CGH Hersbruck

Begierig nach dem lebendigen Wort Gottes

Begierig nach dem lebendigen Wort Gottes – Predigt von Tobias Roth
22. September 202437:00

Begierig nach dem lebendigen Wort Gottes – Predigt von Tobias Roth

Transkriptca. 29 min Lesezeit

mit dem Thema beschäftigen, es wurde vorhin schon angeworfen, begierig oder begierig zu sein nach dem lebendigen Wort Gottes. Ja, ein bisschen hochgestochener Titel, ich habe den einfach so letztendlich aus dem Bibeltext entnommen. Nun, ich will erst mal so ein bisschen eine Analyse vorstellen, von der ich einfach ausgehe. Nun, ich gehe stark davon aus, und das ist gar nicht in einem anklagenden Titel gemeint, aber ich gehe ganz stark davon aus, dass es unter uns einige gibt, die diesen inneren Druck kennen, mehr in der Bibel zu lesen. Ich weiß nicht, ob du es kennst, vielleicht hast du sogar ein schlechtes Gewissen. Manchmal denkst du, ich müsste eigentlich mehr, ich müsste mal wieder, ich habe schon lange nicht mehr. Vielleicht sind auch manche von uns so geprägt, dass es einfach zu einem guten Christen gehört, jeden Morgen ein paar Minuten stille Zeit zu machen. Ja, gehört einfach dazu. Das macht einen guten Christen aus und ich mache das und dann passt das. Und vielleicht klappt diese Routine auch bei manchen von uns, aber vielleicht nicht bei jedem. Also da wollen wir auch einfach offen und ehrlich sein. Vielleicht klappt diese Routine bei manchen von uns, aber vielleicht nicht bei jedem. Vielleicht gibt es Christen unter uns, die sich irgendwie schwer tun, im Alltag Ruhe zu finden, Kraft zu finden, ihre Bibel zu lesen. Man merkt irgendwie über Monate, dass man das schleifen lassen hat, weil der Alltag einen so dominiert. Und irgendwo man merkt, vielleicht muss man seine Prioritäten wieder neu setzen. Und man einfach merkt, das ist ein Kampf. Vielleicht gibt es unter uns solche. Vielleicht auch nicht. Oder vielleicht gibt es solche und solche. Nun, ich gehe genauso davon aus, dass nicht jeder von uns, Sonntagsmorgens mit einem Hunger irgendwie in die Gemeinde kommt, der schon so richtig dafür brennt, Gottes Wort zu hören, vielleicht morgens schon dafür gerungen und gebetet hat, dass der Herr Jesus heute durch das Wort zu dir redet, dass Gott dir die Augen öffnet, dass du wirklich mit so einem Hunger in den Gottesdienst kommst. Müssen wir von ausgehen, dass es vielleicht nicht bei jedem so ist. Sondern ich kann mir durchaus vorstellen, dass es tatsächlich gelangweilte Zuhörer gibt, die irgendwie ihrer Pflicht als Christen nachkommen, mindestens äußerlich im Gottesdienst anwesend sind. Nun ganz wichtig, das muss wirklich rüberkommen, diese einleitenden Worte sind heute überhaupt nicht als Anklage gedacht, so dass ich jetzt mit dem Finger auf euch zeige, überhaupt nicht, Sondern ich wollte damit einfach so ein bisschen die Realität aufzeigen, mit der Petrus unter Umständen bei seinen Briefempfängern konfrontiert war. Und ich will euch auch eins sagen, bevor wir den Bibeltext durchgehen. Es wird heute keine Predigt sein, in der ich dir ein schlechtes Gewissen machen möchte, dass du ein schlechter Christ bist, weil du deine Bibel vielleicht nicht liest. sondern wir wollen heute aus dem Bibeltext sozusagen den Glanz von Gottes Wort sehen. Und das soll uns ermutigen, einfach wieder neu ein bisschen einen Hunger geben, uns mit diesem Wort auseinanderzusetzen. Also ganz wichtig, ich will heute hier niemandem ein schlechtes Gewissen machen und dir erklären, was für einen Bibelleseplan du jetzt wieder anfangen sollst, damit du ein guter Christ wirst, damit du wieder schaffst, jeden Tag die Bibel zu lesen. Darum geht es mir gar nicht, sondern ich möchte etwas preisen, hochhalten, dass wir Hunger darauf bekommen. Ja, wir gehen in unseren Bibeltext, das ist 1. Petrus, Kapitel 1, ab Vers 22. Nun, wir haben letztes Mal, da gehe ich gleich nochmal kurz drauf ein, schon uns mit diesem Text beschäftigt, aber den Schwerpunkt auf die Liebe im Gemeindekontext gelegt. Aber es gibt noch einen zweiten Schwerpunkt in diesem Abschnitt. 1. Petrus 1, Vers 22. 