Gerufen um zu wachsen – Predigt von Daniel Krestel
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Ich weiß, dass es mein Problem ist und ich denke, dass das auch dein Problem ist. Wir sind viel zu schnell zufriedengestellt. Wir begnügen uns viel zu schnell mit Dingen, wo wir eigentlich mehr erwarten dürfen. Es ist nicht so, dass wir zu viel von Gott erwarten. Nein, die Realität ist, dass wir oft bereits mit viel zu wenig zufrieden sind. Uns genügt ein bisschen Veränderung, uns genügt ein bisschen theologisches Wissen, uns genügt ein bisschen Reife. Wir sind zufrieden mit ein bisschen Wachstum. Wir sind zufrieden mit einer geringen Erkenntnis über Gott und wir sind sehr schnell zufriedenzustellen. Und das ist mein Problem. Und ich denke, das ist auch dein Problem. Wir sind dankbar für die Erlösung. Wir sind dankbar, dass Gott uns gerettet hat. Und oft verharren wir in diesem Wissen, ohne begierig zu sein, mehr zu erfahren. Wir sind dankbar für die Erlösung, aber wir lassen die Gnade Gottes an uns nicht arbeiten und das Werk an uns vollbringen, was er eigentlich mit uns vorhat. Wir sind vorher selbst zufrieden. Wenn die Erziehung gut funktioniert, wenn unsere Ehe einigermaßen lebenswert ist, wenn unsere Arbeitsplätze nicht allzu schlecht sind, wenn deine Finanzen nicht gerade eine Katastrophe sind, wenn unsere schönen Häuser, unsere schönen Gemeinden und wenn du eine gute Gesundheit hast, dann sind die meisten von uns zufrieden, selbst zufrieden. aber wir sind zu viel mehr berufen worden. Gerufen zu wachsen, das ist das Thema heute Morgen. Und lasst uns... Gerufen zu wachsen, das ist mein Thema heute Morgen. Das wollen wir uns anschauen. Wir sind gerufen zu wachsen und wir wollen dazu einen Satz von Paulus anschauen. und wer Paulus kennt, bei denen klickert es schon, Paulus konnte schon längere Sätze schreiben, schlagt mit mir gerne Epheser Kapitel 4, die Verse 11 bis 16 auf. Epheser Kapitel 4, Abvers 11 bis 16. Das ist ein Satz, ein zusammenhängender Satz von Paulus und den lasst uns gemeinsam lesen. Und er hat die einen als Apostel gegeben, die anderen als Propheten, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer zur Ausrüstung der Heiligen für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes Christi, bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zur vollen Mannesreife, zum Maß der vollen Reife, der Fülle Christi. Denn wir sollen nicht mehr Unmündige sein, hin und her geworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Leere durch die Betrügerei der Menschen, durch ihre Verschlagenheit zu listig ersonnenem Irrtum. Lasst uns aber die Wahrheit reden in Liebe und in allem hinwachsen zu ihm, der das Haupt ist, Christus. Aus ihm wird der ganze Leib zusammengefügt und verbunden durch jedes Unterstützung dienende Gelenk, entsprechend der Wirksamkeit nach dem Maß jedes einzelnen Teiles. Und so wirkte er das Wachstum des Leibes zu seiner Selbstauferbauung in Liebe. Zunächst einmal, bevor wir uns diesen Text ein bisschen, diesen Satz ein bisschen genauer anschauen, zu welchen Leuten spricht dieser Text? Er spricht zu Leuten, die wiedergeboren sind. Er spricht zu solchen Menschen, die zum Glauben gekommen sind. Das legt Paulus offen in Epheser von Kapitel 1 bis 3, wie man Wiedergeburt erlebt, wie man ein Kind Gottes wird. Und wenn du zum Glauben gekommen bist, wenn du Gott folgen möchtest, wenn du Jesus folgen möchtest, dann spricht jetzt dieser Satz zu dir. Paulus spricht zur lebendigen Gemeinde Gottes und möchte ihm jetzt eine Wahrheit aufzeigen. Es reicht nicht nur, dass du zum Glauben gekommen bist. Das ist die eine Seite, aber da ist nicht Schluss, da hört es nicht auf, sondern wenn du zum Glauben gekommen bist, dann ist deine Berufung zu wachsen. Das ist eine Berufung, zu der du berufen worden bist. Vor über 2000 Jahren begann Gott, seine Gemeinde zu bauen. Das war sein Anliegen. Das war sein Anliegen, dass die Gemeinschaft der Gläubigen wächst. Sie soll zahlenmäßig wachsen, aber zugleich auch im Glauben wachsen. Und dass dieses Ziel erreicht wird, hat Gott zu jeder Zeit, in jeder Zeitepoche der Gemeinde Menschen zuger die die Gemeinde zubereiten damit sie wachsen k So haben wir es gelesen dass Gott Apostel Propheten Evangelisten Hirten und Lehrer f die Gl eingesetzt hat damit sie die Gemeinde oder die Gemeinschaft die Christen unterstützen in diesem Prozess, damit sie wachsen. Sie sollen wachsen. Wir sind berufen worden zu wachsen. Und dieser Text, dieser eine Satz spricht siebenmal davon. Und wenn du das nicht siehst, dass dieser Satz über Wachstum geht, dass Paulus seine Stoßrichtung ist, dann ist das so, wie wenn du ein Stoppschild überfahren würdest. Das geht nicht. Schaut mal hier in Vers 12 für die Auferbauung des Leibes. Vers 13, wachsen zur Einheit im Glauben. Vers 13, wachsen zu der Erkenntnis des Sohnes Gottes. Vers 13, zu reifen Christen heranwachsen, in die ganze Fülle des Christus hineinwachsen. Vers 15, in allem hinein heranwachsen zu ihm und als letztes Wachstum des Leibes. Es geht um Wachstum, es geht um Vorwärtsgehen, um Reifen, um groß zu werden. Hinwachsen zu Christus, das ist unsere Berufung als Christen. Das ist deine Berufung, das ist deine Aufgabe, das ist das, was Gott von dir erwartet, zu reifen, hinzuwachsen, größer zu werden, ausgestattet