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Ja, ich möchte euch auch ganz herzlich begrüßen zum Gottesdienst und jetzt auch zur Predigt und wir wollen heute fortfahren in dieser Themenreihe, in der wir drin sind. Glaube, der rettet und Werke, die folgen. Die, die die erste Predigt noch nicht gehört haben, bitte hört es nach. Die Predigten bauen aufeinander auf. Ansonsten kann man wahrscheinlich gewisse Aussagen missverstehen. Die gehören in diesen Komplex zusammen, dieser drei Predigten. Dann gibt es auch ein rundes Bild. Könnt ihr auf YouTube oder auf sonstigen Spotify und sonstigen Social-Media-Kanäle nachhören. Das letzte Mal haben wir uns mit dem Untertitel oder mit dem Thema beschäftigt, allein durch Glauben ohne Werke gerettet. Und da haben wir uns das Beispiel von Martin Luther angeschaut, ein Mann, der versucht hat, durch seine eigene Gerechtigkeit vor Gott gerecht dazustehen. Und Luther hat es wirklich sehr ernst genommen, er hat alles in die Waagschale geworfen, Aber je mehr er getan hat, umso mehr, umso größer wurde seine Angst vor Gott. Warum? Weil er merkte, dass er dieser Gerechtigkeit Gottes nicht Genüge tun kann. Dass er nicht so gerecht leben kann, wie das der Maßstab Gottes es erwartet. Luther hat gedacht, dass er die Gerechtigkeit Gottes erarbeiten muss, es abarbeiten muss, vorweisen muss. bis er eines Tages auf Römer 1, Vers 17 gestoßen ist, der Gerechte wird durch Glauben leben. Die Gerechtigkeit Gottes musst du dir schenken lassen, weil du sie dir nicht verdienen kannst. Es ist unmöglich. Das haben wir uns das letzte Mal angeschaut. Sehr deutlich, sehr eindrücklich spricht die Bibel davon, dass der Mensch nichts vorzuweisen hat. Er kann diese Gerechtigkeit Gottes sich nur schenken lassen. Also allein durch Glauben ohne Werke gerettet. Aber damit stellt sich die nächste Frage, die im Raum ist, wenn Werke nicht retten, welche Rolle spielen sie dann überhaupt? Wenn wir allein durch Glauben gerettet werden, welche Rolle spielen dann die Werke in diesem Zusammenspiel? Und die Antwort, die die Bibel gibt, ist klar und befreiend zugleich, Werke sind nicht die Wurzel des Heils, sondern ihre Frucht, die Auswirkung des Glaubens. Und ich möchte ein Statement vorausschicken, das wie Volk lautet, wer durch Glauben gerettet ist, wird zwangsläufig ein verändertes Leben führen. Die Bibel kennt keinen Glauben, der folgenlos bleibt. Veränderung ist nicht die Bedingung der Rettung, sondern ihr Resultat. Werke entstehen dort, wo ein Mensch durch Gnade gerettet wurde und nun aus Liebe und Dankbarkeit und innerer Veränderung heraus Gott Werke darbringt. Ich möchte auch eine, bevor wir jetzt heute viel über Werke reden, eine Definition euch geben. Eine Definition, was Werke sind. Was sind gute Werke? Werke sind konkrete, sichtbare Handlungen und Lebensentscheidungen, die aus einem durch den Heiligen Geist erneuerten, auf Christus ausgerichteten Herzen hervorgehen. Werke, unser Tun, unsere Handlungen, die Auswirkung unseres Glaubens, das kommt aus einer inneren, veränderten Herzenshaltung zu Christus heraus. Das sind gute Werke. Und auch heute möchte ich wie das letzte Mal drei Textstellen als Grundlage nehmen, bevor wir uns die dann näher anschauen. Ich habe sie euch mitgebracht, lasst sie uns gemeinsam lesen. Die erste Stelle aus Epheser 2, die Verse 8 und 10. Lesen wir sie bedacht, dass wir verstehen, was der Schreiber zum Ausdruck bringen möchte. Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben. Dazu habt ihr selbst nichts getan. Es ist Gottes Geschenk und nicht euer eigenes Werk. Denn niemand soll sich etwas darauf einbilden können. In Christus Jesus sind wir Gottes Meisterstück. Er hat uns geschaffen dass wir tun was wirklich gut ist gute Werke die er uns vorbereitet hat dass wir damit unser Leben gestalten Dann m ich eine weitere Stelle lesen aus Jakobus 2 14 bis 20 Jakobus 2 14 bis 20. Was nützt es, meine Geschwister, wenn jemand behauptet, ich glaube, aber er hat keine entsprechenden Taten vorzuweisen? Kann der Glaube als solcher ihn retten? Angenommen, ein Bruder oder eine Schwester haben nicht genügend anzuziehen und es fehlt ihnen an dem, was sie täglich zu essen brauchen. Wenn nun jemand von euch zu ihnen sagt, ich wünsche euch alles Gute, hoffentlich bekommt ihr warme Kleider und könnt euch satt essen, aber ihr gebt ihnen nicht, was sie zum Leben brauchen. Was nützt ihnen das? Genauso ist es mit dem Glauben. Wenn er keine