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Ja, einen wunderschönen guten Morgen auch von meiner Seite aus. Wir befinden uns in der Predigtreihe Glaube, der rettet, Werke, die folgen. Heute die letzte Predigt dazu. Und wir haben die zwei vorangegangenen Predigten uns schon angeschaut. Allein durch Glauben ohne Werke gerettet. Und da haben wir uns Luther angeschaut. Luther, ein Mann, der sein Glauben sehr ernst genommen hat und versucht hat, durch seine eigene Frömmigkeit, durch seine eigene Gerechtigkeit, die Gerechtigkeit Gottes zu erreichen oder vor Gott richtig dazustehen. Gott was beweisen zu können, Gott was präsentieren zu können. Schau mal, ich bin doch gut, du musst mich retten. Und je mehr er versucht hat, vor Gott gut zu leben, was zu beweisen, ein guter Christ zu sein, Denn umso größer wurde seine Angst, weil er festgestellt hat, dass er dieser Gerechtigkeit Gottes nicht genügen kann. Dass er diese Gerechtigkeit Gottes nicht erarbeiten kann, nicht ableisten kann. Bis er eines Tages begriffen hat, als er Römer 1, Vers 17 gelesen hat, dass man sich diese Gerechtigkeit Gottes nur schenken lassen kann. Das war der Punkt allein durch Glauben ohne Werke gerettet. aus Gnade durch Glauben gerettet. Das war die erste Predigt. Letzten Sonntag haben wir uns dann angeschaut, Glaube, der lebt, werke als Frucht der Rettung. Echter Glaube wirkt sich in unserem Leben aus. Echter Glaube bleibt nicht folgenlos. Eine echte Bekehrung, eine echte Wiedergeburt bringt zwangsläufig ein verändertes Leben mit sich. Und es drückt sich dadurch aus, dass wir Werke tun. Wir haben uns letzten Sonntag auch die Reihenfolge angeschaut, dass wir erstmal gerettet werden, dann haben wir neues Leben, mit dem Ziel, gute Werke zu tun. Gott möchte, dass wir Gott verherrlichen durch unser Tun. die Werke, die wir tun, sollen Gott verherrlichen. Und Jakobus hat uns auf den Zahn gefühlt und hat gesagt, wenn dein Glaube keine Auswirkungen im Leben hat, dann ist das ein toter Glaube. Dann kannst du dir noch so lange einreden, dass du an den lebendigen Gott glaubst. Aber wenn in deinem Leben keine Früchte zu erkennen sind, dann ist das ein toter Glaube. Dann ist das ein theoretischer Glaube. Und dann reicht es nicht. Wir haben uns das angeschaut und wir haben uns das auch angeschaut oder drüber kurz gesprochen, wie wir das ja auch feststellen können. Was sind die Prüfkriterien, anhand dessen wir das in unserem Leben beurteilen können, ob unser Glaube wirklich echt ist. Und heute wollen wir zur letzten Predigt kommen, in dieser Predigtreihe. Werke zum Zeugnis vor den Menschen zur Verherrlichung Gottes. Und diese letzte Predigt, da werden wir nochmal auf die Werke eingehen. Warum sollen wir eigentlich Werke tun? Was hat Gott davon? Was will Gott damit bezwecken? Und wir werden sehen, es erfüllt eine doppelte Rolle, diese Werke, die wir tun. Und dann wollen wir unseren Blick auch nach vorne richten, auf die Ewigkeit, weil auch das in diesem ganzen Sachverhalt mit hineinspielt. Ich möchte so wie die letzten zwei Male auch heute ein Grundstatement vorausschicken. Heute ist es etwas schwieriger zu verstehen, aber ich hoffe darauf, dass der Heilige Geist uns während der Predigt die Dinge eröffnet, dass wir das zum Schluss auch besser verstehen können. Mein Grundstatement heute Morgen lautet, Werke sind das sichtbare Zeugnis von Menschen, nicht die Grundlage unseres Heils, aber der Maßstab unseres Lohns zur Ehre Gottes. Etwas sehr komprimiert alles, aber ich hoffe, dass wir das verstehen. Werke sind das sichtbare Zeugnis von Menschen, nicht die Grundlage unseres Heils, aber der Maßstab unseres Lohns zur Ehre Gottes. Lasst uns auch heute Morgen ein paar Bibelverse gemeinsam lesen. Wir wollen es langsam und bedacht lesen. Und dann wird sich auch schon einiges für uns auftun an Erkenntnis, was Gottes Wort zu diesem Thema sagt. Matthäus 5, Vers 16. Matthäus 5, Vers 16. So soll euer Licht leuchten vor den Menschen damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel verherrlichen 2. Korinther 5, Vers 10. 