. Dann sagt der Lokführer, nee, du hast eine andere Religion. Du hast eine Religion von drei Buchstaben und meine Religion hat fünf Buchstaben. Hä, was meint er jetzt damit? Denkt sich der so, ja? und dann sagt er, deine Religion heißt tun. Du redest die ganze Zeit über das, was du tust. Meine Religion heißt getan. Ich traue auf das, was Jesus getan hat, als er meine Sünden am Kreuz trug. Ich weiß nicht, wie du mit Geschenken umgehst. Es ist manchmal gar nicht so einfach, Geschenke anzunehmen. Vielleicht hast du damit etwas mehr Probleme oder weniger. Das ist vielleicht auch Typsache. Vielleicht bist du jemand, der sich damit schwer tut und wenn du irgendein Geschenk bekommst, wo du denkst, das hätte jetzt nicht sein müssen, das stelle ich vielleicht eher gerade beim mittleren Alters fest ich wei nicht ob das am Alter immer fest zu machen ist dann hei das sofort okay das kann ich nicht annehmen Und wenn man sich dann dar gestritten hat ob man das Geschenk annehmen kann oder nicht dann wird gleich okay, was kann ich dem zurückschenken, damit ich nicht in der Schuld stehe, sondern ich muss dem ja sofort was zurückschenken. Und das dürfen wir aber auch für Jesus bringen, wir dürfen das Geschenk einfach annehmen. Du musst es dir nicht und du kannst es dir nicht erarbeiten. Und du kannst nichts dafür tun, damit du dieses Geschenk bekommst, damit du vielleicht von Gott mehr geliebt bist. Das Einzige, was du tun kannst, und das lesen wir in Vers 22, lese ich mal den Vers nochmal, nämlich die Gerechtigkeit Gottes durch den Glauben an Jesus Christus. Auf alle kommt die Glauben. Das ist die Voraussetzung im Glauben annehmen. Und die Frage ist jetzt, und wir sollten jetzt das richtige Verständnis haben, was bedeutet denn Glauben? Weil das Wort Glauben werden wir im Alltag vielleicht oder oft verwenden, oder du hörst es auch sehr oft. Ich glaube, morgen schneit es. Ich glaube, dieses Jahr wird ein gutes Jahr. Oder ich glaube, morgen die Matheprüfung, die wird schon hinhauen. Das hat aber nichts damit zu tun, dass du das weißt, sondern es ist eine Vermutung. Du denkst, dass es so wird. Du hoffst, dass es so wird. Das bringen wir damit eigentlich zum Ausdruck. Aber das ist damit hier nicht gemeint. Und es ist aber auch nicht damit gemeint, dieses Wissen, dieses intellektuelle Glaube oder dieser Kopfglaube, könnte man sagen. Also denken, dass es so ist. Ja, ich glaube an Gott. Ich glaube, dass es Gott gibt. Aber es hat keine Auswirkung aufs Leben. Spannenderweise schreibt der Jakobus, du glaubst, dass es nur einen Gott gibt, Du tust wohl daran. Auch die Dämonen glauben es und zittern. Also an Gott glauben, dass es Gott gibt, das tun auch die Dämonen. Das allein ist damit nicht gemeint, sondern mit Glaube ist hier das völlige Vertrauen auf Jesus gemeint, dass er die Strafe für dich übernommen hat und dir deine Gerechtigkeit gibt. Und damit wird der Glaube zur alleinigen Bedingung für die Rechtfertigung. Sich komplett darauf zu verlassen, dass das, was Jesus getan hat, genügt. Das ist der Punkt. Und das meint die Bibel hier mit Glauben, dass Jesus die einzige Hoffnung ist für dich, um vor Gott zu bestehen. Bei Jesus darfst du es einfach annehmen, glauben und deine ganze Hoffnung und Vertrauen in ihn setzen. Und das Geschenk ist nicht nur ein wertvolles Geschenk, was wir kostenlos durch Glauben umsonst bekommen, sondern es ist aber deshalb kein billiges Geschenk. Nur weil es für uns kostenlos ist und umsonst, ist das Geschenk nicht umsonst, sondern jemand anders hat bezahlt. Es ist keine billige Gnade, sondern es ist eine teure Gnade. Warum? Sie war deshalb so teuer, weil Gott kein Auge zudrückt, indem er sagt, okay, ich habe euch so lieb, ich begnadige euch. Gott bleibt gerecht. In Deutschland gibt es zum Beispiel eine Gnadenstelle. Dort kann man einen Gnadenantrag machen, wenn man verurteilt ist. Es gibt keine Revision mehr oder Sonstiges. Wenn ich aber gute Gründe habe, zum