CGH Hersbruck

In Satans Fängen Und Weg Befreiung

In Satans Fängen Und Weg Befreiung – Predigt von Daniel Krestel
15. September 202447:00

In Satans Fängen Und Weg Befreiung – Predigt von Daniel Krestel

Transkriptca. 35 min Lesezeit

Es steht in Apostelgeschichte 5, Vers 3. Petrus aber sprach Ananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, sodass du den Heiligen Geist belogen hast? Und so eine Aussage, warum hat Satan dein Herz erfüllt, das wirft natürlich Fragen auf. Wie kann es sein, dass Satan in so eine heilige Gemeinschaft, die damals dort zugegen war, dort Eingang gefunden hat? Wie konnte Satan das Herz des Ananias erfüllen? Und wir wollen uns heute mit diesen Fragen beschäftigen. Und zwar mit der Frage, wie geraten wir in Satans Fänge und wie werden wir daraus befreit? Gibt es sowas überhaupt? Können wir in die Fänge Satans geraten und wie ist der Weg der Befreiung? und wir möchten heute einen Einschub machen in unserem Thema, in die Apostelgeschichte und einen Blick darauf werfen, was die Bibel zu diesem Thema sagt. In Satans Fängen und der Weg der Befreiung. Das Thema ist sehr groß, die Bibel hat sehr, sehr viel dazu zu sagen und ich möchte heute Morgen dieses Thema auf eine Frage runter reduzieren Und zwar auf die Frage, kann Satan Einfluss auf Christen, auf wiedergeborene Menschen nehmen? Ja oder nein? Haben wir mit Satan überhaupt noch was zu tun nach der Wiedergeburt? Oder nicht? Oder hat er Einfluss auf unser Leben? Und wenn ja, dann wie viel? Und diese Frage, aus diesem Blickpunkt möchten wir jetzt das Thema dann aufrollen und uns anschauen, was die Bibel dazu zu sagen hat. Und gleich vorweg, wir als Christen können in die Fänge Satans geraten. Ich habe euch ein paar Bibelstellen mitgebracht, die davon sprechen, dass wir in die Fänge Satans geraten können, und zwar als Gläubige, als Wiedergeborene. Dass wir dem Teufel Raum geben können, Epheser 4, Vers 27, gebt auch nicht Raum den Teufeln. 1. Korinther 10, 14 bis 22, ein ganzer Abschnitt. Da warnt Paulus die Korinther davon, Teilhabe am Tisch der Dämonen, also Dämonen, das sind Handlager Satans zu haben, über Götzendienst. In 2. Korinther 2, Vers 11 warnt uns Paulus, damit wir nicht vom Satan überlistet werden. 1. Timotheus 3, Vers 7, wir sollen aufpassen, dass wir nicht in die Fallstricke, des Teufels geraten. Und 2. Timotheus 2, Vers 26. Und sie wieder nüchtern werden aus dem Fallstrick des Teufels heraus, von dem sie lebendig gefangen worden sind, für seinen Willen. Und nochmal, dass das wirklich klar ist, das Thema bezieht sich auf Christen, nicht auf ungläubige Menschen. Und diese Bibelverse, die wir hier haben, aus den Lehrbriefen herausgenommen, die richten sich an Christen, an Gemeinden, Wiedergeborene Christen und wir wollen anhand von drei Fragen das Thema ein bisschen ergründen. Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit, das ist ein sehr großes Gebiet. Wir können es nicht voll erschöpfen, es ist lediglich ein kleiner Abriss, den wir hier jetzt in 40 Minuten kurz überblicken wollen. Drei Fragen. wäre vom Vorteil. Drei Fragen. Erstens, wie ist der Feind? Wie ist der Feind? Zweitens, wie geraten wir in seine Pfänge? Wie geschieht das, dass Satan Einfluss auf uns ausüben kann? Und vor allen Dingen die dritte Frage dann auch, wie werden wir befreit? Wie kommen wir da wieder raus? Lass mich gleich zum ersten Punkt kommen. zum ersten Punkt. Wie ist der Feind? Und zunächst muss klar gesagt werden, dass das, worüber wir heute morgen reden, das sind alles Dinge, die in der geistlichen Welt passieren und das ist eine Welt, wo wir keinen Zugang dazu haben, wir Menschen. Wir können es nicht ergründen, wir können es nicht messen, einordnen, sondern wir sind ganz und gar darauf angewiesen, was die Bibel uns zu diesem Thema zu sagen hat. Wir wissen auch nur von der Bibel her, dass es diesen geistlichen Kampf gibt, dass es böse Mächte gibt, wie sie denken, wie sie Einfluss auf uns ausüben wollen. Und deswegen ist auch die Bibel der Einzige, der uns sagen kann, wie der Weg der Befreiung geschehen kann. Wir wollen hier aufpassen, dass wir gerade bei diesem Thema nicht philosophieren, auch nicht fantasieren, auch nicht unseren Gedanken freien Lauf lassen, wie wir uns die Dinge vorstellen. Und da ist sehr viel im Umlauf, sondern achten wir darauf, was die Bibel dazu zu sagen hat. Wir können es sonst nicht beurteilen. Alles andere ist nur menschliche Kunst, menschliche Vorstellungsvermögen. Aber ob es dann wirklich Wahrheit ist, das ist eine ganz andere Frage. Zuerst verschiedene Namen oder die häufigsten