Gottesfurcht bewegt (Apg. 9,31-43) – Predigt von Daniel Krestel
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Ja, auch von meiner Seite aus einen schönen guten Morgen. Wir wollen heute fortfahren in der Auslegung in der Apostelgeschichte. Apostelgeschichte und wir sind jetzt bis zu Apostelgeschichte Kapitel 9 angelangt. Und das, was wir bis jetzt gesehen haben, wie sich Gemeinde entwickelt, wie Gott Gemeinde baut, er hat ja versprochen, dass er seine Gemeinde bauen wird. Er hat versprochen in Apostelgeschichte 1, Vers 8, dass dieser Bau die ganze Welt erfassen wird, dass sich das ausbreiten wird. und so nahm es seinen Lauf in Jerusalem. Aber so wie die Gemeinde wuchs, so haben wir auch gesehen, dass sofort Widerstand sich erhebt. Und seit Stephanus, dem ersten Märtyrer in der Kirchengeschichte, entsteht eine Verfolgung in Jerusalem oder ausgehend von Jerusalem und es ergreift die ganze Region bis zu Damaskus hin. Und da waren die Vertreter, die Pharisäer und die Sadduzeer, die gegen diese neue Glaubensrichtung, diese Jesus-Anhänger, sehr feindlich eingestellt waren. Aber sie machten nicht die Drecksarbeit. Dazu war ein anderer Mann verantwortlich, und zwar Saulus. Ein Eiferer, den wir uns angeschaut haben und den Lukas uns in den letzten Kapitel, in Kapitel 9, vor Augen geführt hat, wer dieser Saulus ist. Saulus war der, der die Drecksarbeit für die Pharisäer und die Sadduzeer ausgeführt hat. Er hat die Christen verfolgt, er hat Hand angelegt, er hat praktisch ausgeführt, ausgeführt, das, was die hohen Herrschaften in Jerusalem, in den feinen Mauern und Gewändern überlegt haben und diesen Hass, der gegen Jesus und gegen diese Jesusleute, ja, diesen Hass, der da bestand. Aber wir haben auch gesehen, und das zeigt uns die Apostelgeschichte, dass mit der Bekehrung von Saulus die Verfolgung der Gemeinde aufhört. Und da haben wir eben das letzte Mal geendet in Apostelgeschichte Kapitel 9 Vers 31 und da möchten wir heute wieder fortfahren. Das Thema heute, ich habe es überschrieben, Gottesfurcht bewegt. Das ist das, was wir heute in unserem Text sehen. Vielleicht siehst du es nicht auf den ersten Blick, aber das ist das, was hinter dieser Bewegung steht. Lesen wir Vers 31, Apostelgeschichte 9, Vers 31. Dort heißt es, so hatte denn die Versammlung durch ganz Judäa, Galiläa und Samaria hinfrieden und wurde erbaut und wandelte in der Furcht des Herrn und mehrte sich durch die Ermunterung des Heiligen Geistes. Die Christen wurden gefestigt und es heißt hier, sie lebten in der Ehrfurcht vor dem Herrn, weil der Heilige Geist ihnen beistand, vermehrte sich ihre Zahl. Aber erst einmal ist interessant und wir sollten einen Blick darauf werfen, was Lukas hier schreibt. Lukas beschreibt hier drei Gegenden. Ich habe euch eine Karte mitgebracht, wo sich oder wie sich die Gemeinde überall verbreitet hat. Das hat uns Lukas bis jetzt in der Apostelgeschichte ja gar nicht erzählt. Wir wissen gar nicht, wie das Evangelium nach Galiläa gekommen ist. Galiläa ist oben um den See von See Genezareth rum. Dann haben wir Judäa, ist der untere Bereich, südlich von Jerusalem und auch Samaria. Da haben wir einen kurzen Einblick bekommen, wie das Evangelium nach Samaria gekommen ist. Aber wie es sich in Judäa und wie es sich in Galiläa ausgebreitet hat, wissen wir nicht. Das erzählt uns die Apostelgeschichte nicht. Aber es ist sehr interessant festzustellen, wie Gott am Wirken ist. Die Gemeinde stand unter Druck. Die Gemeinde wurde sehr heftig von Saulus verfolgt. Es war ein Durcheinander. Es war ein Chaos. Chaos herrschte dort. Alles stand auf dem Kopf. da war keine Strategie, da war kein Missionsplan, ein fein, akkurat ausgearbeiteter Plan, wie wir diesen Auftrag des Herrn in die Tat umsetzen wollen. Wir kriegen nur jetzt einen Blick und Lukas zeigt uns auf, wie sich das Evangelium schon verbreitet hat. Und ich glaube, das ist das Erste, worauf wir aufmerksam werden sollten, wie Gott am Wirken ist, auch wenn die Umstände nicht danach ausschauen. Gerade dann wenn dein Leben aus den Fugen zu geraten scheint wenn dein Leben auf dem Kopf steht wenn die Umst nicht rosig sind wenn vielleicht unterschiedliche Herausforderungen da sind, wo es überhaupt keinen Plan, keine Strategie gibt, wo dich Krankheit vielleicht zurückwirft, wo du die Ereignisse nicht zusammenfügen kannst, wo es für dich einfach kein Bild gibt. Da ist nichts irgendwo, wo du sagst, das ist was Positives, da geht irgendetwas voran. Sei getrost, Gott ist am Wirken. Das sehen wir hier. Gott ist am Wirken. Sein Plan, das, was er gesagt hat, dass das Evangelium bis an das Ende