Christuszentrierte Gemeinde (Teil 2) – Predigt von Sebastian Götz
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Danke, danke. Und damit zu meinem Thema hätte ich gesagt. Aber genau darum geht es. So, bin ich eigentlich noch muted? Doch, doch. Ja, passt, passt, passt. Ja, die Frage ist, was bedeutet das praktisch für Gemeinde, für das Leben? Wenn wir wollen, dass Herzen verändert werden, wie kann das geschehen? Wie kann Klappen das Herzen von Menschen auf Christus ausgerichtet werden durch unseren Dienst? Und die große Herausforderung ist, das geht bei uns an. Deswegen, bevor wir über einzelne Bereiche reden oder so, müssen wir über uns reden. Ich habe ein Zitat, das ist eigentlich ein bisschen weiter hinten mitgebracht, aber ich sage, das fährt gerade skriptmäßig von hinten auf, von Wilhelm Busch mitgebracht, der das schreibt. Und er sagt, das, was der Prediger des Evangeliums zu sagen hat, ist letztendlich nicht durch Schulung zu erlangen, Der Prediger soll ein Zeuge Jesu Christi sein. Es kann aber nur der ein Zeuge Jesu Christi sein, den Gott durch Jesus Christus das Herz abgewonnen hat. Es kann nur der Zeuge Jesu Christi sein, dem Gott durch Jesus Christus sein Herz abgewonnen hat. ich glaube, dass das nicht eine einmalige Geschichte ist, wo wir sagen, ja, ich habe mich bekehrt und damit ist gut. Und jetzt hat Jesus mir mein Herz abgerungen, sondern das ist was, was dauerhafte, kontinuierliche Prägung unseres Lebens braucht. Wenn du jemand sein willst, der anderen Menschen diese Begeisterung vor Jesus mitgibt, dann musst du selbst von ihm begeistert sein. Zwar dauerhaft, kontinuierlich. Wenn wir Gemeinde werden wollen, wenn du deinen Dienst darauf ausrichten willst, dass er Jesus in den Mittelpunkt stellt, dann muss Jesus der Mittelpunkt deines Lebens sein. Sonst wird das nicht funktionieren. Egal, das habe ich bewusst fett gedruckt, wie viel Verantwortung du im Reich Gottes trägst. wie viel Not der Gemeinde auf deinem Herzen liegt. In das Zentrum deiner Beziehung mit Gott gehört Jesus Christus und sein Evangelium. Und wenn das nicht der Fall ist, dann wirst du vielleicht über einzelne Themen in der Gemeinde hart diskutieren. Wirst du vielleicht über Programme und Ideen mit ganz viel Engagement arbeiten. Wirst du vielleicht ganz viel über Menschen sprechen und von einem Termin zum nächsten rennen. Aber du wirst keine Begeisterung für Jesus hinterlassen. Du wirst nicht dafür sorgen, dass die Herzen deiner Mitmenschen, Jesus, Gott und dadurch auch ihren Nächsten mehr lieben. Das ist das Ziel von jeder Predigt. 1. Timotheus 1, wer das nachschlagen will. Wenn das nicht gelingt, dann ist dein Dienst umsonst. Und da sind wir an einem harten Punkt. du musst Beziehungspflege betreiben. Und Beziehungspflege ist auf eine Person ausgerichtet, nämlich auf Jesus Christus. Du musst ihn Tag für Tag mehr kennenlernen, mehr studieren, mehr von seiner Schönheit. Schönheit und ich nehme ein anderes Wort, Herrlichkeit, begeistert sein. Ich habe mit Frank letztens darüber diskutiert, weil ich wohl Schönheit verwendet habe. Und wir sind dann irgendwann drauf gekommen, dass er sich damit schwer getan hat und er das unter Herrlichkeit bezeichnete. Und ich habe mir mit Herrlichkeit erstmal schwer getan, weil ich so erlebt habe, dass Herrlichkeit oft immer nur mit Heiligkeit verbunden ist und eine Distanz schafft. Deswegen habe ich so ein bisschen da Schönheit verwendet. Aber wir haben dann festgestellt, wir meinen das Gleiche. weil die Herrlichkeit Jesu seine Schönheit ist. Wenn du Jesus mehr und mehr kennenlernst, und Klammer auf, Tisa, du wirst niemals damit zu Ende kommen, egal wie viel Zeit du investierst, wirst du immer begeisterter sein. Du wirst immer neue Seiten an ihm entdecken, die dich einfach begeistern, die schön sind, die ganz anders sind, als du bist, die anders sind, als deine Menschen um dich herum und die anders sind als dein Ehepartner, sogar selbst wenn du immer noch frisch verliebt bist. Weil er wirklich schön ist. Weil er wirklich heilig ist und heilig meint bei ihm perfekt. Du wirst immer wieder begeistert sein. Und das brauchst du. Das muss in dein Leben rein Wenn das nicht Zentrum ist dann wirst du das nicht r Dann wirst du anderen Menschen niemals diese Begeisterung auf Jesus und auf das Kreuz mitgeben können. Jesus ist schön. Sein Evangelium ist schön. Bade da drin. Ich meine wirklich baden. So wie du deine Zähne putzt, so muss das inhaliert werden und rein in das Zentrum von dir. Du musst dich immer wieder dessen bewusst machen, wer Jesus ist, was er für dich getan hat. Und du musst immer wieder neu davon überzeugt sein und begeistert sein, dass es diese Botschaft ist, die Menschenherzen verändert. Du musst dir immer wieder bewusst machen, dass