CGH Hersbruck

Christuszentrierte Gemeinde (Teil 1)

Christuszentrierte Gemeinde (Teil 1) – Predigt von Sebastian Götz
02. November 20251:07:00

Christuszentrierte Gemeinde (Teil 1) – Predigt von Sebastian Götz

Transkriptca. 42 min Lesezeit

So, jetzt traue ich mir das Mikro auch wieder anmachen. Gut, ich würde beten mit uns und dann können wir starten. Herr Jesus, ich will dir danke sagen, dass wir dich kennen dürfen und uns deswegen auch einander haben dürfen. Danke, Herr, dass wir hier vor dir zusammenkommen dürfen und darüber nachdenken dürfen, was im Zentrum von Gemeinde sein soll, nämlich du selbst. Und da bitte ich dich um deinen Segen, Herr. Ich bitte dich, dass wir heute Vormittag ein Stück weit auch Realität werden dürfen, dass wir uns unterhalten, nämlich dass du da bist, dass wir dich sehen, dich besser erkennen, du uns wichtiger und wertvoller bist und das uns treibt in alle Aufgaben, in Beziehung und in Gemeindeleben hinein, Herr. Amen. Ich habe eine organisatorische Frage. Der erste Block wird bis zum Mittagessen gehen, grob drei Stunden. Keine Sorge, am Stück ziehen wir auf keinen Fall durch. Aber der erste Teil beschäftigt sich mit biblischen Begründungen. Sprich, das wird ein bisschen zuhören, das wird ein bisschen den Bibeltext aufschlagen. Nicht ganz so praktisch. Ich schätze, der geht so eineinviertel Stunden. Wollen wir den am Stück durchziehen oder ist es euch lieber, dass wir zwischendrin eine kurze Pause machen? Dann machen wir eher kleine Minipausen am Vormittag. Oder ist es euch lieber nur eine Pause bis zum Mittagessen und die ein bisschen länger? Jetzt qual der Wahl. Wie? Zweiteres. Lieber länger am Stück durchziehen und dafür ein bisschen eine längere Pause. Gut? Kommt drauf an. Mit der Antwort kann ich nichts anfangen. Kommt auf mich drauf an. Ja, okay, verstanden. Wenn welche Umkippen vom Stuhl fallen, dann machen wir Pause. Gut. Auslöser für das ganze Dokument war eigentlich, dass wir als Älteste vor, das ist jetzt bald ein gutes Jahr her, immer mehr gemerkt haben. in der ganzen christlichen Gemeindelandschaft ist ein Ziehen und Zerren da in Deutschland. Und zwar meinen wir da schon eher die evangelikale Gemeindelandschaft. Und wir merken auch, an der einen oder anderen Stelle betrifft das uns als Gemeinde vielleicht auch. Und dieses Zerren und Ziehen geht in zwei Richtungen, dass du oft zwei Blöcke hast, zwei Fraktionen. Und früher hast du da irgendwie deine Gemeindebünde einordnen können, wo sie hingehören. Das funktioniert, glaube ich, zunehmend weniger, weil die auch immer mehr uneins sind. Und du musst dir Gemeinden anschauen. Und ich glaube, es funktioniert auch immer weniger, Gemeinden da einzuordnen, weil du innerhalb der Gemeinden oft die Strömungen hast. Welche meine ich? Die eine Strömung merkt irgendwie, die Zeiten werden anders. Wir müssen uns auch irgendwie anpassen, vorwärts gehen, moderner werden, uns auf das eine oder andere einlassen und haben im Blick durchaus oft Menschen zu gewinnen und wollen da viel tun. haben vielleicht manchmal die Gefahr, auch irgendwelche Dinge zu vergessen, über den Haufen zu schmeißen, Ähnliches. Haben eine starke Betonung von Gnade, Liebe vielleicht auch irgendwo drin und wollen aktiv werden, was vorwärts bringen, wollen irgendwie mit der Gesellschaft gehen. Manche bei den extremsten Ausprägungen davon haben sicherlich auch eine Bereitschaft, große biblische Wahrheiten über den Haufen zu schmeißen. Und Hauptsache irgendwie gesellschaftswirksam zu sein. Und die andere Fraktion, die kennen wir auch, ist dann die Gegenbewegung dazu. Die haben eine extreme Angst, dass Wahrheiten über den Haufen geworfen werden und wollen bewahren, wollen Gemeinde sicher halten, wollen irgendwie das festhalten. Das vermischt sich dann ganz oft mit wirklicher Bewahrung von biblischer Wahrheit und manchmal auch Bewahren von Traditionen. Da ist eine ganz starke Betonung auch, das Leben richtig zu leben, ähnliches. Und in den schwächeren Ausprägungen hat man dann vielleicht eine ganz starke Betonung von Heiligung und eine ganz starke Betonung von Gnade, Liebe. Und wenn du das in deiner Gemeinde im Extremum hast, dann hast du dem Sonntag hier eine Predigt und am nächsten Sonntag meint der andere, er muss jetzt da ein bisschen ein Gegengewicht setzen, damit sich die Waage ausbalanciert. Und ich merke in Gesprächen, dass das Thema durchaus auch erstmal unser Verständnis ist. Die Bibel hat ja beide Sachen irgendwo drin. Sie hat diese menschenzugewandte Seite, hat diese Zugewandtheit auch irgendwie Menschen zu erreichen, auch irgendwo eine Veränderungsbereitschaft. Und sie hat auch biblische Wahrheiten und das Bewahren davor hat auch Heiligung und ähnliches drin. Die Frage ist, was für eine Gemeinde wollen wir sein? Was soll unsere Identit sein Wollen wir eine hippe moderne Gemeinde sein Wollen wir eine Gemeinde sein die sich dar definiert was sie nicht ist Wogegen sie sich abgrenzt Es gibt viele Gemeinden, die das auch tun, die Zulauf haben. Was wollen wir sein? Und da ist unser Punkt, dass wir sagen, weder noch. Dass wir glauben, das ist nicht der Weg, wie Gemeinde langfristig gebaut werden kann. und das ist nicht der biblische Weg, sondern der biblische Weg ist ein dritter Weg, so formuliere ich das jetzt, einen, der vielleicht sich ein bisschen vom Menschen weg bewegt, Klammer auf, am Ende sich ihnen wahrscheinlich viel mehr noch zu bewegt, Klammer zu, und der Jesus, um den es eigentlich geht, mehr ins Zentrum nimmt und sagt, Das soll unsere Identität sein. Wir wollen Gemeinde sein, die bekannt dafür ist, dass sie Jesus lieb haben. Das klingt unheimlich theoretisch. Da sagt auch jeder ja, wenn du das jemandem erzählst. Du sagst, du wirst eine Gemeinde sein, die Herr Jesus nicht im Zentrum hat. Nee, da wird dir ja keiner sagen, nee, wollen wir nicht. Sondern da sagt jeder, gehen wir mit. Die Frage ist, was bedeutet das konkret? und das ist eigentlich das, wo es heute Vormittag ein Stück weit darum gehen soll. Und da noch vorher eine Vorabbemerkung. Wenn wir sagen, wir wollen