der Welt gehen soll, sehen wir, wie er das verwirklicht. Trotz den schwierigen Umständen, trotz der harten Verfolgung. Gott kommt ans Ziel. Gott arbeitet manchmal nicht offensichtlich, manchmal nicht so, dass wir es fassen können, dass wir es kategorisieren und einordnen können. Aber Gott ist am Wirken. Und diese Verheißung, die er den Aposteln in Apostelgeschichte 1, Vers 8 gegeben hat und auch uns, Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt. Und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Welt. Und wir sehen jetzt, wie es sich Stück für Stück bewahrheitet, wie es Wahrheit wird. Und vielleicht haben wir den Eindruck, was machen wir als Gemeinde schon hier? Wie wirkt sich das auf unsere Umgebung aus? Wie breitet sich Gottes Reich heute aus? Manchmal haben wir den Eindruck, es herrscht Stillstand. Ja, noch mehr, vielleicht Rückschritt. Ja, so dürfen wir wissen, dass Gott auch im Verborgenen arbeitet. Dass Gott nicht untätig ist, dass Gott sich nicht zurückgezogen hat. Sondern diese Verheißung gilt, die er in Apostelgeschichte 1, Vers 8 uns gegeben hat. bis an das Ende der Welt. Und daran dürfen wir festhalten. Das darf aber auch Mut für dein eigenes Leben sein, egal wie dein Leben vielleicht gerade ausschaut, dass Gott am Wirken ist. Vielleicht siehst du es nicht, aber Gott ist am Wirken. Und hier wird uns nicht nur gezeigt, wie sich das Evangelium jetzt schon ausgebreitet hat, sondern Lukas beschreibt uns auch, und das ist so wie eine Überschrift über die nächsten Kapitel, die in der Apostelgeschichte kommen. Dort heißt es, sie lebten in Frieden, weil Saulus ja jetzt zum Glauben gekommen ist, und wurden erbaut und wandelten in der Furcht des Herrn. Und darauf will ich kurz eingehen, weil das, glaube ich, ganz wichtig ist. Was ist Gottes Furcht? Was heißt denn in der Furcht des Herrn? Dieses Wort Gottesfurcht bedeutet Ehrerbietung oder Ehrfurcht, Respekt gegenüber einer übergeordneten Person oder Gewalt. Benedikt Peters hat es folgendermaßen formuliert, Gottesfurcht ist fürchten und lieben zugleich. Eine Person zu fürchten, Gott zu fürchten und gleichzeitig zu lieben. Gottesfurcht ist in unseren Tagen in der Gesellschaft ein Fremdwort geworden. Wenn wir in die Gesellschaft hineinsehen, dann sehen wir nicht nur, dass Gottesfurcht nicht mehr da ist, sondern wir sehen noch mehr, dass gegen diesen Gott ganz offen rebelliert und man offene Feindschaft auslebt. Wir sehen das an ganz unterschiedlichen Themen, komplexen Themenbereichen in der Gesellschaft. Thema Abtreibung, Gott ist der, der Leben schenkt. Wir wollen es beenden, so wie es uns gefällt. Das ist unsere Selbstbestimmung. Ein harter Kampf, offene Feindschaft gegen Gott. Sexualethik, wir machen so, wie es uns gefällt. Gottes Furcht ist komplett Fehlanzeige. Aber auch in evangelikalen Kreisen und Gemeinden ist es ja nicht so, dass Gottesfurcht auf dem ersten Platz steht, sondern wir sehen einfach, wie Gottes Wort an ganz vielen Orten relativiert wird. Das kann man heute nicht mehr so ernst nehmen. Das hat Paulus damals gesagt, das gilt für uns heute so nicht mehr. Nimm das nicht so ernst. Man muss sich anpassen. Die Zeiten haben sich geändert. Wir können Gott nicht beim Wort nehmen. und wir merken und wir müssen feststellen, dass wir in einer Gesellschaft leben, wo Gottes Furcht keine Rolle mehr spielt. Das müssen wir so sagen, wie das ist. Und ich glaube, das färbt auch auf uns Christen ab, mehr als wir das vielleicht wollen und wir das überhaupt erkennen. Wir reden gerne von einem lieben Gott und baden uns gerne darin Wie sch es doch ist dass Gott ein lieber Gott ist Ein liebender Gott ist Und du kannst kommen wie du bist Du bist bei Gott angenommen Und das ist so wunderbar Ja, und das stimmt auch. Du kannst zu Gott kommen, so wie du bist. Aber wir reden weniger über das Bild, was Gott selbst von sich zeichnet, wo er sich mit einem Töpfer vergleicht. Wo er sagt, ich bin der Töpfer und ihr seid der Ton. und ich mache mit dem Ton, was ich will. Das ist ein furchtbarer Gedanke. So ein Bild heute zu verwenden, das ist ja fast Gotteslästerung. Wie wagen wir sowas auszusprechen? Gott ist der Töpfer und wir sind der Ton und er kann mit dir tun und lassen, was er will, weil er Schöpfergott ist. Furchtbares Bild. Aber Gott sagt, so bin ich. Gott ist nicht nur der liebe Gott, sondern er ist auch der Töpfer, wo er den Ton in seiner Hand hält. Aber darüber wollen wir ja heute nicht so reden. Das ist so unangenehm, das hören wir nicht gerne. Lasst uns doch lieber ein anderes Bild von Gott nehmen, und zwar den des liebenden Vaters. Der, der mit