CGH Hersbruck

Das Ende der Dinge ist nahe (1. Petrus 4,7-11)

26. April 202649:14
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Ja, der Predigtitel Das Ende aller Dinge ist nahe Ja, und es mag uns vielleicht zu einer Frage bringen und vielleicht auch dich schon oft in der Vergangenheit, und zwar zu der Frage, ja, wann kommt Jesus denn wieder? Also das Ende aller Dinge ist nahe und wir fragen uns ja aber wann, Herr Jesus, wann ist das Ende nahe? Und ich will vorab zu Beginn sagen, dass uns diese Frage niemand beantworten kann. Nun warum? Weil es niemand weiß außer Gott, das ist ganz klar so kommuniziert, deswegen lasst euch nie aufs Glatteis führen, wenn irgendwer anhand der Zeichen deuten kann, wann Christus wiederkommt. Die Wahrheit ist, es weiß nur Gott allein. Das bringt uns aber zu einer Schwierigkeit und zwar in diesem Sinne, sondern dass die Erwartungshaltung, die Gott uns durch die Bibel aufs Herz legt, also wir werden ja in der ganzen Bibel immer wieder zu einer Erwartungshaltung angespornt, es macht es uns ein bisschen schwer dadurch, weil wir nicht wissen, wann er kommt. Also diese Hoffnung, die uns die Bibel eigentlich geben will, das Ende ist nahe, Jesus kommt, es soll uns ja eine Hoffnung sein, es sollte auch den Empfängern, an die Petrus schreibt, eine Hoffnung sein, das Ende ist nahe, aber er kommt ja irgendwie nicht. Und in diesem Sinne bleibt diese Erwartungshaltung, zu der die Bibel uns aufruft, immer ein umkämpfter Bereich, also umkämpft in diesem Sinne, dass man in der Gefahr steht, gar nicht richtig damit zu rechnen. Also nicht, dass wir anfangen zu sagen, ja, es wird eh nicht passieren. Nein, das nicht. Wir glauben alle, dass der Herr wiederkommt. Aber es bleibt umkämpft, dass man anfängt, nicht mehr damit zu rechnen. Und das ist, wie man dem Paulus auch ganz oft schreiben oder liest, was er geschrieben hat, wie Paulus darum ringt, zum Beispiel zu den Ephesern, dass sie nicht schlafen sollen, dass sie nicht zu den Schlafenden gehören sollen. Das heißt, er ringt richtig darum, dass diese Erwartung, Christus kommt wieder, das Ende ist nahe bei uns, etwas Präsentes ist. Etwas Präsentes, das unseren Blick in die Ewigkeit richten soll. Eine Erwartungshaltung. Wie er im Epheserbrief darum betet, in Kapitel 1, er betet um geöffnete Augen der Herzen, damit die Leute die Hoffnung der Berufung und des Erbes und all das verstehen. Ja, weil es manchmal wie in so einem Nebel ist. Also wir wissen, der Herr kommt wieder, wir wissen, es geht in die Ewigkeit, aber es ist manchmal trüb wie in so einem Nebel. Man sieht es nicht wirklich. Das ist umkämpft. Nun, warum ist es noch umkämpft? Oder woraus ziehen wir das noch? Wir sehen das an der Waffenrüstung in Epheser Kapitel 6. Denn dort ist ein Element der Helm des Heils. Und der Kolosserbrief umschreibt diesen Helm des Heils mit dem Helm mit der Hoffnung auf das Heil. Das heißt, hier ist ein Element, mit dem wir uns schützen müssen, wo wir angegriffen werden, was uns geraubt wird. Und Paulus sagt, dass wir diesen Helm mit der Hoffnung auf das Heil, mit der Hoffnung, die uns durchträgt auf das ewige Leben, uns damit rüsten müssen. Warum rüsten? Weil es in unserem Leben umkämpft ist. Es ist ein umkämpfter Bereich in unserem Herzen und in unserem Denken, dass unseren Sinn und unsere Hoffnung auf die Wiederkunft Christi sozusagen trüben möchte. Unseren Blick auf andere Dinge lenkt. Unsere Hoffnung weglenkt von diesem freudigen Ausstrecken auf das Leben nach dieser Erde. Nun sicher, auf der einen Seite will der Teufel uns diese Hoffnung und diese Freude darauf rauben, aber genauso die Welt, die uns ablenkt manchmal, natürlich haben wir Pflichten, darum geht es gar nicht, aber die unseren Blick weglenkt. Aber wir haben auch ein sündiges Herz, das irgendwie träge ist, Hoffnung zu fassen. Das heißt, dass ein Paulus, bevor wir in den Petrusbrief gehen, uns sehr stark ermutigt, dass diese Wiederkunftshoffnung und Ewigkeitshoffnung für uns etwas sein muss, das erkämpft werden muss. Denn in diesem Epheserbrief geht es genauso bei der Waffenr um den Helm des Heils Wie sollen wir ihn anziehen Alle Zeit betend Also das hei es muss etwas werden Paulus legt da so viel Wert darauf dass man dauerhaft darum ringt dass Gott uns diese Hoffnung auf das Heil und auf die Ewigkeit groß macht. Unseren Blick sozusagen himmelswärts richtet. Dass Gott unseren Blick himmelswärts richtet. Aber es kann sein, wenn diese Hoffnung