2. Korinther 5, Vers 10. Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl des Christus erscheinen und dann wird jeder den Lohn für das bekommen, was er in seinem Leben getan hat. Mag es nun gut oder schlecht gewesen sein. Römer 14, Vers 10 Römer 14, 10 Wir werden doch alle vor dem Richterstuhl Gottes gestellt werden. Und dann Vers 12 Also wird jeder von uns für sich selbst vor Gott Rechenschaft abzulegen haben. Und eine letzte Bibelstelle 2. Korinther 3, 11-15 2. Korinther 3, 11-15 Niemand kann ein anderes Fundament legen, außer dem, das längst gelegt ist, Jesus Christus. Ob aber jemand auf diesem Fundament Gold, Silber oder wertvolle Steine verbaut, oder nur Holz, Heu und Stroh, das wird der Tag des Gerichts durch Feuer offenbar machen. Denn das Werk jedes Einzelnen wird im Feuer auf seine Qualität geprüft, hält das, was er auf das Fundament gebaut hat. Dem Feuerstand wird er belohnt. Wenn es verbrennt, wird er Schaden zu tragen haben. Er selbst wird zwar gerettet werden, aber so wie jemand, den man aus dem Feuer reißt. Mein erster Gedanke heute Morgen, Werke zur Ehre Gottes. Werke zur Ehre Gottes. Und die Bibel macht eindeutig klar, gute Werke sind ein wichtiger Teil unseres Lebens zur Ehre Gottes. Es gehört zum Christsein dazu. Und wir haben uns in der letzten Predigt, letzten Sonntag, Epheser 2, Vers 10 angeschaut. Dort heißt es, denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen. Das ist unsere Berufung, das ist unser Ziel als Christen, dass wir Gott verherrlichten durch unsere Werke. Und ich möchte jetzt den Bogen zur ersten Predigt spannen, weil da haben wir eine Wahrheit über uns kennengelernt, wo diese Wahrheit verloren gegangen ist. In Römer 3, Vers 23, dort haben wir uns vor Augen geführt, da heißt es, sie sind allesamt Sünder und am Mangeln der Herrlichkeit Gottes. Das ist unsere Ausgangslage. Gott hat uns geschaffen, dass wir durch unser Leben Gott die Ehre geben. Das war das Ziel, als Gott uns geschaffen hat. Nun haben wir das große Problem, dass dann der Sündenfall kam, der Garten Eden, Adam und Eva, wo die Menschen in Sünde gefallen sind und dieses Ziel, wozu Gott dich und mich eigentlich geschaffen hat, nicht mehr erreichen können. Wir sündige Menschen, wir können nicht mehr so leben, dass Gott die Ehre bekommt, die ihm zusteht. Weil wir ein sündiges, verdorbenes Herz haben. Weil unser Charakter verdorben ist. Weil wir tief gefallen sind, wir sind darauf eingegangen. Der Mensch schafft es nicht mehr aus eigener Kraft so zu leben, dass Gott verherrlicht wird. Aber das ist deine Berufung. Das ist deine Berufung, das ist meine Berufung. Wir sind einfach dazu verkommen, dass wir einfach unsere eigenen Ziele verfolgen, unser eigenes Ich in den Mittelpunkt stellen, dass wir nur noch zu unserer eigenen Ehre leben und nicht mehr zur Ehre Gottes. Und hier sehen wir die höchste Berufung, die wir Menschen eigentlich haben Und wir sehen im gleichen Atemzug, wie wir diese Berufung durch die Sünde verfehlen. Dass wir zur Ehre Gottes leben sollen, da gibt es ganz viele Bibelstellen, die uns dazu aufrufen. Römer 11, Vers 36, ich lese es euch vor, drückt es sehr theologisch aus. Gott ist es, von dem alles kommt, durch den alles besteht und dem alles sein Ziel hat. Ihm gebührt die Ehre für immer und ewig. Amen. Paulus bricht es an einer anderen Stelle ganz einfach runter für den Alltag. Wie sollen wir jetzt leben? Wie sollen wir jetzt diesen theologischen Konstrukt, das alles seinen Ziel in Christus hat, in Gott hat, wie sollen wir das leben? In 1. Korinther 10, Vers 31, da sagt Paulus ganz einfach, Was immer ihr tut ob ihr esst oder trinkt oder was es auch sei verhaltet euch so dass Gott dadurch geehrt wird Eigentlich ist das ganz einfach oder Ist das so schwer Es ist nicht schwer und dennoch schaffen wir es nicht Wir