CGH Hersbruck

Hab Sucht Womit sättigst Du dein Herz

Hab Sucht Womit sättigst Du dein Herz – Predigt von Immanuel Ziegler
15. September 202540:00

Hab Sucht Womit sättigst Du dein Herz – Predigt von Immanuel Ziegler

Transkriptca. 29 min Lesezeit

Das war nur der zweite Test, ob das Mikro klappt, weil ich das hier vorne nicht so höre. Aber das Mikro funktioniert. Ich möchte noch einmal stiller werden und um den Segen Gottes fliehen. Mein Vater, wie könnten wir den Weg zurück zum Vaterhaus finden, wenn du ihn nicht bereitet hättest? Und wie könnten wir von uns aus denn heilig und gerecht vor dir stehen, wenn dein Sohn Jesus Christus nicht alles am Kreuz für uns vollbracht hätte. Wie könnten wir dein Wort verstehen und Herzensveränderung erfahren, wenn du das nicht durch deinen Geist wirkst? Und darum möchte ich heute Morgen flehen, das Hören und Reden aller Schwachheit, dass du dich dadurch verherrlichst, dass dein Name groß werde auch heute und dass du uns dein Wort aufschließt. Ich habe Dank dafür. Amen. Ja, die Zeiten von Walkie-Talkie und mechanischer Schreibmaschine sind ein bisschen vorbei. Wir leben in einer Welt ständiger Konnektivität, wo Konsum dominiert, wo es immer schwerer fällt, vielleicht auch den richtigen Umgang mit Geld und Besitz zu finden, weil über Internet, über alles, was wir sehen, womit wir zu tun haben, soziale Medien, Werbung wird uns ständig vermittelt, dass Glück und Erfüllung im Besitz von immer mehr Dingen liegt. Es reicht nicht nur, die neuesten Gadgets, vielleicht das schickste Auto zu besitzen, das man vielleicht alle zwei Jahre mal durchtauschen will, weil es kann nicht sein, dass man drei Jahre das gleiche Auto fährt. Heute geht es einfach auch darum, in sozialen Netzwerken zu glänzen, immer die neuesten Trends zu setzen, das Gefühl zu haben und auch den anderen zu vermitteln, dass ich einfach eine Schippe mehr drauflegen kann als alle andere. Mehr Follower, mehr Freunde, mehr Likes, mehr Daumen hoch, was es da nicht alles gibt. Und dieser Druck, stets mehr zu haben, der scheint beinahe unaufhaltsam. Und dieser Drang, der nimmt nicht unser Leben, sondern auch unser Gedanken, unser Herz in Beschlag. Das ist unausweichlich. Doch ist das, was unsere Gesellschaft uns vorgibt, wirklich der Weg zu einem erfüllten Leben? oder führt uns diese Jagd, diese unaufhörliche Jagd nach immer mehr in eine Irre, in eine Sackgasse. Und heute möchte ich, dass wir uns mit der Frage beschäftigen, was Habgier, also diese Gier, diese Sucht nach immer mehr haben, wirklich bedeutet. Und wie wir in einer konsumorientierten Welt einen gesunden Umgang mit Geldbesitz, mit sozialer Sicherheit und allem, was dazugehört. Das ist nicht nur auf Geld und Auto begrenzt, sondern wie wir einen gesunden Umgang mit diesem Immermehr, das uns vermittelt wird, haben können. Wie können wir vermeiden in dieser Falle der Habgier, dass ich immer nur nach Immermehr strebe, zu fallen, da reinzutappen? Und diese Herausforderung, die betrifft uns nicht nur in geistlicher Hinsicht, sondern auch ganz praktisch in unserem Alltag. Denn dieses Leitmotiv der Habgier ist folgendes, ich will immer mehr. Und nicht nur ein bisschen mehr, ich will immer mehr, mehr. So viel wie möglich, weil es gibt kein Genug, das eben auch mal genug ist. Ja, in den 70ern hat es aber ganz toll ausgedrückt, wer sich daran erinnert, ja, money, money, money must be funny in the rich man's world. Es braucht immer mehr Geld, es braucht immer, immer mehr. Und die Umsetzung, wenn ich dieses Leitmotiv, ich möchte immer mehr haben in meinem Leben, sich einschleicht oder vielleicht auch umsetze, ganz aktiv und proaktiv, dann verursacht es in der Konsequenz konkrete Sünden. Betrug, Diebstahl, Lüge bis hin zum Mord. Und in letzter Konsequenz führt Habgier immer dazu, dass wir uns von Gott abwenden. Warum? Gott steht uns einfach im Weg. Wenn ich immer mehr möchte und immer so reich wie möglich werden möchte, dann steht mir Gott einfach im Weg. Und genau deshalb sagt uns der Psalm 10, Vers 3 auch, der Habgierige sagt dem Herrn ab und lästert ihn. Und Paulus schreibt im ersten Brief an Timotheus in Kapitel 6, Vers 10, dass die Habgier, weil sie eine Grundhaltung zum Ausdruck bringt und zu verschiedenen anderen Sünden auch führt, dass sie eine Wurzel allen Übels ist. Ja, Geldgier oder Habgier ist eine Wurzel allen