Namen, die die Bibel für den Feind oder für Satan verwendet, ist eben Satan. Er kommt am öftesten vor, bedeutet Widersacher. Er widersteht Gott. Er will das Werk Gottes zerstören, aufhalten, Schaden zufügen. Und so lesen wir zum Beispiel in 1 Thessalonicher 2 Vers 18 da sagt Paulus Satan hat mich zweimal daran gehindert zu euch zu kommen Also ein Widersacher Gott ist einer der Gott widersteht Das zweite Begriff der sehr h in der Bibel verwendet wird für den Feind ist Teufel. Das heißt Verleumder. Er verleumdet Gott bei den Menschen. Hat Gott wirklich gesagt? Stimmt das, was Gott gesagt hat? Ein weiterer Begriff, den wir immer wieder finden, die Schlange oder die alte Schlange. Warum? Sie steht für List und Verführung. Die alte Schlange steht für List und Verführung. Und ein letztes, der Böse. So wird der Feind auch genannt, der Böse. Und das steht ganz im Gegensatz zu der Gerechtigkeit Gottes. Satan steht im völligen Gegensatz zu Christus. Und ich möchte euch das einfach mal, das ist ein bisschen klein, aber sonst hätte ich nicht alles drauf bekommen. Dass wir einfach mal einen Überblick darüber gewinnen, wer Satan ist, das charakterisiert ihn hier ganz gut und wer Christus ist. Und hier sehen wir den starken Gegensatz zwischen dem Feind Gottes und Gott selbst. Satan und Christus. Satan ist zeitlich, Christus ewig, Finsternis, Licht, Tod, Leben, Lügner, Wahrheit, gefälscht, authentisch, böse, gerecht, Feind, Freund, der Starke, der Stärkste, Kerkert ein, befreit, klagt an, verteidigt als Sachwalter, ahmt nach, bringt hervor. Die andere Seite, Satan ist verschlagen, Christus aufrichtig. Satan unterdrückt, Christus entlastet. Er verleumdet, Christus tut Fürbitte. Satan ist hochmütig, Christus ist demütig. Er versklavt, Christus befreit. Er sündigt, Christus ist heilig. Destruktiv, konstruktiv. Satan ist ein Dieb, Christus ein Wohltäter. Er hasst, Christus liebt. Er entkräftet, Christus heilt. Er ist ein Mörder, Christus ist ein Heiland. Christus ist Schöpfer und Satan ist nur ein Geschöpf. Satan ist nur ein Geschöpf. Satan hat sehr viel Macht. Er ist ein sehr starker Engel, den Gott geschaffen hat. Er war in der Gegenwart Gottes, um seine Herrlichkeit zu schützen. Aber Satan ist nicht allmächtig. Er ist nicht allwissend. Er ist auch nicht allgegenwärtig. Er ist auch nicht autonom. Er kann nicht machen und tun, was er will. All diese Eigenschaften hat nur Gott allein. Allgegenwärtig, allwissend, allmächtig. Satan kann nur das tun, was Gott ihn lässt. Und so sagte Luther, auch der Teufel ist Gottes Teufel. Und ich möchte ein paar Beispiele anfügen, dass wir diesen Unterschied auch wirklich sehen. Da ist ein Hiob. Und wie beginnt das Buch Hiob? Satan geht zu Gott und fordert Einwilligung, ob er Hiob antasten kann. Er durfte das nicht einfach so. Erst nachdem Gott ihm die Freigabe oder die Erlaubnis erteilt hat, konnte Satan Hiob antasten. Eine Stelle aus dem Neuen Testament, in Lukas 22, Vers 31, dort heißt es, Es sprach aber der Herr, Simon, Simon, siehe, der Satan hat euch begehrt, um euch zu sichten wie den Weizen. Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre. Jetzt lesen wir hier, Satan begehrt dir alle zwölf Jünger zu sichten. Aber Jesus hat es nur beim Simon erlaubt. Ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhört. 1. Petrus 5, Vers 8, dort heißt es, denn der Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe. Wir merken, er ist nicht allgegenwärtig, er geht umher. Dann lesen wir weiter in Johannes 2, Vers 25, dass Gott allein weiß, was in dem Menschen ist. Der Teufel kann nicht in dein Herz hineinschauen, er kann nicht in das Herz der Menschen hineinschauen, er kann es nicht ergründen. Er hat keine Macht dazu. Das ist Gott allein vorbehalten, in das menschliche Herz Einblick zu nehmen, es zu erkennen, es zu prüfen. Aber der Teufel hat gute Menschenkenntnis. Er kennt den Menschen durch und durch. Seit Adam und Eva hat er Erfahrung mit den Menschen. Und Satan ist ein grandioser Verführer. Aber er hat es geschafft, ein Drittel der Engelswelt in den Aufstand gegen Gott mit sich zu reißen. Ein Drittel der geschaffenen Wesen, der Engel, die Gott geschaffen hat, hat Satan in seinen Aufstand gegen Gott mit involviert. Offenbarung 12, Vers 4. So sehen wir, wie listig Satan ist. Und was er am allerliebsten macht, das ist, er verführt. Er ist ein Verführer. Uns Menschen ist er bei weitem überlegen. Wir haben keine Chance gegen diese Mächte. Wir sind dem völlig chancenlos ausgeliefert. Ein paar Sachen noch, die über den Teufel gesagt werden. Jesus sagt in Johannes 8, Vers 44, Johannes 12 Vers 31 sagt dass Satan der F dieser Welt ist Und da merken wir schon diese Ausdr deuten darauf hin welche Macht Satan bez dieser Welt auch gegeben ist. In 2. Korinther 4, Vers 4 heißt es, er ist Gott dieser Welt. Er regiert die Welt. Er hat die weltlichen Systeme in seiner Hand. Ideologien, die kommen, die aufkommen. Dieser Kampf gegen Gott, es ist in seiner Hand. Er befähigt, er führt die Dinge. 