Taten vorzuweisen hat, ist er tot. Er ist tot, weil er ohne Auswirkung bleibt. Vielleicht hält mir jemand entgegen, der eine hat eben den Glauben, der andere die Taten. Wirklich? Wie willst du mir deinen Glauben beweisen, wenn die entsprechenden Taten fehlen? Ich dagegen kann dir meinen Glauben anhand von dem beweisen, was ich tue. Du glaubst, dass es nur einen Gott gibt? Schön und gut. Aber auch die Dämonen glauben das und zittern. Willst du denn nicht begreifen, du unverständiger Mensch, dass der Glaube ohne Taten nutzlos ist? Und eine letzte Stelle aus Titus Kapitel 3, die Verse 4 bis 8. Als dann aber Gott, unser Retter, seine Güte und Menschenliebe sichtbar machte, hat er uns aus reinem Erbarmen gerettet und nicht, weil wir gute und gerechte Taten vorweisen konnten. Durch die Wiedergeburt hat er uns gewaschen und durch den Heiligen Geist uns erneuert. Diesen Geist hat er durch Jesus Christus, unseren Retter, im reichen Maß über uns ausgegossen. So sind wir durch seine Gnade gerecht gesprochen und zu Erben des ewigen Lebens eingesetzt worden, auf das wir voller Hoffnung warten. Diese Botschaft ist absolut vertrauenswürdig und ich will, dass du mit Nachdruck dafür eintrittst, damit alle, die zum Glauben an Gott gekommen sind, sich ernsthaft um gute Werke bemühen. Das ist gut und bringt den Menschen Nutzen. Mein erster Punkt oder erster Gedanke heute Morgen, Glaube und Werke gründen sich auf Gottes Ordnung. Und wenn du jetzt die Textstellen sehr bedacht, bewusst gelesen hast, dann wirst du festgestellt haben, dass die Bibel eine sehr klare Reihenfolge vorgibt bezüglich Glauben und Werke. Die Reihenfolge ist ganz klar. Erst kommt Rettung und in allen drei Textstellen, die wir gelesen haben, kam es zum Ausdruck, dass ihr aus Gnade durch Glauben gerettet worden seid. Dass Gott euch seine Gerechtigkeit zugesprochen hat, das ist das Erste. Dann habt ihr neues Leben bekommen durch den Heiligen Geist, der euch das angeeignet hat, die Wiedergeburt, die wir erleben dürfen. und dann als letztes neue Werke. Alle drei Textstellen sprechen davon, dass wir zu guten Werken berufen sind, dass wir als Christen einen Auftrag haben, dass unser Glaube auch Auswirkungen haben muss. Ansonsten ist das ein toter Glaube. Glaube an sich, Glaube, der nicht lebt, kein echter Glaube, der nannte Jakobus toter Glaube. Wenn dein Glaube ohne Auswirkung bleibt, dann ist er tot. Echter Glaube hat Auswirkungen. Lasst mich ganz kurz nochmal auf Epheser 2, 8 und 10 gehen und da werdet ihr sehen, wie das aufgebaut ist, die anderen Stellen auch. Denn durch die Gnade seid ihr errettet. Das, was wir uns letztes Mal angeschaut haben, Mittel des Glaubens, das nicht aus euch Gottesgabe ist es, nicht aus Werken. Kein Werk, was du vor Gott bringen kannst, damit du gerettet wirst. Es geht nicht, es ist ein Gnadengeschenk, was du annehmen musst. Geschaffen in Christus Jesus, das ist die Neugeburt und jetzt zu guten Werken. Wiedergeburt, neues Leben, echter Glaube hat ein Ziel, hat etwas, was es verfolgt zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen. Auch hier sehen wir ganz klar, er rettet aus Gnade, das ist der erste Punkt. Wir können uns vor Gott nichts verdienen. Das zweite, wir werden durch Glauben gerettet. An dem dass wir glauben dass wir absolut verdorbene Menschen sind dass unser Herz verdorben ist dass wir keine Chance haben die Gerechtigkeit Gottes zu erarbeiten aber dass wir gleichzeitig glauben dass Jesus Christus am Kreuz auf Golgatha f dich und f mich alles bezahlt hat dass dort ein Rollentau stattgefunden hat dass unser Versagen unsere Schuld auf ihn gelegt worden ist und seine Gerechtigkeit mir zugesprochen worden ist Und dann dieser letzte Gedanke zu guten Werken. Wenn du an Jesus Christus glaubst, hast du einen Auftrag, da gibt es eine Auswirkung, das lautet zu guten Werken. Es wird deutlich, indem Paulus hier schreibt, denn wir sind sein Werk geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken. Werke sind eine bewusste Handlung, die aus dem Glauben fließt. Werke sind nicht die Wurzel des Heils. Werke sind nicht die Wurzel des Heils, sondern die Frucht des Heils. Das, was aus deinem Glauben herauskommt, das sind die guten Werke. Und es gibt einen Merksatz, das kann man sich ganz gut merken. Nicht Werke retten, aber Rettung wirkt Werke. Das hilft uns vielleicht, um diese zwei Dinge auseinanderzuhalten. Und es ist so grundlegend wichtig, dass wir das verstehen. Nicht