Vom Menschen verworfen bei Gott Auserwählt kostbar – Predigt von Tobias Roth
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Ja, wir beschäftigen uns heute mit dem Thema von Menschen verworfen, bei Gott aber auserwählt und kostbar. Ich weiß nicht, ist das ein bisschen zu laut? Ja, bevor wir unseren Textabschnitt aus 1. Petrus 2 lesen, schlagt mit mir bitte 1. Korinther Kapitel 15 auf. Dort lesen wir ein paar Verse, die Paulus schreibt und uns sozusagen ein Grundprinzip zeigt, das sehr gut auch in den 1. Petrusbrief reinpasst. 1. Korinther, Kapitel 15, die Verse 1. Vers 19 und dann die Verse 30 bis 32. 1. Korinther 15, Vers 19 und Paulus schreibt, wenn wir nur in diesem Leben auf Christus hoffen, so sind wir die Elendsten unter allen Menschen. Und die Verse 30 bis 32. Und warum begeben wir uns auch stündlich in Gefahr? So wahr ihr mein Ruhm seid, den ich habe in Christus Jesus, unserem Herrn. Ich sterbe täglich. Wenn ich als Mensch in Ephesus mit wilden Tieren gekämpft habe, was nützt es mir, wenn die Toten nicht auferweckt werden? Lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot. Nun, was in diesem ganzen Abschnitt eigentlich argumentiert wird, ist, wenn wir in Vers 12 schauen, dass es ein paar Leute gibt, die sagen, ach, es gibt gar keine Auferstehung. Also nach dem Leben ist alles aus. Und Paulus argumentiert und er sagt, ja, wenn es wirklich so wäre, also wenn wir letztendlich nicht auf etwas Besseres und Schöneres zusteuern, wenn wir letztendlich keine Hoffnung haben, das ist eigentlich so die Argumentation, die Paulus bringt, dann sagt er in Vers 19, ja, wenn wir nur in diesem Leben auf Christus hoffen würden, dann wären wir Christen die Elendsten aller Menschen. Ja, und wenn wir in die weltweite Christenheit schauen, sehen wir eine geschlagene Christenheit. Wir sehen eine Christenheit, die nicht edel wegkommt letztendlich, die auf ein anderes Pferd setzt als auf diese Welt. Und wenn man diesen Menschen am Ende sagen würde, ja, aber es gab nie eine Auferstehung, dann sind die Christen letztendlich so die elendsten aller Menschen. Also wenn es nicht irgendeine Hoffnung gibt über dieses Leben hinaus, dann sind auch wir die Elendsten unter den Menschen. Und Paulus fragt rhetorisch im Vers 30, ja für was machen wir das Ganze hier dann überhaupt? Für was? Für was stirbt Paulus dann überhaupt Vers 31? Täglich, so sagt er. Für was kämpft Paulus Vers 32 mit den wilden Tieren? Für was tun wir das alles? Für was opfern wir unsere Zeit, unser Leben, unser Ansehen, setzen unsere Karte auf die Ewigkeit, anstatt uns hier sozusagen unsere ganzen Karten draufzusetzen? Für was, wenn es am Ende keine Auferstehung gibt? Wenn es am Ende nicht so ist, dass Christus besser ist, als das, was es Paulus letztendlich kostet? Also wenn Jesus nicht besser ist, als alles, was uns unser Glaube hier kostet, für was machen wir es dann? wenn es sich am Ende nicht lohnt, weil Christus nicht besser ist. Also auch eine rhetorische Frage an dich, für was opferst du deine Zeit, die du Gott zur Verfügung stellst? Für was hältst du alle Opfer, die du bringst, du in deinem persönlichen Leben, für was hältst du es aus, wenn am Ende Christus nicht besser wäre? Wenn du am Ende dafür, ja, wenn es am Ende nicht mal eine Auferstehung gäbe, wenn wir bei dieser Argumentationskette bleiben. Und wir switchen gedanklich zum ersten Petrusbrief. Für was halten es die Empfänger, an die Petrus schreibt, aus, von Nero drangsaliert zu werden? Von ungläubigen Vorgesetzten drangsaliert zu werden? Für was halten es die Empfänger im ersten Petrusbrief aus, dass über sie Gerüchte in