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Einen wunderschönen guten Morgen auch von meiner Seite. Ich weiß nicht, was ihr am Freitag in der Früh gemacht habt. Höchstwahrscheinlich wart ihr auf der Arbeit oder gegebenenfalls in der Schule. Ich war zu Hause und habe Predigt vorbereitet. Aber mein Sohn war auch in der Schule und hat die Abschlussprüfung geschrieben in Deutsch. Sein Thema war letztendlich ein materialgestütztes Verfassen eines argumentierenden Textes. Ich bin heilfroh, dass die Zeit vorbei ist, dass ich mich damit nicht mehr beschäftigen muss und dass diese Ausarbeitungen vorbei sind. Zum einen vom Inhalt, zum anderen Grammatik, Rechtschreibung und dergleichen. Ich habe die achte Klasse wegen Deutsch wiederholt und das war ein Thema davon. Noch weiß er nicht, was er geschrieben hat. In einigen Wochen wird er die Arbeit wieder zurückbekommen. und in der Hoffnung, dass oben rechts keine Null steht. Null wäre unterpunktet. Im Abi hat man ja dann das 15-Punkte-System, das wäre durchgefallen. Oder noch nicht durchgefallen, sondern einfach vergeigt. Die Arbeit vergeigt, was nicht schön ist, was aber auch vielleicht noch nicht dramatisch ist, solange die anderen Fächer halbwegs gut geschafft worden sind. Dann hat man vielleicht keine so schöne Ausgangslage für später, weil eine schlechte Not in Deutsch steht, aber damit kann man leben. Die Welt dreht sich weiter. Und selbst wenn andere Fächer auch noch vergeigt werden sollten, Mathe oder Physik oder Englisch, im schlimmsten Fall macht er das ja noch einmal. Oder er sagt einfach, Realschule reicht mir und das waren zwei schöne Jahre auf der Voss. Und naja, okay, man hat was gelernt, vielleicht fürs Leben, vielleicht auch nicht. Aber das wäre alles nicht dramatisch. Insbesondere wenn dran stände, lieber Josia in Deutsch jetzt wieder. Du hast zwar eine schöne Aufgabe geschrieben und du hast eine feine Erörterung geschrieben. Du hast schön argumentativ das Thema erarbeitet und dargelegt die Pros, die Kontras und zu einer Conclusion gekommen. Aber du hast das falsche Thema gewählt. Du hast die Aufgabe nicht richtig gelesen, du bist vollkommen am Ziel vorbeigegangen. Könnte man sich ins Knie beißen. Viel Arbeit, vier Stunden, wo man sich hinsetzt, wo man viel schreibt, 800 bis 1000 Worte, er hat sie gezählt, hat er mir erzählt, damit er ja nicht zu stark drüber hinwegkommt, die man investiert für nichts, weil man die Aufgabenstellung nicht richtig gelesen hat. Aber wie gesagt, Deutsch wäre kein Thema, ist verkraftbar. Wenn wir in den heutigen Predigtext hineinschauen, dann sehen wir eine ähnliche Situation. Ein Volk, das sich investiert, das viel macht, aber letztendlich, um mit dem deutschen System von der Schule zu sprechen, unterpunktet. Note 6. Bloß, dass es hier Auswirkungen hat, und zwar gravierende Auswirkungen. Und wir haben diesen Text in Amos 5, die Verse 18 bis 27, den wir heute betrachten wollen. Das letzte Mal haben wir schon betrachtet, wie Gott durch Amos das Verhalten des Nordreiches ankreidet, wo er sagt, das, wie ihr lebt, ist nicht richtig. Wie ihr den Witwen und Waisen begegnet, ist nicht richtig. Wie ihr Recht handelt, ist nicht richtig. Und wo er sagt, ich zeige euch auf, was ihr machen sollt. Das letzte Mal ging es um, sucht den Herrn, sucht mich, kommt zum Herrn und ihr werdet erkennen, was der rechte Dienst ist. Und heute geht Amos eine Stufe weiter. Er betrachtet nicht nur das äußere Verhalten unter der Woche, würde man sagen, wie der Alltag ausschaut, sondern er betrachtet ganz intensiv, wie schaut es theologisch bei dem Volk Israel aus, im Nordreich. Alles in Ordnung? Okay, die Technik schaut es so fragend. Und wie schaut es mit dem Gottesdienst aus? Ist dort alles in Ordnung? Und er kommt zu einem verheerenden Ergebnis und sagt unterpunktet. Ihr seid theologisch auf dem falschen Weg. Und das was ihr macht wie ihr es umsetzt schaut zwar nach au hin sch aus aber es hat keinen Wert Ich hasse es Und er w hier sehr drastische Worte Und wenn wir das übertragen auf die heutige Zeit, dann dürfen wir uns fragen, wie stehen wir zum Herrn? Wie schaut unsere Theologie aus? Wie denken wir über