Jesus-zentriert sein, Christus-zentriert sein, dann bedeutet das auch, dass wir evangeliumszentriert sein wollen. Warum? Weil ich eine Person und ihr Lebenswerk nicht voneinander trennen kann. Beispiel, wer an Helmut Kohl denkt, gerade vielleicht von den Älteren, wird immer den Mauerfall mit im Kopf haben und die Wiedervereinigung. Das wirst du nicht trennen können. Wahrscheinlich ploppt auch die Spendenaffäre bei dem einen oder anderen hoch, aber ich glaube, dass so Mauerfall zentral ist. Du kannst das nicht vollständig trennen und du wirst Jesus Christus nie von seinem Evangelium trennen können. Deswegen gehört das zusammen und ist ein Stück weit austauschbar. Und wenn wir jetzt von Jesus Christus zentriert reden, meinen wir auch evangeliumszentriert, dass das der Kern und der Mittelpunkt sein muss, an dem sich die anderen Dinge orientieren und ausrichten, die ich vorher geschildert habe. Bei Fragen, wo sind vielleicht Veränderungen notwendig, sie sich ausrichten müssen an dem, was ist dann Christusgemäß. Und wo die Frage, wo müssen wir was bewahren, wo müssen wir auf biblischen Wahrheiten stehen bleiben, es sich daran orientieren muss, was ist Christusgemäß. Und ich glaube durchaus, dass das auch für Predigt und viele andere Bereiche unseres Gemeindelebens gilt, dass ich das an ihm ausrichten muss. Das werden wir im zweiten Teil konkreter anschauen, wie das aussehen kann und aussehen muss, weil sich dadurch unsere Identität als Gemeinde schärft. Das, was wir regelmäßig tun, regelmäßig leben, das wird unsere Identität prägen, zwangsweise. Wenn du jeden Tag am Bauernhof arbeitest, dann wird deine Identität irgendwann sein, dass du ein Bauer bist. Wenn der Zwille jeden Tag als Gärtner arbeitet, wird das in seiner Identität irgendwo drin sein, dass er ein Gärtner ist. Wenn du den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt, wie ich, dann bist du halt irgendwo so ein Schreibtischtäter am Ende des Tages. Das hängt damit zusammen und so ist das, was wir tun, auch erprägend für unsere Identität. Wir wollen anschauen, ob das Ganze denn auch biblisch ist. Natürlich nickt da erstmal jeder, aber ich glaube, es ist wichtig, dass wir uns bewusst machen, dass es wirklich so ist. dass wir es in der Intensität mal herausarbeiten, dass die Bibel dieses Thema wirklich ins absolute Zentrum rückt und zentral stellt. Dass es eben nicht verschiedene Themen sind, die gleichwertig sind. Und dieses Jesus und Evangelium ist eines unter vielen, sondern dass es das Zentrum der ganzen Schrift, der ganzen Offenbarung Gottes bildet. und wir sagen, wir wollen auch bibeltreu sein. Da geht es heute nicht drum, aber das ist die Voraussetzung. Also müssen wir uns das von der Bibel her auch erarbeiten. Und wir schauen da mal ein paar Stellen an. Die erste ist eine ganz spannende. Jesus ist nämlich mit den Leuten unterwegs, die wie keine anderen sich in der Schrift auskennen. Die, die richtig gut erforscht haben und auswendig kennen, nämlich schriftgelehrte Pharisäer. und schlagt mal Johannes 5 auf und Klammer auf, das Skript wird ausführlicher sein, als was wir heute tun. Das ist durchaus zum Nacharbeiten, Weiterarbeiten gedacht und wir schauen auch nicht jede Stelle an, die ausgeführt ist. Johannes 5 und Vers 39 und weiter können wir da mal reingehen. Das ist n sehr spannend was Jesus zu denen zu sagen hat die meinen sich auszukennen Jesus sagt ihnen ihr sucht in den Schriften denn ihr meint, ihr habt das ewige Leben darin. Und das ist ja nicht falsch, die Bibel hat das ewige Leben. Und Jesus sagt, und sie sind es, die von mir zeugen. Aber ihr wollt nicht zu mir kommen, damit ihr das Leben hättet. Im Skript, glaube ich, habe ich es noch in einer anderen Übersetzung, die ist noch ein bisschen verständlicher. Ihr sucht in den Schriften, denn ihr meint, ihr habt, nee doch, das ist die gleiche, sorry, dass ihr das ewige Leben hättet. Jesus trifft also hier eine Aussage diesen Leuten gegenüber, die sie in der Schrift auskennen, die echt Bibelwissen haben, die am Silvesterbibelquiz vorne dran sind, die bei der Frage, wie oft sie die Bibel dieses Jahr durchgelesen haben, sagen, zehn aufwärts oder ähnliches. die dir vielleicht die Psalme auswendig runterbeten können. Und er sagt, obwohl sie das alles tun, gehen sie am Kern der Bibel vorbei, denn sie erkennen nicht, dass diese Schriften ein Ziel haben, nämlich ihn. Auf ihn hinzuweisen, auf ihn vorzubereiten. Und das ist schockierend, weil es bedeutet, was Jesus hier sagt, du kannst die Schrift studieren, sie ernst nehmen und dabei übersehen, um was es ihr in ihrem Kern geht. du kannst Bibel lesen, Bibelstudium betreiben und an Jesus vorbeilesen und an Jesus vorbeirenden. Das ist der Vorwurf, wo er an die Schrift gelehrten hat. Er sagt, das Studium des Alten Testamentes hätte sie eigentlich dazu bringen müssen, dass sie ihn erkennen. Darum geht es in dem Kontext. Und sie verpassen es. Das ist hart. Und die zweite wichtige Stelle, von der ich her begründen würde, steht in Lukas 24. Und das ist auch eine relativ bekannte Erzählung. Jesus ist nämlich gerade gestorben, gerade auferstanden. Die Jünger wissen das aber noch nicht so ganz und sind tief traurig unterwegs. und zwei von ihnen sind auf diesem bekannten Weg nach Emmaus und trauern und weinen und Ähnliches. Und Jesus schließt sich ihnen an, geht mit ihnen spazieren und bevor er sich ihnen zeigt, macht er mit ihnen einen Bibelstudium-Spaziergang, so würde ich das nennen. Denn was er tut, ist, dass er sagt, in Vers 25 fange ich an zu lesen, ihr Torn zu trägen Herzens eit dem zu glauben, was die Propheten geredet haben, musste nicht der Christus dieser Leiden und in seine Herrlichkeit eingehen. Also erst mal auch an seine Jünger einen Vorwurf, dass sie nicht erkannt haben, dass hier die Schriften eigentlich auf Christus hindeuten, aber bei seinen Jüngern ist er netter als bei den Pharisäern, denn Vers 27 kommt, was er jetzt tut. Er fing bei Mose an und allen Propheten und legte ihnen aus, was in allen Schriften von ihm gesagt war. Das ist, was Jesus tut. Der geht her mit