CGH Hersbruck

Gott ist treu

Gott ist treu – Predigt von Friedrich Stecher
19. Januar 202636:00

Gott ist treu – Predigt von Friedrich Stecher

Transkriptca. 25 min Lesezeit

Ja. Siehe, ich mache alles neu, so haben wir es am Sonntag gehört, durch Sebastian. Das ist die Jahreslosung für dieses Jahr. Das ist natürlich gerade für so einen Ausblick in einen neuen Zeitabschnitt. Der 2026 steht vor uns, der erste Tag heute. Ist das eine schöne Überschrift auch. Das würde man auch sehr gerne für jeden Zeitabschnitt hören. Alles neu, ja, da ist es immer schön, wenn alles neu ist. Und natürlich in diesem Kontext, wie wir es dann vernommen haben, ist das ein Zukunftthema oder in die Zukunft gerichtetes Wort, das wir aus der Offenbarung gehört haben. Heute habe ich eine Mail bekommen, die auch einen Ausblick zeigen wollte für dieses Jahr. Da hieß es dann, vorwärts geht's für alle mit Mut. Unser Motto für 2026 lautet jetzt erst recht. Nicht, weil alles leichter wird, sondern weil genau jetzt Wendigkeit zählt und weil Veränderung Not wendet. Habe ich mir gedacht, ja, schön. Das stammt auch von einer Firma letztlich, einem Unternehmensberater, Motivationscoach, der Dinge halt mit dir in unserer Branche halt dann betrachtet und sagt, das kannst du besser machen, mach so oder gib Impulse und so weiter. Wir merken also, Veränderung ist hier der Schlüssel für die Verbesserung. Mach was Neues, dann wird es anders. Es mag sein, dass es für viele Dinge auch sein kann für unser Leben, dass wir eingefahrene Muster mal verändern und mal einen Blick uns weiten lassen. Aber du vertraust dir nicht jemandem, weil er dir jetzt mit klugen Worten begegnet und dir vielleicht interessante Handlungsweisen präsentierst, sondern Vertrauen beruht eher doch auf eine Erfahrung, die ich gemeinsam mache, dass ich vielleicht Entscheidungen gemeinsam treffe, Dinge erlebe, Handlungen ausführe, die mit positiven Dingen auch verbunden sind. Das schenkt Vertrauen, so denke ich. Und gerade am Anfang eines neuen Jahres ist das doch ein schönes Thema. und ich denke auch, dass es dir genauso geht, dass du den Personen vertraust, die du kennst und mit denen du eben auch gute Dinge erlebt hast. Und da reicht es nicht, nur schöne Worte zu machen, auch das kennen wir, gerade in den Themen, die ich zum Beispiel hier habe. Wenn es denn funktioniert... Versuch's mal, ja. Morgen kann kommen, ja, also auch Zukunft, die hier immer angesprochen wird, die man dir verspricht und sie machen dann alles dazu passend, diese Menschen hier, die dein Geld verwalten wollen oder dir Dinge dafür dazu verkaufen wollen, die dazu wichtig sind. ist sicherlich ein sensibler Bereich, den man hier bespricht. Und da will man schon sicher sein, dass die Zukunft auch dann sicher ist, mit solchen Leuten zu arbeiten. Ja, also er macht hier nichts. Fehlt vielleicht hinten, der, ich glaube, da fehlt. Ist, ist nicht, ja. Also er steht mal, ich probiere es mal so. Ja, jetzt ist es besser. Einfach nur mal auf grün schalten, dann geht es vorwärts. Passt zum Thema. Das ist auch so ein ähnlicher Slogan. In die Zukunft gehen auch möglich machen ist da der Slogan dann. Möglich machen, wir machen alles möglich. Bis dann plötzlich viele Leute davorstehen und sagen, wo ist mein Geld? Dieser Tage, habt ihr wahrscheinlich mitbekommen, 30 Millionen verschwinden über Nacht oder so ähnlich. und die Leute sind aufgebracht, weil sie ihrer Zukunft und Sicherheit beraubt sind, dann denkst du anders darüber. Und mir geht es nicht jetzt in dieser Weise ähnlich, aber ich habe auch eher zu den blauen Leuten mehr Vertrauen, weil ich die Leute kenne, mit