1. Petrus 1, Vers 22 bis Kapitel 2, Vers 3. Und da schreibt Petrus zu mehreren Gemeinden, da ihr eure Seelen im Gehorsam gegen die Wahrheit gereinigt habt durch den Geist zu ungeheuchelter Bruderliebe, so liebt einander beharrlich und aus reinem Herzen. Denn ihr seid wiedergeboren, nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichen Samen, durch das lebendige Wort Gottes, das in Ewigkeit bleibt. Denn alles Fleisch ist wie Gras und alle Herrlichkeit des Menschen wie die Blume des Grases. Das Gras ist verdorrt und seine Blume abgefallen, aber das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit. Das ist aber das Wort, welches euch als Evangelium verkündigt worden ist. So legt nun ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Neid und alle Verleumdungen und seid als neugeborene Kindlein begierig nach der unverfälschten Milch des Wortes, damit ihr durch sie heranwachst, wenn ihr wirklich geschmeckt habt, dass der Herr freundlich ist. Wie gesagt, wir haben uns diesem Textabschnitt letztes Mal schon gewidmet, Und mit dem Blick auf die Liebe in der Gemeinde, also das sehen wir vor allem in Kapitel 2, Vers 1. Und Kapitel 2, Vers 1, wir können es nochmal lesen, wo Petrus schreibt, legt nun ab, eben Bosheit, Betrug, die Heuchelei und so weiter. Und Kapitel 2 Vers 1 war eigentlich die Anwendung aus Kapitel 1 Vers 22 wo es hei dass wir sozusagen gerettet wurden sind zur Bruderliebe und dann kommt Kapitel 2 Vers 1 und ist die Anwendung daraus Das haben wir letztes Mal durchgearbeitet und heute geht es in diesem Text darum dass Petus uns Gottes Wort gro macht und um uns und um dir so eine natürliche Begierde in dir zu wecken nach diesem Wort. Nun, wir wollen das in zwei Punkten anschauen. Der erste Punkt, wir wollen sehen, was Gott sozusagen durch sein Wort mit uns gemacht hat und im zweiten Punkt, was deswegen die Anwendung für uns ist. Ja, ich will uns nicht groß mit dem Kontext aus dem ersten Kapitel langweilen, Aber wir müssen es doch tun, weil ihr merken werdet, dass unser heutiger Bibeltext zwingend ganz eng verflochten ist mit dem gesamten Kontext. Nun, ich frage an euch, ruft gerne offen rein, was war der historische Kontext hier im ersten Petrusbrief durch die Einleitung von Kapitel 1? Eins. Hat jemand eine Idee? Was ist so der historische Kontext? Was ist passiert geschichtlich, politisch gerade in diesem Zusammenhang, als Petrus diesen ersten Petrusbrief schreibt an verschiedene Gemeinden in Kleinasien? Verfolgung, ja, richtig. Aufgrund oder von wem oder was war so ein bisschen der Grund dieser, oder zumindest kommende Verfolgung, wenn man es ein bisschen genauer noch nimmt. Kaiser Nero hat wohl Rom angezündet und als Schuldige dann die Christen in Rom sozusagen an den Pranger gestellt und angefangen, dort eine große Verfolgung zu starten und diese Christen lebendig als Fackeln anzuzünden, ihnen Tierfälle aufgenäht und sie zur Belustigung gegen andere Tiere kämpfen zu lassen. und dann zerfleischen zu lassen. Also das ist so ein bisschen das, was in Rom angefangen hat zu passieren, noch sehr lokal. Und Petrus schreibt dann an Gemeinden, die noch zum Römischen Reich gehörten, aber in Kleinasien waren, in der heutigen Türkei. Und er schreibt in diesem Brief, um ihn zu erklären oder um ihren Blick weg davon zu werfen, sie sehen schon einen Rom, die Stimmung kippt, das könnte hier rüberschwappen. und er schreibt in diesem ersten Petrusbrief, um ihren Blick sozusagen weg von dieser Vergänglichkeit hin auf unser ewiges Zuhause zu richten. Das ist eigentlich das, womit er in Kapitel 1 direkt startet. So dieses, das sehen wir auch in Kapitel 1, Vers 4, darauf gehen wir gleich noch ein. Im Grunde ist der Textzusammenhang so, dass diese Christen in Kleinasien, diese Gemeinden, einmal als Ortsgemeinden, aber auch jeder Christ dadurch auch im Einzelnen zumindest zu befürchten hatte, die Luft wird dünner für uns. Das ist so ein bisschen die Stimmung. Die Luft wird dünner, es könnte schwierig für uns werden. Alles, was ich mir mal aufgebaut habe, auch in meinem privaten Leben, aber auch als Gemeinde, kann ziemlich schnell plötzlich zusammenbrechen. Ja, wir reden von materiellen Dingen, von Familien, die Gesundheit, der Freiheit, die Art in Freiheit, wie wir Gottesdienste feiern. Dunkle Wolken kommen am Horizont, das Leben wird einfach schwerer. Das ist so ein bisschen die Vermutung. Und wenn wir jetzt in Kapitel 1, Vers 4 schauen, 4 bis 6 im Grunde genommen, dann sehen wir, wie Petrus Mut macht. Und zwar macht er nicht Mut und sagt, liebe Christen, haltet zwei Jahre durch und dann ist Kaiser Nero weg und dann wird alles wieder ruhiger. Das sagt er nicht. So was Petrus