CGH Hersbruck

Gottes Ehre in meiner Not (Psalm 57)

Predigten
06. September 2026
Transkriptca. 28 min Lesezeit

Ja, Ende 2016 hat die Oma von meiner Frau die Diagnose bekommen, dass sie Krebs hat. Nun, sie war dann schon auch ein bisschen älter. Und ihr wurde gesagt, dass sie nur noch so ungefähr acht bis zehn Monate zu leben hat. Also es war absehbar. Ihr wurde da schon ein klares Datum gesagt und sie wusste, dass da kein Weg mehr rausgeht. Nun, sie war gläubig, sie war Christin, sie war sehr aktiv. Nun, mich hat da in dieser ganzen Phase eine Sache wirklich beeindruckt. Und zwar so Kleinigkeiten. Also sie hatte ja genug Zeit, sie wusste, es geht aufs Ende zu. Sie konnte ihre Beerdigung selber planen und so weiter. Und dann hat sie in einem Nebensatz sozusagen erwähnt, dass sie auch auf ihrer Beerdigung ein Lied singen lassen möchte aus den Kirchengesangsbüchern und dann in dem Nebensatz, dass es eben auch gut ist, weil auch die Ungläubigen eben vielleicht dieses Lied kennen. Was mich daran beeindruckt hat oder was ich einfach stark fand, sicherlich hatte sie auch Zweifelphasen in dem Ganzen, aber dass sie bei ihrer Beerdigung, da wo es eigentlich um sie gehen soll, sie irgendwie diesen Blick für die Verlorenen und vor allem für die Ehre Gottes hatte. Also dass bei der Planung ihrer eigenen Beerdigung es ihr schon auch wichtig war, dass das Ganze irgendwie auch ein Zeugnis hinterlässt für den Herrn. Also ein schönes kleines Zeugnis, dass wenn Christen in Not kommen, man irgendwie merkt, wie Gott diesen Menschen durchaus den Wunsch schenkt, Gott zu verherrlichen in diesen Situationen. Und ja, wir werden das heute sehen, es ist tatsächlich Gottes Wille, dass er in all dem verherrlicht wird in unserem Leben, im Guten wie im Schlechten, dass Gott sozusagen durch Leid und Freude geehrt wird. Wir möchten heute einen Psalm gemeinsam lesen, Psalm 57. Das ist auch eine gute Vorbereitung auf nächstes Mal, wenn ich predige, für den ersten Petrusbrief. Wir möchten einen Psalm lesen von David. Ein Psalm, wo David Dinge erfährt, die ihn in seinem Leben so an die Grenzen seines Lebens führen. Ja, die wirklich das Fundament seines christlichen Lebens angreifen. seiner Existenz eigentlich. Aber dieser David hat eine Sache verstanden, als er diesen Psalm schrieb, wir sehen das gleich, dass egal, was im Leben von David passiert, er ein Ziel hat, das über allem steht, und zwar, dass Gottes Name in dieser Situation geehrt wird. Wir schlagen gemeinsam Psalm 57 auf. Wir lesen ihn einmal am Stück und dann nur noch punktuell sozusagen, wenn ich auf einen besonderen Vers dann hinweise und so. Psalm 57, das ist der Psalm, wie wir in Vers 1 lesen, von David, als er vor Saul in die Höhle floh. Also David ist auf dem Weg oder sitzt in dieser Höhle, flieht vor jemandem, der ihn umbringen möchte und er schreibt diesen Psalm. Dem Vorsänger verdirb nicht von David ein Migdarm, als er vor Saul in die Höhle floh. Sei mir gnädig, oh Gott, sei mir gnädig, denn bei dir birgt sich meine Seele und ich nehme Zuflucht unter dem Schatten deiner Flügel, bis das Verderben vorübergezogen ist. Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, zu Gott, der meine Sache hinausführt. Er wird vom Himmel Rettung senden, wird den zum Hohn machen, der gegen mich wütet. Gott wird seine Gnade und Wahrheit senden. Meine Seele ist mitten unter Löwen, ich liege zwischen Feuerbränden, wohne unter Menschenkindern, deren Zähne Speere und Pfeile und deren Zungen scharfe Schwerter sind. Erhebe dich über die Himmel, oh Gott, über der ganzen Erde sei deine Herrlichkeit. Sie haben meinen Füßen ein Netz gestellt, meine Seele niedergebeugt, sie haben eine Grube gekraben vor mir und sie sind selbst hineingefallen. Mein Herz ist getrost, oh Gott, mein Herz ist getrost. Ich will singen und spielen, wach auf meine Seele, Hafe und Laute, wacht auf, ich will die Morgenröte wecken. Herr, ich will dich preisen unter den Völkern, ich will dir lobsingen unter den Nationen. Denn groß bis zum Himmel ist deine