denen ich da arbeite, während ich bei der roten Firma hier eher weniger Kontakt habe und kriege. Und dann lasse ich die natürlich auch eher weniger mit den Dingen tun, die da vielleicht sensibel sind. Und deshalb merken wir, wo Vertrauen wichtig ist oder wo es einfach verschwindet über Nacht, wie hier geschehen. Also, wem vertraue ich in Fragen, die von heute betrachtet auch für mich in der Zukunft liegen? Das ist natürlich schon der nächste Moment für mich als Mensch. Und da wollen wir am Beginn des Jahres gemeinsam einfach Gedanken machen dass wir einen Gott haben der treu ist der auch so bezeichnet wird oder sich so beschreiben l Und dieses Vertrauen oder Vertrauen hat mit Treue zu tun Im Wort ist es ja schon miteinander verwandt. Und dazu schauen wir uns eigentlich im Kern einen einzigen Vers an, der aber dann in dem Kontext der ersten Verse des ersten Korintherbriefs auftaucht. Der Vers heißt, es ist der letzte in diesem Abschnitt, Gott ist treu, durch den ihr berufen seid, zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus, unserem Herrn. Und damit wir, ja das ist an diesem Abschnitt wie so ein Schlusssiegel eigentlich über dem, was davor uns gezeigt wird durch Paulus. Da kann man das vielleicht vergleichen wie früher, wenn der König ein Siegel auf den Brief gemacht hat, dann war da etwas mit demonstriert, dass da eine Sicherheit drin liegt, wie so ein Schlusspunkt, der den davorstehenden eine absolute Bestätigung verleiht. Und so auch hier, ich lese den Abschnitt mal ab Vers 1, dass wir einen Zusammenhang einfach bekommen. Da heißt Paulus, berufener Apostel Christi Jesu. durch Gottes Willen und Sosthenes, der Bruder, an die Gemeinde Gottes, die in Korinth ist, an die Geheiligten in Christus Jesus, den berufenen Heiligen, samt allen, die an jedem Ort den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen, ihres und unseres Herrn. Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Ich danke meinem Gott alle Zeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch gegeben ist, in Christus Jesus. In ihm seid ihr in allem reich gemacht worden, in allem Wort, aller Erkenntnis, wie denn das Zeugnis des Christus unter euch gefestigt worden ist. Daher habt ihr an keiner Gnadengabe Mangel. während ihr das Offenbarwerden unseres Herrn Jesus Christus erwartet, der euch auch festigen wird bis ans Ende, sodass ihr untadelig seid an dem Tag unseres Herrn Jesus Christus. Gott ist treu, durch den ihr berufen worden seid in die Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn. Diese drei Gedanken dazu. Wir sind berufen, wie wir in den ersten Versen es hören. Wir sind ausgestattet, so habe ich es dann betitelt. Inzwischen Vers 4 und 8 können wir das finden, in fünffacher Weise. Und wir sind sicher. Das ist der Schlusspunkt dieser Vers 9. In dieser Treue Gottes bist du sicher. Berufen, der erste Gedanke. Paulus hatte schon regen Schriftverkehr mit der Gemeinde in Korinth gehabt. Das hier ist eigentlich schon der zweite Brief, den er geschrieben hat. In Kapitel 5 kann man das finden. Da erzählt er von einem vorhergehenden Brief und hat dann Fragen bekommen aus Korinth. Also ein Anfragebrief und Rückfragebrief, den er hier jetzt in diesem ersten Korintherbrief, den wir kennen, beantwortet. und was auffällig ist, ist der Übergang, wenn wir nach diesen ersten neun Versen ab Vers 10 starten, denn da schreibt Paulus plötzlich, ich ermahne euch aber, ihr Brüder, Kraft des Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr alle einmütig seid in eurem Reden und keine Spaltungen unter euch zulasst. Und dann geht es weiter in dieser Tonlage und Thematik. Da