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Ja, ich weiß nicht, ob ihr euch schon mal folgende Frage gestellt habt. Aber was wäre passiert, wenn Jesus sich im Garten Gethsemane, als dieser ganze Druck auf ihm lastete, als er das Leidkommen sehen hat in seinem Leben, als die Furcht über ihn kam, wenn er sich entschieden hätte, nicht zu leiden. Was wäre passiert, wenn Paulus aufgrund des Drucks und des Leidens in seinen Missionsreisen irgendwann einfach abgebrochen hätte und gesagt hätte, unter den Kosten kann ich das nicht weitermachen? Was wäre passiert? Was wäre passiert, wenn Luther aufgrund des Drucks der katholischen Kirche eingeknickt wäre? Beziehungsweise was wäre vielleicht nicht passiert? Oder was wäre passiert oder nicht passiert, wenn die Frauen nach der Ermordung der fünf Missionare, einschließlich Jim Elliotts durch den Huarani-Stamm, nicht bereit gewesen wären, in diesen Stamm zurückzukehren und die Missionsarbeit dort fortzuführen unter den Mördern der Ehemänner und Eltern von Kleinkindern. Was wäre passiert, wenn sie gesagt hätten, wir weichen diesen Druck und dem Leiden zurück? Was ich mit dieser Frage, ist ja letztendlich rhetorische Fragen, Was ich hier zeigen möchte, ist, dass es hier rausgepickte Persönlichkeiten gibt, die aufgrund ihres Dienstes Leid erfuhren, aber sicher unter viel Kampf nicht bereit waren, ihren Dienst und ihre Gaben, die sie von Gott bekommen haben, aufzugeben. Also, versteht ihr den Gedanken? Es kam aufgrund von Dienst Leid ins Leben und diese Leute haben gesagt, wir geben nicht auf. In letzter Konsequenz. Bevor wir in den ersten Petrusbrief gehen, schlagt mit mir bitte Kolosser 1, Vers 24 auf. Der Predigtitel ist übrigens Dient einander zu Gottes Ehre unter schwierigen Umständen, habe ich jetzt noch hinzugefügt. In Kolosser Kapitel 1, da sehen wir ein Grundprinzip des Dienstes unter Druck. Kolosser Kapitel 1 Vers 24, hier freut sich Paulus. Kolosser 1, Vers 24. Da freut sich Paulus und er schreibt, jetzt freue ich mich in meinen Leiden, die ich um euretwillen erleide. Und jetzt sehen wir ein Ziel, was durch sein Leiden passiert im Dienst. Denn ich erfülle meinerseits in meinem Fleisch, was noch an Bedrängnissen des Christus aussteht, um seines Leibes willen, welcher die Gemeinde ist. Paulus beschreibt hier, dass er durch seine Leiden, die er im Dienst hat, gewisse Bedrängnisse von Christus, die sozusagen noch offen sind, erfüllt. Wir fragen uns, was? Das Leiden von Jesus ist doch vollkommen, das Leiden von Jesus ist doch hundertprozentig abgeschlossen. abgeschlossen. Ja, das meint der Text hier nicht. Der Text meint, dass das Leiden und Sterben von Jesus, oder wir wissen, dass es vollkommen gewesen ist, vollkommen ausreichend. Ein für alle Mal hat er uns erlöst. Es ist die Leiden von Christus waren für die Erlösung vollständig. Aber wir sehen, dass hier im Kontext der Bedrängnis von Jesus noch etwas offen ist, etwas aussteht, und zwar, dass die Menschen dieses Evangelium von den Leiden von Christus erfahren müssen. Und Paulus sagt dass durch sein Leiden in seinem Dienst diese Bedr ja sozusagen vollendet werden Oder da steht noch was aus und er durch sein Leiden erf hier etwas Zitat von John Piper. Das, was an den Drangsalen des Christus noch fehlt, ist keinerlei Mangel an ihrem Wert, als wenn sie nicht alle Sünden der Gläubigen bedecken könnte. Was fehlt, besteht darin, dass der unendliche Wert der Trangsale Christi der Welt noch nicht erkannt und geglaubt wird. Das heißt, das Ganze muss natürlich in die Welt raus, aber Paulus sagt, dass er diese Bedrängnisse erfüllt durch seine Leiden im Dienst. Und das ist ein bisschen, worauf ich hinaus wollte mit diesen einleitenden Persönlichkeiten, wo wir sehen, dass jedes Mal, wo etwas passiert ist, es durch Leid ging, aber diese Leute nicht aufgegeben haben. Und Paulus erfreut sich hier in Vers 24, dass er mit seinen Leiden, die er körperlich erfährt, seinerseits, das heißt er für seinen Teil diese Bedrängnisse, die ausstehen, ausfüllt. Nun hier steht seinerseits, er erfüllt das nicht für alle, er erfüllt das für seinen Teil, für seine Berufung, für seinen Dienst, für sein Leben. Aber es gibt auch ein deinerseits. Also er tut es seinerseits, aber es gibt auch das deinerseits, dass wir hier auch mit zu beitragen, dass die Bedrängnisse des Christus erfüllt werden. Nun wir sind im 1. Petrus Kapitel 4. So langsam kommt die Verfolgung aus Rom hin zu diesen Christen in Kleinasien. Asien. 