verschwindet, dass unser Blick automatisch runtergeht auf irdisches, dass das plötzlich unsere Hoffnung wird. Es ist also elementar, auf was unser Herz gerichtet ist. Das einfach vorab zu der Predigt heute. Nun, wer sich erinnert, er weiß noch, dass Petrus in seinem ersten Brief sehr stark zu leidenden Christen, die sozusagen hier keine Hoffnung mehr haben, ihn sehr stark diese Hoffnung groß macht, diesen Blick auf die Ewigkeit richtet und wirklich sagt, da ist Trost, dahin geht's. Mag hier alles verfallen, aber dort ist Hoffnung. Und diese Hoffnung im ersten Petrusbrief, vor allem Kapitel 1, ist dafür da, um Trost zu geben. Das ist ja eigentlich der Gedanke dieser Himmelshoffnung. Das ist keine geknechtete, wir müssen uns auf den Himmel freuen, sondern es gibt Hoffnung. Das ist ja die Idee dahinter. Himmlische Hoffnung als Trost. Und dann kommt Petrus, 1. Petrus, Kapitel 4, Vers 7 und folgende. das ist heute unser Predigtext wir gehen aber gleich nochmal kurz woanders hin deswegen lasst den Finger im ersten Petrus 4 das heißt Petrus baut diese Hoffnung auf vor allem aus Kapitel 1 dieses reiche Erbe, das auf uns wartet tröstende Hoffnung für Christen, die alles verlieren wo das ganze Leben sozusagen weggespült wird weil da Verfolgung von der Ferne sich auftut und dann kommt er in Kapitel 4, Vers 7 und folgende und er schreibt diesen unter Druck stehenden Christen und er schreibt ihnen, es ist aber nahe gekommen, das Ende aller Zeiten. Und Paulus Erpetus knüpft hier direkt an den Kontext an. Wir haben die letzte Predigt, ich meine im Januar gehört darüber und da ging es darum, dass die Menschen aufstehen und weil es sie befremdet, dass wir nicht mehr mitlaufen in diesem heillosen Schlamm, weil es für sie fremdartig ist, dass wir Christen sind, dass wir andere Meinungen haben, dass wir an einen einzigen Erlöser glauben. Das alles befremdet sie und deswegen lästern sie, deswegen machen sie uns das Leben schwer. Das ist eigentlich der direkte Textzusammenhang. Und dann schreibt Petrus in Vers 5, und er schreibt den Christen, die leiden unter irgendwelchen hochmütigen Sündern, und er sagt ihnen, habt Geduld, diese Leute, sie werden dafür Rechenschaft abgeben vor Gott. Das sehen wir in Vers 5. Sie werden dem Rechenschaft geben müssen, der bereit ist, oder der mächtig, oder der bereit ist, die Lebendigen, also die, die zu der Zeit noch leben, und die Toten, die bereits gestorben sind, zu richten. Das ist das, was er den Christen mitgibt. Er sagt, euer Leid ist nicht ungesehen. Euer Leid ist nicht ungesehen. Sie werden für alles, was sie euch angetan haben, lästern, euch irgendwo hinbringen, euch irgendwie beim Jugendamt anzeigen oder was auch immer, sie werden dafür Rechenschaft geben müssen. Und dann kommt er und sagt diesen leidenden Christen, Vers 7, habt Geduld, es ist nahe gekommen, dieses Ende aller Dinge. Aber sie müssen sich gedulden. Nun lasst den Finger hier drin, bevor wir den Text lesen, gehen wir ganz kurz in Offenbarung Kapitel 6, 10 und 11. Und dort sehen wir auch etwas. Da müssen auch Leute geduldig sein, bis Gott eingreift. In Offenbarung Kapitel 6, Vers 10 und Vers 11, da müssen auch Leute geduldig sein. Ich lese ab Vers 9 und dort wird das fünfte Siegel geöffnet. Und Johannes schaut unter den Altar und er sieht unter dem Altar die Seelen derer, die geschlachtet wurden, um Gottes Willen. Die getötet wurden, um Gottes Willen. Um des Zeugnisses Willen, wie wir heute Apostelgeschichte 1, Vers 8, die in alle Welt gegangen sind. die get wurden Dort sind die Seelen Und diese Seelen rufen in Vers 10 nach Gerechtigkeit Sie rufen mit lauter Stimme und sprechen wie lange o Herr du Heiliger und Wahrhaftiger richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen. Sie rufen, Gott, wann hört das auf, dass die auf der Erde wohnen, die Christen töten? Wann greifst du ein? Und jedem von ihnen wurden weiße Kleider gegeben, Vers 11. Es wurde ihnen gesagt, noch eine kleine Zeit. Ihr müsst noch eine kleine Zeit ruhen, bis auch ihre Mitknechte und ihre Brüder vollendet wären, die auch wie sie getötet werden sollten. Das heißt, hier wird zu ihnen gesagt, wartet noch, es gibt noch ein paar Märtyrer, die getötet werden sollen. Und dann greift Gott mächtig ein. Und in genau so einer Spannung sind die Leute, an die Petrus schreibt, in 1. Petrus 4, Abvers 7, ja, sie haben den Druck entgegen und er geht nicht weg. Aber Petrus sagt ihnen, habt Geduld, es ist nahe gekommen, das Ende aller Dinge. Und jetzt lese ich 1. Petrus 4, 7 bis 11. Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. So seid nun besonnen und nüchtern zum Gebet, vor allem aber habt innige Liebe untereinander, denn die Liebe wird eine Menge von Sünden zudecken. Seid gegeneinander gastfreundlich ohne Murren, dient einander jeder mit der Gnadengabe, die er empfangen hat, als gute Haushalter der mannigfaltigen Gnade Gottes. Wenn jemand redet, so rede er es als Aussprüche Gottes. Wenn jemand dient, so tue, er ist aus der Kraft, die Gott darreicht. mit dem Ziel, dass in allem Gott verherrlicht wird durch Jesus Christus. Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. Nun, dieser Bibeltext hat eine ganz natürliche Gliederung. Wir sehen sozusagen in Vers 7 im ersten Teil, dass das eigentlich so das Hauptthema ist. Also das Hauptthema ist, dass das Ende aller Dinge nahe ist. Und auf diesem Hauptthema, weil das Ende nahe ist, kommen jetzt folgende Aufforderungen an diese Christen unter Druck. Also das ist eine ganz natürliche Gliederung, nichts irgendwie reingepresstes. Und die folgenden Verse, also 7b bis Vers 11, sie sind zu verstehen in diesem Kontext. Also man kann es bildlich darstellen, Vers 7a, die erste Hälfte ist wie so eine Blumenvase. Und alles, was danach gesagt wird, sind diese ganzen einzelnen Blumen, die in dieser Vase stecken, zusammengebunden. Also schon zusammenhängend, alle individuell, aber sie thronen aus dieser Vase. Und so ist das hier. Die folgenden Verse stehen im Kontext auf dieser Hoffnung und die Aussage, dass das Ende nahe ist. Und jetzt die folgenden Punkte. Also Punkt 1, das Ende ist nahe. Und jetzt die folgenden Punkte beschreiben, was wir deswegen tun sollen. Punkt 2, naht euch Gott mit einem klaren Kopf, mit einer Besonnenheit. Besonnenheit. Also was sollen wir tun im Kontext von Druck und Hoffnung? Wir sollen uns Gott nahen in einer gewissen Besonnenheit. Der zweite Punkt unter Druck ist, liebe Christen, habt eine ganz besondere Liebe untereinander. Ja, wenn die ganze Welt euch hasst, ihr liebt euch. Seid eine Gemeinschaft, wo man auftanken kann, wenn der Druck von außen kommt. Und der nächste Punkt ist, dient euch einander. Aber daraus werde ich eine eigene Predigt machen, weil es zeitlich sonst nicht gereicht hätte. Das war anders geplant, aber der vierte Punkt, dient euch einander, wird eine extra Predigt. Nun, Punkt 1, das Ende ist nahe. Ich lese mal Vers 7a. Es ist aber nahe gekommen, das Ende aller Dinge. Und Petrus steigt in diesen Text ein und erinnert diese Empfänger unter Druck, aber erinnert genauso uns heute und dich und mich, dass die Zeit sich dahin entwickelt hat, dass das große Finale vor der Tür steht. Ja, das sagt uns Petrus. Das große Finale steht vor der Tür. T Nun genau genommen in Vers 7 steht dass dieses gro Ende also dieses Ende aller Dinge der Heilsgeschichte dieser Welt dieser Zeitabschnitt auch das Ende der S und das Ende des Leidens und das Ende der Unvollkommenheit dieses Ende hat sich uns genähert. Nicht wir haben uns ihm genähert, es hat sich uns genähert. Das Ende ist nahe gekommen, auf uns zu. Und dieses Ende, von dem hier geschrieben ist, dieses Ende aller Dinge, meint nicht einfach nur, dass es jetzt eben zu Ende geht, sondern es meint eher, dass das Ziel aller Dinge erreicht ist. Es meint eher sowas wie, wenn man auf einen Gipfel klettert und man ist kurz davor, den Gipfel zu stürmen. Das ist eher gemeint. Also nicht, es geht jetzt einfach alles zu Ende, sondern das Ziel ist erreicht. Der Gipfel ist erreicht. Das große Ziel ist bald erreicht. Das große Ziel ist nahe. Er schreibt uns letztendlich, Christen, ihr seid auf der Zielgeradenen. Ihr seid auf der Zielgeradenen. Das ist der Blick von uns Christen, dass Gott Heilsgeschichte entfaltet und es geht auf das Finale zu. Und es lässt uns kalt. Warum? Weil ich in der Einleitung gesagt habe, dass es umkämpft. Wir haben dafür nicht so einen klaren Blick. Unser Herz brennt nicht dafür. Aber Paulus und auch Petrus, sie sagen, wacht auf. Nicht in einer schwärmerischen Art und Weise, ganz klar. nicht in einer schwärmerischen Art und Weise, aber auch nicht in einer Passivität, denn es kommen ja folgende Gedanken auf, wenn wir über sowas reden. Folgende Gedanken, und zwar die Fragen, ja, wo bleibt denn Jesus, wenn das Ende nahe ist? Wo bleibt er denn, wenn Petro schon vor 2000 Jahren gesagt hat, das Ende ist nahe und das Ende ist immer