Gnade und deine Treue bis zu den Wolken. Erhebe dich über die Himmel, oh Gott, über der ganzen Erde sei deine Herrlichkeit. Im ersten Punkt schauen wir in die Verse 1 bis 5. Und wir sehen hier Gott der die Zuflucht von der Seele von David ist Nur wir kennen alle K Saul Saul er ist als K Israel eingesetzt worden Und dann kommt eine Zeit, wo das israelische Kriegsvolk im Krieg gegen die Philister steht. Und man merkt, wie die Philister so die Überhand über die Israeliten gewinnen. Und die Israeliten, sie fliehen so als gesamtes Kriegsvolk und sie fangen an, sich zu verkriechen. Sie klettern in Zisternen, in so Wasserspeicher, die extra angelegt wurden. Sie verstecken sich in den Dornensträuchern und in Höhlen usw. Also man merkt wirklich, wie das Volk Israel unter Druck steht aufgrund von kriegerischen Ereignissen, wo sie in der Unterzahl schwächer sind. Und dann hat der König Saul mit dem Propheten Samuel ausgemacht, dass Samuel nach sieben Tagen kommt, um sozusagen geistlichen Beistand zu leisten. Und was Gott dann mit diesem Saul macht, ist, Gott prüft den Saul. Gott bringt Saul in eine sehr schwierige Situation, um sein Glauben zu prüfen. Das ist ganz interessant. Er bringt ihn in so eine Drucksituation. Er wollte diesen König Saul dann sogar auf ewig sein Könighaus bestätigen, wenn Saul durch diese Prüfung gegangen wäre. Aber er bringt Saul in diese Drucksituation und dann, wenn Druck kommt, zeigt sich der wahre Charakter. Was Saul macht ist, dass er dann ungehorsam wird und er tut etwas, was er nicht tun durfte. Also er schafft es nicht, Gott zu vertrauen, dass Gott durch den Propheten Samuel dem Kriegsvolk hilft, sondern Saul nimmt die Sache in die eigene Hand, wählt Ungehorsam und opfert selber, obwohl er dazu nicht berechtigt war. Er hat es nicht geschafft, Gott still zu vertrauen, sondern er hat in einer sündigen Art und Weise die Dinge selber in die Hand genommen. Ich weiß nicht, ob du das kennst, du kommst in Drucksituationen und du hältst es nicht aus, Gott zu vertrauen. Du hältst es nicht aus, still zu bleiben, wo Stille gefordert ist. und weil du es nicht schaffst, nach diesen biblischen Prinzipien zu handeln, die Gott dir vorlegt, bist du bereit, dich zu versündigen gegen andere. So ist es hier mit Saul. Und dieser Saul, er hat geopfert und dann kommt plötzlich Samuel und Samuel sagt dem Saul, Saul, dein Königreich wird von dir genommen. Und er wird es König David geben. Und hier beginnt der Konflikt, hier beginnt die Grundlage für diesen Psalm 57. Hier ist ein sehr stolzer, selbstsüchtiger König Saul. Und aufgrund dessen, dass er nicht gottesfürchtig und nicht Gott vertraut, wechselt Gott ihn aus gegen einen Mann nach seinem Herzen. Hier beginnt der Konflikt und hier beginnt auch die Verfolgung für David. Weil hier jemand in seiner Ehrsucht und in seinem Stolz sozusagen gekränkt wurde. Saul, er war ja jemand, der Kopf größer war als das gesamte Volk. Ja, ein sehr starkes Sinnbild für seine Selbstgröße und Herrlichkeit. Aber Gott schaut das Herz an. Er schaut nicht, ob jemand prächtig ist oder was auch immer von außen. Er schaut das Herz an und er verwirft den Saul und er gibt sein Königreich oder das Königtum David. dem kleinen David, dem Hirten. Nun der Saul, er regiert noch so ein bisschen weiter. Der König David ist im Grunde schon bestätigt worden und gesalbt worden. Er wächst so ein Stückchen neben Saul noch ran. Saul versucht mit aller Macht, sein Königreich zu halten. Und dann kommst du zu dieser Situation, wo Goliath aufsteht, das Volk Gottes verspottet. Saul und seine Soldaten trauen sich nicht. Und David zerreißt es das Herz, dass die Schlachtrein Gottes verspottet werden. Und der kleine David geht aufs Schlachtfeld, vertraut Gott und holt den Sieg. Und irgendwann, Saul kämpft noch um seine Macht. Irgendwann hört er Folgendes. Und hier merkt man das Problem von Saul. Hier ging es um seine Ehre. Hier ist eine Person in ihrem Stolz. Ihr wurde alles weggenommen. Irgendwann hört Saul, wie das Volk singt. Saul hat seine