CGH Hersbruck

Mit dem Tod ist (nicht) alles vorbei

Mit dem Tod ist (nicht) alles vorbei? – Predigt von Stefan Bittner
05. April 202640:28

Mit dem Tod ist (nicht) alles vorbei? – Predigt von Stefan Bittner

Transkriptca. 27 min Lesezeit

Einen wunderschönen guten Morgen euch. Ich bin ja eigentlich fast versucht, euch zu bitten, mehr in die Mitte hineinzukommen. Im Augenblick muss ich für relativ wenig Leute sehr weit nach rechts und nach links schauen. Ich glaube aber, ihr werdet euch eher unwohl fühlen, wenn ich euch jetzt auffordere, in die Mitte euch hineinzusetzen. Von daher werde ich mir Mühe geben, genügend oft nach rechts und nach links zu schauen, um alle an den Rändern abzuholen. Ich bete zum Anfang noch. Herr Jesus, hab du Dank, dass wir uns heute hier treffen dürfen an dem Tag, wo wir uns daran erinnern, dass du nicht nur gestorben bist, sondern dass du auferstanden bist. Danke, dass wir wissen, dass das, wie wir gerade gehört haben, nicht nur eine intellektuelle Sache ist, die wir verstehen, sondern dass es Realität ist. und dass wir daran uns erinnern dürfen. Danke für deinen Heiligen Geist, der in unserer Mitte ist, der uns dein Wort aufschließt, der zu uns spricht. Und Herr, wir bitten dich, dass du zu uns sprichst, dass du uns veränderst, dass wir geprägt werden von deiner Liebe, von deiner Gnade, von deiner Barmherzigkeit. Habt du Dank dafür. Amen. Wer am Freitag in unserem Gottesdienst war, der hat eine Uhr am Anfang gesehen. Sebastian hat ganz kurz darüber gesprochen, über das Tracken, über das, was wir alles mittlerweile aufzeichnen. Und ich habe keine so eine Uhr, aber ich wäre ein Kandidat dafür, weil ich das genauso liebe, Daten, Zahlen, Fakten, all das zu verarbeiten, zu schauen, wie war der Blutdruck der letzten 24 Monate, wie viel hat man geschlafen. und ich habe eine App, die heißt HabitNow, da tracke ich einen ganzen Haufen Zeug, wie viel Sport mache ich, wie viel lese ich. Ihr wollt gar nicht wissen, was ich alles tracke. Ganz genau. Das ist für mich auch etwas, wo ich immer wieder am Überlegen bin, Stefan, lass es sein. Aber wir leben in diesem, vielleicht auch Wahn, alles optimieren zu wollen. Das ist wie in so einem Computerspiel, in dem wir spielen und wo unser Charakter immer besser ausgestattet wird. Je weiter man in dem Spiel vorwärtskommt, desto mehr wird man ausgestattet. Man tut seinen Charakter, den man dort hat, verbessern, damit man immer größeren Feinden gegenüberstehen kann, um den Endfeind im Spiel zu besiegen. Oder je nachdem, was für ein Spiel man hat, das Auto wird gepimpt, dass man immer weiter im Rennen kommt und man immer besser wird. Schlechter will man nicht werden. Man möchte besser werden. Man möchte alles optimieren. Unser ganzes Leben wird optimiert. Das Dumme ist nur, dass unser Leben einen ganz großen Bug hat im Vergleich zu einem Spiel, nämlich etwas Unausweichliches. Am Ende kommt der Tod. Da bringt die beste Optimierung nichts mehr. Der Tod ist unausweichlich für uns alle. Du magst dich so viel, wie du willst, optimiert haben, verbessert haben, Skills, Fähigkeiten angeeignet haben. Der Tod macht alles zunichte. All das, was du dir so in harter Arbeit aufgebaut hast, ist hinfängig. Die Psychologie hat mittlerweile einen Begriff für dieses Phänomen und das heißt FOMO. FOMO. Wer von euch kennt FOMO? Die Lüder, die im christlichen Bereich sind, wo man mit Menschen arbeitet. Fear of missing out. Das ist das Phänomen, die Angst zu haben, etwas zu verpassen. Und es ist noch keine offizielle Krankheit. Man überlegt es, das als Krankheit einzustufen. Aber das ist das, worunter wir, glaube ich, oft leiden. Und das ist nicht nur die Welt, wo wir so einfach sagen, ja, die versuchen alles in diesen 70 Jahren hineinzupacken oder in den 80 Jahren, in denen wir leben, sondern selbst wir Christen sind oft davon betroffen, dass wir sagen, wie können wir noch mehr in unser Leben hineinpacken? Wie können wir noch besser werden? Wie können wir noch unseren Urlaub