noch nicht da? Das sind doch die Fragen, die uns schlafen lassen, richtig? wenn Peter schon diese Erwartung hatte, aber er kam nicht zu seinen Lebzeiten. Ist nicht das genau das, was unsere Erwartung so ein bisschen dämpft? Er kommt nicht. Also klar, wir glauben, er kommt. Aber irgendwie rechnet man nicht so wirklich damit. Oder? Ist das nicht so? Also es könnte schon sein, dass er kommt, aber man lässt es auf sich zukommen. Man kann das Ganze aber auch anders sehen. Man kann es so sehen, dass wenn Petrus schon vor 2000 Jahren so eine Erwartung hatte, inspiriert durch den Heiligen Geist, das aufgeschrieben hat, wenn Petrus schon vor 2000 Jahren so eine Erwartung hatte und so einen Blick auf das Ende hatte, Wie viel näher sind wir heute? Und wenn es Peter schon damals hatte, inspiriert durch den Heiligen Geist aufgeschrieben hat, wie sehr hilft es uns, Christus vom Himmel zu erwarten? Der Gipfel ist bald erreicht. Und zwar diese Zeit unter Druck und Leiden, die gekrönt wird in Gemeinschaft mit Gott. Und so kommen wir zu diesem Punkt. Also weil die Zeit reif ist und bei denen, zu denen Petrus schreibt, waren es vielleicht andere Umstände. Sie wollten, dass der Herr kommt, weil sie nicht den Himmel auf Erden hatten. So schreibt Petrus folgende Punkte, die deswegen zu tun sind. Punkt 2. Weil das Ende nahe ist, so seid nun besonnen und nüchtern zum Gebet. Also der erste Punkt, der auf diesem Fundament der Erwartung steht, ist, dass wir besonnen und nüchtern zum Gebet gehen sollen. Nun das Erste, was diesen Christen, die plötzlich unter Druck stehen, passieren kann, ist, dass sie in so eine gewisse Hysterie verfallen. Ja? Also kennt ihr das, wenn plötzlich Probleme ins Leben kommen, dass man in eine gewisse Hysterie verfällt, dass man nicht mehr klar denkt, dass man nur noch nach passenden Auswegen sucht, dass man seine Hoffnung verliert, dass man sozusagen wie an seidenen Fäden hängt, dass man sich in Ängsten verliert, dass man eine gewisse Hoffnungslosigkeit entwickelt? Kennt ihr das, wenn das Leben schwer wird, wenn Dinge passieren, die man nicht mehr in der Hand hat, wenn dann die Kontrolle verloren geht. Nun, was Petrus meint, ist, wenn er hier schreibt, liebe Christen, im Kontext dieser Verfolgung der Schwierigkeiten sollt ihr besonnen sein, dann ist dieses Besonnensein genau das Gegenteil. Das meint einfach, dass...

dass man selbst unter Druck mit einem gesunden Verstand, also nüchtern und klar denkend, sich nicht von falschen Gefühlen in eine Hysterie treiben lässt, sondern die Dinge biblisch durchdenkt, biblisch bewertet, besonnen, durchdacht von der Bibel her und sich dann ins Gebet wendet. Das ist eigentlich das Erste, was hier getan werden soll, in einer Besonnenheit. Das ist ja, was so ein in Gott ruhender Glaube ausmacht. Wenn die Umstände an die Substanz gehen und man die Dinge aber von der Bibel bewertet und sie vor Gott ausbreitet. Nun, wenn ihr mit mir in Markus Kapitel 5 geht, wir wollen dieses Wort besonnen mal noch in anderen Kontexten sehen, damit es ein bisschen klarer wird, was dieses besonnen meint. Weil es scheint ja wichtig zu sein hier, eine Besonnenheit im Gebet zu haben. Nun, Markus Kapitel 5, da ist dieser besessene Gazarena. Ich denke, die Geschichte ist einigermaßen bekannt, deswegen werde ich jetzt nicht groß sie nacherzählen. Aber Vers 5, dort lesen wir Markus 5, Vers 5, da wird ein bisschen beschrieben, wie dieser Gazarena, der eben einen Haufen Dämonen in sich hatte, wie er war. Und er wird beschrieben als jemand, der alle Zeit, immer, Tag und Nacht auf den Bergen und in den Gräbern war und er schrie rum und er schlug sich selbst mit Steinen. Also völlig verrückt, so würde man es heute deuten. So nach dem Motto, gehört ins Krankenhaus. So jemand, der schlägt sich selber, schreit rum, er ist einfach wild. Er wütet und schreit, er ist nicht klar, er ist unkonzentriert. Und dann wendet sich dieser Gazarena Jesus zu, Und dann müssen diese Dämonen ausfahren. Und nachdem sie ausgefahren sind, sehen wir einen anderen. In Vers 15. Dort wird beschrieben, Und sie kamen zu Jesus und sahen den Besessenen, der die Legion gehabt hatte, ausgefahren, da sitzen, begleitet und vernünftig. Und dieses Wort vernünftig ist im Griechischen dasselbe wie dieses besonnen. Also da ist jemand, der schreit und sich mit Steinen schlägt und völlig wirr ist und auf einmal sitzt er da, begleitet, vernünftig, denkt nach, zivilisiert. Alle merken, aha, der