CGH Hersbruck

Gnade ohne Grenzen (Apg. 10)

Gnade ohne Grenzen (Apg. 10) – Predigt von Daniel Krestel
08. März 202644:00

Gnade ohne Grenzen (Apg. 10) – Predigt von Daniel Krestel

Transkriptca. 29 min Lesezeit

Liebe Gemeinde, es gibt Momente, in denen Gott die Grenzen unserer Vorstellungskraft sprengt. Wir meinen oft zu wissen, wie Gott handelt, wen Gott anspricht, welche Wege er führt, was er vorhat. und dann zeigt er uns, dass sein Reden, sein Handeln viel größer ist, als das, was wir uns vorstellen können. Dass seine Wege weiter reichen, wie wir uns das eingestehen. Dass seine Liebe keine Grenzen kennt. Dass seine Gnade ohne Grenze ist. Gott zeigt uns heute, oder das möchte er uns heute zeigen, dass Gott viel größer ist als das, was wir uns vorstellen können. Und genau so einen Moment finden wir in der Apostelgeschichte. Könnte ich die Präsentation wieder haben? Danke. So einen Moment finden wir in der Apostelgeschichte, in der wir fortfahren, sie auszulegen. Und in der Begegnung zwischen Cornelius, einem römischen Hauptmann, und Petrus, den jüdischen Apostel, öffnet Gott eine Tür, die bis heute nicht mehr geschlossen wurde. Und diese Tür heißt Gnade ohne Grenzen. Gnade ohne Grenzen. Wir werden heute sehen, wie Gott diese zwei Männer über eine Grenze hinausführt, die für sie nicht vorstellbar ist. Eine Grenze bei Cornelius, aber genauso eine Grenze bei Petrus. Diesen Text möchten wir uns heute gemeinsam anschauen, Apostelgeschichte Kapitel 10. Es ist ein sehr langer Text, deswegen habe ich mich heute dafür entschieden, den Text in drei Blöcken durchzugehen. Wir werden den Text auch gemeinsam lesen und ich werde heute euch versuchen, den roten Faden in diesem Textabschnitt aufzuzeigen, aber wir werden nicht alle Details aus diesem Text ausarbeiten können, wobei da sehr viel drin steckt. Und bitten wir heute Gott, so wie wir das vorhin im Lied gesungen haben, rede du heute zu mir, dass der Herr unsere Herzen auch berührt und dass er unsere Grenzen aufzeigt. Dort, wo wir irgendwie eingeengt sind in unserem Denken, so wie bei Cornelius und bei Petrus, dass der Herr uns wirklich anrührt. Der erste Punkt heute Morgen, den wir gemeinsam anschauen wollen, Cornelius, ein suchendes Herz. Cornelius, ein suchendes Herz. Und wir lesen die ersten acht Verse. Wir werden einen Predigtext vorne an die Wand werfen, dann können wir das gemeinsam lesen. Dann kommt man nicht so durcheinander mit den vielen unterschiedlichen Übersetzungen. Apostelgeschichte, Kapitel 10, Abvers 1. Ein Mann aber in Caesarea mit Namen Cornelius, ein Hauptmann von der sogenannten italischen Schar, fromm und gottesfürchtig mit seinem ganzen Haus, der dem Volk viele Almosen gab und alle Zeit zu Gott betete, sei in einer Erscheinung ungefähr um die neunte Stunde des Tages, das ist 15 Uhr Nachmittag, deutlich wie ein Engel Gottes zu ihm hereinkam und zu ihm sagte Cornelius. Er aber sah ihn gespannt an und wurde von Furcht erfüllt und sagte, was ist, Herr? Er aber sprach zu ihm, deine Gebete und deine Almosen sind hinaufgestiegen zum Gedächtnis vor Gott. Und jetzt sende Männer nach Joppe und lass Simon holen, der den Beinamen Petrus hat. Dieser Herr bergt bei einem Gerber Simon, dessen Haus am Meer ist. Als aber der Engel, der mit ihm redete, weggegangen war, rief er zwei seiner Hausknechte und einen gottesfürchtigen Soldaten von denen, die beständig bei ihm waren. Und als er ihnen alles erzählt hatte, sandte er sie nach Joppe. Stellen wir uns... Funktioniert das nicht? Erzähl. Cornelius, ein suchendes Herz. Stellen wir uns diesen hochrangigen römischen Offizier vor, geprägt von Disziplin und Verantwortung. Er gehört nicht zu dem Volk Israel, kennt aber die jüdischen Gesetze von außen, als Außenstehender. Israel war zu der Zeit ja von den Römern beherrscht und da eben war auch dieser Soldat eben stationiert. Aber dieser römische Feldherr Cornelius, er hatte ein suchendes Herz. Und er wird hier in diesem Text beschrieben, dass er sehr gottesfürchtig ist, dass er fromm war, dass er betet, dass er barmherzig ist, dass er viel Gutes dem Volk getan hat Und sp in Vers 22 in unserem Text da hei es nochmal dass er gerecht und gottesf war und dass er ein gutes Zeugnis bei den Juden hatte Was für ein Mann! Was