Werke retten, aber Rettung wirkt Werke. Das letzte Mal in der ersten Predigt haben wir uns auch Hebräer 9, Vers 14 angeschaut, dass nur allein das Blut des Lammes Jesu unsere Seele von der Schuld reinwaschen kann. Dass nichts in unserer menschlichen Macht steht, weder in Zeit noch in Ewigkeit, womit wir unsere Seele reinwaschen können. Allein das Blut des Lammes Jesu. Und ich möchte hier Hebräer 9, Vers 14 lesen, dass ihr wieder seht, Der Hebräer Beschreiber betont diese Wahrheit, ihr seid gerettet auf Grundlage dessen, was Jesus getan hat. Aber dann kommt auch hier wieder das Ziel. Deshalb reinigt uns sein Blut bis in unser Innerstes. Es befreit unser Gewissen vor der Belastung durch Taten, die letztendlich zum Tod führen, sodass uns jetzt möglich ist, Ziel, dem lebendigen Gott zu dienen. Du wirst nie gerettet, einfach nur für dich, dass du das Leben genießt, sondern Gott möchte mit dir durch deinen Glauben etwas bewirken. Die Auswirkungen davon werden wir uns nächsten Sonntag ansehen. Was möchte Gott eigentlich mit den Werken erreichen? Für wen sind die eigentlich da? Das ist das Thema für nächsten Sonntag. Wir sind aufgefordert zu guten Werken, dass wir gute Werke tun. Matthäus 5, Vers 16, dort heißt es, so soll auch euer Licht vor den Menschen leuchten. Sie sollen eure guten Werke sehen oder eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen. Hebräer 10, Vers 24, und lasst uns aufeinander achten und uns gegenseitig zu Liebe und zu guten Taten anspornen. Titus, Paulus bringt es bei Titus besonders gut auf den Punkt. Titus 2, Vers 14. Er hat sich für uns ausgeliefert, damit er uns von aller Gesetzlosigkeit loskaufte. Und hier wieder die Reihenfolge, achtet mal drauf. Paulus fügt das immer zusammen. Man muss sie klar unterscheiden, aber dennoch ist die Reihenfolge zwingend, aufbauend nacheinander. Er, Jesus, hat sich für uns ausgeliefert, damit er uns von aller Gesetzlosigkeit loskaufte. Und jetzt das Ziel, um sich ein reines Volk schaffen zu können, dass darauf brennt, Gutes zu tun. Dass darauf brennt, Gutes zu tun. Mein zweiter Gedanke. Glaube ohne Gehorsam bleibt kraftlos. Worte ohne Taten sind nur leere Hülsen, nutzlos, sie bedeuten nichts. Ein Politiker, schwärm von dem hohen Niveau der staatlichen Schulen in seiner Region, meldet aber seine eigenen Kinder auf einer teuren Privatschule an. Ein Geschäftsmann von McDonalds erklärt, sein Unternehmen bietet das beste Essen für Familien, wird aber dabei erwischt, wie er mit seiner Familie bei Burger King essen geht. Ein Ehemann beteuert, seine Frau zu lieben, hat jedoch seit langem eine heimliche Affäre mit einer anderen Frau. Ein Fitnesstrainer predigt seinen Kunden täglich, wie wichtig gesunde Ernährung sei, bestellt aber abends heimlich Pizza und Chips vor dem Fernsehen. Ein Umweltaktivist hält eine flammende Rede gegen die Klimazerstörung, fliegt aber mehrmals im Jahr mit seinem Privatjet um die halbe Welt. Ein Zahnarzt erkl jeden Patienten wie entscheidend regelm Z sei vernachl aber selbst seine eigene Mundhygiene Ein Bankberater empfiehlt seinen Kunden nachdr zu sparen keine Schulden zu machen steckt aber privat tief in der Kreditfalle Ein Vater ermahnt seinem Sohn nicht so viel Zeit am Handy zu hängen, sitzt aber jeden Abend stundenlang vor dem Bildschirm. Ein Lehrer betont im Unterricht, wie wichtig es ist, Pünktlichkeit, pünktlich zu kommen, kommt aber selbst regelmäßig zu spät in die Schulstunde. Etwas Geistlicher ausgedrückt. Jemand sagt, er vertraue Gott in allem, gerät aber bei der kleinsten Schwierigkeit sofort in Panik und Sorge. sein Verhalten verrät, wo sein Vertrauen wirklich liegt. Ein Christ bekennt sonntags mit lauter Stimme, dass er seinen Nächsten liebt. Und das tun wir oft durch unser Singen. Jeder, die wir singen, geht aber montags achtlos an den Kollegen vorbei, der in Not ist. In jedem dieser Beispiele besteht ein Widerspruch zwischen Wort und Tat. Das Verhalten dieser Menschen passt nicht zu ihren Beteuerungen. Ihr Tun offenbart ehrlicher, als sie reden, was sie wirklich denken. Und wir müssen sehen, dass unsere Worte nicht immer das widerspiegeln, was wir wirklich glauben. Unser Leben entspricht nicht immer den Überzeugungen, die wir äußern. Aber unser Leben zeigt immer, was wir wirklich für wahr halten. Und diesen Gedanken greift Jakobus auf. Er möchte nicht, dass wir Christen einen großen Glauben haben. Einen Glauben haben, den wir beteuern, wie wir an Christus