merken wir irgendwie, Ich habe das mal in einem Bild. Das sind so die ersten neun Verse. Die schöne Schafherde ist sicher unterwegs, gut versorgt mit allem. Einleitende Worte, die hier sehr freundlich und sehr warm uns entgegenkommen, die wir jetzt gerade gelesen haben. Und dann beginnt es ein bisschen so zu werden. Es wird ein bisschen rauer im Ton, vielleicht auch berechtigt. Und so könnte man vielleicht diesen Unterschied machen, wenn man da so auf sich wirken lässt, was da zu lesen ist. Und ich denke, wir können ganz klar festhalten, warum das so ist. In diesen ersten neun Versen erleben wir einfach, wie Paulus beschreibt, was Gott für dich und mich, für die Korinther getan hat. Und das ist einfach warm und freundlich und viel Gnade, die hier herausleuchtet. während dann ab Vers 10 die ersten Themen aufkommen, die die Menschen betreffen, die auch Antwort brauchen, die in Korrektur kommen müssen, weil sie vom Weg abgekommen sind in dem einen oder anderen Punkt. Und dann sieht es eben ein bisschen so aus, was auch dazu gehört und was das Erste auch nicht durchstreicht. Aber da ist die Basis, auf der wir stehen, sind diese ersten Verse. und wir sind eigentlich hier sogar mit eingeschlossen denn hier steht k wir bis heute ziehen diese Linie Er schreibt an die die den Namen Jesus Christus anrufen an jedem Ort also auch hier heute in Herzbruck. Und so gilt dieser Brief auch genauso in mein Leben und dein Leben. Wir gehören zu diesen Berufenden, die hier so benannt sind, so gezeichnet sind, die Geheiligten in Jesus Christus, wie er sie hier beschreibt. Und das ist mal erst wichtig festzuhalten, denn ohne diesen Glauben an Jesus Christus als Erlöser bist du nicht gerettet, nicht geheiligt, wie es hier heißt. Erst durch Glauben wirst du gerettet und geheiligt. Das geht uns alle an. Und er zeigt uns auch, dass das eben nicht immer so war, in diesem Brief auf, dass manche von uns, das ist dann vorher beschrieben, so gewesen sind, wie er es dann eben da beschreibt in diesen Versen zuvor. Aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt. Das ist das, was hier schon ganz am Anfang sagt. Da wird es dann nochmal ein bisschen klarer gestellt, dass da eine klare Veränderung stattgefunden hat. Und warum und wie das geschieht, steht auch hier durch den Namen unseres Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes. Das ist Paulus als Basis wichtig. Darauf stehst du, wenn du Kind Gottes bist. Das ist der Grund, auf dem du bist. Und dann in all den Begriffen, die er dann verwendet. Gemeinde Gottes, Geheiligte, Berufende Heilige, Anrufer des Namens Jesus, also Anbeter. Das sind die Dinge, mit denen er uns dann betitelt oder bezeichnet. Da sind wir hingekommen, in diesen Stand, durch unseren Herrn Jesus Christus und durch die Wirkung des Heiligen Geistes. Und er will uns zwei Dinge ganz am Anfang hier zurufen in den ersten Versen. Gnade sei mit euch und Friede von Gott. Das sind ja oft Worte, die er zur Einleitung eines Briefes verwendet. Charis, die Gnade, bedeutet in der Definition ein Geschenk der Zuwendung Gottes für dein persönliches Heil und Wohlergehen. Das darfst du dir mal so merken. Ein Geschenk der Zuwendung Gottes für dein persönliches Heil und Wohlergehen. Das ist Gnade. Die brauchst du jeden Tag. und Frieden ist nicht nur das, was wir alle uns wünschen auf dieser Erde und auch für unser Leben, für unsere Umgebung. Das ist ein größeres Wort hier in diesem Kontext oder überhaupt in diesem Ausdruck Schalom, wie wir das ja auch kennen als hebräisches Vokabel. Das ist ein umfassender Friede, auch mit ganzheitlichem Heil verbunden. Das betrifft