für ein Zeugnis wird über diesen Cornelius hier abgelegt, wer ist wirklich fromm, gottesfürchtig und dieses fromm und gottesfürchtig müssen wir so verstehen, dass er religiös war. Er hatte einen Eindruck davon, dass es eine höhere Macht gibt, dass man diesen Gott irgendwie anbeten muss. Und wir sehen anhand dessen, wie Cornelius lebt, dass er viel von den Juden abgeschaut hat. Irgendwie hat er den Eindruck gehabt, dass mit dem Gott der Juden da ist irgendwie was dran. Und er macht das, was die Juden auch tun. Sie waren gottesfürchtig, sie beteten, sie fasteten, das, was der Cornelius auch macht. und er gab Almosen, das, was den Juden auch vorgegeben war, wie sie ihr religiöses Leben, ihr Glaubensleben zum Ausdruck bringen sollen. Wir finden hier aber eine Frömmigkeit, die nicht vollkommen ist. Es besteht eine Grenze zwischen diesem suchenden Cornelius zu dem heiligen Gott. Da ist eine Grenze, die noch nicht überwunden ist, Trotz seiner Frömmigkeit, trotz seiner Gottesfurcht, seiner Hingabe, seiner Gebete, sehen wir, dass es nicht reicht. Wir können hier auch festhalten, auch Fromme müssen sich bekehren. Es reicht nicht, ein frommes Leben zu führen. Wir können das vielleicht in unseren Worten sagen, so ein moralisch hochstehender Mensch. Es reicht nicht, um ein Kind Gottes zu sein. Auch Fromme müssen sich bekehren. Aber wir sehen hier, dass Gott diesen Cornelius nicht einfach links liegen lässt und sagt, naja, das ist schön, was du machst, aber für mich reicht es eh nicht. Nein, Gott sieht dieses Herz an. Nicht das perfekte Herz, aber das suchende Herz. Gott reagiert auf dieses suchende Herz von Cornelius und er weiß, dass er es ehrlich meint, dass Cornelius die Gebete ehrlich meint, dass er diesem Gott begegnen möchte, auch wenn er ihn noch nicht richtig kennt, hat er dieses Verlangen. Und wir merken, dass da ein offenes Suchen ist und dass Gott dieses Suchen nicht verwirft, sondern dass Gott dieses Suchen in ihm ja sogar bewirkt. dass er nach dem lebendigen Gott fragt. Und in Jeremia 29, Vers 13 und 14, dort heißt es, Und ihr werdet mich suchen und finden, denn ihr werdet nach mir fragen mit eurem ganzen Herzen, und ich werde mich von euch finden lassen, spricht der Herr. Gott verwirft nicht einen suchenden Menschen. Und Gott hat versprochen, wenn jemand mich sucht vom ganzen Herzen, Wenn mich jemand erkennen möchte, von dem werde ich mich finden lassen. Es ist ganz interessant, wie Gott sagt, wenn jemand ein offenes Herz hat, wenn er bemüht ist, mich zu finden, ich werde mich finden lassen. Ich werde ihn nicht links liegen lassen. Und da haben wir diesen Cornelius, diesen, der dieses offene Herz hat. Aber es reicht nicht. Es ist eine unvollkommene Frömmigkeit. Aber vielleicht mal ein anderes Bild, wenn wir diesen Cornelius betrachten, was meint ihr, könnte der auch bei uns in der Gemeinde einen Platz haben? Kann es sein, dass vielleicht unter uns solche sind, die wie Cornelius leben, die gottesfürchtig und fromm sind, die beten, fasten, Almosen geben, Gutes tun, in ein christliches Umfeld hineinpassen, aber gar nicht zum lebendigen Glauben gekommen sind. Wo vielleicht das Letzte noch fehlt, wo eine Grenze noch zwischen Gott und dir steht. Vielleicht machst du das aus Tradition. Vielleicht gibt das ein gutes Bild ab. So wie beim Cornelius. Und wir könnten sagen, so einer, den würden wir in der Gemeinde aufnehmen. Cornelius, das passt doch absolut in unsere Reihen hinein. Das ist doch ein wiedergeborener Mensch. Aber die Bibel zeigt uns hier, dass noch etwas fehlt. Es reicht nicht zu beten. Es reicht nicht Almosen zu geben. Jesus hat das mit einem ähnlichen Mann auf den Punkt gebracht. Was noch fehlt, das war der Nikodemus. Auch Nikodemus war so ein Mann. Er war jetzt ein Jude, kein Heide, so wie Cornelius. Aber er hat auch ein suchendes Herz gehabt. und er ging zu Jesus. Was hat Jesus zu ihm gesagt? Was fehlt noch? Was ist diese Grenze, die zwischen dir und dem heiligen Gott steht? Und Johannes in Johannes 3, Vers 6 und 7, dort sagt Jesus zu Nikodemus, wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen Was aus dem Fleisch geboren ist ist Fleisch Und was aus dem Geist geboren ist ist Geist Verwundere dich nicht dass ich dir sagte ihr m vom Neuen