ist anders geworden. Er ist nicht mehr wild und ungezügelt, sondern ruhig in der Gegenwart Gottes. Er ist klar denkend vor Gott geworden, anstatt zu schreien und sich selbst zu schlagen. Also das Erste ist hier, dass da einfach so eine gewisse Ruhe eingekehrt ist. Vernunft, Besonnenheit. Aber wenn wir jetzt in Römer Kapitel 12 gehen, sehen wir noch einen zweiten Aspekt, was diese Besonnenheit bedeutet. Und das alles soll uns helfen, wie wir ins Gebet unter Druck gehen sollen. Römer 12, Vers 3. Da schreibt Paulus, denn ich, Römer 12, Vers 3, ich sage Kraft der Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, jetzt merken wir, worum es hier geht, im Kontext von Besonnenheit, ich sage jedem unter euch, dass er nicht höher von sich denke, als sich zu denken gebührt, sondern dass er auf Bescheidenheit, das griechische Wort für Besonnenheit, bedacht sei. Wie Gott jedem Einzelnen das Maß des Glaubens zugeteilt hat. Hier ist dasselbe griechische Wort für diese Besonnenheit. Hier wird es halt mit Bescheidenheit übersetzt und es wird im Kontext verwendet für richtiges Denken über mich selber. Seht ihr das? Er schreibt ja, denkt nicht höher über euch, als ihr eigentlich seid. Also er sagt, nehmt mal alle Arroganzen ein bisschen jetzt runter, Besinnt euch mal darauf, wer ihr wirklich seid, von der Schrift denken, das sehen wir nämlich, sondern man soll darauf bedacht sein, wie Gott jedem Einzelnen zugeteilt hat. Das ist das biblische Denken. Das eine Denken ist, schau mal, wie toll ich bin, was Gott mir für schöne Gaben gegeben hat. Das ist die Aufgeblasenheit. Er sagt, sei besonnen, denke biblisch. Und biblisch denken bedeutet in dem Kontext, ach ja, ich bin ja ein beschenkter Gott, hat jedem von uns zugeteilt, den einen mehr, dem anderen weniger. Das ist Besonnenheit. Das richtige Denken über mich und über Gott und über andere zu haben. Von der Bibel denkend. Nicht von meinen eigenen Eindr und Aufgeblasenheiten denkend Versteht ihr Das ist Besonnenheit Denkt ihr biblisch Denkst du biblisch die anderen dich selber Oder denkst du so, wie es dir passt, über dich und über die anderen? Und machst du dir die Welt, wie sie dir gefällt? Oder bist du besonnen und denkst biblisch? Ganz wichtig, beleuchtest dich selber biblisch. denkst du über Gott so, wie es du dir vorstellst, so wie du es fühlst, oder denkst du über Gott biblisch? Da kommst du zur Ruhe. Seid besonnen zum Gebet. Denn es ist so, dass Furcht und Ängste und Hysterie und Dinge nicht unter Kontrolle haben, sie uns nervös machen, dass sie uns nicht dahin bringen, biblisch zu denken, sie uns nicht dahin bringen, die Dinge reflektiert von der Schrift zu beurteilen, sondern dass wir uns sehr stark in unseren eigenen Denken und Fühlen und unseren eigenen Gedanken glauben. Und dann gibt es wieder diesen Paulus, der einem Timotheus schreibt. Und dieser Timotheus war eine Person voller Menschenfurcht und Ängsten. Ja? Paulus geht immer wieder im Korintherbrief, 1. und 2. Timotheusbrief, immer wieder auf das Problem von der Menschenfurcht von Timotheus drauf ein. Das heißt, Timotheus, er hat die Menschen und sich nicht biblisch beurteilt. Und diese Furchtsamkeit hat Timotheus so gehemmt, dass sein ganzer Dienst so zurückgegangen ist. Seine Gnadengabe musste angefacht werden. Also da ist irgendwas in ihm, das ihn gehemmt hat. Und dann schreibt Paulus 2. Timotheus 1, Vers 7. Am Anfang, sorry, sind jetzt ein paar Bibelstellen, aber ich denke, das ist auch okay. In 2. Timotheus 1, Vers 7, da schreibt er diesen Timotheus, der so sehr von Gefühlen und Ängsten hin und her getrieben ist. 2. Timotheus 1, Vers 7. denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft, der Liebe, und jetzt das nächste Wort ist im Griechischen wieder dasselbe, wie für Besonnenheit genutzt wird, und der Zucht oder der Enthaltsamkeit oder der Besonnenheit. Das heißt, ganz wichtig, dass diese Besonnenheit hier vom Schwerpunkt, den Paulus setzt, eine Besonnenheit ist, die durch Gottes Geist gegeben werden muss. Das heißt, Besonnenheit ist nicht ein klarer Verstand aufgrund meines hohen IQs. Ja? Dass derjenige von uns, der ziemlich schlau ist, automatisch besonnener ist. Das hat damit nichts zu tun. Sondern Paulus schreibt hier, Gott hat uns den Geist der Besonnenheit gegeben. das heißt, Gott gibt uns dieses klare Verständnis, um die Schrift und uns selber biblisch zu ordnen, zur Ruhe zu kommen in biblischen Wahrheiten. Gerade dann, wenn die