darin die Kraft und die Macht liegt. Nicht in deiner Überzeugungskunst, nicht in deinem Vorbild, Klammer auf, das immer wieder versagen wird, Klammer zu, nicht in deinen Appellen oder irgendwas anderem, nicht in deinen Programmen, Ideen und Maßnahmen, die alle irgendwo ihre Berechtigung haben. Aber da steckt nicht die Kraft drin, sondern die Kraft steckt in der Botschaft vom Kreuz. Die Kraft steckt in dem neuen Leben, dass seit Golgatha möglich ist und in diese Welt hineingeht, du in den Geist Gottes, der seitdem ausgesandt ist, seit Pfingsten und Menschenherzen verändert. Nicht in dir. Wenn du dieses Bewusstsein nicht hast, aber auch nicht dieses Vertrauen in diese Botschaft, dass sie wirklich diese Macht hat, dann wirst du immer wieder mit menschlichen Mitteln versuchen, Herzen zu verändern und du wirst gnadenlos brechend scheitern. Das wird in Frust enden, vielleicht in Stolz, weil es irgendwo an einer Stelle mal gelingt. Aber es wird keine Herzensveränderung langfristig hervorbringen. Deswegen die Frage an dich. Ist Jesus Zentrum deines Lebens? Bist du begeistert von ihm? Sehen Menschen das Strahlen in deinen Augen, wenn du von ihm sprichst? Und hast du Zutrauen, dass es stimmt, was er sagt? Dass die Verkündigung dieser guten Nachricht wirklich Veränderung schafft, dass diese törichte Botschaft vom Kreuz, wo wir vorhin im ersten Korinther gesehen haben, die so unsinnig ist, weil sie so wenig von Macht und Stärke eigentlich zeigt, dass sie in Wirklichkeit die größte Macht und Stärke hat, weil sie tief ins Innere sich reingräbt und hat es umgestaltet. Hast du dieses Zudrahen. Wenn du das nicht hast, dann wird egal welcher Arbeitsbereich in der Gemeinde, wirst du scheitern, wird in Frust enden. Und du wirst dir eine Last aufladen, die du nicht tragen kannst. Weil du eben nicht Herzen verändern kannst. Wir haben genau einen Job, wenn wir verkündigen, und das ist die Überleitung zu den ersten Themenbereich, Botschaft weitergeben. That's it. Das ist es. und dann den Geist Gottes mit dieser Botschaft seine Arbeit machen lassen. Was dabei herauskommt? Nicht deine Verantwortung. Deine Verantwortung ist, diese Botschaft klar in Wahrheit und Liebe evangeliumszentriert weiterzugeben. Und da kommen wir hin. Was heißt das, evangeliumszentriert zu verkündigen? Und warum spreche ich von verkündigen? Das führt jetzt zu weit, das genau auszudefinieren. Für euch so viel. Mit verkündigen meine ich in dem Kontext hier. Alles, wo ich biblische Wahrheiten anderen weitersage. Das ist hier vorne auf der Kanzel sicherlich ein bisschen mehr im Fokus oder präsenter. Das passiert in der Kinderstunde, das passiert in Hauskreisen, das passiert in Männerkreisen, Frauenkreisen, das passiert, wenn du dich mit anderen über biblische Wahrheiten unterhältst. Jeder von uns ist Verkündiger von biblischer Wahrheit. Egal ob Mann oder Frau, alle. Und für uns alle gilt das jetzt, was ich ausführe. Und wenn ich manchmal reinrutsche, vom Predigen zu reden, dann verzeiht mir es, weil ich dann einfach in dem Kontext bin. Ich meine diesen ganzen Baum, den ich gerade genannt habe. Und da geht es darum, dass es im Kern darum, um Jesus geht. Es geht um Spurzchen, um ihn zu zitieren. Und da sage ich dann noch gleich was dazu. hat ein schönes Zitat in seiner Predigtlehre, seinen Ratschlägen für Prediger. Die Summe von allem, was ich euch sagen möchte, ist, meine Brüder, predigt Christus und immer wieder Christus. Er ist das ganze Evangelium, seine Person, sein Amt, sein Werk müssen uns großes, alles umfassendes Thema sein. Der Welt muss immer noch ihr Heiland und der Weg zu ihm verk werden und das w ich ganz dick unterstreichen Die Botschaft, die raus muss, die wir immer wieder hören müssen und die unsere Herzen immer wieder hören müssen, ist Christus und das Evangelium. Er muss ins Zentrum. Warum? Weil unsere Herzen immer wieder zu neigen, es zu vergessen. Oder da zu landen, was Tabea vorhin gesagt hat, im Kopf ja, aber hier nein. Wir brauchen es. Wir müssen immer wieder dahin gezogen werden. Warum habe ich gerade gesagt? Ich sage noch etwas dazu. Ich habe irgendwann eine Sache festgestellt, die mich begeistert hat. Ich habe mich gefragt, warum bestimmte Prediger mich sehr anziehen. Und da habe ich teilweise die schon 10, 20 Jahre lang gekannt und viele Predigen von denen gehört. und irgendwo gefragt, warum sind es gerade die, die mich irgendwo da begeistern oder so. Und dann habe ich bei ein paar von ihnen, Wilhelm Busch, Spurgeon und anderen, festgestellt, dass die relativ viel darüber geschrieben haben, über die Theorie hinter ihrer Predigt. Und die haben ein Kern- und Generalthema alle gehabt. Das ist genau das, wo wir hier heute drüber reden. Christus ins Zentrum. Das zieht sich durch wie ein roter