geboren werden Genau hier verl die Grenze Das, was aus Fleisch geboren ist, das ist Fleisch. Das kann Gott nicht gefallen, weil wir eine sündige Natur in uns tragen. Wir müssen vom Neuen geboren werden. Diese Wiedergeburt, die nur Gott schenken kann, die du dir von Gott schenken lassen musst, wo du vor Gott treten musst und sagen musst, Herr, ich komme mit meiner ganzen Schuld vor dir. Und das ist das, was zwischen mir und dir steht. Meine Schuld. Aber ich bitte dich, dass du mir vergibst, dass du mir neues Leben schenkst. Das ist diese Grenze, die fallen muss. Ihr müsst vom Neuen geboren werden. Das steht zwischen Cornelius und diesem heiligen Gott. Er muss wiedergeboren werden. Die Grenze muss fallen. Aber Gott will Cornelius retten. Gnade ohne Grenzen. Gott sagt nicht, Cornelius, es reicht nicht. Es tut mir leid, ich muss dich abweisen. Nein. Gott reagiert auf die Sehnsucht dieses Mannes. Niemand ist Gott egal. Kein ehrliches Gebet geht ins Leere. Und das sehen wir an diesem Text heute. Wenn du ein offenes Herz hast, wenn du Gott suchst, wird Gott sich von dir finden lassen. Gott wird deine Gebete beantworten. Und wenn du hier bist, vielleicht hast du diesen rettenden Glauben nicht. Vielleicht bist du noch nicht wiedergeboren. Dann lass dir gesagt sein, Gott ist das nicht egal, wo du bist, wie es dir geht. Gott lässt dich mit deinem Suchen nicht alleine. Wenn du dich wiederfindest in diesem Cornelius, dann sollst du wissen, dass Gott bemüht ist, diese Grenze, die zwischen dir und ihm steht, die will er dir niederreißen. Er will dein Gebet erhören. Er arbeitet daran, dass du diese Wiedergeburt erlebst. Und weil Gott daran interessiert ist, Cornelius zum echten Glauben zu führen, arbeitet er an einen anderen Mann, schickt einen anderen Mann los, um diese Grenze bei Cornelius niederzureißen. Und das ist mein zweiter Punkt, dass ist der Petrus ein Diener, den Gott vorbereiten muss. Petrus, ein Diener, den Gott vorbereiten muss. Cornelius ist vorbereitet, Aber der Diener Gottes ist nicht vorbereitet. Das ist das große Dilemma. Erst einmal, und wir lesen nun gemeinsam weiter, ab Vers 9, Apostelgeschichte, Kapitel 9 bis Vers 35. Am folgenden Tag aber, während jene reisten und sich der Stadt näherten, übrigens zwischen Joppe, dort wo Petrus gerade war, und Caesarea, das sind ungefähr 50 Kilometer. Könnt ihr euch vorstellen, das war so Tagesreise, eineinhalb Tagesreisen weit. Am folgenden Tag aber, während jene reisten und sich der Stadt näherten, stieg Petrus um die sechste Stunde, das war zwölf Uhr Mittag, auf das Dach, um zu beten. Er wurde aber hungrig und verlangte zu essen. Auch hier, also zwischen dem, dass du Hunger hast und Essen bekommst, hat es etwas gedauert. Das ging nicht so, wie wir heute das machen, schnell in den Backofen oder Mikrowelle oder wie auch immer. Es war hier eine Zeit, die Petrus jetzt verbrachte. Das müssen wir immer vor Augen halten. Wenn sie ihm aber nach Essen verlangte, während sie ihm aber zubereiteten, kam eine Verzückung über ihn oder eine Vision. Und er sieht den Himmel geöffnet und ein Gefäß, gleich ein großen leinenden Tuch herabkommen, an vier Zipfeln auf die Erde herabgelassen. Darin waren allerlei vierfüßige und kriechende Tiere der Erde und Vögel des Himmels. Und eine Stimme erging an ihn, steh auf, Petrus schlachte und iss. Petrus aber sprach, keineswegs Herr, denn niemals habe ich irgendetwas Gemeines oder Unreines gegessen. Und wieder erging eine Stimme zum zweiten Mal an ihn, was Gott gereinigt hat, nenn du nicht gemein. Dies aber geschah dreimal und das Gefäß wurde sogleich hinaufgenommen in den Himmel. Als aber Petrus bei sich selbst in Verlegenheit war, was wohl diese Erscheinung bedeutete, die er gesehen hatte, siehe, da standen die Männer, die von Cornelius gesandt waren und Simons Haus erfragt hatten vor dem Tor. Und als sie gerufen hatten, erkundigten sie sich, ob Simon mit dem Beinamen Petrus dort herberge. Während aber Petrus über die Erscheinung nachsah, sprach der Geist zu ihm, siehe, Drei Männer suchen dich, steh aber auf, geh hinab und zieh mit ihnen, ohne irgend zu zweifeln, weil ich sie gesandt habe. Petrus aber ging zu den Männern hinab und sprach, siehe, ich bin's, den ihr sucht. Was ist die