Tausende erschlagen. Und Sauls Brust wird groß und er freut sich. Und dann kommt der Nachsatz, David seine Zehntausende. Und der Zorn wird groß in dem Herzen von Saul. Und Saul wird so richtig er brennt vor Eifersucht ist getroffen Ja wie kann dieser kleine David dem gro Saul die Ehre rauben Wie kann jemand gr sein wie kann jemand gr werden als mein Ego Und ab dann fängt Saul an zu versuchen, David zu ermorden, ihn zu verfolgen. Ja, er wirft immer wieder, während sie in einem Raum sind, entbrennt der Zorn von Saul. Er wirft einen Spieß auf oder einen Speer auf David. David konnte gerade noch ausweichen. Ja, entbrennt voller Zorn. Versucht ihn hinterrücks zu ermorden, verfolgt ihn und bringt ihn richtig in Bedrängnis. Und dann kommt irgendwann die Michael, die Frau von David und die Tochter von Saul, kommt zu David und sagt, David, du musst fliehen. Wenn du jetzt nicht abhaust, du wirst sterben. Ja. Und David flieht und Saul verfolgt ihn mit seiner Armee. Das sind die 3000 auserwählten Kriegsmänner. Das war sozusagen die Spezialeinheit, die auf der Verfolgung von David war. Die Spezialeinheit will ihn töten, will ihn gefangen nehmen oder was auch immer. Und David flieht und er hat menschlich gesehen keine Chance. Das ist so das Szenario. Also, David ringt um sein Leben, er wird bedrängt von allen Seiten, Intrigen und so weiter. In diese Situation spricht der Psalm. Und David sitzt in dieser Höhle und er hat eine Seele, die so unruhig ist. Und er schreibt diesen Psalm, der aus dem Leben geschrieben ist. Dieser Psalm, den wir uns jetzt gleich anschauen, er zeigt, was Theologie, also die Lehre und das Wissen über Gott und das Kennen von Gott im Leben bewirkt. Dieser Psalm zeigt, was Theologie, das Wissen von Gott im Leben bewirkt. Wenn ihr Psalm 57 Vers 5 schaut, dort beschreibt David ein wenig diese Situation, während er dort in der Höhle sitzt oder unterwegs in dieser Höhle ist. Und er beschreibt das sehr bildhaft. Er beschreibt, dass seine Seele mitten unter Löwen ist. Das ist natürlich Bildersprache, aber was meint das mitten unter Löwen? Und wenn du im Zoo bist und du wirst ins Löwengehege geworfen, da gibt es kein Entkommen. Um dich herum sind lauter Tiere, die dich zerreißen wollen. Und du bist langsamer, du bist schwächer. Das ist das Bild hier. Hier geht es um sein Leben. Ihr seht das nächste Bild in Vers 5, wie er das mit einem anderen Bild beschreibt. Und zwar beschreibt er, dass er mitten unter Feuerbränden liegt. Das ist so wie wenn du in deinem Haus sitzt und alles brennt. Und du kannst nicht durch die Tür flüchten, weil der Raum brennt und durch die Tür nicht, weil es dort auch brennt. Er ist wie hilflos. Er steht da und er kann nichts machen. Das ist die Situation, in der David ist. Eine Hilflosigkeit, ein Zustand der Hilflosigkeit. Kein Ausweg. in jede Richtung, in die er sich wendet, jede Hilfe, die er suchen möchte, ist nicht da. In jede Richtung, in die er sich bewegt, verbrennt er sich. So wie wenn du in einer riesigen Not bist und es gibt keine Lösung. Man kann nichts ändern. In jede Richtung, in die er sich wendet, warten Menschen, diese Löwen, die ihn zerfleischen wollen. Und er kommt nicht mehr raus. Er schreibt dann weiter, dass er unter Saul und seinen Leuten und dieser ganzen Umgebung unter Menschenkindern lebt, deren Zähne Speere und Pfeile und dessen Zungen scharfe Schwerter sind. Wir müssen davon ausgehen, dass er damit beschreiben will, dass ihm von allen Seiten mit dem Tod gedroht wird. Das sind Menschen, die ihm mit Worten schaden. David ist nirgendwo mehr sicher. Er weiß nicht mehr, wer zu ihm gehört. Und David wendet sich an Gott. Es gibt keinen anderen Weg mehr, keine Hilfe, keine Lösung. Er wendet sich an Gott. und er schreibt einem Psalm aus einem verzweifelten Herzen, das Hilfe sucht. Wir lesen hier immer wieder in dem Psalm von seiner Seele, die so unruhig ist. Das ist eine innere Not. Wenn wir in Vers 2 schauen, dort sehen wir, wie er ins Gebet geht. Und ich finde es ganz spannend, wie er dieses