besser gestalten, wenn wir irgendwo hinfliegen, dass wir ihn möglichst gut nutzen? Weil wenn wir schon unterwegs sind, dann wollen wir mindestens das, das, das und das schaffen. Wir kommen nach Hause und sind gestresst als zuvor. Und letztendlich ist das etwas, wo die Bibel sagt, diese Furcht, etwas zu verpassen, brauchen wir gar nicht zu haben. Denn das, was wir hier in 70 bis 80 Jahren erleben, ist Pille-Palle. Das braucht uns gar nicht interessieren, weil mit dem Tod ist alles vorbei. Danach wird ein neues Kapitel aufgeschlagen. Und das ist das Interessante, da zählt nur noch bedingt das, was wir in den 70, 80 Jahren hier gelebt haben. Es ist uninteressant, was wir gearbeitet haben. Es ist uninteressant, wie viele Achttausender wir erstiegen haben oder wie viel Sport wir gemacht haben wie unsere Herzfrequenz in den letzten 24 Monaten gewesen war Das ist alles uninteressant Es z letztendlich nur noch eins wo wirst du die Ewigkeit verbringen Und wir kommen aktuell von Karfreitag. Karfreitag, der Tod. Und heute die Auferstehung. Und ich habe heute nicht diesen klassischen Bibeltext, dass wir einen Text durchgehen und einfach Vers für Vers auslegen, sondern ich habe fünf Punkte, die wir näher miteinander betrachten. Der erste Punkt ist, der Tod ist etwas Unausweichliches. Wir alle sterben. Das wissen wir. Das prägt unser Leben ein Stück weit. Wir ignorieren es ein Stück weit. Wir leben, als ob es den Tod nicht gäbe. Aber der Tod ist Bestandteil unseres Lebens oder das Ende unseres Lebens. Dann kommt der zweite Punkt und er ist rückblickend auf Karfreitag. Jesus ist auch gestorben und das ist Tatsache. Aber er ist aus einem anderen Grund gestorben als wir. Wir sterben, weil wir Sünder sind. Jesus Christus ist nicht gestorben, weil er ein Sünder war, sondern weil er für Sünde litt. Dann gehen wir von Karfreitag zu heute. Ostern, Auferstehung. Jesus ist wieder auferstanden. Und das ist, wie Christian schon sagte, eine Tatsache. Etwas, was wir nicht nur intellektuell betrachten dürfen und sagen, ja, für die Ewigkeit oder schön und gut, sondern das hat Auswirkungen auf unser Leben. Und zwar nicht erst in der Zukunft, sondern heute. Diese Auferstehung. Der vierte Punkt geht darüber, dass wenn die Auferstehung wahr ist und das, was die Bibel darüber schreibt, es eine Auferstehung auch für uns Gläubige gibt, dass auch wir auferstehen werden, anders als Jesus. Aber wir werden auch wieder auferstehen nach dem Tod. Und das ist auch eine Tatsache. Und der fünfte Punkt geht dann darüber, nach dem Tod gibt es wieder eine Scheidung. Es gibt welche, die werden zum ewigen Leben auferstehen und es wird welche geben, die werden zum ewigen Tod auferstehen. Und die Frage ist, zu welcher Auferstehung wirst du auferstehen? Und das ist das Einzige, was unser Leben an und für sich, was wir mit hinübernehmen in die Ewigkeit. Diese Entscheidung treffen wir hier in dem Hier und Jetzt. Nicht erst, wenn wir tot sind, dass wir dann uns noch entscheiden können und sagen können, ach, jetzt entscheide ich mich für den Himmel oder ich entscheide mich für die Hölle. Wenn du gestorben bist, ist es zu spät. Dann ist die Entscheidung schon getroffen. Ich habe vorhin mit dem Friedrich drüber gesprochen, mit der Anzahl meiner Wörter, und ich merke schon, ich bin eineinhalb Minuten über der Zeit, wo ich eigentlich stehen müsste. Entsprechend ist gut. Der erste Punkt, der Tod ist eine Wirklichkeit, die niemand entkommt. Wir haben das jetzt am Karfreitag gesehen und ich war in den letzten Wochen auf zwei Beerdigungen. Und ich habe mich gefreut über diese zwei Beerdigungen, weil sie jeweils von gläubigen Geschwistern waren. Einmal eine Frau und einmal ein Mann. Und in diesen Beerdigungen die Hoffnung herüberkam, was danach kommen wird. Es ging nicht nur darüber, ach, wir sind alle traurig oder der ist aus der Blüte seiner Jahre gestorben. Beim 90-Jährigen sagt man das sowieso nicht mehr, aber vielleicht bei einem Jungen, der stirbt. Und die Frage ist, wenn