Faden. Das findest du in ihren ganzen Predigtratschlägen. Fand ich total spannend, weil ich das aus dem Nachgang irgendwann entdeckt habe, wo ich gemerkt habe, dass diese Predigten da wirklich Vollmacht haben. So würde ich das nennen. Weil sie an dieser Botschaft hingen, an der schwachen Botschaft. Und ich glaube, da müssen wir auch immer wieder hin. So, ein letzter Predigtratschlag von Spurgeon, den ich sehr spannend finde. Ich habe ihn dann später noch einmal, um eine Abgrenzung zu machen, damit wir hier nicht falsch abbiegen. Der ist auf Seite 15 skizziert. Spurgeon auch für junge Prediger was sagt. Wissen Sie nicht, junger Mann, und da kommen Spurgeon seine gewaltigen Bilder schön zum Ausdruck, dass von jeder Stadt, jedem Dorf und jedem Weiler, das ist so ein Minidorf, in England, wo auch immer sie liegen mögen, eine Straße nach London führt. Von jedem Text in der Heiligen Schrift aus gibt es also einen Weg zur großen Metropole Christus. Und meine liebe Brüder, Ihre Aufgabe ist es, wenn Sie zu einem Text kommen, zu sagen, welches ist nun der Weg zu Christus. Ich habe nie einen Text gefunden, in dem nicht ein Weg zu Christus enthalten war. Und wenn ich jemals einen finde, ich werde über Hecken und Gräber gehen, aber ich würde mich an meinem Meister klammern, denn die Predigt kann nichts Gutes bewirken. Wenn in ihr nicht ein Dritter Christi zu finden ist. Spannend. Und ja, zieht bitte nochmal kurz weiter, dass nicht nur die Predigt an der Kanzel am Sonntag gemeint ist. Kurze Abgrenzung, die ziehe ich jetzt vor von Seite 17, auch von Spurgeon, damit es niemand falsch versteht. Als Vorwarnung, und dann machen wir ein paar praktische Übungen. es geht nicht um ausufernde Allegorien und in alle Dinge irgendwas hineinzudeuteln. Spurgeon schreibt da auch was Schönes, auch wieder schönbildlich. Erklärt den Wortsinn der Schriftstellen, wie es eure Pflicht ist. Aber sucht auch noch einen Sinn darin zu finden, der nicht auf der Oberfläche liegt. Also das meint er mit Christus zu gehen. Übt die geistliche Deutung innerhalb gewisser Grenzen, aber stürzt euch nicht in ungesunde, fantastische Deutelein. Wenn man euch rät zu baden, braucht ihr euch nicht gleich zu ertränken. Spannend. Was meint er jetzt damit? Ich muss nicht hergehen und in jeder alttestamentlichen Geschichte in dem Diener Pura, Bagidi und den Heiligen Geist finden usw. Da habe ich schon Predigen gehabt, wo ich gehört habe. Das ist nicht das Ziel, alles Vergeistlichen, alles Verdeutlichen. Die Texte sind erst mal so passiert, wie sie dastehen und sind so zu verstehen. Aber ich muss die Frage stellen, wo führen sie am Ende zu Christus? So, und da habe ich jetzt eine spannende Frage an euch. 1. Samuel 17, wer weiß, um was es da geht? David ist gut. Ja, David, danke. Nein, nicht Verheißung, viel früher. Ideen? Wer traut sich raus? Ja, David und Goliath, der Klassiker, oder? Super Beispiel, weil da bin ich mir sicher, das macht jeder auch in der Kinderstunde irgendwann. Super Predigthema. Super Predigthema für eine Männerrunde. Was ist die Message? Wie gehen wir ran? Wie predigen wir David und Goliath? Und jetzt schiebt mal kurz alles weg, was wir gerade diskutiert haben. Sondern nimmt mal her, wie wir klassischerweise über David reden. Ja, besiege den Feind. Hab Vertrauen auf Gottes Wort. David verlässt sich auf die Verheißungen Gottes. Hier ist der Gott Israels und deswegen gehe ich hin. Ist das falsch? Nein David handelt so Unsere erste Reaktion gerade bei so alttestamentlichen Geschichten ist dass wir eine Frage spannend beantworten Wer ist der Held der Geschichte? David, für die Anwendung, wer sind wir? Immer der Held der Geschichte. Oder? So gehen wir doch klassischerweise ran. Wir identifizieren uns mit dem Helden der Geschichte. Und jetzt, Anwendung. Hey, du hast Gottes Wort, du hast Gottes Verweisungen. Wenn du diesen großen Riesen in deinem Leben begegnest, stell dich ihnen entgegen, stell dich auf Gottes Wort und kämpf gegen sie. Keine Irrlehre. Nicht falsch. Aber ich glaube, wenn wir ein bisschen tiefer drüber nachdenken, stellen wir fest, dass wir vielleicht nicht unbedingt David in der Geschichte sind. Schlagt mal mit mir 1. Samuel 17 auf. Weil ich 17, also 1. Samuel 17, da ist das drin. Und schaut mal den Vers 24 an. Oder lesen wir mal Vers 23. Wer würde vorlesen? Luther sagt sogar flohen vor ihm. Ich habe schlechte Nachrichten für euch. wenn wir ehrlich sind und die Riesen in unserem Leben auftauchen, sind wir meistens halt nicht unbedingt David, sondern wir passen eher zu den anderen Israeliten, die die Füße in die Hand nehmen und rennen und weglaufen. Wer ist der Held in der Geschichte? Das ist die Frage. Ich glaube, dass die bessere Antwort ist Jesus, der nämlich reingeht in den Kampf und sich