schaffen es einfach nicht, weil unser Charakter verdorben ist. Im Westministerbekenntnis Artikel 1 heißt es, das höchste Ziel des Menschen ist es, Gott zu verherrlichen und sich an ihm zu erfreuen. Das ist zusammengefasst, was die Bibel von dir und von mir möchte. Das höchste Ziel des Menschen ist es, Gott zu verherrlichen und sich an ihm zu erfreuen. Und wir tun uns einfach schwer damit, weil wir so weit von Gott weg sind. Das, was wir nicht mehr schaffen, dazu ist Jesus gekommen. Durch Jesus Christus wird das möglich, was wir aus eigener Kraft nicht mehr schaffen. Jesus Christus kam in diese Welt, hat uns errettet mit dem Ziel, dass wir Gott die Ehre geben können. Er rettet uns, er erneuert uns, damit wir wieder zur Ehre Gottes leben können. Und wir sehen, wie Jesus selbst diese zwei Dinge, Errettung, gute Werke und Verherrlichung Gottes, in einem Satz zusammenfügt. Wir haben vorhin Matthäus 5, Vers 16 gelesen. Dort sagt Jesus, so soll euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen. Wir sollen gute Werke tun, die sichtbar sind, die gesehen werden im Alltag und dann dieser Nachsatz und euren Vater im Himmel verherrlichen. Merkt ihr diese Kombination? Merkt ihr, wie diese Zahnräder ineinander greifen? Wir sind geschaffen mit diesem Ziel Gott zu verherrlichen. Aus eigener Kraft schaffst du es nicht. Deswegen erneuert dich Jesus. Und jetzt sagt er, lebe es so, bring gute Werke, die Gott im Himmel verherrlichen. Und Matthäus 5, Vers 16, dort sagt Jesus, man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einem Scheffel, sondern auf dem Leuchter. So soll euer Licht leuchten vor den Leuten. Dein Glaube soll sichtbar werden. Dein Glaube soll im Alltag Gott widerspiegeln. Dein ganzes Leben, Essen oder Trinken, Schlafen, Aufstehen, Arbeiten, Ruhen, Freizeit, alles was du tust, soll Gott die Ehre geben. Und hier müssen wir nun ein bisschen genauer hinschauen. Was sind denn diese guten Werke? Und ein sehr aufmerksamer Beobachter hat mir Rückmeldungen letzte Woche nach der Predigt gegeben und hat gesagt, Mensch, da fehlt doch noch was. Die guten Werke, das ist, du hast darüber gesprochen, dass ein Christ gute Werke, dass gute Werke die Folge seines Glaubens sind, der zwingende Beweis. Aber woher kommen diese guten Werke? Und jetzt möchte ich kurz darauf eingehen. Frucht und Werke, die Bibel unterscheidet das, es sind zwei unterschiedliche Sachen. Frucht und Werke, die Bibel unterscheidet das, aber auf der anderen Seite gehen sie trotzdem Hand in Hand. Das sind zwei unterschiedliche Sachen, die in uns passieren. Abläufe, die stattfinden und dennoch sind sie im praktischen Leben nicht zu unterscheiden. Werke, so wie wir es letzte Woche eingeschaut haben, Epheser 2, Vers 9 und 10, beschreiben menschliche Leistungen, oft im Blick auf eigene Anstrengungen, Gesetzeserfüllung oder persönliche Gerechtigkeit. Sie können auch aus eigener Kraft geschehen und sind daher nicht die Grundlage der Rechtfertigung. Du kannst nicht gute Werke tun und dir damit vor Gottwasser arbeiten. Aber wenn aus deinem lebendigen, echten Glauben zu Christus, wo du verändert wirst, gute Werke tust, Titus hat es gesagt, wir brennen darauf, gute Werke zu tun. dann sind das diese Werke gemeint, die, die du aus eigener Kraft tust, zu Ehre Gottes, aus Dankbarkeit heraus. Nicht, weil du Gott irgendwas bringen möchtest, sondern weil du trotzdem mit leeren Händen vor Gott kommst. Aber dann spricht die Bibel auch noch von Frucht in unserem Leben und spricht auch davon, dass die Frucht in unserem Leben zunehmen soll. Es soll sich mehren, es soll mehr werden. Und da f euch sicherlich Galater 5 Vers 22 ein wo die Frucht des Geistes beschrieben wird Friede Freude Langmut Geduld Freundlichkeit Das sind alles Dinge die Gott in uns hineingelegt hat als wir zum Glauben gekommen sind und die Gestalt in uns annehmen die wachsen Wir sind sozusagen organisch mit Christus verbunden und wenn du zum