manche theologischen Punkte? und wir werden bloß einen einzigen Punkt betrachten, den hier Amos auch ab Vers 18 aufgreift. Und einen zweiten, wie schaut unser Gottesdienst aus? Hier ganz konkret. Und ich kann euch eins sagen, wir werden nicht über Musikstil heute sprechen. Wir werden nicht darüber sprechen, ist jetzt die Musik, wie wir sie hier haben, die richtige? Oder hätten wir eher einen gregorianischen Gesang, der gottwohlgefälliger ist? Das ist nicht die Sache. Es ist auch nicht, wie schaut unsere Predigt aus, wie schaut unsere Technik aus, wie formvollendet ist das oder auch nicht, sondern wir werden auf das Herz blicken. Ich lese zum Anfang den Text aus Amos Kapitel 5, die Verse 18 bis 27. Wehe denen, die den Tag des Herrn herbei wünschen. Was soll euch der Tag des Herrn? Er wird Finsternis sein und nicht Licht. Wie, wenn jemand vor dem Löwen flieht und ihm ein Bär begegnet, und wenn er heimkommt und sich mit der Hand an die Wand lehnt, so beißt ihn eine Schlange. Wird nicht der Tag des Herrn Finsternis sein und nicht Licht, Dunkelheit und nicht Glanz? Ich hasse, ich verachte eure Feste und mag eure Festversammlungen nicht riechen. Wenn ihr mir auch euren Brandopfer, euer Brandopfer und Speisopfer darbringt, so habe ich doch kein Wohlgefallen daran und das Dankopfer von euren Mastkälbern schaue ich gar nicht an. Tue nur hinweg von mir den Lärm deiner Lieder und ein Hafenspiel mag ich nicht hören. Es soll aber das Recht einherfluten wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein unversiegbarer Strom. Habt ihr etwa mir während der 40 Jahren in der Wüste Schlachtopfer und Speisopfer dargebracht? Ihr vom Haus Israel? Ihr habt die Hütten eures Moloch und den Kaiwan, eure Götzenbilder getragen, das Sternbild eurer Götter, die ihr euch gemacht habt. Und ich will euch bis über Damaskus hinaus in die Gefangenschaft wegführen. Spricht der Herr, Gott der Herrscherin ist sein Name. Ich bete noch einmal. Herr Jesus, hab du Dank, dass du durch deinen Heiligen Geist hier bist und sprichst. Wir wollen auf deine Stimme hören und uns verändern lassen durch dich zu dir hin. Hab du Dank dafür. Amen. Das Nordreich, zu dem Amos hier spricht, lebt in einem relativen Wohlstand. Durch Handel ist es reich geworden, es hat auch Frieden mit den umliegenden Ländern, mit den Völkern. Alles läuft vermeintlich gut. Und dann kommt doch hier diese unbequeme Frage und dieser Hinweis, nein, bei euch läuft es nicht gut. Und Amos, der hier seine Finger immer wieder in diese Wunde hineinlegt, immer wieder bohrt und sagt, Achtung, überdenkt, was ihr macht. Und wir sehen, wie es nicht nur ein Bohren in der Wunde ist, sondern wie das auch Konsequenzen hat, wenn wir uns nicht ändern. Wir werden heute vier Punkte betrachten. Zum einen eine falsche Hoffnung, das sind die ersten Verse, eine falsche Hoffnung auf den Tag des Herrn. Und nicht das Licht, das man erwartet, sondern die Finsternis kommt. Der zweite Punkt wird sein, leere Anbetung. Die Lieder werden zu Lärm in den Ohren Gottes. Und das ist ein Teil des Themas heute und ich bin mir dessen bewusst, dass es nur pointiert hinausgegriffen ist. Wir haben ein bisschen mehr als nur die Lieder zu betrachten. Dann gibt es einen Vers, das ist der Punkt 3. echte Frömmigkeit, das Recht soll strömen in unserer Mitte. Und dann zum Abschluss ein entlarvtes Herz und die Konsequenzen, dass das Exil kommt. Das heißt, die Hinwegführung, die Gefangenschaft. Ich lese noch einmal den Vers 18. Wehe denen, die den Tag des Herrn herbei wünschen. Was soll euch der Tag des Herrn? Er wird Finsternis sein und nicht Licht. Der Tag des Herrn, was ist damit gemeint? Und wir lesen im Alten Testament und im Neuen Testament immer wieder vom Tag des Herrn. Und man muss dazu sagen, an und für sich kann uns der Tag des Herrn ein Stück weit egal sein, die wir Christen sind die wir den Herrn kennen und ihm nachfolgen Weil der Tag des Herrn wird ein Tag des Gerichts sein Ein Tag des Zornes sagt Zephania am Anfang im ersten Kapitel Ein Tag, wo die Welt gerichtet werden wird. Und wir sehen Tage des Zorns im Alten Testament, wo Gott schon gegen das Volk Israel handelt und wo wir