der Stadt verbreitet werden? Dass ihnen Dinge Schlechtes unterstellt werden. Für was halten sie es aus? Aus einem Grund, weil Christus und alles, was sie mit Christus haben, besser ist. Ja, tatsächlich. In unserem heutigen Abschnitt in 1. Petrus 2 erklärt Petrus eine angefochtene Christenheit, die im weiteren Textzusammenhang einfach nur als Fremdling in dieser Welt dargestellt wird, die unter Druck steht, die letztendlich ihre Hoffnung nicht auf diese Welt setzen kann, die hier nicht glänzen können, die wegen ihrem Glauben verworfen werden in der Gesellschaft. Und er erklärt ihnen, warum jetzt gerade im Rahmen von diesem Kaiser Nero und diesen ganzen politischen Schwierigkeiten, die so hochkommen, warum das Ganze jetzt passiert. Warum sich jetzt gerade die ganze Gesellschaft gegen die Christenheit wendet? Und er erklärt es ihnen. Aber er gibt ihnen gleichzeitig auch einen Blick, wie Christus diese Gemeinde sieht, die in der Welt verachtet ist, die in der Welt nicht viel hermacht. Wenn wir in die weltweite Christenheit schauen, eine Christenheit ist, die schwach und geschlagen ist, die verfolgt ist, Schwierigkeiten hat und letztendlich unterdrückt wirkt. 1. Petrus 2, die Verse 4-10. F was halten wir das aus wenn Christus nicht besser ist In 1 Petrus 2 4 da steht Da ihr zu ihm gekommen seid, zu diesem lebendigen Stein, der von dem Menschen verworfen, bei Gott aber auserwählt und kostbar ist, so lasst auch ihr euch nun als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, als ein heiliges Priestertum, um geistliche Opfer darzubringen, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus. Darum steht auch in der Schrift, siehe, ich lege in Zion einen außerwählten, kostbaren Eckstein und wer an ihn glaubt, soll nicht zu Schanden werden. Für euch nun, die ihr glaubt, ist er kostbar. Für die aber, die sich weigern zu glauben, gilt, der Stein, den die Bauleute verworfen haben, Gerade der ist zum Eckstein geworden, ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses. Weil sie sich weigern, dem Wort zu glauben, nehmen sie Anstoß, wozu sie auch bestimmt sind. Ihr aber, ihr seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, der euch aus der Finsternis berufen hat, zu seinem wunderbaren Licht. Euch, die ja einst nicht ein Volk wart, jetzt aber Gottes Volk seid. Und einst nicht begnadigt wart, jetzt aber begnadigt seid. Wenn man diesen Text so aus dieser berühmten Vogelperspektive anschaut, also nicht so jedes Wort umdreht, sondern einfach mal schaut, was zieht sich da so für eine Struktur durch, sehen wir Folgendes. dass es hier die ganze Zeit eine Gegenüberstellung gibt, die sich durchzieht. Nun, die erste Gegenüberstellung sehen wir in Vers 4, wo Jesus Christus dargestellt wird. Er wird als Stein beschrieben. Aber die Gegenüberstellung ist bei Menschen abgelehnt, bei Menschen nichts wert, bei Menschen verworfen. Und die Gegenüberstellung ist, aber bei Gott ist er kostbar. Also Gott sieht in Jesus Christus etwas sehr Gutes, aber in der Welt ist er nichts wert. Vers 6, Jesus, dieser kostbare Stein, glaube ich. Aus der wilden kostbaren Eckstein, genau. Vers 7, auch für uns, die wir glauben, ist er kostbar. Aber in Vers 8 kommt die Gegenüberstellung. Für die, die sich weigern zu glauben, ist Jesus Christus ein Anstoß und ein Ärgernis. Also wir sehen hier, wie hier ein riesiger Abschnitt ist, der mit vielen Anspielungen aus dem Judentum kommt. Da werden wir noch ein Stückchen weit drauf eingehen. Aber er zeigt eine Sache, und zwar, dass Gott und diejenigen, die an Jesus Christus glauben, ihn kostbar finden, aber der Rest, der sich weigert