Glauben kommst, dann sät Gott diesen Samen in dein Leben hinein und diese Pflanze fängt an zu wachsen und diese Pflanze trägt dann Früchte, Liebe, Geduld, Barmherzigkeit und so weiter. Und diese Frucht, die dort entsteht, die wirkt zusammen mit den Werken und es äußert sich in deinem Leben. Nach Epheser 2, Vers 10 sind gute Werke die Folge echter Frucht. Weil Gott dich verändert hat, bist du nun in der Lage, gute Werke zu tun, das ein Mensch von sich aus gar nicht tun kann. Der Gläubige tut gute Werke, weil er ein neues Leben empfangen hat. Und in diesem Sinne führt Frucht und gute Werke dazu, dass wir Gott verherrlichen. Dass Gott die Ehre bekommt. Es sind zwei Dinge, die in uns ineinander greifen. Aber letztendlich ist die Auswirkung dessen, dass wir zur Ehre Gottes leben. Und Jesus unterstreicht das in Johannes 15, wo er sagt, ohne mich könnt ihr nichts Gutes tun. Deswegen sagt er auch, bleibt in mir. Und wenn ihr in mir bleibt, dann könnt ihr gute Frucht bringen. Und er sagt auch weiter, wenn jemand gute Frucht bringt, so reinige ich ihn. Ich arbeite mit ihm, damit diese Frucht in ihm noch mehr Gestalt annimmt. Dass sich diese Frucht dann letztendlich auch in guten Werken zeigt. Johannes 15 sagt, Jesus jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Merk dir hier wieder, wie Jesus an dir, an deinem Leben arbeiten möchte, dass du noch mehr gute Früchte bringst, mit dem Ziel, Gott zu verherrlichen. und die Frucht, die organisch in uns wächst, weil wir mit Christus verbunden sind und die guten Werke, die Gott zuvor schon vorbereitet hat für jeden Einzelnen von uns, wenn wir in diesen wandeln, verherrlichen wir Gott. Wir geben ihm die Ehre. Und dieses Reinigen, damit wir wachsen, das geschieht in unserem Leben oft in Zeiten, die nicht einfach sind. Geistlicher Wachstum findet oft in Zeiten statt, die schwer sind. Es sind die schweren Momente des Lebens, wo wir verändert werden, wo diese Frucht weiter wächst, wo der Weinstock beschnitten wird. Und warum macht das Jesus? Dass wir noch mehr Geduld lernen. dass wir mehr Liebe in uns entwickeln, dass wir mehr glauben, dass uns seine Abhängigkeit zu ihm noch deutlicher wird, dass wir das verstehen, nicht unsere Kraft, nicht das, was du aufbringen kannst, zählt vor Gott, überhaupt nicht, sondern das, was er in dir wirkt. Deswegen diese Zusammenfassung zum ersten Punkt. Gute Werke retten uns nicht, aber sie machen sichtbar, dass wir gerettet sind. Sie sind das erkennbare Ereignis eines veränderten Lebens zum Zeugnis vor den Menschen und zur Verherrlichung Gottes. Und deswegen sind wir aufgefordert, gute Werke zu tun. Mein zweiter Gedanke heute Morgen lautet Prüfung der Werke vor Christus. Jetzt lebst du dein Leben und es kommt einmal der Tag, da wir von dieser Erde gehen werden. Und wir vor Christus erscheinen werden. und dann wird all dein Tun, all das, was du gelebt hast, vor Gott bewertet. Es wird geprüft, ob deine Werke, ob dein Glaube, wie du gelebt hast, die Werke, die du gemacht hast, die du getan hast, ob sie echt waren. Es wird geprüft. Und dieses Prüfen, dieses Gericht, Und dieser Richterstuhl Christi, so heißt es in 2. Korinther 15,
Vers 10, wir haben es eingangs gelesen, denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden. Und Paulus sagt in Römer 14, Vers 2, so wird nun jeder für sich selbst vor Gott Rechenschaft ablegen. Das ist kein Gericht über Gnade oder ewiges Leben oder ewige Verdammnis, sondern es geht darum, dass du als Christ, als Gläubiger vor Gott offenbart wirst. Dass dein Tun vor Gott offenbart wird. Es ist kein Gericht zur Verdammnis, sondern es ist ein Gericht, um deine Werke offen zu legen. Ob sie echt waren, ob sie gut waren. Und eines Tages musst du und ich Rechenschaft darüber ablegen, wie wir in diesem Leben gelebt haben. Nochmal, dieses Gericht richtet sich nicht an Ungläubige, sondern an Gerettete. Es ist kein Gericht zur Verdammnis, denn diese hat Christus bereits