zu sein. Du bist gerufen zu wachsen und zu reifen. Aber dieser Wachstum, dieses Reifen geschieht nicht automatisch. Dieser Wachstum und dieses Reifen, das ist ein Prozess. Und Paulus zeigt es auf in Kapitel 1 bis 3, die Tatsache, wie wir zum Glauben gekommen sind, das, was Gott getan hat. Aber jetzt ab Kapitel 4 spricht er davon, wie du reifen kannst, wie du vorwärtskommen kannst, wie du in die Fülle Christi hineinwachsen kannst. Wir sind gerettet durch das Werk Jesu Christi, aber jetzt sollst du zu dieser ganzen Fülle Christi hineinwachsen. Und wisst ihr, dieses Anliegen, was Gott für dich hat, das ist keine Option für besonders gute Leute, für besonders gute Christen, für Hirten, Lehrer, Evangelisten und so weiter. Nein, das will Gott von jedem seiner Kinder. Du sollst hineinwachsen in die Fülle des Christus. Das ist keine Option, das ist ein Befehl. Was Paulus hier uns sagt und aufzeigt, das ist ein Befehl. Und das ist eine Sache, an der wir lebenslang arbeiten müssen. Das betrifft einen Neubekehrten, das betrifft aber auch einen, der seit 50 Jahren und vielleicht schon 80 Jahre alt ist. Wir haben die Aufgabe zu wachsen. Es gibt keinen Punkt in unserem Leben, wo dieses Wachsen und Reifen in Christus aufhört. Und weil es keine Option ist, dass du wächst und reifst, wollen wir uns damit heute genauer auseinandersetzen, wohin wir wachsen sollen. Und das sind meine drei Punkte heute Morgen aus dem Text. heißt, wir sollen hinwachsen zu Christus, das ist unser Ziel. Das Zweite, was passiert eigentlich, wenn Wachstum ausbleibt? Gefahr des Stillstandes. Und als Drittes wollen wir uns die Mittel anschauen, die uns zum Wachsen gegeben sind. Die finden wir nämlich auch im Text. Ich möchte zum ersten Punkt heute Morgen kommen, hinwachsen zu Christus. Wachsen im Glauben bedeutet, Christus immer ähnlicher zu werden. Christus bildet in der Bibel das absolute Zentrum und den Kern der Heiligen Schrift. Und deswegen muss auch unser persönliches Leben auf Christus allein ausgerichtet sein. Natürlich die Gemeinschaft, die Gemeinde auch. Aber wir wollen heute diesen Text ein bisschen runterbrechen auf uns persönlich. diesen Anspruch, dass Jesus Zentrum ist, das unterstreicht Jesus selbst, aber das unterstreichen auch die Apostel, die über Jesus gelehrt haben. Nur ein paar Bibelstellen dazu. Es gibt eine ganze Menge dazu. In Johannes 5, Vers 39 bis 40, da sagt Jesus zu den Pharisäern, ihr erforscht die Schriften, denn ihr meint, in ihnen ewiges Leben zu haben. und sie sind es, die von mir zeugen. Und ihr wollt nicht zu mir kommen, damit ihr Leben habt. Sie zeugen von mir, die Schriften zeugen von mir. Es ist eine Stoßrichtung, eine Richtung, worauf die Heilige Schrift abzielt und das ist Jesus. Und Jesus unterstreicht das bei den Jüngern, die nach Emmaus gingen in Lukas 24, Vers 7. Da heißt es, und von Mose und von allen Propheten anfangen, erklärte er ihnen allen Schriften das, was ihn betraf. Jesus ist das Zentrum. Das muss auch in deinem Leben so sein. Als Christ, als Wiedergeborener, als Jesus-Nachfolger hast du eine Richtung, wo du hinwachsen sollst. Das ist Jesus. Und das bestätigt auch Paulus in 1. Korinther 2, Vers 2. Ganz bekannte Verse denn ich hielt es f richtig und euch nichts zu wissen als Jesus allein Jesus den Gekreuzigten Und nicht nur Paulus schlägt in diese Kerbe, sondern auch Petrus schlägt in die gleiche Kerbe, in 2. Petrus 3, Vers 18, dort heißt es, wachset aber, wachset aber in der Gnade und in der Erkenntnis unseres Herrn, Jesus Christus. Ihm sei die Herrlichkeit sowohl jetzt bis auch bis zum Tag der Ewigkeit. Amen. Wir merken immer wieder diesen Aufruf, diesen Zuspruch, diese Aufforderung, dieses Flehen, dieses Bitten und Beten, wachse zu Christus. Wir haben immer wieder diesen Aufruf. Wenn man im Frühjahr einen Sonnenblumenkern in die Erde legt, erwartet man zu Recht, dass die Sonnenblume dem Sommer über wächst, dass sie groß wird, dass sie reift und dass du im Herbst irgendwann die Früchte dieser Sonnenblume genießen kannst. Die Früchte wirst du aber nur dann genießen, wenn sie wächst und wenn sie reift. Ansonsten wirst du keine Frucht ernten können. Und diese klassische Sonnenblume auf dem Feld illustriert uns sehr gut, was es bedeutet, zu Christus hinzuwachsen. Die Sonnenblume hat einen sehr geraden und zielstrebigen Wuchs. Sonnenblumen können bis zu vier Meter hoch werden. Sie sind geradlinig zur Sonne hin ausgerichtet. Und das meint hier unser Vers 15, dieses zielstrebige, geradlinig ausgerichtet sein auf Christus, den Erlöser hin, zu wachsen. In allen unseren Lebensbereichen, als Christ, überall dort, wo wir uns bewegen, in der Gesellschaft, in der Ehe, in der Kindererziehung, in unserem Studium, an unserem Arbeitsplatz, als Gemeinde, überall sind wir aufgefordert und berufen, Christus wiederzuspiegeln, uns nach Christus auszustrecken, Christus zu verherrlichen. Und so wie die Sonnenblume immer Richtung Sonne wächst, so ist deine Berufung als Christ, Christus zu folgen. Zu Christus hin zu wachsen. Das ist deine Berufung. Christus mehr wieder zu spiegeln. In Kolosser 2, Vers 3, dort heißt es, und zu allem Reichtum an Gewissheit des Verständnisses, zur Erkenntnis des Geheimnisses Gottes. Das ist Christus, in dem alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis verborgen sind. In Christus sind verborgen alle Schätze der Weisheit. Und da sollst du hinwachsen, das sollst du erkennen, zu dieser Fülle des Christus sollst du hinwachsen. tust du das? Strebst du danach? Oder bist du selbst zufrieden? Mit einfach ein bisschen Bibelverständnis, mit einfach ein bisschen Verständnis, was du hast. Kinderstundenniveau, du bist zum Glauben gekommen, Halleluja. Nein, Gott möchte mehr von dir. Und so wie wir heute Erntedank feiern und wir froh und dankbar sind, dass die Früchte gewachsen und gereift sind und wenn wir in einen Apfel beißen oder sonst irgendeine Frucht, dann genießen wir es, weil sie süß sind. Beiß mal in den Apfel, wo sauer ist. Beiß mal in den Ananas, wo unreif geerntet worden ist. Wo bitter ist, deinen ganzen Mund zusammenzieht. Gott möchte nicht, dass wir so eine saure Frucht sind. Gott möchte, dass wir reifen, wachsen und reifen. Und wir sollen zu dieser Fülle Christi hineinwachsen. Strebst du danach? Das ist dein Auftrag, das ist deine Berufung, dahin zu wachsen, Jesus mehr zu erkennen. Er ist für dich gestorben, er ist für dich auferstanden und diesen Jesus mehr von ihm zu erfahren. Alle Schätze, alles, was du brauchst in deinem Leben, all das, was dich erfüllt, all das, was dich glücklich machen kann, das findest du einzig und allein in Jesus. Das ist das Ziel. Da müssen wir hinwachsen. Hinwachsen zu Christus, weil du alles, alles, was dein Leben anbetrifft, einzig und allein in Jesus Christus befriedigen kannst. Er hat dir ewiges Leben gegeben. Er ist das Ziel. Und wir sind herausgefordert, dahin zu wachsen. Hinwachsen zu Christus. Und ich hoffe, dass du da nicht stehen geblieben bist. Dass du in diesem Punkt nicht zufrieden bist. Dass du nicht sagst, ich habe schon Weisheit genug, ich habe die Bibel genug gelesen. Ich brauche es nicht mehr. Dass du nur noch dein Wissen, was du bis jetzt dir angehäuft hast, irgendwie verwaltest. Dass du irgendwie meinst, dass du das, was du gelernt hast, dass das irgendwie reicht, um damit ins Ziel zu kommen. Es reicht nicht. Bis zum letzten Atemzug muss das unsere Prägung sein, dass wir zu Christus hinwachsen, dass wir diesen Reichtum, diesen Schatz mehr und mehr kennen. Und Christus möchte es dir schenken. Aber wenn wir nicht zu diesem Ziel hinwachsen wenn unser Leben einfach so dahint dann besteht die Gefahr dass Wachstum ausbleibt Und wenn Wachstum ausbleibt, besteht die Gefahr des Stillstandes. Wenn geistliches Leben stagniert, findet kein Wachsen statt. Und die Bibel warnt uns davor und zeigt an vielen Beispielen, dass es gefährlich ist, selbstzufrieden zu sein. Selbstzufrieden zu sein mit dem, was man über Christus erkannt hat, was man über Christus weiß, wo man sich nicht mehr ausstreckt, um mehr zu erfahren. Die Bibel warnt uns sogar, dass Rückschritt und geistlicher Verfall möglich sind, wenn man im Glauben nicht weiter wächst oder die Beziehung zu Gott vernachlässigt. Wenn Jesus nicht mehr im Zentrum deines Lebens steht, wenn du nicht mehr zu diesem Ziel hin ausgerichtet bist, dann ist dein persönliches Glaubensleben nur noch eine schöne Hülle, eine schöne Form, die leer ist. Da ist nichts drin, da ist kein Inhalt, da ist keine Kraft, da ist keine Freude, da ist nichts. Und so haben wir es hier im Vers 4 gelesen, Epheser 4, Vers 14. Denn wir sollen nicht Unmündige sein, hin und her geworfen, umhergetrieben von jedem Wind der Leere, durch die Betrügereien der Menschen, durch ihre Verschlagenheit zu listig, ersonnenen Irrtum. Und genau das passiert, wenn du nicht mehr zielstrebig zu Christus hin ausgerichtet wächst. Du wirst ein Unmündiger. Wir können auch anders sagen, ein Kleinkind. Einer, der nicht mehr beurteilen kann, was richtig und falsch ist. Einer, der in den Wahrheiten Gottes, in den Wahrheiten des Christus nicht geschult ist, nicht unterscheiden kann, was wahr und was falsch ist. und wir werden durch die Betrügereien, durch der Menschen, durch ihre Verschlagenheit zu ersonnenem Irrtum verführt. Das passiert, wenn du nicht wächst, dann bildest du dich automatisch zurück. In Hebräer 5, Vers 11 bis 14, da tadelt der Hebräerschreiber die Zuhörer sehr deutlich. Warum? Weil er ihnen sagt, ihr seid träge zum Hören geworden. Ihr hört nicht mehr auf die Predigt. Ihr hört nicht mehr auf Christus. Eigentlich müsstet ihr Menschen sein, die ihr Lehrer seid. Ihr müsstet die Wahrheiten Gottes, die tiefen Erkenntnisse Jesu anderen Menschen predigen. Aber was ist euer Zustand? Anstatt fester Speise benötigt ihr wieder Milch. Wie ein Säugling. Anstatt fester Speise benötigt ihr Milch. Ihr solltet geübte Sinne zur Unterscheidung von Guten und Bösen haben. Aber das Fehlanzeige, da ist nichts da. Da ist nichts, was irgendwie trägt im Leben. Da ist Wachstum ausgeblieben, da ist Stillstand eingetreten. Und wenn Stillstand eintritt, dann bleibst du nicht an einer Stelle stehen, sondern du entwickelst dich zurück. Und der Hebräerbrief tadelt sie. Ich weiß nicht, wie es mit deinem Leben ausschaut. bist du vielleicht an einem Punkt irgendwo stehen geblieben, weil dich die Verlockungen dieser Welt mit allen möglichen Dingen einfach dein Fokus, deine Ausrichtung, dein Bestreben zu Christus hin irgendwie verschoben haben, die Prioritäten irgendwie verrutscht sind. Ja, du hältst dich noch an die Form fest. Ja, du kommst Sonntag in den Gottesdienst. Aber irgendwie ist dieses zielgerichtete Wachstum nicht mehr da. Bist du träge zum Hören geworden? Fällt es dir schwer, Gottes Wort zu lesen? Ist es dir irgendwie eine Last geworden, jetzt noch Andacht zu machen? Ach, muss das denn sein? Ich habe doch heute ein Lied gehört, ein christliches Lied, ein Worship-Lied. Ist mein Herz so richtig aufgegangen, aber das muss doch reichen. Nein, das reicht nicht. 