Beispiel ganz besondere Umstände, die das Gericht nicht würdigen konnte, zum Beispiel, dass der Verurteilte ganz krank ist, kann er einen Gnadenantrag anbringen. Und das Spannende daran ist, wenn Gericht und Staatsanwaltschaft an gerecht und gesetzgebunden sind, ist die Gnadenstelle daran nicht gebunden. Sie steht über dem Recht. So macht es Gott aber nicht. Gott bleibt gerecht. Gott hält sich an seine Vorgaben, an seine Heiligkeit. Und trotzdem schenkt er uns seine Gnade. Wir konnten das Gesetz nicht, halten uns entschuldig und deshalb hat er das Gesetz erfüllt. Und das im Einklang zu bringen, deshalb hat es Jesus als Sühnopfer gebraucht. damit auf der einen Seite Gott gerecht ist und uns trotzdem begnadigen kann. Deshalb kam Jesus auf die Erde. Deshalb hatte er gelitten am Kreuz. Spurgeon hat es so ausgedrückt. Hör das Beispiel von einem alten König, welcher ein Gesetz gegen ein gewisses Verbrechen herausgab. Wer es übertreten würde, dem sollten die Augen ausgestochen werden. Und es war sein eigener Sohn, der das Verbrechen des Ehebruchs beging. Als strenger Richter sagte sein Vater, ich kann, so wie es mir tut, das Gesetz nicht ändern. Ich habe gesagt, dass die Strafe in dem Verlust beider Augen bestehen soll. So stecht ihm nun das eine und mir das andere aus. so seht ihr wie streng dass er das Gesetz handhabte

Aber zugleich war er imstande, seinem Sohn zum Teil Barmherzigkeit zu erzeigen. Aber in dem Fall Christi müssen wir ein wenig weitergehen. Er sagte nicht, die halbe Strafe mir und die andere halbe dem Sünder, sondern Jesus hat gesagt, stecht mir beide Augen aus, nagelt mich ans Kreuz, lasst mich sterben, lasst mich alle Schuld tragen und dann kann der Sünder frei ausgehen. Das ist, was Jesus für uns getan hat. Noch viel, viel mehr als dieser Mann in der Geschichte, der einen Teil mitgetragen hat seines Sohnes. und das gibt uns aber auch Sicherheit, weil wir wissen dürfen, wir haben einen gerechten Gott. Ein Gott, der nicht das Recht beugt oder mal ein Auge zudrückt und mal hier so die fünfe Gerade sein lässt, sondern er ist absolut heilig und gerecht und zuverlässig und trotzdem hat er es möglich gemacht, indem er seinen Sohn geopfert hat. Und dabei dürfen wir auch wissen, es ist nichts. Gott ist auch beständig. Gott ist derselbe und Gottes Gnade ist auch immer gleich. Die Gnade im Alten Testament ist keine andere Gnade wie im Neuen Testament. Da geht hier Paulus auch in den Versen darauf, 21, 25, B und 26, wo er davon spricht, dass Sünde zurückgehalten, die Strafe für die Sünde zurückgehalten wurde. Da steht Inhalt Gott zum Sühnopfer bestimmt, das wirksam wird durch den Glauben an sein Blut, um seine Gerechtigkeit zu erweisen. Und dann in Vers B, weil er die Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren, als Gott Zurückhaltung übte, um seine Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit zu erweisen, damit er selbst gerecht sei und zugleich den Rechtfertige, der aus dem Glauben an Jesus ist. Gottes Gnade ist immer gleich. Auch in Vers 21 bringt Paulus uns schon, dass es von den Propheten, vom Gesetz bezeugt wird. Die Sünden, die hier zurückgehalten sind, also die Strafe für die Sünden, die zurückgehalten sind, damit sind die Sünden gemeint, die vor dem Tod von Jesus am Kreuz getan wurden, im Alten Testament. Das bedeutet aber nicht, dass diese Sünden einfach ignoriert wurden oder vergessen wurden, sondern dass Gott die endgültige Abrechnung für diese Sünden verschoben hat. In dem Wissen, dass Jesus das Erlösungswerk am Kreuz übernehmen wird. Und deshalb hatte Gott Geduld und hat die Abrechnung für diese Sünden verschoben. Er hat sie nicht aufgehoben, sondern nur verschoben. Und die Menschen, die im Alten Testament geglaubt haben, die wurden erlöst aufgrund des Kaufpreises von Jesus. Jesu Tod am Kreuz, weil er den Preis dann bezahlt hat. Im Hebräerbrief lesen wir auch, dass Jesu Tod geschah zur Erlösung unter dem ersten Bund, also im Alten