Gebet beginnt in seiner Not. Er beginnt und er ruft aus vor Gott oh Gott sei mir gn Nun was dr er damit aus bevor er sein Anliegen vor Gott ausrollt Er drückt aus, dass David es nicht verdient hat, dass Gott ihn jetzt rettet. Er drückt damit aus, dass er kein Recht hat, dass Gott jetzt eingreift. Das ist letztendlich eine tiefe Demütigung, die er vor Gott ausruft. Oh Gott, sei mir gnädig, hilfe mir, schenk mir ein Geschenk, das ich nicht verdient habe. Genau die richtige Einstellung. Gott, rette mich. Obwohl David an dieser Situation keine Schuld hatte, er wusste genau, dass er in anderen Situationen gesündigt hat, dass er kein Recht hat, Gott einen Befehl zu geben, hier jetzt eingreifen zu müssen, sondern geht mit einer ganz demütigen Haltung ran, wendet sich im Vertrauen an Gott, sagt, oh Gott, sei mir gnädig, rette mich, hilf mir aus dieser Not. Also ich hoffe, wir verstehen das und können es auch auf uns anwenden. So dieses Grundprinzip, dass David zu Gott kommt und er weiß, im Grunde habe ich gar kein Recht, dass du mir hilfst, aber ich muss mich an dich wenden, weil mir sonst niemand helfen kann. Diese Demut, aber gleichzeitig Zuversicht und dieses Wissen, zu Gott gehen zu können. Und wenn ihr in Vers 2 noch mit reinschaut, seht ihr, womit er sich in seiner Not an Gott wendet. Nun in Vers 2 steht, er wendet sich letztendlich mit seiner Seele zu Gott. Also er sagt, meine Seele bürgt sich bei dir. Es ist interessant, wie er differenziert, wenn ihr in Vers 1 schaut. In Vers 1 sehen wir, wie er in diese Höhle flieht. Vers 1, wir sehen, wie er körperlich Schutz sucht, wo er einen Platz sucht, wo er sein Leib bewahren kann. Aber in Vers 2 geht es so viel tiefer. Vers 2, wir sehen, wie seine Seele, wie sein Geist erst dann Ruhe findet, wenn es sich bei Gott birgt. Versteht ihr das? Die Höhle, das sind diese äußerlichen Umstände, aber sie haben ihm vielleicht äußerlich Ruhe gegeben, aber seine Seele, sie wird erst dann ruhig, wenn sie ruht in Gott und er flieht mit seiner Seele in seiner Not zu Gott. nicht die äußerlichen Umstände schenken seiner Seele Ruhe, sondern, so wie es da heißt, seine Seele bürgt sich unter den Flügeln des Herrn, bis das Unheil vorübergezogen ist. Das ist eine starke Anwendung für uns. Ich denke, dass wir ganz oft denken, jeder in seiner eigenen Not, dass wenn sich die Umstände ändern, dann wird alles besser, dann werde ich ruhig oder wenn das und das anders ist, dann entspannt sich meine Seele wieder. Aber wir sehen hier bei David etwas anderes. Er wird dadurch ruhig, indem er zu Gott geht und sich bei ihm birgt. Wir finden Ruhe für unsere Seelen in der Gegenwart des Herrn. Bis hierhin ist Davids Seele noch komplett aufgewühlt. Bis hierhin sehen wir nichts davon, dass David innerlich ruht. Nichts. Aber wir werden noch eine Änderung sehen. Wenn wir jetzt in Vers 3 und in Vers 4 schauen, dort sehen wir, mit welchem Vertrauen David sich an Gott wendet. Wir sehen das ganz Besonderste, wenn wir jetzt in Vers 3 schauen. Er ruft zu Gott, dem Allerhöchsten, er geht zu dem Allmächtigen und er weiß schon, er wird meine Sache hinausführen. Seht ihr das, mit welcher Zuversicht er sich mit seiner Not an Gott wendet, aber er weiß, Gott wird es tun. Er wird es tun, auf seine Art. Oder Vers 4. Er wird mir vom Himmel Rettung senden. Er wird den zum Hohn machen, der gegen mich wütet. Also, wie David auf der einen Seite auf der Flucht ist, seine Seele ist so betrübt, aber er gleichzeitig dieses