zu glauben, er stößt sich an Christus. Und damit auch an uns, letztendlich, wir als seine Nachfolger. Und das ist die Antwort, die ich gemeint habe, die Petrus hier gibt an unterdrückte Christen. So, sie stoßen sich an Christus und sie werden sich an euch stoßen. Das ist ja letztendlich, was er hier sagt, aber er zeigt dann uns und den Christen, wie Gott diese Christen wirklich sieht. Und der Rest, der sich weigert, in diesem Zusammenhang zu glauben, er stößt sich nicht nur an Christus, sondern sie stoßen sich an allen, die laut Vers 9 die Tugenden Christus in dieser Welt verkündigen. Nun, wenn wir in diesen historisch-politischen Kontext denken, der sich bei den Empfängern gerade wie so dunkle Wolken am Horizont aufmacht, dann dürfen wir das als eine Erklärung verstehen, warum das passiert. Ja, ich lese Vers 8. Ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernis. Weil sie sich weigern, dem Wort zu glauben, nehmen sie Anstoß, wozu sie auch bestimmt sind. Also Petrus beschreibt diesen Christen hier, die unter Druck sind, dass der Druck, den wir erfahren, den die Christen dort erfahren, normal ist. Warum normal? Weil die Christen, die sich weigern, sich einfach an Christus stoßen, an seiner Botschaft stoßen, an seiner Heiligkeit stoßen, an dem Evangelium stoßen und gleichzeitig wir als sein Volk, so wie es dort heißt, die Christus in dieser Welt verkündigen, man sich genauso an uns stößt. Es ist also erstmal ganz normal. Wir verstehen also, und das müssen wir wirklich verstehen, wenn man in einer konsequenten Nachfolge lebt und dieses, wir präsentieren Christus in dieser Welt, verstehen wir, dass Christus zu folgen uns grundsätzlich in Schwierigkeiten mit Menschen bringt, die sich weigern zu glauben, weil wir mit unserer Meinung anstoßend sind. Ich denke, das ist etwas, was man grundsätzlich verstehen darf, um das Ganze einzuordnen. Wenn sie sich an Christus stoßen, weil sie sich weigern zu glauben, werden sie sich auch an uns stoßen, wenn wir anfangen, die Bibel und Christus sozusagen den Menschen nahe zu bringen. Das ist einfach etwas, was uns nicht verwirren muss. Aber wenn wir als weltweite Gemeinde wegen diesem Druck in der Welt wie die Elendsten scheinen so zumindest bei Paulus in unserem Anfangsvers wie er geschrieben hat so sind wir die Elendsten in dieser Welt wenn wir vielleicht in unseren Kreisen runtergebrochen nun uns geht es ja eigentlich ziemlich gut runtergebrochen eher wie Dummköpfe, Hinterwäldler, Oberheilige, Langweilige oder Sektierer dastehen. Wenn wir vielleicht so diesen Eindruck in dieser Welt machen, so das sind die komischen. So zeigt uns Petrus in diesem Abschnitt was ganz anderes. Und so zeigt er uns, wie Gott uns sieht. Und das ist die Spannung, in der wir stehen. Die Spannung, in die auch Christus stand. Von den einen war Christus kostbar, für die anderen war er abstoßend oder anstoßend. Aber hier ist ja genau dasselbe, wenn wir als Christus, seine Nachfolger, in dieser Welt letztendlich nichts gelten und die Empfänger, an die Petrus schreibt, in dieser Welt letztendlich nur noch die Hoffnung haben, in die Ewigkeit einzugehen, weil dort das Erbe wartet, worauf sie hier nicht hoffen können und sie hier als gebeutelt und geschlagen wirken, als Dummköpfe, Hinterwälder, Oberheilige, langweilige Sektierer, so zeigt uns Petrus, wie Gott uns sieht. Und so schreibt Petrus in 1. Petrus 2, Vers 4, weil wir sozusagen zu Jesus gekommen sind. Und dieses Wort zu Jesus gekommen, ab Vers 4, es meint mehr als nur Errettung, sondern es drückt so eine Intensität aus, die bezeichnet sozusagen diese Annäherung zu Christus in