2. Petrus 3, Vers 17 sagt, Da ihr Geliebte es nun vorher wisst, so hütet euch, dass ihr nicht durch den Irrtum der Ruchlosen mit fortgerissen werdet und aus eurer eigenen Festigkeit fallt. Aus eurer eigenen Festigkeit fallt. Wie geschieht das, wenn du nur noch Dinge verwaltest, ohne in dieser Sache zu Christus hin zu wachsen? Unmündige, geistliche Babys. was würdest du sagen, wenn wir hier heute mit Pampers sitzen würden? Wie schaut das aus? Wir haben uns so dran gewöhnt, wir finden es so gut, wir sind errettet, aber wir bemühen uns nicht mehr zu wachsen. Wir sitzen mit Pampers da. Weißt du, wenn ein Kind mit ein Jahren, zwei Jahren, wie auch immer Pampers, das ist natürlich normal, vernünftig, aber dadurch mit 18, nicht mehr nach fünf Jahren im Glauben, nach 20 30 jahren im glauben kannst du nicht mit pampers da sitzen das geht nicht und das sagt paulus unmündig unfähig
Ein Kleinkind ist unfähig, ein Säugling ist unfähig, deswegen steht es in der Obhut der Eltern, sich um das Kind zu kümmern, zu füttern, zu wickeln und so weiter, die entsprechende Nahrung zu geben. Wie viele von uns sind damit zufrieden, dass wir geistliche Babys sind? ich weiß nicht, ob es auf dich zutrifft aber sei ehrlich zu dir Hand aufs Herz hast du aufgehört zu wachsen hat sich Selbstzufriedenheit eingeschlichen dann bist du vielleicht so jemand oder so etwas wie eine unreife Frucht, wie eine saure Frucht ja, ein Kind Gottes aber irgendwie im Babyzustand. Man muss dich noch wickeln, bist auf andere angewiesen. Du spiegelst nichts von dieser Herrlichkeit von Jesus wieder. Diese ganze Weisheit und diesen ganzen Schatz, der in Christus verborgen liegt. Du willst es gar nicht. Wir sind gerufen zu wachsen. Und es ist gefährlich, wenn wir aufhören, wenn wir stehen bleiben, wenn wir uns ausruhen auf dem, was wir wissen. Gerade diese Woche, letzte Woche, habe ich eine Predigtreihe gehört, wo es genau darum ging, dass man, ich weiß nicht, warum ich gerade die Predigt aufhört habe, zufällig ist es mir irgendwie in den Schoß gefallen, dass man ab 40 aufhört zu wachsen. Ich wusste, warum spricht das genau zu mir? kaum wird man 40, schenkt der Herr so eine Predigt. Hör nicht auf zu wachsen. Und genau darum ging es da. Es ging um Studien, die belegen, dass man bis 40 schafft und macht und tut. Und dann ab 40 schleicht sich so eine Zufriedenheit ein und man verwaltet nur noch die Dinge, in die man investiert hat, geistlicher Natur, aber auch menschlicher Natur. Und man meint, dass man mit diesem Wissen, mit dem, was man sich angehäuft hat, dass es dann reicht bis zum Ziel. Nein, es reicht nicht. Und deswegen möchte ich dir zurufen, egal welche Altersspanne du heute bist, wachse zu Christus hin. Hör auf nicht zu wachsen. Weil wenn du aufhörst zu wachsen, besteht die Gefahr, dass du ein geistliches Baby wirst, dass du unmündig bist. Und dann ist die Gefahr groß, dass Irrlehren, Fremde lehren, dich hin und her werfen wie ein Blatt im Wind. Dass du nicht fähig bist, Gutes und Böses zu unterscheiden, dass du die Wahrheit Gottes nicht auf dein Leben anwenden kannst. Ich möchte daher zum dritten Punkt kommen. Gerufen zu wachsen und Gott gibt uns Mittel, Gott stellt uns Mittel bereit, damit wir wachsen können. und diese fünf Mittel, es gibt sicherlich mehr, aber fünf, die wir aus dem Text heraus und aus dem nahen Kontext herauslesen können. Drei aktive Mittel, drei aktive Mittel, die Gott dir gibt, damit du wächst und es gibt zwei passive Mittel, die Gott verwendet, damit du wächst. Epheser 4, Vers 15 spricht von einem Ziel, wir sollen hinwachsen zu Christus, sondern Epheser spricht auch davon, wie wir dieses Ziel erreichen können. Wie kannst du wachsen und wie kannst du reifen? Und die Sonnenblume auf dem Feld stellt es sehr gut dar. Ich möchte das nochmal kurz nehmen als Illustration. Wir haben ja vorhin schon gesehen, dass eine Sonnenblume sehr geraden Wuchs hat, sehr zielstrebig zur Sonne hin ausgerichtet ist und zur Sonne hin wächst, so wie wir zu Christus hin wachsen sollen. Aber die Sonnenblume zeigt uns auch, wie sie wächst. Und es ist so interessant, dass die Sonnenblume ihr Kopf Richtung Osten wendet, um gleich die ersten Strahlen, wenn die ersten Lichtstrahlen am Horizont aufgehen, dass die Sonnenblume die ersten warmen Lichtstrahlen gleich aufnehmen kann. Und so wie die Sonne den Tag über sich dreht und neigt, so verfolgt die Sonnenblume mit ihrem Kopf immer zur Sonne hin. Sie dreht ihren Kopf immer zur Sonne hin bis zum Abend. Wenn hinten am Horizont im Westen die Sonne untergeht, dann neigt die Sonnenblume ihren Kopf nach Westen, um die letzten Sonnenstrahlen einzufangen. Und wenn es dunkel geworden ist, wenn die Sonne untergegangen ist, dann dreht die Sonnenblume ihren Kopf wieder nach Osten, um in aller Frühe die ersten Sonnenstrahlen wieder aufnehmen zu können. Durch dieses aktive Mitdrehen