Vertrauen hat, Gott wird hier eingreifen. Er wird die Sache gut ausführen. Wie ist das bei uns? In unseren dunkelsten Stunden? Ja, vielleicht in unseren seelisch tiefsten Nöten. Kennen wir den Charakter Gottes, sodass wir, obwohl unsere Seele unruhig ist, wir gleichzeitig dieses Wissen haben, er wird eingreifen, er wird es ausrichten. sicher nicht alles so machen, wie wir es wollen, aber er, sein Auge schaut auf mich. So steht es auch im 1. Petrusbrief, wir werden es später noch lesen. Sein Auge schaut auf seine Gerechten. Gehen wir so ins Gebet, in dieser Vertrautheit, mit dieser Bitte und Gnade, oh Gott, sei gnädig. Und dass wir dieses tiefe Vertrauen haben, weil wir wissen, dass Gott gar nicht anders kann, als seinen Charakter auszuleben, als sein Versprechen aus seinem Wort zu bestätigen, weil er gar nicht anders kann. Weil Gott, und das wusste David, weil Gott nun mal den schützt, der sich bei ihm birgt. Ja? Und dann verstehen wir diese Bilder aus den Psalmen, dass er die Burg ist. Er hilft der unterdrückten Seele und Gott demütigt den, der ihm nachstellt. Das werden wir mit Saul noch sehen. Gott hilft der unterdrückten Seele und er demütigt den, der ihm nachstellt. Das heißt, der Weg von David in seiner Not ist der Weg hin zu Gott. Das ist eine Lektion, die wir lernen dürfen. Der Weg in unserer Not ist der Weg hin zu Gott. Und dann bringt David dieses wunderschöne Bild. Er spricht ja die ganze Zeit in Bildern. Aber wenn ihr in Vers 2 schaut, dieses wunderschöne Bild. Also David wendet sich in seiner Not hin zu Gott. Und er nimmt dieses Bild von einem Küken, das sich unter den Schatten von Gottes Flügeln versteckt. Ich berge mich unter deinen Flügeln. Und er vertraut, dass Gott ihn rettet. Und dieses Bild unter diesen Schatten seiner Flügel, der stammt natürlich aus der Tierwelt. Und ihr müsst euch das so vorstellen, dass da ein Vogel ist mit seinen Küken. Und oben fliegt ein Raubvogel. Und dieser Vogel am Boden, er streckt seine Flügel aus. Und die Küken gehen in diesen Schatten dieser Flügel. Und sie sind aus der Sicht der Gefahr nicht mehr sichtbar. Sie sind beschützt und behütet. Und David redet von diesem Beispiel. Er sieht diese Löwen mit scharfen Zähnen und überall Feuerbrände. Aber sein Weg ist es, in den Schatten, in den Schutz von Gott zu gehen. Und dort findet seine Seele Frieden. Wir sehen die Wendung noch in dem Psalm. Dort kommt er zur Ruhe, im Schatten des Allmächtigen. Und die Küken sind nicht mehr sichtbar. Das Verletzliche ist nicht mehr sichtbar. Es ist umschirmt und beschützt. Und die Küken vertrauen ihrer Mutter, dass die Mutter für die Küken kämpfen wird. Zu Not bis zum Tod am Kreuz. David wendet sich also voller Vertrauen mit einer Seele voller Not an Gott. Bei dir, Vers 2, birgt sich meine Seele, im Schatten deiner Flügel berge ich mich. Nun auch heute suchen Menschen ihre Hilfe unter den Flügeln von gewissen Institutionen. Nun eine deutsche Versicherung, die als Logo ein Löwen mit Flügeln hat, sie warb folgendermaßen. Schutz unter den Flügeln des Löwen. Ganz egal in welcher Lebenssituation sie sich gerade befinden, wir sind für sie da. Entscheiden Sie sich für Ihre Sicherheit rund um Wohnung Auto und Vorsorge und so weiter Ja spannend oder Nun ich w diese Versicherung diese Fl der Versicherung ich würde sie eher deuten, wie die Höhle, in die David flieht, ja? Äußerlicher Schutz, völlig in Ordnung. Aber deine Seele kann nicht ruhig werden unter den Flügeln mit des Löwen dieser Versicherung. Steht ihr? Unsere Seele wird ruhig in Gott. Unsere Seele wird nicht dann ruhig, wenn ich Beamter bin und weiß, ich kann nicht mehr gekündigt werden oder was auch immer. Versteht ihr? Meine Seele wird nur dann wirklich ruhig, wenn sie ruht in Gott. Punkt 2. Wir haben den Großteil schon hinter uns. Jetzt habt keine Angst, weil es kommen insgesamt drei Punkte. Es wird jetzt ein bisschen kürzer, aber das war einfach durch die ganze Einleitung natürlich ein bisschen länger jetzt. Punkt 2. Und jetzt kommen wir zum Knackpunkt aus dem Psalm. Alles, was wir bis hierhin gehört haben, ist eigentlich die Situation von David. Die Schwierigkeit, der Mordkomplott, diese ganze Boshaftigkeit, die auf ihn einrieselt, seine Seele, die voller Not ist und sich zu Gott wendet. Aber jetzt sehen wir, um was es in diesem Psalm eigentlich geht. Und zwar geht es in diesem Psalm um Gottes Ehre in der Not von David. Nun, Psalmen sind ja oft Lieder. Ihr seht es auch jetzt hier in Vers 1. Dieser Psalm ist ja für den Vorsänger. Seht ihr das? Das ist ein Lied. Und wisst ihr, wie Lieder