alle Dinge, nicht nur, dass wir uns nicht zanken oder wie wir vielleicht manchmal Frieden verstehen, dass Ruhe herrscht so ungefähr zwischen irgendwelchen Parteien. Das umfasst viel, viel mehr in seinem Sprachausdruck, dieses Wort, was Paulus hier schreibt, dieses Shalom. Und so bist du nicht nur in einen Stand berufen. In England kann man heute noch in einen Stand berufen werden. Du kannst dort nämlich zum Ritter geschlagen werden. Wenn du herausragende Leistungen als Mann oder Frau vollbringst, kannst du dort vom König zum Ritter geschlagen werden. Dann wirst du in den sogenannten Adelsstand erhoben. Dann kommt dir das Schwert auf die Schulter und dann bist du dann der Sir oder die Dame danach. Und auch diesen Stand kannst du nicht vererben. Da ist es so ähnlich wie im Glauben auch. Den kannst du auch nicht vererben. Deinen Titel kannst du nicht vererben, deinen Stand, den du da erwerben kannst. So geht es auch bei Gott. aber er hat uns in einen Stand erhoben, in seine Gemeinschaft geführt, so haben wir es in den ersten Versen jetzt gesehen und ab Vers 4 zeigt er uns, was das alles beinhaltet. Diese Stellung, dieser Stand, in den er dich hineingeadelt hat, um im Bild des englischen Königs zu bleiben, der das heute noch hier und da tut. Du bist ausgestattet, sozusagen, serienmäßig, nicht die lange Zubehörliste, die man beim Autokauf kennt, wo man mit schönen warmen Worten viele Dinge kaufen kann, die teuer sind, die du dazu buchen musst und die dann zu deinen Lasten gehen. Nein, diese Dinge, diese Ausstattung ist enthalten in diesem Stand, den Gott dir zuspricht. Und da geht er zuallererst mal in Vers 4 auf die Gnade Gottes. noch einmal ein, die uns in Christus Jesus gegeben ist. Da ist der Start, damit beginnt alles. Und durch diese Gnade wirst du jetzt mit Elementen in deinem Leben wirksam vertraut gemacht, die er dann ansprechen will. Damit bist du reich gemacht Das klingt so ein bisschen wie neulich in der Adventspredigt Da war ja auch wir sind reich gemacht und Gott wurde arm f uns und so Diese Thematik hatte ich ja da Da waren auch so einige Punkte die Paulus den Korinthern da auch noch einmal aufschreibt Manche ähnlich, nicht alle. Immer wieder gut wahrscheinlich, dass wir solche Dinge in uns aufnehmen und diese wertvolle Tatsache erkennen, was Gott uns zur Verfügung stellt. fünf Grundlagen, auf denen du stehen kannst. Das Wort, die Erkenntnis, wird hier aufgeführt. Er redet von den Gnadengaben, wo kein Mangel herrscht hier in Korinth. Die Erwartung der Offenbarung Jesu, da geht es dann in Richtung Jahreslosung. Ja, ich mache alles neu. Das ist die Erwartung, wenn Jesus offenbar wird. und gleichzeitig dann auch hier diesen Weg beschreiten zu können, die Befestigung für diesen Weg bis an dieses Ziel. Also wie eine schöne Kette an Befähigung, die dich festmacht und dich hält. So kannst du diese fünf Dinge vielleicht wie mit einem Sicherheitsseil mit fünf klaren, stabilen Knoten auf der Bergtour, wo du immer weißt, die rutschen durch keinen Haken, die sind sicher. Du bist safe, wenn du an diesen fünf Knoten Halt hast. Mach dir die immer wieder vor Augen mit diesem Bild im Hinterkopf. Da bin ich fest angebunden durch die Gnade Gottes. Darin kann ich stehen. Auf diesem Weg, der ja auch hier in diesem Bild beschrieben wird. Egal, was in deinem Leben passiert, die Voraussetzungen sind ausreichend, die dir zur Verfügung stehen, damit du nicht abstürzt. Ja, dann dieses Ausstatten ist notwendig, weil wir sind nicht auf einem Weg, das passt jetzt nicht hier in dieses Umfeld des Wetters im Winter, aber wenn wir uns im Frühling einen Spaziergang