den Riesen deines Lebens gestellt hat und sie besiegt hat. Dass Jesus der ist, der Stellvertreter für die anderen Brüder reingeht und den Kampf und den Riesen besiegt und gewinnt. So, und es passiert was Spannendes, Nämlich Vers 52. David hat dem Riesen Goliath gerade den Kopf abgeschlagen. Und die Israeliten, die gerade noch ihre Füße in die Hand genommen haben und wegzurennen, werden auf Amathedig. Und die Männer Israels und Judah machten sich auf, erhoben das Kriegsgeschrei. Ganz mutig jetzt, die Jungs. Und jagten den Philistern nach bis nach Gade und bis an die Tore Ekrons. Das ist spannend. Nur als Gedanke, was eben auch dazu gehört zu der Geschichte David und Goliath. Weil Jesus in diesen Kampf getreten ist gegen die Riesen deines Lebens, die du nicht besiegen kannst. Weil Jesus auf Golgatha sich diesen Schlag gestellt hat und an Gethsemane den Sieg errungen hat. weil der Sieg vollbracht ist, weil der Feind die Füße in der Hand hat und wegrennt, kannst du jetzt mit Jesus tätig werden und auch den Feinden deines Lebens begegnen. Warum? Weil du den hinter dir hast, weil du dem nachgehst, der dem Riesen schon den Kopf abgeschlagen hat. Merkt ihr den Unterschied? In der Nuance. Anderes Beispiel, Klassiker. Joshua 1, Vers 9. Seid tapfer und mutig und stark. Braucht es jetzt nicht aufschlagen. Geh rein. Geh rein in den Kampf. André Carina, wenn ihr nach Bangladesch geht, seid tapfer und mutig, wie Joshua war. Da steht noch mehr drin, das übersehen wir oft. Weil der Herr, dein Gott mit dir geht. Vielleicht sind wir auch nicht Joshua als Helden der Geschichte, sondern sind wir eher das Volk Israel, das hinter Joshua hinterher geht. Vielleicht ist er Jesus, der uns vorausgeht. Vielleicht können wir André und Carina sagen, seid tapfer und mutig, weil Gott schon längst in Bangladesch ist. Weil er dort längst dabei ist, Gemeinde zu bauen. Deswegen seid tapfer und mutig, weil er mit euch geht. Dieses tapfer und mutig kommt eben nicht aus ihrer Kraft. sondern weil da ein anderer ist hinter dem wir hergehen dürfen deswegen haben wir Grund tapfer und mutig zu sein weil in dir selber, wenn du das suchst wirst du diese Kraft nicht finden, du wirst scheitern anderes
Beispiel im Skript drin. Die drei Männer im Feuerofen, Sadrachmesach, Abiknebo. Die, und hey, das kann ganz schnell praktisch werden für uns, die den Weltherrschern der damaligen Zeit ins Angesicht sagen, wir lassen uns von dir nicht Kürre machen. Wir stehen zu unserem Gott, die mutig fürs Evangelium stehen. Ja, vielleicht sind wir hier sogar mit den dreien ähnlich. Aber wir sollten bei der Geschichte, wenn wir sie anderen weitererzählen, nicht vergessen, dass ein vierter Mann in den Feuerofen mitgeht, der dort ist und sie rettet. Der aussah wie ein Menschensohn. Spannend. Und übrigens ist das auch die Begründung von Sadrach, Mesach, Abednego, warum sie sich Nebukadnezar widersetzen. Weil sie sich darauf verlassen, dass sie hinter einem Gott stehen, der in der Lage ist, sie zu retten. Das ist ihre Hoffnung. Das ist nicht, weil sie so tapfer und mutig sind und so gewieft und sie, die hatten Kerles, in Widerstand gehen und das Martyrium jetzt erdulden oder sowas. Sondern weil sie einen Gott hinter sich wissen, der mächtig und gewaltig ist und das auch erleben. Und der es dann beweist, wie er in der Lage ist, sie zu retten. Und dann haben wir ganz schnell den Bogen zum Neuen Testament, wo Jesus sagt, sorgt euch nicht darum, wenn sie euch vor Mächtige und Könige und so weiter führen. Denn ich bin da. ich werde euch geben, was ihr reden sollt und so weiter. Merkt ihr den Unterschied in dem, was ich da mitgebe in der Botschaft? Das ist was, wo wir unsere Sinne schärfen lassen dürfen. Das ist, glaube ich, das, was Birchon meint mit wir müssen den Weg hier hinfinden, ohne uns in fantastische Deuteleien oder sowas auszudeuten. Wir müssen in der Geschichte bleiben. Das ist Sadrach, Mesach, Abeknego, wovon Nebuchadnezzar stehen und denen die Klieg geschlottert haben werden und wo es darauf ankam, wie sie sich jetzt verhalten und positionieren. Aber die Kraft liegt eben nicht in ihnen. Wenn wir es nur so predigen, nimm dir Sadrach, Mesach, Abeknego zum Vorbild und sei genauso mutig, dann lässt du jemanden mit seinen eigenen Fähigkeiten zurückstehen. Wenn du ihm aber den Mut gibst, hey, schau mal, was Satrach, Mesach, Abek, Nebu erfahren haben. Die haben erfahren, dass da ein vierter Mann zu ihnen im Feuerofen reinkommt. Die haben erlebt, dass es wirklich stimmt, dass Jesus bei ihnen ist, wenn es darauf ankommt, wenn es zu bekennen ist. Hey, Jesus verheißt dir, dass es genau so sein wird, wenn du in der Situation bist, für ihn Zeugnis abzulegen und es darauf ankommt, dass er bei dir ist, dass er genauso mit dir durch die