sehen, dass manches dessen, was wir hier lesen, in Erfüllung schon gekommen ist. aber wir sehen es auch zukünftig. Das heißt, wenn Christus gekommen ist, wenn er unsichtbar gekommen ist, die Seinen zu sich zu holen, danach kommt die Trübsalzzeit und dann kommt der Tag des Herrn. Dann wird Christus sichtbar kommen und Gericht üben. Trotzdem, dass hier gegen Ungläubige eigentlich der Tag des Herrn gerichtet ist, darf es uns trotzdem eine Warnung sein. Weil auch wir, die wir Gott nachfolgen, werden gerichtet werden, aber nicht in der Form, ob wir in der Ewigkeit bei ihm sein werden oder nicht, sondern wie unser Lohn sein wird. Und wir dürfen uns das schon auch vor Augen halten, wie wir einmal in der Ewigkeit beurteilt werden. Das bestimmen wir hier in diesem Leben. Werden wir Lohn empfangen oder werden wir nicht? Für die Ungläubigen ist es eine umso größere Warnung. wirst du bei Gott in der Ewigkeit sein oder wirst du ewig verdammt sein? Und das Volk Israel, das wünscht sich diesen Tag herbei. Das wünscht sich dieses Gericht herbei gegen die Ungläubigen. Und Amos sagt, Achtung, seid euch dessen bewusst, ihr sollt hier nicht über die anderen reden, über die anderen nachdenken, sondern macht euch Gedanken, wie ihr beurteilt werdet. und ihr werdet nicht positiv hinwegkommen, weil euer ganzes Leben nicht auf mich hinausgerichtet ist. Ihr meint, dort gut wegzukommen. Ihr meint, hier Frieden zu erlangen, Licht zu erhalten, wenn ihr einmal beim Herrn sein werdet. Und doch lauft ihr hier falsch, weil euer Herz falsch ist. Und wir sehen es später, weil euer Gottesdienst falsch ist. Ihr habt eine Erwartungshaltung, die falsch ist und euer Handeln ist falsch. Und dadurch wird der Tag des Herrn für euch nicht etwas Gutes sein, sondern ein Gerichtstag sein. Und im Vers 19 kommt ein interessantes Bild, wenn wir hier sehen, wie Amos das schreibt. Wenn jemand vor dem Löwen flieht und ihm ein Bär begegnet und wenn er heimkommt und sich mit der Hand in die Wand lehnt, an die Wand lehnt, so beißt ihm eine Schlange. Wir haben zwei Ereignisse, die außerhalb des Hauses stattfinden. Der Löwe, der Bär. Das ist etwas, was wir vielleicht erwarten, dass wir gerade in Israel, wo der Löwe damals noch verbreiteter war, dass eine Gefahr droht, wenn wir außerhalb des Hauses sind. Man flieht vor dem Löwen, man rennt und hechelt und ist froh, dass man ihn abgehängt hat. Man biegt um die Kurve und rennt voll in den Bern hinein. Von der einen Gefahr in die nächste. Und man windet sich, man kommt raus, man rennt wieder nach Hause, man gibt Gas, man kommt nach Hause, man freut sich, den sicheren Hort gefunden zu haben. Man setzt sich ermattet nieder und denkt sich, jetzt bin ich in Sicherheit. Und genau dann weist einem die Schlange. Das wird höchstwahrscheinlich bei uns in Deutschland nicht unbedingt passieren. Es gab zwar vor einem Jahr oder zwei diesen Löwen in Berlin, der da gejagt wurde, und auch mal ein Bär unten im Bayerischen Wald. Und Schlangen soll es auch irgendwo noch geben. Aber ich denke, es ist etwas anderes hier gemeint. Wir haben Gefahren, die auch außerhalb der Gemeinde, außerhalb des Volkes Israels stattfinden. Gefahren, die von außen auf uns eindringen und wo wir von der einen zur anderen fliehen. Und das mag unterschiedlichster Natur sein. Hier vielleicht Völker, die das Volk Israel bedrängt haben. Und wie sie sich von einer Gefahr aus der anderen herausretten. Und was die einzelne Gefahr genau ist, geht der Text darauf nicht ein. Und genauso ist es in der heutigen Zeit. Auch wir, die wir Christen sind, werden von außen bedrängt. Es sind Gefahren da, die wir im Auge behalten müssen, wo wir Acht geben müssen. Was kommt von außen an Gefahr auf uns zu? Und wo wir dem entfliehen müssen, wo wir in der Welt sind, wo wir in ihr leben und mit diesen Gefahren umgehen müssen. Aber die zweite Sache ist, wenn wir im Haus sind, das Volk Israel, dass sich der Gefahr au bewusst ist aber letztendlich kommt die Gefahr von innen drinnen Man meint alles l gut man ist zu Hause man ist in Sicherheit und gerade dann weist einem die Schlange und verwundet einen Und genauso ist es mit dem Volk Gottes. Die Gefahr von