vorstellen, wenn eine sanfte Brise weht, kein scharfer Wind wie jetzt vielleicht hier und da, und ein paar Blütenduft, ein Blütenduft durch die Mitte hineinweht in deine Nase und du angenehm unterwegs sein kannst, einen Spaziergang machst. Nein, hier geht es auch bergauf. Das ist wirklich anstrengend und deshalb, und das ist das Schöne aber daran, je mehr du vorankommst, umso besser wird die Aussicht, so wie wir das auch im Berg erleben, wenn wir weiter oben ankommen, wird die Aussicht immer schöner, immer atemberaubender. und auf dem Weg dahin gehst du sicher, ausgestattet mit diesem Sicherungsseil, fünffach abgesichert. Und diese Ausstattung, die dir zur Verfügung steht, ist auch nicht verdient oder irgendwie erworben. Wie schon eben gesagt, sie ist serienmäßig, die hast du nicht zugebucht durch deine eigene Leistung. Das steht dir zur Verfügung, wie wir am Anfang hier in Vers 4 sehen, durch die Gnade Gottes dir geschenkt. Und das ist immer das, was wir auch erkennen können, wenn Gottes Wort davon spricht, von der Gnade Gottes ist sie immer in Verbindung mit seinem Sohn. Gott hat immer eins im Sinn, uns alles zu zeigen in unserem Leben, was eben immer mit seinem Sohn in Verbindung steht. Nur mit dieser Verbindung hast du dann das, was danach kommt. Gott will Jesus darin und dadurch verherrlichen, in dir, an deinem Leben. Und du sollst das gleiche Anliegen haben. Kommen wir zum ersten Wort, was er uns hier zeigt. Ihr seid in allem Wort reich gemacht. Im sogenannten hohen priesterlichen Gebet, Johannes 17, sagt Jesus, dass er dieses Wort ist. und sagt an dieser Stelle, in Johannes 17, 17, dein Wort, da spricht der Gott an, den Vater, da ist eine Verbindung, die gleich ist. Dein Wort ist Wahrheit. Du hast also eine Messgröße in Gottes Wort für Wahrheit. Und wenn es hier heißt, ist Wahrheit, dein Wort ist Wahrheit, dann ist es auch Klar, da gibt es nicht viele Wahrheiten, was man ja heute gerne vermitteln will. Jeder hat so seine Wahrheit. Nein, das spricht Alleinstellung an. Dein Wort ist, da gibt es nichts anderes. Nicht eine Wahrheit oder die wichtigste. Es gibt keine andere. Das ist eigentlich der Maßstab für dich, für mich. Du kannst klare Aussagen daraus ziehen, für dich, aus Gottes Wort heraus. Du kannst Schlüsse ziehen, die Gültigkeit haben. Das bedeutet, da ist eben Klarheit, da ist Eindeutigkeit, aber da ist auch Verbindlichkeit. Halt dich dran an dieses Wort. Ein wesentlicher Punkt, dein Wort ist Wahrheit.

Und dann geht es weiter. Erkenntnis finden wir auch im 1. Korinther. Gleich im nächsten Kapitel spricht Paulus das an. So wäre es hier nur kurz. Ich will die zwei Verse lesen, die ich meine. 1. Korinther 2, 10-12. Uns aber hat Gott es offenbart durch den Geist. Denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes. Denn wer von den Menschen weiß, was im Menschen ist, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist. So hat auch niemand erkannt, was in Gott ist, als nur der Geist Gottes. Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, damit wir die Dinge kennen, die uns von Gott geschenkt sind. Und das ist dieses entscheidend Wichtige, dass du die Dinge kennst, die uns von Gott geschenkt sind. Das betrifft das Ganze, was Paulus hier beschreibt. Das sind Dinge, die uns von Gott geschenkt sind. Und damit du die auch verstehst und überhaupt kennenlernst, muss dir der Geist Gottes ein Licht schenken, Klarheit geben, das aufmachen, was da enthalten ist, was das bedeutet. Der Geist Gottes, der in Gott wohnt, ist dabei, dir das zu erklären, damit du die Dinge kennst, die dir von Gott geschenkt sind. Das ruft etwas hervor in dir. Wenn