2. Korinther 11, Vers 3, dort heißt es, er ist listig und er ist ein Verführer. Das kennzeichnet ihn. Angefangen im Garten Eden, dort wo Satan zum ersten Mal auf die Bühne der Geschichte sozusagen tritt, sehen wir, Was macht er? Er verführt die Menschen. Und ganz zum Schluss, am Ende der Bibel, in Offenbarung 20, Vers 7, dort heißt es, und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden und er wird ausgehen, um die Heidenvölker zu verführen. Und das macht Satan die ganze Zeit, ab 1. Mose 1 bis Offenbarung, bis zum Schluss, er verführt. Das ist sein Wesen. Er ist ein listiger Verführer. Und dann wird noch gesagt, 2. Korinther 11, Vers 4, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts. Er hat Macht, sogar sein Aussehen zu verändern, schmeichelnde Worte zu sagen, täuschend echt auszuschauen. und es zeigt alles, wie viel Macht er in gewissem Rahmen von Gott bekommen hat und dass er uns bei weitem überlegen ist. Wir Menschen können dem nicht, gar nichts entgegenhalten. Aber wie ist der Feind? Und auch da will ich mal kurz darauf eingehen. Er ist ein besiegter Feind. Er ist ein besiegter Feind. Offenbarung 20, Vers 10. Und dort heißt es, Und der Teufel, der sie verführt hatte, und schon wieder merkt ihr, wie Teufel und Verführung, das geht Hand in Hand. Das ist das, was er macht, was sein Wesen ausmacht. Und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer und Schwefelsee geworfen, wo das Tier ist und der falsche Prophet. Und sie werden gepeinigt werden, Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Dieser Feind, der heute noch verführt und wir immer noch diesen Angriffen ausgesetzt sind, der ist geschlagen, er ist ein besiegter Feind. In Kolosser 2, Vers 13 und 15, dort wird beschrieben, wie Christus diesen Feind besiegt hat, und zwar am Kreuz auf Golgatha. Da hat er diesen Mächten zu bloßgestellt. 1. Korinther 15, Vers 54-57 Der Stachel des Todes, aber die Sünde. Gott hat es entfernt. Dort heißt es im Vers 57, Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Christus. Satan ist ein bezwungener, ein besiegter Feind und er weiß es auch. und obwohl Satan weiß, dass er auf verlorenen Posten steht, dass er besiegt ist, versucht er dennoch das Werk Gottes zu hindern. Er will zerstören, er will rauben, er will Christen in Sünde verstricken, er will Christen unbrauchbar machen und wenn er das erreicht, dann erringt er einen Teilsieg. Aber vergessen wir nie, Ende ist er bereits geschlagen. Er ist ein geschlagener Feind und wenn du glaubst, wenn du Christ bist, dann stehst du auf der Seite des Siegers Jesus Christus. Aber er kann uns das Leben schwer machen und er versucht es, weil er ein Widersacher ist, weil er dem Werk Gottes ein Ende bereiten möchte, auch wenn er es nicht schafft und er das auch weiß. Aber er möchte, dass wir in seine Fänge geraten. Er will zerstören, er will kaputt machen, er will morden, er will dich unbrauchbar für Christus machen. Er will dir deine Hoffnung rauben. Er will nicht, dass das Evangelium sich verbreitet auf dieser Welt. Und die Frage ist, wie macht er das? Wie geraten wir in die Fänge des Teufels? Das ist mein zweiter Punkt heute Morgen. Wie geraten wir in seine Fänge? Wie stellte er das an? Und dazu müssen wir uns eine Frage stellen, wie geriet der Mensch grundsätzlich in die Fänge Satans? Und wenn wir das Grundprinzip verstehen, wie das funktioniert, wie Satan Macht über den Menschen erlangt hat, verstehen wir auch, wie er es prinzipiell auch bei Christen versucht anzustellen. Teuflische Verstreckung beginnt beim Sündenfall. Und da schlagt mit mir bitte auf, 1. Mose Kapitel 3, Verse 1 bis 4. Und dort sehen wir dieses Prinzip, wie das funktioniert, wie wir in die Fänge des Satans kommen. 1. Mose Kapitel 3, Verse 1 bis 4. Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der Herr gemacht hatte. Und sie sprach zu der Frau, sollte Gott wirklich gesagt haben, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft? Da sprach die Frau zur Schlange, von der Frucht der Bäume im Garten dürfen wir essen. Aber von der Frucht des Baumes der in der Mitte des Gartens ist hat Gott gesagt esst nicht davon und r sie auch nicht an damit ihr nicht sterbt Und da sprach die Schlange zu der Frau keineswegs werdet ihr sterben sondern Gott wei an dem Tag da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet und ihr werdet sein wie Gott und erkennen, was gut und böse ist. Hat Gott wirklich gesagt? Stimmt das wirklich? Und schaut mal, was hier steht, die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes. Was macht Satan? Er ist ein Verführer. Und er kommt jetzt zu den Menschen, er will ihn in seine Fänge kriegen. Und wie macht er das? Er verleumdet Gott. Hat Gott wirklich gesagt? Er weckt zweifelnden Menschen. Und was passiert jetzt? In dem Moment, wo in Eva und Adam Zweifel Gott gegenüber aufkommen und sie ihr Vertrauen nicht ganz auf Gott allein setzen, begeben sie sich automatisch in die Abhängigkeit des Satans. Was hat Gott gesagt, wenn ihr von dieser Frucht esst, werdet ihr sterben? Was passiert, als Eva und Adam davon gegessen haben? Auf der Stelle tritt der geistliche Tod ein. Die Trennung zwischen Gott und den Menschen. Und dann später der leibliche Tod. Und hier merken wir, was geschehen ist, wie der Satan Macht über den Menschen gewonnen hat. Völlig in seine Macht bekommen hat durch den Sündenfall. Benedikt Peters hat dazu folgendes gesagt, das hatten wir schon. Benedikt Peters sagt folgendes, die Macht Satans beginnt dort, wo der Mensch sich von der Abhängigkeit Gottes abwendet. Der Mensch löste sich von der Abhängigkeit Gottes und damit geriet der Mensch sofort in die Abhängigkeit Satans. Dort, wo der Mensch sich nicht mehr nach Gott ausrichtet, wo er sein Vertrauen nicht mehr auf Gott allein setzt, das ist die offene Tür, wo der Satan eindringen kann und dich in seine Fänge bringt. Und dieser geistliche Tod, der hier eingetreten ist, dann bei Adam und Eva und dann der leibliche Tod, zeigen uns, dass der Mensch gefallen ist. Dass er nicht mehr Gott anhängt, sondern Satan anhängt. Jesus sagt über den Satan, er ist ein Menschenmörder von Anfang an. Eine Frage an euch, wie bringt Satan Menschen um? Wie bringt Satan Menschen um? indem er sie in Sünde verstrickt. Was ist der Lohn der Sünde? Der Tod, Römer 6, Vers 23. Er bringt die Menschen zum Sündigen und wenn sie sündigen, ist der Lohn der Sünde der Tod. Und wenn wir Gott nicht ganz und gar vertrauen, sondern neben Gott anderen Dingen, Personen, Glauben schenken, ist das Götzendienst. Ist es Gott nicht mal an erster Stelle, zu stellen. Unser Vertrauen gilt nicht nur ihnen allein, sondern anderen Sachen. Und wenn wir das tun, dann ist das falsches Vertrauen. Und jedes Mal, wenn das geschieht im Leben eines Menschen, liefert sich der Mensch wieder göttlichen Kräften aus. Und so ist der unerlöste Mensch von Geburt an in diesen Fängen Satans. Jeder hat die Natur Adam in sich und er ist gekettet an die Sünde. Es gibt natürlich graduelle Unterschiede in den Menschen, wenn wir sie beachten. Es gibt moralisch sehr gut lebende Menschen und dennoch der Lohn der Sünde ist der Tod, solange sie ihr Vertrauen nicht auf Christus allein setzen. Aber es gibt auch ganz schlimme Formen von in den Fängen Satans zu sein bis hin zur Besessenheit. Wir lesen sehr viel in den Evangelien davon, denkt an den Gerasener, wo der völlig in den Fängen Satans ist und die Dämonen mit ihm machen, was er will. Er kann sich nicht wehren. Aber wir lesen auf der anderen Seite, darum ist Jesus gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist. Und aus eigener Kraft können wir uns nicht befreien. Wir haben keine Macht in uns. Wir brauchen einen Retter und den finden wir in Christus. Der Mensch kann nicht von sich aus besser werden. Er kann diesen Tod nicht überwenden. Er kann nicht aus den Fängen Satans rauskommen. Wir haben gerade gesehen, welche Macht Satan hat. Unmöglich. Deswegen brauchst du einen Retter und das ist nur in Jesus Christus zu finden. Aber der erlöste Mensch, der an Jesus Christus Er ist von dieser Knechtschaft Satans befreit worden. Er muss nicht mehr sündigen. Er hat ein neues Wesen. Es hat ein Herrschaftswechsel in seinem Leben stattgefunden. Nicht mehr Satan ist sein Herr, sondern Christus. Und obwohl dieser Wechsel hier stattgefunden hat, versucht Satan uns von Gott wegzuziehen. Er weiß, er kann das Werk nicht zu Fall bringen. Aber er kann uns Christen zu Fall bringen, er kann das Werk ausbremsen, er kann es hindern und das versucht er. Wie geschieht das nun bei uns Christen? Wie will Satan bei Christen Einfluss auf ihr Leben gewinnen? Wie geraten wir in seine Fänge? Satan zielt auf unser Denken. So lesen wir in 2. Korinther 11, Vers 3, Ich fürchte aber, es könnte womöglich, so wie die...