Übels. Ja, schreibt er da. Und an die Kolosser schreibt er in Kapitel 3, Vers 5, so tötet nun die Glieder, die auf Erden sind, die Habsucht. Warum? Weil sie Götzendienst ist. weil ich etwas anderes als Priorität in mein Leben Nummer eins setze, statt Gott. Und deswegen die Frage heute Morgen, Habsucht, diese Sucht nach mehr haben, womit sättigst du dein Herz? Und der erste Punkt, den möchte ich einfach festhalten, dass wir heutzutage in einem Spannungsfeld zwischen Habsucht, dem immer mehr haben und Gro leben Die meisten von uns leben weil wir hier zu den reichsten Menschen auf dieser Welt einfach geh zwangsläufig in einem Spannungsfeld zwischen Habsucht und ich nenne es mal Großzügigkeit. Wir können auch sagen, Nächstenliebe, Selbstlösigkeit, Uneigennützigkeit. Und jeder von uns weiß, gerade die, die wir hier sitzen, dass wir verantwortungsvoll mit unserem Geld, mit unserem Besitz umgehen sollen. Wir können nicht einfach so tun, als wäre Geld einfach unwichtig, als dass wir es nicht bräuchten. Wir brauchen für unseren Lebensunterhalt. Wir müssen uns zwangsläufig mit Geld beschäftigen. Und wir müssen uns einfach darum kümmern, dass wir zu Geld kommen, dass wir unseren Lebensunterhalt selber bestreiten können. und dieses Spannungsfeld zwischen dieser Sucht nach mehr und der Großzügigkeit zeigt sich heutzutage einfach mehr und mehr in den sozialen Medien. Jeder, der mit Instagram, mit TikTok, mit Facebook zu tun hat, der durchscrollt, der sieht, dass es so viele Menschen um uns herum gibt, also alle anderen, nur ich nicht, fühlen nicht wie das perfekte Leben. Das scheinbar perfekte Leben. Das neueste Smartphone, die luxuriösesten Reisen an die die entlegensten Enden dieser Erde, die tollste Designerkleidung. Alle anderen haben immer mehr als ich. Und schnell entsteht der Eindruck, dass ich nicht genug habe. Die Versuchung, sich zu vergleichen und mehr zu wollen, die wächst. Die ist unaufhörlich da. Und die Frage ist, was passiert, wenn du diesem Druck beugst? Wenn du viel Geld für Dinge ausgibst, die du vielleicht gar nicht brauchst und die dich schon dreimal nicht glücklich machen oder glücklicher machen. Und die Bibel fordert uns einfach dazu auf, nicht in diese Jagd nach materiellem Wohlstand einzustimmen und darin gefangen zu sein, sondern statt zu fragen, wie kann ich immer mehr bekommen, soll ich mir die Frage stellen, wie kann ich mehr geben? Und weil dieses Spannungsfeld zwischen immer mehr haben wollen und wie kann ich biblisch immer mehr geben, nicht nur unseren Alltag prägt, wollen wir uns auch anschauen, dass diese Umstände nicht allein äußerlicherseits sind, sondern dass es vor allem um deine Herzenshaltung geht. Wenn die Bibel davon spricht, dann spricht sie von deinem Herzen. und wenn Paulus davon spricht, dass Geldgier oder Habsucht die Wurzel allen Übels ist, dann spricht er auch von deiner Herzenshaltung. Und Gott zeigt uns, dass unser Herz primär davon betroffen ist und dass es ihm um unser Herz geht, komplett durch sein ganzes Wort. Wenn wir die Bibel aufschlagen, begegnet ihr Habsucht schon auf den ersten Seiten der Bibel. Im Garten Eden hatten Adam und Eva keinen Mangel. Sondern es war das Verlangen nach mehr, so zu sein wie Gott. Dass in ihnen geweckt wurde. Das Verlangen nach dem Verboten. Deswegen aßen sie von der Frucht. Nicht, weil sie Hunger hatten. Sie hätten alles andere haben können. Und die Habgier an sich ist kein Problem nur dieser Welt. Nicht nur von deinem Nachbarn, der Jesus nicht kennt. Oder von deinem Teamleiter oder von deinem Geschäftsführer. Oder von wem auch immer, von deinem Arbeitskollegen. sondern es ist gerade der Ausdruck unseres gefallenen Herzens. Und Paulus schreibt in einer anderen Übersetzung, ich komme nochmal auf 1. Timotheus 6, Vers 10 hin, dort heißt es, die Liebe zum Geld ist eine Wurzel allen Übels. Und das müsst ihr klar verstehen, Paulus verdammt nicht das Geld, wie gesagt, wir brauchen es, das haben sie damals auch schon gebraucht, sondern die Liebe zum Geld. Also deine innere Ausrichtung, die das Geld oder andere Güter dahin erhebt, wo eigentlich Gott sein sollte, nämlich auf den allerersten Platz. Und deswegen schreibt er, wie ich vorhin erwähnt habe, auch in Kölkulösser 3, Vers 5, dass Habsucht Götzendienst ist, weil du einem anderen Gott dienst als dem Lebendigen, der dich rettet hat. Und