wir über den Tod sprechen mit den Menschen, wenn jemand stirbt, was bewegt uns? War es eine schöne Trauerfeier? Waren die Blumen schön? War alles gut? Das Essen danach und die Gemeinschaft? Man sieht die Leute ja sowieso nur noch zu Hochzeiten und zu Beerdigungen. Oder geht es um Tieferes? Wie hat er gelebt? Was dürfen wir uns als Vorbild nehmen? Wo ist dieser Mensch jetzt? Ist er in der Ewigkeit bei dem Herrn? Oder wird er in der Ewigkeit den ewigen Tod erleben? Wir sterben und wir beschäftigen uns oft zu wenig damit. Die Bibel sagt ganz klar, Herr, lehre uns, dass wir sterben müssen, auf das wir klug werden. Und das, was die Bibel über den Tod sagt, darf uns dazu bewegen, unser Leben auszurichten. Dass wir es auf das Ende hin leben, nicht auf das Hier und Jetzt. Das Ende ist das Wichtige. Und die Bibel sagt ganz klar, und der Sebastian hat es am Freitag schon sehr schön ausgeführt, Die Sünde ist das, was uns den Tod eingebrockt hat. Dadurch, dass der Mensch sündigt, muss er sterben. Und wenn wir Hebräer 9, Vers 27 lesen, dort heißt es, und so gewiss es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben. Es ist eine Gewissheit Es ist den Menschen gewiss einmal zu sterben 1 Mose 3 Vers 19 sagt uns ganz klar die S ist die Ursache f den Tod Bis auf ganz wenige Ausnahmen hat die jeder erleidet. Und die Ausnahmen, die kennen wir als Gläubige im Alten Testament, wo neben dem Herrn Jesus, der ja auch den Tod erlitten hat, aber es zwei Leute gab, die den Tod nicht erleiden mussten. Und im Römer 5, Vers 12 lesen wir, Das ist das Urteil der Bibel über den Menschen. Weil sie gesündigt haben, müssen sie sterben. Weil du gesündigt hast, musst du sterben. Und die Bibel sagt das ganz klar relativ nüchtern. Du stirbst. Punkt. Es ist ihm gesetzt, einmal zu sterben. Wir lesen nachher noch weiter, weil dann der zweite Teil kommt, der über den Tod hinausgeht. Das heißt, die Bibel ruft uns ganz nüchtern auf, unser Leben zu überdenken. Wie leben wir? Wie investieren wir unsere Zeit, unsere Kraft, unsere Energie bis zu diesem Zeitpunkt, dass wir sterben werden? im Hinblick dessen, dass dieser Moment jederzeit passieren kann. Wie sagt man so? Alte Leute müssen sterben, junge Leute können sterben. Wir wissen nie, wann wir abberufen werden, wann es Zeit ist zu gehen. Und dann sollst du bereit sein, diesen Schritt zu gehen, dass er nicht überraschend für dich kommt, wenn der Herr dich abberuft. und dass du diese Zeit verwendest, um als Gläubiger in Gemeinschaft mit dem Herrn zu leben, um als Gläubiger im Gehorsam für den Herrn zu leben, zu fragen, Herr, was ist dein Wille? Dass wir Prioritäten setzen und nicht FOMO leben, diese Furcht möglichst viel hineinzupacken, weil wir Angst haben, irgendetwas zu verpassen, sondern zu fragen, Herr, was sind deine Prioritäten? und das zurückzuschrauben, was wir vielleicht aus dem Vergleich mit anderen alles noch in unser Leben hineinpacken wollen. Und dass wir nicht sagen, irgendwann einmal werde ich mich mehr mit der Bibel beschäftigen und werde mich mehr um vielleicht Leute kümmern, die verloren gehen und ihnen das Evangelium sagen und irgendwann werde ich vielleicht auch mal auf der Arbeit davon erzählen, dass ich gläubig bin, sondern dass wir danach schauen, Herr, wo kannst du mich gebrauchen? Wie kann ich mein Leben setzen, dass mein Leben gefüllt wird mit Punkten, die dir gefallen? Nicht die ich hineinpacken möchte, weil ich Angst habe, irgendetwas zu verpassen, sondern weil ich dir gehorsam sein möchte. Wenn wir dann Jesus anschauen, Jesus ist gestorben, der zweite Punkt. Und er ist wirklich gestorben. Und das ist etwas, was wir uns immer wieder vor Augen schauen müssen. Der Mensch stirbt, weil er ein Sünder ist. Und die Bibel ganz klar sagt, die Sünde bewirkt den Tod. Wenn wir Markus 15, Vers 33, Abvers 33 lesen, dort heißt es, Markus 15, 33 bis 39, Als aber die sechste Stunde anbrach, kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde. Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme und sprach, Eloi, Eloi, lama sabachthani. Das heißt übersetzt, mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Und etliche der Umstehenden, die es hörten, sprachen, siehe, er ruft Elia. Einer aber lief und füllte einen Schwamm mit Essig und streckte ihn auf ein Rohr, gab ihm zu trinken und sprach, steckte ihn auf ein Rohr. Halt, lasst uns sehen, ob Elia kommt, um ihn herabzunehmen. Jesus aber stieß einen lauten Schrei aus und verschiet. Ein kleiner Satz, zwei Worte eigentlich nur und verschiet. Das heißt, jetzt ist er gestorben. Als aber der Hauptmann, der ihm gegenüberstand, sah, dass er so schrie und verschiet sprache, wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn. Es wird hier relativ nüchtern die Umstände beschrieben bis zum Tod. Aber diese Umstände sind anders normal als die Umstände, wenn wir sterben. Ich habe bei keinem, der in meinem Umfeld gestorben ist, erlebt, dass für drei Stunden die Sonne einfach mal die Augen zugemacht hat, dass es finster geworden ist. Ich glaube, wenn so etwas passieren würde, würde ich es auch höchstwahrscheinlich nicht dem Tod zuschreiben, sondern irgendein anderem übergeordneten Phänomen. Aber hier lesen wir ganz klar diese Verknüpfung Jesu Tod und selbst die Dunkelheit ist da Finsternis drei Stunden. Wir lesen recht recht detailliert was alles passiert ist und dieses Zeugnis des M Hauptmanns dieser ist Gottes Sohn Und Christus starb hier an unserer Stelle. Und ich muss gar nicht näher darauf eingehen. Wer dazu noch mehr wissen will, der hört einfach die Predigt vom Freitag noch einmal. Jesus Christus starb stellvertretend für dich und für mich. und das ist nicht irgendetwas Scheinheiliges oder Scheinbares, sondern es ist Realität, es ist Wirklichkeit, er ist wirklich gestorben und ich möchte mir nicht das ausmalen, wie es für ihn gewesen sein muss, sein Leben dahin zu geben, am Kreuz zu sterben, diese körperlichen Qualen zu haben, aber insbesondere das, mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Diese Entfremdung von seinem Vater. Diese Dauer, wo diese Einheit, die er gelebt hat, von Ewigkeit an bis zu diesem Zeitpunkt unterbrochen wurde und Gott alleine war. Jesus war alleine, vom Vater getrennt. Und es gibt ja viele Stimmen, die sagen, ja, das war jemand anders, der dort gestorben ist, um die Auferstehung wieder zu rechtfertigen. ist. Verschiedenste Mythen und Themen, die um dieses Thema herum kreiert werden, um das wegzureden, dass ein Gott stirbt für den Menschen. Für viele geht das gar nicht hinein, aber wir lesen hier ganz klar, Gottes Sohn stirbt für dich. Und wenn wir Jesu Leben anschauen, er hat überhaupt nicht FOMO gehabt, diese Angst, irgendetwas zu verpassen. Knapp über 30 Jahre, in der er hier lebte. Wenn wir hier einen Cut machen würden und alle über 30 wären weg, dann wären nicht mehr viele hier. Was hat er in diesen 30 Jahren bewirkt. Davon waren nur drei Jahre ungefähr Realität, also aktives Leben. Davor wissen wir nicht viel, was er, bevor er im Auftrat, gemacht hat. Höchstwahrscheinlich bei seinem Papa in der Lehre gewesen, gearbeitet, körperlich gewesen, gelernt, gehorsam lernt und dergleichen. Aber wir lesen gerade mal drei Jahre, wo er aktiv war. Und er hatte, glaube ich, nicht diese Angst, was kann ich noch machen, wie vielen Leuten muss ich noch was erzählen, wen kann ich noch herumbringen, dass er an mich glaubt und dergleichen, möglichst viel hineinpacken in diesen drei Jahren, sondern er hat diese drei Jahre bestmöglichst genutzt, im Wissen darum, was passieren wird. Wir lesen dreimal von der Leidensankündigung. Das war nicht irgendetwas, was für ihn überraschend kam, der Tod, sondern es war etwas, was er ganz bewusst aus Liebe für uns, für dich gegangen ist. Und es heißt im 2. Korinther 5, Vers 21, Und das ist das Schöne. Wir haben es am Freitag schon gehört. Es ist bezahlt. Die Schuld, die wir haben, ist bezahlt. Und das macht uns Hoffnung und das darf unser Leben beeinflussen. Wenn die Schuld