Schlange Eva verführt hat mit ihrer List, auch eure Gesinnung, also euer Denken, verdorben und abgewandt werden von der Einfalt gegenüber Christus. Paulus sagt, liebe Korinther, ich fürchte, dass Satan hier am Werk ist und dass er eure Gesinnung von Christus abwenden möchte. Dass ihr nicht nur auf Gott allein ausgerichtet seid, dass ihr nicht nur ihm vertraut, sondern anderen Dingen. Und wenn wir unser Vertrauen nicht ganz auf Christus setzen, dann ist das schon ein Stück weit, wo wir unter seinem Einfluss stehen. Wie macht das Satan? Satan stellt Gottes Glaubwürdigkeit in Frage. Stimmt das wirklich? Kann die Bibel wirklich echt sein? So viele Schreiber, Tausende hindurch. In der heutigen Zeit, Zeit der Aufklärung, wie kannst du da an die Bibel glauben? Und Satan möchte Zweifel in dir wecken. Stimmt das wirklich, was da steht? Zweifel, ob das wirklich noch so gültig ist heute. Ob man das wirklich für bare Münze nehmen kann. Aber er versucht auch, Sünde zu verharmlosen. Nimm es doch nicht so ernst. Das kannst du nicht so ernst nehmen. Da brauchst du ein bisschen Spielraum. Es wird nicht so heiß gekocht, wie es gegessen wird. Und all diese subtilen Verführungstechniken, die er anwendet, zielen darauf ab, Zweifel Gott gegenüber zu sehen. Dass wir die Dinge hinterfragen. Sünde zu verharmlosen, sagen, das ist doch gar nicht so schlimm. das können wir noch machen, das ist schon noch im Rahmen drin, das sollten wir jetzt auch nicht so eng sehen, er verdreht Wahrheiten, er verdreht Lehre und nicht so, dass das von vornherein eindeutig ist, sondern er platziert Lüge neben die Wahrheit und zwar so nah nebeneinander, dass es kaum zu bemerken ist. Er ist raffiniert in diesen Dingen und wir müssen sagen, wenn du die Bibel wenig liest, wenn du die Bibel nicht studierst, wenn du dich nicht auskennst in der Bibel, dann hat Satan ein leichtes Spiel mit dir. Dann gerätst du schneller in seine Fänge, wie es dir überhaupt lieb ist und wie du das überhaupt merkst. Weil dort, wo du nicht biblische Wahrheit kennst, wenn du biblische Wahrheit nicht auf dein Leben anwendest, wenn du nicht weißt, was Wahrheit und was Lüge ist, Wenn du dein Vertrauen auch dadurch nicht allein in Gott setzt, sondern in anderen Dingen, dann hat der Satan dich ein Stück weit. Ziel ist es, dass wir unser Vertrauen nicht auf Gott allein setzen. Und wenn der Satan das erreicht, fährt er einen Sieg ein. Und wir geraten mehr und mehr in seine Fänge und tun seinen Willen. Aber der Satan hat noch weitere Waffen im Arsenal. Er gebraucht manchmal Not und Leid, um Christen von Gott wegzubewegen. Dass Christen sich von Gott absagen. Denkt an Hiob. Das war die Prüfung. Schau mal, du warst ein gerechter Mensch. Und jetzt plagt dich Gott so. Sag dich doch von Gott los. Es bringt doch nichts, ein gerechtes Leben zu führen. Nach seinem Willen zu leben. Und eine weitere Waffe in seinem Arsenal ist Verfolgung. Mit Druck, Schwert und Feuer Menschen dazu zu bringen, sich von Gott loszulassen. Von Gott abzusagen, sich von Gott abzuwenden. Unser Vertrauen nicht allein auf ihn, auf Gott zu setzen. Aber eine andere Waffe, die er auch sehr effektiv einsetzt, das ist das Aufgehen in weltlichen Dingen. Das Aufgehen in weltlichen Dingen. Wohlstand, Karriere, eigene Macht, Erfolg, alles läuft gut im Leben. Und dann ist die Gefahr so groß, dass du dein Vertrauen nicht auf Gott allein setzt, sondern auf deine Fähigkeiten, auf dein Können. auf deine Weisheit, auf dein Geld. Du denkst, dass du dir das alles selbst erschaffen hast. Und wir setzen unser Vertrauen nicht in Gott. Und das ist der Moment, wo Satan einen Fuß in unser Leben, in dein Leben hineinbekommt. Ob das durch Verfolgung, Not, Leid oder eben das Aufgehen in einer guten Welt, So wie wir das heute haben. Aber das Ziel ist immer das Gleiche, uns von Gott wegzubringen. Da können uns die guten Dinge genauso zum Feind werden wie die schlechten. Satan hat zudem noch einen Verbündeten in den Menschen. Das ist das Fleisch. Der alte Adam, der in uns ist, unsere sündige Natur. Und diese zwei verstehen sich wunderbar. Wunderbar, der Teufel und der alte Mensch, der Adam, die machen gemeinsame Sache und die schaffen es, uns immer wieder dazu zu bringen, dass wir sündigen, dass wir in Sünde fallen. Und durch jede Sünde, die der Christ begeht, stärken wir die Stricke, mit denen uns Satan in seinen Fängen hält. Mit jeder Sünde, die wir tun, in jedem Bereich, wo wir in Gottes Ferne leben, stärken wir die Stricke, mit denen uns Satan in seinen Fängen hält. 2. Timotheus 2, Vers 26 Und sie wieder n werden aus dem Fallstrick des Teufels heraus von dem sie lebendig gefangen worden sind in seinen Willen In dem Kontext schreibt Paulus darüber, dass Christen in Sünde gefallen sind. Ganz konkrete, spezielle Sünden dann auch, die der Christ einfach auch tut und dadurch in den Fallstrick des Teufels gerät. Das ist das Ziel Satans mit dir. Er möchte dich in seine Fänge bringen. Und