des Sonnenblumenkopfes bekommt die Sonnenblume 20 mehr Sonnenstrahlen ab als die Natur ist das nicht genial wie Gott das gemacht hat Und das macht die Sonnenblume bis dann bis sie komplett ausgewachsen ist Und wenn sie ausgewachsen ist, dann lässt sie ihren Kopf, dann neigt sie ihren Kopf zur Erde hin. Ist das nicht ein grandioses Bild, wie du und ich wachsen können? Wie dieses zielstrebig zur Sonne hin ausgerichtetes Wachstum aussehen kann? und Gott gibt uns drei aktive Mittel, wie du wachsen kannst. Und dann gibt es zwei passive. Das Erste, was wir finden, ist Gottes Wort und Gebet. Und wenn du den Text genauer beobachtest und studierst, dann wirst du feststellen, dass Gottes Wort eins der grundlegendsten Mittel zum Wachstum ist. Wir können jetzt darauf nicht eingehen, aber alle Dienste, die hier aufgezählt worden sind, Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten, Lehrer, alle diese Dienste, alle diese Berufungen basieren auf Gottes Wort. Sie sollten nichts erfinden, sondern sie sollten das weitergeben, was Gott ihnen gegeben hat. Gottes Wort ist die einzige objektive Quelle in unserem Leben, die wir haben. Wonach willst du dich heute ausrichten? Nach dem Mainstream, das was heute gültig ist und morgen nicht mehr gültig ist? Das wo du hundert verschiedene Meinungen hast, weißt du gar nicht in welche Richtung du dich ausstrecken sollst? Es gibt nur eine objektive Wahrheit, eine einzige, das ist Gottes Wort. Und es ist nicht nur, dass es objektive Wahrheit ist, außerhalb von uns, die in unser Leben hineinredet, sondern es ist auch die einzige Wahrheit, die absolut verlässlich ist. Es gibt nichts anderes in dieser Welt. Es gibt nichts, woran du dich halten, festhalten kannst, dein Leben ausrichten kannst als allein Gottes Wort. Es hat Ewigkeitsbestand. Es überdauert deine 40, 50, 60, 80 Jahre, wenn es hochkommt, bei weitem. Es ist ewig. Darum lies es, studiere es und wende es auf dein Leben an, damit du wachsen kannst. Und denk nochmal dran, das ist keine Option. Das ist keine Option. Das ist ein Befehl, zu Christus hinzuwachsen. Und Gott hat dir ein Mittel gegeben. Gottes Wort und Gebet. Gottes Wort ist wie ein guter Boden für die Sonnenblume. Die kann auch nicht im luftleeren Raum wachsen. Sie braucht Nährstoffe, sie braucht Wasser, sie braucht Feuchtigkeit, sie braucht gute Erde. Und so ist Gottes Wort und Gebet so das Grundlegendste, was wir in unserem Leben haben. Und es geschieht was, wenn du Gottes Wort liest, dann hat uns Gott was verheißen. In 2. Korinther 3, Vers 18, dass wenn wir Gottes Wort lesen, dann passiert was. dass das Betrachten der Herrlichkeit des Christus unser Leben mehr und mehr in das Bild seiner selbst umgestaltet. Während du die Bibel liest, während du dich auf Christus konzentrierst, auf diese Wahrheit ausgerichtet bist, dann arbeitet Gott an deinem Leben. Er gestaltet dich um, Stück für Stück. Wandelt er dich in das Bild seines Sohnes Jesus Christus um. Ist das nicht genial? Während du Bibel liest, lässt Gott dich wachsen. Aber genauso auf der anderen Stelle. Wenn du nicht liest, wenn du nicht betest, wenn du Gott nicht suchst, dann wirst du verkümmern. Dann wirst du verkümmern. Da ist ein Automatismus drin. Wenn du liest, wächst du. Wenn du nicht liest, bildest du dich zurück. Der Psalmist, der Psalmschreiber im Psalm 25, Vers 5, dort hat er gesagt, leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich, denn du bist der Gott meines Heils. Auf dich harre ich den ganzen Tag. Hast du das schon einmal gebetet? Hast du das schon einmal in deinem Herzen vorgenommen? Herr, lehre mich. Lass mich das verstehen. Lass mich wachsen in deinem Wort. Ich möchte mehr von Jesus verstehen. Ist dieser Wunsch in deinem Herzen schon mal hochgekommen? Ich glaube, wir sollten hier wieder neu einstimmen in dieses Gebiet. Herr, lehre mich, denn du bist der Gott meines Heils. Du hast mich gerettet. Du hast die Schuld bezahlt, die so hoch war, dass Silber und Gold dieser ganzen Welt es nicht decken konnten. Dein heiliges Blut musste für mich fließen. Wie wertvoll ist das? Ist das nicht wert, darin zu studieren, darin zu wachsen, darin mehr zur Erkenntnis zu kommen? Gottes Wort und Gebet das Erste. Das Zweite, was Gott uns gibt, und das lesen wir hier im Vers 15 ist Wahrheit in Liebe sagen Das hat hier mehrere Aspekte Wahrheit in Liebe sagen nur das was Gott sagt das ist Wahrheit Und das sollen wir in unser Leben als allererstes wirken lassen, auf unser Leben anwenden, aber dann auch mit anderen Menschen damit umgehen. In Johannes 1, Vers 17, da lesen wir, dass Jesus in Gnade und Wahrheit kam. Wahrheit ist unerlässlich für uns. Wisst ihr warum? Weil Wahrheit uns frei macht. In Johannes 8, Vers 32 sagt Jesus, die Wahrheit wird euch frei machen. Willst du Freiheit erleben? Willst du Freiheit erleben? Willst du Zufriedenheit erleben? Willst du glücklich sein? Da gibt es nur eine Sache, die dich dazu befähigen kann, dich dazu befreien kann aus dem Gefängnis und falschen Gedanken des Satans und unserer Sünde, unserer gefallenen Natur. Das ist Wahrheit. Wahrheit allein. Wahrheit wird euch freimachen. Wenn du Geld lieben bist, dann sagt die Bibel, geben ist seliger als nehmen. Das ist die Wahrheit. das wird dich von Geldliebe befreien. Wenn du einen Lebenssinn für dein Leben