ihnen und sagt, okay, schauen wir uns das mal an, was dann im Alten Testament drinsteht. Und sagt, hey, wir landen bei mir. Wir landen bei dem Ereignis, was gerade geschehen ist. Wir landen bei Golgatha und Gethsemane. Wenn ihr euch das genau anschaut. Und Jesus führt hier aus im Gesetz des Mose und Propheten und ein paar Verse weiter, wo er wieder mit der größeren Gruppe seiner Jünger zusammenkommt, fügt er noch die Psalmen hinzu. Und damit hast du die drei Teile der hebräischen Bibel. Und Jesus sagt, alle drei Teile der damals gültigen Schriften der hebräischen Bibel haben ein Ziel, deuten auf eine Sache hin, sind ausgerichtet auf ihn. Und er kann in ihnen gefunden werden. Die gesamte Heißgeschichte Gottes gegebener Gesetze, prophetische Botschaften und auch poetische Psalmen zielen daraus, die Menschen auf das Kommen Jesu vorzubereiten. Das ist ihr Ziel. Das Alte Testament hat im Fokus, dass die Leute vorbereitet sind auf den einen, der kommt. Und ja, das ist uns klar, dass in den Propheten da viel drin steckt. Vielleicht haben wir zwei, drei Psalme noch im Blick, aber auch das Gesetz. wirklich das Alte Testament bereitet auf Christus vor. Und ja, Jesus erhebt den Anspruch an der Stelle. Und ich bin bewusst von ihm gekommen, dass er zu suchen ist, wenn wir die Schrift studieren. Wenn wir das Alte Testament studieren, ist uns die Frage zu stellen, wie wir Christus sehen können. Wir können nicht mehr hinter Golgatha und Gethsemane zurückgehen. Wir können nicht so tun, als hätten wir das nicht gewusst erfahren und erlebt. Und ich glaube, dieser Anspruch gilt auch für uns, dieses Licht Christus zu suchen der uns da tats die Schrift Bleibt das bei Jesus stehen der diesen Anspruch erhebt Nein, sondern das zieht sich wie ein dicker, dicker, roter Faden durchs ganze Neue Testament. Da gehen wir jetzt ein bisschen noch zügiger drüber hinweg. Das Erste, die Apostelgeschichte. Jesus ist in den Himmel aufgefahren. was machen seine Apostelnachfolger Jünger? Ja, die predigen. Und bis auf, ich glaube, eine Ausnahme, predigen sie immer von den Schriften des Alten Testamentes her. Die Ausnahme ist Athen, wo Paulus unter den Heiden ist. Also die überlieferten Predigten in der Apostelgeschichte, so muss ich sagen. Und sie machen eine Sache immer. Sie legen diese alttestamentlichen Schriften auf Christus hinaus, auf dieses Ereignis von Golgatha und Gethsemane. Sie stellen die Frage, wie kann darin Christus gefunden werden? Wie kann er entdeckt werden? Die Beispiele habe ich aufgelistet. Das Zentralthema der ersten Predigt ist der gekreuzigte Christus, der offenbart war, vorhergesagt worden ist und den sie gekreuzigt haben. Das zweite, kein anderer Name, ist Rettung. Stephanus, wo die ganze alttestamentliche Geschichte Israels aufrollt und am Ende dabei landet, dass es Christus ist und dass sie ihn gekreuzigt haben. Philippus, der dem äthiopischen Kämmerer klar macht, dass der leitende Gottesknecht niemand Geringeres als Christus ist. Paulus in der Antiochia, der auch zeigt, dass Israels Geschichte ein Ziel hat, nämlich Christus Jesus. Und Paulus in seiner letzten Predigt in Rom, wo er Christus das verheißene Heil verkündet. Und auch da, Apostelgeschichte 28, 23, könnt ihr aufschlagen oder im Skript nachlesen, hat Paulus wieder denselben Bezug wie das, was Jesus den Emmausjüngern gegenüber gemacht hat. Er bezeugt und erklärt ihnen Christus aus dem Gesetz und den Propheten. Paulus geht also her den Juden, die dazu ihm kommen in Rom, und verkündet ihnen Christus aus dem Gesetz und den Propheten. Auch da zeigt sich dieses Zentralthema, Christus steht im Mittelpunkt. Und deswegen müssen wir in unserer Verkündigung Christus zentral setzen. Deswegen müssen wir nicht nur dort, sondern in dem, was wir als Gemeinde leben, Christus in den Mittelpunkt setzen. Es muss der rote Faden sein, der sich durch alles zieht. Und was wir als Gemeinde tun, was wir verkündigen, was wir leben, was wir einander zusprechen, was wir in Seelsorge leben und was wir anderen Menschen, die nicht gläubig sind, weitergeben, muss von Christus und im Blick auf ihn und von seiner Kraft her gelebt, verstanden und bezeugt werden. Wenn wir irgendwas anderes in den Mittelpunkt setzen, werden wir Schieflage erleiden. Es geht zentral um ihn. Bleibt es dabei stehen am Ende der Apostelgeschichte? Nein, Paulus und andere schreiben tonnenweise Briefe. Und auch in denen ist diese Botschaft des Evangeliums und Jesus Christus absolut zentral und im Mittelpunkt. Ich meine, das ist klar, dass das für Briefe wie den Galaterbrief gilt, wo Paulus am Anfang anfängt. Wer irgendein anderes Evangelium verkündet oder bezeugt, kattet ihn die Füße weg. Reißt ihm das Mikro weg oder was auch immer. Dass es nicht geht. Wo er den ganzen Brief darauf verwendet, dieses Evangelium zu verteidigen. Es ist auch klar, und beide Briefe wurden gepredigt, werden gepredigt, ab Januar wieder intensiver. Der zweite Brief, der Römerbrief. Es ist auch klar, dass der Römerbrief sich zentral ums Evangelium dreht. Elf Kapitel lang macht Paulus da eigentlich nichts anderes, als zu begründen, warum das, was Jesus ist, was Jesus getan hat, das Zentralthema unseres Lebens ist, das Zentralthema der Gemeinde ist. Und wenn er dann, kommen wir gleich noch dazu, ja genau, und wenn er dann in den Kapiteln 12 bis 16 praktische Anweisungen gibt, dann macht er das, indem er Kapitel 12, dürft ihr gerne kurz mit reinschauen, indem er Kapitel 12, 1 anfängt, dass er die ganzen ersten elf Kapitel als absolute Grundlage setzt. Er hat elf Kapitel lang begründet und ausgeführt, warum dieses Evangelium zentral ist. Er hat im Kapitel 11 klar gemacht, dass weder Jude noch Heide aus irgendeinem anderen Grund gerettet wird, als allein durch Jesus Christus. Dass die einzige Art, wie du ewig das Leben haben kannst, ist, weil du dein Vertrauen auf Jesus Christus setzt. Und jetzt in 12.1 fängt er an, angesichts oder wegen der Barmherzigkeiten Gottes, wegen dieser, also dieses, was vorher aufgeführt war. Das ist die Grundlage für alle Ermahnungen, die er bringt.