für uns getragen. Wir haben in der ersten Predigt darüber gesprochen, wenn du an Jesus Christus glaubst, dann wäscht er deine Seele rein. Dann schenkt Gott dir durch Christus die Gerechtigkeit Gottes. Die hast du. wenn du an Christus glaubst, dann ist das ein Moment, wo Gott dir die Wiedergeburt schenkt, wo du aus Neuem geboren wirst, aus Gott geboren bist, wo du eine reine Seele hast, wo du juristisch vor Gott richtig stehend dastehst, wo dich niemand mehr verklagen kann. Und das steht für alle Ewigkeit fest, das wird nicht mehr in Zweifel gezogen. Römer 8, Vers 1, so gibt es nun keine Verdammnis mehr für die, die in Christus Jesus sind. Es gibt keine Verdammnis mehr. Aber dieser Richterstuhl Christi offenbart, wie wir gelebt haben. Er offenbart, ob unser Glaube sich wirklich im Alltag geäußert hat, ob wir Gott die Ehre gegeben haben. Es geht um die Frage, wie du dein Christsein gelebt hast. Und Augustinus bringt es sehr gut auf den Punkt. Ein Zitat von ihm. Gott richtet nicht, um dich zu verlieren. Das haben wir geklärt. Das ist am Kreuz geschehen. Sondern um dich ans Licht zu bringen. Um dich ans Licht zu bringen, dass du offenbar wirst vor Christus. An diesem Punkt müssen wir nun beachten, was Paulus sagt und zu diesem Sachverhalt erklärt. In 1. Korinther 3, Vers 11, da sagt er, einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, Jesus Christus. Wir müssen festhalten, dass alles mit Jesus Christus beginnt. Jesus Christus ist das Fundament, worauf du dein Leben baust. Das ist erstmal der Glaube, worauf dein Glaube ruht, ruhen darf. Und jetzt ist die Frage, was hast du auf dieses Fundament gebaut? Alles beginnt und steht auf Christus, nicht auf deiner eigenen Leistung, nicht auf deinen Werken, nicht das, was du vorbringen kannst. Das spielt hier gar keine Rolle. Erst einmal ist hier ein Fundament, was Jesus Christus heißt. Aber nun entscheidet sich die Frage, wie leben wir, was bauen wir auf dieses Fundament? Und Paulus führt es aus, man kann nämlich unterschiedlich bauen. Man kann als Christ, du als Geretteter, kannst ganz unterschiedliche Baumaterialien verwenden, wie du dein Leben gestaltest. Ob das dieses Ziel, Gott zu verherrlichen, wirklich gedient hat oder eben nicht. Und Paulus bringt es wirklich sehr eindrücklich auf den Punkt. Paulus sagt, du kannst mit Gold, Silber und Edelsteinen bauen, Materialien, die bleibenden Wert haben, die nicht zerstörbar sind. Und auf der anderen Seite gibt es andere Materialien, Holz, Heu und Stroh. die sind vergänglich. Die verbrennen im Ofen. Das wissen wir alle sehr genau. Mit was baust du? Was benutzt du in deinem Leben? Welche Materialien ziehst du dir zum Bau deines Lebens heran? Wertvolle Materialien. Materialien, die bleiben oder Dinge, die einfach verbrennen. Und wenn wir darüber sprechen, ist mir bewusst, das ist hier ein Bild, was Paulus verwendet. In unserem Leben ganz praktisch im Alltag ausgedr hei es es geht dabei nicht um Gr nicht um Sichtbarkeit nicht um Erfolg nicht um das was du darbieten kannst nicht das was von menschlichen Augen sichtbar ist Nicht diese Dinge meint Paulus mit Gold, Silber und Edelsteinen. Was sind denn diese Gold, Silber und Edelsteine im geistlichen Sinne? Es ist unsere Motivation zu Christus hin. Warum tust du, was du tust? Es ist unsere Treue Christus gegenüber. Im Großen und in kleinen Dingen. Dort, wo dich vielleicht niemand sieht, folgst du Gott treu. Das sind diese bleibenden Materialien, die nicht vergehen. Es ist dein Gehorsam Christus gegenüber. Das, was du verstanden hast aus seinem Wort, das, was er von dir möchte, gehorchst du dem willig. Gold, Silber, Edelsteine Deine Motivation, deine Treue, dein Gehorsam Christus gegenüber Und in all diesen Dingen möchte ich noch ein Zitat von Ja, hier habe ich es nochmal Also Motivation, Treue und Gehorsam Das ist das, was Gott bewertet Das ist das, was bleibenden Wert hat wenn du es aufs Fundament von Christus