suchst, dann ist Matthäus 6, Vers 33 da. Trachte zuerst nach dem Reich Gottes und Gott wird dir alles andere geben. Das sind Wahrheiten, die unser Leben freimachen und die dieser Knechtschaft des Lebens. Die Bibel sagt, wenn du dein Leben gewinnen willst, dann gib es für Jesus. das sind diese Freiheiten. Dann musst du nicht in diesem Leben alles mitnehmen, was du noch irgendwie kriegst, alles ausnutzen, weil wenn du stirbst, dann ist es vorbei. Nein, wenn du dein Leben dem Höchsten hingegeben hast, dann kommt das Beste noch. Dann verpasst du nichts auf dieser Welt. Aber wenn du diese Sicht nicht hast, wenn diese Wahrheit dein Herz nicht regiert, dann wirst du verkrampft sein an diesem Leben festhalten und versuchen, alles zu bekommen und danach nachzujagen, weil du meinst, mit diesem Leben ist dann alles aus. Nein, Wahrheit wird euch freimachen. All das, was uns Gottes Wort gebietet, wenn wir dem gehorchen und tun, dann wird uns diese Wahrheit freimachen. Und genauso brauchen wir Menschen in unserem Leben, aber auch du in dem Leben anderer Menschen, dass du Wahrheit hineinsprichst. Nicht deine Meinung ist gefragt, deine Vorstellungskraft, wie du das denkst, was du für eine Sicht über das Leben hast, interessiert niemand. Sprich biblische Wahrheit in das Leben der anderen Menschen hinein. Das wird sie befreien. Das ist Segen für sie. Und genauso lass es zu, wenn Leute auf dich zukommen und dich von irgendeiner Sünde oder von irgendeinem Fehlverhalten überführen möchten, dann lass diese Wahrheit an deinem Herzen arbeiten. Aber denk dran, Jesus kam in Gnade und Wahrheit. Halt ihm nicht nur die Wahrheit vor, weil wir unter dieser Last der Wahrheit, dass wir Sünder sind, kaputt gehen. Und das wissen wir allzu gut, wie sehr uns die Sünde verdammt. Ich glaube, das weiß jeder von euch, wie wir darunter leiden, unter dieser sündigen Natur. Das wissen die allermeisten Menschen. biete ihnen Gnade an in Jesus Christus, so wie du auf Gnade angewiesen bist. Tag für Tag braucht auch dein Gegenüber diese Gnade Gottes. Und wenn diese Gnade kombiniert mit der Wahrheit des Wortes Gottes in unserem Leben wirkt, dann wachsen wir. Dann werden wir befreit zum Wachstum. Dann sind wir nicht gekettet und geknechtet von der Sünde. sondern dann besteht Freiheit zum Wachsen. Also wir hatten Gottes Wort und Gebet. Das zweite, Wahrheit in Liebe sagen. Drittens, Gemeinschaft mit anderen Gläubigen. Und das lesen wir hier im Vers 16. Wir sind zusammengestellt als ein Leib in Christus. Und ich höre das immer wieder und ich sehe das immer wieder. und ich frage mich, wie kann das sein, dass Christen alleine leben wollen? Wenn die Bibel uns verordnet und das ist eine Wahrheit, die Gott in dein Leben hineinspricht, dass ein Christ niemals alleine sein Leben bestreiten kann. Du bist hineingepflanzt worden oder hineingefügt worden in den Leib Jesu Christi hinein. Wir brauchen Gemeinschaft, du brauchst Gemeinschaft. Und wenn du dich Gemeinschaft mit anderen Christen entziehst, entziehst du dich dem Wachstum. Dann ist das Rückschritt. Du brauchst Männer und Frauen, die ihr Leben auf Christus allein ausgerichtet haben, die in diesem Reifeprozess weiter sind wie du. Rede mit ihnen. Frag sie, wie hast du das gemacht? Gib mir einen biblischen Ratschlag. Frage Menschen, wo du merkst, dass ihr Ratschlag von der Bibel herkommt dass sie nicht ihre eigene Weisheit dir weitergeben verbringe mit solchen Menschen Zeit Gott hat uns die Gemeinde gegeben Geschwister gegeben M und Frauen in Christus und helft. Lasst sie euch helfen zu wachsen. Jeder ist darauf angewiesen. Jeder kann von dem anderen irgendwie was lernen. Keiner ist vollkommen. Keiner ist perfekt. Wir sind aufeinander angewiesen. Aber auch du sollst anderen im Glauben dabei helfen zu wachsen. Wir brauchen einander. Und wenn jemand meint, er braucht das nicht, dann stellt er sich ins Abseits. Und dann wird er nicht wachsen. Dann bleibt er auf einem Niveau des Stillstandes und dann besteht die Gefahr, dass er zurückschreitet. Gemeinschaft mit anderen Gläubigen. Hier aus Vers 16. Aus ihm wird der ganze Leib zusammengefügt und verbunden durch jedes der Unterstützung dienende Gelenk. Dieser Aspekt der Gemeinschaft hat noch einen Gedanken, der hier mitschwingt. Unterstützung dienende Gelenk. Wir sind da, dass wir den anderen unterstützen, dass wir den anderen dienen mit den Gaben und Fähigkeiten, die Gott dir gegeben hat. Und das lesen wir in Epheser 2, Vers 10. Denn wir sind sein Gebilde in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen. Hast du Gott mal gefragt, Gott, was sind die Werke, die du für mich bereitet hast, dass ich in diesen wandeln soll? Was ist dein Auftrag für mich? Öffne mir die Augen, dass ich das sehe. Wie kann ich den Geschwistern helfen? Wie kann ich meinem Umfeld helfen? Strebst du danach? richtest du danach aus. Das gehört mit dazu, dass du Wachstum in deinem Leben erlebst, wenn du deine Gaben, deine Fähigkeiten, die Gott dir geschenkt hat, für die Gemeinde und für die Menschen, die Gott geschaffen hat, einsetzt, um Christus wieder zu spiegeln. Das waren die ersten drei Mittel, die Gott uns zur Verfügung stellt, die Gott dir gibt, damit du aktiv daran arbeiten kannst, damit du wächst. Gottes Wort Gebet, Wahrheit in Liebe sagen, Gemeinschaft mit anderen Gläubigen. Und