einer intimen, dauerhaften, persönlichen Beziehung. Also weil wir zu Christus gekommen sind, gerettet wurden in eine intime, dauerhafte, persönliche Beziehung, weil wir eins sind mit Christus, sollen wir uns Vers 5 zu etwas aufbauen lassen. und es ist ganz spannend, welches Bild Petrus hier benutzt, was er uns für einen Blick gibt, wie Gott uns sieht. Und zwar benutzt er uns, erstens Vers 4, er benutzt das Bild eines Steines, dann Vers 5 von einem geistlichen Haus, das auferbaut wird und Vers 5, er redet von einem Priestertum. und natürlich erinnert uns das alles erstmal sehr bildlich, sehr stark an dieses Judentum aus dem Alten Testament, wo mit Steine ein Tempel gebaut wird und es Priester gibt, die sozusagen für das Volk Opfer bringen und irgendwo, zumindest der Hohepriester, irgendwie mal in die Nähe Gottes treten darf. Es erinnert uns sehr stark an dieses Bild, das Petrus hier benutzt, dieses Judentum aus dem Alten Testament. Aber was haben sie getan, Vers 7? Diese Leute, die diesen einen Tempel da wirklich hatten, die dieses Priestertum hatten, was haben sie getan, Vers 7? Nun, da kam Christus, dieser Stein, dieser lebendige Stein, was haben diese Bauleute gemacht? Was haben sie gemacht, als Christus kam? Sie haben ihn verworfen. Bei Gott ist er auserwählt und kostbar, dieser Eckstein, durch den Jesus Christus, jetzt nachdem er verworfen wurde, seine Gemeinde baut. Und Petrus nimmt diese Bilder aus diesem Alten Testament und zeigt den Christen heutzutage, die gebeutelt sind und als sie elend sind in dieser Welt unterwegs sind und erklärt ihnen eins, Vers 5, dass Gott sich gerade ein Haus baut, nicht mit diesen materiellen Steinen, diesem materiellen Tempel, wie er in Jerusalem stand, mit toten, kalten Steinen, mit Priestern, die erst für sich selbst opfern mussten, Opfer aus Tieren, sondern er schreibt, wie Christus gerade sein Reich baut, sein Haus aus lebendigen Steinen, die wir sind. Ja, in der Welt seid ihr nichts, liebe Gemeinde. Wir sind in der Welt nichts. Nur manchmal wollen wir gerne was sein, aber im Grunde sind wir nichts. Und mindestens weltweit, wenn wir auf die Christenheit schauen, ist die Christenheit nichts. Sie ist gebeutelt, geschlagen, getrennt von ihrer Familie, getötet im Gefängnis, unterdrückt, muss Drecksarbeit machen. Das ist die Christenheit. Aber Petrus hat so einen ganz anderen Blick. Gott selber zu einem anderen Blick auf sein Volk. Und so sind wir sein Volk, seine lebendigen Steine, mit dem er hier sein geistliches Reich baut. Aus lebendigen Steinen, aus Steinen, die eine Beziehung zu diesem Eckstein haben, an dem die Gemeinde sozusagen ausgerichtet wird. Und dann schreibt er, Vers 5, so lasst, liebe unterdrückten Christen, lasst auch euch aufbauen in diesem Reich, das Gott baut, das nicht sichtbar ist. Also nicht wirklich sichtbar wie so ein Tempel aus Steinen. Vielleicht eher ausschaut wie, nicht wie eine Puchbude, aber wie eine unterdrückte Gemeinde. Und der Aufruf ist, lass es mit dir passieren. Das ist ja was Passives. Also es steht nicht pack dich jetzt selber als Stein und f dich da rein sondern lass dich von diesem Baumeister aufbauen in diesem geistlichen Haus als Einstein seines Reiches Nun stellt euch mal einen Tempel vor, also jetzt wirklich einen aus Steinen gebaut. Hat vielleicht noch nicht jeder gesehen in echt. Okay, wir stellen uns ein Haus vor. Oder wir stellen uns einfach diese Wand hier vor. Und jetzt stellt euch vor, als diese Räumlichkeiten gebaut wurden, da gab es wahrscheinlich einen Architekten und irgendwelche Planer und ich habe keine Ahnung, was da alles noch gibt. Aber dieses