wie gesagt, Habgier ist kein rein äußerlicher Zustandsumstand, sondern bezieht sich wirklich allein auf die Frage nach deinem Herzen, wie es dort ausschaut. Weil ein Armer, der im Vergleich zu dir wesentlich weniger hat, kann habgierig sein. Ebenso wie der Reiche, der auch immer nach mehr strebt. Und diese Haltung, die widerstrebt, die steht konträr zu dem, was Gott von uns möchte. Dass wir dankbar sind, dass wir Vertrauen darauf haben, dass er für uns sorgt und dass wir genügsam sind, dass wir mit dem genug haben, was er uns schenkt. Und wenn wir ganz ehrlich unser Herz betrachten, dann können wir erkennen, jetzt bin ich habgierig. Jetzt bin ich habsüchtig. Kommt es so von einem auf den anderen Moment? Nee, solche Dinge kommen immer schleichend. So wie die Schlange sich im Garten Eden eher der Eva schleichend ern Habsgier kommt schleichend Sie sich nicht sofort in gro Taten dass ich auf jeden Fall anfange massiv Reichtum anzuh sondern im Kleinen. So ein bisschen Neid. Man, jetzt hat er da schon wieder was Neues. Ich habe noch mein altes Tastenhandy und er hat schon wieder das neueste Samsung Galaxy S. Weiß ich wie viel und andere Dinge. Oder muss er schon wieder das neueste Auto haben? Sie äußert sich in Unzufriedenheit. Du weißt doch, dass ich das und das schon so lange brauche oder mir wünsche. Warum schenkst du es mir nicht? Mein Nachbar hat schon das und das oder meine Arbeitskollegen, alle anderen um mich herum, denen scheinst du alles zu geben, was sie brauchen, nur mir nicht. Und vielleicht vergleichen wir uns auch immer, vergleichst du dich auch immer mit anderen und hast immer diesen heimlichen Wunsch, ein bisschen mehr zu haben. Ja, diese Herzenshaltung, die Habsucht ausdrückt, gegenüber unserem Gott, die sehen wir in vielerlei Beispiele. Und ich möchte einfach ein paar rauspicken, angefangen mit Genesis 3. Wie ich vorhin erwähnt habe, die Sünde, die begann hier mit dem Verlangen nach mehr. Ich möchte mehr sein. Ich möchte wie Gott sein. Adam und Eva hatten alles, was sie im Garten Eden brauchten. Und doch reichte es ihnen nicht. als die Schlange kam. In Joshua 7 lesen wir von Achan, einem israelitischen Mann, der dem Reichtum der Stadt Jericho nicht widerstehen konnte. Er nimmt von dem Verbanden die Konsequenz davon, Gottes Zorn kommt auf das ganze Volk und Achan muss zusätzlich sterben. Und hier leitet dann eine ganze Gemeinschaft unter der Habsucht und der Habgier von einem Einzelnen. Oder das bekannteste Beispiel in der Apostelgeschichte 5 von Hananias und Zaphira, hinter diesem scheinbar frommen Aspekt dieser Spende steckt Habgier und Betrug und Gott straft mit dem Tod. Und wir sehen, dass es wirklich hier um innere und verborgene Motive unseres Herzens geht, die Gott sieht, auch wenn sie die Menschen um uns herum nicht sehen. Und ich möchte, dass wir heute Morgen in alle Ruhe, in dein, in mein Herz schauen, dass wir erforschen, ob und in welchen Bereichen seines Lebens die Sucht nach mehr allgegenwärtig ist. Und dazu müssen wir kein Wolf of Wall Street sein, wer den Film kennt, sondern es reicht, dass du du bist und ich ich. Wo gibt es Habgier in meinem Leben? Wo lebe ich in Unzufriedenheit? Wo bin ich das eine oder andere mal neidisch auf andere? Wo vergleiche ich mich viel mit anderen? Und wo hätte ich gerne mehr? Vielleicht ein größeres Auto, ein größeres Haus, einen größeren Garten. Wo hätte ich vielleicht ein bisschen einfach mehr Anerkennung? Keiner schaut eigentlich auf das, was ich so mache. In der Arbeit sind immer die anderen die Tolleren, die vielleicht eine schnellere und höhere Gehaltserhöhung bekommen oder andere Posten. Und ich bleibe immer auf der Strecke. Warum kann ich nicht auch etwas mehr Anerkennung haben? und die Bibel fordert uns dazu auf, ehrlich zu werden, dass wir die Not in deinem, in meinem Herzen beim Namen nennen, dass wir Buße tun. Und eins möchte ich aber bei dem Thema klarstellen, es gibt keine absoluten Kriterien, keinen Punktekatalog, den du an jemanden anlegen kannst, um zu erkennen, ob er habgierig ist oder nicht. Es geht auch nicht darum, dass du ein Urteil fällst über deinen Nachbarn, über den der neben dir sitzt, über deinen Arbeitskollegen oder wen auch immer. Das ist zweifellos nicht angebracht, darum geht es nicht. Wenn Gott diese Dinge in seinem Wort anspricht, dann geht es um dich, um dein