1. Petrus, Kapitel 4. Petrus schreibt in Kapitel 4, hier geht es von Anfang bis Ende um Leiden, um Christi willen. Und mitten im Lesefluss im Kontext von Leiden und Schwierigkeiten in der Nachfolge kommt er zu zwei Versen und er legt Wert darauf, dass diese Empfänger ihre Gnadengabe ausleben. Also letztendlich ermutigt er diese Christen, dass wenn Leiden in ihr Leben kommen, sie nicht aufhören, ihrem Dienst nachzugehen. Das ist eigentlich, wo Petrus drauf hinaus möchte. Indem er erklärt, er hat hier Gnadengaben gegeben und wir müssen da treu sein als gute Haushalter. Ich lese, das müsst ihr nicht mit aufschlagen, noch einleitend, Offenbarung Kapitel 22 Vers 12. Und Offenbarung ist natürlich ein großer Kontext von viel Leiden, aber letztendlich ist es ja Gottes Geschichte, wie er mit der Erde zu Ende kommt. Und am Ende steht dieses wichtige Wort. Und siehe, ich komme bald. Jesus kommt bald. Gerade in Zeiten des Druckes ist das ein Diamant, der eine Hoffnung gibt. Und siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden so zu vergelten, wie sein Werk sein wird. Und wenn ihr jetzt mit mir in 1. Petrus 4, Vers 7 schaut, seht ihr, dass das genau der letztendliche Ermutigungspunkt auch für den Dienst in Schwierigkeiten ist. Denn in 1. Petrus Kapitel 4 Vers 7 schreibt Petrus das in demselben Kontext. Und er schreibt, liebe Christen, es ist nahe gekommen, das Ende aller Zeiten. Nun, er hat es vor 2000 Jahren geschrieben, aber es ist trotzdem eine Wahrheit, die uns natürlich in einer Spannung lässt, wann dann dieser Tag ist. Aber das ist Ermutigung bei leidenden Christen. Siehe, ich komme bald. Aber genauso, er kommt und bringt seinen Lohn mit. Siehe, ich komme bald, 1. Petrus, Kapitel, oder es ist nahe gekommen, das Ende, 1. Petrus, Kapitel 4, Vers 7. Und weil das Ende nahe gekommen ist, sollen wir was tun? Dann beschreibt er, deswegen, mitten im Leid, betet und liebt und dient einander. Das sind die letztendlichen Punkte, die er mitgibt, wie die Christen zusammenstehen sollen, wenn es schwierig wird. Das ist der Kontext wenn du unter Druck ger Die Hoffnung dass er kommt dass er Lohn austeilt aber auch die Aufgabe dran zu bleiben Und jetzt lesen wir unseren Bibeltext 1. Petrus 4, 10 und 11. Dieser Text eingepfropft in Verfolgung, in der Erwartung des Herrn und die Freude des Lohnes. Ich lese ab Vers 10. Vers 2. zu Ewigkeit. Amen. Und wenn ihr in die beiden Verse schaut, dann seht ihr ein übergeordnetes Ziel. Ich weiß nicht, ob es euch eben schon durch die Betonung meines Lesens aufgefallen ist, aber hier geht es um Dienst, aber alles hat ein übergeordnetes Ziel. Und zwar, wenn ihr in Vers 11 in den zweiten Teil schaut, dass Gott in allem verherrlicht wird. Vielleicht erinnert sich manch einer an meine letzte Predigt über Psalm 57, wo König David schwer verfolgt wurde und er natürlich mit seiner Seele bei Gott Ruhe finden wollte, sich unter den Flügeln Gottes geborgen hat. Er wollte, dass es eine Änderung gibt, aber es gibt diesen Refrain, den wir so rausgearbeitet haben in Vers 6 und Vers 12, wo wir das übergeordnete Ziel von David gesehen haben und zwar erhebe dich über die Himmel, oh Gott, über der ganzen Erde sei deine Herrlichkeit. Wo wir einfach hier gesehen haben, auch dort im Leiden und der Verfolgung ging es darum, dass Gott verherrlicht wird. Und wir sehen