offenen Armen auf seinen Sohn wartet, der mit allen Sünden kommen kann und der von Ferne schon seinen Sohn annehmen möchte. das ist ein Bild von Gott, den wir gerne haben. Du kannst kommen, wie du bist. Und du bist angenommen. Und das ist so wunderbar. Und du kannst leben, so wie du dich gerade fühlst. Oh, herrlich. Und auch dieses Bild ist wahr. Ja, du darfst kommen. Und ja, Gott wartet mit offenen Armen. Aber wir vergessen, dass diese liebenden Hände, die auf den Sünder warten, Und bei Gott auch angenommen sind. Uns nicht so lassen wollen, wie wir sind. Gott kann uns nicht in unserer sündigen Natur lassen. Und deswegen arbeiten diese lieben Hände an deinem und an meinem Wesen. An meinem Charakter, um uns zu formen, um uns umzugestalten in das Bild seines Sohnes Jesus Christus. Weil unser sündiges Wesen umgestaltet werden muss. Und Gott bietet uns ein paar Sachen dazu an. Das eine sagt, nehmt mein Joch auf euch. Ich meine, das kennen wir nicht mehr vom Joch. Wir arbeiten nicht mehr in der Landwirtschaft. Aber Joch, das war nicht irgendwie so ein Wellnessgerät. Das war harte Arbeit. Das war harte Arbeit. Da wurden zwei Rinder eingespannt. Die zogen dann den Flug. Das hat wehgetan. Und Gott sagt, das biete ich euch an. Ein Joch, du kannst mit mir in den Joch kommen. Aber es wird noch besser. Gott sagt auch, ich gebe dir ein Kreuz. Ein Kreuz war ein Folterinstrument, das dazu gedient hat, unter maximalen Schmerzen und maximaler Zeit hinaus Zögerung einen Menschen das Leben zu nehmen. Und Jesus sagt, wer mir nachfolgen will, der nehme sein Kreuz auf sich. Das sind Wahrheiten, sowas heute zu predigen. Wir wollen doch einen lieben Gott, aber doch nicht einen Gott, der uns ein Joch anbietet. Wir wollen doch zur Ruhe kommen bei Gott. So hat er es ja verheißen in Matthäus 10, wer jemand zur Ruhe kommen will, der kriegt nicht ein Wellnesswochenende geschenkt, nein, der kriegt einen Joch auf seinen Hals. Und dann dieses Bild, wir sind der Ton und Gott ist der Töpfer. Er lenkt, fügt, leitet, gibt, nimmt, wie er will. Das ist nun einfach mal so. Ob diese Gedanken kollidieren mit unseren individualistischen Gedanken unserer Zeit? Und ein Schlagwort, was heute sehr hoch im Kurs steht, das ist Selbstbestimmung. Selbstbestimmung. Ich entscheide über mein Leben. bis die Gesundheit dir einen Strich durch die Rechnung macht und du siehst, dass du nichts in deiner Hand hast. Aber so ist der Mensch in seinem Wahn und je weiter er sich vom Gott entfernt und je weiter Gottesfurcht keine Rolle mehr spielt, meint der Mensch, dass er der Mittelpunkt der Erde ist und nicht Gott. Und genau dazu entwickelt sich die ganze Geschichte, das sehen wir letztendlich in der Offenbarung, dass der Mensch sich dort, wo Gott eigentlich angebetet werden sollte, Der Mensch sich hinsetzt und sagt, ich bin mein Gott. Und wahrscheinlich sind wir mehr Kinder unserer Zeit, unseres Zeitlaufes, als wir das überhaupt erkennen und uns eingestehen wollen. Gottesfurcht, das erlebte die junge Gemeinde und sie sahen sich als Ton, worüber ihr Heiland und Herr verfügen konnte. Und so betete auch die erste Gemeinde Wir haben es uns angeschaut in Apostelgeschichte 4 Vers 29 Dort hei es und nun Herr sieh ihre Drohungen und gib deinen Knechten dein Wort zu reden mit aller Freim Wann hast du dich das letzte Mal vor dem Herrn als Knecht bezeichnet? Die ersten Christen sagten, wir sind deine Knechte. Merkt ihr, da kommt irgendwas zum Ausdruck, da ist Gottesfurcht da. wir müssen jetzt nicht mit Worten das zum Ausdruck bringen, aber unser Leben, unser Wesen muss das zum Ausdruck bringen. Wir sind deine Knechte. Wir haben Gottes Furcht. Wir fürchten und lieben dich zugleich. Dass Gott zu fürchten ist, das lernen wir nicht nur im Alten Testament. Wir haben das auch in der Apostelgeschichte gesehen, in der Geschichte von Ananias und Zaphira, wo die junge Gemeinde gelernt hat, mit Sünde dürfen wir nicht spielen. Mit Sünde dürfen wir nicht spielen, weil auf der anderen Seite ein dreimal heiliger Gott steht, der Sünde richten wird. Und ich glaube, wir haben das verlernt, ich sage es ganz allgemein, oder wir relativieren das. Liebe kann bei Gott nicht Sünde sein. Es ist interessant, Wilhelm Busch berichtet ein Erlebnis, als er im Gestapo-Gefängnis saß, unter dem Naziregime. Er verkündigte, Jesus hat seinen Mund aufgemacht. Deswegen haben sie ihn oft eingesperrt, oft verhört. Und da erzählte er über ein Erlebnis, dass er dort in diesem Gefängnis war und Angst überfiel ihn. Furcht kam über ihn. Was wird kommen? Was wird sein? Werden sie mich umbringen? Wie auch viele andere umgebracht