macht, ist in 1. Petrus, Kapitel 1, 4 bis 6. er zeigt ihnen, was Gott ihnen in der Ewigkeit bereithält. Ja, hier verliert ihr alles. Vielleicht verliert ihr hier euer Erbe auf dieser Welt, euer Erbe, was eure Eltern euch bereitet haben, weil es konfisziert wird. Aber Gott bewahrt euch etwas im Himmel auf. Also die Ermutigung in unserem Leben, wenn Druck und Leid kommt, ist letztendlich der Blick in die Ewigkeit, dem Petus hier zeigt und sagt, Gott bewahrt uns etwas Unvergängliches auf. Hier vergeht alles. Unsere Gesundheit, alles, was wir haben, kann morgen vorbei sein. Aber freu dich. Freu dich selbst, Vers 6, wenn du hier im Leben durch Traurigkeiten gehen musst. Wenn diese Vergänglichkeit uns sozusagen durch die Finger rinnt. Wir versuchen sie festzuhalten, aber es kann alles so schnell schwinden. Also das ist eigentlich so die Stoßrichtung, die Petrus beginnt, so dieses Liebe Christen 1, Vers 3, wir freuen uns und wir loben Gott, weil er uns so viel Besseres aufbewahrt, weil die Zukunft so viel besser sein wird als aller Druck, den wir hier haben. Nun die Frage ist, wie komme ich darauf, dass unser heutiger Bibeltext ab Vers 22, wie komme ich darauf, dass dieser Bibeltext eng verknüpft ist mit dem, was wir jetzt eben gesehen haben in Kapitel 1, Vers 4, mit diesem unvergänglichen Erbe, so dieser Blick in die Ewigkeit, den Petrus ihm klar machen möchte. Nun achtet in Kapitel 1, Vers 4 darauf, wie Petrus im Angesicht der Vergänglichkeit diese ewige Unverg entgegenstellt Seht ihr das Also wie er hier sozusagen den Blick auf Unverg stellt Und wenn wir jetzt in Vers 22 schauen ist genau dieses Wort Verg und Unverg wird benutzt von Petrus ab Vers 22. Also er hat immer noch diesen Unvergänglichkeits-Vergänglichkeits- Man sieht es auch, meine ich, wir gehen darauf noch ein in Vers 18, dass sie nicht mit Vergänglichen erkauft sind. Petrus ist die ganze Zeit das ganze Kapitel durch am Erklären, die Unvergänglichkeit besser zu machen als die Vergänglichkeit. Das zieht sich komplett durch. Und Kapitel 1, Vers 22, Petrus bringt dieses Wort Vergänglichkeit und Unvergänglichkeit im Kontext von Gottes Wort. das uns zu dieser Unvergänglichkeit wiedergeboren hat. Und das ist Gold wert, was hier steht. Also es ist nicht einfach nur so, Gott bewahrt uns ein unvergängliches Erbe auf, sondern ich meine 1, Vers 18, Christus hat uns erkauft, nicht aus vergänglichen Dingen. Und wir wurden durch das Wort Gottes wiedergeboren zur Unvergänglichkeit und wir gehen darauf im Detail gleich noch zu. Also was letztendlich hier über das Wort Gottes beschrieben wird, ist angewandt, dass dieses Wort Gottes, dich und mich, dieses Wort, das Kraft hat und lebendig ist, dich und mich aus dieser Vergänglichkeit dieses Lebens gerissen hat, dass dieses Wort Gottes uns aus dem Sterben und Kranksein unseres Körpers, aus dem unser Auto verrostet und unsere Arbeitsstelle wird gestrichen, herausgerissen hat zu einem besseren Leben. Was jetzt noch nicht beginnt. Und das soll uns Hoffnung geben. Das ist, was Petrus eigentlich hier im ganzen Abschnitt tut. Uns in einer Welt, in der wir unsere Hoffnung auf vergängliche Dinge setzen, zeigt er uns, dass er auf uns Unvergängliches wartet. Und wenn wir jetzt unseren Abschnitt Kapitel 1, 22 bis 25, ein bisschen genauer anschauen, dann sehen wir zuallererst, wenn wir in Vers 25 schauen, dass hier das Evangelium beschrieben wird. Also ich lese nochmal Vers 25, aber das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit, Das ist aber das Wort, welches euch als Evangelium verkündigt worden wird. Also hier wird beschrieben, dass das Evangelium in dein Leben kam und dir verkündigt worden ist. Aber wir sehen auch Vers 23, dass dieses Wort uns wiedergeboren hat. Und dieses Wort wiedergeboren, wenn wir in Vers 23 schauen, das meint erstmal sowas wie sozusagen, sagen, dass wir nochmal geboren wurden. Also ich möchte dieses Wort einfach mal in einem anderen Zusammenhang sagen. Also stellt euch vor, wir benutzen dieses Wort wieder. Ich habe wieder einen Unfall gebaut. Oder ich bin wieder, also noch einmal im Unterricht eingeschlafen. Oder bei der Predigt oder was auch immer. Also ihr merkt dieses Wieder, es bedeutet etwas, da ist etwas nochmal passiert. Und Vers 23 beschreibt, dass wir letztendlich durch das Wort Gottes noch einmal geboren sind. Wiedergeboren, neu geboren. Aber jetzt wird