dasselbe hier in unseren beiden Versen unter Druck oder Schwierigkeiten, die in unser Leben kommen, in jeglicher Art und Weise dient alles durch den Dienst, den wir einander tun, zur Verherrlichung Gottes. Das ist die große Stoßrichtung. Bis hierhin, wir sehen, dass es bei Dienst darum geht, in guten wie in schlechten Zeiten. Es gibt ein übergeordnetes Ziel, und zwar das Ziel, dass Gott verherrlicht wird. Es geht um die Ehre unseres Herrn, im obersten Ziel. Das zweite Ziel steht ganz am Anfang von unserem Vers. Das sehen wir, werden wir uns gleich noch anschauen, denn da geht es um den Menschen. Dient einander als Menschen mit dem Ziel, dass Gott verherrlicht wird. Und das ist letztendlich im Speziellen auch der Punkt, den Petrus an dich und an mein Leben setzt. Und zwar folgendes, dass nicht ich oder du durch das, was wir tun, verherrlicht werden. Das ist eine große Versuchung, der wir unter Umständen unterliegen können. Durch ein stolzes Herz, das eigentlich immer selber groß sein möchte, so wie wir es über Saul gehört haben. Der Kopf größer war als das ganze Volk und plötzlich kam wer anders und es war für ihn ein Stich ins Herz. Ja, das ist Selbstverherrlichung, selbst groß werden. Und das ist die Gefahr, aber wir sehen hier, dass es eigentlich im Dienst für Gott, an dem Menschen, darum geht, dass Gott verherrlicht wird. Nun, wie funktioniert es, dass Gott verherrlicht wird, laut unseren beiden Versen? Wenn wir in Vers 11 schauen, sehen wir das Grundprinzip, wie Gott durch dein und mein Dienst, egal wie er ausschaut, verherrlicht wird. Und zwar ist das Grundprinzip, es funktioniert laut unseren Versen dadurch, dass unser Dienst, egal ob es ein Dienst mit dem Mund ist oder ein Dienst mit der Hand, er kategoriert hier ja in zwei verschiedene Arten von Diensten, dass beides seine Quelle aus Gott hat. Seht ihr das? Wenn ihr redet, redet aus der Quelle Gottes. Wenn ihr dient, dient aus der Quelle Gottes, damit er verherrlicht wird. Das heißt, aller Dienst, der nicht seine Quelle in Gott hat, verherrlicht Gott auch nicht. Das meint einfach, dass jeder von uns, der wiedergeboren ist, als Diener ein Beschenkter ist. Das sehen wir, wenn wir in Vers 10 schauen, ein bisschen tiefer jetzt reingehend, wo Petrus ganz klar macht Folgendes, ich lese nochmal Vers 10, dient einander jeder mit dieser Gnadengabe die er empfangen hat als gute Haushalter der mannigfaltigen Gnade Gottes Das Erste was wir hier beobachten ist hier werden Christen beschrieben die etwas empfangen haben Ja? Hier werden nicht Christen beschrieben, die irgendwas aus ihrer Trickkiste holen und denken, damit Gott einen Dienst tun zu können. Das Grundprinzip ist Gott hat dir ein Geschenk gegeben, damit du damit dem anderen dienst. Und damit beginnt ja auch dieser Vers 10. Er beginnt mit diesen Worten dient einander und dieses dient, das ist Diakonia. Und dieses Diakonia meint die direkte Hilfe einer Person. Oder anders ausgedrückt, dies dient einander, hat den Zweck, dass eine andere Person einen Vorteil bekommt. Und das muss die Grundmoral unseres Dienstes sein. Der Zweck, dass der andere einen Vorteil bekommt. Nicht ich werde groß und ich werde verherrlicht. Nein, der andere muss einen Vorteil bekommen. Da wird Gott mir eine Gabe gegeben. Da wird Gott dir eine Gabe gegeben, damit der andere davon profitiert und Gott verherrlicht wird. Das ist das Wesen von christlicher Dienstkultur. Darum geht es. Dass andere durch dich Vorteile erlangen und Gott verherrlicht wird. Deswegen ist ja auch der Korintherbrief in diesem Kontext so scharf, indem er sagt, wenn sogar jemand sein Leib hingibt, aber er hat keine Liebe, so bringt es nichts. Nun, warum bringt es nichts? Weil wenn jemand sein Leib hingibt oder Mordsdienst oder sein Leben oder seine Zeit aufopfert für Dienst, Dienst, aber er hat keine Liebe, dann geht es am Ende nur um eine Sache, um die eigene Verherrlichung. Weil wenn es mir nicht darum geht, den anderen zu lieben, dann tue ich es vermutlich, weil ich mich selber liebe. Aber das Fundament von christlicher Dienstkultur ist, diene dem anderen mit Liebe, damit er einen Vorteil hat durch das, was Gott dir gegeben hat. Selbst in schwierigen Situationen. Dass wenn die Verfolgung kommt, wir nicht auf einmal sagen, nein, jetzt muss ich mal eine Pause einlegen, bis alles wieder ruhiger wird. Wie schon erwähnt hat, dieser Dienst durchaus verschiedene Facetten. 