CGH Hersbruck

Lebenswert – Gerecht vor Gott schenkt echtes Leben (Rö. 5,1-11)

Lebenswert – Gerecht vor Gott schenkt echtes Leben (Rö. 5,1-11) – Predigt von Friedrich Stecher
15. März 202642:00

Lebenswert – Gerecht vor Gott schenkt echtes Leben (Rö. 5,1-11) – Predigt von Friedrich Stecher

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Guten Tag im Gottesdienst. So haben wir jetzt begonnen, haben Gott schon gehört in seinem Psalmwort, wie er ist, was er für uns sein will und wo es gut ist, sich aufzuhalten, so wie der Psalmist das ausdrückt. Nun kann ich mich wieder der Zukunft zuwenden. Wie das klingt, als habe jemand ein größeres Problem hinter sich gelassen. Die Wochenzeitung Die Zeit schrieb Freispruch erster Klasse. 2014 hat das Landgericht Hannover den früheren Bundespräsidenten Christian Wulff vom Vorwurf der Bestechlichkeit freigesprochen. Zwei Jahre nach seinem Rücktritt als Bundespräsident entschieden die Richter, für den Vorwurf der Vorteilsnahme im Amt gäbe es keinerlei Belege. Es gibt keine schlagkräftigen Beweise gegen den Angeklagten, betonte der Richter Frank Rosenow. Und Wolf hat nun Anspruch auf finanzielle Entschädigung für die Durchsuchung seines Wohnhauses. Das ehemalige Staatsoberhaupt reagiert erleichtert. Das Recht hat sich durchgesetzt, nun kann ich mich wieder der Zukunft zuwenden. Nee, danke. Ich habe es ausgemacht selbst, aber sollte man es auch wieder anmachen. Danke. Ja, das lässt uns spüren, was so eine Situation auslösen kann. Als Verurteil der Straftäter hast du keine rosige Zukunft. Was war passiert? Ein Filmproduzent hatte 720 Euro Bewertungskosten von einem Oktoberfestbesuchs übernommen. Und Wulff zwei Monate später bei der Firma Siemens für diesen Produzenten, für einen Film um Unterstützung geworben. Das wirkt vielleicht auf dich recht banal, aber Person oder Amt und Person sind hier die Wirkung. Ein sensibler Bereich, Vorteilsname im Amt, wir haben den Anklagepunkt gehört. Und nun kann ich mich wieder der Zukunft zuwenden. Der Rücktritt war natürlich geschehen, aber die Zukunft ist geklärt für ihn. Das spricht da heraus. Denn als Verurteil der Straftäter hast du eben keine rosige Perspektive. Und da erinnere ich mich, als Teenager hatten wir in unserem elterlichen Betrieb Mitarbeiter beschäftigt, zeitweise die aus einer nahegelegenen JVA Straftäter mit Freigang waren, als Helfer. Mein Großvater hat sie früh abgeholt und nachmittags bin ich ab und zu mitgefahren zum Wiederhinbringen. Und das war dann immer ein bisschen ein interessantes Bild, wenn diese Leute hinter diesem großen Tor verschwinden, das sich hinter ihnen schließt. Da merkst du, dass das eben nicht das normale Leben ist. Wenn du aber freigesprochen bist, dann kannst du tief durchatmen. Und genau das gilt auch für dich, wenn Gott dich freigesprochen hat. Dann kannst du tief durchatmen. Jetzt kannst du dich deiner Zukunft wieder zuwenden, könnte man auch sagen, mit Christian Wulff. Und diesen Gedankengang setzt Paulus in Römer 5 fort, wo er die Rechtfertigung, von der er gesprochen hat zuletzt, abschließt und uns die Folgen erklärt und aufzeigt. Ich habe diesen Abschnitt einfach und schlicht übertitelt mit Lebenswert. Denn gerecht vor Gott schenkt dir ein wertes Leben in dieser Zeit und darüber hinaus. Das wollen wir uns anschauen. Vier Punkte aus diesen elf ersten Versen dieses Abschnitts. Ich lese die ersten beiden gleich dann. Wir werden das abschnittsweise lesen, damit wir im Thema Schritt für Schritt vorwärts gehen können. Schauen wir uns den ersten Punkt an, Leben im Frieden. Vers 1 und 2 lese ich vor. Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott, durch unseren Herrn Jesus Christus. Durch wen wir im Glauben auch Zugang erlangt haben zu der Gnade, in der wir stehen. Und wir rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes. Diese ersten beiden Verse genügen eigentlich schon, wenn du darüber nachdenkst, hast du schon ein tiefes Durchatmen in deinem Herzen. Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt worden sind, mehr kannst du nicht haben, wenn du darüber nachdenkst, was das für dich bedeutet. Denn wir haben das schon gemerkt wie selbst ein Bundespr ade dann sagen kann nun kann ich mich wieder einer Zukunft zuwenden die vorher ungewiss war Denn ohne Rechtsprechung bleibst du entweder ein Verd oder du bist ein Verurteilter Und Paulus schließt hier diesen Gedanken der Rechtfertigung ab, den er zuvor breit uns erklärt hat, zuletzt auch an dem Beispiel Abraham und David, wie sie zur Rechtfertigung kamen, durch Glauben, von dem hier im ersten Vers die Rede ist. Und er zieht ein Resümee jetzt, was bedeutet es, gerecht vor Gott zu sein? Und er sagt dann gleich hier auch, die entsprechende Zuwendung, die Gott uns schenkt, so haben wir Frieden mit Gott. Rechtfertigung verschafft dir Frieden. Das Mittel, das Gott dazu verwendet, ist der Glaube an Jesus, seinen Sohn. Der Glaube ist so im Alltagsbild gesprochen eine Schlüsselkarte, die dir den Zugang zu dem verschafft, was Gott dahinter stellt. Nämlich seine Gnade, den Glauben und die Gerechtigkeit. Diese drei Dinge schenkt dir Gott. Er allein bewirkt sie. Mit nun herrlichen Aussichten fügt er einen Aspekt hinzu, wo man diesen Satz, nun kann ich mich wieder der Zukunft zuwenden, anwenden könnte. Denn er sagt, wir rühmen uns der Herrlichkeit auf die Hoffnung. Wir rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes. Bis dahin gilt für jeden Menschen das, was Lukas schreibt, im Zusammenhang auf das Kommen Jesu in diese Welt. Gleich in seinem ersten Kapitel erklärt er uns den Zustand und die Auswirkungen dessen, was passieren wird. Er sagt, Lukas 1, 78 und 79, weil unser Gott voller Barmherzigkeit ist, kommt das Licht des Himmels zu uns. Es wird denen leuchten, die in der Finsternis sitzen und in Furcht vor dem Tod. Uns aber wird es den Weg des Leitens, den Weg des Friedens zu gehen. Da ist der Ist-Zustand beschrieben. Finsternis und Tod ist das, was deine Erwartung deiner Zukunft ist. Und das macht Furcht. Jetzt aber nicht mehr. Jetzt ist Hoffnung da. Jetzt ist Rechtfertigung da. Jetzt ist Glaube da. Jetzt ist Friede da. Und diese Hoffnung, die hier Paulus in Vers 2 anspricht, ist keine Hoffnung, so wie wir sie landläufig und alltäglich aussprechen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Hoffentlich kommen bessere Zeiten. Nein, hier ist eine Hoffnung auf eine herrliche Aussicht. Auf herrliche Aussichten. Herrlichkeit, die Gott geben wird. Und damit wird uns auch erklärt und gezeigt, dass diese Herrlichkeit Gottes nicht eine nebulöse Zukunft ist, sondern schon heute mit einem Leben verknüpft ist. Mit einem Leben, das Gott dir gegeben hat. Und es ist der erste Punkt, den Paulus hier in diesem Abschnitt nennt, Gott zu rühmen. Wir rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes. Ausgangspunkt, wie immer, Gott. Du kannst dich der Zukunft wieder zuwenden, weil du einen Anker hast, der diese Zukunft festhält. Jesus. Und diese Zukunft ist heute. Das ist keine Zukunft, die irgendwann einmal im Nebel der Ewigkeit auftauchen wird. Nein, es gibt auch ein Leben vor dem Tod, nämlich das Jetzt, das Heute, das Hier. Und das erfährt Gestaltung durch Gott. Und das will uns Paulus jetzt ein bisschen näher