heutzutage aufgebaut sind? Heutzutage gibt es sozusagen den Refrain, der beinhaltet so das große Thema des Liedes. Und dann gibt es die Strophen und die Strophen, sie arbeiten letztendlich immer wieder hinzuhalten. zu diesem Refrain. Also der Refrain ist das große Thema und die Strophen, sie untermauern alles und führen zu diesem einem großen Thema hin. Und bei Psalmen ist das Ganze oft gar nicht anders. Ihr müsst es mal beobachten bei Psalmen, ob es da irgendwie Verse gibt, die sich wiederholen oder auch ganz oft irgendwie so der letzte Vers bei einem Psalm, der so das Statement bringt, der sozusagen eigentlich so das übergeordnete Thema ist. Und ich weiß nicht, ob euch schon aufgefallen ist, was das Thema oder welche Verse bei diesem Psalm das Hauptthema, das übergeordnete Thema sind. Ich weiß nicht, ob es jemandem schon aufgefallen ist. Ihr müsst einfach mal Vers 6 und Vers 12 vergleichen. Alle sechs Verse kommt der Refrain in diesem Psalm. Und dieser Vers 6 und dieser Vers 12, er ist eigentlich das Hauptanliegen und die Hauptbotschaft von diesem Psalm. Diese beiden Verse sind sozusagen das Fazit, das Hauptthema. Nun, wenn ihr in Vers 6 schaut, ihr merkt, dieser Vers, der passt gar nicht in diesen Lesefluss rein. Seht ihr das? Da wird erklagt, erklagt, dann kommt ein Vers 6, da geht es um was ganz anderes und dann klagt er weiter ab Vers 7. Ja, ich lese Vers 6 und damit gleichzeitig auch Vers 12. Erhebe dich über die Himmel, oh Gott, über der ganzen Erde, sei deine Herrlichkeit. Wisst ihr, was David hier in seiner Not, und ich hoffe, es kam ein bisschen rüber, wie seine Seele am Zittern war, wie schlecht es seiner Seele ging. Aber was Davids größeres Anliegen war, unabhängig von seiner eigenen Rettung, von seinem eigenen Komfort oder was auch immer, das größte Anliegen von David hier war, in dieser Situation, dass Gott sich durch die Situation verherrlicht. Dass Gott der ganzen Welt seine Herrlichkeit präsentiert durch diese Situation. Gott, erhebe du dich. Die ganze Erde soll deine Herrlichkeit sehen. Gott, es geht um deine Sache. Diese Position hat David eingenommen. Natürlich, Herr, rette mich, hilf mir, mach mein Leben besser. Ja, natürlich, aber es geht um deine Sache. Verherrliche du dich. Können wir ein bisschen was von dieser Herzenseinstellung erkennen, die David hatte? In lebensbedrohlicher Not, wie wenn jemand von uns schwer krank wäre oder irgendein Wunsch in seinem Leben nicht erfüllt wird. Und David möchte gerettet werden, er möchte Veränderung, er möchte frei werden, er bittet um Hilfe und Gnade. Aber sein größerer Wunsch, der Wunsch, dem alles übergeordnet ist, dem auch alle seine eigenen Wünsche unterordnet, ist die Ehre Gottes. Denn am Ende geht alles um die Ehre Gottes. Epheser 1 ist so stark. Alles, was Gott tut, zum Lobpreis seiner Herrlichkeit. Gott benutze diese Situation in der ich stecke so dass dein Name mehr Ruhm auf dieser Erde bekommt Kannst du das beten für deine persönliche Situation? Hilf mir, aber benutze es am Ende so, dass dein Name zu mehr Ruhm kommt. Und wir sagen das einfach sicher. Und wir lesen das so einfach, klar. Aber dieser Psalm ist uns gegeben, um uns als Vorbild, diese Situation als Vorbild zu eigen zu machen. Er ist uns gegeben, damit wir in unseren Nöten, die viel kleiner sein mögen, sagen können, Herr, rette und sei mir gnädig. Aber und schenke mir diese Herzenseinstellung, dass mein größerer Wunsch ist, dass du verherrlicht wirst. Ja, und wir sehen gleich noch im weiteren Verlauf, Gott hat sich durch die Rettung Davids verherrlicht. Manchmal geht es aber auch anders aus, weil Gottes Plan ein anderer ist, ja? Aber das Ziel, dass Gott geehrt wird, steht immer noch über allem. Und ich denke, da ist es ein guter Platz, an den Füßen Gottes Platz zu nehmen. Dass dein Name durch mein Leid und meine Situation geehrt wird, lass mich so leben, dass es zu deiner Verherrlichung ausgeht. Erhebe dich über die Himmel, oh Gott. über der ganzen Erde sei deine Herrlichkeit. Ja, wir dürfen mit David