dunklen Wolken aufziehen, ist es durchaus ratsam, Gott zu bitten, Herr, schenk mir Besonnenheit, durch deinen Geist gewirkt. Schenk mir Besonnenheit, dass ich die Dinge klar sehe, deinen Willen klar erkenne und mich von der Schrift her beurteile. Meine eigene Situation, mein eigenes Wesen, Römer 12, Vers 3, mich von der Schrift her beurteile. Dass ich andere von der Schrift her beurteile. Schenk es mir. 2. Timotheus 1, Vers 7. Es muss gewirkt sein durch Gottes Geist. Und damit zurück 1. Petrus 4, Vers 7. Kommen wir zu dieser Ermunterung, in der Petrus schreibt, dass wir mit dieser Besonnenheit, wenn wir die Dinge also klarer sehen, uns dem Gebet widmen sollen. Besonnen und nüchtern ist beides so ein Stückchen weit ähnlich oder dasselbe. Widmet euch mit dieser Besonnenheit dem Gebet, um diese Dinge mit Gott zu besprechen. Das Ende ist nahe. Herr, gib uns auch Besonnenheit über dieses Thema, dass das Ende nahe ist, die Dinge auch aus diesem Blick und aus diesem Licht zu sehen. Weltgeschehen so zu deuten, dass wir nicht zu viel interpretieren, aber auch nicht geistlich schlafen. Herr, gib uns Besonnenheit. Punkt 3. 1 Petrus 4 8 und 9 Vor allem aber habt innige Liebe untereinander Denn die Liebe wird eine Menge von Sünden zudecken. Seid gegeneinander gastfreundlich ohne Murren. Nun ist es interessant, und da werde ich in der nächsten Predigt noch mal mehr drauf eingehen, aber hier werden diese drei großen Punkte gesetzt, also einmal dieses Gebet und die Besonnenheit und genauso der Dienst auch ab Vers 10, diese Wichtigkeit des Dienstes, aber wenn ihr im Vers 8 schaut, wird hier etwas sehr stark hervorgehoben und zwar die ersten beiden Worte laut der Schlachterübersetzung und zwar wird hier einfach dieses Vor allem, also alle Dinge hier sind gut, die wir schreiben, aber vor allem, das Wichtigste, die erste Nummer, ist, dass ihr innige Liebe habt. Und dasselbe, wie gesagt, werde ich nächstes Mal darauf eingehen, 1. Korinther 12 und 13, wo es so stark um die ganzen Begabungen geht. Und dann sagt er, ja, trachtet nach diesen Begabungen, aber ich will euch noch einen vortrefflicheren Weg zeigen. Und dann geht er über in dieses hohe Lied, ja, und er redet von der Liebe und sagt, wenn ihr all diese Begabungen, all diese Tätigkeiten tut und euch sogar selber verbrennen lasst am Scheiterhaufen, aber ihr habt keine Liebe, dann nützt das alles nichts. Und hier sehen wir genau das gleiche Prinzip. Das Wichtigste hier, vor allem, Petrus macht hier einfach so eine Wichtigkeit auf. Und er sagt, liebe Christen, habt innige Liebe untereinander. Und hier geht es um den Kontext der Gemeinde. Es geht hier nicht darum, und natürlich, die Bibel spricht auch von einem Drängen und von Liebe zu dem Verlorenen, aber hier in diesem Abschnitt geht es so stark darum, um die Gemeinde, die unter Druck steht. Vers 8, liebt euch untereinander. Vers 9, seid gegeneinander. Vers 10, dient einander. Hier geht es die ganze Zeit darum, wie eine Gemeinde unter Druck zusammenkommen soll. und dass sie hier mit einer innigen Liebe sich lieben sollen, dass wenn die Gemeinde schon von der Welt, Kapitel 4, Vers 4, Lästerung und Druck erfährt, dass dann, wenn sie in die Gemeinde kommt, Liebe erfahren kann, dass wenn draußen der Druck, der uns belastet und schwer ist für uns, dass wenn wir in die Gemeinde kommen, ist der Ort, wo man Liebe begegnet. Und er schreibt von dieser innigen Liebe, und dieses Wort innige Liebe, das wurde auch für Ausstrecken genutzt. Also so, dass du dich zum Äußersten ausstreckst und anstrengst, um deinem Nächsten Gutes zu tun. und in der alten griechischen Literatur wurde dieses Wort für diesen Moment genutzt, wenn ein Pferd im vollen Galopp ist und dieser Moment, wenn es sich ausstreckt, also wenn die Vorderbeine ganz vorne sind und die Hinterbeine ganz hinten, dieses Ausstrecken ist dieses Wort, was hier genutzt wird, dass die Christen vor allem, wenn es schlecht geht, innige Liebe haben. Ich denke, gerade die Vergangenheit hat es oft gezeigt, gerade wenn es bei Leuten in unserer Gemeinde vielleicht Schwierigkeiten gab, dass gerade dann, wurde auch zeugnishaft schon oft gesagt, einfach so viel Liebe und Hilfe zu diesen Menschen gekommen ist. Das ist ja genau das, so in Trücksituationen, dass dann dieses Zusammenhalten, diese Liebe untereinander innig ist. Und da geht es dann in dem Kontext auch um Gastfreundschaft, ohne Murren, dass wenn die Leute dann vielleicht in dem