es spannend. Das mag alles noch so ein bisschen, ja klar, wir sind wiedergeboren. Aber jetzt wird es spannend in Vers 23. Denn Vers 23 beschreibt Folgendes. Der Unterschied zwischen dieser neuen Geburt und der ersten Geburt ist folgender. Dass wir bei unserer ersten Geburt gezeugt wurden durch einen vergänglichen Samen. Also er beschreibt hier diesen vergänglichen Samen, das ist der Samen des Vaters, wodurch die Mama schwanger wurde. Also das ist der Ursprung unserer ersten Geburt, ein vergänglicher Same, Vers 23. Und dieser vergängliche Samen hat uns in eine vergängliche Welt gebracht, mit einem vergänglichen Körper, das sich nach vergänglichen Dingen sehnt, der Vergänglichkeit unterworfen ist, alt wird und stirbt. Das ist eigentlich die allererste Geburt, die hier beschrieben wird. Du wurdest gezeugt aus vergänglichen Samen in eine vergängliche Welt. Ja, wir haben nichts zu erwarten aufgrund dieses vergänglichen Samens. Vers 24, hier wird diese Vergänglichkeit beschrieben, aus der unsere erste Geburt stammt, und zwar so die Herrlichkeit des Menschen. Also was ist unser Glanz? Er ist wie eine Blume, die verwelkt. Unser Leben ist so sinnlos, es blüht kurz auf und ist verbrennt und verwelkt. Und es ist ungefähr so, der Herbst kommt, wie wenn wir jetzt rausschauen und blühende Bäume mit schönen, saftigen Blättern plötzlich am Verwelken sind. Ja, und diese Blätter runterfallen und alles zu Modern anfängt. Und bunte, schöne oder grüne Blätter plötzlich zu Laub werden. Und nicht nur das, und dann kommt der Winter, und was ist, wenn wir in der Natur schon im Winter, es ist alles tot irgendwie. Nichts blüht mehr. Und das soll beschreiben, wie unser Leben ist. Unser Leben ist einfach unter Verg in der Grundnatur der Verg unterworfen weil wir mit einem verg Samen gezeugt wurden in eine verg Welt und alles in uns sehnt sich nach Verg Wir denken, während wir uns nach Vergänglichkeit sehen, es könnte uns glücklich machen. Aber dann beschreibt Petrus auch Folgendes dass wir Christen eben nochmal geboren wurden als wir gläubig wurden so wie der vergängliche Samen dafür sorgte dass deine Mama schwanger wird und du geboren wirst so ist wie es in Vers 23 steht unsere neue Geburt aus einem unvergänglichen Samen passiert. Also unsere neue Geburt ist nicht mehr dieser Vergänglichkeit unterworfen. Seht ihr das? Sie hat ihre Quelle in etwas anderem, in etwas Unvergänglichem. Und dieser Samen, der hier als gleiches Beispiel benutzt wird, der eine Geburt oder eine Schwangerschaft und damit auch eine Geburt bewirkt, wird hier durch das lebendige Wort Gottes umschrieben. Das heißt, Gott hat in uns ein neues Leben bewirkt, das nicht mehr dieser Vergänglichkeit unterworfen ist. Und es macht uns Mut, oder es soll auch diesen Leuten unter Druck Mut machen, dass wir auf ein Leben zusteuern, das Freie ist von Leid, von Rost, von Motten, wo ein Erbe auf uns wartet, wo nichts mehr vergeht, wo wir nicht mehr sterben werden, wo nicht mehr unsere Liebsten sterben werden. Das ist eigentlich dieser Gedanke. In den ersten Korinther, Kapitel 15, 49 bis 51, dieser ganze Abschnitt in der Vorbereitung, also ich lese jetzt nur zwei Verse, aber das ist super spannend, wenn man sich mal den ganzen Abschnitt mal wirklich durcharbeitet, wo er genau das beschreibt, wo er diesen alten Samen letztendlich mit Adam beschreibt und das Neue mit Christus und so weiter. Es ist super spannend und dann letztendlich auch auf die Errückung, Entrückung zugeht, wo wir dann neue Leiber bekommen. Aber ich will einfach nur in 1. Korinther 15 die Versen 49 bis 50 lesen. und dort ist eben dieses Vers 49, dieses Bild von diesem irdischen, von diesem vergänglichen Samen, den wir jetzt haben, der uns Not und Kummer macht. 