Hölle deines Lebens geht, wie er mit denen dreien durch den Feuerofen gegangen ist. Hey, du kannst genauso mutig sein wie die drei, weil derselbe Gott hinter dir steht. Es ist eine andere Perspektive, als einfach nur auf dieses Vorbild von Sadrach, Mesach, Abed Nebo zu verweisen. Das ist dabei. Aber es braucht diesen mächtigen Gott mit dahinter. Es braucht den Blick auf Gott, auf Christus. Weiterzugehen. Vielen Dank. Danke. Ich möchte im Triumph zurückgehen. Wir kämpfen, ich würde sogar weitergehen, wir kämpfen eine Schlacht wie die Israeliten hinter David her, die war schon entschieden. Und das ist eine Riesenbotschaft, wo Mut macht. Also ganz ehrlich, in den Krieg gehe ich auch mit, wo ich schon weiß, dass ich Kornen habe. Das ist unsere Situation. Die ist uns noch viel zu oft nicht bewusst. Und die m wir uns immer wieder pr machen Und ja ich werde das Schwert mitschwingen Aber es ist schon klar wie es ausgeht Eine bessere Situation gibt es nicht Ich gehe noch ein bisschen weiter. Das Entscheidende in unseren Predigten ist eben, dass wir eine Herzensveränderung erreichen wollen. Und nicht einfach nur oberflächliche Veränderung. Bogen zur Predigt von Stefan. das wird ein Gottesdienst, mit dem Gott nichts anfangen kann, wenn ich nur äußere Veränderungen erreiche. Gott will, dass das Herz dabei ist. Gott ist völlig wurscht, wie perfekt du nach außen Christentum lebst und wie viel du dich einsetzt im Reich Gottes und sonst irgendwas, wenn dein Herz nicht dazu passt. Gott geht es um dein Herz. Und wenn wir Menschen näher an Jesus bringen wollen, Einen Schritt weiter. Wenn wir sie mehr mit dem Evangelium vertraut machen wollen, dann geht es um die Herzen. Und da ist Übernatürliches Wirken dabei. Und Gott hat dafür Mittel gegeben. Und die dürfen wir nicht verwechseln. Das kurzer Einschub an der Stelle, das ist im Skript jetzt nicht so intensiv. Ich habe das in Galater schon mal gemacht. Gott hat das Mittel des Gesetzes gegeben. Mit einem ganz gezielten Zweck. Was ist der Zweck des Gesetzes? Sünde aufzudecken, Spiegel. Es geht bei allem, was ich hier sage, nicht darum, den Maßstab Gottes rauszunehmen. Das ist wichtig. Es geht nicht darum, alles wegzunivellieren. Das wäre diese liberale Gemeinderichtung, wo ich am Anfang gesagt habe, wo man den Maßstab wegnimmt, weil man Angst hat, sonst zu hart zu werden. Darum geht es nicht. Aber der Zweck des Gesetzes ist es nicht, Herzen zu verändern. Und jetzt kommen wir zu einer großen Gefahr, was oft passiert. Dass wir das Gesetz so predigen, dass wir ihm die Kraft zutrauen, die Herzen anders zu machen. Indem wir den Maßstab verkünden und Leute anschieben, diesen Maßstab zu erfüllen. Und hoffen, dass dadurch besser wird. Und wisst ihr, was das Problem ist? so funktionieren wir Menschen eigentlich. Weil wir funktionieren eigentlich so, dass wenn der Zwille jemanden als Auszubildenden dabei hat, er ihm zeigt, wie die Pflastersteine und die Rabatten zu setzen sind und dann erwartet er, dass der es jetzt bitte so macht. Und es funktioniert ja in solchen Bereichen auch relativ häufig so. So funktioniert aber nicht Herzensveränderung, weil das Gesetz nur eine Sache schafft, indem man den Maßstab aufzeigt. das Minus aufzuzeigen. Aber das bringt mich noch nicht dazu, dass es anders wird. Wie kann Herzensveränderung passieren? Und wie kann ich da in der Predigt drauf hingehen? Weil die Lösung nämlich was anderes ist. Das eine ist, ich glaube, ich muss bei Texten, die ich anschaue, erkennen, ich bringe ein kompliziertes Wort, das schärft sich vielleicht auf Dauer bei euch ein, das aber hilft. Ich muss den gefallenen Zustandsfokus erkennen. GZF, den gefallenen Zustandsfokus. Was meine ich damit? Überall dort, wo Gottes Maßstab in der Bibel genannt wird, aufgezeigt wird, ist durch den Sündenfall etwas kaputt gegangen, was nicht mehr so ist, wie es sein sollte. der Sündenfall hat uns Menschen und unsere Herzen kaputt gemacht. Und sie sind nicht mehr so, wie Gott sie eigentlich sich gedacht und geschaffen hat. Und dazu dient das Gesetz durchaus, um uns zu zeigen, wo das Problem liegt. Wir müssen nur ein bisschen tiefer schauen manchmal, weil wir uns die Frage stellen müssen, was ist das Herzensproblem? Was hängt am Herzen? Wo ist unsere Schwierigkeit? Und dann, wenn wir das verstanden haben, können wir uns die Frage stellen, durchaus wieder vom Evangelium her, was ist die Lösung, dass das Herz hier in Ordnung kommt und wieder so wird, wie Gott sich das eigentlich gedacht hat. Und jetzt machen wir einen spannenden Test. Wir schlagen mal 1. Petrus 5, Vers 7 auf. Das ist auch so ein Text, wo ich überzeugt bin, dass viele Predigten am Kern vorbeigehen. Ich lese es vor. 1. Petrus 5, Vers 7. Ich lese es vor. Alle eure Sorgen werft auf ihn, dann