1. Petrus 4, Vers 11. Wir lesen hier von zwei Kategorien. Nun, ich muss zugeben, 1. Petrus 4, Vers 11 ist sehr, sehr grob skizziert. Also er bringt ja eigentlich nur zwei Kategorien von Diensten. Wenn man in Römer 12 schaut, ist es dann schon nochmal alles ein bisschen detaillierter aufgeteilt. Da ist einfach die Aussprüche Gottes nochmal untergliedert in Ermahnung und im Lehren und so weiter und so fort. Und der Dienst ist untergliedert im Geben. Es gibt ja viele verschiedene Kategorien von Begabung und von Diensten. Und damit ist, wenn wir hier in Vers 11 schauen, letztendlich alles gemeint, verschiedenste Facetten. Das geht vom Gemeindeputzen bis zur Predigt, Vom Pflegen von Kranken im Krankenhaus bis hin zu guten Gesprächen in der Jüngerschaft. Vom treuen Geben und so weiter und kümmern um alte Leute oder um Kinder. Ihr versteht, Dienst ist so facettenreich und unterschiedlich. Und bezieht sich gar nicht immer oft nur um die Gemeinde und alles, was hier in diesen Räumen passiert. Der Punkt nur ist eben, dass Gott Begabungen gegeben hat und in Nächstenliebe und mit dem Wunsch und der Motivation, dass du wem anders damit einen Vorteil bringst. Das ist die Grundlogik. Und dann ist sehr, sehr individuell, wie Gott dich persönlich begabt hat und dich auch in verschiedene Lebenssituationen gesteckt hat. Das werden wir gleich noch sehen. Ich denke, dass es auch ein guter Gedanke ist, den man mitnehmen kann, dann wenn man Dienst tut oder etwas vor einem steht oder man die ganze Zeit im Dienst steht, dass man sich immer wieder die aufrichtige Frage stellt, tue ich das jetzt wirklich aus Liebe zum Nächsten, damit er dadurch ein
Vorteil hat. Also das ist ja eine gute Frage, die man sich selber stellen kann. Das ist eine selbstreflektierte Frage, die man vor Gott prüfen kann und sicherlich sein Herz dort auch immer wieder hin nicht trainieren kann, aber ausrichten kann, vor Gott prüfen kann. Denn das ist eine angenehme Haltung. Das ist ja auch eine schöne Haltung. Ist das meine Motivation? Was ist meine Motivation bei dem, was ich gerade tue? Die Hoffnung, dass die anderen oder der andere dadurch einen Vorteil hat. Warum prüfen? Denn in diesem Kontext der Begabungen, die Gott gibt, gibt es keinen Platz für Selbstverherrlichung. Nur ich will es auch einfach so scharf sagen, dass der Wunsch nach Selbstverherrlichung im Dienst eine große Sünde ist. Das sieht keiner. Das ist nur in deinem Herzen. Aber es ist eine schwere Sünde. Warum? Wem raubst du die Verherrlichung? Steht ihr? Wem raubst du die Ehre? Und wenn es nur in deinem Herzen ist. Gott, der Geber, gibt Vers 11, damit er verherrlicht wird. Gott prüft unser Herz. Da spielt sich doch im Grunde alles ab. Vers 10 beschreibt ja Folgendes. Und zwar, wir sollen mit der Gnadengabe dienen, die wir empfangen haben. Nun, das meint erst mal zwei Sachen. Die erste Sache, also dienen mit der Gnadengabe, die du empfangen hast, die erste Sache ist, du hast sie bekommen, du hast sie empfangen. Das heißt, du hast ihn nicht selbst erarbeitet oder verdient. Es ist ein reines Geschenk, das Gott dir gab, um dem Nächsten einen Vorteil zu bringen. Das ist die ganze Wahrheit. Nichts erarbeitet, nichts verdient. Eine Gnadengabe ist ein unverdientes Geschenk, das Gott dir bei der Wiedergeburt durch den Heiligen Geist geschenkt hat. dass er dir geschenkt hat, als du ein Sünder voll Reue ans Kreuz kamst, ohne irgendwas