außen, die sehen wir relativ gut. Das können wir beurteilen. Was passiert hier alles? Wer mit offenen Augen und mit einem gewissen geistlichen Verständnis aus der Bibel heraus die heutige Situation erkennt, sieht, wo wir hinlaufen, was von außen auf die Gemeinde zukommt. Ich bin überzeugt, die Zeiten werden noch härter für uns als Christen, dass wir mehr Mut benötigen, standhaft zu bleiben. Und das ist etwas, was uns nicht erschrecken muss, sondern wir dürfen dort auch zu Gott fliehen, in den Gefahren, die von außen auf uns einströmen. Aber die Gefahr ist von innen. Die Gefahr ist dann, wenn wir meinen, alles läuft schön. Wenn wir meinen, uns geht es gut im Geistlichen. Wir haben einen schönen Gottesdienst, wir singen schön, wir haben eine gute Lehre, alles läuft perfekt. Und genau hier ist die Gefahr, dass wir dann nicht erkennen, wie uns die Schlange sticht. Wie wir hier in Gefahr laufen, verletzt zu werden, weil wir zu selbstsicher sind, weil wir nicht mehr darauf achten, ob eine Gefahr innerhalb der Gemeinde auch stattfindet. Und das mag verschiedene Ursachen haben. Das mag eine falsche Leere sein, die sich einschleicht. Und das ist das Dramatische an Irrlehrern, dass wir sie nicht sofort erkennen, sondern sie kommt wie so eine Schlange, so schleichend hinein. Und irgendwann ist sie etabliert und vielleicht benötigt es das Auge eines Außenstehens, der dann sagt, schaut mal an, hier bei der CGH, merkt ihr nicht, wie ihr in die Irre lauft, wie ihr ein Gedankenkomplex vielleicht etabliert habt, eine Theologie, die aus der Sicht der Bibel gar nicht richtig ist. Und wo wir offene Ohren haben wollen und offene Augen, dass wir nicht hier in irgendeiner Art und Weise Dinge zulassen, die dem Wort widersprechen. Dass wir selbst uns immer wieder prüfen in einer guten Art und Weise, Herr, leben wir so, wie es dir wohlgefällig ist? Haben wir irgendetwas, was vielleicht falsch ist, wo sich Dinge eingeschlichen haben, wo Dinge einen Wert bekommen haben, den sie nicht haben sollten? Und Herr, gib uns den Willen, die Kraft, den Mut, da hier auch Altbewährtes vielleicht abzuschneiden. Etwas, was wir aufgebaut haben. weil wir sehen, dass es uns von dir wegbringt, weil wir sonst der Versuchung erlegen sind. So ein Zuhause kann eine falsche Sicherheit bieten. Eine falsche Sicherheit, in der wir uns wiegen, weil sie für uns so bequem ist. Wir kommen am Sonntag in den Gottesdienst und es tut so gut, Das ist das, was uns heraushebt von der Welt. Wir haben eine Beständigkeit. Wir haben unseren Hauskreis, wo wir hineingehen. Und wie gut es ist, sich doch dort mit Geschwistern auszutauschen. Wir treffen uns als Frauen, wir treffen uns als Männer. All das kann eine gewisse Stabilität, eine Sicherheit geben. Aber vielleicht auch, ich lese doch jeden Morgen in der Bibel und ich mache stille Zeit. und ich gehe am Samstag raus auf den Büchertisch, ich evangelisiere, ich gebe das Evangelium weiter. All das, wozu uns die Bibel auffordert, all das mag nicht falsch sein, aber sie kann uns in einer falschen Sicherheit wiegen, weil wir Dinge tun, nicht weil unser Herz dafür brennt, sondern weil wir es aus Gewohnheit tun, weil wir uns darin sicher wiegen. Und dann kommen wir zum zweiten Punkt, wo es heißt Lehre an Betung Die Lieder werden Lärm Ich hasse, ich verachte eure Feste und mag eure Festversammlungen nicht riechen Das ist eigentlich etwas, was total interessant ist, weil wenn wir den dritten Mose anschauen, dann wird das bis ins Kleinste hinein beschrieben, wie all diese Veranstaltungen auszusehen haben. und wie genau beschrieben wird, wie ein Brandopfer auszusehen hat, wie das Tier geschlachtet werden soll, wie die verschiedenen Organe verwendet werden sollen, das Fett dafür und dann verbrannt, dann hier raus an einem unreinen Ort. Die unterschiedlichsten Dinge, wie genau das Blut dann bei den Priestern besprengt werden soll, all das wird bis ins Kleinste beschrieben. Und das ist etwas, was das Volk Israel bis ins Kleinste hinein befolgt hat. Es ist genau das, was Gott beschrieben hat. Und doch sagt er hier, ich hasse, ich verachte eure Feste.