Herz. Dass du dein Herz prüfst, damit du vor Gott siehst und prüfst, wie ist meine Herzenshaltung. Womit fütter ich mein Herz, womit wird er satt, indem ich immer mehr habe, immer mehr, immer mehr von all dem, was irgendwann auf dieser Erde vergänglich ist? Denn auf der anderen Seite, wer von uns die Bibel kennt, der weiß, dass man nicht stillschweigend davon ausgehen kann, dass Gott Reichtum per se schlecht heißt und verdammt. Gott machte in der Vergangenheit viele Menschen in materieller Hinsicht reich. Denken wir an Abraham, an Hiob. Denken wir an Salomo, der sich das überhaupt nicht gewünscht hat. Und der hat so viel bekommen, dass er unglaublich reich war, damals vermutlich der reichste Mann auf dieser Erde. Also wir sehen auch, dass Gott Habgier mit Reichtum nicht gleichsetzt. Und ob ich viel oder wenig Geld und Besitz habe, sagt nichts darüber aus, ob ich habgierig bin oder nicht. Es ist wichtig, das festzuhalten. Ich kann arm sein und habgierig sein. Ich kann reich sein und habgierig sein. Ich kann arm und großzügig sein. Und ich kann reich und großzügig und selbstlos sein. Niemand lebt davon, dass er viele Güter hat. Das ist der zweite Punkt f heute Morgen Ich m dazu mit euch einen Text aus Lukas 12 lesen Lasst uns zusammen aufschlagen Lukas 12 Lukas 12. Ich lese im Zusammenhangswillen aus Abvers 13. Ich lese nach der NGÜ. Einer aus der Menge bat Jesus, Meister, sag doch meinem Bruder, er soll das väterliche Erbe mit mir teilen. Jesus entgegnete ihm, lieber Mann, wer hat mich denn zum Richter über euch beide eingesetzt oder zum Vermittler in euren Erbangelegenheiten? Dann wandte er sich an alle und sagte, nehmt euch in Acht, hütet euch vor aller Habgier, denn das Leben eines Menschen hängt nicht von seinem Wohlstand ab. Und Jesus erzählte den Leuten dazu ein Gleichnis. Die Felder eines reichen Mannes hatten einen guten Ertrag gebracht. Der Mann überlegte hin und her, was soll ich tun? Ich weiß ja gar nicht, wohin überall mit meiner Ernte. Und schließlich sagte er, ich weiß, was ich mache. Ich reiße meine Scheunen ab, baue größere. Dort kann ich mein ganzes Getreide und alle meine Vorräte unterbringen. Und dann werde ich zu mir selbst sagen, du hast es geschafft. Du hast einen großen Vorrat, der für viele Jahre reicht. Gönn dir jetzt einfach mal ein bisschen Ruhe. Iss und trink und genieß das Leben. Und da sagte Gott zu ihm, du törichter Mensch, noch in dieser Nacht wird dein Leben von dir zurückgefordert werden. Wem wird dann das gehören, was du dir angehäuft hast? Und Jesus schloss, indem er sagte, so geht es dem, der nur auf seinen Gewinn aus ist und der nicht reich ist, in Gott. Und wir werden in eine Situation mit hineingenommen, wo Jesus zu einer Menschenmenge spricht. Er hatte nicht vor, überhaupt hier zu sprechen. Aber er sprach über viele andere wichtigen Dinge des Lebens, von dem wir davor lesen. Und kommt ein Mann und drängt sich einfach durch die Menge hindurch und hat eine äußerst wichtige Frage. ganz wichtig, die brennt ihm sozusagen auf dem Herzen, ist das, womit er sich beschäftigt, was wichtig, was Prio 1 in seinem Leben hat, er sagte zu Jesus Meister sag doch deinem Bruder, er soll das väterliche Erbe mit mir teilen Meister weil er wusste, dass Jesus die Autorität hat vielleicht auch, dass sein Bruder auf ihn hören würde, wenn Jesus das zu ihm sagt, so sag einmal, also pass auf sei nicht so gierig, mach mal halbe, halbe dann ist gut sag doch meinem Bruder, er soll das väterliche Erbe mit mir teile. Was macht der Jesus? Wir hätten es ja kurz und knapp machen können. Okay, macht mal halbe, halbe, dann ist gut. Aber Jesus lehnt hier ab. Er fragt ihn, was soll ich mich über eure Erbeangelegenheiten hier setzen, mich einmischen und richten und euch sagen, wie ihr nach bestem Wissen und Gewissen und Verstand eigentlich euer Erbe aufteilen sollt. Und macht etwas viel Klügeres. Er zeigt nämlich den Menschen, die um ihn herum sind, wie es um ihr Herz bestellt ist. Und er nimmt die Frage des Mannes zum Anlass, um über Habgier zu sprechen. Um das, ich möchte immer mehr haben. Wie kann ich immer mehr haben? Und sagt ihm zum Abschluss, nehmt euch in Acht und hütet euch vor aller Habgier. Jetzt hätte jeder interpretieren können, was das für ihn bedeutet. Ich bin ja gar nicht habgierig. Ich gehe wieder heim. Danke, Jesus, dass du mir das gesagt