mitgebracht zu haben, aus einem riesigen Scheiterhaufen von Leben. Da hat Gott dir bereits eine Gnadengabe gegeben, nichts erarbeitet. Reines Geschenk zum Vorteil deines Nächsten. Aber wir lesen noch eine zweite Sache hier raus. Und zwar, dass wir uns nicht verrennen sollen, indem wir mit Gnadengaben dienen wollen, die wir gar nicht haben. Dass wir uns nicht verrennen, unsere Zeit verschwenden sollen, indem wir versuchen, Gnadengaben zu leben, die wir gar nicht haben. Und ich denke, dass man hier sogar eine gewisse Konzentration sieht im Dienst. Konzentration mit der Frage, was ist meine Aufgabe und was ist sie nicht? Denn ich denke, und wir haben alle ein volles Leben mit vielen Lasten und Problemen und Verantwortungsbereichen, Familienbereichen, Familie, Arbeit, Gemeinde und so weiter, wo man oft am Jonglieren ist. So mal bekommt das eine mehr Verantwortung, dann gibt es andere Zeiten, wo das andere mehr Zeit bekommt, weil das einfach so drei Grenzen sind, wo man gucken muss, wie man es schafft. Aber ich denke, wenn wir versuchen, Gnadengaben zu leben, die wir nicht haben, verschwenden wir erstens unsere Zeit und zweitens die Zeit der anderen. Muss man auch sagen. Denn es hilft niemanden. Und du verschwendest deine Zeit, weil du in der Zeit was anderes tun könntest. Das Ziel unserer Begabung ist also, dem anderen zu dienen, damit er einen Vorteil hat. Das haben wir schon verstanden. Jetzt gehen wir bitte in 1 Korinther Kapitel 12 4 bis 7 Und das ist auch einfach so sch Ich finde es so sch wie der Paulus im Korintherbrief dieses Thema der Gaben einfach so schön aufarbeitet, um jegliches Vergleichen abzustellen und jegliches Selbsterhöhen und Selbstverherrlichen. In 1. Korinther 12, 4-7, da ist eine Grundbotschaft, alles kommt von Gott und es dient zur Hilfe des Nächsten. Es bestehen aber, Vers 7, Unterschiede in den Gnadengaben. Ja, Unterschiede. Jeder von uns hat irgendwie seine eigene Gnadengabe. Es gibt Unterschiede, aber es ist derselbe Geist. Was soll der Hochmut? Was soll die Selbstverherrlichung? Ach, es gibt sogar unterschiedliche Dienste. Ah, dann vielleicht beide dieselbe Gnadengabe, aber ein ganz anderes Dienstprofil, ganz andere Dienstmöglichkeiten, ganz andere Horizonte. Der eine ein bisschen kleiner, der andere größer. Unterschiedlich, aber es ist derselbe Herr. Ach, schön. Ja? Und es gibt sogar unterschiedliche Kraftwirkungen. Ach, interessant. Da tun beide dasselbe, beide in Treue, beide haben dieselbe Gnadengabe bekommen, sind vom Herrn eingesetzt, aber bei dem einen ist die Kraftwirkung und das Ausmaß größer als bei dem anderen. Aber es ist doch derselbe Gott, der alles wirkt, bei dem mit dem kleinen Einfluss, bei dem mit dem großen Einfluss. Aber das Wichtige ist, jedem, egal wie groß oder klein, wird dieses offensichtliche Wirken des Geistes für was verliehen? Zum allgemeinen Nutzen. Wir kommen wieder zur ersten Pet, also da blättern wir jetzt noch nicht hin, aber das ist der gleiche Gedanke. Dient einander, dass der andere einen Vorteil hat? Jeder ist so unterschiedlich von Gott eingesetzt, begabt, befähigt, mit unterschiedlichen Möglichkeiten. Aber alles wirkt zum allgemeinen Nutzen. Und bei allem ist Gott derselbe, der es wirkt, nur unterschiedlich. Und wie kann das Auge jetzt zur Hand sagen, ich brauche dich nicht? Oder der Kleine zum Großen sagen, ich bin nicht so toll wie du, was bringt mein Dienst schon? Ganz falscher Ansatz. Ganz falscher Ansatz. Es ist zum allgemeinen Nutzen verliehen und das ist wichtig, denn im weiteren Verlauf von diesem Korintherbrief sehen wir, dass Paulus ein Problem aufgreift, so wie es eben schon zitiert hat, und zwar das Problem des Vergleichens. So kann das Auge nicht zur Hand sagen, ich brauche dich nicht. Und Paulus, er legt so viel Wert im Vers 4 auf diese Unterschiedlichkeit von Begabung. Gnadengaben sind so unterschiedlich. Die Arten von, wie Gott Dienste