Und das ist ein Ausdruck, der kaum zu überbieten ist, wenn Gott davon spricht, dass er sagt, ich hasse es. Es ist mir ein Kreuel. Und ich glaube, als das Volk Israel diese Worte gehört hat, da hätten sie lieber einen Stein genommen und den Amos erschlagen, als zu sagen, ach ja, stimmt. Lass mal alles da hin und ändern uns. Aber Amos spricht hier nicht gegen die Art und Weise des Gottesdienstes als solches. Nicht, dass sie genau das einhalten, was aus Trittermose und dem ganzen Komplex hier beschrieben wird, ist das Falsche. Sondern es ist die Art und Weise, die Herzenshaltung, mit der sie es machen. Und wir sehen es in diesem gesamten Kapitel, wo wir immer wieder sehen, die Herzenshaltung ist eine Falsche. Der äußere Schein wird gewahrt. Man macht all das. Und so wie das Volk Israel sich fragen musste, ist meine Beziehung zum Herrn eine richtige? So müssen wir uns fragen, wie schaut unser Gottesdienst, unser Innerstes aus, wenn wir hierher kommen. Und wir mögen uns daran stoßen, weil wir moderne Lieder singen. Oder wir mögen uns daran stoßen, weil wir ein altes Lied singen. Wir mögen uns daran stoßen, weil wir keine schöne alte Kanzel mehr haben. Oder weil wir dieses moderne Möbelstück hier haben. All das kann Äußerlichkeit sein, wo wir uns hinterfragen dürfen, was ist meine Herzenshaltung, wieso stoße ich mich da dran? Ist das das, weil ich daran festhalte, an Äußerlichkeiten? weil ich einen Ablauf haben möchte, der mir schon immer genehm war, oder weil ich mich sträube, Althergebrachtes zu wahren oder Neues anzunehmen. All das kann dazu führen, dass wir einen Gottesdienst erleben, wo wir innerlich uns eigentlich sträuben. Weil wir uns an einem Detail aufhängen, wo wir sagen, das geht ja gar nicht. Die Technik, wir haben jetzt eine neue Kamera, die sich bewegen lässt, brauchen wir das? Nein, brauchen wir nicht. Aber ist es falsch? Wenn wir keine Technik hätten, würden wir uns höchstwahrscheinlich auch dagegen sträuben, zumindest manche. Wir könnten es nicht mehr übertragen. Ist es falsch? Nein, ist es auch nicht. Das sind Äußerlichkeiten, die uns nicht befindlich machen dürfen. Das sind alles Dinge, an denen wir uns aber aufhängen. Und darüber können wir vortrefflich streiten. Da können wir Zeit investieren an den Äußerlichkeiten, mit denen wir uns hier beschäftigen, Sonntag für Sonntag und Gottesdienst für Gottesdienst. und merken nicht, dass wir genau diese Energie hineinstecken sollten, in der Form, was hat das Wort Gottes uns zu sagen. Wenn wir die Zeit, die wir verbringen würden, oder verbringen mit den Äußerlichkeiten, die wir hier haben, um ins Wort Gottes hineinzugehen, um darin zu forschen, um darin zu schauen, was willst du zu mir sagen? Wie sprichst du durch deinen Heiligen Geist in mein Leben hinein? dann würden wir merken, dass diese Äußerlichkeiten mehr und mehr zurückgedrängt werden würden. Das ist nicht mehr wichtig. Ob hier vorne welche sind und singen oder nicht, das ist so etwas von untergeordnet. Nirgends in der Bibel steht, es muss jemand von vorne singen. Oder es darf keiner von vorne singen. Klavier, Cajon, selbst Schlagzeug, obwohl ich kein Freund davon bin, ist untergeordnet. sondern welche Motivation habe ich? Mit welcher Motivation diene ich dem Herrn? Wie schaut mein Herz aus? Und diese Frage müssen wir uns stellen. Im Vers 22 heißt es, wenn ihr mir auch euer Brandopfer und Speisopfer darbringt, so habe ich doch kein Wohlgefallen daran und das Dankopfer von euren Messkälbern schaue ich gar nicht an. all das, was das Volk Israel investiert hat. Und wenn ihr mal die Bestimmungen lest, was die bezahlen mussten an Opfer, wenn irgendetwas da gewesen war, das war nichts Kleines. Mastkälber, die für die Zucht verwendet werden sollten, das war mit das Wertvollste in einer Härte. Wenn ihr sie mir gebracht habt, also dem Herrn, dann war es nichts. Und er sagt, ich kann diesen Geruch eurer Opfer nicht mehr riechen. Und es ist interessant, wenn wir lesen, und es beginnt im 1. Mose 8 mit Noah, als er das Brandopfer darbringt, nachdem sich Sintflut stattgefunden hat. Er baut einen Altar, er bringt das Brandopfer dar, und es heißt, und es war dem Herrn ein lieblicher Geruch. Und wenn wir dann Leviticus und