jetzt kommen zwei Punkte, die passiv sind. Da kannst du nichts machen. Das ist nicht mehr deine Aufgabe. Das vierte, was wir hier sehen, Gott schenkt Wachstum. Wir sollen uns um Wachstum bemühen. Wir sollen uns zu Christus hin ausrichten. Aber du kannst dir nicht selber befehlen, dass du wachsen sollst. Das kannst du einfach nicht. In dir ist keine Kraft, keine Möglichkeit, dir selber zu befehlen, dass du wächst. Das kannst du nicht tun. Das muss Gott tun. Und das tut Christus auch. In Vers 16 haben wir gelesen, wie er uns zeigt, woher das Wachstum ausgeht. Es geht von Christus aus. Christus ist die Grundlage des Wachstums. Er ist aber auch die Antriebskraft zum Wachstum und er ist auch das Ziel des Wachstums. Gott gibt dir Wachstum. Er arbeitet an dir. Durch diese Mittel, die Gott dir gegeben hat, wenn du die befolgst, dann arbeitet er an dir, damit du wächst. Dann gibt er dir diese Kraft, diese innerliche Kraft, wachsen zu können. Du kannst einen Baum pflanzen. Du kannst alles sorgen, dass es Wasser, Vitamine hat, dass die Sonne scheint, aber das Wachstum kannst du nicht befehlen. Und das hat auch Paulus gesagt in 1. Korinther 3, die Verse 6 bis 7, da sagt Paulus, ich habe gepflanzt, Apollos hat gegossen, Gott aber hat das Wachstum gegeben. Gott hat das Wachstum gegeben. Du bist nicht dafür verantwortlich, dass du wächst, du hast diese Kraft gar nicht. Du kannst es dir selber nicht befehlen. Vers 16, und so wirkt er, Jesus, das Wachstum. Du kannst nicht wachsen. Bitte Gott, schenk mir Wachstum. Ich möchte zu dir hin. Ich möchte mich nach dir ausrichten. Schenk mir deine Fülle. Und er wird es tun, weil du sein geliebtes Kind bist. Weil er mit seinem treuren Blut für dich bezahlt hat. Ohne Sonne würde es keine Sonnenblume auf dem Feld geben. Wenn du die Sonnenblume in die Garage stellst, dann wird es kein Wachstum geben, weil es einfach Licht braucht. Und so ist ein Christ ohne Christus, wird es nicht wachsen können, weil du Christus brauchst. Das ist das eine. Wachstum geht von Christus aus. Und jetzt möchte ich zum letzten Punkt kommen. Gott gibt Gnade zum Wachsen. Gott gibt Gnade zum Wachsen. unser Heiland liebt uns so sehr, dass er auch in den Momenten, in denen wir allzufrieden sind mit unserem Leben, mit unserer Kenntnis, mit unserer Ausrichtung zu Christus hin, erweitern uns arbeitet und das Weltmeister
seiner Hände an uns so lange lässt, bis die Gnade das erreicht hat, was es bewirken möchte. Was möchte die Gnade in unserem Leben erreichen? Dass wir Christus ähnlicher werden, dass wir gleich gestaltet werden mit ihm. Und solange die Gnade das in deinem Leben nicht erreicht hat, wird Gott an dir arbeiten. Und deswegen wird es in deinem Leben Situationen geben, die dir nicht schmecken. Probleme, Herausforderungen, Nöte, Leid. Dinge, die du dir niemals verordnen würdest. Dinge, die du nie haben willst. Aber wisst ihr was? Dieser Preis für dich, das war so hoch, dass Gott es nicht dabei belässt, dass du wie ein Unkraut auf dem Boden vor dich hinwächst und hinkriechst. Gott möchte, dass du eine schöne Sonnenblume auf dem Feld des Lebens darstellst. Und Gott wird alles dafür tun und alle Hebel in Bewegung setzen, damit du dieses Ziel erreichst, weil du sein Kind bist. Deswegen gibt es Situationen, die dir nicht gefallen werden. Dinge, die schwer sind. Dinge, die hart sind. Deswegen gibt es Krankheit, deswegen gibt es Nöte, deswegen gibt es Sorgen auf jeden Bereich unseres Lebens. Und Gott verwendet all diese Dinge und benutzt es dafür, dass du wächst. Gott lässt dich nicht in deiner Selbstzufriedenheit. Und das ist oft das Problem, dass Gott uns da rausholen muss, weil wir einfach zufrieden sind. Es genügt uns, dieses bisschen Wissen von Jesus. Alles läuft so schön. alles ist perfekt, alles läuft so, wie ich mir das vorgestellt habe, aber dann wächst du nicht. Und dann greift Gott in seiner Gnade ein. Und oft ist es so, wenn Gott an uns arbeitet, wenn Nöte in unserem Leben da sind, dann beten wir, Herr, schenk uns deine Gnade, wir brauchen deine Gnade. Und genau das ist seine Gnade, dass er an dir arbeitet, dass er dich nicht lässt, dass du so ein Efeu im Boden rumkriechst. schau mal und genau das sagt Gottes Wort in Johannes 15 Vers 2 jede Rebe an mir die nicht Frucht bringt die nimmt er weg und jede die Frucht bringt die reinigt er dass sie mehr Frucht bringt bist du eine Rebe an Christus dran willst du f Christus leben willst du ihm nachfolgen dann wird er das mit dir tun er wird dich beschneiden Er wird an dein Leben herangehen um dich aus dieser Selbstzufriedenheit herauszurei Und das tut weh. Ja, das tut weh. Ich möchte darüber nicht reden, so als wäre das die schönste Sache auf dieser Welt. Nein. Aber das ist eine Wahrheit, die unser Leben freimachen kann. und mir ist ein Abschnitt, ein Bibelabschnitt über den Weg gelaufen, jetzt vor ein paar Tagen, wo ich zweimal schlucken musste, aber das ist eine Wahrheit Gottes, die in unser Leben so hineinspricht, wie Gott durch seine Gnade an uns arbeitet. Hebräer 12, hört es einfach an, Hebräer Kapitel 12, Abvers 4. Ihr habt dem Kampf gegen die Sünde noch nicht bis aufs Blut widerstanden und habt die Ermahnungen vergessen, die zu euch als zu Söhnen spricht. Mein Sohn oder meine Tochter in Christus, schätze nicht gering des Herrn