worden sind. Was passiert mit meiner Familie? Und dann berichtet er weiter, dass er eine noch größere Furcht kennengelernt hat, eine noch größere Angst in sein Leben eintrat. und er dadurch die Angst vor den Wellwärtern und vor dem Naziregime verlor. Er sagt, dass Gott in seine Zelle kam und dass Gott ihm seine ganze Schuld, sein ganzes Versagen vor Augen geführt hat. Und er hat gemerkt, wie ein zorniger Gott Sünde richtet. Und er hat gemerkt, wie er keine Chance hat, vor diesem lebendigen Gott zu bestehen. Und Angst überfiel ihn. Eine Angst, die weit größer war als die Angst vor den Wärtern und vor dem Naziregime. Und er erkannte sein sündiges Wesen. Und er erkannte, wie er vor diesem Gott nicht bestehen kann. Wie dieser Zorn Gottes ihn für alle Ewigkeit verdammt. wenn Gott uns nahe kommt dann verfallen wir in Furcht und wir haben nicht mehr diesen Blick von Gott der er wirklich ist das was wir im Alten Testament lesen aber auch im Neuen Testament und da ist noch nicht mal die Rede von Zorn und Gericht sondern allein wenn Gott uns nahe kommt Wenn Gott in seiner Heiligkeit uns ein Stück weit näher kommt, verfallen wir Menschen in Angst. Und da waren drei gestandene Männer, Petrus, Jakobus und Johannes. Das waren echte, harte Kerle. Die haut nicht so schnell irgendetwas um. Aber es ist eine interessante Begebenheit in Matthäus 17. Da heißt es, siehe auf dem Berg der Verklärung, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke und siehe eine Stimme ging aus dieser Wolke und dieser sprach, dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe. Ihn hört. Und als die Jünger es hörten, fielen sie auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr. Hier ist noch gar nichts von Zorn und Gericht die Rede. Hier redet einfach Gott zu seinem Sohn aus einer Wolke heraus. Sie haben Gott ja noch nicht mal gesehen. und es heißt, sie fürchteten sich sehr. Allein diese Gegenwart Gottes, allein seine Heiligkeit, wenn es in unser Leben hineinspricht, es löst in uns Furcht aus. Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich wohlgefallen habe. Ihn sollt ihr hören. Und dann heißt es in Vers 7, und Jesus trat herzu, rührte sie an und sprach, steht auf, fürchtet euch nicht. Und das sagt auch Wilhelm Busch, dass er das genauso erlebt hat, nachdem Gott ihm seine ganze Sündhaftigkeit gezeigt hat. Den ganzen Schrecken, die ganze Boshaftigkeit, was in einem Menschen drin ist. Wohlgemerkt, er ist wegen der Verkündigung des Evangeliums im Gefängnis gesessen. Sagt er, dann kam Jesus in die Zelle hinein. Dann hat Jesus seine Hand auf meine Schulterlehrung.
und hat gesagt, ich habe für diese Schuld bezahlt. Es ist beglichen. Es ist gut. Du wirst nicht verdammt. Du bist gerettet. Du bist mein Sohn. Und er hat gesagt, das war so ein gewaltiges Erlebnis. Auf der einen Seite diese Furcht, diesen Zorn Gottes zu sehen und auf der anderen Seite diese Hand Jesu zu spüren. Ich habe für deine Sünden bezahlt. Du bist gerettet. Das ist Gottesfurcht. Leute, das ist Gottesfurcht. Und genau das ist das, wie die ersten Jünger gelebt haben. Ich möchte hier einfach Schwerpunkt drauf legen, nicht einfach darüber hinwegzulesen. Sie wandelten in Gottes Furcht. Was das heißt, fürchten und lieben zugleich. Und die Gemeinde wuchs, so heißt es hier auch, durch die Ermunterung des Heiligen Geistes. Das ist dieser Zuspruch. Das ist dort, wo Gott uns nahe kommt, durch seinen Heiligen Geist, der in uns wohnt. Der uns diesen Zuspruch, diesen Trost gibt. Du bist mein geliebter Sohn. An ihm habe ich wohlgefallen. Und wenn du in Christus bist, wenn Christus für deine Sünden gestorben ist, dann weißt du, dass du Wohlgefallen bei Gott hast. Nicht wegen dir, wegen Jesus. Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. Gott hat nicht an dir und an mir Wohlgefallen. Kann er nicht haben, weil wir ein sündiges Wesen sind. Aber wenn wir in Christus sind, dann hat Gott an dir Wohlgefallen. Und wenn du weißt, dass du unter diesem Blut Jesu Christi bist, dann hat der Zorn Gottes keinen Anspruch mehr auf dich zu richten. Wir haben es letzten Sonntag ausführlich gehört in der Auslegung von Römer Kapitel 4, aber auch die ersten drei Kapiteln. Fürchten und lieben zugleich. Die Gemeinde wandelte in der Furcht Gottes. das war für sie nicht nur ein theoretischer Gedanke, dass es irgendein Gott gibt, dass er uns irgendwie rettet, sondern in der Furcht des Herrn zu wandeln heißt, sich klarzumachen, dass Gott gegenwärtig ist. Gott ist hier. Gott war in dem Leben der ersten Christen und Gott ist auch heute bei dir in der Gegenwart des Heiligen Geistes. Und der