Ursache, weshalb ihr kommt? Sie aber sprachen Cornelius ein Hauptmann ein gerechter und gottesf Mann und der ein gutes Zeugnis hat vor der ganzen Nation der Juden ist von einem heiligen Engel g angewiesen worden dich in sein Haus holen zu lassen und Worte von dir zu hören. Als er sie nun hereingerufen hatte, beherbergte er sie. Am folgenden Tag aber machte er sich auf und zog mit ihnen fort, und einige der Brüder von Jopper gingen mit ihm. Und am nachfolgenden Tag kamen sie nach Caesarea. Cornelius aber, der seine Verwandten und nächsten Freunde zusammengerufen hatte, erwartete sie. Als es aber geschah, dass Petrus hineinkam, ging Cornelius ihm entgegen, fiel ihm zu Füßen und huldigte ihn. Petrus aber richtete ihn auf und sprach, steh auf, auch ich bin ein Mensch. Und während er sich mit ihm unterhielt, ging er hinein und findet viele versammelt. Und er sprach zu ihm, ihr wisst, wie unerlaubt es für einen jüdischen Mann ist, sich einem Fremdling anzuschließen oder zu ihm zu kommen. Und mir hat Gott gezeigt, keinen Menschen gemein oder unrein zu nennen. Darum kam ich auch ohne Widerrede, als ich geholt wurde. Ich frage nun, aus welchem Grund habt ihr mich holen lassen? Und Cornelius sprach, vor vier Tagen betete ich in meinem Haus, bis zu dieser der neunten Stunde und siehe, ein Mann stand vor mir in glänzendem Gewand und spricht, Cornelius, dein Gebet ist erhört und deiner Almosen ist gedacht worden vor Gott. Sende nun nach Joppe und lass Simon holen mit dem Beinamen Petrus. Dieser herbergt im Hause Simons eines Gerbers am Meer. Sofort nun sandte ich zu dir und du hast wohlgetan, dass du gekommen bist. Jetzt sind wir nun alle vor Gott zugegen, um alles zu hören, was dir vom Herrn aufgetragen ist. Erstmal bis hierher. Während Cornelius offen ist, muss Gott an Petrus arbeiten. Petrus, er liebt Jesus, Petrus predigt, Petrus ist mutig, er hat seinen Mut bewiesen, er hat vor den Ältesten in Jerusalem gepredigt, ohne auf die Konsequenzen zu achten. Petrus, ein mutiger Mann, der Jesus liebt und Jesus nachfolgt. Und dennoch hat er Grenzen in seinem Denken. Dennoch ist er in seinem Denken eingeschränkt. Dennoch ist da eine Grenze, die ihn daran hindert, den Auftrag, den Gott ihm gegeben hat. Wir erinnern uns, Apostelgeschichte 1, Vers 8, bis ans Ende der Welt zu gehen. Das ist irgendwie in Petrus seiner Gedankenwelt nicht drin. Soweit denkt er nicht. Und wir merken, wie diese Grenzen den Petrus daran hindern, seinen Auftrag auszuführen. Und deswegen arbeitet jetzt Gott mit Petrus. Gott muss diese Grenze, die Petrus hat, niederreißen, um im zweiten Schritt diesen Cornelius zu erreichen. Und Gott nutzt diese Gelegenheit, während Petrus oben auf dem Dach am Meer, sehr idyllischer Ort, wir könnten vielleicht auch sagen, das ist vielleicht so ein bisschen so eine Komfortzone, Wohlfühloase. Haus am Meer, das Essen wird zubereitet. Paulus, Entschuldigung, Petrus, er verschäftigt sich mit Beten und alles fühlt sich so gut an. Wir haben im letzten Text gelesen, dass er lange Zeit dort verweilte. Und Gott muss Petrus jetzt aus dieser Komfortzone herausholen. Und Gott benutzt die Situation. Petrus hat Hunger und jetzt kommt ein Leinentuch runter mit vielen unreinen Tieren. Und Gott sagt zu Petrus, iss. Und jetzt sehen wir, wie diese Denkblockade, die der Petrus hat, zum Vorschein kommt. Er sagt, Herr, wie soll ich essen? Das ist alles unrein. Ich habe noch nie sowas gegessen. Dreimal wiederholt Gott das. Petrus, schlachte und iss. Petrus, nein, Herr, wie kannst du sowas? Also das ist unrein, das habe ich noch nie gemacht, ich kann das nicht essen, sowas ist mir noch nie über den Weg gelaufen. Ich halte mich rein, ich werde das nicht anfassen. Und Petrus hat im Grunde ja auch recht gehabt, das war seine Prägung. In 3. Mose, Vers 20, da gibt Gott den Israeliten ein Gebot und unterscheidet Tiere in rein und unrein. Tiere, die sie essen durften und Tiere, die sie nicht essen durften. Der Gedanke, der dahinter war, dass die Israeliten sich von den Götzen der Nationen schützen sollten bzw. abgrenzen sollten. Deswegen gab es die Speisegebote. Und danach haben die Juden auch gelebt. Und das war auch in Petrus so tief verankert. Aber in Markus 7, Vers 19 hebt Jesus dieses Speisegebot auf.