Stein wurde genau aus so vielen Steinen gebaut, wie irgendwie notwendig war. Also vermutlich. Wir wissen manchmal nicht, aber im Grunde genommen. Aber jetzt stellt euch vor, in diesem Mauerwerk, da wären Löcher drin, weil sich manche Steine nicht aufbauen lassen wollten. So, und dann haben wir hier ein Loch und dort ein Loch und auf einmal zieht es durch, was ich persönlich nicht so schlecht finde. Aber so, dann zieht es plötzlich, ja, irgendwann merkt man, aha, wenn so viele Steine fehlen, auf einmal ist die Statik irgendwie, geht kaputt und so weiter. oder gibt es Risse in den Wänden. Und Petrus ruft hier, so lasst auch ihr euch aufbauen, so als Teil dieses Tempels. Und natürlich ist das ein sehr wankendes Bild, was ich jetzt eben gebracht habe. Aber der Punkt ist doch, dass Petrus aufruft, sozusagen so ein Teil dieses Ganzen zu sein. Selbst dann, wenn es schwierig wird. Selbst dann, wenn wir manchmal unter Druck kommen. und so egal, ob du ein kleiner Stein bist oder ein großer Stein, am Ende muss ich alles zusammenfügen, so wie es der Bauherr will, er weiß ganz genau, wo er welchen Stein wie setzen kann. Und was sollen wir dann tun? So, wir lassen uns aufbauen in diesem Tempel und wir sind immer noch aus dieser Sicht, wie sieht Gott uns eigentlich als sein Volk hier? Also nicht, wie sieht uns die Welt? Die Welt, die verachtet uns. Da wären wir die Allerelendsten, wenn wir wieder die Worte von Paulus nehmen aus 1. Korinther 15. Hier wären wir die Elendsten. Aber wie sieht uns Gott? Das ist immer noch das, woran wir uns so ein bisschen gerade abarbeiten. Und zwar sollen wir in diesem geistlichen, ich nenne es jetzt einfach mal Tempel, nicht der Tempel in Jerusalem, sondern dieses geistliche Haus, das Gott hier aufbaut, durch einzelne Steine von uns, sollen wir was tun? Und wir haben immer noch diesen Blick zu diesem Judentum. wir sollen als Priester Gott Opfer darbringen. Aber ihr redet hier von geistlichen Opfern. Das meint einfach, dass Gott uns als Priester sieht und uns zu Priestern gemacht hat. Was einfach meint, dass jeder einzelne von uns diesen uneingeschränkten Zugang zu Gott genießen kann. Dass jeder von uns selber zu Gott treten darf. Weil der Zugang geöffnet ist. In der Welt nichts, aber in Wirklichkeit sind wir Priester, die zum Allerhöchsten zutreten dürfen. Wir dürfen zu ihnen kommen. Und wir dürfen Opfer mitbringen. Nun, wir bringen keine Kuh mit oder auch keine Taube, die man irgendwie brutal am Altar ausdrücken muss und so weiter. Das bringen wir nicht mit. sondern wir bringen geistliche Opfer mit und in anderen Stellen werden Opfer, geistliche Opfer im Neuen Testament beschrieben, das Opfer unseres Mundes oder Römer 12, das Opfer unseres Lebens, ein lebendiges Opfer für Gott. Ja, oder Paulus nennt einmal die Korinther, die zum Glauben gekommen sind, sein Opfer für Gott. Also wir dürfen als Priester zu Gott treten und ihm sozusagen durch unser Leben, jeder so wie er ist, Gott opfern. Einfach teilhaben an diesem Reich Gottes, das Gott gerade baut. Lass dich aufbauen als ein lebendiger Stein, als ein geistliches Haus. Lass dich aufbauen als ein heiliges Priestertum, sodass Gott mit uns sein Reich baut. Und es ist so egal, wie schwer die Zeiten werden. Und auch wenn sie dich verworfen haben, lebendiger Stein Jesus Christus, wollen wir doch mit aufgebaut werden und uns Gott nahen als seine Priester. Und Opfer bringen unserer Hingabe, indem wir Vers 9, selbst in diesen schwierigen Phasen, in denen die Empfänger sind, von Druck von außen, Vers 9, ihn verkündigen und repräsentieren in dieser Welt als sein Volk. Und wisst ihr, was