baust. Und Martin Luther, Entschuldigung, da fehlt deine Seite. Nee, doch, da unten. Martin Luther hat einen sehr guten Zitat gebracht diesbezüglich. Er sagt, Gott sieht weniger auf das Werk, also das, was äußerlich sichtbar vor unseren Menschen dasteht, sondern, also Gott sieht weniger auf das Werk als auf das Herz, das im Werk schlägt. Und das sind diese drei Sachen. Motivation, Treue und Gehorsam. Luther sagt dann auch zugleich, alles, was ohne Christus gebaut wird, mag glänzen, aber es hält nicht. Und Leute, das ist ein ganz, eine ernste Sache, weil viele Christen vieles gebaut haben und es sah so gut aus. Es mag glänzen vor unseren Augen, aber Gott sieht das Herz an. Wenn ihr die evangelikalkristliche Szene, einfach kompliziert heute Morgen, Nachtschicht hat seine Spuren hinterlassen. Dann tut es weh, wo Menschen Jahrzehnte gepredigt haben, Großes gebaut haben und dann gefallen sind. Wo sich Dinge herausgestellt haben, dass das nicht echt war. Gerade gestern eine Sache die man mitbekommen hat, ein Rundbrief nenne ich mal, wo ein Prediger auch gesagt hat, ja, ich habe gedient, aber da waren Dinge, die waren nicht in Ordnung in meinem Leben und ich möchte von meinem Dienst zurücktreten. Das ist ehrlich, das ist aufrichtig. Respekt, wenn man so einen hohen Stellenwert vor Christus hat. Aber wie viele bauen, weil es gut ausschaut, aber die Motivation, die Treue, Der Gehorsam passt nicht. Gott sieht weniger auf das Werk als auf das Herz, das im Werk schlägt. Deswegen ist diese Aufforderung hier, Gold, Silbe und Edelsteine zu bauen, an dich nicht. Bau was Großes, dass die Menschen was sehen können, dass du irgendwas vorweisen kannst. Überhaupt nicht. Sondern Gott sieht auf das Herz, auf dein Herz. Das, was er dir an Gaben, Befähigungen, was er dir Kraft und Energie gegeben hat. In diesem Maßstab sollst du Gott dienen. Und das kann ganz unterschiedlich ausschauen. Das ist für dich ein ganz anderer Rahmen wie für mich. Das ist völlig unabhängig, ob du jetzt im Stuhl dort sitzt und zuhörst, irgendein Dienst verrichtest, was nicht offensichtlich ist oder wie für mich vielleicht gerade eben, wie ich predige. Gott sieht nicht auf das, worauf wir Menschen achten, auf die großen Auswirkungen, Sondern Gott prüft dein Herz in all diesen Dingen. Und Gott prüft mein Herz. Mit welcher Einstellung, mit welcher Motivation tun wir das? Deswegen bitte ich euch auch, dass wir hier aufpassen, dass wir uns nicht vergleichen. Nicht den Maßstab von anderen übernehmen. Nicht nach links gucken und denken, boah, der hat einen Palast hingebaut. Gott hat ihm vielleicht viel mehr Energie und Kraft gegeben Viel mehr mentale Power gegeben um Dinge voranzubringen im Reich Gottes und das ist gut so Und daf wollen wir dankbar sein Aber achte auf dein Herz. Das, was Gott dir gegeben hat, das, was Gott in dir bewirken möchte. Es kommt der Tag, da werden diese Werke geprüft. Es wird offenbar, was wir dahin gebaut haben. Der Richterstuhl Christi verfolgt dabei ein klares Ziel. Er dient zur Offenbarung dessen, was echt war. Aber wir werden an diesem Richterstuhl Christi auch gereinigt. All das, was nicht ganz einfach gesagt in den Himmelreich passt, das muss verbrannt werden. Übertrieben gesagt, die Schlacke, die in deinem und meinem Leben noch da ist, das muss weg. weil Gott ein dreimal heiliger Gott ist. Da passt nichts Selbstbezogenes hinein. Da muss alles rein sein. Aber dann zeigt die Bibel uns auch eine große Wahrheit auf. Das ist mein letzter Gedanke heute Morgen. Lohn auf Grundlage der Werke. Gott wird dich belohnen. Gott wird dich belohnen. Das ist nicht einfach so, dass er sagt, ihr seid meine Knechte, jetzt macht ihr irgendwas und dann zum Schluss gibt es vielleicht einen Handshake und vielen Dank. Nein, Gott wird dich so reich belohnen, das kannst du dir gar nicht vorstellen. Jedes Werk, was du baust, jedes Stein, was du auf das Fundament Christus gelegt hast, im Glauben und