du das erkennst, was da dir von Gott geschenkt ist, das zeigt dir, wie groß ist dieser Gott, wie klein bin ich, was sind das alles für Dinge, die er mir da zur Verfügung stellt. Ja, es gibt dir die Möglichkeit, ihn und alles, was ihn betrifft, zu kennen. Die Dinge, so wie es hier in diesem Abschnitt beschrieben ist, die Dinge. Kraft seines Geistes tut er das. Ein wichtiger Schlüssel also für das Vertrauen, denn wen ich kenne, dem vertraue ich, wie eben schon erwähnt am Anfang. ganz nach dem Sprichwort, das wir kennen. Trau, schau wem. Kennst du den, der dir da vielleicht etwas sagen, zeigen, mit dir unternehmen will? Trau, schau wem. Hier darfst du es kennenlernen und wissen, mit wem habe ich es zu tun? Was hat dieser Gott vor mit mir? Was kann ich da erkennen über mich, über ihn? Wie gehe ich mit ihm gemeinsam, auch in das neue Jahr hinein zum Beispiel die Planungen, die anstehen. Was tue ich da in der richtigen Weise und wie führe ich aus, dass Gott mit im Boot ist sozusagen. Sein Geist will, dass du Gott kennst. Und Gott will, dass du in Jesus ihn siehst und entdeckst. Und da gibt es immer mehr. zu entdecken. Da gibt es Tiefgang zu suchen, mehr zu kennen. Das war in Korinth dann auch so und da haben sie gedacht, wir haben besondere Gaben. Das war dann ihr Aushängeschild. Und wie können wir das jetzt vergleichen? Diese Gnadengabe, die hier angesprochen ist, in Vers 7, keinen Mangel an irgendeiner Gnadengabe, sagt Paulus hier. Früher gab es, gibt es auch heute vielleicht noch, zu Weihnachten, weiß ich nicht, aber an Hochzeiten oder zu runden Geburtstagen einen Tisch, da kommen die Gaben drauf. Das ist der Gabentisch. Wenn da viel drauf ist, prima. Und so ist es hier auch Diese Gaben die schenkt Gott Er lässt dich an diesen Gabentisch herantreten und irgendwo steht dein Name drauf auf einem Geschenk und du nimmst es mit. Und dann ist das deine Gabe, die er dir zur Verfügung stellt für dein Leben. Und in Korinth war es dann ein bisschen so, das wurde dann so eine Plakette. Der eine hatte diese Gabe, der andere jene. Und die wurden dann gegenseitig abgewogen. Wer ist der Bessere, Wichtigere, Größere? Und das hat Paulus dann in zwei Kapiteln, in Kapitel 12 und 14 mal etwas klargestellt, was es damit auf sich hat, mit diesen Gaben. Und wie damit umzugehen ist, zu welchem Zweck die überhaupt dienen. Und wie sie gebraucht werden sollen. Denn erstens dienen sie nicht zu deiner Ehre, das lief hier völlig falsch. Und zweitens dienen sie immer zur Erbauung aller. Also meine Gabe dient zu deiner Erbauung. Welche Gabe das auch immer dann sein mag. Vielleicht erkennst du die bei dir mehr. Hier erkenne ich zum Beispiel Musik als Gabe. Das ist sehr eindeutig. Ich weiß nicht, ob du das auch für dich so klar erkennst, was deine Gabe ist. Muss auch jetzt nicht, dass du sagst, ich brauche die ganz große, lass dir die kleine zeigen. und dann sei damit treu unterwegs. Ja, sie haben keinen Mangel an irgendeiner Gnadengabe. Das gilt genauso auch heute. Wenn du da Lust drauf hast, lass sie sich von Gott zeigen. Sei da offen und versteck dich nicht. Ja, ich kann ja doch nichts, so wie wir uns gerne zurückziehen. Nee, da ist genug. Da gibt es keinen Mangel, weil sie ist ein Geschenk Gottes an dich. Und da ist der Gabentisch ein großer Tisch für jeden ausreichend Gaben da, um anderen damit zu dienen und zur Ehre Gottes letztlich sie auszuführen. Die Offenbarung Jesu spricht er hier dann als nächstes an. Da geht es also schon Richtung Ziel. Während ihr die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus erwartet, das ist schon lange her, dass dieser Brief geschrieben