glauben. Aber ein Glaube, der keine Auswirkungen im Leben hat, der nennt Jakobus Tod. Und diesen Zwiespalt, diese Diskrepanz, die da ist, die möchte Jakobus nun aufzeigen. In Jakobus 2, Vers 14, die Textstelle haben wir vorhin gelesen, beginnt Jakobus mit einer entlarvenden Frage. Was hilft Brüder und Schwester, wenn jemand sagt, er habe Glauben und hat doch keine Werke? Kann der Glaube ihn selig machen? Das ist genau dieser Punkt. Was nützt es, Brüder und Schwester, wenn jemand sagt, er habe Glauben und hat doch keine Werke? Wenn sein Glaube keine Auswirkungen hat, wenn man im Leben eines Menschen keine Auswirkungen sieht seines Glaubens, was ist das für ein Glaube? Diesen Glauben hinterfragt nun Jakobus und sagt, wenn du keine Werke vorzuweisen hast, wenn es in deinem Leben keine guten Werke gibt, die aus dem Glauben herausfließen, dann stellt Jakobus ein Fragezeichen hinter deinem Glauben. Jakobus sagt, es ist bloßes Bekenntnis. Es bringt nichts. Woran können wir also erkennen, dass wir echten Glauben haben? Das ist die Frage. Die Frage heute Morgen, ob wir das, was wir glauben, ob das wirklich echt ist. Was sind die Kennzeichen des rettenden Glaubens? Woher wissen wir, ob wir echte Gläubige sind? Ob wir wirklich an Jesus Christus glauben? ob unser Glaube echt ist, ob da ein Puls ist oder nicht. Jakobus lässt uns nicht im Dunkeln. Jakobus zeigt uns sein Beispiel auf. Und hättet ihr mich gefragt, oder wäre ich wahrscheinlich mit vielen theoretischen Gedanken gekommen, wie wir das ganze Problem anpacken können, dass wir irgendwie eine Liste erstellen, wie können wir das irgendwie greifbar machen, wie können wir das irgendwie, eine Liste, wo wir das abhaken. Jakobus, ganz pragmatisch. Jakobus ist ein Praktiker. Das erste Beispiel, Jakobus 2, Vers 15 und 17. Angenommen, ein Fallbeispiel, was Jakobus hier bringt. Angenommen, ein Bruder oder eine Schwester haben nicht genügend anzuziehen und es fehlt ihnen an dem, was sie täglich zu essen brauchen. Wenn nun jemand von euch zu ihnen sagt, Ich wünsche euch alles Gute, hoffentlich bekommt ihr warme Kleider und könnt euch satt essen. Aber ihr gebt ihnen nicht, was sie zum Leben brauchen. Was nützt ihnen das? Jakobus, ganz einfach. Kann jeder verstehen, auch von den Kindern hier, oder? Ganz einfaches Beispiel, um zu prüfen, ob wir echten Glauben haben. Ich weiß nicht, warum Jakobus dieses Beispiel bringt, aber die Situation, Jakobus ist ja der erste Brief im Neuen Testament, es gab Verfolgung in Jerusalem.
Die Juden mussten aus Jerusalem fliehen und Jakobus schreibt zu diesen Zerstreuten. Vielleicht waren damals viele, die arm waren oder in Not waren. Und Jakobus nimmt das nun als Kennzeichen echten Glaubens und sagt, da ist jemand, der hat nichts zu essen und hat nichts anzuziehen. Und du sagst ihm, ach, der Herr segne dich. Ich wünsche dir alles Gute. Ja, hoffentlich kannst du dich satt essen und hoffentlich frierst du heute Nacht nicht. Ich bete für dich. Ganz doll. Auf WhatsApp machen wir dann zwei solche Händchen. Ich hoffe, es hilft dir. Aber wir geben ihnen nichts. Und Jakobus stellt die berechtigte Frage, was hilft es? Was hilft es? Macht es dich satt, wenn jemand dir alles Gute wünscht, aber dir von seinen Kartoffeln nichts abgibt? Wahrscheinlich nicht, oder? Gute Worte haben uns noch nie satt gemacht. Vers 17, genauso ist es mit dem Glauben, wenn er keine Taten vorzuweisen hat, ist er tot. Er ist tot, weil er ohne Auswirkung bleibt. Ich habe mich selbst ein bisschen erwischt, wie wir unseren Glauben so theoretisch aufbauen. wie hochkomplex es manchmal in unserer Zeit geworden ist, wie wir Glauben leben. Jakobus ruft uns auf, es auf eine ganz praktische Ebene runterzubrechen. Dass wir das, was wir glauben, auch Auswirkungen haben. Lasst mich ganz kurz erzählen, als ich vor 2013 war, ich glaube, ich war zum ersten Mal in der Roma-Schule. Roma-Schule gab es damals noch nicht. Unter den Romas, im Gottesdienst. und ich weiß doch, der Schold hat mir damals gesagt, Mensch, die können nicht lesen, die können nicht schreiben, den musst du ganz einfach predigen, so wie eine Kinderstunde und am besten nimmst du was mit, irgendwas zum Präsentieren, dass sie es sich gut merken können und ich dachte, ja gut, was willst du jetzt machen auf die Schnelle? Ich war Samstag früh auf dem Markt, hab Trauben gekauft und hab dann die Trauben auf den Tisch gestellt, hab dann über Johannes 15 gepredigt, dass wir Christus