das Schönste ist? Nicht das Schönste, aber was so schön ist bei diesem Ganzen. Wir denken hier an so große Dinge wie ein heiliges Priestertum und wir bringen Gott Opfer und so weiter. Und ich weiß nicht, ob ihr alle so ein Dorn im Fleisch habt, aber wie oft man sich eigentlich, wenn man sich Gott naht, alles andere wie ein heiliger Priester fühlt. Oder ihr wollt Gott irgendeine Opfergabe darbringen und ihr denkt, ach, ich möchte irgendwas spenden. und ihr wollt es aus reinem Herzen tun, aber irgendwie merkt ihr ja, irgendwie mach ich es ja doch, um den Menschen zu gefallen. Hoffentlich sieht der Immi der Kassier, wie viel Geld ich nach Rumänien gespendet habe. Also worauf ich hinaus will ist, alles was wir tun, hat hier auf dieser Erde immer noch so ein Gerüchle. Selbst wenn wir noch so aufrichtig sein wollen, wenn wir dem Herrn noch so aufrichtig dienen, hat alles was wir tun, immer noch irgendwo eine Unreinheit. Aber wisst ihr, was das Schöne ist? Laut Vers 5, welche Zusage wir haben. Das wären wir als diese Priester Gottes, Gott Opfer in unserem Leben bringen. Vers 5.
sie Gott gefallen werden durch Jesus Christus. Das heißt, alles, was wir irgendwie tun in Schwachheit, manchmal sogar mit einem Hauch von Sündhaftigkeit, muss erst an Jesus Christus vorbei. Und Jesus Christus, durch das, was er am Kreuz getan hat, macht alles, was wir tun, für Gott so angenehm, dass Gott laut Vers 5 gefallen hat an unseren Opfern. Ist das nicht schön? Wenn wir uns noch so befleckt fühlen, wenn unsere Motive nie, und sie werden, das könnt ihr mir glauben, das liegt wahrscheinlich immer ein bisschen daran, wie weit wir uns selber reflektieren, aber unsere Motive werden nie hundertprozentig rein sein bei dem, was wir tun. Nie. Weil einfach in uns ein Kampf ist zwischen Geist und Fleisch und irgendwo ist da eine Schwierigkeit. Wir wollen Dinge und tun sie nicht richtig oder falsch oder irgendwie. Aber alles, was wir tun, all unsere Opfer, gehen an Jesus Christus vorbei, an dem, was er getan hat. Und es gefällt Gott. Gott gefällt es, was wir als seine Priester bringen. Und das ist für eine überführte, selbstkritische Seele durchaus was Befreiendes zu wissen. Ja, Gott heiligt das schon. Ist das nicht schön? Ja, Gott nimmt das Wenige, was ich habe, und macht es Gott wohlgefällig. Christus macht es wohlgefällig. Ja, Jesus Christus ist für Gott kostbar. Aber wenn wir ein Stückchen weit daran denken, zu was Christus uns gemacht hat, dass wir sein heiliges Haus sind, seine Priester, die Opfer bringen, und dass das Ganze durch Jesus Christus Gott angenehm ist, so können wir in Vers 7 einstimmen, oder? Für euch nun, liebe CGH, die ihr glaubt, ist er kostbar. Ist er nicht kostbar für uns, unser Herr Jesus? Dass er unsere Schwachheit nimmt und uns wohlgefällig macht. Für Gott ist Christus kostbar. So steht es in diesem Text. Kostbar und außerwählt. Aber auch für uns, liebe CGH, die ihr glaubt, ist er kostbar. Christus ist für uns kostbar. Aber Vers 7 geht weiter. Es gibt eben die, die Gott anbeten. Es gibt eben die, die ihn kostbar finden, die ihm folgen, die ihn verkündigen wollen, weil sie voll sind von ihm. Aber es gibt einen ganzen Haufen, die sich eben weigern zu glauben, Vers 7, wenn es weitergeht. Sie nehmen Anstoß an diesen kostbaren Christus. Sie nehmen Anstoß an dem, was wir anbeten, worüber wir uns freuen, was uns kostbar ist. Wo wir nur denken, wie gut, wir könnten nicht leben ohne ihn. Und andere stoßen sich an ihn. Andere haben eine Abneigung gegen ihn diesen Christus den wir uns so sehr freuen der uns so viel Gutes tut der uns S einen Wert gibt Nicht