dergleichen lesen, immer wieder dem Herrn ein lieblicher Geruch. Er freut sich darüber. Er freut sich über einen Gottesdienst, der ihm wohlgefällig ist. Und wenn wir aus der Sicht Israels unsere Brandopfer, unsere Speisopfer Friedensopfer Dankopfer darbringen ist es ein lieblicher Geruch wenn es mit der rechten Herzenshaltung stattfindet Im Neuen Testament lesen wir nirgends mehr davon und wir wissen es, dass es nicht mehr notwendig ist, dass wir Brandopfer darbringen müssen. Oder dürfen wir, das ist nicht mehr unsere Aufgabe. Wenn wir hier ein Brandopfer bringen würden, dann wäre das verkehrt. Wir wissen, dass Jesus Christus das Opfer geworden ist, ein für allemal. Und es heißt im Epheser 5, Vers 2, Und wandelt in der Liebe, gleich wie auch Christus uns geliebt und sich selbst für uns gegeben hat, als Gabe und Opfer für Gott zu einem lieblichen Geruch. Jesus Christus ist dieses Opfer geworden, das das Volk Israel immer wieder bringen musste, zu einem lieblichen Geruch für Gott, dem Vater. Damit all die Schuld, die wir auf uns geladen haben, hinweg genommen wurden. Er ist das Opfer zum lieblichen Geruch für den Herrn. Aber es heißt auch, dass unser Leben ein Opfer da sein soll, dass wir zu einem lieblichen Geruch werden sollen. Es heißt im 2. Korinther 2, 14 und 15, mehr noch im Vers 15, Gott aber sei Dank, der uns alle Zeit in Christus triumphieren lässt und den Geruch seiner Erkenntnis durch uns an jedem Ort offenbar macht. Und dann kommt ein wichtiger Vers. Denn wir sind für Gott ein Wohlgeruch des Christus unter denen, die gerettet werden und unter denen, die verloren gehen. Den einen ein Geruch des Todes zum Tote, den anderen aber ein Geruch des Lebens zum Leben. Und wir sehen hier, das nimmt den gesamten Alltag und unser gesamtes Leben hinein. Nicht nur am Sonntag ein Wohlgeruch den anderen Geschwistern, wenn wir einander sehen, dass wir uns aneinander freuen, sondern es ist sogar ein Geruch zum Tode für diejenigen, die verloren gehen. Ist unser Leben ein Wohlgeruch oder ist es etwas, wo der Herr auch sagt, ich kann euch nicht mehr riechen? Und ich kann euch nicht mehr riechen, vielleicht aus der gleichen Sicht wie hier im Amos, weil wir zwar am Sonntag schön hier hineinkommen und wir freuen uns, wir sind emotional dabei und wir singen die Lieder, wir ergötzen uns an dem, was wir hier betreiben. Und unter der Woche ist unser Leben ein ganz anderes. Das muss jeder für sich beurteilen, inwieweit nimmt er Christus auch in die Woche mit hinein. Inwieweit nimmt er ganz bewusst den Glauben mit in den Alltag, in seine Familie, in seinen Beruf, auch in die Schule hinein, ins Studium. Und ich bin mir dessen bewusst, wie Menschenfurcht uns oft befällt, wie es uns schwerfällt, von Christus zu zeugen. und wie irdisch wir gesinnt sind und wie wenig jenseits wir ausgerichtet sind. Ich ertappe mich immer wieder, dass ich merke, jetzt könnte ich eigentlich was sagen, aber was denkt sich dann der andere und ich schweige lieber. Und manchmal denke ich, eigentlich müsste ich etwas sagen, weil ihr werdet ewig in der Verdammnis landen, wenn ihr Christus nicht als euren Herrn und Heiland annimmt. und ich wünschte mir für mich selbst oft ein größeres Zeugnis sein zu dürfen und mehr diesen Mut zu haben, Christus zu bekennen im Alltag. Anders zu sein. Nicht anders zu sein, weil ich komisch bin, sondern anders zu sein, weil ich Christus nachfolge und ihn als meinen Herrn und Heiland bezeuge und bekenne. Und dass auch die Außenstehenden sagen können, ja, der Stefan, der folgt dem Herrn. und das ist ein Wohlgeruch für diejenigen, die an Christus glauben und ein Geruch zum Tode für die, die verloren gehen. Vers 24 Punkt 3, echte Frömmigkeit. Mit fromm verstehen wir oft so Kirchenfromm. Aber fromm will ich hier verstanden haben in dem Sinne, was kennzeichnet mein Leben als Christ, wie richtig es aus, dass ich ein Leben führe, wie es Gott wohlgefällig ist. Und wenn wir oder macht es sp noch einmal den Amos 5 komplett durchlesen ich habe es ein paar Mal schon gestreift wie sie mit Witwen und Weisen umgegangen sind wie sie das Recht gebeugt haben Da sehen wir das war nicht die Fr die der Herr von