sorgt er für euch. Ah, das hat aber jetzt lang gedauert. All eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch. Nicht dann sorgt er für euch. Das ist ein Riesenunterschied. Solche Texte werden ohne b Absicht oft so gepredigt wie wenn da ein Dann stehen w Warum? Weil wir meinen, hier ist doch eine Aufforderung, hier ist ein Imperativ. Ja, das ist auch da. Eure Sorgen werft auf ihn. Und dann sind wir ganz schnell dabei, Leute in eine Anwendung zu bringen, und wir wollen praktisch sein, und wirf doch deine Sorgen auf ihn, dann bist du los, so ungefähr. Was ist aber das Problem, wenn ich zu diesem gefallenen Zustandsfokus komme? Ist das Problem, dass wir unsere Sorgen nicht auf ihn werfen? Oder ist da vielleicht ein tiefergehenderes Problem dabei? Ja. Ich glaube, das wahre Herzensproblem, wenn wir unsere Sorgen nicht auf Christus werfen. Und glaubt mir, ich lerne hier. Das wahre Herzensproblem, wenn wir unsere Sorgen nicht komplett auf Christus werfen, ist nicht, dass wir zu wenig wollen. Das ist ein Vertrauensproblem. Uns ist nicht bewusst, wir glauben diese Wahrheit nicht, die im zweiten Teil des Verses steht, dass er für uns sorgt. Für Petrus ist das hier nur eine logische Schlussfolgerung. Wenn du dir bewusst bist, dass Jesus Christus, der König der Welt, der Herr der Herrlichkeiten, für dich sorgt, dann gibt es nur eine logische Schlussfolgerung. Alle Sorgen auf ihn. Wie kriege ich Menschen dazu, dass sie alle ihre Sorgen auf Christus werfen, wenn ich das verstanden habe und erkannt habe? Was ist die Lösung? Indem ich sie auffordere, ihre Sorgen auf Christus zu werfen? wird dabei sein, aber das ist nicht der Punkt. Sondern ich muss Ihnen zeigen und den Glauben Ihnen entwecken, dass es stimmt, dass der, der für Sie gestorben und auferstanden ist, für Sie sorgt. Wenn ich will, dass Menschen anfangen, die Sorgen haben, ihre Sorgen auf Christus werfen, dann müssen sie verstehen lernen, dass Christus wirklich für sie sorgt. Und es würde einen Unterschied machen, ob ich eine Predigt darauf aufbaue, dass ich ihnen groß mache, wie Kontext von 1. Petrus 5, der Oberhütte da ist und für seine Schafe sorgt, dass ich den Blick darauf wecke, dass Jesus aus keinem anderen Grund in die Welt gekommen ist, als um für sie zu sterben und aufzuerstehen, dass Jesus sich aufgemacht hat aus dem Vaterhaus, dass ich ihnen zeige, wie durch die ganze Bibel uns beschrieben wird, wie dieser Gott für sie sorgt und ihnen dann sage, hey, weil du so einen Gott hast, bring deine Sorgen zu ihm. Das wird deine Perspektive massiv ändern, wenn du da drin sitzt. Und das ist eine Herausforderung für uns Prediger. Und deswegen kam ich so ein bisschen am Anfang mit, ja, wir müssen ja praktische Aufforderungen predigen. Ja, aber wir sind zu schnell dabei, glaube ich. Ich glaube, wir neigen zu schnell dazu, als Prediger, Kinderstunde und Ähnliches. Ich habe den Text durchstudiert, ich habe ihn verstanden. Was ist die Anwendung? Und Anwendung ist immer ein To-do. Mach das. Aber hier ist die Anwendung vielleicht erst mal, dass ich Jesus besser verstehe und kennenlerne. Und dann folgt dieses, wirf deine Sorgen auf ihn. Das kommt schon fast automatisch herausgeflossen. Wenn dir wirklich bewusst ist, wie groß und gewaltig dieser Hirte ist, der für dich sorgt. Da wird jeder sagen, klar werfe ich meine Sorgen auf ihn, wenn ich das verstanden habe. Ja? Ja, ja, ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja Ich glaube dass dieses Dem aber eben dadurch gelingt indem ich verstehe, wer Gott ist. und genau, ja, genau ja also das ist kein wir müssen da in dem Sinn aufpassen, weil dieses Demütigen für uns schnell dieses Bild hat und dann einen harten Chef oder sowas, der uns demütigt also so der Ausbilder, der den Stift so richtig auflaufen lässt und ihn vor der ganzen Gruppe niedermacht. Das haben wir so schnell im Blick. Aber das ist es nicht, sondern das, was du gerade beschrieben hast. Es ist das Demütigen und einen Gott, der für uns sorgt und vor ihm kommen und sagen, hey, ich habe das selber nicht in der Hand. Das wäre der Hochmütige in Vers 5 davor auch noch. Der sagt, ich muss mein Leben selber managen und ähnliches. Ich brauche Gott nicht. Ich kriege das selber hin, sondern es ist der, der erkennt, hier ist ein Gott, der für mich sorgt und da unterstelle ich mich gerne. Es ist eben nicht der hartherzige Chef oder sowas, der mich vor allen niedermacht oder sowas, sondern ein Gott, dem ich trauen kann, wo sich das lohnt. Ja, und ich glaube, den Blick brauchen wir dafür. Zweites Beispiel, wo das Predigen da getroffen ist. 2. Mose 20, Vers 17. Ich habe eins der zehn Gebote herausgegriffen. Und zwar das Letzte, das ich das Spannendste finde. Und vielleicht das Gebot ist, wo in unserer Zeit die größte