Heilige Geist, so wie Jesus es uns versprochen hat, in Johannes 14, Abwehr 16, die folgende, da verheißt er uns einen Beistand für unser Leben, einen Tröster, einer, der uns hilft, einer, der bei uns ist, der uns aufrichtet, der uns diesen Trost zuspricht, wenn wir uns unsere Sünden verklagen. Ich habe für dich gezahlt. Jesu Blut reicht aus. Du bist gerettet. Was für ein Trost. Was für ein Trost für unser Leben. Und deswegen lesen wir im Neuen Testament an sehr vielen Stellen, ich möchte nur eine Bibelstelle euch vor Augen führen, dass wir immer wieder aufgefordert werden, uns in der Gottesfurcht zu üben, darin zu wachsen, Gott zu fürchten und Gott zu lieben. So heißt es in 1. Timotheus 4, Vers 7, Da sagt Paulus zu seinem Sohn Timotheus im Glauben, übe dich aber darin, Gott immer eine liebevolle Ehrerbietung entgegenzubringen. Sich in körperlichen Entbehrungen zu üben, bringt nur wenig Nutzen. Aber zu üben, wie man Gott liebt und ehrt, ist in jeder Hinsicht nützlich, weil das ein Versprechen für das jetzige und das zukünftige Leben in sich trägt. und wir sehen die Auswirkung dessen. Das ist nicht nur eine theoretische Übung, dass du dich dabei wohlfühlst, sondern es zeigt sich ganz praktisch, die Gemeinde wuchs. Das ist das, was wir hier in Vers 31 lesen. Durch die Ermunterung des Heiligen Geistes mehrte sich die Gemeinde. Gemeinde wird gebaut, Gemeinde wird größer, Gemeinde wächst, nicht durch unsere Strategien, nicht durch unser kluges Vorangehen, durch unsere Weisheit. Sie wächst in der Abhängigkeit, wenn wir in der Abhängigkeit des Herrn leben, wenn Gottesfurcht unser Leben bestimmt und der Heilige Geist uns ermuntert, unser Beistand sein darf für unser Leben. Dann breitet sich Gottes Reich aus. Das sehen wir hier. Wie schaut das ganz praktisch aus? Und Lukas zoomt jetzt näher in die Geschichte hinein und zeigt, wie das, was er jetzt gerade in Vers 31 gesagt hat, wie das ganz praktisch ausschaut. Wie sollen wir das leben? Wie sollen wir jetzt Gottes Furcht ausleben? Und das sehen wir jetzt in den nächsten Kapiteln, in Kapitel 9, den Rest heute, aber auch in Kapitel 10 und 11, wie das geschieht. Und wie schaut ein Christenleben in der Abh und in der Gottesfurcht des Herrn aus Und dazu lesen wir jetzt ab Vers 32 bis 43 Schlagt mit mir gerne auf Apostelgeschichte 9, Abvers 32. Es geschah aber, als Petrus überall hindurchzog, dass er auch zu den Heiligen hinabkam, die in Lüder wohnten. Er fand dort aber einen gewissen Menschen mit Namen Ananias, der seit acht Jahren zu Bett lag und gelähmt war. Und Petrus sprach zu ihm, Ananias, Jesus Christus heilt dich, steh auf und mache dir selbst das Bett. Und sogleich stand er auf, und es sahen ihn alle, die in Lüder und in Scharum wohnten, die sich zu dem Herrn bekehrten. In Joppe aber war eine gewisse Jüngerin mit Namen Tabitha, was übersetzt heißt Dorcas. Diese war reich an guten Werken und Almosen, die sie übte. Es geschah aber in jenen Tagen, dass sie krank wurde und starb. Als sie sie aber gewaschen hatten, legten sie sie in ein Obergemach. Da aber Lüder nahe bei Joppe war, sandten die Jünger, als sie gehört hatten, dass Petrus dort sei, zwei Männer zu ihm, und baten, zögere nicht, zu uns herabzukommen. Petrus aber stand auf und ging mit ihnen. Und als er angekommen war, führten sie ihn in das Obergemach, und alle Witwen traten weinend zu ihm und zeigten ihm die Unterkleide und Gewänder, die Dorcas gemacht hatte, während sie noch bei ihnen war. Petrus aber schickte alle hinaus, kniete nieder und betete. Und er wandte sich zu dem Leichnam und sprach, Tabitha, steh auf. Sie aber schlug ihre Augen auf und als sie Petrus sah, setzte sie sich auf. Er aber gab ihr die Hand, richtete sie auf. Er rief aber die Heiligen und die Witwen und stellte sie lebend dar. Es wurde aber durch ganz Joppe hin bekannt und viele glaubten an den Herrn. Es geschah aber, dass er viele Tage in Joppe blieb, bei einem gewissen Simon, einem Gerber. Gottesfurcht bewegt, das sehen wir auch hier in dieser Geschichte oder in diesen Ereignissen, zwei Ereignisse, die wir hier finden. Und ich möchte einfach ein paar Worte oder ein paar Gedanken hier zusammenfassen. Seht sie nicht als einzelne Punkte. Wir sehen diese unterschiedlichen Punkte, diese vier Punkte im ganzen Text zerstreut. Aber praktisches Wandel in Gottesfurcht beinhaltet, sei bereit. Sei bereit, sei abhängig, sei erwartungsvoll und sei ausdauernd. Und so sehen wir hier, Lukas zeigt uns jetzt, wie diese Gottesfurcht ausgelebt wird und wie das Reich Gottes sich ausbreitet. Wie passiert es, dass Gemeinde wächst? Und wir sehen hier eine