vielleicht hat er es schon geschafft. Vielleicht bist du schon irgendwo verstrickt, gebunden, durch Gottes Ferne, durch Sünde, durch Unkenntnis. Aber die Frage ist nun, wie werden wir befreit? Wie werden wir befreit? Wie kommen Christen aus den Fängen Satans wieder frei? Mein letzter Punkt. Und meistens erwartet man etwas Spektakuläres, etwas Aufregendes, ein besonderes Gebet. Besondere Menschen, die besondere Gaben und Fähigkeiten haben, solche Menschen irgendwie wieder aus dem Machtbereich Satans herauszubeten oder irgendeine Formel, die sie sagen, Befreiungsdienste und so weiter. Aber die Bibel ist an dieser Stelle sehr klar, eindeutig, nüchtern und unspektakulär. Die Lehrbriefe beschreiben, wie der Christ sich gegen Satan wappnen und wehren kann. Und es ist völlig einfach. Es ist nicht das, was wir uns so vorstellen, wie das so mit diesen Dingen ist. Wie werden wir frei? Am ausführlichsten wird dieser geistliche Kampf in Epheser 6 beschrieben. Und dort heißt es in Vers 10 bis 13. Im Übrigen, meine Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels. Denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrschender der Finsternis dieser Weltzeit. Gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Religionen. Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und nachdem ihr alles wohl ausgerichtet habt, euch behaupten könnt. Was soll der Christ tun? steht hier. Was soll der Christ tun? Vers 11, Stand halten. Und Vers 13, wieder stehen. Das ist das, was dem Christen geboten ist, um aus den Fängen Satans wieder rauszukommen. Stand halten und wieder stehen. In 1. Petrus 5, Vers 8 und 9, dort heißt es, Seid nüchtern und wacht, denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Was sollen wir jetzt machen? Dem widersteht im Glauben. Und das ist wieder so ein Ausdruck, widerstehen im Glauben, das heißt uns Gott zu nahen, uns Gott zu unterwerfen, unser Vertrauen ganz auf Gott zu setzen. Und Jakobus 4, Vers 7, so unterwerft euch nun Gott. Und nochmal, widersteht dem Teufel, so flieht er von euch. Widersteht dem Teufel. Wie können wir das machen? Indem wir uns Gott nahen. Indem wir unser Leben ganz Gott anvertrauen, unser Vertrauen ganz Gott hingeben. Der geistliche Kampf ist kein Frontalangriff gegen die Mächte der Finsternis. Die Bibel sagt, unterwerft euch Gott, widersteht dem Teufel und er wird von euch fliehen. Der Gedanke, dass Christen Autorität hätten, den Satan zurechtzuweisen oder zu binden oder das im Gebet zu tun, ist der Bibel fremd. Das sagt die Bibel nirgendwo. widersteht dem Teufel, wie, indem ihr euch Gott unterwerft. Dort, wo wir ihm die Lügen Satans geglaubt haben und ihm Tür und Tor geöffnet haben, dort, wo wir ihm Glauben schenken, dort kann er uns in seine Fänge hineinbekommen. Und Jakobus sagt, wie kommen wir da raus, wenn wir uns Gott unterwerfen? Wir müssen unser Leben Gott ausrichten und dann wird der Teufel fliehen. Es ist ein passiver Kampf. Es ist kein aktiver Kampf gegen böse Mächte, die wir zu führen hätten, sondern es ist ein passiver Kampf. Zum geistlichen Sieg gehört, dass wir uns unter Gott demütigen, seinen Willen tun und was wir vorhin schon gelesen haben, die geistliche Waffenrüstung tragen. Welche Waffen haben wir? Was hat uns Gott an einen Waffenarsenal gegeben, damit wir uns vor den Angriffen des Feindes, des Teufels schützen? Epheser Kapitel 6, Abvers 14. Dort heißt es, so steht nun fest, also wieder standhalten, widerstehen. Vers 14 nochmal, so steht nun fest. Vers 2 indem ihr alle feurigen Pfeile des Feindes ausl k Und nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes welches das Wort Gottes ist indem ihr zu jeder Zeit betet mit allem Beten und Flehen im Geist. Ich möchte nur kurz darauf eingehen, wir können jetzt die einzelnen Punkte hier nicht ausbreiten, aber was ist das Gegenmittel, um aus den Fängen Satans rauszukommen? erstens Wahrheit. Und gürtet eure Lenden mit Wahrheit. Kurze Frage, wenn wir uns an den Anfang zurückerinnern. Wie sind wir in die Abhängigkeit Satans gekommen? Indem wir seinen Lügen, Glauben geschenkt haben. Wie kommen wir da wieder raus? Indem wir biblische Wahrheit erkennen und auf unser Leben anwenden. Der Weg, in dem wir in die Abhängigkeit gekommen, das ist der gleiche Weg, wie wir dort wieder rauskommen. Der umgekehrte Weg, in dem wir von Lügen lossagen und uns wieder der Wahrheit zuwenden, Wahrheit Gottes. Das Zweite, was wir hier lesen, ist Gerechtigkeit. Geschenkte Gerechtigkeit, die wir in Christus Jesus haben, dass wir uns dessen bewusst sind, aber auch die praktisch ausgelebte Gerechtigkeit in deinem Leben. dass da nichts Böses ist, dass da keine Sünde ist, es zu bekennen, auszuräumen, praktische Gerechtigkeit, dass wir die Bereitschaft haben, das Evangelium zu verkündigen, den Glauben, und das ist so, an Gott zu glauben, nicht an andere Dinge, auch nicht an unsere eigenen Fähigkeiten, wo Satan uns das ja immer wieder verkaufen möchte, wie gut