seinem Volk gefordert hat. Sondern es soll Recht, wie es Gott wohlgefällig ist, einherfluten. Und wenn wir dieses Bild hernehmen, dieses Einherfluten, das ist einfach ein Strom, der alles ausfüllt, in jede Ritze hineinkommt. Wasser, das durch alles durchdringt. Und nichts bleibt davon außen vor. Nichts wird unbenetzt bleiben. So soll unser Leben durchwirkt sein von dem Recht, von dem, dass wir gottwohlgefällig leben, dass wir nicht irgendwo in einer falschen Art und Weise handeln. Kein Bereich unseres Lebens soll davon ausgespart sein. Und es heißt, die Gerechtigkeit wie ein unversiegbarer Strom. Das heißt, andauernd wird Neues nachgeliefert werden. Es wird nicht irgendwie weniger werden. Es wird nicht, einmal sind wir gerecht und dann flaut es wieder so langsam ab, sondern unser ganzes Leben andauernd, fortwährend, in allen Bereichen, ist davon durchströmt, durchflossen und soll uns kennzeichnen. Und das ist etwas, was auch der Jakobus schreibt im 1. Kapitel Vers 27 Eine reine und makellose Frömmigkeit vor Gott, dem Vater, ist es, Weisen und Witwen in ihre Bedrängnis zu besuchen, sich von der Welt unbefleckt zu bewahren. Von der Welt unbefleckt zu bewahren. Was bedeutet das? und ich glaube, das kann man im Detail nicht hier klären, aber wir sollten immer wieder überprüfen, dient das, was wir machen, dazu, dass wir dem Herrn ähnlicher werden, dass wir etwas in unserem Leben bewirken, das ewigkeitsorientiert ist oder wird es, wie es der Paulus ja auch schreibt, Holz, Stroh, Stoppeln sein, was wir dort machen. Und ich denke, wir alle wollen Gold, Silber, edle Steine aufbauen und nicht Vergängliches. Und das Schwierige ist, nicht alles, was Holz, Stroh und Stoppeln ist, ist zündig. Vieles, was wir machen, ist uns erlaubt. Aber, und der Vers aus 1. Korinther sagt es sehr deutlich, alles ist uns erlaubt. Aber nicht alles dient uns zum Guten. Nicht alles, was wir machen, dient uns in der Form, dass wir Christus ähnlicher werden, dass wir zu ihm hinwachsen. Sondern im besten Falle, dass wir halt wie die Kinder noch Milch zu uns nehmen, aber eigentlich schon feste Speise zu uns nehmen sollten. Das Schöne ist, in Johannes 7 heißt es, Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke, während mich glaubt, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Wir müssen das nicht aus uns heraus machen. Wir sind nicht die Quelle, die diesen unversiegbaren Strom, wie Amos hier schreibt, bringt. Wir sind nur ein Gefäß. Wir sind nur Durchlaufgefäß. Christus ist dieser lebendige Strom, der durch uns fließen soll. Und wenn wir merken, dass wir versiegen, dann dürfen wir zum Herrn kommen und sagen, Herr, fülle du uns. Durchströme du uns mit dem, was dir wohlgefällig ist. Und dass wir ein Leben führen, das nach außen hin sichtbar dich verherrlicht. Dass unser Herz auf dich hin ausgerichtet ist. Dass wir nicht irgendwie leben und wie durchs Feuer hindurch gerettet werden, sondern dass wir echte Frömmigkeit an den Tag leben und nicht nur Oberflächlichkeit. Und das darf unser ganzes Leben durchwirken. Wird man bis früher gesagt, wenn ein Bauer gläubig wird, dann muss es die Kuh im Stall erkennen. Und genauso ist es, wenn wir dem Herrn nachfolgen, dann muss es dort, wo wir arbeiten, sichtbar sein. Dann muss unser Umfeld es bemerken. Wenn unser Umfeld es nicht bemerkt, wenn nichts da ist, weil wir vielleicht unser Leben nicht ändern oder aber auch, weil wir den Mund nicht aufbekommen, dann dürfen wir den Herrn bitten, Herr, gib du uns Kraft, gib du uns Weiseit und Freimut, dich zu bezeugen. Der vierte Punkt ist ein harter Punkt, insbesondere für das Volk Israel. Es entlarvt das Herz, es zeigt die Folgen auf. und die Folgen für das Volk Israel sind eine verheerende Volke, nämlich dass sie letztendlich aus dem Land, das Gott ihnen gegeben hat, in die Gefangenschaft geführt werden, ins Exil. Und das Nordreich wurde als erstes ins Exil geführt. Das Südreich einige Jahrzehnte später. Das hei dort habt ihr etwa mir w der 40 Jahre in der W Schlachtopfer und Speisopfer dargebracht ihr vom Haus Israel Ihr habt die H eures Moloch und den Kaiwan eure G getragen das Sternbild eurer G die ihr euch gemacht