wenn wir auch über Lebenspraxis reden, wenn wir darüber reden, dass Heiligung irgendwo passieren muss, dann steht das immer, immer und muss immer auf dem Fundament dessen stehen, was Jesus getan hat und wer Jesus ist. Wenn wir es losgelöst von seinem Sterben und Auferstehen predigen, wenn wir es losgelöst von seinem Sterben und Auferstehen in Seelsorge leben, werden wir Schieflage erleiden, weil wir dann wieder auf menschliche Kraft setzen. Was das genau bedeutet, werde ich nachher noch in der Praxis ein bisschen ausführen. Aber die Grundlage, warum überhaupt Veränderung in deinem Leben möglich ist, Die Grundlage, warum überhaupt Aufforderungen kommen, dein Leben neu auszurichten, ist, weil hier jemand anders gelebt hat. Weil hier jemand anders perfekt gelebt hat und gestorben und auferstanden ist für dich. um alles, was du an Mangel mitbringst, auszugleichen. Deine Schuld, deine Unfähigkeit, dein Herz, das in die falsche Richtung zieht. Und wenn wir das rausrücken, dann bleiben wir wieder bei uns, beim Menschen allein hängen. Und das wird scheitern. Du kannst die Kapitel Römer 12 bis 16 nicht leben, ohne Römer 1 bis 11 tief, tief in deinem Herzen verankert zu haben. Das wird kippen und scheitern. Da ist so ein schöner Satz drin, den dürft ihr euch aber gerne rot markieren. Ich habe ihn schon fett gemacht. Die Bindung des Imperativs, also Anweisung, an das Evangelium ist nicht zu übersehen die Grundlage der Theologie des Paulus. Das seht ihr auch an vielen anderen Stellen. Und wenn Paulus weitergeht und seine Mitarbeiter wie Timotheus, Titus und Ähnliche motiviert, Evangelisation und Mission zu leben und ihnen echt viel abfordert, dann tut er es aus der Perspektive des Evangeliums heraus. Weil das der Grund ist, warum Timotheus standhaft bleiben soll. Weil Christus in die Welt gekommen ist, um Sünderselig zu machen. Also auch die Pastoralbriefe, da gehe ich jetzt relativ zügig drüber, haben den Hintergrund, das Evangelium. Der Grund, warum Timotheus und Titus ihr Leben aufgeben sollen, das ist echt hart, was Paulus von ihnen fordert, mutig sein sollen, bereit zu sein, Verfolgung auf sich zu nehmen, vielleicht dem Hänger ausgeliefert zu werden, ist, weil Jesus in die Welt gekommen ist. ist, gestorben und auferstanden ist, weil er gekommen ist, um Sünder zu suchen. Der Grund, schon mal kurz ein bisschen in Anwendung rein, der Grund, warum du in der Gemeinde mitarbeiten solltest, der Grund, warum du dich vielleicht aufopfern solltest dafür. Ist nicht, weil es halt so dasteht. Der Grund ist, weil es Realität ist und stimmt, dass Jesus ein tiefes Verlangen hatte, Sünder zu retten, deswegen die Ewigkeit verlassen hat, gestorben und auferstanden ist, um das zu tun und weil diese Botschaft in die Welt raus muss. Weil hier andere Menschen sind, die diese Hingabe und Liebe Gottes in dem, was er getan hat, auf Golgatha Getizemannia fahren müssen. Der Grund, warum du dich in Kinderstunde reinhängen solltest, aufopfern solltest, ist, weil die Kinder genau diese Nachricht hören müssen. Der Grund, warum du dich vielleicht in Technik aufopferst, ist, weil es eine gute Unterstützung ist, damit diese Botschaft weitergeht. Der Grund, warum du in der Predigt Zeit investieren solltest, warum der Tobi wahrscheinlich jetzt schon auf heißen Kohlen sitzt, weil er heute Nachmittag was zu tun hat, weil er morgen predigt hat. Weil diese Botschaft in die Welt raus muss. Weil sie großartig, genial und schön ist. Nicht, weil der Tobi sich aufarbeiten soll und heute Abend kaputt sein soll oder Ähnliches. Ja, das kann sein, dass das mit sich bringt. Das Neue Testament ist voll davon. Es ist nicht unbedingt ein Wellnessleben, was da beschrieben wird. Aber nicht um der Selbstkasteiung wegen. Nicht um der Aufopferung wegen. sondern wegen dieser großartigen Botschaft. Sondern weil Gott dieses Verlangen hat. Weil hier Gott ist, der diese, der wirklich alles aufgegeben hat f dich und mich um uns zu retten Bleibt es bei Paulus stehen Ich hatte leider das ist schon gute zehn Jahre her mit jemandem Diskussion, wo gesagt hat, ja, Paulus ist ein bisschen schiefgewickelt und gerade aus sehr traditionellen Kreisen, manchmal auch gesetzlichen Kreisen oder noch schlimmer, adventistischen Kreisen oder ähnliches, höre ich dieses Argument, Jesus und Paulus, ja, also Jesus ist wichtiger, da wird aber dann in der Regel nur die Bergpredigt zitiert, nicht das, was wir vorhin angeschaut haben. Und man versucht, Paulus ein bisschen so rauszuschieben. Wenn das der Fall wäre, dass uns Paulus fehlen würde, ist das dann alles weggekippt? Nein. Sondern da sind auch noch andere, wie in Petrus, der in seinem Brief ganz am Anfang einen starken Evangeliumsfokus setzt, weil er auf diese Herrlichkeit Christi hindeutet, auf dieses Sterben auferstehen, auf das, was wir durch Christus haben. Werden wir später auch noch kurz in dem Beispiel hinkommen. Aber auch der Hebräerbrief, gut, können wir diskutieren, ist er von Paulus nicht, sagen wir mal nein. Passt besser hier jetzt in meine Argumentation. Nein, aber auch der Hebräerbrief hat das Thema zentral. Du kannst den Hebräerbrief nicht lesen, ohne in jedem Kapitel mit der Nase draufgestoßen zu werden, dass Jesus wirklich das Zentrum der Offenbarung Gottes ist. Der Offenbarung der Schrift und dessen, wer Gott ist. Weil hier kommen wir jetzt noch an einen spannenden Punkt, was Hebräer deutlich macht. Christus ist nicht nur das Zentrum der Schrift, Christus ist auch, wie ihr in Hebräer 1 lesen könnt, die vollkommene Gottesoffenbarung. Wir hängen immer wieder an dem Punkt, Gott zu verstehen. Wir sehen in der Bibel unterschiedliche Seiten Gottes. Und wir versuchen die dann möglichst gleichwertig auf eine Waage zu bringen und auszugleichen. Das ist nicht der Lösungsansatz der biblischen Autoren. Die biblischen Autoren, ihr Lösungsansatz ist, dass diese unterschiedlichen Offenbarungen Gottes in Jesus Christus zusammenkommen, weil er die vollständige Offenbarung ist. Während im Alten Testament immer nur Teile sichtbar wurden, ist die Rede im Neuen Testament davon, dass wir seine Herrlichkeit gesehen haben, wie es Johannes schreiben würde und wie es im Hebräerbrief hier steht. dass Gott am Anfang auf vieler Weise geredet hat, durch Propheten und Väter, in den letzten Tagen aber durch den Sohn. Weil er der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens ist. Das heißt, wenn du Jesus gesehen hast, hast du Gott gesehen. Wenn du heute Bibel liest und Jesus betrachtest, siehst, wie Jesus agiert und handelt, siehst du, wie Gott agiert und handelt. Das kannst du nicht erkennen, wenn du Mose, Elia und andere siehst. Da kriegst du Teile offenbart, die oft für uns unverständlich bleiben. Die aber, wenn wir Jesus anschauen und ihn