Sache. Es geschieht ganz schlicht. Es geschieht mit einfachen Leuten. Aber es geschieht effektiv. Nicht so, wie wir das Menschen gerne haben. Was investieren wir und was kommt raus? Was müssen wir tun? Was ist das Ergebnis? Nein, Gott arbeitet auf seine Weise. und das sehen wir hier in dieser Geschichte, in der Heilung von Ananias und in der Auferweckung von der Tabitha und der erste Gedanke, den wir hier sehen, sei bereit Petrus ist bereit, durch die Gemeinden zu reisen, die Not zu lindern und bis jetzt war es ja so, dass die Apostel nur in Jerusalem waren wir haben ja gesehen, dass dort ihre Aufgabe war im Tempel, da war dieser Herausforderung mit den Pharisäern. Das war so die Pulsader in Jerusalem. Das war so der Kern. Und wir sehen, als auch Verfolgung kam, dass sich alle im ganzen Land verstreut haben. Dort heißt es, dass die Apostel in Jerusalem blieben. Aber nun kehrt Frieden ein. Nun ist Frieden eingekehrt. Und wir sehen, dass Petrus sich auf den Weg macht. um die Zerstreuten, die sich jetzt aus Jerusalem entfernt haben, zu besuchen. Wie es ihnen geht, sie aufzubauen. Und wir merken hier auch die Bereitschaft, die Petrus hier an den Tag legt. Er hat nicht gesagt, ich bin der große Apostel, ich habe hier die Lehreinrichtung in Jerusalem zu führen. Und das ist das andere, da schickt man irgendwelche andere Leute hinein. Wir sehen, dass Petrus bereit ist, die Gemeinden zu besuchen. Reisedienst, wie wir es auch nennen wollen. Aber wir sehen ja auch später, dass er, als er in Lüder war und den Ananias geheilt hat, dass nachher ja diese zwei Boden kommen, die ihn dann rufen und sagen, komm nach Joppe. Was macht Petrus? Petrus macht sich auf. Sei bereit für das Wirken Gottes. Wir sehen aber auch eine Bereitschaft zu guten Werken von der Tabitha in dieser Geschichte eine k man sagen vielleicht eine einfache Frau aber was f einen gro Einfluss sie hat einfach durch Kleider nähen. Ihre guten Werke zeugen von ihrem Glauben an Jesus Christus. Das ist das, was Jakobus sagt. Ein Glaube, der echt ist, der wird auch gute Werke zum Vorschein bringen. Das sehen wir an dieser Tabitta hier. Sei bereit. Da waren auch zwei Männer, die waren bereit, von Joppe nach Lüder zu gehen. Das musst du dir mal überlegen. Gott gebraucht ganz einfache Leute für ganz einfache Dienste. Er kann doch im Toten auferwecken. Braucht es Menschen, die von Joppe nach Lüder laufen? Das hätte doch der Herr auch dem Petrus gleich so eine Eingebung können. Komm rüber. Aber so arbeitet Gott. Gott möchte dich mit einbauen in seinen Dienst. Und es sind ganz unterschiedliche Dienste. Vielleicht einen Kuchen backen, vielleicht einfach irgendwo hinzugehen, eine Nachricht zu überreichen. Und so sehen wir, wie dieses ganze Gebilde, Gemeinde durch unterschiedliche kleine Puzzleteile zusammengefügt wird. Es ist nicht nur der große Petrus, es ist auch nicht nur der große Paulus, sondern es sind einzelne Dienste, wozu wir befähigt sind, die Gott gebraucht, um seine Gemeinde zu bauen. Und die Frage an uns ist, wenn wir in der Gottesfurcht leben, also in dem Bewusstsein, dass Gott gegenwärtig ist, sind wir bereit zu tun, was er uns sagt. Das muss nicht immer Großartiges sein, so ganz einfache Dinge. Ich möchte darauf wirklich Wert legen, weil wie oft mein Christentum ist, nur diese Höhepunkte, die wir auch in der Bibel oft lesen, da wird uns aber ganz vieles ja eben auch nicht erzählt, wie das Evangelium nach Galiläa kam zum Beispiel. Bist du bereit? Und ich glaube, wir müssten uns das immer wieder, und ich und wir sollten uns das vielleicht zu Herzen nehmen, morgen zu sagen, Herr, ich bin hier. Ich habe meinen Plan für den Tag, aber du bist der Töpfer. Du darfst in mein Leben hineinreden. Mach mich empfindsam für deine Wege. Vielleicht schickst du mir jemand. Vielleicht gibt es eine Planänderung. Dann lass mich nicht aufbrausen, sondern dann lass es mich aus deinem Blickwinkel sehen. Vielleicht braucht jemand Hilfe. Vielleicht sendest du mich irgendwo hin. Ich will bereit sein. Herr, ich bin dein Knecht. Hier bin ich. Sei bereit. Und wir sehen, wenn du bereit wirst, dass Gott auch was tut. Es kommt nachher. Wir sehen aber auch, dass wir nicht nur bereit sein sollen, sondern dass wir auch abhängig sein sollen. Und nicht nur abhängig sein sollen, sondern abhängig bleiben. Weil wenn uns die Dinge von der Hand gut gehen, dann meinen wir, dass wir die Dinge selber in der Hand haben. Dass wir Gebeinde bauen können. Dass mein Leben in meiner Hand ist und ich plane und tue und mache und wenn mir alles gelingt, dann meinen wir, dass wir die Töpfer in unserem Leben