bezahlt ist, dann müssen wir nicht mehr sühnen. Wir leben oft, und ich merke das selbst in meinem Leben, wie jemand, der sein Haus eigentlich schon abbezahlt hat, aber der Bank noch weiter seine Raten überweist. Es könnte ja sein, dass es noch nicht ganz gereicht hat. und wir kommen wieder zum Herrn und sagen, Herr, vergib und dergleichen. Obwohl wir wissen, uns ist alle Schuld vergeben. Und zwar alle Schuld, die wir getan haben, die wir tun werden, bis dass wir sterben werden. Jede Schuld, die wir auf uns geladen haben, ist am Kreuz auf Golgatha gedilgt worden. Es ist komplett bezahlt worden. Weil Christus für dich diese Schuld getragen hat, dürfen wir frei leben. Das Schöne ist, dadurch, dass Jesus wirklich diesen tiefen Gang gegangen ist, ist es nicht irgendetwas, wenn wir auch durch Leiden gehen, dass wir sagen müssen, wir sind auf uns gestellt, sondern Christus hat all das durchlebt. Christus weiß, wovon wir sprechen, wenn wir über unser Leid mit ihm sprechen. Für ihn ist das nicht irgendetwas, was er nur vom Hörensagen kennt, sondern er hat es durchlebt. Er kennt das, er weiß ganz genau, wie es ist. durch Schwierigkeiten zu gehen, durch Nöte zu gehen, durch Versuchung zu gehen, mit dem Unterschied, dass wir fallen und er nicht gefallen ist. Und ich denke, wenn wir unser Leben darauf ausrichten, im Bewusstsein, all unsere Schuld ist getilgt, ist hinweggetan, dann dürfen wir freier unseren Glauben leben. Wir dürfen nicht mehr in dieser

In dieser Haltung, ich muss noch etwas hinzutun leben, irgendetwas machen als Christ. Ja, wir müssen nichts machen. Unsere Werke werden zeigen, auf welcher Seite wir stehen. Die Bibel sagt ganz klar, wenn wir keine Werke tun, wenn unser Leben nichts kennzeichnet oder von nichts gekennzeichnet ist, dass wir Kinder Gottes sind, dann haben wir ein Fragezeichen dahinter zu tun. Aber das machen wir nicht, weil wir irgendetwas dazu tun könnten, unsere Schuld abzubezahlen, sondern das ist etwas, was aus Liebe zum Herrn geschieht. Weil er so viel für uns gezahlt hat, sind wir bereit, aus Liebe für ihn zu tun, dass wir uns einbringen, dass wir unsere Zeit, unser Geld, unsere Energie investieren. Nicht, weil wir irgendetwas damit bezahlen könnten, sondern allein aus Liebe zu ihm. Wenn wir das sehen, der Tod ist unausweichlich, Christus musste sterben, aber der dritte Punkt, Christus ist wieder auferstanden. Das ist etwas völlig Surreales. Und wenn wir mit Menschen sprechen, die nicht gläubig sind, dann sagen die das auch. Wie kann man daran glauben, dass jemand auferstanden ist? Noch ist keiner aus dem Grab zurückgekehrt, sagen die. Sie haben es nicht erlebt. Sie waren nicht vor 2000 Jahren mit dabei. Aber die Bibel beschreibt das ganz klein, Lukas 24, Abvers 1. Dort heißt es, Am ersten Tag der Woche aber kamen sie am frühen Morgen zum Grab und brachten die wohlriechenden Gewürze, die sie bereitet hatten, und noch etliche mit ihnen. Sie fanden aber den Stein von dem Grab weggewälzt, und als sie hineingingen, fanden sie den Leib des Herrn Jesus nicht. Er war weg. Und es geschah, als sie deswegen ganz ratlos waren, sie, da standen zwei Männer in strahlenden Gewändern bei ihnen, da sie nun erschraken und das Angesicht zur Erde neigten, sprachen diese zu ihnen, Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden. Denkt daran, wie er zu euch redete, als er noch in Galiläa war. Und er sagte, der Sohn des Menschen muss in die Hände sündiger Menschen ausgeliefert und gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen. da erinnerten sie sich an seine Worte. Sie haben es gewusst. Es ist gesagt worden. Und doch haben sie es nicht geglaubt. Hätten sie es geglaubt, dann wären sie höchstwahrscheinlich mit Posaunen und Trompeten zum Grab hingegangen und hätten gesagt, schaut mal an, er hat es prophezeit und wir rollen jetzt den Stein hinweg und ihr werdet sehen, das Grab ist leer. Nein, haben sie nicht. Sie haben es nicht geglaubt. Sie haben erwartet, hier den am Verwesungsgeruch langsam leidenden Toten Jesu anzutreffen und ihn einzupersamieren. Ihn vorzubereiten für all das, was man damals gemacht hat, um jemanden ins Grab zu legen. Und dann heißt es dort von den Engeln, was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Erinnert euch daran. Und das ist das Schöne, dass wir wissen dürfen, Jesus ist auferstanden. Etwas, was für uns uns völlig unnormal ist, was wir nicht wirklich begreifen können, was wir nur glauben können. Wir waren damals nicht da. Wir lesen aber in der Bibel viele Bibelstellen. 