wurde, also damals wurde schon da fleißig drauf gewartet. Wir sind schon in 2026, steht es groß, am Fenster. Und wir warten immer noch. Aber wir merken, dass die Dinge um uns her auch darauf hindeuten, dass es weniger wird an Zeit, die noch zu warten ist, würde ich mal so sagen und denken. Ja, das ist dann irgendwie der Auftakt. Die Erwartung unseres Herrn Jesus Christus ist letztlich das, was wir in der Jahreslosung finden. siehe, ich mache alles neu, das ist dann die Realität dieser Offenbarung Jesu. Und sie war da, diese Erwartung, aber sie muss auch ihren Ausdruck finden. Und manchmal verlieren wir da ein bisschen den Zugang zu dieser Erwartung, weil wir uns sehr festmachen in unserem Leben. Und das hat Manfred Ziball in diesem schönen Lied ein bisschen festgehalten. Ich zitiere nur die Anfangszeilen dieser Verse. Die ein bisschen aufzeigen, wie wir so ticken als Menschen, wo er einfach uns das vor Augen hält. Wir haben es uns hier gut eingerichtet. Der Tisch, das Bett, die Stühle stehen. Da ist ja nichts Verwerfliches dran. Es musste manches lange Jahr verfließen, bis alles stand und hing und lag. Also du hast da viel Energie reinverwendet. Und viele Dinge müssen sich auch erst ergeben und entwickeln. und man baut auf und so weiter. Und dann fragt er uns in der dritten Strophe, ist uns der Himmel fremd geworden? Kann uns nur noch die Erde freuen Vielleicht ist das manchmal so dass wir uns nur noch auf diese irdischen Dinge fokussieren Mag sein, letzter Vers, wir sahen nur die vielen Gaben und sahen darin den Geber nicht. Das vergessen wir oft. Wir wollen neu das Sehen üben und auch das Danken nicht zuletzt. Dann sagen es bald nicht nur unsere Lippen, Herr, komm doch wieder, Herr, komm jetzt. Diese Erwartungshaltung möchte er neu in uns wichtig machen, dass wir uns daran immer wieder erinnern. Vielleicht kann die Jahreslosung uns da ein bisschen den Weg weisen, immer wieder daran zu denken, ich mache alles neu. Denkt dran, ist nicht mehr weit. Und als letztes hat er hier in diesen Punkten die Festigung auf diesem Weg dahin im Sinn, im Blick. der euch auch festmachen wird. Jesus ist gemeint, der uns festmachen wird. Muss man hier weitermachen. Ja, da sehen wir in die Offenbarung Jesu hinein. In die Offenbarung selbst wird das uns klar gezeigt, wie das dann sein wird. Wenn er auftreten wird, dann werden wir ihn anbeten und er ist würdig, dieses geschlachtete Lamm, das Einzige dem Ehre und Preis zur Verfügung steht. Und jetzt kommt die Festigung. So eine Art Überzug, so ein Haarlack, der Festiger ist dann für unseren Glauben oder was. Stellen wir uns das so vor, dieser Festiger, das nichts verrutscht bis zum Ziel so ungefähr. Ja, vielleicht so ähnlich, aber nur noch ein bisschen stabiler oder besser oder vollkommener. Denn es geht nicht darum, dass wir mit einer gut sitzenden Frisur am Ziel ankommen, sondern hier heißt es, es geht um Befestigung, also Stabilität. Das hält dich in der Position, die dir Jesus zugedacht hat, die er für dich ausersehen hat. Da will er dich festmachen drin. und auch in diesem Warten auf ihn, dass wir darin fest sind und nicht eben uns verlieren in den Dingen, die außenrum oft so wichtig dann aufploppen. Seine Fürsorge am Kreuz hat er eindrücklich bewiesen für dich, für mich. Und heute hört er dir zu, will er dir zuhören, wenn du mit ihm sprichst. und du kannst ihm zuhören, wenn er mit dir spricht durch sein Wort. Das schafft diese Festigung. Und eigentlich ist sogar noch ein sechster Punkt drin, der hier noch so ganz leicht anklingt, denn er sagt uns, er wird uns auch unverklagbar machen. Das gehört eigentlich damit