und Dienstmöglichkeiten gestaltet, sind so unterschiedlich. Und Kraftwirkung, alles unterschiedlich. Aber alles derselbe Geist und alles vom selben Gott gewirkt. Bringt uns das nicht ein bisschen runter? Oder erhebt es uns vielleicht nicht auch, wenn wir kleinmütig sind und denken, wir sind nicht so begabt wie andere. Nein, Gott gestaltet die Dinge, wie er möchte, damit er verherrlicht wird. Und Paulus streicht dieses Vergleichen durch. Warum? Wenn alles derselbe Geist ist, wie kann es einen Vergleichen geben? Ich denke, dass wir ganz oft das Problem haben, und da müssen wir uns natürlich auch selber prüfen, dass wir Christen ganz oft so eine Schablone vor Augen haben, wie Dienst aussehen muss. Und meistens nehmen wir uns selber als Maßstab für diese Schablone und wir verurteilen die, die irgendwie anders sind. Die irgendwie ein anderes Dienstverständnis haben. Da verurteilen wir den, der vielleicht nicht in die Gebetsstunde kommt und merken gar nicht, wie diese Person in ihrem privaten Umfeld die ganze Zeit Liebesdienste macht und evangelistische Gespräche führt und sich um Menschen kümmert. und wir, die auf der Seite wären beschämt, wenn wir nach ihrem Maßstab bemessen werden würden, wenn wir in unser Privatleben schauen. Also versteht ihr, manchmal, man sieht seine Stärke, denkt der andere müsste so sein und kreuzen durch, was Gott eigentlich ihm für ein Dienstprofil gegeben hat. Und durch das Vergleichen werden wir entweder so dass wir sagen ach ich bin ja nur ein kleiner C Oder wir sagen ich brauche dich nicht weil du bist nicht so wie ich Das ist die Schwierigkeit, anstatt zu verstehen, dass Gott unterschiedlich begabt, unterschiedliche Dienste stellt, unterschiedliche Kraftwirkungen bei jedem bewirkt, aber alles derselbe Gottes. Und das macht uns plötzlich zu einem funktionierenden Leib, versteht ihr? und am Ende sagt jeder nach seiner Kraft, mit seinen Möglichkeiten und wenn es nur der kleine Finger ist, ist er genauso wichtig wie das Auge. Mit welchem Ziel? Zum allgemeinen Nutzen, zur Diakonie, zum Nutzen unseres Nächsten. Allein dafür, damit dann Gott verherrlicht wird. und dieses in Bezug auf die Unterschiedlichkeiten der Gaben beschreibt Petrus auch im 1. Petrus 4, Vers 10. Gehen wir doch wieder da rein, bitte. In 1. Petrus 4, Vers 10 beschreibt Petrus dieselbe Unterschiedlichkeit. Und diese Unterschiedlichkeit ist nicht einfach nur, der eine kann lehren, der andere kann das, der andere kann das, sondern selbst eine Begabung des Lehrens ist unterschiedlich begabt. 1. Petrus 4, Vers 10. Jetzt habt ihr alle aufgeschlagen, aber ich nicht. Dort steht, dient einander jeder mit der Gnadengabe, die er empfangen hat. Das haben wir jetzt schon mitgenommen. Und jetzt kommt, als gute Haushalter der mannigfaltigen Gnade Gottes. Mannigfaltig. Dieses Mannigfaltig meint einfach nur der Verschiedenartigkeit, die Gott in dein Leben gestellt hat, über die sollst du ein guter Haushalter sein. Dieses Mannigfaltig meint sozusagen dasselbe wie ein Fingerabdruck. So alle irgendwie ähnlich, aber doch ist jeder Fingerabdruck im Detail unterschiedlich von Gott gestaltet. Und so ist jeder von uns mit seiner Begabung, irgendwo gibt es Ähnlichkeiten, aber so individuell gestaltet wie eine Schneeflocke. Ganz unterschiedlich, aus der Ewigkeit heraus erdacht. Mit Dienstumfang, wie wir es gelesen haben im Korintherbrief. Mit Kraft. und auch wie jemand den Dienst ausführt. Das heißt nicht, dass es nicht Nachschärfungen geben darf, ganz klar. Aber es geht mal grundsätzlich um das Ganze. Das ist so wie, da haben zwei Prediger die Begabung zum Predigen bekommen. Von Gott eingesetzt, durch Gottes Geist gewirkt. Aber sie predigen so unterschiedlich und haben sogar so unterschiedliche Schwerpunkte, Solange alles biblisch ist. Und wir merken, interessant, alles durch den Geist gewirkt. Der eine hat die Begabung, das große Ganze in dem Brief zu