Testament, begangenen Übertretungen. Das heißt für uns, Gott ist immer derselbe. Der Weg zu ihm, zu Jesus, zu Gott, der Weg zu Gott ist immer der gleiche gewesen, im Alten wie im Neuen Testament, und zwar durch Glauben. Auch im Alten Testament ist keiner gerecht geworden, und das werden wir nächste Woche dann vom Friedrich noch detaillierter hören in Kapitel 4. Auch im Alten Testament ist keiner gerecht geworden, weil er sich an das Gesetz gehalten hat oder weil er alles nach dem Gesetz gemacht hat und deshalb gerecht war. Sondern allein durch Glauben. Im Alten Testament wie im Neuen Testament. Allein durch Glauben, nicht durch Werke, nicht durch irgendwie Verdienst. Und die Frage ist, was bleibt dann übrig? Und zwar, es bleibt kein Ruhm mehr übrig. Nach dieser eindrücklichen Botschaft von Verlorenheit, Geschenk, Gnade, kommt Paulus zu dem Fazit in Vers 27. Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Wofür sollen wir uns rühmen? Wir haben nichts darauf, stolz zu sein. Das Einzige, was übrig bleiben kann, ist Dankbarkeit. Aber dabei ist es doch so ein gutes Gefühl, auf etwas stolz zu sein, wenn man was getan hat. Wenn man es unter Kontrolle hat, wenn man weiß, okay, ich habe das erledigt. Ich hatte vor kurzem meinen Kurs zum Baum fällen, hatte davor noch nie eine Motorsäge in der Hand. Und dann hieß es am zweiten Tag, jeder fällt einen Baum. So, da hatte ich erstmal ordentlich Respekt. Wie ich es aber dann geschafft habe, da war ich stolz drauf, weil ich habe was geschafft, ich habe was geleistet. Und der Baum ist mir auch nicht auf den Kopf gefallen Und wenn du eine Mathe rausbekommst und eine gute Note geschafft hast oder einen guten Job in der Arbeit des Projektes zu Ende dann weißt du, was du geleistet hast. Das ist ein gutes Gefühl. Wir haben es da gerne selbst in der Hand. Und diese Religion mit den drei Buchstaben tun, fällt uns dann doch häufig leichter. Weil ich weiß es ja, was ich getan habe. Ich habe es selbst in der Hand. ich kann es tun. Und deshalb haben so Checklisten auch einen ganz besonderen Reiz, wenn ich immer den Haken dahinter setzen kann und weiß, ich habe es gemacht. Und dann kann ich stolz auf mich sein. Und der andere hat es vielleicht nicht geschafft. Aber vor Gott haben wir nichts mehr zu rühmen, da bleibt nichts mehr übrig. Das Einzige, was wir sagen können, danke Vater. Umso größer wird seine Liebe, die er uns dahin gegenbringt. Und das müssen wir uns immer wieder und dürfen wir uns immer wieder vor Augen halten. Und es ist noch etwas, was mit diesem Rümen einhergeht. Wir sind auch nicht besser. Vielleicht geht es auch manchmal in die Richtung, dass man sich vielleicht doch ein bisschen besser fühlt als Christ. Weil man viele Dinge dann eben nicht mehr mitmacht. Man liest die Bibel, geht in die Gemeinde, lernt Gottes Willen immer besser kennen. Und auch hier gilt aber das Wort, wir haben überhaupt nichts zu rühmen oder was einzubilden. Wir sind nicht besser. Wir sind nicht besser als der Nachbar, der ohne dieses Geschenk lebt. Der einzige Unterschied ist, dass wir glauben, dass wir das Geschenk für uns in Anspruch nehmen. Deshalb sind wir nicht besser wie der Nachbar daneben an. Wir haben es auch letzte Woche in Sebastian-Predigt auch angedeutet gehört, dass man doch immer wieder gern dazu tendiert, sich mal abzugrenzen und sagt, man bewegt sich lieber in dem eigenen Dunstkreis hier Sollen wir das Gleiche machen wie der Nachbar? Nein, weil wir sind außerwelt. Wir haben das Geschenk bekommen, wir dürfen Gott dienen. Er befähigt uns dazu. Aber wir haben niemals einen Grund, uns in irgendeiner Art und Weise besser zu fühlen oder uns irgendwie zu rühmen dafür, weil wir nur beschenkt sind. Und dieses Geschenk, das ist für alle. Das lesen wir in 29, Vers 30. Egal ob Jude, Heide, es ist für alle die gleiche Grundlage. die gleiche Grundlage für alle, die es annehmen, die verstanden haben und kapituliert haben, dass sie nichts vorzuweisen