brauchen und dann habe ich zum ersten Mal im Leben erlebt, wie Menschen für Trauben dankbar waren, dass sie abends nicht hungrig ins Bett gehen müssen. Sie haben Gott gelobt, Gott gedankt, dass sie ein paar Trauben gegessen haben. Wir waren da 30, 40 Leute, 3 Kilo, 4 Kilo Trauben. Was ist das schon? Wenn unser Glaube nicht praktisch wird Und ich sage es jetzt einfach so offen, der Herr hat uns als Gemeinde einfach was in den Weg gestellt, diese Roma-Schule zum Beispiel auch zu unterstützen. Ich habe mir das heute nicht ausgesucht. Das hat der Herr wirklich mir vor die Füße gelegt. Wir haben genug zu essen. Wir haben genug zu trinken. Ja, wir haben auch unsere finanziellen Herausforderungen. Ist mir absolut klar. Aber wir leben immer noch besser wie viele andere. Wie zeigt sich unser Glaube vielleicht auch hier? Hat es eine Auswirkung oder nicht? Es ist nur ein Beispiel, es gibt viele andere auch. Ist ein Glaube praktisch? Oder ist es nur eine theoretische Größe, die irgendwo da ist? Wenn der Glaube keine Taten vorzuweisen hat, dann ist er tot. Worte ohne Taten sind leere Hülsen, nutzlos, sie bedeuten nichts. Wir werden aufgefordert, Gutes zu tun, zu helfen, gute Dinge zu tun. Paulus schreibt in Galatern in 6, Vers 10, solange wir also noch Gelegenheit dazu haben, wollen wir allen Menschen Gutes tun, ganz besonders denen, die durch den Glauben zur Familie Gottes gehören. Es ist unser Auftrag, Gutes zu tun. Es ist unser Auftrag, dass unser Glaube sich äußert. Wenn wir glauben, dass Gott alles gegeben hat, wenn wir glauben, dass Jesus sein Leben für dich gegeben hat, warum fällt es uns, warum fällt es vielleicht dir so schwer, von dem, was Gott dir gegeben hat, womit Gott dich gesegnet hat, einen Teil vielleicht davon abzugeben? Jakobus geht weiter und er hat ein zweites Beispiel mit im Gepäck, weil er schon gedacht hat, manche Leute, die werden kommen und sagen, ja, ja, Jakobus, das ist nicht so einfach. Da gibt es zwei Arten von Christen. Da gibt es die Theoretiker und da gibt es die Praktiker. Die Praktiker, das sind die, die etwas tun, wo der Glaube sich in Werken in ihren Handlungen zum Ausdruck kommt Aber dann gibt es auch die Theoretiker die studieren den ganzen Tag die Bibel und versuchen die richtigen Formulierungen und Definitionen und hin und her Und Jakobus sagt, nee, nee, das gibt es nicht. Es gibt keine zwei Arten von Christen. Du kannst nicht herausreden, dass du so ein theoretischer Christ bist. Du glaubst, aber naja, irgendwie mit deinem Leben, da sieht man halt leider nichts, da gibt es irgendwie keine Früchte. Und Jakobus sagt, das gibt es nicht. Jakobus unterstreicht das in seiner nächsten Aussage, hier ab Vers 16. Es könnte jemand sagen, es gebe unterschiedliche Christen. Ja, Moment, jetzt bin ich verrutscht hier. Und diesen Gedanken weist Jakobus zurück, eben in Jakobus 2, Vers 18. Zeige mir deinen Glauben ohne Werke und ich werde dir meinen Glauben aus meinen Werken zeigen. Jakobus möchte damit deutlich machen, es gibt kein Glauben, der folgenlos bleibt. Aber ich kann dir an meinen Auswirkungen in meinem Leben zeigen, dass der Ursprung der wahre Glaube ist. Und das geht in beide Richtungen. Es gibt nicht theoretische und praktische Christen. Es gibt nur echte Christen oder unechte Christen. Es gibt echten Glauben oder unechten Glauben. Es gibt lebendigen Glauben oder toten Glauben. Aber es gibt nichts dazwischen. Entweder lebendig oder tot. Der rettende Glaube bleibt niemals nur eine innere Überzeugung. Es wird sich immer im Leben des Menschen widerspiegeln. Werke sind nicht optional oder nur eine besondere Begabung einzelner Christen, sondern der notwendige Ausdruck echten Glaubens. Der notwendige Ausdruck echten Glaubens. Glaube wird im Handeln sichtbar und Werke machen deutlich, dass der Glaube echt ist. echter Glaube zeigt sich in unserem Leben. Und wir finden ein Beispiel in der Bibel, wo das sehr klar zum Ausdruck gebracht wird. In Markus 2, in den ersten zwölf Versen, da ist diese Geschichte, wo die vier Freunde diesen Gelähmten bringen, zu Jesus bringen. Das Problem ist, das Haus ist voll. Da stehen große Menschenmassen, die stehen am Eingang, die kommen gar nicht zu Jesus. Und dann überlegen sie sich, okay, wie können wir unseren gelähmten Freund zu Jesus bringen? Und dann gehen sie aufs Dach, decken das Dach auf und dann lassen sie diesen Gelähmten vor die Füße Jesu runter. Und da heißt es in dem Text, Jesus sieht ihren