sehen. Der andere hat die Begabung, in Details zu gehen, sehr genau zu sein, mit Wortbedeutungen. Der eine hat eine besondere Begabung, Prophetie zu verstehen. Der andere ist begeistert vom Alten Testament und bringt das weiter. So, versteht ihr? Das nicht bedeutet, dass nicht jeder Prediger den ganzen Ratschluss predigen soll, aber es gibt trotzdem, gibt Gott verschiedene Begabungen. Verschiedene Schwerpunkte, so individuell. Und es gibt die Gefahr, dass der eine Prediger über den anderen denkt, ich glaube, ich muss ihm mal beibringen, wie man richtig predigt. Kann manchmal richtig sein, ja. Und der andere denkt, ach, ich kann das gar nicht so gut wie er. Dann lasse ich es und überlasse es ihm ganz. Und beides ist falsch. Warum? Weil der Petrusbrief sagt, der Korintherbrief sagt, Gnadengabe, alle vom Geist gewirkt. Der Dienst, derselbe Gott. Unterschiedlich. Unterschiedliche Kraftwirkungen, unterschiedlicher Umfang. Aber alles im Gottesplan dient zur Erbauung des Nächsten. In Römer 12, wo es auch um diese Begabung geht, beschreibt er, was wir tun sollen. Und zwar auf Bescheidenheit bedacht sein. Ganz wichtig. Bescheidenheit im Kontext von Diensten. an den Füßen von Jesus Platz nehmen, vor dem Kreuz Platz nehmen und wissen dass ich diese Begabung die Dienste bekommen habe und f mich vorgesehen waren noch bevor ich irgendwas Gutes erwirken konnte Das holt uns runter. Vers 10 beschreibt er noch etwas. Und das nimmt jeden Einzelnen in die Verantwortung. Gerade in aller Unterschiedlichkeit folgendes. Jeder mit seiner ganz individuellen, mannigfaltigen Begabung, die er von Gott bekommen hat, muss eine Sache tun. Er soll ein guter Haushalter sein. Jeder muss mit seinem von Gott gegebenen Paket zum fast das ganze Leben, mit allen Aufgabenbereichen, die man hat und Verantwortungsbereiche für Menschen, Arbeit, Gemeinde vor Gott prüfen und am Ende als ein guter Haushalter mit diesem Geschenk, das Gott dir gegeben hat, zum Dienst für den Nächsten gut umgehen und sehr weise. Gott hat dir das Geschenk nicht gegeben, damit du es vergräbst, sondern dass du es vermehrst. Und diese Verantwortung selbst dann, wenn Leid und Schwierigkeiten in unser Leben kommen. Sicher, es gibt manchmal Verschiebungen, Gewichtungen und Zeiträume. Wir wollen ganz natürlich darüber nachdenken. Aber grundsätzlich sollen wir gute Haushalter sein. Ein Haushalter ist jemand, dem es etwas anvertraut. Zum Beispiel die Kasse. Und man vertraut diesem Haushalter, dass er mit dieser Kasse gut umgeht, dass er gut mit dem Geld umgeht, es sinnvoll ausgibt, nicht verschwendet. Die Person der Haushalte ist dafür eingesetzt, sich um die Sache gut zu kümmern. Und ja, sich nicht um die ganzen tausend anderen Sachen zu kümmern, die nicht seine Begabung sind unter Umständen, sondern um das, was ihm anvertraut wurde. das heißt, Gott gab dir eine Begabung, du hast diese empfangen und nun möchte Gott von dir, dass du mit diesem Geschenk, mit dieser Gabe gut umgehst und sie im Rahmen deiner Möglichkeit dazu einsetzt, dass andere einen Vorteil bekommen. Das ist der Wunsch Gottes, das er hat für das Geschenk, das er dir gegeben hat. Dass selbst die Empfänger, an die Petrus schreibt, wo jetzt der Druck aus Rom kommt, er der Gemeinde schreibt, geht gut mit eurer Gabe um. Dass wir nicht und dass dieser Empfänger nicht wie dieser Mietling ist. in Johannes 10, Vers 12, der eingesetzt ist, um sich um Schafe zu kümmern und sofort kommt die Gefahr. Und das Erste, was er macht, ist, er haut ab. Und dann wird es beschrieben, weil es nicht seine Schafe sind, weil er kein Herz dafür hat. Und Petrus beschreibt hier, wie wichtig es ist, diesen Vorteil des Nächsten auch dann zu suchen, wenn es schwer werden kann. Nun, was wird von einem Haushalter verlangt? Von einem Haushalter wird nur eine Sache verlangt. 