1. Korinther 15 ist dort insbesondere aufzuzählen, wo beschrieben wird, wer ihn alles getroffen hat. und auch außerbiblische Berichte, die davon erzählen, dass das wahr ist. Es gibt ein Buch, leider mittlerweile nicht mehr im Original zu kaufen, Auferstehung, Realität oder Illusion. Er ist mittlerweile 35 Jahre alt, der das sehr akribisch beschreibt. Was sagt die Bibel selbst über die Auferstehung? Und was sagen auch außerbiblische Berichte? Wie ist das damals aufgefasst worden? Wie hat es die Welt erlebt, dass da jemand auferstanden ist? Und wo er sagt, es ist eines der bestbezeugtesten historischen Ereignisse, wo Dinge wie Cäsar und andere Personen aus der Weltgeschichte viel weniger bezeugt sind, die man einfach annimmt dass es wahr ist obwohl deutlich weniger Zeugnisse daf da sind und hier f es uns so schwer oder der Welt zu glauben dass das wahr ist weil es einfach au des Vorstellbaren für uns ist. Aber letztendlich ist die Auferstehung die Grundlage unseres Glaubens. Weil es ist ja schön, wenn Karfreitag da ist. Es ist schön, wenn unsere Schuld bezahlt ist. Aber wenn der Tod nicht besiegt ist, Wenn der Tod weiterhin ist und wir dauerhaft sterben würden, okay, im besten Falle wäre vielleicht das Leben einfach vorbei. Oder aber wenn wir den ewigen Tod weiterhin erleben müssten, dann wäre es Grausamkeit pur, wenn wir dort weiterhin wären. Ich denke, uns fehlt es manchmal an dem Mut, das auch zu bezeugen der Welt gegenüber. Jesus lebt. Jesus lebt heute noch. Es ist nicht nur ein Ideenstifter, der eine schöne Religion vor 2000 Jahren ins Leben gerufen hat, sondern er lebt und er wirkt heute noch in mein Leben und in deinem Leben und auch in das Leben der Ungläubigen. Und dass wir vielmehr aus diesem Selbstverständnis heraus auch davon erzählen, was Christus für uns ist und dass er auferstanden ist und lebt. Wir haben vorhin den Vers aus Hebräer 9 gelesen, wo es heißt, und so gewiss es dem Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, dann habe ich aufgehört, dann geht es aber weiter, dort heißt es, danach aber das Gericht. Das heißt, es geht nach dem Tod weiter. Nicht nur für Jesus ist es nach dem Tod weitergegangen, er ist auferstanden, sondern auch wir werden auferstehen. Das ist der vierte Punkt. Wir werden über den Tod hinaus existieren. Die Frage ist, und ich habe ganz bewusst nicht Leben gesagt, wir werden existieren, weil wir werden entweder ewig sterben oder ewig leben. So nennt es die Bibel. Es heißt dann dort, so wird der Christus, nachdem er sich einmal zum Opfer dargebracht hat, um die Sünden viel auf sich zu nehmen, zum zweiten Mal denen erscheinen, die auf ihn warten, nicht wegen der Sünde, sondern zum Heil. Es ist den Menschen bestimmt, einmal zu sterben. Danach das Gericht. Wir sollten den Menschen viel mehr erzählen. Achtung, diese 70, 80 Jahre, von denen die Bibel schreibt. Und für viele ist es ja auch weniger. Für einige wenige ist es auch mehr. Damit hört es nicht auf. Und die Tatsache magst du anerkennen oder nicht. Davon wird die Realität nicht anders. Du magst sie leugnen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. aber deswegen ist die Realität trotzdem die, dass es danach weitergeht. Und das muss uns nicht Angst machen, und das sollten wir auch nicht in einer Härte sagen, sondern in einem hoffnungsvollen Aspekt. Achtung, das heißt nicht, du kommst in die Hölle. Ja, für den Ungläubigen bedeutet das das erst einmal, sondern wir dürfen ihm die Hoffnung