bringen. Ein Leben mit Perspektive nämlich. Wir haben es gerade erst in den letzten Wochen wieder ausführlich mitbekommen oder erlebt. Politiker jeder Couleur versprechen, besonders vor Wahlen, rosige Zeiten, gute Aussichten, sichere Renten, die sie nie einhalten können, diese Aussagen und auch nie einhalten werden. Aber Gott verspricht keine Herrlichkeit, die am Ende nur das geschönte Werbeversprechen irgendeines nebulösen Reiseveranstalters war. Nein, Herrlichkeit bei Gott ist herrlicher, als du dir diesen Begriff heute vorstellen kannst. Dessen kannst du dir sicher sein. Aber das ist natürlich Zukunft. Wenn du dich auch dieser Zukunft wieder zuwenden kannst das ist sch aber dein Leben findet heute statt Was ist mit dem dazwischen Ist das dann so wie Paulus es hier uns zum R vorstellt ein Leben auf Wolke 7, wie wir das so nennen, wenn immer alles glatt läuft? Scheinbar nicht, denn lesen wir diesen Abschnitt von Vers 3 bis 5. Er kommt jetzt von dem Gedanken her, wir rühmen uns der Herrlichkeit Gottes. Aber nicht nur das, Abvers 3, sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen, weil wir wissen, dass die Bedrängnis standhaftes Ausharren bewirkt. Das standhafte Ausharren aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung. Die Hoffnung aber lässt nicht zu Schanden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist. Rühmen, alles wunderbar. rühmen uns in den Bedrängnissen. Das ist für mich das, was ich hier das Paradoxon Gottes genannt habe. Also für mich passt das irgendwie nicht zusammen. Rühmen und Bedrängnisse sind für mich zwei Kategorien. In meinem menschlichen Verständnis passt es nicht zusammen. Rühmen in Bedrängnissen. Vielleicht geht es dir auch so, dass du das irgendwie nicht zusammenbringen kannst. Und deshalb muss uns Paulus und will uns Paulus erklären, was das heißt. Denn das Leben Gottes, dessen wir uns rühmen, läuft nicht auf der Überholspur permanent. Nicht mal auf der normalen Richtungsfahrbahn permanent. sondern durchaus auch über Stock und Stein. Gott liebt seine Kinder und schenkt ihnen Segen. Das verstehen wir so und übersetzen das in folgende Wirklichkeit. Du bist gesegnet. Danke. Das schließt jeden Verlust oder Einengung deines Lebens aus. In deinem Leben wird nie irgendein Problem entstehen. Wenn ich Paulus hier so höre und auch an anderen Stellen ihn auf mich wirken lasse, versteht Paulus das anders. Sondern er spricht von einem Leben, das unter Druck steht. Wegen deinem Christsein. Und wenn wir Tobi in den letzten Wochen und Monaten zugehört haben, aus dem Petrusbrief reden, dann kommt genau das da zum Ausdruck, dass Christsein in dieser Welt ein Leben unter Bedrängnis sein wird und kann. Aber es muss nicht unbedingt immer mit deinem Christsein zu tun haben. Auch das ganz normale Leben in dieser Welt tut genau das bedrängen. Diese Welt ist das Wirkgebiet Satans, des Widersachers Gottes und daraus ergibt sich zwingend Bedrängnis. Jesus hat es so formuliert Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt In der Welt habt ihr Bedrängnis Aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden Johannes 16, 33 hat er das seinen Jüngern so erläutert Jesus ist dieser Friedensort mitten in dieser Bedrängnis in dieser Bedrängniswelt, in die er hineingesandt war, die er gekannt hat, so wie du und ich sie auch kennen. Und er ist dieser sichere Ort. Und beachte, dass ihr in mir Frieden habt. Nur an diesem Ort kannst du außerhalb dieser Bedrängnisse sein, kannst sie erleben, kannst trotzdem Frieden haben und dich sogar dieser rühmen. Und Paulus zeigt, wie er es dazu kommen kann. Er zeigt die Schritte auf, die Gott dazu wählt, um uns an diesen Punkt zu bringen, dass wir uns in Bedrängnissen rühmen können. Und dazu müssen wir ans Ende unseres Abschnitts gehen, Vers 5. Da beginnt es eigentlich mit dieser Möglichkeit, das so zu erleben. Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist. Hier ist der Beginn. Der Heilige Geist ist dir gegeben Dadurch bist du ein Kind Gottes Jesus hat das Nikodemus damals so erkl wie das mit diesem Heiligen Geist ist Diesen Startpunkt. Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch. Wenn Kinder geboren werden, sind das Kinder ihrer Eltern. Kann man an ihrem Charakter manchmal erkennen. Was aus dem Geist geboren ist, ist Geist. Das andere Beispiel aus der anderen Welt. Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe, ihr müsst von Neuem geboren werden. Diese Frage ging es ja bei Nicodemus. Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. Bild auf den Geist Gottes. So ist ein jeder, der aus dem Geist geboren ist. Da ist die Neugeburt, die Jesus so nennt, die dich zum Kind Gottes macht. durch die Wirkung des Heiligen Geistes. Das erwähnt Paulus hier zum allerersten Mal ganz konkret. Diese Wirkweise. Mit dem Element, Liebe Gottes in dein Herz hinein zu gießen, hinein zu schütten, das ist nicht sparsam. Du hängst nicht am Tropf, sondern da wird geschüttet. Schüttgut nennen wir das in unserer Branche. Das ist Masse, die zu schütten ist. Sonst dauert es zu lange, bis du jeden einzelnen Stein abgeladen hast. Die musst du schütten. So macht Gott das. Es ist so viel. Er muss es schütten. Ausgegossen. Also, da ist unendlich. Und dann beginnt Vers 3, dieser Prozess der Reife, so nenne ich das, Bedrängnis, die Paulus hier uns vorstellt. Wir rühmen uns auch in den, wir rühmen uns nicht der Bedrängnisse, habe ich zuerst auch gelesen. Das wäre so ein bisschen, ja, ich leide und ich freue mich drüber. Endlich wieder. In den Bedrängnissen. Sie kommen und du kannst trotzdem rühmen. Darum geht es. Also Bedrängnis ist irgendwie, so kann man das erkennen dann aus diesem ganzen, diese Abfolge, die Paulus hier nennt, wie so ein Lösungsmittel. Los zu werden von der Bindung an diese Erde. Sie hat ein riesengroßes Haftpotenzial. Manfred Siebald hat das mal ganz schlicht in einem Lied auch zum Ausdruck gebracht. Ich habe es schon mal hier zitiert, ich zitiere diesen Vers nochmal. Wir haben es uns gut hier eingerichtet. Der Tisch, das Bett, die Stühle stehen, der Schrank mit guten Dingen vollgeschichtet. Wir sitzen, um sie zu besehen. Klingt banal, klingt normal, ist Alltag, ist auch nichts Falsches. Aber das sind die Dinge, die uns festhalten auf dieser Erde. Und das hält uns auf Distanz zu allem Überirdischen. Himmlischen. Erdanziehungskraft, ein bekanntes physikalisches notwendiges Phänomen. Alles, was wir in die Hand nehmen, kann zu Boden fallen. Das ist Erdanziehungskraft. Und diese Gravitation, wie sie genannt wird, ist riesig, diese Erde. Und das will Paulus uns hier erklären, wie wir davon loskommen können. Und Petrus hat den gleichen Gedankengang. können wir in 2. Petrus 1 ein bisschen nachvollziehen. Fast die gleiche Argumentation mit ein bisschen anderen Nuancen. Er beginnt, da seine göttliche Kraft uns alles geschenkt hat, was zum Leben, Alltag und zu Gottesfurcht dient. Zum Leben mit Gott. Und dann zählt er auf. So ähnlich wie Paulus hier noch ein bisschen umfangreicher, was das alles dann bedeutet und was Gott uns da zur Verfügung stellt. 