1. Korinther 15, 49 und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben und der Kontext geht hier um sozusagen die Abstammung Adams, diese Sünde, die wir unterworfen sind, dieser Vergänglichkeit Und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen. Und das ist einfach genau das, wozu das Wort Gottes uns wiedergeboren, neu geboren hat aus einem unvergänglichen Samen. Gott hat uns durch sein Wort, das ewig ist, durch einen unvergänglichen Samen neu gemacht. Und wenn wir einmal dann dieses Vergängliche abgelegt haben, wenn unsere Körper gestorben sind und wir einmal einen neuen, unvergänglichen Körper anziehen, so werden wir vielleicht ein bisschen mehr verstehen, was diese Wiedergeburt uns Gutes gebracht hat. Wir werden das himmlische Bild tragen. Ohne Schmerzen, ohne Krankheiten, ohne Rost und Motten. Ohne Vergänglichkeit und Traurigkeit, sondern mit unaussprechlicher Freude. Und so steht es dann weiter in diesem 1. Petrusbrief, in den Versen 23. das lebendige Wort Gottes hat das getan. Das heißt, das lebendige Wort Gottes kam in dein Leben und hat irgendwie ein Wunder bewirkt. Nun, ich möchte, bevor wir zum zweiten Punkt kommen, ja, ein Zeugnis erzählen, das ich letztens durch Gottes Gnade als Ermutigung erleben durfte, und zwar, wie dieses Wort Gottes lebendig ist und Menschen zu einer neuen Geburt führt. Nun, ich war vor ziemlich genau einem Jahr in Birkenfeld, in Baden-Württemberg, da wo die Klara herkommt, und habe da eine Predigt gehalten. Über Offenbarung 2, das Entschreiben zu Ephesus. Ja, eigentlich so eine klassische Predigt, die für Gläubige gedacht ist. Und ich habe die Predigt gehalten und dann nicht mehr groß dran gedacht und habe jetzt vor zwei Wochen mir den Gottesdienst, weil da ein Taufgottesdienst war von Birkenfeld, angeschaut. Und nichts wissend, nicht mal mehr im Kopf, wann ich genau diese Predigt dort gehalten habe, steht da plötzlich eine Frau auf, die ist 28, will sich taufen lassen, kommt komplett aus der Welt, hatte mit Esoterik zu tun und so weiter. Und ist von einem aus der Gemeinde auf der Arbeit immer wieder, haben sich über den Glauben unterhalten, über ein paar Jahre. Und dann wurden sie mal eingeladen zu so einem evangelistischen Gottesdienst, Gottesdienst, dann ist sie mal gekommen oder auch nicht. Und dann irgendwann ist sie alle vier Monate mal in den Gottesdienst gekommen. Und dann aber hat sie sich vorgenommen, ab jetzt will ich jeden Sonntag in den Gottesdienst gehen. Und dann sitzt sie dort, als ich diese Predigt gehalten habe. Und dann hat sie gesagt, dass diese Predigt sie so krass letztendlich zu Gott geführt hat. Also dass die Predigt, so natürlich, vorher es gab jemanden, der gesät hat. Es gibt einen, der gießt. Es gibt einen, der erntet. Ganz klar und so. Aber wie sie gesagt hat, wie diese Predigt in ihr plötzlich etwas

bewirkt hat, sie war ja noch gar nicht wiedergeboren und sie so unruhig gemacht hat und dann hat es nur ein paar Wochen gedauert und dann hat sie sich mit einem anderen Prediger unterhalten und hat sich dann letztendlich bekehrt. Nun, worauf ich hinaus will ist, Gottes Wort ist lebendig und bewirkt solche Wunder. Und ich habe das gehört und ich habe wirklich Tränen in den Augen bekommen, weil ich mir gedacht habe, Mann, oh Mann, du predigst irgendwo, ein Jahr später, du weißt schon fast gar nicht mehr, dass du da gepredigt hast. Und was Gott manchmal im Hintergrund an Menschen für ein Wunder tut und Leute zum Glauben ruft. Das war für mich so krass. Aber gleichzeitig, wie lebendig das Wort Gottes ist. Denn irgendeine Predigt, die eigentlich ganz gezielt an gläubige Christen ist, und der Inhalt der Predigt war ja, ja, da waren die Epheser, die waren gut in der Lehre, haben Böses ausgehalten, haben alles gut gemacht, aber sie haben die Liebe zu Christus nicht gehabt. Und das hat sie so krass überführt, weil sie sich eben vorgenommen hat, ab jetzt möchte ich jeden Sonntag in den Gottesdienst gehen. Und die Predigt hat dir halt gezeigt, ja, was bringt es, wenn du keine Liebe zu Christus hast? Und es ist doch einfach wunderbar, wie Gott genau zur rechten Zeit die richtigen Worte nimmt, die richtige Person hinsetzt, mit genau dem richtigen Herzensanliegen und einfach in ihr Leben spricht. Gottes Wort ist lebendig. Und das war es auch in unserem Leben. Ja? Kennen wir es nicht genauso, dass Gottes Wort uns einmal getroffen hat? Weil es lebendig ist. Und so beschreibt es Petrus, Gottes Wort ist lebendig und es kam zu dir und es hat dich wiedergeboren. Zu einer unvergänglichen Zukunft. Und aufgrund dessen, was Gott Großes durch sein Wort getan hat, wir können ja einfach, um das Gehörte nochmal zu untermauern, noch kurz Jakobus 1, Vers 18 aufschreiben. Denn es ist tatsächlich so, Gott hat uns wiedergeboren, natürlich in der Wiedergeburt haben wir seinen Geist bekommen. Aber das Mittel zur Wiedergeburt, die Zeugung, die stattgefunden hat, kommt durch diesen unvergänglichen Samen des Wortes Gottes, das in Ewigkeit bleibt. Und Jakobus 1, Vers 18, nach seinem Willen hat Gott uns gezeugt. Seht ihr wieder diesen Akt der Erzeugung? Durch das Wort der Wahrheit. Damit wir Erstlinge seiner Geschöpfe sind. Und das Wort Gottes wird benutzt, um aus uns eine neue Geburt zu machen. Und wir dadurch den Geist Gottes bekommen. 