haben und das Geschenk annehmen, ausglauben. Und jetzt sitzen die meisten von uns hier, die viele, viele, viele Sonntage schon verbracht haben. Hier. Oder vielleicht auch woanders. Und vielleicht war das jetzt überhaupt nichts Neues für dich, was du da so gehört hast. Warum ist der Text trotzdem so wichtig und relevant für uns? Weil es das Zentrum ist unseres Glaubens. Weil es das Zentrum ist des Evangeliums und weil wir das gerne mal im Alltag vergessen, auf was es wirklich ankommt. Und es darf dir Gewissheit geben. Es soll dir Ermutigung geben, Freude geben in deinem Leben, dass du dieses Geschenk akzeptiert glaubst und bekommen hast. Und das nimm mit, wenn du das Evangelium vielleicht auch schon hundertmal oder noch öfters gehört hast und vielleicht auch schon den Maxi Kosi hier gehört hast. Du kannst nichts machen, damit Gott dich mehr liebt. Du kannst es nur glaubend annehmen und ihn loben dafür. Er liebt dich, er rettet dich aus Gnaden und es darf dir auch den Druck wegnehmen, von dem ich muss. Ich muss doch hier Gott was darbringen. Dein Wert ist nicht von deiner Leistung abhängig. sondern es ist an die ewige, beständige Liebe Gottes gekoppelt, der seinen Sohn für dich gab. Und das dürfen wir uns auch immer wieder in der Gemeinde untereinander vor Augen halten, auch gerade vielleicht, wenn wir uns gegenseitig enttäuschen oder vielleicht auf die Füße treten, unterschiedlicher Meinung sind. Wir sind alle verdorbene Sünder, die begnadigt sind. Und wenn du mal Zweifel bekommst, gilt das Angebot überhaupt für mich noch? obwohl ich Gott schon wieder enttäuscht habe, obwohl ich wieder gesündigt habe, obwohl ich wieder nicht nach dem Maßstäben Gottes gelebt habe, obwohl ich es mir doch vorgenommen habe. Es darf dir Sicherheit geben, es kommt nicht darauf an, sondern es kommt darauf an, dass Jesus für dich bezahlt hat. Und das gilt ein für allemal. Da darfst du wissen, dass du dieses Geschenk im Anspruch genommen hast und darfst wissen, ich bin gerecht gemacht vor Gott. nicht weil ich gut und sauber durch die Woche gekommen bin sondern weil ein anderer bezahlt hat Und auch nicht weil ich mich vielleicht so f Hier steht nichts von Gefühlen, sondern hier steht was von Glaube. Weil du dein Vertrauen in Jesus setzt. Und wenn du dich mal Sünde getan hast, dich schmutzig fühlst, dann meine ich auch nicht, dass du irgendwas erst gut machen musst, bevor du zu Gott und zu Jesus kommen darfst. Vielleicht ist das auch immer so ein Gedanke, den du schon mal hattest. Du bist in Sünde gefallen und denkst dir, jetzt will ich eigentlich nicht schon wieder gleich zu Jesus kommen, weil er hat mir doch schon so oft vergeben. Und ich muss vielleicht erst mal hier noch ein paar gute Sachen machen. Vielleicht als Kind noch im Haushalt helfen, lieb zur Mama sein. Oder vielleicht mir die Woche vornehmen, ich muss echt öfters mal Bibel lesen. um dann vor Gott zu kommen. Vergiss es, die Gnade allein, dass er dir das Geschenk gibt, dich gerecht zu machen. Das ist das Entscheidende. Und wenn du erkennst, dass du schmutzig bist, komm zu ihm. Genau dafür ist er für dich in den Riss getreten. Und diese Liebe Jesu, dir zu vergeben und dieses Mitleid mit ihm, das bringt Dave Odlund ganz gut rüber, das gesamte Zeugnis der vier Evangelien lautet, wenn Jesus die Gefallenheit der Welt um ihn herum sieht, dann ist es sein tiefster Impuls, sein natürlichster Instinkt, auf diese Sünde und dieses Leid zuzugehen und sich nicht davon abzugrenzen. Und das darfst du wissen, wenn du in der letzten Woche oder in der neuen Woche, wenn du wieder feststellst, ich habe versagt, dann darfst du wissen, Jesus liebt dich immer gleich. und wenn du noch stehen geblieben bist und das Geschenk noch nicht angenommen hast, wenn du vielleicht in diesem Thema noch Kopfglaub bist, ja, du glaubst an Gott, es gibt ihn, aber es hat noch keine Auswirkung, dann hoffe ich, er kennst, dass du es brauchst, dass du erkennst, dass du