hast. Aber Jesus lässt die Menschen nicht so stehen, sondern er verdeutlicht es ihnen durch ein Gleichnis, um was es ihm dabei geht. Jesus berichtet uns hier von einem offensichtlich fleißigen, von einem geschäftsrichtigen Bauern. Einmal mehr hatte dieser unglaubliches Glück. Seine Ernte war dermaßen groß, dass seine Scheunen viel zu klein waren, um die Ernte einzulagern. Was soll ich tun? Denkt er bei sich. Ich weiß ja gar nicht, wohin mit meiner Ernte. Und dann bekommt er die super tolle Idee. Hey, ich mache alles platt. Geld habe ich sowieso genug. Ich baue mir noch viel größere Scheunen. Dort kann ich alles, was ich heute dieses Jahr eingeerntet habe, unterbringen. Und dann habe ich entsprechend gute Vorräte. Und dann ist alles safe, dann ist es sicher. Tatskräftig packt er das große Bauprojekt an. Die alten Scheunen werden abgerissen. die neuen und größeren gebaut. Und als er damit fertig war, die Ernte in die neuen Scheunen eingelagert war, begann einfach ein neuer Lebensabschnitt für ihn. Ja, wahr zu sagen, in Rente. So könnte man das interpretieren. Er sagt zu sich, du hast es geschafft. Jetzt hast du einen großen Vorrat, der für viele Jahre reicht. Gönn dir jetzt einfach ein bisschen Ruhe. Ich iss und trinke und genieße das Leben. Das ist deshalb, was uns alle freuen, wenn wir in Rente oder in Pension sind. Und natürlich gönnen wir das diesem Mann. Er hat bestimmt viel dafür gearbeitet, mit dieser Ernte vielleicht riesig Glück gehabt, wie auch immer. Und schließlich ist es ja auch der Traum von vielen Menschen, einmal so viel Geld zu haben, dass man nicht mehr so viel hart arbeiten muss. Das ist per se nicht falsch. Und ich kann mir vorstellen, dass die Menschenmenge, die da ist im Stillen,

diesen fleißigen und diesen geschickten Bauern irgendwo bewundert haben. Von dem Jesus ihn da erzählt. Vielleicht wurde auch der eine oder andere ein bisschen neidisch auf ihn. Hey, hätte ich ja auch mal machen können. Doch diese Geschichte, die vielleicht die Menschen um Jesus herum primär erstmal beeindruckt, nimmt eine ganz tragische Wendung. Noch bevor dieser Mann seinen Erfolg und alles, wofür er so hart gearbeitet hat, genießen kann, spricht Gott zu ihm, du törichter Mensch. Noch in dieser Nacht wird dein Leben von dir zurückgefordert werden. Wem wird dann das gehören, was du dir angehäuft hast? Ich kann mir vorstellen, wie die Zuhörer auf einmal, wie das für die so ein Schock gewesen sein muss. Weil Jesus für die Geschichte des Gleichen nicht einfach runtergeleiert haben, sondern einfach auch spannend erzählt haben. Und diese Zuhörerschaft, die um Jesus herum steht, ist schockiert. Es gibt kein Happy End. Es sah doch alles so gut aus. Eben hatten sie sich in ihren Gedanken mit diesem Mann noch identifiziert. Boah, clever. So tüchtig muss ich auch sein. Hey, das nächste Mal, wenn ich so viel Ernte habe, muss ich einfach daran denken, ein bisschen was zur Seite zu legen, dass man auch eine größere Scheune bauen kann, um alles einzulagern. Aber jetzt hatte dieser Mann ein schreckliches Ende, das sie nie und nimmer erwartet hatten, genommen. Fleißig, geschäftstüchtig, erholungsbedürftig und plötzlich steht er trotzdem als Verlierer da. Er hatte alles verloren, nicht nur seine Ernte. Alles. Und Jesus zeigt uns einfach mit diesem Gleichnis, dass Gottes Sicht auf unser Leben, auf unser Herz eine ganz andere ist, dass sich Gott auch nicht von deinem Reichtum beeindrucken lässt. Das Problem dieses Bauern war nicht, dass er die Scheunen baute. Das war klug. Denn dadurch hat er verändert, dass die Ernte kaputt geht, dass sie unbrauchbar wird. Das Problem dieses Bauern war, dass er nur an sich dachte. Er hatte vergessen, dass das letzte Hemd keine Taschen haben wird. Und er hatte auch nicht bedacht, dass die Ernte nur deshalb so groß und erfolgreich war. Nicht nur, weil er fleißig und geschickt agiert ist, sondern vor allem deswegen, weil Gott alles gedeihen ließ. Und dass er nicht an Gott dachte, sondern es sich alles selber zuschrieb, seinem tollen Herzen, seinem tollen Plan, das zeigt uns Lukas 12, Vers 19. Du hast es geschafft, sagt er zu sich selber. Ja, kannst dir auf die Schulter klopfen, habe ich super gemacht. Hey, ich bin wer. Und jetzt chillen wir ein bisschen, jetzt relaxen wir und jetzt genieße ich mein Leben. Ich habe genug Sicherheit und Absicherung. Ich