einen Wert der in uns ist sondern einen Wert den Christus f uns erkauft hat Nämlich Vers 9, dass wir jetzt plötzlich sein heiliges Volk sind, dass wir sein Eigentum sind. Wir lieben ihn, aber sie hassen ihn. Und das ist der Grund, warum die Gemeinden, an die Petrus schreibt, unter Druck stehen. Der Grund, warum dieses weltweite Christsein sich hier anfühlt, als wären wir Fremde in dieser Welt, so geht es weiter ab Vers 11. Das ist der Grund, weil sie ihn hassen, hassen sie uns. Das ist der Grund, warum wir wie die Elendsten sind. Weil sie Christus verworfen haben, sich an ihm ärgern und deswegen werden sie sich auch an dir stoßen. außer du versteckst dich als Christ. Und deswegen müssen wir uns nicht wundern, und das ist gar nicht negativ gemeint, sondern als Verständnis, deswegen müssen wir uns nicht wundern, wenn uns politischer oder zwischenmenschlicher Druck entgegenkommt, als wieder führe uns etwas Fremdartiges. So steht es nämlich in Kapitel 4, Vers 12 und 13. Deswegen, weil sie Christus verworfen haben und sich an ihm anstoßen und während wir Christus lieben und ihn repräsentieren in dieser Welt, müssen wir uns nicht wundern, wenn uns politischer oder zwischenmenschlicher Druck entgegenkommt. Wenn es dir im Alltag passiert, du musst dich nicht wundern. Kapitel 4, Vers 12. Geliebte, lasst euch durch die unter euch entstandene Feuerprobe nicht befremden, als wieder führe euch etwas Fremdartiges. Ihr müsst euch nicht wundern. Hier passiert nichts Fremdartiges. Es ist normal. Es ist normal. In der Welt sind wir nichts. Aber Kapitel 2, Vers 9, bei Gott, und das ist diese himmlische Perspektive, bei Gott sind wir Auserwählte. Du bist auserwählt von Gott. du bist von Gott der Höchste als ein königliches Priestertum eingesetzt wir sind sein Volk sein heiliges Volk das sich absondert zu Gott hin und wir sind das Volk seines Eigentums das er sich erkauft hat und das er baut das ihm gehört und wir steuern Kapitel 1 auf eine Hoffnung zu in der Gott uns so reich belohnen wird Und wir sind, Vers 9, Gottes Volk. Um was zu tun? Vers 10. In dieser schwierigen Umgebung, Kaiser Nero. Aber gleich, wenn ihr im Vers 12 weiterschaut, unter Heiden, die den Christen nicht wohlgesonnen sind. wie es ein Gottesvolk um Vers 10, was zu tun in einer schwierigen Umgebung, Christus zu verkündigen. Wir verkündigen den Menschen, dass auch wir einmal Finsternis waren, dass auch wir einmal nicht Gottesvolk waren aber jetzt als Begnadigte leben Wir verk die Tugenden Gottes das was Christus getan hat in dieser Welt Wir verk wie Gott ist Und die Empfänger haben es nicht leicht. Sie leiden. Sie haben laut Kapitel 1 Traurigkeit. Vers 6, Kapitel 1, Vers 6. Ihnen werden Dinge unterstellt, also Ihnen werden Dinge in der Stadt unterstellt. Und was sie nicht tun sollen, und das ist ganz wichtig, also diese Menschen haben Traurigkeit, sie stehen unter Druck, ihnen werden Dinge unterstellt. Aber was sie nicht tun sollen, sich als Gemeinde zurückzuziehen und sagen, wir wollen mit diesem bösen weltlichen System nichts zu tun haben. Das sollen sie nicht tun. Sie stehen unter Druck, es ist für sie schwierig, aber was sie nicht tun sollen, ist, sich als Gemeinde zurückzuziehen und zu sagen, wir wollen mit diesem bösen weltlichen System nichts zu tun haben. Ja, wollen wir nicht. Aber wir sind mittendrin als Gottes Volk. Wir wollen mit dem weltlichen System nichts zu tun haben, aber wir sind mittendrin als Gottes Volk. Vers 11. Als Fremdlinge. Ja, das ist nicht unsere Welt und auch nicht unser System und auch nicht unser Ziel und auch nicht unser Zuhause. Also irgendwie als Fremdlinge