Glauben. Jesus sah ihren Glauben. Warte mal, ich dachte, Glaube ist eine innere Einstellung. Glaube ist doch irgendwas Immaterielles. Das, was du nicht sehen kannst, das ist unsere Herzenseinstellung, Gott gegenüber. Und hier heißt es, Jesus sah ihren Glauben. Was hat denn Jesus gesehen bei diesen vier Männern? Ihr Tun, ihr Handeln, die Auswirkung ihres Glaubens. Dass sie wussten, dass nur Jesus helfen kann. Und deswegen waren sie bereit, alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen, um ihren Freund vor Jesus zu bringen. Das ist echter Glaube. Echter Glaube äußert sich in unseren Taten, in unserem Tun. Echter Glaube zeigt sich in Werken. Nicht die Tat rettet uns. Wir tun nicht gute Dinge, dass wir gerettet werden. Das haben wir das letzte Mal klipp und klar durchgezogen, durchgestrichen. Aber unsere Taten, die Tat macht sichtbar, dass der Glaube echt ist. Und Jesus hat das anerkannt. Jesus sagt, ich sah ihren Glauben. Er lobt sie wegen ihrem Glauben. Was sieht Jesus vielleicht in unserem Leben? In unserem Tun? In unserem Handeln? Was für Werke, was für Auswirkungen hat dein Glaube? Ich glaube, ihr versteht den Gedanken, den Jakobus hier aufzeigen möchte. Ein Bekenntnis ohne Werke ist nichts weiter als heiße Luft. Und Jakobus bringt es wirklich auf den Punkt und sagt, es sind tote Werke. Ein Toter ist tot, da gibt es nichts. Der braucht die Gerechtigkeit Jesu Christi, dass er erstmal gerecht wird. Dass er ein neues Leben bekommt. Du kannst entweder einen echten Glauben haben, ein Glaube, der lebt, oder du hast einen toten Glauben. Und das führt mich zu meinem letzten Punkt heute Morgen. Glaube zeigt sich in guten Werken. und da f Jakobus zwei Beispiele an zwei Beispiele aus dem Alten Testament um uns deutlich zu machen wo Glaube und Werke sich treffen dass wir das richtig einordnen k Und er gebraucht Abraham Abraham beispielhaft, was es bedeutet, dass man echten Glauben hat, das sich durch Werke bestätigt. Und in der Bibel heißt es, dass Abraham aufgrund seines Glaubens vor Gott gerecht gesprochen wurde. Das kann man nachlesen, 1. Mose 15, Vers 6. Aber dieser Glaube blieb nicht folgenlos. Wenn du die Geschichte liest, dann wirst du sehen, dass der lebendige Glaube, den Abraham hatte, sich auch in Werken äußerte. Er verließ seine Verwandtschaft, er ging nach Kanaan, er hatte eine Verheißung, die Gott ihm gegeben hat und er hat sich auf den Weg gemacht, ohne irgendetwas zu sehen, ohne eine Sicherheit in seiner Hand zu haben. Als Gott ihn aufforderte, seinen einzigen Sohn Isaac zu opfern, dann nahm er seinen Sohn und ging auf den Berg Moriah. Ausdruck lebendigen Glaubens. Und Jakobus greift es auf in Vers 21. Jakobus 2, Vers 21. Dort heißt es, ist nicht Abraham, unser Vater, aus Werken gerechtfertigt worden? Der erste Teilsatz. Ist Abraham, unser Vater, nicht aus Werken gerechtfertigt worden? Wenn wir diesen ersten Teilsatz lesen, denken wir, warte mal, warte mal, Jakobus, hast du verstanden, was Paulus lehrt? Und du streichst nämlich gerade mit diesem Teilsatz alles durch, was wir das letzte Mal durchgegangen sind. Nicht unsere Taten machen uns vor Gott gerecht, sondern allein unser Glaube an Jesus Christus. Aber jetzt kommt der zweite Nachsatz, den Jakobus hier sagt. Da er Isaac seinen Sohn auf den Altar opferte. Und jetzt erklärt er das, Vers 22. Du siehst, dass der Glaube mit seinen Werken zusammen wirkte und dass der Glaube durch die Werke vollendet wurde. Merkt ihr diese enorme Unterscheidung? Wir werden durch Glauben gerechtfertigt. Erste Mose nachzulesen. Abraham erlangte Gerechtigkeit in den Augen Gottes, weil er an Gott glaubte. Aber die Werke, die er tat, die wirkten zusammen und bestätigten, dass der Glaube ein echter Glaube ist. Aber wenn diese Bestätigung ausbleibt, dann müssen wir uns hinterfragen, haben wir einen echten Glauben? Und Jakobus führt diese zwei Sachen zusammen und sagt, schaut mal so, wie das bei Abraham war. Er glaubte und das hatte Auswirkungen und diese Auswirkungen bestätigten den echten Glauben. Und der Hebräer Schreiber kommt nochmal auf Abraham zurück und er fasst das Leben von Abraham zusammen und sagt, durch Glauben handelte Abraham. Merkt ihr wieder diese Verknüpfung, die da drin ist? Durch Glauben handelte Abraham, Hebräer 11, Vers 17. Und sein Leben macht klar, Werke sind nicht die Grundlage des Glaubens, sondern ein sichtbarer Beweis echten Glaubens. Und es gibt hier noch eine ganze Reihe an Glaubensvorbildern, die