2. Petrus 1, 3 bis 6, kannst du mal vergleichen mit diesem Abschnitt hier. Die Gedanken der Männer sind sehr nah. Und Gott, der gute Vater deines neuen Lebens, hat einen Gedanken. Ich will schon heute mit, und jetzt kannst du deinen Namen da einsetzen, in eine Gemeinschaft hineinführen, die tiefer geht als nur oberflächliche Nachbarschaft zu sein. Die sich jeden Morgen freundlich grüßt, die auch mal einen Plausch am Gartenzaun hält und die sich sogar mal zu Hilfe kommt, wenn nur der Mann ist. Nein, Gott will mehr sein als der freundliche Nachbar von nebenan. Er ist der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus. und das will er dir auch sein. Und das geht so, wie Paulus hier es uns beschreibt. Denn die Bedrängnisse deines Lebens, ob in deiner Familie, deiner Arbeit, deiner Gesundheit, in deinem ganz allgemeinen Lebensumfeld, sind Bedrängnisse. Und er will dir dieses Teflon geben, dieses Lösungsmittel, das du nicht bekommst,

in der Pfanne dieser Weltzeit verbrutzelst und verbrennst. Es ist die Beschichtung, die dich genau davor bewahren soll. Deshalb fügt er Bedrängnisse hinein und lässt die auch dir erkennbar geschehen. Und trotzdem kannst du Gott rühmend seine Nähe erfahren, genau in diesen Momenten. Zwei Männer und ihre Erfahrungen damit. Paulus im zweiten Korintherbrief, ganz zu Anfang gleich. Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes. Warum? Der uns tröstet in all unserer Bedrängnis. Auswirkung, damit wir die trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, durch den Trost, durch den wir selbst von Gott getröstet werden. Du hast Trost und kannst ihm weitergeben. Du verstehst nicht alles, Paulus auch nicht, kannst aber alles erleben in dieser Abhängigkeit, in dieser Obhut dieses Vaters der Barmherzigkeit. und Gott allen Trosses. Der zweite Jesus, Hebräerbrief, der um der vor ihm liegenden Freude willen die Bedrängnis, die Schande nicht achtete und das Kreuz erduldete und sich jetzt gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes. Da war Bedrängnis für Jesus allerhöchsten Ausmaßes, Er hat hindurch gesehen. Und das ist das, was Gott dir schenken will. Zieh hindurch, dann kannst du dich auch in den Bedrängnissen rühmen. Denn diese Bedrängnisse bewirken etwas in deinem Leben. Standhaftes Ausharren, Geduld einfach. Bist du hineingestellt, musst du um diese Geduld bitten. aushalten können. Und dann erlebst du, ich kann stehenbleiben im Glauben, in der Situation. Weil Gott mich hält. Diese Erfahrung ist dann zu machen und zu erfahren. Und das soll das Vertrauen und vertieft das Vertrauen in diese Beziehung zu diesem Vater. Lässt mich ruhig sein. Nicht nur Gottes Verheißungen zu kennen, zu lesen, zu hören, sich als Aufsteller irgendwo hinzustehen, sondern zu erleben. Darum geht es ihm. Verheißungen sollen Wirklichkeit werden. Und dann kannst du warten in Geduld. Auf was? Auf den Zeitpunkt Gottes. Geduld bewährt dich. Den Begriff kennen wir auch im menschlichen Umfeld. Bewährung. Jemand ist bewährt im Beruf. jemand ist bewährt, du kannst auch als Haftstrafe eine Bewährungsstrafe kriegen, dann musst du dich ordentlich verhalten, so viel Zeit. Und wenn das abgelaufen ist und alles ist in Ordnung, du bist rechtschaffen unterwegs gewesen, ist die Bewährung weg und du bist frei von der Haft, die sonst droht. Bewährung bei Gott bedeutet, ich lasse Druck, Widerstand, Schmerz in deinem Leben zu. damit du erfahren kannst, wie wahr meine Verheißungen sind und wie gut diese Vaterhand ist, die mich hindurch trägt. Und das alles mündet in Hoffnung. Nicht in der menschlichen Hoffnung, wie wir sie dann nennen. Ich hoffe, dass das morgen mit der Prüfung klappt. Ich hoffe, der Termin gelingt. Ich hoffe auf gutes Wetter morgen. Menschliche Denkart, Hofft, solche Dinge. Hoffnung in Verbindung mit Glauben