machen, du wirst ewig leben. Das, was du jetzt 70, 80 Jahre versucht hast, vollzustopfen mit möglichst vielen Schönem, Meistens ist es ja nur Schwierigkeit. Das wird nichts im Vergleich zu dem sein, wie die Ewigkeit sein wird. Wir können es nicht wirklich beschreiben, wie es sein wird, wenn wir Jesus sehen werden, wenn wir die Ewigkeit mit ihm sein werden. Wenn alleine der Aspekt, es wird keine Trauer mehr sein, es wird kein Krieg mehr sein, kein Streit mehr geben, wenn wir beim Herrn sind. Aber auf der anderen Seite auch der ewige Tod, wenn wir uns gegen Christus entschieden haben, dass wir ewig von ihm getrennt sein werden. Ewig Qual, ewig Pein. Und der Johannes schreibt es in seinem Evangelium im Kapitel 11, wo er sagt, Jesus spricht zu ihr. und da geht es um Lazarus, der tot war, Maria und Martha, die Schwestern, die Jesus aufgefordert haben, komm, um ihn heil zu machen und er stirbt. Und er war dann tot. Und Jesus spricht dann zu ihr, ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt wird leben auch wenn er stirbt Und jeder der lebt und an mich glaubt wird in Ewigkeit nicht sterben Glaubst du das Und ich finde diesen Satz danach total sch an und f sich Glaubst du das? Bist du dir dessen bewusst, dass du ewig leben wirst? Dass das nicht nur irgendetwas ist, wo man sagt, okay, wir Christen vertrösten sowieso immer nur auf die Ewigkeit, in der Hoffnung, dass es dort alles besser wird, sondern glaubst du das, weil es auch Auswirkungen auf dein Leben, auf dein Hier und Jetzt hat. Nach dem Tod geht es weiter, ja. Aber du darfst dein Leben schon vor dem Tod ausrichten, auf die Ewigkeit hinaus. Wie fühlst du es? Und Johannes sagt später, weil ich lebe, wirst du leben. Durch die Auferstehung Jesu Christi. haben wir diese Auferstehung, können wir ewig leben. Wäre Christus nicht auferstanden, hätte er den Tod nicht besiegt, dann wäre das für uns nichts gewesen. Wir hätten den ewigen Tod weiterhin gehabt. Ich weiß nicht, wer von euch hat Angst vor dem Sterben? Traut sich keiner. Jeder, ein Stück weit. Also ich muss sagen, ich freue mich auch nicht auf den Tod. Ich mache mir manchmal Gedanken darüber, wie es ist, wenn man einen Unfall hat und so am Verbluten ist und das Leben so langsam aus einem weicht, hat man Schmerzen oder nicht. Und wo ich mir denke, hoffentlich geht es möglichst rasch. Ich denke, das ist etwas Normales, dass wir Angst vor dem Tod haben. Oder Angst vor dem Sterben, sagen wir es mal so rum. Angst vor dem Sterben. Vor dem Tod brauchen wir keine Angst mehr haben. Weil wenn wir in Christus sind, dann ist der Tod bezwungen. Dann mag das, was davor kommt, schwer werden. Und ich weiß nicht, wie man stirbt und wie man selbst stirbt, ob man einfach einschläft. Wir hoffen ja alle, entrückt zu werden, die wir gläubig sind. Das wäre das Nonplusultra. Ich befürchte, dass wir es nicht erleben werden, auch wenn ich die Hoffnung habe, dass es eigentlich passieren wird. Aber wir brauchen vor all dem keine Angst haben. weil wir auch wissen, dass der Herr mit uns geht, auch durch den Sterbeprozess, auch durch Schwierigkeiten und wir den Tod in ihm überwunden haben. Und ich habe es schon erwähnt, nach dem Tod ist nicht alles nivelliert. Nicht plötzlich sind alle Kinder Gottes, nicht alle kommen automatisch in den Himmel. Es gibt zwar ein paar Lieder, die davon singen, dass wir alle, alle in den Himmel kommen. Nein, das wird nicht der Fall sein. Und das ist eine Sache, die uns als Gläubige beschäftigen muss. Und wenn wir an den Anfang mit FOMO, was haben wir Angst, dass wir verpassen? Mit was befüllen wir unser Leben betrachten? Dann muss das eigentlich eine Furcht sein, die wir haben. wie gehen wir damit um, dass andere ewig verloren gehen. Wie wichtig ist uns das? Oder wie dankbar sind wir nur in erster Linie, dass wir sagen, ich lebe ja und ich lebe in Ewigkeit und das ist total cool und super. Du hast Pech gehabt, leider nicht. Oder ich habe zwei Begriffe dafür, aber davor lese ich noch aus Johannes 5 zwei