Jesus hebt dieses Speisegebot auf, Markus 7, Vers 19, und da heißt es, denn es geht nichts in sein Herz hinein, also von außen das Essen, sondern das Essen geht in den Bauch und es geht in den Abort, in dem er so alle Speisen für rein erklärte. Im Neuen Testament für Christen gibt es keine Speisegebote mehr. Ihr dürft alles essen, Paulus sagt, wenn ihr dafür betet, dann wird das von Gott geheiligt und ihr dürft das mit gutem Gewissen essen. Aber irgendwie ist dieses Gebot bei Petrus nicht angekommen. Petrus hatte hier noch eine Denkblockade. Er hat das irgendwie nicht gehört, nicht verstanden, nicht wahrgenommen, dass Jesus alle Speisen für rein erklärt hat. Und wir merken an dieser Stelle, Petrus hat einen verengten Blick. Petrus aus seiner Tradition heraus, aus Geflogenheiten heraus, hat einen engen Blick. Und deswegen brauchen auch Christen Herzerweiterung. Deswegen brauchen auch Christen Herzerweiterung. Deswegen müssen auch bei Christen Grenzen fallen. und während Petrus über diese Dinge nachdachte, klopfte es unten an der Tür, die Männer, die drei Männer, die Gesandten von Cornelius kommen und stellt euch vor, jetzt kommt der Auftrag, Petrus ist noch nicht vorbereitet, Petrus hat es noch nicht geschnallt, der Mann steht auf dem Schlauch, der hat es nicht kapiert, was soll das? Und jetzt greift Gott ein, dass die Dinge hier nicht ganz aus dem Ruder laufen. Der Heilige Geist spricht zu Petrus. Bevor er runter geht, die Tür aufzumachen. Geh mit ihnen, ich habe sie gesandt. Geh mit ihnen, ich habe sie gesandt. Petrus versteht die Situation nicht. Er kapiert es einfach nicht. Er steht auf dem Schlauch, aber Gott hilft diesem Petrus. Gott schickt den Heiligen Geist und sagt, Petrus, geh mit ihnen. Du verstehst die Situation jetzt noch nicht. Aber geh mit ihnen, sei gehorsam. Und das ist dieser Punkt, der hier sehr auffällig ist. Petrus versteht es nicht, aber er gehorcht. Er gehorcht. Wisst ihr, wenn wir auf dem Schlauch stehen, wenn wir in unserem Denken Grenzen haben, dann ist das für Gott kein Problem. Für Gott ist es ein Problem, wenn wir ungehorsam sind. Wenn wir das, was die Bibel uns sagt, das, was wir verstanden haben, nicht tun. Wenn wir nicht gehorsam sind. Gott verurteilt nicht den Petrus, weil er die Situation noch nicht erblickt hat. Weil sein Denken einfach Grenzen hat. Das ist für Gott kein Problem. Das ist auch kein Problem, wenn du irgendwelche Grenzen in deinem Denken hast. Über Gott. Wie du über Gott denkst. Wie Gottes Wege ausschauen. Wie Gott mit Menschen arbeitet. was er alles dazu gebraucht, kannst du vielleicht nicht in deinen Kopf hineinbringen. Lass es dir gesagt sein, kein Problem. Mach dir deswegen keinen Kopf. Aber eins sollten wir lernen, Paulus macht sich auf. Paulus ist gehorsam, Entschuldigung, Petrus ist gehorsam. Und das sollte uns auch kennzeichnen, auch wenn wir Dinge nicht verstehen. Wir sollten gehen. Petrus geht mit ihnen. Und dann sagt er im Vers 28, dort heißt es, Gott hat mir gezeigt, keinen Menschen unrein oder unheilig zu nennen. Langsam dämmert das beim Petrus so ganz allmählich, was Gott ihm eigentlich sagen möchte. Und wir finden das auch später in dem Text, im Vers 34 bis 37, wir lesen das nachher, Gott sieht die Person nicht an. Petrus hatte in seinem Denken gehabt, okay, jetzt ist Jesus gekommen und das gilt für uns, die Juden. Das Evangelium ist nur für uns. Ein Jude durfte ja nicht mal mit den Menschen aus einem fremden Volk zu tun haben, geschweige denn in sein Haus zu gehen. Und Petrus braucht diese Grenzerweiterung. Petrus braucht diese Sicht, dass Gott die Person nicht ansieht. Dass es egal ist, woher du kommst, welche Kultur du hast, wie du ausschaust, wie du dich gibst, was für einen Charakter du hast, spielt bei Gott keine Rolle. Aber oft denken wir so. Oft denken wir in Schubladen, oft denken wir in Kategorien. Ach der, vielleicht will der ja gar nicht zu Jesus. Woher weißt du, wie Gott in ihm arbeitet, wie er ihn vorbereitet, ob er ein suchendes Herz hat? Wir kategorisieren Menschen nach dem Sehen. Und damit hatten die Menschen schon immer Probleme. Ein Prophet Gottes, der Samuel, den musste Gott sagen, ihr schaut auf das, was auf die Äußerlichkeiten, aber Gott schaut auf das Herz. Gott musste das dem Samuel beibringen. Und Gott muss das dem Petrus beibringen. Und vielleicht auch dir heute Morgen Gott sieht die Person nicht an Und Paulus f das aus in 1 Timotheus 2 Vers 4 Dort hei es Gott der will dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Weisheit