trauern. Wir dürfen mit David gerade in Situationen, wo unsere Seele voller Not ist, um Veränderung unserer Not bitten und uns bei Gott bergen und schützen. Aber all das eingepfropft darum, dass es um Gottes Ehre geht. Davids Gebet ist, dass Gottes Name geehrt wird, dass Davids Leben mit allen Höhen und Tiefen ein Leben zu Gottes Ehre ist, dass die Eck- und Hauptpunkte unserer Gebete und unseres Herzens wie in dem Psalm die sind, dass Gott durch Leid und Freude in unserem Leben verherrlicht wird. Darum geht es. Darum geht es in unserem ganzen Leben. Dass Gott durch Leid und Freude verherrlicht wird in unserem Leben. Und ich denke, das ist eine Herzeinstellung, die wir von Gott erbitten dürfen, die uns natürlich auch durch das Lesen in seinem Wort immer mehr geöffnet wird, wie ich schon erwähnt habe, wenn man mal Epheser 1 studiert, wo es um den ganzen Heilsplan und alles geht, alles ist zur Ehre Gottes. Aber es gibt so viele mehr Bibelstellen, die durch die ganze Schrift gehen, wo wir immer wieder sehen, Gott handelt zum Lobpreis seines Namens, seiner Ehre. Alles geht, alles geht darum, dass am Ende das Lamm auf dem Thron geehrt wird und auch unser kleines Leben geht genau darum. Wie erwähnt, David wurde geholfen. Wir gehen in die Verse 7 bis 12. Und wenn wir gut beobachten, werden wir eins sehen, dass alles, worum David im ersten Teil des Psalms gebeten hat, im zweiten Teil des Psalms seine Erfüllung findet. Ganz spannend. Das, worum er im ersten Teil gebetet hat, findet im zweiten Teil Erfüllung. Wir gehen in Vers 7 und David, er klagt erstmal weiter und er beschreibt, dass sie meinen Füßen ein Netz gestellt haben, dass sie meine Seele gebeugt haben. Füßen ein Netz gestellt, das heißt irgendeine hinterhältige Aktion, um ihn sozusagen zu fangen. und sie haben auf dem Weg, auf dem David war, vor ihm irgendwo eine Grube ausgegraben, im Bild natürlich gesprochen. Bis hierhin klagt David weiter. Und auf einmal ändert sich die ganze Situation. Seht ihr das? Und dann schreibt er nämlich, sie haben eine Grube gekraben, aber sie sind selbst hineingefallen. Und ab diesem Zeitpunkt wendet sich der ganze Psalm. Seht ihr das? Auf einmal wird dieser Psalm der voll Not ist zu einem Psalm der voll Lob ist Auf einmal wird dieser Psalm der voll Not ist zu einem Psalm der voll Lob ist Irgendwas ist passiert und David merkt, dass diejenigen, die ihm Böses taten, diesen Kelch plötzlich selber trinken müssen. David hat sich nicht selber gerecht. Er hat sich zu Gott gewandt. Aber Gott hat seinen Nachsteller durch ihre eigenen Schläge verletzt. Seht ihr das? Gott ist der Helfer. Und dann schreibt er und er kommt zu Vers 8 und er sagt, mein Herz ist getrost. Seht ihr das? Vers 2. Was steht im Vers 2 über seine Seele? Hier sucht seine Seele noch Hilfe. Seine Seele birgt sich bei Gott. Vers 5, meine Seele ist unter Löwen, seine Seele ist bedrängt. Und jetzt Vers 8 bis 10, er kann nicht anders als Gott zu loben und dann steht dort, dass das Herz getrost ist. Vers 8, mein Herz ist getrost, hier ist innerlich eine Veränderung passiert. sein Herz ist getrost und Vers 9, seine Seele beginnt an Gott zu loben er sagt seiner eigenen Seele, lobe Gott, ich will ihn preisen eben noch bedrängt unter den Flügeln, im Schatten deiner Flügel inmitten vom Bränden sieht er auf einmal in seinem Leben wieder die Morgenröte er sieht die Sonne wieder aufgehen, die Nacht ist vorbei in seinem Leben und er sieht die Sonne und er will Gott loben. Wache auf, meine Seele, komm raus aus diesem niedergebeugten Schlaf und beginne, Gott zu loben. Und er kann nicht anders vergelten, als Gott zu loben. Warum? Weil hier der Beweis für David ist, dass sich Gott auf die Seite seiner Kinder stellt. Und er hilft dem, der unterdrückt ist. Er hilft dem, der sich bei ihm birgt. Und wir kommen zum Schluss noch kurz zwei Verse. Wir sehen dieses, dass er sich dem, der unterdrückt ist, zuneigt. In 1. Petrus Kapitel 3 Vers 12, hier geht es ja um diese verfolgten Christen, die einfach sehr viel gesellschaftlichen