stärker und tiefer studieren und verstehen lernen, wie Jesus gelebt, gehandelt hat, gedacht hat, wie er sein Herz offenbart, zusammenkommen. Erst in Christus wird Gott und sein Wesen wirklich erkannt und verstanden. Er ist das Zentrum. Warum ist das Ganze so wichtig? Warum ist es wichtig, Christus immer wieder im Zentrum zu haben? Weil dann erst Gott für uns greifbar wird. Wenn wir davon reden, Gott erkennen zu wollen, Da müssen wir bei Jesus anfangen und immer wieder zu ihm zurückkehren. Petrus schreibt davon, dass die Propheten diesen Wunsch hatten, das zu sehen, was wir heute sehen können. Du und ich, wir wünschen uns vielleicht manchmal, das wäre doch toll gewesen, wie Mose am Berg Sinai, dann wird es mir leichter fein zu glauben. Das wäre genial gewesen, wie Elia im Sturm Gott zu begegnen, mir wird es leichter fein zu glauben. Die Aussage von Petrus ist, nö. Die würden sich wünschen, das zu wissen, was du weißt. Die würden sich wünschen, diese Offenbarung Gottes in Jesus kennenzulernen und zu sehen. Es ist größer, es ist schöner, es ist gewaltiger, herrlicher. Dieses Vorrecht, Jesus zu kennen. Ich bleibe noch kurz beim Hebräerbrief, um einen anderen Aspekt noch zu beleuchten. Wenn wir von Nachfolge reden, ganz wichtiges Thema für unser Glaubensleben, dann müssen wir die Frage stellen, wem es nachzufolgen gilt. Du kannst Nachfolge nicht leben ohne den zu kennen dem du nachfolgen sollst Du kannst Nachfolge nicht leben ohne Jesus zu kennen. Du wirst Nachfolge nur leben können, indem du den immer mehr studierst und kennenlernst, dem du nachfolgen sollst. Nachfolge bedeutet nicht in erster Linie einen Regelkatalog abzuarbeiten, sondern Nachfolge bedeutet, Jesus nachzuahmen. Und das Ende vom Hebräerbrief listet uns diese ganze Liste von Glaubenshelden auf. Und wir könnten jetzt meinen, ich soll so werden wie Mose, ich soll so werden wie Lia, wie Simson? Fragezeichen. Die meisten kommen im Hauskreis erst noch dazu. Wir waren schon dran die Woche im ersten Teil. Vielleicht nicht unbedingt. In allen Dingen zumindest. Was ist der Schlüssel? Warum stehen die trotzdem alle drin? Weil Hebräer uns klar macht, warum wir denen auch nacheifern sollen. In einer Sache nämlich. Das macht uns Hebräer 12 deutlich, was direkt danach kommt. Darum auch wir, weil wir solch eine Wolke von Zeugen um uns haben. Das sind diese Glaubensselten, diese Wolke von Zeugen. Die sind Zeugen für eine Sache, die jetzt ausgeführt wird. Lasst uns ablegen alles, was uns beschwert und die Sünde, die uns umstrickt. Und lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist. Und wie kämpfen wir das alles? Wie machen wir das, dieses Ablegen, dieses mit Geduld laufen? Indem wir aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens. diese Glaubensvorbilder selbst des Alten Testaments haben ein Ziel, dich auf Jesus hinweisen. Wenn wir Jüngerschaft leben, kommt nachher noch, glaube ich, ein bisschen intensiver, wenn wir Jüngerschaft leben, wenn wir andere Menschen haben, die wir uns zum Glaubensvorbild nehmen, da muss ein Ziel dahinter stecken. Nämlich, dass es nicht darum geht, ihnen nachzueifern, sondern dass sie deinen Blick auf Jesus lenken. Dass du durch sie mehr von Jesus verstehst und kennenlernst. Dass du durch sie auf Jesus hingewiesen wirst. Nachfolge geht darum, Jesus nachzufolgen. Er muss im Zentrum stehen. Und wir können es nicht losgelöst von ihm leben. Das wird nicht funktionieren. Das ist zum Scheitern verurteilt. Es ist schon von ihrer Definition her nicht möglich. Nachfolge bedeutet immer, einer Person hinterherzugehen. Und ja, das bringt es mit sich, anzuschauen, wie er gelebt hat. Und ja, wir werden dadurch Dinge erleben, die Gottes Wort schreibt, wie wir leben sollen. Aber weil wir ausgerichtet sind auf ihn. Ja, wir werden anfangen, Sünde abzuschmeißen und werden Geduld brauchen und anderes. Aber im Blick auf ihn. Eine letzte große Begründung für dieses Christus ist im Zentrum der Verkündigung im Neuen Testament. Und das kann man wahrscheinlich sagen, das Zentralkapitel dafür ist der 1. Korintherbrief am Anfang. 1. Korinther 1 und 2. Paulus sagt in 1. Korinther 2, 2. Denn ich hielt es für richtig, unter euch nichts zu wissen, als allein Jesus Christus, den Gekreuzigten. Und du stehst da und nickst und sagst super, dass Paulus das den Galatern schreibt, die das so in Gesetz hängen. Und dann realisierst du, hoppla, Paulus schreibt das an die Korinther. Eine Gemeinde, die echt richtig die Welt drin hat, würde ich sagen. Die echten Sündenprobleme hat. Und wo Paulus am Ende auch einiges schreiben wird oder in den nächsten Kapiteln was eigentlich anders laufen sollte. Aber die Botschaft, die Paulus unter ihnen wissen will, exklusiv ist Christus der Gekreuzigte. Das ist total spannend. Weil ich würde in so eine Gemeinde reingehen und würde sagen, wir räumen auf. Wir räumen so richtig auf. Da hat einer ein Verhältnis mit seiner Stiefmutter oder so. Steht im Korintherbrief drin. Also ich hoffe, es ist nur die Stiefmutter. Es ist die Frage da. Räumen wir auf. Paulus sagt das auch. Die Korinther fahren dann ins andere Extrem. Deswegen ist sein 2. Korintherbrief wahrscheinlich wieder retour. Aber Paulus fängt mit der Botschaft von Kreuz an. Das stellt er zentral. Dass er ihnen verkündigt, dass Jesus Christus für ihre Schuld gestorben ist und auch verstanden ist. Paulus fängt nicht mit dem Maßnahmenplan an. Gemeinde Korinth zurück zu biblischen Wahrheiten. Paulus fängt an mit der Verkündigung des Evangeliums. Und er führt dieses Evangelium im ersten Kapitel wahnsinnig tief aus. Das ist in dem Skript abgedruckt. Das lesen wir jetzt nicht im Detail Ich m euch Mut machen das heute Nachmittagabend mal durchzulesen Vielleicht zwei dreimal diesen Abschnitt Das ist so wahnsinnig was er da alles beschreibt Ein paar Dinge nur rausgegriffen. Gerade die Botschaft des Kreuzes ist der Ausdruck von Gottes Kraft. Und das ist irrsinnig. Dass kein anderer Ort, keine andere Tat, keine andere Botschaft, Gottes Kraft mehr und eindrücklicher offenbart als Golgatha und Gethsemane. Warum? Weil eigentlich das Kreuz und ein Gekreuzigter, der simpel von Machtlosigkeit, Schwäche, Qual, Tod und Verlorenheit ist. Und gerade darin, sagt Paulus, offenbart sich am stärksten Gottes Kraft und Macht. nicht im Vernichten der ägyptischen Armee beim Durchzug durchs Rote Meer, sondern im Tod seines Sohnes als geplagter Sünder auf Golgatha. Da offenbart sich Gottes Macht am stärksten. Das ist die Aussage von Paulus und ihr nickt. Aber ist uns das wirklich bewusst, wie völlig gegen unser menschliches Denken das ist? Wie das einfach überhaupt nicht passt? Gott arbeitet anders. Mit Absicht stellt eine Botschaft in den Mittelpunkt, die menschliche Stärke und Weisheit als nutzlos