heißt, ich weiß, dass was kommt, kann ich vertrauensvoll annehmen. Leicht? Nein. Aber ich weiß, dass Gottes Plan aufgehen wird für mich. Ich weiß, dass Gottes Willen, den ich jetzt gerade erlebe, gut ist, auch wenn er sich nicht gut anfühlt, nach meinem Verständnis. und immer ist dabei Zukunftshoffnung. Herrlichkeit Gottes als das überragende Ziel für dich und dein Leben. Noch einmal zusammengefasst, die Wirksamkeit des Heiligen Geistes ist der Ausgangspunkt. Er schüttet Liebe in dein Herz. Beziehung zu Gott ist das Ergebnis für dich. Dann kommt Bedr die du erlebst und auch Daraus erw Geduld die du die du lernst in der du stehen kannst Du bewährst dich. Erfahrung kommt dazu und lässt dich rühmen, diesen Gott. Und da ist immer Aussicht, weil das nicht alles ist, was bleibt, sondern Hoffnung auf Herrlichkeit ist das großartige Ziel, das Gott uns immer vor unsere Augen malen will. Das ist kein Hirngespinst, sondern eine Realität, in der Gott heute schon auf dich wartet. Ich nenne das den Diamantknoten Gottes. Entschuldigung. Vorne ist Gott, der Anker, der dich hält. und diese vierfache Schnur aus Bedrängnis, aus Liebe Gottes, aus der Bedrängnis, aus der Geduld, aus der Bewährung und der Hoffnung. Verknote dich mit diesem Gott. Das ist fest. In der Klaus-Dawier könnte er uns vielleicht diesen Knoten mal lernen. Und 2. Petrus 1 von 3 bis 6, habe ich ja schon erwähnt, hat einen ähnlichen Gedankengang. Lohnt sich mal, nebeneinander zu lesen. Ist da Perspektive für ein lebenswertes Leben? Yes. Du kannst dich wieder der Zukunft zuwenden. Einer anderen wie der Bundespräsident Adé Wulf, die noch mehr wert ist, noch mehr hat, noch mehr Tiefe. Denn Gottes Liebe ist so unfassbar groß, dass er sie uns hier noch einmal neu hinten dran hängen muss, damit wir begreifen, worauf das alles fußt, was Gott mit dir tut. Denn er hat es an das Leben eines anderen gebunden. Schauen wir es uns an in Vers 6 bis 9. Denn Christus ist, als wir noch kraftlos waren, zur bestimmten Zeit für Gottlose gestorben. Nun stirbt kaum jemand für einen Gerechten. Für einen Wohltäter entschließt sich vielleicht jemand zu sterben. Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Wie viel mehr nun werden wir, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt worden sind, durch ihn vor dem Zorn errettet werden? Und wenn sich dein Leben gerade nicht so anfühlt, als wenn das alles schön wäre, was du erlebst, als wäre da Gottes Liebe überhaupt nicht wirksam, weil es Bedrängnis ist, dann will Paulus dich und mich noch einmal erinnern daran, was notwendig war und wie das alles zustande gekommen ist, dass du ein Kind Gottes bist. Denn Christus ist, hier liegt der Fokus auf ihm, was ist er? Gestorben. Für dich, zur Gotteszeit steht hier, zur bestimmten Zeit. Das bedeutet, Gott hat einen Plan. Da ist keine Willkür, keine Zufallsdings da, sondern bestimmte Zeit ist ein klarer Plan. Und damit kannst du davon ausgehen, dass das auch heute genauso für dich gilt. Gottes bestimmte Zeit, auch für deine Bedrängnisse. Sein Plan steht und läuft voran. Was habe ich beigetragen zu diesem ganzen Geschehen? Vers 6. Kraftlosigkeit und Gottlosigkeit wird uns hier aufgezeigt. Gottlosigkeit wörtlich ohne Verehrung. Du ehrst Gott nicht, sondern dich selbst. Das ist Gottlosigkeit. Es ist ein Offenbarungseid, denn ich bin ein Nichts. Und Paulus muss uns das noch ein bisschen deutlicher machen, was du bist. An diesem Beispiel dann, Abvers 7. Für wen würdest du deine Hand ins Feuer legen? Fragt er uns hier. Für jemanden, der dir nahe steht, für jemanden, für den es sich lohnt. Für den lege ich meine Hand ins Feuer, wie