Druck bekommen und so weiter. Und der Petrus macht diesen neutestamentlichen Christen sehr viel Mut. Also das, was wir jetzt bei David lesen, dass Gott sich dem Unterdrückten stellt und den Hochmütigen, der ihm nachfolgt, demütigt, finden wir genauso im Neuen Testament im Kontext von Christenverfolgung. Und zwar in 1. Petrus 3, Vers 12. Da sehen wir, und das Ganze spiegelt ja nur diesen Diamant unseres Herrn wieder. Wie er sich auf die Seite des Unterdrückten stellt, 3, Vers 12. Denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten. Bis hierhin. Das meint, dass die Augen Gottes aufpassen auf seine Kinder. Die Augen Gottes sind auf seine Kinder gerichtet. Sie sehen das Leid, das Not, die Wege, alles, was in ihrem Leben reinströmt. Ja, das sind Augen der Liebe, die auf dich gucken. Im Kontext von Verfolgung. Sag es mal einem verfolgten Christen, Gott achtet auf dich. Er sieht alles. Er nimmt das alles wahr. Aber seht, wie der Vers weitergeht. Wir lesen dann nämlich von dem Angesicht Gottes. Und das Angesicht Gottes ist das richtende Angesicht Gottes. Und auch das ist die Ermutigung für diese unterdrückten Verfolgten. Denn dieses Angesicht Gottes ist gegen die gerichtet, die euch hier Böses tun. Das gleiche Prinzip wie bei König David. Es macht Sinn, sich bei Gott zu bergen. Gott stellt sich auf die Seite der Unterdrückten. Und dass es so ein Mut, den Gott uns gibt, den er gerade auch verfolgten Christen gibt. Wenn wir noch kurz in Offenbarung 6, Vers 10 schauen, da sehen wir nämlich ein Prinzip, das uns natürlich auch zur Wahrheit gehört. Und zwar in 6, Vers 10 oder ich lese ab Vers 9 sehr bekannte Stellen. Und als das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die geschlachtet worden waren, um das Wort des Gottes willen. Das heißt, die sind Märtyrer, die sind Menschen, die sind schon längst gestorben, ja.

Und sie sehen, was auf der Erde für eine Christenverfolgung herrscht und so weiter. Und dann schreien sie ab Vers 10 mit lauter Stimme und sprachen, Gott, wie lange noch, du Heiliger und Wahrhaftiger, richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen. Was wir hier aber sehen ist, Gott wartet hier noch. Sie rufen schon zu ihm, wann willst du endlich eingreifen? Wann willst du eingreifen? Und Gott sagt zu ihnen, Vers 11, haltet diesen Druck noch eine kleine Zeit aus, bis auch ihre Mitknechte und ihre Brüder getötet werden. Das heißt, es gehört irgendwie zu diesem großen Plan, das Leid oder das Gott nicht sofort eingreift. Dass er nicht sofort scheinbar zur Hilfe kommt. Er ist zur Hilfe, denn seine Augen wachen über diese verfolgten, leidenden Christen. Aber manchmal dauert es, bis Gott da mit seinem Gericht eingreift. Ja was lernen wir aus diesem Psalm Ich denke, wir lernen verschiedene Punkte. Zuerst würde ich sagen, dass in diesem Psalm der Hauptakteur oder die Person, von der man hier am meisten lernen kann, nicht David ist. Sondern ich glaube, dass dieser Psalm uns Gott zeigt. Gott als der Treue, Gott, zu dem wir uns wenden dürfen, Gott, der unsere Not sieht, Gott, der eingreift, Gott, der der Helfer ist, Gott, der Ehre bekommt. Aber wir sehen natürlich auch an einem David die Not, die ihn geformt hat, die ihn dahin gebracht hat, sich mit seiner Seele, wenn sie unruhig ist, an Gott zu wenden. Und ich denke, das sind dann diese menschlichen Anwendungen, die wir hier lernen dürfen. Also einmal, wir dürfen zu Gott kommen, er wird es tun, Und er wird gnädig sein. Ja, aber wir lernen auch, dass unsere Seele dort Ruhe finden kann, wenn wir uns bei ihm bergen, wenn er unser Schutz wird. Ja. Und wir wollen das Hauptthema aus dem Psalm nicht vergessen, dass alles um Gottes Ehre geht. Und ich denke, dass das eine Grundeinstellung, eine Grundverwurzelung in unserem Herzen werden muss. Und dass wir dadurch viele Dinge auf dieser Erde, die passieren, besser verstehen können, besser einordnen. oder zumindest besser drunter bleiben können. Es geht um seine Ehre. Amen.

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