Herausforderung da ist. weil wir nämlich viel mehr mitkriegen, was der Nächste so alles hat, als wir das früher mitgekriegt haben. Du sollst nicht begehren deines nächsten Haus, du sollst nicht begehren deines nächsten Frau, Knecht, Magd, Rind, Esel, Klammer auf, Thermomix, Staubsaugerroboter, Urlaubsreise, neues Auto, was weiß ich, du da alles einführen kannst. was der Nächste hat. Was ist das gefallene Zustandsproblem oder Fokus? Dass man nicht genug kriegt, ja. Aber wenn man ans Herz denkt, was ist das Problem vom Herzen? Habge, ja. Nein, aber das sind alles schon eher die Auswirkungen. Wir vergleichen uns. Ja, auch das ist eine Auswirkung schon fast von dem, was im Herzen ist. Das Herz hängt an materiellen Dingen, ja. Ungerechtigkeit, ja, kann auch mit reinspielen. Ich glaube, das Kernproblem hinter Begehren von Dingen, die nicht gut sind, ist, dass wir unser Herz an Sachen hängen und von ihnen Dinge erwarten, die sie nie erfüllen können. Und dass unser Herz zu wenig an Jesus und Gott hängt. glaubt ihr die Aufforderung, jetzt hör aber mal auf zu begehren, wenn du in Instagram, ich bleibe dabei, gerade siehst, wie der andere Urlaub macht. Hör mal auf, dass du dir nicht wünschst, jetzt auch zu sein und neidisch zu sein. Funktioniert das? Ihr merkt, das ist eine Situation, wo unser Herz so tricky ist, dass wir schier nicht in der Lage sind, das einfach durch die Aufforderung zu lösen. und da kannst du noch so vorne als Prediger stehen und sagen, jetzt hör aber mal auf zu begehren. Vielleicht kannst du noch sagen, schmeiß Instagram runter, weil die Versuchung nicht so groß ist. Ja, dann kommt der Nachbar mit einem neuen Auto angefahren und die Situation zieht um, geht in den Wald. Nein, ja, keine Ahnung. Du kannst dich dem nicht entziehen. Die Lösung dafür ist, dass die Menschen verstehen müssen, wer Jesus wirklich für sie ist und wer Gott ist. Dein Herz wird das Begehren nur aufhören und weniger werden lassen, wenn du weißt, dass dir viel Größeres und Besseres geschenkt ist. Und wenn ich darüber rede, dass die Leute das Begehren aufhören sollen, dann glaube ich, muss ich darüber reden, was sie längst haben. Muss ihren Fokus auf diese großen Geschenke Gottes lenken und muss die ihnen greifbar und präsent machen.
da reicht es nicht zu sagen, jetzt mal rein praktisch, ja, hör auf zu begehren, weil du hast ja Gott. Das zieht nicht. Aber schon mal drüber nachgedacht, zu sagen, hey, schaut mal hinter die Fassade von diesen Dingen. Schaut mal hinter die Fassade der Hollywood-Sternchen. Von den schicken Typen in Hollywood, die eine Schnecke nach der anderen abschleppen und die fünfte Ehe in den Sand gesetzt haben. Alt werden, sterben und drei Wochen lang in ihrer Hütte vergamen. Wer war das? War doch dieses Jahr einer. Ja, einer. Super bekannter Hollywoodstar. Ich weiß gerade den Namen jetzt nicht. und jetzt schau dir an, was dir von Jesus geschenkt ist. Er sagt, dass du Leben hast, das hier nicht enden wird. Er sagt dir, dass das, was er hier anfängt, in der Ewigkeit weitergeht in deinem Leben. Er sagt dir, dass er seit 2000 Jahren dabei ist, für dich eine Wohnung vorzubereiten. Hey, diese Erde hat er in sechs Tagen geschaffen und er ist seit 2000 Jahren dabei, dir eine Wohnung zu machen. Zitat Gisgreen. um mich nicht mit falschen Federn zu schmücken. Glaubst du, dass viel Größeres, Besseres auf dich wartet als das, was dein Nachbar da drüben hat? Glaubst du, dass es sich viel mehr lohnt, sein Herz darauf auszurichten? Mach dir Gedanken darüber, was Jesus dir jetzt geschenkt hat und was heute schon sicher ist und in der Ewigkeit auf dich wartet. Vielleicht müssen wir die Ewigkeit auch wieder ein bisschen plastischer machen, damit wir aufhören, nur von der Wolke und der Hafe zu träumen. Ja. Mhm. Ja. Ein letztes, was Verkündigung angeht, das hatte ich vorhin auch angerissen. Oder zwei Dinge noch, genau. Das eine ist, wenn wir Gott verkündigen wollen und den Leuten zeigen wollen, wie Gott ist, dann müssen wir immer wieder das vollständige Gottesbild predigen und bringen. Das heißt nicht, dass wir an der Bibelstelle, wo eine Seite betont wird, alles wegnivellieren oder sowas und wegschieben oder so. Wo Gottes Heiligkeit betont wird, müssen wir über Gottes Heiligkeit und diesen Hass gegen Sünde sprechen. Aber ich glaube, dass wir Gottes Heiligkeit nur verstehen, wenn wir sein Herz wie Jesus es offenbart. damit in Verbindung bringen. Nämlich, dass es von seinem Herzen Herrn Gott ist, der die Rettung des Sünders sucht. Und er sieht, was Sünde zerstört ist und deswegen radikal gegen Sünde steht und damit nichts zu tun haben kann. Wenn wir verstehen lernen, dass wenn Jesus nicht heilig wäre, er nicht mehr perfekt gelebt hätte, dass seine Schönheit, seine Herrlichkeit