wir so landläufig sagen. Deinen besten Freund, Freundin. Für den, den es mir wert ist, oder der es mir wert ist. Paulus fügt hier an, für einen Gerechten ist schon ein bisschen wenig, ja? Ein Wohltäter vielleicht, also der zum allgemeinen Wohl beigetragen hat, oder zu deinem zumindest. Dem würdest du in Erwägung ziehen, auch etwas zukommen zu lassen. Und Paulus ist hier sehr vorsichtig, ja? Aber vielleicht w jemand sich Vielleicht Also das ist nicht sicher man sollte nicht zu viel erwarten f jemanden sein Leben einzusetzen denn das kannst du nur einmal tun. Und deshalb betont Paulus nochmal in Vers 8 der Kontrast, der so sehr groß ist. und stellt uns Gottes Liebe vor hierin. Gott beweist dir nämlich diese Liebe. Weil das, was er hier beschreibt, passiert nämlich in ganz seltenen Fällen, dass jemand irgendwie sein Leben für einen anderen in die Waagschale wirft. Das ist nicht jeden Tag irgendwo, dass jemand eine Niere spendet für einen Familienangehörig oder sonst etwas in der Art. Es gibt einen Film, der das ein wenig zum Thema macht, Sieben Leben. Da hat ein Mann eine tragische Vorgeschichte, nämlich er hat seiner Verlobten einen Heiratsantrag gemacht. Und während er das tut, passiert durch seine Unachtsamkeit ein schwerer Verkehrsunfall, in dem seine zukünftige Braut stirbt und sechs andere Menschen. Selbstmordgedanken sind die Folge. Bis er plötzlich durch eine Krebsdiagnose seines Bruders auf einen anderen Weg geführt wird, indem er ihm einen Lungenflügel spendet, kommt er auf eine Idee zu sagen, wie kann ich sieben anderen Menschen ihr Leben erleichtern, ermöglichen, weiterlebbar machen, indem ich meins aufgebe. Und dann sortiert er, was kann er wem wie irgendwie geben und findet Menschen, denen er sieben Dinge dann durch seinen Tod geben kann, um ihnen ein Weiterleben zu ermöglichen. Das ist sehr rührend und eine schöne Geschichte, die das Gute im Menschen hier sehr hervorkehrt. Und dieses Gute im Menschen hat uns Paulus auch hier notiert, in Vers 8 nämlich. dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Das ist das Gute, das Paulus hier festhält. Etwas zurückliegen. Römer 3 haben wir es schon mal gehört. Ich lese es trotzdem noch mal vor. Da ist keiner, der gerecht ist. Da ist keiner, der verständlich ist. Da ist keiner, der nach Gott fragt. Alle sind abgewichen, allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut. Und noch einmal eine Bekräftigung, auch nicht einer. Viermal keiner, auch nicht einer, ist der Schlussstrich. Ich bin Sünder und Gott beweist mir seine Liebe. Ja, nicht Worte sind wahre Liebe, sondern tätige Liebe ist wahre Liebe. Und die sehen wir hier in diesem Vers 7 bzw. 8, wo Gott seine Liebe beweist. Denn Christus stirbt, als ich und du noch Sünder waren. Noch Sünder. Da ist also noch kein Vorvertrag unterschrieben, noch keine Absichtserklärung unterzeichnet, dass das irgendwie ein Vertrag wird dann mit ihm, wenn das alles abgeschlossen ist. Gott geht in Vorkasse, einfach Plango. Er bezahlt und hat noch nicht das Ergebnis. Er tut es auf sein Risiko. Denn diese Liebe soll dem Sünder nun zeigen und erkennbar werden, ihn verstehen lassen, was dieser Gott sein will für ihn und sein muss, ihn gerecht zu machen vor sich. Und wie kann er das tun? Vers 5, denn die Liebe Gottes, ausgeschüttet in dein Herz, dadurch kannst du ihn erkennen. Auch hier wieder, Gott tut es für dich. Er tut immer alles für dich. Nicht nur, dass er ihm vorausbezahlt. Er beschenkt dich sogar mit der Ausstattung seiner Liebe durch den Heiligen Geist. Warum? Damit du erkennst, dieser Gott will nur eins, mein Bestes. Er tut alles, und das tut