Vertrauen, wird Gott belohnen. Und die Bibel spricht so eindeutig darüber. In Hebräer 11, Vers 6 sagt er, ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen. Wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass es ihn gibt und dass er die belohnt, die ihn aufrichtig suchen. Auch Paulus schreibt davon, so heißt es, wenn jemand das Werk bleibt, so wird der Lohn empfangen. Und dieser Lohn richtet sich an Gläubige, an dich und mich, an wiedergeborene Christen. Gott wird dich belohnen. Du arbeitest nicht umsonst. Oft haben wir den Eindruck. Oft leben wir in einer Welt, in einer gefallenen Welt, in einer verdorbenen Welt. So wie Asaf auch in Psalm 77 sagt, er sieht den Ungerechten und denkt sich, der betrügt und bescheißt und alles gelingt in dem Leben. Für was halte ich mich denn an Gott? Warum bin ich denn ehrlich? Und ich fahre hier nur Nachteile ein in dieser Welt. Lohnt es sich, Christus zu folgen? Ich weiß nicht, ob du dir diese Frage gestellt hast, aber ich stelle sie mir immer wieder. Lohnt es sich, Christus zu folgen? Und hier ist die Antwort. Gott sagt, ich werde dich überreich belohnen. Kannst du dir gar nicht ausmalen. Ich werde dich so sehr belohnen und ich weiß nicht, ob du dich freust, wenn du am Monatsende Gehalt bekommst. Das ist ein kleiner Vorgeschmack. Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was kommen wird. Wie Gott dich belohnen wird für deine Treue, für deine Hingabe, für dein Gehorsam, für deine Werke. Und wenn es hier um Lohn geht, dann müssen wir nochmal darauf achten und unterscheiden, dass die Bibel diesen Lohn nicht im Sinnvoll Verdienst ansieht, so wie wir das verstehen. Jetzt haben wir was geleistet, jetzt werden wir dafür belohnt. sicherlich auch ein Stück weit, aber vielmehr geht es darum, was Augustinus hier sagt, wenn Gott deine Werke belohnt, dann krönt er seine eigenen Gaben. Wenn Gott dich belohnt, dann krönt er seine eigenen Gaben. In der ersten Predigt haben wir gesagt, wir können Gott nichts bringen. Wir können nur mit leeren Händen kommen. Also muss Gott alles machen, von Anfang an, von Anfang der Rettung Bis dahin, dass wir Gott verherrlichen, muss Gott in uns wirken. Das ist alles, was Gott in dich hineingelegt hat. Das ist seine Gabe in Jesus Christus. Das sind seine Befähigungen, Gaben, die er dir gegeben hat. Das ist die Kraft, die er dir gibt, damit du Gott verherrlichen kannst. Gott gibt dir alles und dann wirkst du vor Gott und dann stehst du eines Tages vor Gott und dann wird dich Gott belohnen für das, was er in deinem Leben gewirkt hat. Ist das nicht genial? Ist das nicht genial? Ist das nicht Aufforderung, uns wirklich Gott hinzugeben? Nicht aus Druck heraus, nicht, dass du irgendwas leisten musst, nein, aus einem ruhenden Herzen Christus heraus. Weil es sich wirklich lohnt. Weil es sich wirklich lohnt. Werke retten nicht, sondern die Rettung bringt Werke hervor. Und diese Werke werden bewertet und werden belohnt Gott will dich belohnen Es geht nicht darum was wir aus eigener Kraft machen k was du machst, sondern es geht darum, was Christus in deinem Leben macht. Und Gott will das belohnen. Paulus will uns noch eine ernste Wahrheit hier mitgeben. Er schreibt nämlich im gleichen Atemzug, In 1. Korinther 3, Vers 15, wenn du durchs Feuer geprüft wirst und all das, was du auf Christus gebaut hast, auf dieses Fundament, aus Holz, Heu und Stroh waren, dann wird es verbrennen. Er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer. Das ist ein erschütterlicher Gedanke. Du kannst heute Morgen hier sein und auf das Fundament Christus Holz, Heu und Stroh bauen. Es geht. Es ist möglich. Und dann kommt dieser Tag, wo alles offenbaren wird, wo Feuer an deinem Haus gelegt wird. Tja, und da wird so mancher Haus abbrennen. Aber eine Sache wird bleiben, das Fundament. Das Fundament Christus, die erste Predigt. Wenn das da ist, dann bist du gerettet. Dann stehst du vor Gott mit leeren Händen. Dann