wir sind und wir können doch auf uns bauen. Nein, können wir nicht glauben, Gott zu glauben, wer er ist und was er getan hat. Helm des Heils, der Errettung. Dass wir wissen, dass Gott uns errettet hat, dass wir bei ihm Zuflucht finden und dass der Feind ein besiegter Feind ist, dass wir Heilsgewissheit haben. Und dann Gottes Wort. Wir sehen das durch die ganze Bibel hindurch. ich kann es jetzt aus Zeitgründen nicht aufzeigen, wo Satan immer wieder Gottes Wort anzweifelt, in Frage stellt und da müssen wir uns auskennen. Wenn wir uns nicht auskennen, wenn du dich nicht im Wort Gottes auskennst, dann hat Satan ein leichtes Spiel mit dir. Und dann das Letzte, was wir haben, Gebet. Und gerade Gebet ist ein Ausdruck davon, dass wir von Gott ganz und gar abhängig sind. Gott im Gebet zu suchen, offenbart unsere Abhängigkeit von Gott. In dem Mustergebet, was Jesus uns gesagt hat in der Bergpredigt, Matthäus 6, Vers 23, da sagt er auch, wie sollen wir beten? Und führe uns nicht in Versuchung und rette uns von dem Bösen. Errette uns von dem Bösen. Satan möchte dir manchmal auch einfach kundunacht, diesen geistlichen Kampf, den gibt es einfach nicht. Mach dir nichts raus und stell dich nicht so an. Das, was man nicht sieht, das ist eh nicht da. Du kannst getrost deines Weges gehen. Aber wenn du nicht auf der Hut bist, Wenn du nicht wachsam bist, dann tappst du in die Fallen Satans. Und deswegen sollen wir beten, errette uns von dem Bösen. Und so betet auch zum Beispiel Jesus im hohen priesterlichen Gebet, Johannes 17, Vater, bewahre sie vor dem Bösen. Römer 13, Vers 12, dort ruft Paulus die Römer auf, so lasst uns nun ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts. Dass wir in diesen Dingen leben. Dass das uns ausmacht als Christen. Ich möchte nun zu einer praktischen Anwendung kommen. Vielleicht auch zu einem leicht Fallbeispiel. Wie äußert sich dieser Kampf? Jetzt haben wir viel Theorie angeschaut, die aber unerlässlich ist, dass wir wissen, wie kommen wir in seine Fänge? Wie werden wir wieder befreit? Einmal durch Lüge kommen wir in seine Fänge. Durch Wahrheit werden wir wieder befreit. Aber wie schaut das in unserem Christenleben aus? Ganz praktisch. Wo findet das statt? Und wie geschieht das? Und schaut mal, die ganzen Lehrbriefe schreiben Unmengen davon. Erst kommt ein Lehrteil und dann kommt die praktische Anwendung. Wie sollen sie leben? Und so schreibt Paulus zum Beispiel den Kolossern in Kapitel 3, Vers 5. Tötet daher eure Glieder, die auf der Erde sind. Unzucht, Unreinheit, Leidenschaft, böse Lust, Habsucht, Götzendienst. Jetzt aber legt auch das alles ab, Vers 8. Ich möchte dich jetzt ganz praktisch fragen, hast du mit diesen Dingen nie zu tun? Habsucht? Böse Worte? Lästerung? Hast du nicht schon mal über andere gelästert? Wo er nicht in deiner Gegenwart war? Ja, der und der, hast du das schon gehört? Lügt einander nicht an. Überlegt mal, warum muss das Paulus einer wiedergeborenen Gemeinde schreiben? Lügt einander nicht an. Warum? Weil wir in die Fänge Satans geraten. Und wir gehen nicht ehrlich miteinander um, wir belügen uns. Wir sind nicht aufrichtig. Lügt einander nicht an. Kennst du das in deinem Leben? Ich frage dich ganz ernst. Und dort wo diese Dinge in uns hochkommen da merken wir dass wir ein St weit in den F Satans sind Bosheit L b Lust Unzucht Unreinheit all die Dinge Und nochmal, wie kommen wir aus diesem raus, wenn du mal da drin bist? Wenn du dich ertappt hast, dass du gelästert hast über jemand. Was ist der Weg, um aus den Fängen Satans wieder rauszukommen? Epheser 4, Vers 25. Darum legt die Lüge ab. Nochmal, legt die Lüge ab. Durch die Lüge, wenn wir Lüge reden, kommen wir in die Abhängigkeit Satans. Was sollen wir anstelle tun? Redet Wahrheit. Was befreit einen Christen, wenn er Wahrheit redet? Redet Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten. Denn wir sind Glieder untereinander. Zürnt ihr so sündig nicht. Die Sonne geht nicht unter über eurem Zorn. Gebt auch nicht Raum den Teufel. Alle Bitterkeit, Wut, Zorn, Geschrei, Lästerung sei von euch weggetan samt aller Bosheit. Seid gegeneinander freundlich und barmherzig und vergebt einander, gleich wie auch Gott euch vergeben hat in Christus. Überlegt mal, warum muss das Paulus auch den Ephesern schreiben? Lügt euch nicht an, redet Wahrheit. Legt ab. Zorn. Die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn. Kennst du das, dass du einer anderen Person gegenüber Groll hast? Dass du ihn überhaupt nicht leiden kannst, dass er dir vielleicht verletzt hat, bewusst oder unbewusst. dass eine bittere Wurzel in dir aufkommt und du den nicht mal sehen kannst, überhaupt nicht leiden kannst, mit dem nicht in Gespräch kommen kannst. Und wisst ihr, wenn du diese Dinge in deinem Leben nicht ausräumst, wenn du nicht das offene Gespräch suchst, was ist hier, Vers 27? Gebt auch nicht Raum den Teufel. Wenn du diese Dinge nicht bereinigst, dann gibst du dem Teufel