sind. Wir müssen immer wieder lernen, diese Abhängigkeit und in dieser Abhängigkeit von Gott zu bleiben. Wir sehen das hier in dieser Geschichte anhand dessen, dass die Gemeinde in der Furcht des Herrn lebte. Das heißt, sie machten sich abhängig von Gott. Sie haben nicht ihren Strategieplan aufgestellt und das verfolgt, sondern sie machten sich abhängig von Gott und auch diesem Beistand, den Heiligen Geist, Vers 31, was wir vorhin gerade gesehen haben. Abhängig von Gottes Kraft und nicht von der eigenen Stärke und Weisheit. Und das kommt auch sehr stark zum Ausdruck, als Petrus zum Ananias kommt. Er sagt, Jesus Christus heilt dich. Nicht die Apostel waren die Großen, die dieses Werk vorangebracht haben, sondern es gibt eine Person. Jesus Christus heilt dich. Jesus Christus schenkt dir Glauben. Und das sollten wir voranstellen, so wie Petrus das tut. Und jetzt ist die Gefahr ja sehr groß, wenn bei Petrus diese Heilung bei einem Ananias geschah, dass man sehr leicht eingebildet wird. Guck mal, ich habe dem Wort gesagt und jetzt steht dieser Mann auf. Jetzt wird Petrus zu Tabitha gerufen. Und Petrus sagt nicht einfach Tabitha, steh auf. Sondern wir sehen hier wiederum, wie sich Abhängigkeit ausdrückt. Petrus kniet nieder. Petrus, dieser große Apostel, er kniet nieder und betet. Er holt sich den Beistand vom Herrn. Er hat nicht aus eigener Kraft gemacht und ich glaube, das war bei Ananias auch so. Ich glaube, dass Gott irgendwie dem Petrus gesagt hat, Petrus sagt das dem Ananias. Dass Petrus hier nicht aus sich selbst heraus gehandelt hat Wie gesagt es wird uns nicht jede Einzelheit in der Apostelgeschichte berichtet Aber Petrus kniet nieder und betet vor Tabitters Auferweckung Petrus ist nicht mit dieser Absicht nach Joppe gekommen, jetzt geschieht ein Wunder. Jetzt kommt mal alle auf den Marktplatz, jetzt zeige ich euch mal, wie Gottes Reich sich ausbreitet. Jetzt zeige ich euch mal, wie viel Kraft Jesus Christus hat. Und das ist das, was leider auch in christlichen Kreisen oft geschieht. Wir machen die große Bühne. Und jetzt gibt es eine Heilungsveranstaltung. Jetzt kommt mal alle Kranken hervor. Ich bete für euch. Ich lege meine Hand auf euch. Und ihr werdet gesund. Petrus macht hier was ganz anderes. Petrus schickt alle raus. Schickt alle raus hier. Petrus kniet nieder. Wir können beten, wie wir wollen. Die Bibel gibt uns keine Form vor. Wir sehen in der Bibel, dass es unterschiedliche Positionen gibt, wie Menschen gebetet haben. Du musst nicht immer knien, gar keine Frage. Aber vielleicht ist es auch mal dran, zu knien, um sich bewusst zu machen, wer Gott ist. Diese Gottesfurcht, sich besser vorzustellen. zu sagen, Herr, du bist Herr, du bist Herr und ich bin Geschöpft und ich bin Ton, ich bin dein Knecht. Vielleicht ist es auch mal dran, wenn wir unsere Dienste ausführen, uns niederzuknien vor diesem großen Gott, ihm Respekt zu bringen, diesen Respekt, der ihm gebührt, weil er Gott ist, bevor du deinen Dienst tust, Und bevor Petrus zu Tabitha spricht, steh auf. Und sie schlug ihre Augen auf. Wir haben ausdrücklich, nicht ausdrücklich, ausführlich, aber auch ausdrücklich über die Wunder gesprochen in Apostelgeschichte Kapitel 3, als Petrus diesen Lamen vor dem Tempel heilt. Ihr könnt da gerne nachhören, warum diese Zeichen und Wunder geschehen sind. Und Lukas beschreibt es hier nicht deswegen, weil das Standard war, sondern weil das die Ausnahme war. Und das sehen wir auch in der Apostelgeschichte, dass diese Wunder abnahmen. Es flachte ab, diese Konzentration an Wunder und Zeichen. Nochmal ganz kurz, Gott musste seine Apostel bestätigen und autorisieren. und die Apostel waren ja die, die das ganze Neue Testament geschrieben haben und deswegen mussten sie autorisiert und beglaubigt werden durch Zeichen und Wunder aber wir haben keinen Auftrag und das sehen wir auch später beim Paulus dass er die Probleme bei Timotheus nicht einfach sagt Timotheus, ich bete für dich und alles ist gut komm mal her, besuch mir mal im Gefängnis ich lege meine Hand auf dich und dann ist alles paletti Nein. Aber hier geschieht noch ein viel größeres Wunder, als nur das, dass die Tabitte aufsteht. Und das ist mein dritter Punkt, sei erwartungsvoll. Wenn wir in der Abhängigkeit des Herrn, wenn wir in Gottes Furcht wandeln, wenn wir uns Gott zur Verfügung stellen, wenn wir bereit sind, und wenn wir Dienste tun, dann dürfen wir auch erwartungsvoll sein, wie Gott Gemeinde durch dich und mich bauen möchte. Wie er seine Wege zur Vollendung führen will. Und wir sehen das hier, dass die Heilung von Ananias dazu geführt hat, dass alle