kann dich Gott nicht belohnen. Weil du nichts hast, aber du bist gerettet. Ein Mensch kann gerettet sein, aber mit leeren Händen vor Gott stehen. Es ist ein Verlust, aber kein Verdammnis. Und die Bibel zeigt uns dafür ein Beispiel auf, wie das im Leben eines Christen aussehen kann. Wie dieses Prinzip wirklich uns vor Augen gemalt wird. Und das ist so eindrücksam, im Leben vom Lot zu sehen. Ein gerechter Mann. Aber am Ende seines Lebens müssen wir sagen, dass sein Leben fruchtlos war. Ja, er hat geglaubt, gar keine Frage. Aber sein Leben blieb ohne Frucht. Und wenn Paulus das hier schreibt, dann ist das keine Drohung. dann ist das nicht, ja jetzt achte bloß drauf und tu und mach. Sondern das ist ein liebevoller Weckruf für dich, heute für Gott zu wirken. Denk an die letzten drei Predigten. Nicht aus deiner eigenen Kraft heraus, sondern auf das Fundament Christus. Ein Leben mit Ewigkeitsfokus bedeutet, wer für Christus lebt, lebt nicht vergeblich. Wer für Christus lebt, lebt nicht vergeblich. Und es ist ein Ziel, worauf wir hinarbeiten wollen, dürfen. Das ist dieser letzte Ausspruch. Entschuldigung. Ah, hier bin ich. Tut mir leid. Das Ziel ist klar. Recht so du, guter und treuer gerecht. Auch hier heißt es nicht, du erfolgreicher Knecht. Was du alles geleistet hast im Leben, ja Hut ab, überhaupt nicht. Recht so, du guter und treuer Knecht. Die Frage ist, bist du treu in dem, was Gott dir anvertraut hat? Willst du das einmal vor Gott hören? Gut so, du treuer Knecht. Das ist der Schlüssel. Es geht um unsere Treue zu Christus. Lasst euch das Ansporn für euer Leben sein. Auch für mich, auch für uns als Gemeinde. Ich möchte zum Schluss dieser Reihe kommen. Glaube, der rettet und werke die Folgen. Ein Thema, das nicht nur aus der Kirchengeschichte heraus gewachsen ist, eine theoretische Größe abbildet, sondern das ist ein Thema, worüber du dir absolut im Klaren sein musst. Weil dein Seelenheil davon abhängt. Deine Ruhe in Christus davon abhängt, dass du weißt, was Christus für dich getan hat. Und dann kannst du auch ganz anders aus Christus heraus leben. Aber auch, dass wir das sehen in der Bibel, echter Glaube wirkt echte Frucht. Echter Glaube bleibt nicht fruchtleer. es hat Auswirkungen in unserem Leben. Und das nicht einfach so zum Selbstzweck, sondern wir haben heute gesehen, dass unsere Werke, die Frucht und die Werke, die wir tun, ein Ziel haben. Dass wir vor den Menschen ein Zeugnis sind. Und dass wir dadurch Gott vererlichen. Die Geschichte von Martin Luther ist nicht einfach nur Kirchengeschichte. es ist ein Spiegel unserer eigenen Herzen. Dass irgendwo in uns Menschen so tief drin steckt, reicht es? Die Angst
dass es nicht reicht, die Unsicherheit, ob unser Glaube genügt. Und manchmal die Frage, bin ich auch angenommen, wenn wir gerade in Sünde fallen? Bin ich wirklich angenommen? Kann ich vor Gott treten? Und Luther fand Frieden nicht, indem er mehr tat, sondern indem er aufhörte, sich selbst zu vertrauen und anfing, Christus zu vertrauen. Und das ist diese Botschaft. Hier setzt das Evangelium ein, nicht bei unserem Tun, sondern bei Gottes Handeln, nicht bei unserer Treue, sondern bei Christi Treue, nicht bei unseren Werken, sondern beim Christi vollkommenen Werk, was er für uns am Kreuz getan hat. Der rettende Glaube ist kein schwacher Ersatz für Werke. Er ist die Ursprung Werke retten nicht aber gerettete Menschen leben und wirken zur Ehre Gottes Und aus einem in Christus ruhenden Herzen entstehen schlie Werke die Bestand haben Und zum Abschluss dieser Predigtreihe wünsche ich dir eine Sache. Dass dein Leben in allem, was du tust, was du sagst und was du bist, Christus ehrt. dass Christus geehrt wird durch sein Leben. Lasst uns zum Abschluss ein Lied singen, das auch den Kerngedanken in der Reformation getragen hat, mit durch Martin Luther bewirkt, allein zur Ehre Gottes. Soli Deo Gloria. Amen. Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!