Kontext nichts mehr zu essen hatten oder keine Bleibe mehr oder weg mussten, dass man sie freudig aufnimmt, dass man den Christen untereinander hilft einfach da, wo es schwer wird. Ja? Also hier geht es um Zusammenhalt in größten Nöten. Dass wenn der Sturm außen weht, nicht die Gemeinde auch noch zum Schlachtfeld wird, sondern man dort zur Ruhe kommen kann und man sich innig liebt, ausstreckt, um den Nöten der anderen zu helfen. Und wir merken, glaube ich, dass diese Liebe hier sehr wenig mit Gefühlsduselei zu tun hat und auch sehr wenig irgendwie mit Sympathie, sondern es darum geht, dass man eine geistliche Familie ist und die Not des anderen sieht und da ist, um in diese Lücke zu treten. Sondern dass es ein entschiedener Kraftakt ist, sich bis zum Äußersten zu strecken. Dann wenn es sein muss es gibt auch Zeiten da gibt es nicht viele N Aber sie kommen immer wieder Da ist das glaube ich die Hilfe Aber diese Liebe hat hier noch einen weiteren Zusammenhang. Und zwar sehen wir, dass diese Liebe für noch etwas notwendig ist. Gerade als Gemeinde kann genau das passieren. Und zwar, dass diese Liebe uns hilft. Denn sie deckt eine Menge von Sünden zu. Das meint einfach, dass diese Liebe es schafft, untereinander diese ganzen Vergehen, die vielleicht einfach von unseren Charakteren ausgehen, einfach auch zu ertragen und nicht hochzuheben und rauszuposaunen. vielleicht über so manche kleine Sünden hinwegzuschauen. Das meint einfach, dass Liebe es schafft, wenn sie gekränkt wurde oder was auch immer, zuzudecken, drüber hinwegzuschauen. Und es scheint Petrus hier wichtig zu sein bei dieser leidenden Gemeinde, ihnen auch klarzumachen, liebe Christen, es gibt genug Probleme mit außen, aber ihr nach innen habt einfach Liebe, habt ein besonnenes Denken, damit ihr auch klar über den anderen denkt und wisst, ihr seid einfach alles begnadigte Sünder. Und diese Liebe soll uns helfen, einfach so diese vielen kleinen Sünden, diese vielen Kleinigkeiten darüber hinwegzuschauen. Nun ganz wichtig, hier geht es nicht darum, wenn Petrus das schreibt, dass jede Sünde, die uns angetan wird, geschluckt werden muss. Auf keinen Fall. Es gibt sicherlich Sünden, die angesprochen werden müssen. Es gibt auch Sünden von Menschen, wo es die bessere Wahl ist, sich von ihnen zurückzuziehen. Also wenn Menschen dauerhaft deine Grenzen überschreiten oder was auch immer. Also da gibt es überall Legitimitäten. Aber wenn Petrus hier von dieser Menge von Sünden redet, und so würde ich es interpretieren, dann sind es einfach diese tausend kleinen Sünden unseres Charakters. Also lassen wir es uns ein bisschen enger schnüren. Denkt an eure Ehe. Was müssen manche Frauen von uns ständig für Ecken und Kanten ihres Mannes ertragen? Und auch umgekehrt. Nun, woher weiß ich das? und auf keinen Fall ist irgendwer zu mir gekommen und hat gepetzt. Glaube ich zumindest. Nun, woher weiß ich das? Liebe Männer, dass eure Frauen ganz schön oft ertragen müssen, wie ihr seid. Und ihr armen Männer, ich weiß, ihr müsst eure Frauen auch manchmal ertragen. Aber woher weiß ich das? Weil das die Realität ist. Wir wollen besonnen und biblisch denken. Das ist die Realität. Jeder von uns, der verheiratet ist, hat einen Sünder geheiratet. Natürlich in seiner Identität ein Heiliger, aber letztendlich noch mit Fleisch und Blut. Er hat einen Sünder geheiratet. Es geht gar nicht anders, als dass man sich einander versündigt. Aber die Liebe, zu der Petrus hier untereinander, unter Gläubigen aufruft, ist, dass die Liebe es schafft, diese Sünden zuzudecken. Vieles einfach auch zu ertragen. Man kann auch nicht alles ansprechen und ausdiskutieren. manchmal muss es sein, deswegen habe ich eben extra differenziert aber die Liebe erträgt es einfach wenn mir jemand irgendwie immer reinredet und mich unterbricht oder wenn was auch immer im Gemeindekontext passiert diese Eigenheiten, die wir haben und trotzdem, liebe Ehepartner sind wir schon gegeneinander also jetzt vor allem auch in der Ehe verpflichtet, uns einander die Sünden auch aufzudecken. Also nicht, indem wir meckern wie ein tropfendes Dach oder so. Aber ich glaube schon, dass die Ehe durchaus, so hat es einer mal umschrieben, die Werkbank Gottes ist, um an unserer Heiligung zu arbeiten. Denn niemand kennt uns besser als unser Ehepartner. Also wir dürfen und müssen uns schon auch was sagen. Aber ich glaube, darum geht es hier gar nicht. Es geht ja um dieses Ertragen. nicht davon gekränkt