habt Und dann der Vers 27. Und ich will euch bis über Damaskus hinaus in die Gefangenschaft wegführen, spricht der Herr. Gott, der Herrscherin, ist sein Name. Schon seit der Wüstenwanderung hinken sie auf beiden Seiten das Volk Israel. Auf der einen Seite haben sie die Stiftshütte, wo sie ihre Opfer darbringen und sie bringen ihren Gottesdienstgott dar, ihre Opfer. Und auf der anderen Seite haben sie ihre selbstgemachte Götzen, die sie still und heimlich mit sich herumgetragen haben, wo sie ihre Häuschen drumherum gemacht haben und von beiden mitnehmen wollten. Von dem, was Gott ihnen gab und von dem, was ihnen vermeintlich die Welt geben konnte. und es heißt hier, die ihr euch gemacht habt. Und wir machen uns auch oft solche Götzen, Dinge, die uns mehr bedeuten als Gott. Das würden wir nie so sagen. Wir würden nie sagen, dass Sicherheit im finanziellen Bereich uns mehr bedeutet als Gott. Aber wir leben es. Unser Tun, unser Handeln spricht lauter als das, was wir reden. Wir würden nie sagen, dass Erfolg im Beruf unsere Absicht ist als Gläubige. Dass wir das an erster Stelle stellen. Und die erste Million, auf die arbeite ich hin, die ist mir wichtig. Würden wir viel demütiger darüber reden. Aber unser Leben spricht oft davon, mit was für einem Eifer wir unsere weltliche Karriere vorwärts bringen und auf Schulungen gehen, uns fortbilden, unsere Zeit investieren, unser Geld investieren, um up-to-date zu sein, um auf dem Stand der Technik zu sein. Und da können wir vortrefflich und viel Geld investieren. Und das ist nicht falsch. Versteht mich bitte nicht falsch. Aber in Relation zu dem, was wir für den Herrn machen, merken wir, unser Herz hängt daran. Wenn wir genauso mit dem gleichen Eifer, wie wir vielleicht unsere weltliche Karriere, weltliche in Anführungszeichen, vorwärts treiben, ich will jetzt nicht sagen unsere geistliche Karriere vorwärts treiben, aber unsere Beziehung zum Herrn, dass wir ihn näher kennenlernen, dass wir aus seinem Wort schöpfen, dass wir Zeit mit ihm im Wort verbringen, dass wir vielleicht auch mal eine Jugendferienbibelschule besuchen für die Jugendlichen oder vielleicht auf ein Seminar nach Hemberg, wo es um Wort Gottes geht und nicht nur, wie kann ich meinen Urlaub bestmöglichst verbringen. Dann würden wir geistlich wachsen. In der Hoffnung, dass das nicht nur nach außen hin da ist, weil wir eben schön dastehen wollen, sondern weil es uns wirklich ein Anliegen ist, den Herrn besser kennenzulernen. Weil unsere Götzen, die tragen eben andere Namen. Die heißen nicht mehr Moloch oder Kaiwan oder sind nicht irgendwelche Sternbilder, sondern Geld, Komfort, Kontrolle, Anerkennung, Erfolg, Familie, die Gemeindeform vielleicht auch, wie bringen wir uns in der Gemeinde. Das alles kann zum Götzen werden, wenn wir das über unsere Beziehung zum Herrn stellen. Und das Schöne ist, dass wir, wenn wir erkennen, dass wir diese Götzen in unserem Leben haben, dass wir sie hinausschmeißen dürfen. Dass wir das in der Kraft Jesu Christi auch machen dürfen. Dass wir wirklich sagen dürfen, Herr, ich erkenne, hier habe ich meinen Lebensinhalt auf ein falsches Fundament gestellt. Ich möchte mich wieder auf dich als mein Fundament stellen. Ich will wieder aus deiner Kraft leben. Ich will wirklich dich ins Zentrum meines Lebens setzen. Es ist mir egal, was die anderen darüber denken. Es ist mir egal, ob ich Anerkennung dafür bekomme oder nicht. Aber du und ich, unsere Beziehung, die soll wieder intensiver werden. Wir wollen zu dieser ersten Liebe, die wir in Offenbarung lesen, zurückkommen. Und Gott wird gnädig sein, wenn wir zu ihm kommen. Gott wird uns Kraft geben, uns Weisheit geben, unser Herz verändern, dass wir ein fleischendes Herz haben, dass wir ein Zeugnis sein dürfen. Dass unser Gottesdienst nicht nur schön klingt, weil wir schöne Lieder singen, weil wir eine schöne Predigt haben, weil das Drumherum die Leute so schön ist, sondern weil wirklich unser Herz auf Gott hin ausgerichtet ist und wir ein Leben führen, das ihn ins Zentrum stellt und nicht die Äußerlichkeiten. Das wünsche ich jedem von euch. Amen. Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!