muss mir um meinen Lebensstandard keine Sorgen mehr machen. und hinzukommt, er wollte alles für sich selbst allein behalten. Es ging ihm nur um sich und er dachte in keiner Art und Weise überhaupt an Gott. Und deswegen schließt Jesus mit dem Vers 21 mit dem Fazit So geht es dem, der nur auf seinen Gewinn aus ist und der nicht reich in Gott ist. Dieser Mann erlebte nur für sich. Sein Herz hing an seinem Reichtum, an dem, was er sich erarbeitet hatte, an seinem Lebensstandard. Und heute sind wir in der Gesellschaft, in der wir hineingestellt sind, genauso dieser großen Gefahr ausgesetzt. Habgier hat eine immense Zerstörungskraft. Und Habgier wirkt sich auf mich persönlich, auf meine Beziehungen und auf die Gemeinschaft, in die ich hineingestellt bin, die mich umgibt, aus. Habgier wirkt sich auf deine Seele und auf die Persönlichkeit aus. Wer von Habgier beherrscht wird, verliert die Zufriedenheit. Genauso wie Luther einmal sagte, je mehr ein Mensch hat, desto mehr begehrt er. Du wirst nie zu dem Punkt haben, okay, komm, hey, jetzt ist genug. Jetzt reicht es. Nee, es geht immer noch ein bisschen mehr. Dein Herz wird unruhig, es wird unersättlich, es wird rastlos. Deswegen lesen wir im Prediger 5, Vers 9, wer Geld liebt, hat vom Geld nie genug und wer Reichtum liebt, hat nie genug Einkommen. Und auch hier lesen wir davon, dass weder Geld noch Reichtum per se schlecht ist, sondern dass die Liebe daran, wenn man sein Herz daran hängt, wenn es den ersten Platz in meinem Herzen hat, dann werde ich nie genug davon haben. Und dann passt es mit meiner Herzen seiner Haltung nicht mehr Dann ist es ein Leben in Rebellion gegen Gott gegen Gottes F gegen seine Gnade Und der der danach trachtet und Geld und Reichtum liebt, der wird keinen Frieden kennen. Der ist getrieben, getrieben von dieser Macht immer mehr zu wollen, die niemals, niemals satt macht. Und die Habgier wirkt sich auf deine Beziehungen, auf Gemeinschaften. aus. Sie zerstört Beziehung. Sie macht den anderen zum Konkurrenten. Zum Objekt, zum Mittel vielleicht für den eigenen Vorteil, wenn man sich vergleicht und besser dasteht. Macht man den anderen eher runter und erhebt sich selber? Im Umgang mit anderen ist Neid und Missgunst die Schwester der Habgier. Im Umgang mit anderen ist Neid und Missgunst die Schwester der Habgier. Und automatisch wird die Liebe zu meinem Nächsten, zu dem, mit dem ich zu tun habe, eingeschränkt. Anstelle des Gebens und der Hilfe tritt das Nehmen, das Fordern. Gute Beziehungen sind auf Liebe und Vertrauen gegründet und zerbrechen, wenn Habgier dein Herz bestimmt. Und noch viel größer ist die Auswirkung der Habgier auf deine Beziehung zu Gott. Und das zentrale Problem ist, dass sie Gott vom Thron deines Herzens verdrängt. In Kolosser 3 bis 5, ich habe es heute schon zweimal erwähnt, wird die Habgier als Götzendienst bezeichnet. Der Mensch gibt seine Herzensmitte, den höchsten, den wertvollsten Platz seines Herzens, nicht Gott, sondern seinen Besitz, dem, was für ihn wichtig ist. So sagt uns Jesus in Matthäus 6, Vers 24 Niemand kann zwei Herren dienen Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon Du musst dich für einen entscheiden Und das zeigt uns, wie groß die Gefahr Und die Zerstörungskraft von Habgier ist Sie ist nicht harmlos, auch wenn sie schleichend kommt ihre Zerstörungskraft ist so groß, dass sie dich wegführt von Gott. Weg von seiner Gnade, weg von seiner Fürsorge, weg von Dankbarkeit Gott gegenüber. Und darum gibt uns Paulus in seinem Wort noch einige wichtige Tipps, auf die wir achten sollen, damit wir nicht habgierig werden. Wie ich vorhin schon sagte, ist für Gott per se Reichtum nichts Verwerfliches. Sondern er zeigt uns immer wieder neu in seinen Worten, in verschiedenen Alten wie auch im Neuen Testament, dass wir einfach in rechter Art und Weise mit dem, was er uns gibt, umgehen sollen und uns dessen bewusst sind, dass alles von ihm kommt. Und so sagt es, lesen wir auch im Psalm 62, Vers 11, fällt euch Reichtum zu, so hängt euer Herz nicht dran. Das heißt nicht, dass du dein Reichtum, egal was du hast, verschenken musst, sondern Gott fragt dich, wie gehst du damit um? Hängt dein Herz dran? Ist dein Herz nur satt, weil du reich bist, weil du viel hast? Oder ist dein Herz satt, weil du weißt, dass Gott derjenige ist, der für dich sorgt? Paulus zeigt