Verse. Dort heißt es in Johannes 5, 28 und 29 Verwundert euch nicht darüber, denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden. Und sie werden hervorgehen, die das Gute getan haben zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse getan haben zur Auferstehung des Gerichts. Die Bibel lehrt hier keine Werksgerechtigkeit. Ich gehe da jetzt nicht im Detail drauf ein, sondern letztendlich haben wir das Gute ergriffen oder haben wir an dem Bösen festgehalten. Und das, das muss uns bewegen. Das muss uns als Gläubige bewegen. Und ich habe das umschrieben für mich mit einer heiligen Nüchternheit. Achtung wir sollen das nicht vorenthalten den Menschen gegen du wirst sterben und es wird ein Leben danach geben oder es wird eine Existenz danach geben Aber ich habe auch noch einen zweiten Punkt und den habe ich genannt, eine liebende Dringlichkeit. Eine liebende Dringlichkeit dem Verlorenen gegenüber. Und 2. Korinther 5 beschreibt das mit am deutlichsten, wo es heißt, Die Liebe Christi drängt uns, an seiner Stelle zu sagen und Botschafter an seiner Stelle zu sein, lasst euch versöhnen mit Christus. Die Liebe Christi drängt uns. Eine liebende Dringlichkeit. Nicht irgendetwas für egal zu nehmen, nicht einfach in den Tag hineinzuleben für mich, sondern zu schauen, wie kann ich mein Leben füllen, dass das, was wir hier lesen, für den Ungläubigen nicht Gericht bedeutet, sondern dass er auch von der Gnade und Barmherzigkeit Christi profitieren darf. Ihr kennt alle diese Beispiele, wenn jemand krank ist und eine unheilbare Krankheit hat und man entwickelt ein Medikament und wie geht man damit um? wir würden uns versündigen, wenn wir dieses Medikament für uns behalten würden. Und das hier ist noch viel schlimmer als nur eine Krankheit, sondern es ist der ewige Tod und es gibt kein Heilmittel außer Jesus Christus. Und wenn wir offenen Augen, ohne dass es uns schmerzt, unseren Nachbarn, unseren Arbeitskollegen, unseren Schulkameraden, innerhalb unserer Familie, die ins Verderben laufen lassen, ich sage das mal ganz bewusst so krass, dann versündigen wir uns mit. Ezekiel sagt sehr deutlich, spricht sehr deutlich darüber, wie werden wir zur Rechenschaft gezogen darüber, wenn wir den Bruder nicht darauf hinweisen, dass er verloren geht. Wir sprechen so gerne über Technik. Über Computer, über Hobbys, über Wandern. Das fällt uns so leicht mit Arbeitskollegen, mit der Familie. Das, was uns bewegt, was uns Freude macht. Da können wir stundenlang darüber uns unterhalten. Und ich bin da genauso. Und mir fällt es total schwer, von dem, was mir eigentlich viel wichtiger ist, als das, zu reden. zu sagen, ey Leute, ich werde einmal mit Christus leben. Ich werde in einem himmlischen Jerusalem sein, das 2000 Kilometer hoch, 2000 Kilometer lang, 2000 Kilometer breit ist, wo die Gassen aus Gold sind, wo es aussehen wird, wie ich es mir kaum vorstellen kann, wo nichts mehr, was mir hier schmerzbereitet sein wird, darauf freue ich mich. Und von dieser Hoffnung zu erzählen, die ich habe, um jemandem zu sagen, du kannst daran teilhaben, wenn du dein Leben den Herrn Jesus übergibst. Wenn du bekennst, ich bin ein Sünder und nur du allein kannst, durch das, was du am Karfreitag am Kreuz auf Kolkata getan hast und weil du auferstanden bist am Ostersonntag, leben in Ewigkeit, dass wir uns das viel bewusster auf die Agenda schreiben. Wem kann ich heute das Evangelium sagen? Wem kann ich heute ein Zeugnis sein? Wem kann ich heute helfen? Und nicht nur, wie kann ich meinen Tag füllen, dass er so schön ist, wie ich ihn mir vorstelle, dass ich möglichst viel hineinpacke. Und dass wir uns nicht der Welt gleich machen und FOMO leben, diese Angst, irgendetwas zu verpassen, sondern dass wir uns bewusst fragen, Herr, was willst du und wie kann ich mein Leben in deine Abhängigkeit und in deinem Gehorsam, in deinen Willen hineinstellen? Amen. Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!

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