hinein in die Befestigung. Wir könnten auch einen sechsten Punkt draus machen. Und ich habe es einfach da dran gehängt. Ihr seid unverklagbar auf dem Tag unseres Herrn Jesus Christus. Das ist eben die Offenbarung Jesu. Du bist unverklagbar. Und wenn du weißt, dass er dafür sorgt, dass du in Zukunft unverklagbar bist, dann willst du auch, dass heute an dir nichts Verklagbares, nichts auszusetzen ist. Das entwickelt sich daraus. Du weißt, dass in Zukunft er dafür sorgt, dass du nicht verklagbar bist. Dann willst du auch, dass du das heute schon von dir aus nicht bist. Und da kannst du dir sicher sein. Da sind wir im letzten Vers. Ja Sicherheit ist ein gro Gut ein gro Gesch in unserer Gesellschaft Absicherung was man nicht alles versichern kann Und hier zum Abschluss unseres Abschnitts wird dir versichert, dass du absolut sicher bist, weil der das alles verantwortet, alles, was wir jetzt hier gelesen, gesehen, diese Punkte betrachtet haben. Er steht dahinter. Er ist der, der diese Befähigungen gibt, diese Zusagen einhält, die Geschenke, die er zur Verfügung stellt, diese Segnungen, die er mitgibt. Und er unterzeichnet mit, Gott ist treu. Hier schließt sich der Kreis und der Blick geht noch einmal an den Anfang. Gott ist treu, durch den ihr berufen seid. Da fängt er nochmal an, an die ersten Verse anzuknüpfen. es ist wie Überschrift und Unterschrift und Siegel gleich noch oben drauf in einem unter diesem Brief an dich. Ich halte alles ein, was ich dir zugesagt habe, was ich mit dir vorhabe, das wird geschehen. Und hat diesen wichtigen Grund, dass das alles, wie es hier heißt im letzten Vers, in der Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus in Verbindung steht. Darin sind alle Punkte und Beschreibungen, die wir jetzt hier gesehen haben, wirklich geworden. Vielleicht fühltest du dich früher in Formen der Gemeinschaft zu Hause, wo Christus nicht das verbindende Element war, was wir jetzt hier erkannt haben. Und das muss nicht unbedingt sündig sein, wenn wir Dinge getan haben, die uns wichtig waren. kann natürlich trotzdem sein, wenn du im Kreis von Sportfans gelebt hast, mit denen du deinen Lieblingssport in jeder Einzelheit besprochen hast oder besprichst. In irgendeinem Verein teiltest du irgendeine Leidenschaft mit den Mitgliedern, die das Gleiche eben tun. Formen von Gemeinschaft, wo du Menschen begegnest, die in den gleichen Dingen wie du unterwegs sein wollen und die gleiche Befriedigung finden und gefunden haben, was sich hoffentlich radikal verändert hat, als du den Herrn Jesus Christus kennengelernt hast, erkannt hast. Und jetzt gehörst du in erster Linie einer Gemeinschaft an, in der sich alles um diesen Herrn Jesus dreht. Alles, was du tust, lass diesen Stempel tragen. Es geht um Jesus. Und je mehr du ihn lieben lernst, umso mehr wirst du die anderen Dinge, die vielleicht vorher wichtig waren, verlieren, zurückstellen, wegtun vielleicht. Ja, Gott ist treu. Schreib das einfach zur Jahreslosung dazu. dann hast du einen großartigen Ausblick zum einen. Ich mache alles neu und eine genauso entscheidende Tragfähigkeit für das Heute und Morgen. Denn das brauchst du in jedem Wort, in aller Erkenntnis, in jeder Gnadenbegabung, in dem Warten auf dieses Offenbarwerden Jesu und der Festigung auf dem Weg dahin. Daran lasst uns gemeinsam festmachen, an diesen fünf Knoten dieses Sicherungsseils, das wir umhaben auf diesem Weg, auf diese Höhe, wo er uns einmal hinstellen will, unverklagbar, am Tag unseres Herrn Jesus Christus. Das wünsche ich dir auch für dieses vor uns liegende Jahr. Amen.

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