sein, sondern in Liebe besonnen, durch die Schwierigkeiten des Lebens zu gehen. Die Liebe erträgt es, wenn man auch manchmal lieblos ist. Liebe erträgt es und es passiert so viel in Gemeinschaft und wenn wir keine Liebe und keine Bereitschaft zum Vergeben haben, dann wird Bitterkeit wachsen. Und Bitterkeit wird uns ständig an das uns angetane Leid erinnern. Bitterkeit wird ständig dieses Leid oder was man mir angetan hat, hochholen, mich dahin bringen, dass ich mit jemandem nichts mehr zu tun haben will und so weiter und so fort. Und Petos schreibt, streckt euch aktiv bis zum Äußeren, um einander zu lieben. Und das beginnt beim Vergeben und Ertragen von Sünde. gerade dann, wenn die Welt uns herauskommt,

Erst wenn sie 4 Vers 4 über uns lästert und uns belastet, ist es doch erquickend, wenn man in die Gemeinde kommt und dort nicht dasselbe erfährt. Wie viele Gemeinden gibt es, die verstritten und verbittert sind und ständig über die kleinen Charakterschwächen der Leute lästern? Wie viele gibt das? Wie viele Christen gibt es? Sondern wenn eine Liebe der Atmosphäre herrscht, wo man auftanken kann, um dann wieder in diesen Druck der Welt zurückzugehen. Zum Schluss. Was lernen wir bis hierhin aus dieser Predigt? Nächstes Mal geht es weiter. Nun erstens, wir brauchen so ein neues Verständnis darüber, dass das Ende aller Dinge nahe ist. Ich glaube, dass die Schrift uns dazu aufruft, dieses Verständnis zu bekommen. Kurz noch ein paar Bibelstellen. Römer 13, Vers 11, wer mit aufschlagen möchte. Also der erste Punkt ist das Ende ist nahe und wir brauchen neu dieses Verst Ja es ist wirklich nahe R 13 Vers 11 Und dieses Vers 11 sollen wir tun als solche, die die Zeit verstehen. Die Zeit ist nahe. Solche sollen wir, also dieses sollen wir tun als solche, die die Zeit verstehen, dass nämlich die Stunde schon da ist, dass wir vom Schlaf aufwachen sollten, denn jetzt ist unsere Errettung näher, als da wir gläubig wurden. Das gleiche Prinzip, Petrus vor 2000 Jahren hatte die Erwartung, und wie sehr sollten wir sie jetzt haben? Hier schreibt Paulus, unsere Errettung und das Wiederkommen vom Herrn, und vielleicht sterben wir auch vorher, es ist schon näher, als da, wo wir gläubig wurden. Das heißt, wir wollen die Zeit verstehen, dass die Stunde da ist. Also das richtige Verständnis, dass das Ende aller Dinge nahe ist und wir aufwachen sollen. Das ist der erste Punkt. Nun, dafür wollen wir beten, Epheser 1, 15 bis 18. Darum so schreibt Paulus nachdem er so viel biblisches Wissen schon in Kapitel 1 Abvers 3 diesen ganzen Ratschluss erkl hat Epheser 1 Abvers 15 Petrus geht jetzt ins Gebet weil er wei es bringt nichts, einfach nur biblische Wahrheiten zu kommunizieren. Und dann sagt er, Abvers 15, darum lasse auch ich, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von der Liebe gehört habe, nicht ab für euch zu danken und in meinen Gebeten an euch zu denken, dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus euch den Geist der Weisheit und Offenbarung gebe, und jetzt Vers 18, erleuchtete Augen eures Verständnisses, damit ihr wisst, was die Hoffnung und der Reichtum des Erbes usw. ist. Also wir sehen hier, der erste Punkt ist, wir wollen es verstehen, aber wir müssen auch dafür beten. Denn dasselbe ist Kapitel 6, 17 und 18. dort geht es um diese Waffenrüstung und auch um den Helm des Heils und er schreibt, Vers 17 nehmt, 6 Vers 17, den Helm des Heils, also wir müssen diese Hoffnung auf die Ewigkeit irgendwie ergreifen, aber wie, Vers 18, indem ihr was tut, wie bekommt ihr den richtigen Blick, dass das Ende nahe ist, indem ihr alle Zeit betet, ja f was zu diesem Zweck So geht es n weiter in diesem Vers Bete zu diesem Zweck alle Zeit. Das heißt, das Ganze muss für uns zu einem Gebetsanliegen werden. Herr, richte meinen Blick auf die Ewigkeit. Öffne mir die Augen, meine geistlichen Augen. Richte mich aus. und mit diesem Blick, gerade unter Druck, ruft Petrus auf, besonnen zu sein, biblisch von dir zu denken, biblisch über mich zu denken, biblisch über andere zu denken, biblisch über die Lebenssituation zu denken und sich damit Gott zu nahen im Gebet und dann noch weiter, gerade unter Druck oder wenn es jemandem schlecht geht, einander zu lieben, damit die Gemeinde ein Hafen des Ankommens ist und nicht ein weiteres Kampffeld zu unserem sonstigen Leben. Amen. Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!

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