1. Petrus Kapitel 2. Wir sind beim zweiten Punkt. Das soll jetzt die Anwendung sein. und ich verstehe, der erste Punkt war vielleicht ein bisschen trocken, aber wir wollen auch die Theologie dahinter verstehen. Was hat das Wort? Was bedeutet das? Unvergänglich, vergängliche Samen. Ja, alle haben es schon mal gelesen, aber was steckt dahinter? Steckt dahinter, dass wir jetzt eine neue Geburt, ein neues Leben haben? Und jetzt Kapitel 2, Vers 2 kommt die Anwendung. Nun Petrus erklärt, was Gott Großes durch sein Wort getan hat, dass dieses Wort Kraft hat. Und er erklärt uns, was passiert ist irgendwann in der Vergangenheit. Und jetzt Kapitel 2, Vers 2. Und er benutzt wieder dieses Vokabular von einer Geburt. Seht ihr das? Das gehört alles zusammen. Er benutzt wieder das Vokabular einer Geburt. Es gehört zwingend mit dem zusammen, was wir eben gehört haben, wie Gott aus uns was Neues gemacht hat. Aber jetzt fordert es eine Antwort von uns. Jetzt will es in uns, jetzt sollen wir darauf etwas tun. 1. Petrus 2, Vers 2, und er schreibt so, also, uns seid als neugeborene Kindlein, aha, wir wurden gezeugt durch das Wort zu unvergänglichem Leben, und jetzt seid als neugeborene Kindlein begierig nach der unverfälschten Milch dieses Wortes, durch das ihr gezeugt wurdet, damit ihr dadurch heranwachst. Nun, für manche frischgebackene Eltern kann es zu einem Problem werden, wenn das frischgeborene Baby nicht gut trinkt. Ich denke gerade an Benni und Caro, habe ich auch bei der Vorbereitung, aber das Beispiel musste ich einfach nehmen. Nun, es kann für frischgebackene Eltern zum Problem werden wenn das frisch geborene Baby nicht gut trinkt Wenn es irgendwie nicht genug Muttermilch bekommt Nun warum ist das ein Problem Was war denn so schlimm Trinkst du halt ein bisschen weniger dann bekommst du halt nur Mineralwasser Warum ist es schlimm, wenn dieses neugeborene Baby nicht diese gute Muttermilch bekommt? Weil das Baby diese nährreiche Muttermilch braucht, um zu wachsen. Das ist ja ganz klar. Also wenn deinem Baby nicht diese reiche Muttermilch gibt, wird es nicht wachsen. Also es kann letztendlich sogar sterben, aber es wird irgendwo in seiner Entwicklung zurückbleiben. Und im Normalfall muss man Babys nicht klar machen, dass Muttermilch gut für sie ist. Also sagen wir mal, nachdem sie das angelegt werden gelernt haben, entwickelt sich bei Babys so ganz automatisch ein Verlangen nach dieser Muttermilch, dass es vermutlich damit zum Ausdruck bringt, dass es weint und schreit und hungrig ist und die Mama nachts nicht schlafen lässt und so weiter. Das ist doch dieses unstillbare Verlangen, was ein Baby nach Muttermilch hat im Normalfall. Und was Petrus jetzt macht ist, Kapitel 2, Vers 2, er nimmt dieses Bild, er bleibt weiter bei dem Bild einer Geburt und neuer Schöpfung und Geburt und er benutzt dieses Bild und er sagt dir und mir, wir, die wir durch das Wort wiedergeboren wurden, wurdest du wiedergeboren? Das ist die erste Frage. Wenn ja, sollen wir so ein Verlangen nach diesem selben Wort haben, wie ein Baby ganz natürlich Verlangen hat, nach dieser Milch umzuwachsen. Das ist eigentlich die Anwendung. weil wir sozusagen, die wir zur Unvergänglichkeit durch das Wort wiedergeboren wurden, uns nähren sollen mit diesem Wort, das in Ewigkeit bleibt. Und es wird extra in Vers 23 und 24 Kapitel 1 zweimal gesagt, Gottes Wort, das in Ewigkeit bleibt, Gottes Wort, das unvergänglich ist. Und weil wir zur Unvergänglichkeit geboren wurden, brauchen wir jetzt auch dieses Wort, das in Ewigkeit braucht, damit wir diese neue Schöpfung füttern und wachsen können, wie ein kleines Baby. Aber ich weiß auch, und ja, in meinem eigenen Leben, welchen Konflikt merken wir in unserem Fleisch, in unserer alten Natur? Also wir leben ja noch in diesem vergänglichen Fleisch, auch wenn wir eine neue Geburt sind, die nach Unvergänglichkeit strebt. Und wir merken, dass wir eigentlich viel mehr begierig wie ein kleines Baby sind nach vergänglichen Dingen, richtig? Also kennst du das, dass du Kapitel 2, Vers 2 begierig nach diesem Wort Gottes bist, weil du