kommen. Er will, dass alle Menschen gerettet werden. Der Auftrag in Apostelgeschichte 1, Vers 8 geht hin bis ans Ende der Welt. Das umschließt alle Nationen. In Matthäus 28, Vers 19, der Missionsauftrag, geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern. und tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Bei Petrus waren da Schranken aufgebaut. Das hat er irgendwie überhört, nicht wahrgenommen, wie auch immer. Gar kein Problem, aber Gott bereitet seinen Knecht vor. Gott sprengt unsere Schubladen. Dort, wo wir in Clustern denken, dort, wo wir eingeschränkt sind in unserem Denken, will Gott unsere Sicht öffnen. Gott will uns weite Herzen machen. Gott will die Grenzen abreißen in unserem Denken. Dort, wo wir Gott in seinem Handeln, in seinem Tun, Menschen zu retten und mit Menschen zu arbeiten, dass er diese Grenzen in uns niederreißt. Gott will zuerst unser Herz erweitern und dann will er Türen öffnen, wie wir Menschen erreichen können. Wie Gott Gemeinde baut. Wir haben oft eine eingeschränkte Sicht. Es sind Traditionen, es sind Lehren, die unser Leben oder lange Zeit in unserem Leben begleitet haben. Unsere Vorstellung, wie Gemeinde funktionieren muss. Und wenn du in einer bestimmten Art von Gemeinde aufwächst, dann hast du einfach diese Sicht. Und dann hast du Grenzen in deinem Denken. Aber ich möchte dir heute sagen, Gott ist viel größer. Gottes Gnade kennt keine Grenzen. Gott arbeitet mit allen unterschiedlichen Denominationen. Gott arbeitet mit so vielen unterschiedlichen Christen, mit so vielen unterschiedlichen Prägungen und Nationen, wie du es dir überhaupt nicht vorstellen kannst. Deine und meine Welt ist sehr stark begrenzt auf das, was wir persönlich in unserem kleinen Leben erfahren haben. Wie Gott wirkt, was wir wissen oder nicht wissen, wo wir Menschen annehmen oder wo wir Menschen auch verurteilen, weil sie anders leben, anders handeln. aber Gott zeigt uns in dieser Geschichte auf, wir müssen uns verändern lassen. Wir müssen die Grenzen, die wir haben, abreißen lassen. Und auch gerade letzte Woche auf den Bibeltagen, wenn wir davon reden, dass wir eine Gemeinde mit Mission sein wollen, eine Gemeinde, die auch die Außenstehenden sieht, müssen wir wahrscheinlich Prägungen, die uns geprägt haben, niederreißen lassen von Gott, unsere Grenzen erweitern lassen. Und es ist nicht einfach. Geschwister, es ist nicht einfach und ich kann einfach aus meinem eigenen Leben das ganz kurz als Zeugnis erzählen, auch in einer Brüdergemeinde groß geworden, so wie Brüdergemeinde eben ist, das was uns an dem Ort geprägt hat, mit allen positiven und negativen Dingen. Und ich weiß noch, wir sind in einen Hauskreis gekommen, da waren fünf Familien aus vier unterschiedlichen Gemeinden. Vier unterschiedliche Prägungen, vier unterschiedliche Auffassungen. Und ich kam da hin und sagte, hey, das ist doch ganz klar, das macht man so und so. Dann kam die, ja warum denn? Ja, warte mal, ich muss mal suchen. Gott ist viel größer. Das müssen wir uns sagen lassen. Weit größer über unser Denken hinaus. und wir müssen aufpassen, dass wir nicht in die gleiche Falle tappen wie Petrus. Herr, so haben wir es noch nie gemacht. Ja und, wenn du es bis jetzt so nicht gemacht hast, dann machst du es jetzt anders. Weil Gott am Wirken ist, weil seine Gnade keine Grenzen kennt. Deswegen sollen wir keine Menschen verurteilen. Petrus musste diese Lektion lernen und wir müssen es auch lernen vielleicht meidest du bestimmte Personen bestimmte Gruppen wo du denkst, nee, der Nachbar der will doch gar nichts von Jesus hören weißt du das? weißt du das, wo Gott arbeitet wo Gott ein vorbereitetes Herz hat Und vielleicht ist es heutzutage eher so, dass viele vorbereitete Herzen sind, aber die Diener Gottes nicht zubereitet sind. Dass wir uns vielleicht nicht vorbereiten haben lassen. Lasst uns offen sein, im Gehorsam zu leben und dort, wo wir auf dem Schlauch stehen, Gott zu bitten, dass er uns unsere Grenzen niederreißt. Erweitere mein Herz zeig mir wo ich deine Gnade zu klein mache wo ich zu klein von dir denke Wo ich dich in meinen Denken eingrenze Und hier brauchen wir alle Erweiterung Petrus wird zubereitet. Und so kommen wir zum dritten und letzten Punkt. Die Botschaft des Petrus. Jesus für alle Menschen. Lasst uns gemeinsam ab Vers 34 bis 44 lesen. Petrus aber öffnete den Mund und sprach, In Wahrheit begreife ich, dass Gott die Person nicht ansieht, sondern in jeder Nation ist, wer ihn fürchtet und Gerechtigkeit