uns, dass die große Gefahr darin besteht, nicht reich zu sein, sondern die größere Gefahr besteht darin, unbedingt reich werden zu wollen. Dieses Jagen nach mehr, diese Sucht immer mehr haben zu wollen. Und es gibt Menschen, die sich zum Ziel setzen, möglichst schnell reich zu werden. Es gibt viele Filme und Bücher und sonstige Sachen darüber. Die wollen reich werden, koste es, was es wolle. Da wird mit allen Ellenbögen gearbeitet, die es gibt. Und Paulus warnt uns eben genau da vorhin, 1. Timotheus 6, Vers 9. Wer darauf aus ist, reich zu werden, der verfängt sich in einem Netz von Versuchungen und erliegt allen möglichen unvernünftigen und schädlichen Begierden, die dem Menschen Unheil bringen und ihnen ins Verderben stürzen. Wer darauf aus ist, reich zu werden, wird ins Verderben stürzen. Paulus hatte diese schlimmen Folgen bei anderen Christen beobachten können, denn er sagt weiter in 1. Timotheus 6, Vers 10, genau deswegen ist die Liebe zum Geld eine Wurzel, aus der alles erdenklich Böse hervorwächst. Schon manche sind vom Glauben abgeirrt weil sie der Geldgier verfallen sind und haben dadurch bitteres Leid sich gebracht Und an anderer Stelle spricht Paulus auch die Menschen die reich sind Ein paar Verse später, in 1. Timotheus 6, Vers 17, dort weist der Timotheus an, ermahne diejenigen, die im Sinne dieser Welt reich sind, sie sollen nicht überheblich werden. Sie sollen ihr Vertrauen nicht auf etwas so Unsicheres wie ihren Reichtum setzen. Vielmehr sollen sie Vertrauen auf Gott setzen, der uns alles reichlich gibt. Alles reichlich gibt, was wir zum Leben brauchen. Mit dem, was Gott dir geschenkt hat, geh verantwortungsvoll um. Und häng dein Herz nicht dran, wenn es eines Tages nicht mehr da sein sollte. Und wenn du viel hast, wie viel viel ist, das darfst du für dich in deinem Herzen entscheiden, Frau Gott, dann schreibt Paulus in 1. Timotheus 6, Vers 18, dann tue Gutes damit, sei freigebig und teile das, was du hast, gerne mit anderen. Das wird das sein, was dein Herz satt macht, was sich davor bewahrt, immer mehr haben zu wollen. Und weil es glücklicherweise auch viele Christen gibt, die so leben, gibt es viele Werke, die einfach wie die christlichen Werke, die alleine auf Spendenbasis arbeiten, die überleben. Jedes Jahr aufs Neue. Weil immer wieder vielleicht aus unseren Augen reiche Christen, wie viel reicher als wir sind, einfach dafür sorgen, dass genügend Geld vorhanden ist. Dass jeder Einzelne, der da unterstützt, wen auch immer, mit seinem Beitrag dafür sorgt, dass genügend da ist, damit Arbeit in Gottes Reich getan werden kann. Und Paulus sagt diesbezüglich dann in 1. Timotheus 6 weiter, wenn sie an guten Taten reich werden, Schaffen sie sich einen sicheren Grundstock für die Zukunft, damit sie das wirkliche Leben gewinnen. Sammelt lieber Schätze bei Gott, sagt Jesus in Matthäus 6, Vers 20. Dort werden sie nämlich nicht von Motten und Rost zerfressen und können auch nicht von Einbrechern gestohlen werden. Sammelt mit dem, was du hast, Schätze bei Gott. Du kannst mit vergänglichem Geld unvergängliche Werte im Himmel schaffen. Setze es sinnvoll ein. Das ist eine Form der Kapitalanlage, die weit über den Ertrag, den diese Welt dir bieten kann, hinausgeht. Und das ist doch großartig. Viel wichtiger aber, als der materielle Reichtum, den Gott dir geschenkt hat, die du vielleicht nur von Gott bekommst, ist derjenige, dass du dich Gott zuwendest. Wenn du nicht sein Kind bist, dann lass dich durch ihn mit Jesus Christus versöhnen. Ewiges Leben, was er dir schenkt, ist das wertvollste, der größte Besitz, das größte Reichtum, den du dir schenken lassen kannst. Und den kannst du dir nicht erarbeiten. Ein Reichtum, der alles überstrahlt, was diese Welt dir an Güter zeigen könnte und was du dir erarbeiten und aneignen kannst. Diesen Reichtum, den schenkt dir Gott. den schenkt dir Gott. Du kannst dir sein ewiges Leben nicht verdienen, du kannst es dir nicht erarbeiten. Darum sagt Jesus in Matthäus 16, Vers 25 und 26. Wer sein Leben retten will, der wird es verlieren. Wer aber um meinetwillen sein Leben verliert, wird es finden. Was nützt es einem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen? Noch größere Scheunen zu bauen, noch größere Ernte, noch mehr anzusammeln, noch mehr anzulegen an der Börse, weil ich könnte ja noch ein paar Zinsen dazu, ich