er immer, zu deinen Gunsten. Merk's dir. Hier wird's dir geballt, vor Augen geführt. und dein Beitrag, mein Beitrag, 0,0. Sein Beitrag, Gnade, Glaube, Gerechtigkeit. Alles, was nötig ist, damit du ein Leben leben kannst, das lebenswert ist. Und, Vers 9, bleibt. Denn durch ihn sind wir vor dem zukünftigen Zorn errettet. Das bedeutet nicht nur dass du jetzt Rettung erf und Vers erlebst In der Vergangenheit hat Gott das f dich bewirkt Du stehst nie wieder unter Anklage Auch hier gilt, du kannst dich wieder deiner Zukunft zuwenden. Und deshalb abschließend, beziehungsweise hier haben wir nochmal die bestimmte Zeit, ein Leben für immer versöhnt. Vers 10 und 11 lesen wir. Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, wie viel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben? Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben. Reconciliation heißt auf Englisch Versöhnung. Das ist eine Statue, die hier so genannt wird. Die Engländer machen es sich ein bisschen einfach, finde ich auch gut, denn Versöhnung ist dieses Wort, Reconciliation. Conciliation heißt Schlichtung. Dann setzen Sie ein Reh davor nach der Schlichtung, Dann bist du versöhnt. Ganz einfach. Wir brauchen dafür zwei Begriffe, die vielleicht schwer wiegen im Verständnis. Versöhnung, was bedeutet das? Rechtfertigung, aha, so und so. Sie machen es sich einfach und schlicht. Nach der Schlichtung ist Versöhnung. Da haben wir die Zusammenhänge also schön miteinander verknüpft. Conciliation bewirkt Reconciliation. Diese Statue steht vor der Kathedrale von Coventry und eine zweite im Friedensgarten von Hiroshima. Denke mehr, Erklärung braucht es nicht für diese Idee. Und so haben die Menschen Wunsch nach Versöhnung und in ihrem tiefsten Inneren steckt darin der Wunsch, mit Gott versöhnt zu sein. Denn es tut uns gut, versöhnt zu sein. Und diese Versöhnung ist nicht der leichte Schulterklopfer eines guten Freundes, alles easy, alles nice. Nein, denn ihre Wirksamkeit, sagt Paulus hier, liegt worin? In dem Tod seines Sohnes. Mit dem entsprechend wesentlichen Zusatz, als wir noch Feinde waren, merkst du ja gut. Weißt du, von meiner und von deiner Seite ist ja überhaupt keine Idee, wie könnte ich mit diesem Gott wieder in Beziehung treten. Wie könnte ich das wieder gut machen? Diese Verbindung wieder herstellen. Das ist der Versuch von Religion, die aber nicht zu diesem Ergebnis führt. Und so erkennen wir, dass Gott gestern gehandelt hat, um dir heute zu sagen, ich habe alles getan, damit wir beide versöhnt sein können. Und weißt du was? Das gilt auch für morgen. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Und alles unter Gottes Plan, mit dir Gemeinschaft zu haben. Versöhnt für immer. Jetzt kannst du dich deiner Zukunft wieder zuwenden. Unser Ort ist in Vers 1 eröffnet mit diesem schlichten Satz, da wir nun aus Glauben gerechtfertigt worden sind. So haben wir Frieden mit Gott und schließt hier mit dem dritten Rühmen ab. Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben. Und dieses Haben hat Bestand, bedeutet es bleibt dabei. Und so ist das Rühmen Gottes für jemanden dann möglich für dich, auch dieses dritte Rühmen, was hier Paulus in diesem Abschnitt aufzeigt. Dann bist du zur Ruhe gekommen, denn du suchst nichts mehr, so wie ich es hier in diesem Merksatz notiert habe, denn dir fehlt nichts mehr. Du hast alles, was du brauchst. Und dann kannst du dich sogar in Bedrängnissen rühmen, weil du weißt, ich kann mich wieder meiner Zukunft widmen. Das wünsche ich dir, dass du das mit deinem Gott und Vater erlebst. Amen. Musik

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