entlarvt. Und menschliche Stärke und Weisheit durch die scheinbar schwache Botschaft des Kreuzes ersetzt. Unerwarteterweise ist diese Botschaft von Kreuzes, die Gottes Macht und Kraft gerade in den Schwächsten und Unfähigsten sichtbar macht. Das ist, was Paulus hier beschreibt. Dass Gott eben die hernimmt, die menschlich keine Stärke mit sich bringen, um seine Botschaft weiterzutragen. Um das aber zu verstehen, um das zu erkennen, wie genial das ist, muss Gott das Satz aufmachen. Die Botschaft über die Tat eines anderen ist es, die wie nichts anderes verändert. Die Botschaft des Kreuzes lenkt unseren Blick weg von uns selbst hin zu Gott. Es ist spannend, dass Paulus damit im 1. Korintherbrief anfängt. Warum? Ich glaube, er hat ein tiefes Vertrauen. Er hat Vertrauen, wenn eine Gemeinde so kaputt ist, so tief in Sünde versteckt, dass die Verkündigung des Evangeliums Veränderung bewirken wird. Nicht der Appell, jetzt das, das, das, das, das anders, zack, zack, zack, zack. sondern die Verkündigung und dessen, was Jesus getan hat. Wir gehen da sehr schnell und locker drüber weg und sagen, ja, das ist so. Ich habe eine Frage an euch. Wer ist der Meinung, dass eine Predigt Anwendung braucht? Stefan, die Hand, das will ich mich hier. Ja, ja, ja. Ich glaube, das stimmt. Ich würde mich nicht hinstellen und sagen, das stimmt nicht. Ich glaube nur, dass wir Anwendung verwechseln mit hier ist deine To-Do-Liste für die nächste Woche. Und meinen, dass das Veränderung schaffen wird. Und meinen, dass das die praktische Predigt ist und dass wir da einen sehr hohen Anspruch manchmal auch an die Prediger haben. Und glauben, wenn ich nur so verkündige, was da passiert ist, Realität, Golgatha und sowas, Ja, dann weiß ja niemand, was er jetzt damit anfangen soll. Der muss doch wissen, was er jetzt tun soll die Woche. Wenigstens das noch ein paar Mal durchlesen und wenigstens tiefer drüber nachdenken. Minimum das. Das ist ja nicht falsch. Aber glauben wir, dass alleine die Verkündigung dieser Botschaft in den Herzen der Leute was tun und verändern wird. Ja, das neutestamentliche Verständnis, und das ist auch Römerbrief, der Glaube kommt aus der Predigt. dass das den Blick der Leute verändern wird. Dass die Verkündigung des Evangeliums was neu macht. Nicht der möglichst dicke Aufruf, jetzt bekehr dich doch, jetzt verändere was. Der muss mit dazukommen, versteht mich bitte nicht falsch oder so, der gehört dazu. Aber nicht der ist es, was Leute dazu treibt, dass ihr Herz aufgeht und sie Gott und das Evangelium verkünden, sondern indem sie diese Größe, Macht, Schönheit von Golgatha erfassen und erkennen. Das verändert Herzen. Du kannst versuchen, die Leute dazu zu drängen, doch mehr fürs Reich Gottes zu leben. Das wird vielleicht ein Stück weit einen Effekt haben. Ist das eine falsche Aussage, dass du dich mehr ins Reich Gottes investieren solltest? Wahrscheinlich nicht. Ich kann dir ein paar Bibelstellen aufführen dafür. Aber glaub mir, jemand, der tiefer und tiefer erkennt, wer Jesus ist und was er für ihn getan

hat, der wird mehr und mehr motiviert werden, genau das zu tun und zu leben. Und deswegen muss das ins Zentrum. Der Aufruf kommt mit dazu, wie das in der Praxis aussieht, schauen wir dann die zweite Hälfte genauer an. Aber wenn wir es loskoppeln von dem, was die biblische Botschaft zur Veränderung ist, dann hängen wir am Schluss wieder bei menschlicher Kraft und Stärke. Und ja, ich habe den Begriff Predigt verwendet, ich werde das nachher noch klarer definieren. Predigt meine ich nicht nur hier vorne an der Kanzel. Wir predigen mehr, als wir denken. So viel als dieser. Zusammenfassend, weil das jetzt alles sehr um Verkündigung ging, ist ein Aufruf. Überall dort, wo wir verkündigen, lasst uns von Jesus reden. Er muss ins Zentrum. Er muss wirklich der Mittelpunkt sein. Drei andere Dinge noch, die Gemeinde betreffen, die weniger jetzt mit Verkündigung zu tun haben. Jesus ist auch die Grundlage für unsere Gemeinschaft, für die Verbindung, die wir als Gemeinde haben. Wie kann eine Gruppe von Menschen mit völlig unterschiedlichen Hintergründen, Interessen, Altersgruppen, Nationalitäten, Kulturen wirklich zusammenfinden? Gemeinden scheitern unheimlich oft daran. Und die Reaktion ist, dass man entweder verschiedene Gemeinden gründet oder sich in kleine Grüppchen zersplittert innerhalb der Gemeinde und für sich lebt. weil es einfacher ist, weil ich dann mich um meine Interessen sammeln kann. Das ist aber nicht diese Vision, wo Paulus im Epheserbrief von Gemeinde entfaltet. Weil die Vision, wo Paulus im Epheserbrief von Gemeinde entfaltet ist, dass alle menschlichen Unterschiede völlig unwichtig werden und Menschen zusammenfinden, die nicht zusammenfinden. und glaubt mir, in einer Gesellschaft, die immer mehr gespalten und zerstritten wird, wird das die nächsten Jahre eine der größten Herausforderungen sein. Ob wir eine Gemeinde sind, die meint, sich hier extrem auf irgendwelche Seiten schlagen zu müssen oder Gemeinde sind, die es schafft, Menschen mit völlig unterschiedlichen Hintergründen zusammenfinden zu lassen. Und die Basis dafür ist eben nicht die gleiche Nationalität, nicht die gleiche Interesse und Ähnliches. Es ist auch nicht der gleiche politische Hintergrund, sondern die Basis ist Jesus Christus. Die Basis ist, dass er der ist, der für dich und mich, die sonst nie zusammengekommen wären, sein Leben gelassen hat. dass jeder von uns, ob er uns schmeckt oder nicht, von ihm erkauft ist. Er ist das Fundament von Gemeinde. Und deswegen ist Gemeinde weit, weit mehr als ein Sportverein, Hobbyclub oder ähnliches. Es kann aber Gemeinde auch nur mehr sein als ein Sportverein und Hobbyclub, wenn Jesus wirklich diese Grundlage ist. In 1. Korinther 3,11 sagt Paulus auch genau das, dass niemand einen anderen Grund legen kann, außer Jesus Christus. Jesus hat mit einem ganz klaren Ziel gelebt, die Hingabe seines Lebens für seine Gemeinde. Wir müssen nicht in allen Dingen gleich denken, gleich ticken. Der Punkt, was uns vereint ist, dass wir durch Jesus Christus gerettet sind und erlöst sind. Und das ist es, was zusammenfügt, was zusammenhält. Der Kittstoff wird nicht sein, dass wir alle Bock auf dasselbe Gemeinschaftsevent haben. Ich erinnere mich an ein paar Gemeinschaftsabende. sorry Frank, du musst immer wieder herhalten bei mir, wo versucht wurde, Spieleabende zu initiieren. Ich fand toll, dass der Frank gekommen ist. Aber seine Motivation, Spiele zu spielen, habe ich in Erinnerung, war nicht die größte. Müssen wir, muss ich einfordern von Frank, dass er kommt zum Spiele spielen? Zwille sagt ja. Nein, das ist nicht der Punkt, was uns zusammenbringt. Wir müssen da nicht gleich sein. Es ist schön, wenn sich jemand darauf einlässt