wird, wirkt ihn angenehm. Das Wort, das er den Söhnen Israel gesandt hat, ihn, indem er Frieden verkündigte durch Jesus Christus, dieser ist aller Herr. Kennt ihr die Sache, die angefangen von Galiläa durch ganz Judäa hin geschehen ist, nach der Taufe, die Johannes predigte? Jesus von Nazareth, wie Gott ihn mit heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging und wohltat und alle heilte, die von dem Teufel überwältigt waren. Denn Gott war mit ihm. Und wir sind Zeugen dessen, was er sowohl im Land der Juden als auch in Jerusalem getan hat. Den haben sie auch umgebracht, indem sie ihn an ein Holz hängten. Diesen hat Gott am dritten Tag auferweckt und ihn sichtbar werden lassen mit dem ganzen Volk. Nicht dem ganzen Volk, sondern den von Gott zuvor erwählten Zeugen. Uns, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben. nachdem er aus den Toten auferstanden war. Und er hat uns befohlen, dem Volk zu predigen und eindringlich zu bezeugen, dass er der von Gott verordnete Richter der Lebenden und der Toten ist. Diesen geben alle Propheten Zeugnis, dass jeder, der an ihn glaubt, Vergebung der Sünden empfängt durch seinen Namen. Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die das Wort hörten. Petrus zubereitet, er kommt zum Haus von Cornelius. Ich meine, er hatte den ganzen Tag Zeit gehabt, über die Dinge nachzudenken. Das ging nicht von jetzt auf gleich. 50 Kilometer zu Fuß, er hatte Zeit zum Grübeln. Und Petrus verstand, was nun dieses Tuch mit den unreinen Tieren zu bedeuten hatte. Plötzlich verstand Petrus, mein Auftrag ist, bis ans Ende der Welt zu gehen. Da ist jetzt dieser Heide, dieser Cornelius. Und er sagt, ey Leute, für mich ist das nicht einfach, jetzt in dein Haus hinein zu gehen. Das ist für mich nicht einfach, diese Grenze zu überschreiten. Niemals in meinem Leben habe ich was Unreines gegessen oder hatte Umgang mit einem Ungläubigen, mit einem Heiden. Aber Gott hat mir gezeigt. Gott hat mir gezeigt, dass keiner unrein ist. Es gibt keine unreinen Menschen. Es sind alle von dir geschaffen. Und jetzt geht er in dieses Haus. Ich weiß nicht, ob du das nachempfinden kannst. Was für eine Hürde, was da für eine Grenze in diesem Moment gefallen ist. Weil diese Grenze, die in diesem Augenblick fällt, das ist die Grenze, dass das Evangelium bis zu uns heute gekommen ist. Das ist diese erste Tür, die aufgeht und das Evangelium den Heiden verkündigt wird. Dieser Weg führt bis nach Herzbruck, über die letzten 2000 Jahre. Wenn Petrus gesagt hätte, es fällt mir einfach schwer, ich fühle mich einfach nicht danach, jetzt zu Cornelius zu gehen. Ich brauche noch ein bisschen Zeit, ich muss das verarbeiten. Aber es ist gehorsam. Und bevor wir ganz kurz auf diese Botschaft gehen, eine Sache möchte ich sagen. Die Zeiten ändern sich, Gemeinde ändert sich, die Menschen ändern sich, unser Lebensstil ändert sich. Und wir merken es ja, wie gravierend das geschieht. Allein wenn du die letzten 15 Jahre überlegst, was da alles geschehen ist. Unser Umgang mit den Menschen muss sich auch ändern. Die Form muss sich vielleicht ändern. Wir müssen Dinge anpassen. Wir müssen manches weglassen. Was sich aber nicht ändert, das ist die Botschaft. Form und Farbe können sich ändern, müssen sich auch ändern. Aber die Botschaft bleibt die gleiche. Und das möchte ich heute Morgen ausdrücklich sagen. Die Botschaft bleibt die gleiche. Und das sehen wir hier in diesem Text. Petrus sagt, wir sind Zeugen von dem, was Jesus getan hat. Wir waren drei Jahre mit ihm. Und dann kommt auch nachher dieser wichtige Satz, dass Jesus auferstanden ist. Dass das nicht ein toter Gott ist. Das ist ein lebendiger Gott. Wir haben mit ihm zusammen gegessen. Wir sind Zeugen dessen, was Jesus getan hat. Jesus ist von Gott gesandt Jesus hat Gutes getan hat Befreiung geschenkt dem Volk Israel Aber Jesus wurde gekreuzigt an deiner und meiner Stelle. Aber er ist auferweckt worden. Und dann sagt in Vers 42, Gott ist Richter der Lebendigen und der Toten. Und deswegen gilt, jeder, der an ihn glaubt, empfängt Vergebung der Sünden. Das ist dieser Kern vom Evangelium. Das ist wahrscheinlich nicht die ganze Predigt von Petrus. Das ist nur so ein kleiner Zusammenschnitt, den Lukas uns hier weitergeben möchte. Aber er möchte den Kern aufzeigen. Das ist der Kern. Jesus ist für dich gestorben und ist auferstanden. Und davon sind wir Zeugen. Und jeder, der an ihn glaubt, empfängt Vergebung der Sünden. Ob du Jude bist, ob du Heide bist oder Hauptmann bist, spielt keine Rolle. Ob du im Busch lebst, irgendein Einheimischer, ein Indianer oder in der Großstadt von Berlin, spielt keine Rolle, wer du bist, wie du geprägt bist, wie du lebst. Es gibt nur einen Weg und das zeigt Petrus jetzt auf. Egal, die ganze Welt wird gerufen. Aber sie wird zu einem Weg gerufen. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Das ist Jesus Christus. Jeder, der an ihn glaubt, empfängt Vergebung der Sünden. Das ist der eine Weg. Das ist die eine Botschaft, die niemals, niemals verändert werden darf. Und wenn wir hier sehen, dann merken wir das genau an diesem Punkt, wo Petrus das Evangelium verkündigt. Cornelius zum Glauben kommt. Während Petrus noch predigt, geschieht es, dass der Heilige Geist auf alle Zuhörer fällt. Und wir merken hier, es ist keine zweite Klasse von Menschen. Es gibt nicht die heiligen Juden, die Christen, die mit Jesus irgendwie gelaufen sind und dann gibt es eine Unterkategorie, das sind jetzt die, die aus dem Heidentum zum Glauben kommen. Nein, ein Gott, ein Geist, eine Gemeinde. Da gibt es keine religiösen Zäune, da gibt es nicht Unterschiede. Es gibt nur eine Gemeinde Gottes. Egal aus welcher Nation, egal woher du kommst, egal was dich geprägt hat, gibt eine einzige lebendige Gemeinde Gottes. Und dieses Evangelium gilt für alle Zeit. Überall. Das ist die Botschaft, die wir zu verkündigen haben. Nichts anderes. Im Kern müssen wir das verkündigen. Jesus ist für dich gestorben, ist auferstanden. Wenn du an ihn glaubst, dann empfängst du Vergebung der Sünden. Wir können nicht in jedem Gespräch immer sofort darauf zu sprechen kommen. Manchmal öffnen sich die Türen mehr, manchmal weniger. Manchmal muss man Beziehungen aufbauen. Alles ganz klar. Aber im Wesentlichen müssen wir zu diesem Punkt kommen. Und vielleicht gibt es Grenzen in deinem und meinem Leben, die fallen müssen. Auch die Grenze, dass es uns egal ist, wie es unseren Mitmenschen geht. Gott hat gesagt in Hesekiel 33, Vers 11, Gott hat keinen Gefallen am Tod des Sünders, sondern, dass er umkehre und lebe. Ist das dein Anliegen? Ist das unser Anliegen als Gemeinde? Und wir merken hier, wie Gott bestätigt, was Petrus predigt. Der Heilige Geist fällt auf seine Zuhörer. Und wir merken, wir können hier aus dieser Geschichte lernen, dass im Zentrum Jesus steht. Im Zentrum steht Jesus. Nicht unsere Tradition, nicht unsere Kultur, nicht unsere Leistung. Jesus allein rettet. Und das möchte ich auch uns und auch mir sagen, die wir, der größte Teil von uns der Gemeinde, in christlichen Kreisen groß geworden sind, uns diese Dinge geprägt haben? Was haben wir uns nicht über Formen, über Tradition, Kultur gestritten? Und es ist verkehrt. Es geht um Jesus allein. Das muss unser Anliegen sein. wir sehen auch, dass die Initiative bei Gott liegt Gott fängt an Gott schenkt diesem Cornelius dieses Suchen der Herz aber Gott reißt auch die Grenzen im Denken von Petrus nieder und so fügt er diese zwei Menschen zusammen Gott schenkt solche Begegnungen und Gott möchte auch dir solche Begegnungen schenken dass wir die Möglichkeit haben von Jesus Christus zu erzählen Diese Botschaft, die für alle gilt. Diese eine Botschaft, Jesus für alle. Zum Schluss sehen wir, dass die Apostelgeschichte 10 nicht mit einem Punkt endet, sondern sie endet mit einer geöffneten Tür. Gott führt suchende Menschen wie Cornelius mit einem vorbereiteten Boden wie Petrus zusammen,

Und seine Gnade fließt ohne Grenzen. Im Rückblick, wenn wir über die letzten 2000 Jahre blicken, so sehen wir, wie diese Grenzen gefallen sind. Wie auf der ganzen Welt es Christen gibt, wo es kein Land gibt, selbst wenn die Grenzen verschlossen sind, Nordkorea, wo die Gnade nicht hingekommen ist. Ich habe eine Statistik gelesen aus dem Jahr 2024, dass wir mittlerweile 3872 Bibelübersetzungen haben. Und die erste Grenze fiel in Apostelgeschichte 10. Das, was hier geschieht, das können wir wahrscheinlich nicht genügend ermessen, nicht genügend Gewicht beimessen. Diese Lektion, die Petrus gelernt hat, und ich wünschte, dass du und ich das auch lernen. Lasst uns beten, dass Gott die Grenzen dort, wo wir in unserem Denken eingeschränkt sind, dass er es niederreißt. Und das, was wir schon verstanden haben, dass wir im Gehorsam Gott gegenüber leben. Und Gott wird das segnen. Gott wird uns diese Gnade schenken und das auch in unserem Leben bewirken und die Grenzen niederreißen zu seiner Ehre. Amen. Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!

Zurück zum Podcast