hier, aber doch mittendrin in einem Staatssystem, Vers 13, das dem Briefempfänger nicht wohlgesonnen ist. mittendrin Vers 18 in einem wirtschaftlichen System mittendrin Kapitel 3 Vers 1 in Familien wo es Ungläubige gibt ein heuliges Volk, ein heiliges Volk in dieser Welt mittendrin aber nicht von dieser Welt damit wir Vers 10, 2 Vers 10 oder Vers 9 glaube ich die Tugenden dessen verkündigen, der uns erlöst hat. In diesen schwierigen Zeiten. Warum hat Gott diese Christen nicht einfach bewahrt? Warum hat er sie nicht einfach gleich entrückt? Warum hat er nicht einfach so eine schützende Glocke über diese Gemeinde gestellt? Und Nero und seine Schergen, sie kommen nicht ran. Warum nicht? Nun, wir wissen nicht alle Absichten Gottes, aber wir sehen, dass es Gottes Wille ist. Mitten in einer Welt, die Christus verworfen hat, die ihn nicht kostbar findet, sein Volk und seine Gemeinde zu bauen. Das sehen wir auf jeden Fall. Und seine Tugenden und seine Taten in die Welt posaunen zu lassen. Ich richte jetzt Folgendes an mich und vielleicht auch an dich. Das musst du selber prüfen. Ich glaube es ist eine S in der wir leben nicht die wir aus Versehen tun Wenn wir aufgrund von Menschenfurcht oder Stolz oder ich will einfach nicht mitleiden, ich will einfach schön unter dieser Glocke bleiben, es verpassen, Christus zu verkündigen. und ich habe Angst und ich habe die Befürchtung, dass wir hier im Westen vielleicht alle sehr aktiv unser Christentum leben und das ist gut und das ist laut Vers 5 sind das auch Opfer, die wir bringen, aber dass wir die wahren Kosten nicht tragen wollen. Versteht ihr? Die wahren Kosten, in dieser Welt die Elendsten zu sein, Es einfach auszuhalten, hier nichts zu sein, weil wir auf eine bessere Stadt warten. Und wir deswegen unseren Glauben als etwas sehr Privates sehen, welches wir mit ein paar gleichgesonnenen teilen. Das ist einfach meine Angst. Und es richte ich zuerst an mich. wir denken ja an eine Gemeinde die richtig unter Druck steht und die die richtig unter Druck stehen sollen Christus verkündigen da macht Petrus keine Ausnahme ja ihr seid unter Druck okay jetzt haltet mal den Ball flach aber uns wo es nur darum geht unser Gesicht nicht zu verlieren und ich richte es an mich selber nicht als dumm dazustehen oder was auch immer. Wenn das das einzige Opfer ist, was ich bringe und ich nicht bereit bin, dieses Opfer zu bringen, wenn es das einzige ist, was mich kostet, ein bisschen mein Gesicht zu verlieren und ich bringe das Opfer nicht, frage ich mich manchmal, ob ich bereit bin, die wahren Kosten zu tragen. Und da prüfen wir uns selber. Wir freuen uns über die Freiheit, die wir haben. Ja, es ist ein Vorrecht. Und damit komme ich zum Schluss. Ich glaube, dass dieser ganze Textabschnitt uns als allgemeine Christenheit einfach ein Verständnis geben darf, dass wenn wir, du und ich, in unserem Alltag irgendwie aufgrund unseres Glaubens Gegenwind bekommen, dass es einfach normal ist. Denn sie haben es mit Christus genauso getan. Christus, der eigentlich kostbar ist. der eigentlich aus Gottes Sicht auserwildet und kostbar ist und Menschen ihn nicht wollten. Dass uns dieser Text einfach die Klarheit schenkt, dass es mit uns dasselbe ist. Wir lieben Christus, aber sie nicht. Und deswegen hassen sie auch uns. Aber gleichzeitig liegt unser Wert nicht darin, dass wir hier in dieser Welt irgendwie die Großen sind. Sondern hier in dieser Welt sind wir Gottes Volk. Wir sind seine heiligen Priester. Und wir gehen auf eine bessere Zukunft zu. Und das muss uns Gott schenken, dass wir das verstehen. Amen. Ja, ich würde einfach noch kurz beten.