und es zur Liebe zu anderen macht und es ist schön, dass du damit kommen bist und so weiter. Aber das ist nicht das, was wir alle machen müssen. Das muss nicht jeder Lust haben Man hat gesagt im Hochbett Gemeindefreizeit eine Woche lang zu verbringen oder so Das ist sch wenn man sich darauf einl um zu investieren in die Gemeinschaft Aber das ist nicht das, was uns vereint. Das muss nicht jeder Bock haben, im November oder Januar bei den Wölfen im Feldensteiner Forst Zelten zu gehen. Nein, das Zelt war überhaupt nicht vorhanden, sondern draußen zu übernachten und Polarlichter zu sehen. Das müssen wir nicht gemeinsam haben. Ich bleibe gerne mal im Bett. Aber da, wo wir zusammenfinden müssen, wo wir zusammenkommen, das ist die Basis, dass wir erlöst und errettet sind durch Jesus Christus. Und das muss zentral sein. Das muss uns immer wieder treiben und finden lassen. Und nur so wird Gemeinschaft gelingen. Jesus ist auch der Eckstein, was im Epheserbrief Petrusbrief ausgerichtet ist. Könnt ihr genauer nachlesen. Weil da eine wichtige Botschaft drin ist. Der Eckstein in der damaligen Zeit, du hast damals noch nicht den Betonmischer kommen lassen und dir ein Fundament gießen lassen, sondern du hast einen Stein gesetzt, der das Fundament deines Gebäudes gebildet hat und an dem sich alle anderen Steine ausgerichtet haben. Und das ist eine wichtige Botschaft. Wenn wir Gemeinde zusammen leben wollen, dann gelingt es nur, wenn sich alle Steine nach dem Eckstein ausrichten. Nämlich nach Jesus Christus. Wenn sich die Steine an irgendeinem anderen Stein ausrichten, kippt Gemeinde. Paulus beschreibt das auch mal im Korintherbrief. Da waren sogar relativ wichtige Steine, nämlich Paulus selber, Apollos, Petrus und andere. Aber Leute in Korinth haben auch angefangen, sich eben nicht mehr nach dem Eckstein Christus auszurichten, sondern nach Apollos, nach Paulus und so weiter. Das Gebäude wird in Schieflage geraten. Und wenn wir versuchen, in der Gemeinde irgendwelchen einzelnen Leuten hinterher zu laufen, wenn wir anfangen, dass Menschen nach anderen Menschen ausgerichtet sein müssen, nach unseren eigenen Interessen oder Ähnliches, wird Gemeinde nicht funktionieren. Wenn aber alle anfangen, sich irgendwo auf Christus auszurichten, ihn ins Zentrum zu stellen, dann wird Gemeinde funktionieren. Noch ein bisschen praktischer. Wir können sogar einzelne biblische Wahrheiten herausreißen. Auch einen Stein. Fortan, dass sich nach diesem Stein ausgerichtet werden muss. Und das Gebäude gerät in Schieflage. Weil auch dieser Stein, ich glaube, das haben die Bibelstellen vom Anfang gut gezeigt, sich an Christus ausrichten muss. Erst da kommt es zusammen. Und von dort her verstanden werden muss. Er ist der Stein, der das ganze Haus trägt. Und wenn wir, um es ein bisschen praktischer noch zu machen, über innovative Ideen reden, wie wir Gemeinde gestalten, wenn wir darüber reden, wo wir als Gemeinde aufpassen müssen, dass wir nicht irgendwo uns wirklich abbringen lassen von den Wahrheiten des Evangeliums, dann muss die Frage gestellt werden, ist mein Verhalten in diesen Punkten an Christus ausgerichtet? Wie sieht das praktisch aus? Wenn ich was Neues reinbringen will, dann darf ich mir die Frage stellen, dient das wirklich dazu, dass Evangelium und Jesus Christus mehr und größer wird? Vielleicht nach außen hin, vielleicht aber auch innerhalb der Gemeinde. Ist das mein Ziel, was ich damit erreichen will? Oder geht es mir eigentlich nur darum, dass ich meine Sache, meine Idee, die mir gut gefällt, umgesetzt haben will? Wir werden am Ende ein Beispiel dazu anschauen. Wenn ich darauf beharre, dass wir an der Wahrheit festhalten müssen, weil sonst biblisches Fundament kippt, dann darf ich mir die Frage stellen, geht es mir wirklich darum, dass ansonsten dieser Eckstein aus dem Zentrum gerückt wird. Dass wir wegkippen vom Fundament. Oder geht es mir vielleicht in Wirklichkeit sogar eher darum, dass eine liebgewonnene Tradition, Form oder Ähnliches wegkommen könnte. Das ist vielleicht etwas, wo ich mich ganz wohl für vielleicht nicht mehr so Bestand hat. Wir brauchen diese Prüfungsfragen, weil keiner von uns ein Herz hat, das so neutral wäre, dass es hier nicht falsch läuft und falsch handelt. Unsere Herzen haben die Tendenz, hier immer wieder wegzukippen, hier immer wieder in eine andere Richtung auszuschlagen, hier immer wieder sich von dem Eckstein zu entfernen und sich auf sich selber zu fokussieren und zu sagen, hey, ich drehe mich mal um 90 Grad, weil ich so gut bin. Das funktioniert nicht im Gebäude. Dann kann der Banzelbau kippen. Ja, den Punkt 2.1 mit der Nachfolge hier, da waren wir schon dran, wo ich gesagt habe, dass es darum geht, Jesus nachzufolgen. Bevor wir Pause machen relativ gut unterwegs in der Zeit fassen wir das gleich noch zusammen aber ich brauche kurz einen Schluck Wasser Ich habe jetzt vergessen, die Flipchart hochzuholen. Egal. Dann dürft ihr zwei Minuten durchgehen. Ich darf natürlich auch nachfragen. Das ist okay. Ja, ja, ja. Tobi muss Predigt machen. Lass nachfragen. Ihr verkraftet das, wenn ich so ab und zu mal euch rausgreifen oder ähnliches. Das ist nicht persönlich gemeint, nur so halb. Nein. In der Mittagspause wollten wir ein paar Spiele spielen. Aber wie geht es euch? war jetzt nicht allzu neu, oder? Micha sagt nö. Ja, ich habe eine Frage gestellt, der darf schon reden. Aber würdet ihr sagen, dass die Zentralität euch immer so bewusst ist von dem Thema? Aha. Ist es zentral über die Dinge, wenn ihr mit anderen Christen zusammenkommt, euch unterhaltet, ähnliches? Dass es sich um Jesus, sein Evangelium usw. dreht? Perfekt, vielen Dank. Danke, danke. Ich glaube, dass wir ein Problem nämlich noch haben. wir sehen das Evangelium als eine unheimlich gute Nachricht für die Verlorenen. Und das ist eine riesengroße Herausforderung, wenn wir gläubig sind. Und wir sehen, dass das Evangelium die Grundlage ist, um zum Glauben zu kommen. Aber ich glaube, so geht es mir zumindest, vielleicht bin ich da aber auch irgendwie Ausnahme. Wir vergessen, dass es die Grundlage für mein tägliches Leben ist. Und ja, das hat viel mit Praxis zu tun und nicht zwingend mit Kopfwissen. Und ich glaube, dass wir in der Gefahr sind, wo ich ganz am Anfang herkam, so zu werden wie die Schriftgelehrten, die den Kopf voll haben von der ganzen Bibel und vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen. Nämlich Jesus im Zentrum. Und das unser Leben nicht mehr prägt. Und darum geht es jetzt. Ich möchte nämlich noch kurz was skizzieren. Ich hoffe, das kann man sehen. Das kann man nicht lesen, ich weiß. Das ist jetzt sehr, sehr abgekürzt. der biblische Zeitstrahl der biblischen Bücher, Genesis bis Offenbarung. Wir lesen die Bibel oft