für diese Unvergänglichkeit, weil du dich danach ausstreckst und darin wachsen willst? Oder kennst du es, dass du eigentlich begierig wie dieses Baby bist nach diesen ganzen vergänglichen Dingen, die dir noch so anhaften durch dein Fleisch? Dass wir viel mehr Hunger danach haben, als nach diesem Wort Gottes, um zu wachsen im Glauben? Ich glaube, jeder kennt das von uns. Unabhängig, wie strukturiert oder diszipliniert wir sind. Ich glaube, das ist was ganz anderes irgendwo. Ich meine einfach so dieses Schreien des Fleisches oder Schreien des Geistes in uns. Das meine ich. Spürst du, spüre ich innerlich diese Begierde? Kapitel 2, Vers 2. Wie ein kleines Baby. Diese Begierde nach dieser unverfälschten Milch. Diese Begierde nach Gottes Reden. Diese Begierde nach Gottes Reden. Oh Herr, ich will von dir lernen. Oder spürst du diese zwingende Begierde, diese zwanghafte Begierde nach vergänglichen Dingen? Und Petrus ruft uns tatsächlich auf, dass wir hier was ändern müssen. sein Aufruf ist ja, seid begierig. Er sagt nicht, ihr seid begierig. Seid begierig. Und wir merken, nein, wir sind es nicht mehr. Vielleicht waren wir es mal, aber wir sind satt geworden. Vielleicht hast du auch noch nie Hunger nach Gottes Wort versp Und ich glaube dass dieses Erkennen wo wir uns gerade so hinf so dieser erste Schritt ist, so dieses Zu-Gott-Gehen mit dieser Erkenntnis und ihn zu bitten, Herr, schenk mir neu dieses Verlangen nach dir, nach deinem Wort. Mit welchem Ziel, Vers 2, damit ich und du wachsen können. ein Baby, das nicht genug mich bekommt, wird sich nicht gut entwickeln und vielleicht müssen wir als leichte Ermahnung an mich selber eine Ermahnung vielleicht müssen wir unsere Sorglosigkeit ablegen zu denken, wir könnten christlich leben ohne eine Begierde nach dem Wort zu haben und uns damit zu füttern vielleicht müssen wir diese Sorglosigkeit ablegen und denken, wir könnten schon ganz gut christlich leben ohne uns mit dem Wort Gottes zu füttern. Was sagt Jesus? Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Wir können nicht nur Brot essen und Cola trinken und denken, wir kommen ganz gut durchs Leben. Der Mensch lebt nicht nur davon allein. Wir brauchen zum Leben jedes Wort, das aus dem Mund Gottes kommt, so sagt Jesus weiter. Also wir brauchen das Wort für unser neues Leben, damit wir wachsen können, wir ein neugeborenes Kind. Wir müssen sozusagen dieses neue Leben, das das Wort Gottes gezeugt hat in uns, wozu Gott uns wiedergeboren hat. wir müssen es füttern mit diesem selben lebendigen Wort. Das ist eigentlich der Gedanke. Wir müssen es füttern, um geistlich zu wachsen. Nun, Frage an die Mütter, nee, an jeden von uns. Würde ein neugeborenes Kind begierig nach der Muttermilch sein, wenn es dem Kind nicht schmecken würde. Ich frage an euch. Würde ein Kind begierig nach Muttermilch sein, wenn es dem Kind nicht schmecken würde? Nun, das wissen wir nicht, weil man Kinder oder Babys nicht fragen kann, aber wovon ich schon ausgehe, ist, wenn Muttermilch bitter wäre oder scharf wäre, sodass es dem Kind irgendwie nicht gut tut, sodass das Kind vielleicht Magenschmerzen bekommt oder irgendwie beim Trinken der Mund brennt. Ich denke nicht, dass wenn ein Baby, diese Milch geschmeckt hat, dass sie es weiter trinken will. Aber was ich schon glaube ist, wenn ein Baby geschmeckt hat, wie gut die Milch schmeckt. Wenn ein Baby geschmeckt hat, wie gut die Milch tut. Und wie liebevoll die Person ist, die dem Baby die Milch zur Verfügung stellt. Wenn das ein Baby geschmeckt hat, will es mehr davon. Und wisst ihr, was das ist, was Petrus in Vers 3 sagt? Weil letztendlich sagt er Vers 2, sei begierig nach dem Wort Gottes. Vers 3, wenn du geschmeckt hast, seht ihr wieder dieses selbe Bild, das sich die ganze Zeit durchzieht, wenn du geschmeckt hast, dass Gott freundlich ist. Wenn du geschmeckt hast in deinem Leben, dass dieses Wort gut ist, dass es gut schmeckt, dass es gut tut. Und wenn du dieses Gottesbild hast, dass Gott freundlich ist, dass er dir Gutes tut durch sein Wort, sei deswegen doch begierig, danach umzuwachsen, um mehr davon zu haben. Nun, es kann abhängig von unserem Gottesbild tatsächlich sein, dass wir nicht geschmeckt haben, dass der Herr freundlich ist. Also vielleicht ist Gott in unserem Denken sehr stark beschränkt auf seine Heiligkeit und auf seinen Zorn. Und du kennst deine Sünde gut