Bewohner, so heißt es hier von Lüder und Schar und Ebene, sich zum Herrn bekehrten. Wie Gott seine Macht erweist durch diese Heilung. Aber das müssen wir Gott überlassen, wie er wirkt. Manchmal groß, manchmal wenig. Manchmal schenkt die Erweckung und manchmal nicht. Manchmal gibt es einfach Jahre, wo es nicht danach ausschaut, dass irgendetwas passiert. Und das Gleiche auch bei der Auferstehung von der Tabitha. Das große Wunder ist nicht, dass die Tabitha aus dem Toten wieder auferstanden ist. eigentlich wie schlimm, jetzt muss man überlegen, die Tabitta, die musste zweimal sterben. Zweimal sterben! Also, ich weiß nicht, ob du das willst. Aber es sind ganz viele, und jetzt überlegt euch mal, wir haben die letzte Zeit über Römer gehört, dass ein Mensch tot ist in seinen Sünden. Dass er nicht aus eigener Kraft lebendig werden kann, sondern dass es Gott dazu braucht, der lebendig macht. Gott weckt hier nicht nur die Tabitta auf, sondern ganz viele, die vom Tod ins Leben übergehen. Das ist das große Wunder, was hier geschieht. Staunen wir noch darüber, dass Menschen zum Glauben kommen. Beten wir darum. Das ist das Wunder, was geschieht. Und wenn wir bereit sind, wenn wir abhängig sind, wenn wir erwartungsvoll sind, dass der Herr auch wirkt,
weil er bei uns ist, weil der Heilige Geist unser Beistand ist, unser Helfer, unser Tröster, dann werden wir auch Frucht sehen. Dann werden wir sehen, dass Dinge geschehen. Mal im Großen, mal im Kleinen. Und das ist auch mein vierter Punkt und mein letzter Punkt. Sei ausdauernd. Es ist nicht jeden Tag Sonntag. Vieles geschieht auch einfach, wo das Christenleben vor sich hin plätschert, in unseren Augen. Wo wir denken, wir leben ja ganz normal im Alltag, wir gehen in die Arbeit, kommen nach Hause, der gleiche Rhythmus, der gleiche Ablauf. Es geschieht einfach nichts. Aber auch das gehört in unsere Nachfolge. Auch das kannst du in der Gottesfurcht, in Wandeln in dieser Gottesfurcht. Und es wird auch hier beschrieben, Vers 43, Petrus blieb längere Zeit in Joppe, bei einem Simon, einem Gerber. Darüber wird nichts berichtet. Petrus sind viele Tage einfach in Joppe bei diesem Gerber. Was passiert da? Gar nichts. Petrus liest die Bibel steht auf legt sich abends hin Ganz normaler Alltag Schau mal ganz normaler Alltag geh auch in unser Christenleben Es ist einfach ein Teil davon. Nicht jeden Tag steht eine Tabitte auf. Und auch da sollen wir ausdauernd sein. Da sollen wir in dieser Furcht Gottes leben, in dieser Furcht Gottes wachsen, in unserem Alltag, in unserem Alltagsleben. Und so breitet sich Gottes Reich aus. So will auch Gott dich gebrauchen in seinem Reich. Und so hat es auch John Edwards erfahren. John Edwards, der in Nordamerika predigte und wirkte. Und Gott gebrauchte besonders eine Predigt von diesem Mann oder eine Predigt, die bis heute sehr tiefe Spuren hinterlassen hat. Der Titel lautete Ein Sünder in den Händen Gottes. Und das hat in den Menschen so eine Gottesfurcht hervorgerufen dass Menschen zum Glauben kamen Und dass die Gemeinde so wird es berichtet in der er hinging jahrelang einfach vor sich hinplätscherte, ziemlich Lauheit dort war, aber plötzlich ergriff so eine Gottesfurcht diese Menschen, die sich Gott ganz neu hingegeben haben, die evangelistisch unterwegs waren, die einfach mit Gott wandelten. Und das löste er eine Erweckung aus, Könnt ihr nachlesen, wenn ihr das eingebt, Jonathan Edwards, Erweckung, kann man sehr viel darüber nachlesen. Aber wir merken eins in dieser ganzen Geschichte, es wird dann sehr ausführlich beschrieben, wenn Gottes Furcht lebendig wird, bleibt nichts beim Alten. Gottes Furcht setzt in Bewegung. Wenn du Gott fürchtest und liebst, dann wird es dein Leben nicht kalt lassen. Es wird dich in Bewegung setzen. Es bewegt die Gemeinde, aber es wird auch dich in Bewegung setzen. Es lässt dich nicht kalt. Es kann dich nicht kalt lassen. Und das sehen wir auch in der Apostelgeschichte. Wir sehen wie St f St Gott seine Verhei erf Und Gott wird auch seine Verhei an dich erf Gott geht mit dir Schritt f Schritt vorw Und das darfst du Gott sagen, ihn aber auch beim Wort nehmen. Und ich wünsche dir für mein persönliches Leben, das ist mein Wunsch nach dieser Predigt, dass ich noch mehr Gottesfurcht lerne. Ich glaube, wir haben es nötig, als Gemeinde, wir als Christen in einer Zeit, wo Gottes Furcht in der Gesellschaft eben nicht vorhanden ist. Aber wir sehen auch den unheimlichen Segen, den Gott damit verbindet, wenn jemand in seine Furcht wandelt, entfürchtet und liebt. Und Gott segnet das. Amen. Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!