so. Falsch? Ja, genau. Ja, sehr aufbauen. Also ich würde sagen, hier geht es mit der Schöpfung an. Hier endet es mit der neuen Schöpfung. Also hat auf jeden Fall Berechtigung. Das ist, glaube ich, auch wichtig. Von dem, was wir jetzt betrachtet haben, kommt aber eine andere Komponente noch dazu, die wichtig ist. Was würde ich dir sagen? Michi hat gesagt falsch. Robert hat eine Idee. Wie? Ja? Ja? Ja? Ja? Vielen Dank Ja Ja Du wolltest noch was bringen? Ja. Ja, ich würde es nicht ganz in die Mitte malen. Aber ja, und ich male aber noch was anders hin, weil wir das gern immer vergessen. Wir bleiben immer gern beim Kreuz stehen, das ist aber nur die Hälfte des Geschehens, da gehört die Auferstehung dazu. So, was wichtig ist, also Tobi hat recht, wir haben eine Chronologie und die müssen wir beachten und die geht auch lineal, weil Offenbarung hinten endet, aber manchmal habe ich auch hier schon Punkte, da rein und ähnliches. Aber was sich als roder Faden durch die Bibel zieht, 1. Mose 3, 15, die Eiche, Petrusbrief hinten ausgeleitet, Josef, die Propheten, David, das gibt tatsächlich eine KI-generierte Grafik, ich habe sie nicht gefunden, die wirklich die Bibelstellen hernimmt und macht. Dann passiert das hier. aber auch hier passiert das hier. Das da unten bleibt, die Offenbarung blickt raus, aber die Offenbarung ist nicht ohne die Grundlage von Golgatha, geht Semani zu verstehen. Im Zentrum der Offenbarung steht das Lamm, das wie geschlachtet ist. Dieses siegreiche Lamm, das wiederkommen wird. Die Briefe schauen alle zurück auf dieses Auferstehungs- und Kreuzigungsgeschehen. Die Apostelgeschichte kommt von dieser Botschaft her. Es ist absolut zentral. Es ist wirklich der Fokuspunkt der ganzen Bibel. Uns geht es oft so, wir sind hier und wir schauen uns den Baum an, aber was wir nicht sehen, ist den Wald drüber. Und ich glaube, da müssen wir uns immer wieder fokussieren, bewusst rauszuzoomen. Ja, also sagt mir was. Ja. Das gibt diese eine dickere Kinderbibel, die habe ich letztes Jahr vorgestellt. Da sind die Bilder nicht jedermanns Sache, aber die macht genau das. Kevin de Young ist da mit dahinter. Also nicht hinter den Bildern, sondern hinter dem Text. Aber der führt ganz am Anfang beim Sündenfall einen Begriff ein, der erst mal ein wenig sperrig ist, aber dem merken sich die Kinder unheimlich schnell, nämlich der Schlangenzertreter. Und er zieht diese Frage durchs ganze Alte Testament durch, wann dieser Schlangenzertreter kommt und zeigt eben, dass die alle nicht waren. Ihr müsst mal das Buch Könige am Stück lesen, wo ständig die Frage offen ist. Das ist die Erwartungslinie da, da wird es Nachkomme verheißen, der ewig sitzen wird. Und bei den meisten schlägst du nach drei Versen zu und sagst, hat sich erledigt. Also wir machen es ja in der Bibelstunde. Bei ein paar bist du sehr hoffnungsvoll und selbst bei denen hast du dann so ein paar Punkte. Hiskia, Josia und so weiter. Wo du sagst, also richtig auch nicht. Und die Frage ist, wer da? Und das Buch endet eigentlich dramatisch, weil das Königtum scheinbar weg ist. Und die Frage offen, und das wird hier erst gelöst. Das heißt nicht, dass wir uns nicht diese Themen genau anschauen müssen. Da geht es heute Nachmittag stark darum, dass wir hier an der Stelle auch eine gute Exegese machen müssen. Und gut verstehen. Ja, ja, ja, ja, ja, je nach Bibelstelle. Also hier. Ja, ja, ja, ja. Okay, das verwirrt jetzt, wenn jemand anders drauf schaut, würde ich einen Punkt setzen. Aber wir müssen da schon genau reinschauen, und was geht es hier wirklich. Aber wir müssen Kontext beachten und das ist jetzt der ganz große Kontext, den wir, glaube ich, ganz oft aus dem Blick verlieren. Nämlich, was bedeutet das hier? Und ich kann nicht, werden wir gleich detaillierter kommen, ich kann nicht ein Lebensbild über Josef machen, ohne dahin zu kommen, dass Josef ein Vorbild auf diesen Bruder ist, der alles aufgibt. Dass Josef ein Vorbild ist, wo Gott die Sünden der Menschen verwendet, um wirklich Gutes daraus zu

machen. Apostelgeschichte. Wir haben es im Hauskreis die Woche gelesen, den Vers, wo Gott die Sünde der Menschen, dass sie Jesus ans Kreuz bringen, dazu verwendet, wirklich Gutes zu schaffen. Das Größte. Ich muss das im Blick haben. Warum? Weil ich das weiß, was Josef noch nicht wusste. Weil ich diese Botschaft kenne. Das heißt nicht, dass das das Zentrum sein muss oder sowas. Ich darf bei Josef auch sagen, nimm deine Füße in die Hand und renn, wenn dich die fremde Frau lockt. Keine falsche Nachricht. Aber da ist noch mehr und Größeres dahinter. Und ich glaube, da stehen wir manchmal in der Gefahr, den Blick zu verlieren. Und ich glaube, wir müssen diesen roten Faden schärfen. Und tatsächlich, ich schaue jetzt hier in die Ecke ein wenig und hier, das ist in der Kinderstunde noch viel zentraler. Weil die Gefahr unheimlich groß ist, dass ich ganz genau verstehe, wie ich 2. Mose 20 leben muss, aber das hier überhaupt nicht verstanden und begriffen habe. Und dann landen wir da wo der Stefan am Sonntag dr gepredigt hat bei einem oberfl Gottesdienst wo die Herzen nicht dabei sind und nicht ver sind Weil die Herzen von hier ver werden Das ist der Ankerpunkt, wo die Herzensveränderung angeht und beginnt. Ja, und dann Pause. Gott sieht es an sich. Sie sehen. Ein. Ja. Folgert. Ein. Ein. Ein. Ein. Gott ist auch ein. Ein. Ein. Ja. Ja. Vielen Dank Alles gut Also, das ist völlig klar. Also, ich weiß nicht, ich hoffe, es ist zu Hause bei mir drin, oder nicht? Nein, danke. Gut, dann sage ich, das war aufgenommen. wird es nicht. Nein, man muss da manchmal ein bisschen aufpassen. Mich hat mal jemand gefragt, damals wie das war, ich weiß nicht, irgendwie Jugendliche oder so, ob mich ja sterben wird. Und die Antwort ist ja Keiner kann uns sagen wann Das kann in 80 Jahren soweit sein Kann schneller sein aber das ist die Realit f alle von uns Und da kommen wir nicht weg. Deswegen macht das das nicht einfacher. Weil ich glaube, wir sind, also wir ächzen als Schöpfung, da gehören auch wir dazu, unter der Zerstörung des Sündenfalls. Und der Tod ist da der letzte Punkt. Das ist der große Feind, das Sündenfalls auch die Folge davon, die wir schon alle erfahren. Und wir sollten das nicht locker wegwischen, dass das easy peasy ist und so weiter. Das muss Gott uns schenken, dass es easy peasy ist. Aber es geht darüber hinaus und es wird nichts anderes geben, als das hier, was uns Zuversicht und Hoffnung gibt. Ganz ehrlich, wie gut ich die 10 Gebote gelebt habe, ist in dem Moment, wo ich Gott begegnen werde, wurscht warum, weil ich genug Punkte wissen werde, wo ich es nicht geschafft habe. Da ist wichtiger, da ich weiß, jemand anders hat es gelebt. Pause, 10.45 Uhr, machen wir weiter.

Zurück zum Podcast