und deswegen treibt dich dieses Gottesbild weg vom Gotteswort. Ja, vielleicht fühlst du dich manchmal wie Kain, nachdem er den Abel erschlagen hat und Kain will Gott nicht begegnen. Vielleicht fühlst du dich manchmal wie Adam und Eva, nachdem sie gesündigt haben und sie verstecken sich vor Gott. und vielleicht fühlst du dich genauso, vielleicht ist genau das in deinem Leben das, was dich abhält, zu dieser guten Milch zu gehen. Zu dem der freundlich ist und dir diese Milch zur Verf stellt Und vielleicht bist du so zerfressen von einem schlechten Gewissen von deiner Vorstellung von einem strengen Gott dass du gar keine Begierde nach diesem Wort hast. Weil dieses Wort für dich nur Vernichtung und Druck bedeutet. Aber Petrus bringt die Begierde in dem Kontext eben in den Zusammenhang, dass wir begierig sein sollen, weil wir erlebt haben, dass Gott freundlich ist. Er ist freundlich. Ja, sein Wort ist auch manchmal unangenehm und im Gegensatz zu dem Bild, was wir jetzt die ganze Zeit verwendet haben, manchmal schmeckt es uns auch nicht. Aber es zieht ja zu unserem Besten. Es ist ja gut gemeint von einem guten und freundlichen Gott, auch wenn es uns manchmal nicht schmeckt. Sein Wort tut gut und führt auf gute Wege. Und das, weil Gott freundlich ist. Und weil wir uns gerne in seine Nähe begeben wollen, um von ihm zu lernen. Selbst wenn wir gefallen sind, selbst wenn uns unser Gewissen drückt, ist es vielleicht genau das Richtige, zum Wort zu gehen, in seine Nähe zu kommen und durch sein Wort wieder aufgerichtet zu werden und weiter zu wachsen. Nun, wir müssen keine Scheu vor Gott haben. Wir müssen einfach mal in diesem Kontext des, wie freundlich er ist, einfach mal gucken, wie freundlich er allein in Kapitel 1 zu dir ist. so wie es Gott einfach gefällt dir ein Erbe vorzubereiten dir Gutes zu tun wie es Gott einfach gefällt dass er seinen Sohn gegeben hat dass Jesus für dich sein Blut vergossen hat so freundlich ist der Herr dass Gott sich freut mit dir in Ewigkeit Gemeinschaft zu haben dass Gott dich als Teil seiner Gemeinde einmal heiraten möchte nun das bedeutet schon viel, dass Gott dich einmal heiraten möchte als seine Braut. Seht ihr, wie freundlich er ist? Wie sehr er Gemeinschaft mit dir möchte? Und wenn wir das geschmeckt haben, diese Milch, dass Gott freundlich ist, dann dürfen wir neu begierig nach diesem Wort sein, das uns wiedergeboren hat, um jetzt darin zu wachsen. Wir wollen begierig sein nach Gott, wie ein Hör schlecht nach frischem Wasser, so sehn ich mich her nach dir. Begierig sein nach Gottes Wort. Nun, zum Schluss kommt, ich habe in der Einleitung so ein paar Beispiele gebracht, wie problematisch vielleicht bei manch von uns das Bibellesen sein kann oder auch die Interesse am Predigten. dass manch einer vielleicht von uns keinen Hunger nach dem Wort Gottes hat und so weiter. Ich will einfach nur mal kurz zitieren, was ich in der Einleitung gesagt habe. Es wird heute keine Predigt, in der ich dir ein schlechtes Gewissen machen will, dass du ein schlechter Christ bist, weil du deine Bibel nicht liest, sondern ich möchte dir aus dem heutigen Bibeltext den Glanz des Wortes Gottes zeigen und hoffe, dass es uns alle neu ermutigt, uns mit der Bibel auseinanderzusetzen. Ja, natürlich, es kann sein, vielleicht muss manch einer von uns seine Prioritäten neu setzen. Das kann schon sein, dass es manchmal auch der Schlüssel sein kann, irgendwo Dinge zu lassen, um vielleicht sich wieder ein bisschen Zeit für die Bibel zu nehmen usw. Ganz klar. Und vielleicht muss sogar jemand von uns Buße darüber tun, dass wir keinen Hunger nach Gottes Wort haben, aber gleichzeitig so viel Hunger nach vergänglichen Dingen. Aber gleichzeitig ist mein Ziel heute nicht, dir jetzt zu sagen, schnapp dir einen neuen Bibelleseplan, fang jetzt einfach wieder an, fünf Kapitel jeden Tag zu lesen und so weiter. Das kann eine Stütz sein, aber das ist nicht das Ziel der heutigen Predigt. Das Ziel der heutigen Predigt sollte sein, zu erkennen, wie lebendig und groß Gottes Wort ist und was es mit uns getan hat und wie gut es ist einfach. Wenn wir diese gute Milch zu uns nehmen, dass es einfach gut für uns ist, im Glauben zu wachsen, im Glauben stark zu bleiben, auf der Spur zu bleiben. Das ist einfach mein Wunsch, den ich durch die Predigt habe. Amen.

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