könnte mein Geld verdoppeln und verdreifachen. Und was weiß ich was? Noch mehr Autos, noch mehr Wohnungen, noch mehr Häuser, noch mehr, noch mehr. Was nützt es einem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen, wenn er selbst dabei unheilbar Schaden nimmt? Was bringt das alles, wenn du dadurch keine Schätze im Himmel sammelst? Was bringt das alles, wenn du sie alles eines Tages zurücklassen wirst? Nicht umsonst sagte Gott zu ihm du t Mensch du Narr in anderen Brauchst du nicht auf die Schultern klopfen, dass du so toll gearbeitet hast dein ganzes Leben lang, um dir deinen Lebensstandard, deinen Status aufzubauen, zu erarbeiten oder zu behalten. Was bringt es dir, wenn du ewiges Leben nicht hast? Wenn du den wertvollsten, den größten Reichtum dieser Erde nicht hast? Jesus hat durch sein Tod am Kreuz alle Schuld bezahlt Hast du dieses Geschenk heute schon angenommen? Nimm es an Es gibt keinen größeren Reichtum als den, den du durch Jesus bekommen kannst Nirgends, durch nichts und niemanden auf dieser Erde Nun, Habgier Habsucht ist ein vielschichtiges Thema, das sich durch viele Seiten der Bibel zieht. Es gibt keinen eindeutigen Maßstab, der jedem von uns sagen könnte, also das, was du tust, das ist gesund, das ist richtig, das, was du machst, das ist total unvernünftig. Also ich wäre an deiner Stelle vorsichtig. Und es gibt schon gar keinen Punktekatalog, den du an deinem Nächsten einfach mal anlegen und abarbeiten kannst. Und dann kannst du ihm sagen, hey, pass auf, du bist abgierig. In der Bibel finden wir aber viele hilfreiche Hinweise. Und wir haben heute ein paar gesehen, die uns zeigen, auf was wir achten können. Damit wir nicht süchtig nach diesem Meer haben werden, sondern dass wir unser Herz mit den richtigen, mit den ewigen Dingen satt machen. Und ich möchte mit einem Beispiel abschließen, das wir im Jakobusbrief finden. In der Gemeinde, die Jakobus angeschrieben hatte, da gab es arme und reiche Christen. Die reichen Christen genossen Privilegien, man gab ihnen die besten Plätze und die Ärmeren mussten sich vielleicht ein wenig nach hinten setzen. Seht ihr, wir haben ganz wenig Reiche hier, sitzen die erste Reihe meistens leer. Jakobus fand dieses Verhalten in einer christlichen Gemeinde inakzeptabel. Er gab den Christen eine interessante Anweisung, wie sie nämlich ihre innere Einstellung nochmal überprüfen sollten, damit sie in einer Haltung leben, die Gott gefällt. Zuerst spricht er über diejenigen, die nicht viel besitzen, Davon lesen wir in Jakobus 1, Vers 9. Dort schreibt er, ein Gemeindemitglied, das in ärmlichen Verhältnissen lebt, soll sich vor Augen halten, was für eine hohe Würde Gott ihm verliehen hat. Egal wie viel du hast, wenn du Gotteskind bist, hast du Reichtum, unermesslichen Reichtum. Und dieses Gemeindemitglied soll nicht neidisch auf reiche Christen schauen, sondern sich darüber freuen, wie reich es eben durch diesen Glauben an Jesus geworden ist. Und jetzt könnte man vielleicht erwarten, dass Jakobus den reichen Christen sagt, sie sollen sich dessen bewusst sein, dass sie in Christus noch viel reicher sind, dass sie deswegen auf Christus schauen sollen. Vielleicht. Aber hier lesen wir davon, dass Jakobus schreibt, wer reich ist, der soll sich würde vor Augen halten, wie wenig seine hohe soziale Stellung vor Gott wert ist. Denn er wird vergehen wie eine Blume auf dem Feld. Und in Vers 11, Kapitel 1, Johannes Jakobus 1, Vers 11 heißt es, da schreibt er, wenn die Sonne emporsteigt und ihre Glut das Gras versenkt, verweckt die Blume und ihre Schönheit ist dahin. Genauso wird auch der Reiche vergehen mit allem, was ihm sein Reichtum ermöglicht hat. Was wird übrig bleiben? Die vier Autos, fünf Eigentumswohnungen und wie viele Aktien und Kryptowährung. Davon wirst du nichts mitnehmen können. Was du mitnimmst und was übrig bleibt, das ist das ewige Leben, das du in Jesus Christus geschenkt bekommen hast. Das ewige Leben bleibt bestehen. und darum möchte ich dir Mut machen in einer Zeit, wo viel auf Äußerlichkeiten Wert gelegt wird. Und wie viel sie haben und wie oft sie im Jahr vielleicht Urlaub machen und wo sie überall sind und wie viel Auto sie haben. Vergleich dich. Lass dich nicht auf diesen Vergleich ein, sondern sättige dein Herz mit Dingen, die Ewigkeit wird.

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