verloren gehen würde. Das, was mich begeistert, weil Jesus dann auf einmal jemand werden würde wie dein Ehepartner, der irgendwelche Seiten an sich hat, die dich enttäuschen. Aber wir müssen sein Herz uns gegenüber damit ins Spiel bringen. Wir müssen lernen, Gott als Gesamtes zu verstehen und wir dürfen nicht hinter die Offenbarung in Jesus Christus zurückgehen. Ich glaube, dass im Alten Testament für die Menschen unheimlich schwierig war, Gott zu begreifen. weil auf der einen Seite diese Heiligkeit Gottes da war und immer wieder Gnade trotzdem sichtbar wurde Und sch das nicht so locker weg Das war nicht zusammenzubringen. Und das ist für uns heute manchmal auch schwer, zusammenzubringen. Und wir neigen dazu zu sagen, wir müssen diese Dinge jetzt in der Balance halten und wir müssen beides gleichwertig betonen und so weiter. Nein, das ist nicht die Lösung. Die Lösung findet sich in Jesus Christus, wo der absolut heilige Gott, absolut gnädig ist, ohne seine Heiligkeit aufzugeben. Wenn du Liebe predigst, ohne diese Abgewandtheit Gottes von Sünde mitzusehen, dann wird diese Liebe wertlos und banal. Bei was verändert sie? dann wird Gnade unwichtig. Weil vor was Gnade? Dann ist die Frage nicht mehr da, vor was du gerettet werden musst. Das wird sinnlos. Es wird ausgehöhlt. Genauso ist es aber, wenn du Heiligkeit predigst, ohne diese Perspektive Gottes der Welt zugewandt. Nicht der Sünde zugewandt, sondern den Menschen, die verloren sind. wo Gott sich aufmacht, in diese Verlorenheit hineingeht und die Menschen rettet und rauszieht und nach Hause bringen will. Dann wirst du die Menschen auch völlig allein damit lassen und werden sie Gott nicht verstehen und zusammenbringen und wird er sie nur abstoßen. In Jesus kommt das zusammen, wo du sagen kannst, hey, diese Sünde ist so schlimm, dass sie Gott nur noch eine Möglichkeit gegeben hat. Nämlich Mensch zu werden und selbst die Strafe zu tragen, weil kein anderer da war, das zu tun. Und gleichzeitig zeigt es dir aber auch einen Gott, der eben nicht stehen geblieben ist und gesagt hat, in 1. Mose 3, wir beenden das Kapitel, sondern einen Gott, der da schon den Rettungsplan gefasst hat, dass er rein will, Menschen suchen will und retten will. Und nur dort kommen diese Dinge zusammen. Nur in Jesus werden wir es richtig einordnen, verstehen können. Und nur in Jesus wird unser Gottesbild sich rütteln und klarkommen und zusammenkommen. Das ist die Botschaft vom Hebr dass Gott lange im Alten Testament viele Wege geredet hat aber sich in seinem Sohn offenbart hat der sein Ebenbild ist Und nein es gibt nicht Jesus und Gott Es ist einer. Die sind nicht charakterlich unterschiedlich, der Vater und der Sohn. Es ist nicht so, dass Jesus irgendwie diese Menschenzugewandtheit hätte und Jesus gesagt hat, ich gehe in die Welt oder so, sondern der Vater war im Sohn und versöhnte die Welt mit sich selbst. Wenn wir das rausnehmen, dann unterschlagen wir oft, wie gravierend unsere Schuld war und wir unterschlagen aber auch oft, wie groß die Retterliebe Gottes ist, diese Menschen, die in dem tiefen Morast stecken, zu retten und rauszuholen. Und ja, hier kippen auch noch ein paar Sachen, wo wir mit Jesus richtig verstehen müssen. Führt vielleicht ein bisschen zu weit. Wir machen es gerade im Männertreff, weil Jesus anders ist und manche Dinge auch auf den Kopf stellt, die im Alten Testament anders sind. Ein Beispiel nur. Im Alten Testament und in allem, was wir Menschen erfahren, hast du immer ein Thema. Wenn das Reine mit dem Unreinen in Berührung kommt, wird das reine Unrein. Und ganz ehrlich, wer Kinder hat, weiß, dass das stimmt. Wenn deine Kinder sauber sind und mit der Matschepfütze in Berührung kommen, wird nicht die Matschepfütze sauber. Dein Kind wird matschig. Das ist die Erfahrung unseres Lebens. Das ist, was wir eigentlich im Alten Testament lernen. Das ist die Botschaft. Deswegen so viel Absonderung. Deswegen so viel raus aus dem Lager, wenn ein Ausschlag da ist und alles Mögliche. Das ist die Erwartung der Pharisäer im Neuen Testament. Mit Jesu Auftreten passiert etwas, was alles auf den Kopf stellt. Der Reine berührt das Unreine. Und was passiert? Das Unreine wird rein. Habt solche Dinge mit im Blick, wo es sich ändert. Warum? Warum? Weil es kein Problem ist, als Unreiner zu dem reinen Jesus zu kommen. Weil er kein Problem damit hat, wenn du mit deinem Schmutz kommst. Das macht ihn nicht unrein, sondern er macht dich rein, wenn du zu ihm kommst. Das ist der Unterschied zu uns Menschen. Solche Dinge dürfen wir damit im Blick haben, wenn wir diese Perspektiven haben. Als Ergänzung. Fünf Minuten harter Break und dann haben wir noch mal eine halbe Stunde und dann gibt es Essen. Da dann andere Themen, wo das auch noch Auswirkungen hat.