verloren bist und dass du es annimmst. Jesus wartet mit offenen Augen, mit offenen Armen auf dich und du musst nicht erst was erfüllen, bevor du kommen kannst. Wir haben am Anfang die Frage gestellt, wie kann ein Schuldiger gerecht weggehen? Wie kann Gott retten, ohne seine eigene Gerechtigkeit zu verraten? Die Antwort ist, indem er seinen eigenen Sohn geopfert hat, Ausliebe zu dir und die Rechnung ein für allemal bezahlt hat. Und passend dazu werden wir jetzt einen Liedbeitrag hören, der das sehr schön zusammenfasst, dieses Evangelium und dieses Geschenk in den Vordergrund rückt, dass wir eben nichts tun können. Daran geht es genau darum, dass wir nicht gut genug sind und dass es nicht auf die eigenen Taten ankommt, sondern auf die überwältigende Gnade Gottes, der uns immer wieder aufhebt, wenn wir fallen. Im Moment gibt es das Lied, das ist sehr neu, nur auf Englisch. Wenn wir das als Liedbeitrag hören, wir werden aber den Text auch uns anschauen können. Ich lese aber trotzdem nochmal den Text auf Deutsch vor, um was es da geht. Früher dachte ich, Gnade sei eine Leiter, die jeder Sünde erklimmen muss. Wenn ich mich nur anstrengen würde, könnte ich mir mit der Zeit verdienen. Ich habe versucht, mich zum Guten zu wandeln, aber das Problem war, dass ich es nie geschafft habe. Doch dann hast du mir gezeigt, wie Gnade wirklich funktioniert. Ich bin gut darin, immer wieder zu fallen. Du bist gut darin, niemals aufzugeben. Ich bin gut darin, mich umzudrehen. Du bist gut darin, mir zu sagen, dass ich immer noch geliebt werde. Ich wurde von Gnade überwältigt, als ich begriff, dass ich nicht geliebt werde, weil ich es wert bin, sondern weil du gut bist. Ich glaube, Paulus hat den Römerbrief geschrieben für Menschen wie mich, für alle, die geschlagen und gebrochen sind und wissen müssen, dass Gnade umsonst ist. Warum tue ich Dinge, die ich nicht tun sollte und tue nicht Dinge, die ich tun sollte? Das ist nur der Beweis dafür, dass du der einzige Teil von mir bist, der gut ist. Geliebt, weil du Gott bist. Ich werde geliebt, weil du mir treu bist, auch wenn ich es nicht bin. O Gott, du bist so gut, wenn es nichts Gutes in mir gibt. Bin ich nur ein dankbarer Sünder, der von dir gerettet wurde. Das ist alles, was ich sein muss. Und ich wurde von Gnade überwältigt an dem Tag, als ich verstand, dass ich nicht geliebt werde, weil ich würdig bin, sondern weil du gut bist. Und das ist die passende Zusammenfassung. Und mit dieser Botschaft dürfen wir in die neue Woche gehen. Du bist beschenkt. Amen. Vielen Dank Ich bin der Fall Ich bin ein. Musik Ich bin gut, dass immer zu fallen, Because you're good I think Paul wrote a book of Romans For people just like me For all the beat up and the broken Who need to know that grace is free Why do I do the things I shouldn't And I don't do the things I should That's just the proof You're the only part of me that's good I'm good at always falling down You're good at never giving up I'm good at getting turned around You're good at saying I'm still loved And I was wrecked by mercy The day I understood I'm not loved because I'm worthy I'm loved because you're good, loved because you're God I'm loved because you're faithful to me, even when I'm not Oh God, you are so good, but there's nothing good in me Just a grateful sinner saved by you is all I have to be I'm good at always falling down You're good at never giving up I'm good at getting turned around You're good at saying I'm still love And I was dragged by mercy The day I understood I'm not love because I'm worthy I'm love because you're good Love because you're God, I'm love because you're faithful to me, even when I'm not. Oh God, you are so good, when there's nothing good in me. Just a grateful sinner saved by you, it's all I have to be. And I was wrecked by mercy The day I understood I'm not loved because I'm worthy I'm loved because you're good Untertitelung des ZDF, 2020

Zurück zum Podcast