Züchtigung und ermatte nicht, wenn du von ihm gestraft wirst. Denn wenn der Herr liebt, den züchtigt er. Willst du, dass Gott dich liebt? Willst du, dass Gott dich liebt? Was ist der Beweis, dass er dich liebt? Er züchtigt dich, er lässt dich nicht laufen. Und er matte nicht, wenn du von ihm gestraft wirst, denn wenn der Herr liebt, den züchtigt er. Er schlägt aber jeden Sohn, den er annimmt. Was ihr duldet, ist Züchtigung, keine Strafe, Züchtigung, Veränderung, Verwandlung. Gott behandelt euch als Söhne, denn ist der ein Sohn, der den Vater nicht züchtigt. Wenn ihr aber ohne Züchtigung seid, deren alle teilhaftig geworden sind, so seid ihr Bastarde und nicht Söhne. Zudem hatten wir auch unsere leiblichen Väter als Züchtiger und scheuten sie. Sollten wir uns nicht vielmehr dem Vater der Geister unterordnen und leben? Denn sie züchtigten uns zwar für wenige Tage nach ihren Gutdünken, er aber, also Gott, er aber zum Nutzen, damit wir seiner Herrlichkeit teilhaftig werden. Also warum züchtigt dich Gott als dein geliebtes Kind, dass du seiner Heiligkeit teilhaftig wirst. Und jetzt kommt so eine große Wahrheit. Der Hebräer Schreiber weiß, was er hier gerade gesagt hat. Die Menschen haben alles verloren. Ihr Hab und Gut, sie waren auf der Flucht. Das war keine Lappalie. Das war nicht zum Lachen. Das war nicht zum Happy Day Singen. Alle Z scheint uns zwar f die Gegenwart nicht Freude So ist das Leid Not Herausforderung ist f die Gegenwart keine Freude sondern Traurigkeit zu sein. Nachher aber gibt sie denen, die durch sie geübt sind, die friedvolle Frucht der Gerechtigkeit. Also warum macht es Gott? Was sollen wir nachher sein? Die friedvolle Frucht der Gerechtigkeit. Was möchte Gott in deinem Leben erreichen? Durch die Nöte, die Gott in deinem Leben verordnet, dass du so eine reife Frucht wirst. Dass du eine reife Sonnenblume bist, eine schöne Sonnenblume. Und wie oft nehmen wir diese Wahrheit nicht an? Ich habe wirklich darüber nachgedacht. Wie oft, wenn Schwierigkeiten in unserem Leben da sind, denken wir als Christ, Gott hat mich verlassen. Nein, weil Gott da ist, weil er dich liebt, hat er diese Dinge dir geschickt, diese Züchtigung vielleicht. Damit du wächst, damit du noch mehr zu Christus ausgestreckt bist, dass du ihn noch mehr suchst, dass du ihn noch mehr anbetest. Und Jakobus haut noch oben einen drauf. Leute, wenn ihr unter Druck steht, wenn ihr Sorgen habt, haltet es für lauter Freude. ganz ehrlich, wenn ich drüber nachgedacht habe, so Schwierigkeiten im Leben, haltet es für lauter Freude. Also da ging es mir mit allen unterschiedlichen Dingen, aber da war irgendwie keine Freude. Aber wisst ihr, was unser Leben befreit? Haltet es für lauter Freude. Versuchung schafft Bewährung eures Glaubens, Ausharren, damit ihr vollkommen unvollendet seid, wieder dieser Gedanke zu wachsen und zu reifen, zum vollendeten Maß des Christus zu werden. Bist du Gott dafür dankbar? Bist du Gott dafür dankbar, dass er an deinem Leben arbeitet? Dass er in deinem Leben Wachstum bewirken möchte? Hast du Gott dafür schon mal Danke gesagt? Gott gibt Gnade zum Wachsen. Er überfordert uns nicht, er macht uns nicht kaputt. Er gängelt uns nicht, sondern er hat ein Ziel mit uns. Gerufen zu wachsen, das ist deine Berufung als Christ. Und Gott möchte alles dransetzen, damit du dieses Ziel erreichst. Dass du so eine schöne Sonnenblume, eine reife Frucht für Christus bist. dass dieser Wunsch in dir gefördert wird die ganze F des Christus zu erlangen mehr und mehr zu verstehen was Christus f dich getan hat Wie er dein Ein und Alles ist Und ich m jetzt zum Schluss kommen so wie die Sonnenblume. So eine schöne Sonnenblume. Wenn du an dein Leben denkst, was würdest du sagen? Bist du so eine schöne Sonnenblume? eine schön geradlinig zielgerichtete Sonnenblume zur Sonne hin, die reif geworden ist in Christus. Wo man ganz klar sieht, der richtet sich nach Christus aus. Gott erwartet, dass du so eine schöne Sonnenblume wirst, weil der Preis für dich zu hoch war. Aber lass mich dich zum Schluss fragen, wenn du auf dein Leben zurückblickst, siehst du Wachstum. Wenn du die letzten drei Monate, sechs Monate, zwei Jahre, vier Jahre, fünf Jahre, wie auch immer, nimm dir einen Zeitabschnitt vor, bist du mehr zu Christus gewachsen? Drängt dich diese Liebe zu Christus? Oder erlebst du gerade Stillstand in deinem Leben? Und damit auch Rückschritt in deinem Leben? Oder merkst du, dass die Liebe zu Christus zugenommen hat, dass die Liebe zu anderen Menschen zugenommen hat, weil du Jesus mehr liebst, ist Christus in deinem Leben sichtbarer geworden. Prägt es dein Leben? Prägt es dein Denken? Und wenn du vielleicht irgendwie hier sitzt und denkst, ich kann das irgendwie nicht so einordnen, frag jemand, der reif ist in Christus. Sag mal, wie siehst du mein Leben? Wie beurteilst du mein Leben? Was passiert da gerade? Wachse ich? erlebe ich gerade Rückschritt, Stillstand? Und denk dran nochmal, Stillstand ist gefährlich. Sei damit nicht zufrieden. Pass auf, dass du nicht selbst zufrieden bist. Und deshalb bitte ich dich, ja, ich flehe dich an heute Morgen. Wachse zu Christus. Wachse zu Christus. Schließt mit 2. Petrus 3, Vers 18. Wachset aber in der Gnade und in der Kenntnis unseres Herrn Jesus und unseres Retters Jesus Christus. Amen. Vielen Dank.