wir hier anschauen könnten. Einen, den Jakobus hier mit ins Feld führt, Rahab. Rahab war so wie Abraham. Ein klares biblisches Beispiel dafür, dass echter Glaube sich durch konkrete Werke zeigt. Als die Kundschafter Israels nach Jericho kommen, erkennt Rahab an, dass der Herr der wahre Gott ist. Und sie bekennt offen in Joshua 2, Vers 11, denn der Herr, euer Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf der Erde. Das war ein Glaubensbekenntnis. Das war ein Glaubensbekenntnis von dieser Frau, das, was sie über diesen lebendigen Gott Israels wusste. Aber dieser Glaube wirkte sich aus, es hatte Auswirkungen. Sie versteckt die Kundschafter unter Lebensgefahr. Und der Hebräerbrief fasst auch ihre Situation zusammen. Hebräer 11, Vers 31, dort heißt es, durch Glauben kam Rahab nicht um. Das waren nicht ihre starken Taten das waren nicht ihre Werke ihre Handlungen die sie vor Gott gerecht gemacht haben oder dass sie Jericho hat sondern da liegt was tiefer in ihr drin das ist der lebendige Glaube an diesen einen wahren Gott Werke bestätigen den Glauben. Sie ersetzen ihn nicht. Und deshalb möchte Jakobus, dass wir uns selbst prüfen, nicht die anderen prüfen. Dass du dich heute Morgen prüfst und ich mich prüfe, ob mein Glaubensbekenntnis echt ist, ob ich echten Glauben habe, ob es in meinem Leben Auswirkungen gibt. Sehen das andere in meinem Leben, dass mein Bekenntnis, dass mein Glaube glaubwürdig ist? Und wenn wir uns solche Fragen stellen, dann möchte ich gleich im Voraus zwei Irrtümer aus dem Weg räumen, bevor ihr euch gedanklich auf den Weg macht, euch zu prüfen. Es gibt da Menschen, die sind sehr empfindsam. Wenn man ihnen diese Frage stellt, ist ein Glaube echt? Dann neigen sie sehr stark dazu, sofort in Zweifel zu kommen. Weil sie keine Auswirkungen sehen. Weil sie sich schwach fühlen. Weil sie einen sehr kleinen Selbstwert haben. Und sie tun sich unheimlich schwer damit, sich jetzt einzuordnen. Ist mein Glaube echt? Vielleicht ist er ja nicht echt. Was machen wir dann? und so eine Frage, die berechtigt ist, die wir uns auch stellen müssen, kann bei jemandem, der schwach ist, wenn ich das so ausdrücken darf, zu Glaubenszweifeln führen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch ganz andere Arten von Menschen, die, die sehr stark sind, die was leisten können, die Werke vorzuweisen haben, schauen auf ihre Werke und sagen, jawohl, alles klar, scheint zu laufen, wunderbar. Aber die Frage ist, sind das gute Werke? Gute Werke springen aus einer veränderten Herzenshaltung zu Gott heraus. Du kannst Werke tun. Da können zwei Menschen das gleiche Werk tun, aber es kommt darauf an, mit welcher Herzenseinstellung sie das tun. Der eine tut es, um sich selbst zu verherrlichen und der andere tut es, um Christus zu verherrlichen. Deswegen brauchen wir Ehrlichkeit vor Gott. Wir brauchen wirklich Ehrlichkeit vor Gott. Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Gefühle über diese Frage entscheiden, ob wir echten Glauben haben. Fühle ich mich gut oder fühle ich mich gerade nicht gut? sondern bitten wir Gott, dass er uns wirklich unser Herz zeigt, dass er uns den Spiegel vor unserem Herzen hält, dass wir uns selber darin erkennen können, ob wir echten Glauben haben. Dazu benutzt Gott auch manchmal Mitchristen, die uns da spiegeln können, die uns da weiterhelfen können. Was siehst du in meinem Leben? Das Ziel ist nicht Verunsicherung, sondern die Unterscheidung zwischen echten und unechten Glauben. Warum? Weil dein ewiges Leben davon abhängt. Deswegen lasst uns prüfen. Bevor wir uns prüfen, die Bibel fordert nicht Perfektion. Die Bibel fordert nicht Perfektion, aber eine klare Richtung. wir können die Gerechtigkeit Gottes nicht erreichen, weil wir mangelhaft sind. Das haben wir das letzte Mal angeschaut. Egal, wie wir uns anstrengen, wir schaffen diesen Maßstab Gottes nicht einzuhalten. Wir sind nicht perfekt. Wären wir perfekt, hätten wir die Chance, perfekt zu sein, dann hätte Jesus nicht sterben müssen. Dann hätte er sagen können, streng dich mehr an. Diszipliniere dich. Leg noch eine Schippe drauf. Gott weiß, wie du gestrickt bist. Gott weiß, wie ich gestrickt bin. Wir sind nicht perfekt. Und das ist auch nicht das, was Gott jetzt von dir möchte. Aber Gott möchte eine klare Richtung in deinem Leben sehen. Und diese klare Richtung, dieses klare Ziel, darüber musst du dir im Klaren sein. Das muss dir klar vor Augen sein. Johannes 14, Vers 15 sagt, Wer mich liebt, wenn er mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und auf der anderen Seite Johannes 15, Vers 5. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt reichlich Frucht. Denn getrennt von mir könnt ihr nichts bewirken. Das ist die Grundlage, auf der wir stehen. Auf der wir uns prüfen müssen, ob unser Glaube auch Auswirkungen hat. gibt es geistliches Wachstum in deinem Leben? Ich möchte ein paar Fragen als Anregung stellen. Ruhe im Stürmen des Lebens, wenn du auf dein Leben zurückblicken kannst, vielleicht seit zehn Jahren gläubig bist, bist du heute ruhiger,