1. Korinther 4, Vers 2. Von einem Haushalter wird nur eine Sache verlangt. Nicht zwei und nicht drei. Und auch nicht, dass er alles macht. Von einem Haushalter, 1. Korinther 4, Vers 2. Was steht da? 1. Korinther 4, Vers 2. Was wird von einem Haushalter verlangt? Genau, und da steht, glaube ich, nur. Es wird nur von ihm verlangt, dass er treu ist. Treu in Bezug auf was? Auf das, was er bekommen hat. Was sein Aufgabengebiet ist. Es wird nicht verlangt, dass man alles macht oder dass du der bist, der das meiste macht, sondern dass du treu bist im Kontext einer Gnadengabe und dem dir anvertrauten Bereichen in deinem Leben. zurück zu 1. Petrus 4, Vers 11, wir sind im Landeanflug, ich will nur noch kurz etwas betonen, was ich zwar schon mal kurz angesprochen habe, aber einfach, dass wir nochmal gemeinsam reingucken, wie gesagt, Landeanflug wird wahrscheinlich eine Steil
Landung ohne schöner ausklingenden Zusammenfassung am Schluss, aber damit können wir leben. Ihr seid jetzt vorbereitet, dass wir im Landeanflug sind. Also wenn ich plötzlich Amen sage, wisst ihr, wir sind irgendwo gegengerast. 1. Petrus 4, Vers 11. Wir wollen nochmal ganz kurz in diese Grundregeln schauen. Welche Grundregeln? Die Grundregeln, wie Gott durch deine Gnadengabe verherrlicht wird. Hier wird eine Grundregel gezeigt. Ganz schlichte Grundregel. Wie kann Gott durch deine Gnadengabe verherrlicht werden? Darum geht es am Ende von Vers 11, wir erinnern uns. Und die Grundregel ist für deinen Dienst und deine Aufgabe folgende. Wenn du etwas tust, dann muss die Quelle Gott sein. Das ist die einfache Grundregel, die wir aus den zwei Beispielen als Zusammenfassung rausziehen können in Vers 11. Wenn du etwas tust muss die Quelle Gott sein damit Vers 11 am Schluss er verherrlicht wird Vers 11 wenn du redest hier wird die Begabung des Ermahnens des Lehrens des Evangelisierens der Seelsorge, der Jüngerschaft, der Gespräche zwischen Tür und Angel gezeigt. Was musst du tun, wenn du redest, damit Gott verherrlicht wird? Das muss der Inhalt deines Redens sein. Aussprüche Gottes. Das heißt, Gott wird nicht verherrlicht, wenn ich hier auf der Kanzel eigene Gedanken sage, eigene Weisheit versuche zu präsentieren und zu erzwingen, mit Manipulation jemanden geistlich dahin zu bringen, wo ich ihn haben will. Dadurch wird Gott nicht verherrlicht. Wie wird er verherrlicht, wenn mein Reden durchdrungen ist von biblischer Wahrheit? Natürlich muss man nicht immer schön perfekt zitieren, 1. Petrus 4, Vers 11, für dein Leben. Aber der Inhalt meines Redens mit eigenen Worten muss biblische Wahrheit weitergeben. Dann wird Gott verherrlicht Und dasselbe ist wenn wir dienen also hier geht es dann eher wohl um praktische Dienste Dienste der Nächstenliebe oder was auch immer, jemanden zu besuchen oder was auch immer. Wenn wir das tun, dann aus Gottes Kraft. Also wenn du etwas tust, wird Gott verherrlicht, wenn er die Quelle deines Tuns ist. Also wenn wir dienen in der Kraft Gottes, in einem Bewusstsein, dass Gott die Möglichkeiten des Dienstes schenkt, mir alle Mittel gibt wie Geld, Zeit, Kraft, aber mich auch innerlich ausstattet durch selbstlose Nächstenliebe als Frucht des Geistes, Stärkung am inneren Menschen und all das, wenn jemand dient, tue es in der Kraft Gottes. Nicht wie eine kalte Maschine, die Pflichten erfüllt, sondern in seiner Kraft, damit er verherrlicht wird. Und wir wir empfangen eine Begabung dienen dem N damit er einen Vorteil hat Gott wird verherrlicht und wir bekommen Lohn Ich schließe mit Offenbarung 22, Vers 12. Am Anfang schon gelesen, aber lesen wir es doch noch einmal. Das ist die Ermutigung an in schwierigen Situationen, mit der richtigen Motivation, unseren Dienst so einzusetzen, dass wer anders einen Vorteil hat. Folgendes. Offenbarung 22, Vers 12 Und siehe, ich komme bald. Unser Herr Jesus kommt bald. Und mein Lohn mit mir. Um einem jeden so zu vergelten, wie sein Werk sein wird. Es wird von einem Haushalter nur verlangt, dass er treu ist. Amen. Musik