wenn die Wellen in deinem Leben sich zusammenschlagen. Hast du neue Erkenntnis über Gott gewonnen, wer Gott ist, wer Jesus ist? Heute Morgen haben wir uns in der Unterweisung mit den Teenies über das Werk Jesu Christi unterhalten. Ist es größer geworden in deinen Augen? Ist es herrlicher geworden? Hat es dich mehr in Anbetung über Jesus Christus gebracht? Ist dein Verständnis über das Wort Gottes gewachsen? Das sind Kennzeiten, das sind Prüfsteine, die wir für unser Leben anwenden können. Eine weitere Frage, hast du eine neue Haltung zur Sünde? Nicht die Frage, ob du nicht mehr sündigst. Hast du eine neue Haltung zur Sünde? Tut dir Sünde weh? Entdeckst du mehr und mehr Sünde in deinem Leben? Kämpfst du gegen Sünde? Dann ist das ein Ausdruck echten Glaubens. Gibt es geistliche Frucht in deinem Leben, die sichtbar wird? Liebe, Gehorsam, Demut, Hingabe. Und dann auch die Frage wovon zeugt mein Alltag habe ich mehr Mut wie vielleicht letztes Jahr vorletztes Jahr oder vor 20 Jahren mich zu bekennen zu Gottes moralischen Werten zu bekennen Oder bin ich feige? In der Diskussion, wenn es um Homo-Ehe geht oder um Abtreibung, einen biblischen Standpunkt zu äußern, wenn es gerade angebracht ist. Oder zum Thema Familie oder Gender. Die Frage ist, ist mein Glaube sichtbar? Jakobus hält uns den Spiegel vor. Jakobus ist radikal, aber mit einer guten Herzenseinstellung, mit einer Liebe dir und mir gegenüber. Prüfe dich, ob dein Glaube echt ist. Und das kannst du tun, indem du die Auswirkungen deines Glaubens prüfst. Lass mich damit zum Schluss kommen. Wir haben mit einem Grundstatement begonnen. Wer durch Glauben gerettet ist, wird zwangsläufig ein verändertes Leben führen. Die Bibel kennt keinen Glauben der folgenlos bleibt Ver ist nicht die Bedingung der Errettung sondern ihr Resultat Das was Gott in dir Gutes wirkt dort wo dein Glaube zum Vorschein kommt dort wo es sich das zeigt eine innere Ver Das zeigt einen echten Glauben Und so einen echten Glauben sehen wir auch bei Martin Luther Wir haben uns das letzte Mal sehr genau angeschaut, vorhin habe ich es nur kurz umgerissen, wie dieser Mann darunter gelitten hat, dass er die Gerechtigkeit vor Gott nicht erreichen konnte. Bis er begriffen hat, dass Gott ihm diese Gerechtigkeit schenken muss. Und er hat mit Leidenschaft davon gepredigt, dass der Sünder nur durch Gnade gerechtfertigt wird. Sola fide haben wir uns das letzte Mal angeschaut. Und nun lasst uns einen Blick in sein Leben werfen, wo sein Glaube sichtbar wird. Logisch, Luther, ich brauche nichts erzählen, Reformation, der Mann hat genug Auswirkungen bis heute. Aber im August 1527 brach in Wittenberg die Pest aus. Wer fliehen konnte, floh. Und selbst der Kürfürst befahl Martin Luther ausdrücklich, die Stadt zu verlassen, um sein Leben zu retten. Doch Luther blieb Gemeinsam mit dem Pfarrer Johannes Bugenhagen k er sich um die Kranken und Sterbenden predigte spendete das Abendmahl und sogar sein eigenes Haus als Krankenstation Und das obwohl seine Frau Katharina schwanger war und die Krankheit bis in seine eigenen vier Wände reichte. Die Frau des Bürgermeisters starb fast in seinen Armen und wenige Monate später verlor Luther seine kleine Tochter Elisabeth. Luthers Bekenntnis war keine Theorie. Und er sagte dann in dieser Zeit, willst du Christus dienen? So hast du deinen kranken Nächsten in unmittelbarer Nähe. Geh zu ihm, diene ihm und du wirst Christus in ihm finden. Das ist Ausdruck echten Glaubens. Luther blieb nicht in Wittenberg, dass er vor Gott was beweisen konnte, was für einen Glauben er hat. Er blieb in Wittenberg, weil er gerettet war. Seine Rechtfertigung allein aus Gnade, die er so leidenschaftlich verkündigte, trug Früchte in konkreter, opferbereiter Liebe zum Nächsten. Ich möchte mit diesem Merksatz enden Nicht Werke retten Aber Rettung wirkt Werke Amen