Raum, in deinem Leben mehr und mehr zu wirken. Es entsteht Hass. Es entsteht Bosheit. Du wendest dich von den Geschwistern ab. Du bringst diesen Unfrieden in die Gemeinde hinein. Es ist kein Segen für die Gemeinde. Bitterkeit. Hast du das schon mal erlebt in deinem Leben, dass du Geschwistern gegenüber bitter geworden bist, weil sie dich verletzt haben und es dir so schwerfällt zu vergeben? Paulus hat am Anfang geschrieben, oder in 1. Korinther, wir haben die Stelle gelesen, er will uns überlisten. Überlisten. Zum Beispiel auch in Bezug, da geht es in dem Kontext um, Unversöhnlichkeit, nicht vergebensbereit zu sein. Das hat der andere nicht verdient. Und wenn wir so leben, das sind alles Kennzeichen davon, dass wir dem Teufel in unserem Leben Raum geschenkt haben. Dass er Raum gewonnen hat. Hass und Bitterkeit. Satan will Zerwürfnis, Parteiungen, Unversöhnlichkeit. Er will uns gegeneinander aufwiegeln, gegeneinander in der eigenen Gemeinde. Und es tut echt weh, wenn wir in die Kirchengeschichte hineindenken. In wie vielen Gemeinden wir hineindenken. Und wir sagen müssen, jawohl, der Teufel hat es geschafft, uns in seine Fänge, in seinen Bank zu ziehen. Wir haben ihm Raum gegeben. Wie viele Gemeinden haben sich überworfen? Wie viele Geschwister reden bis heute nicht miteinander? Wie viele Gemeinden sind kaputt gegangen? Weil wir dem Teufel Raum gegeben haben. Und das schafft er. Er ist ein Verführer und er will dich gegen den Bruder aufbiegen, gegen die Schwester. Er will Streit hervorrufen. Er will, dass wir uns an den Kragen gehen. Noch besser auseinander gehen. Und gar nicht als Gemeinschaft da sind. Was will Gott? Gott hat gesagt, ich will eine Gemeinschaft, einen Leib schaffen. Was will der Teufel, diesen Leib zu zerstören? Genau das Entgegengesetzte. Er will das zersprengen. Und wie schafft er das? Indem wir Missverständnisse da haben. Wir klären die Dinge nicht. Bittere Wurzel entsteht. Wir räumen es nicht aus, sondern leben damit und es verfestigt sich und Mauern werden aufgebaut. Es gibt Parteien, Spaltungen. Dann bist du in den Fängen Satans. Wir sollten uns wirklich prüfen, wo stehen wir? So wirkt sich das aus, ganz banal in unserem Alltag. Daran erkennen wir diese Dinge. Das ist nicht nur Theorie, sondern vielleicht ist es auch unter uns. Schaut mal, was ist die biblische Wahrheit, wenn wir so leben, wenn wir so verstrickt sind, wenn wir vielleicht für Geschwister gar nicht mehr beten können, weil man will die gar nicht sehen, mit dem wir überhaupt nichts zu tun haben. Klosser 3, Vers 13. Ertragt einander und vergebt einander, wenn einer gegen den anderen zu klagen hat. Gleich wie Christus euch vergeben hat, so auch ihr. Nein, wir sind keine Heiligen. Wir machen Fehler. Das ist gar keine Frage, aber die Frage ist, wie gehen wir damit um? Wie gehen wir damit um? Ertragt einander, vergebt einander, wenn einer gegen den anderen zu klagen hat. Nicht, geht auseinander und trefft euch am besten gar nicht mehr. Aus den Augen, aus dem Sinn und dann kann jeder für sich glücklich leben. So lebt die Welt. aber nicht wir Christen, Gott hat uns zu einer Einheit, zu einer Gemeinde zusammengestellt, dann sollen wir nicht dem Teufel in die Karten spielen und das machen, was ihm gefällt.

auseinander treiben zu lassen. Aber Satan ist auch ein ganz geschickter Feind, der, wenn du mal gesündigt hast, dir diese Sünde vorhalten will. Sagt er, du willst Christ sein, so wie du lebst, seit so vielen Jahren und jetzt, guck mal, du machst eine Sünde nach der anderen. Das ist doch überhaupt nicht würdig. Und denk nicht mal dran, jetzt zu Christus zu gehen und um Vergebung zu bitten. Das ist die Falle des Teufels, da hat er dich. Und in Offenbarung 12, Vers 10 heißt es, Satan ist ein Verkläger der Brüder. Er verklagt dich Tag und Nacht vor Gott und sagt, du willst ein Christ sein, so wie du lebst. Jesus nachfolgen, ach komm herauf, das glaubst du doch selber nicht. Willst du wirklich glauben, dass Jesus dir die Sünden vergeben hat? Und das weckt in uns Zweifel, seien wir doch mal ehrlich. Da müssen wir biblische Wahrheit entgegenhalten. 1. Johannes 19, Vers 9. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. Das im Glauben anzunehmen, hinzugehen, Christus, vergib mir. Ich habe das heute zum fünften Mal getan. Und wie wenden wir biblische Wahrheit an? Eben das, er ist treu und gerecht, er vergibt unsere Sünden. Das dürfen wir wissen. Und wenn wir das tun, so kommen wir aus den Fängen Satans wieder raus. Das ist der Weg wo wir uns vers haben wo wir uns einen Fehltritt erlaubt haben es bei Gott zu bereinigen und bei den Geschwistern zu bereinigen Aussprache zu suchen, füreinander zu beten. Und deswegen ist es nicht verwunderlich, was Paulus den Kolossern sagt, ein paar Verse weiter, Kolosser 3, Vers 16, Lasst das Wort des Christus reichlich in euch wohnen. Nehmen wir das ernst, weil wir uns dessen bewusst sind, dass es hier einen Krieg gibt, in dem wir stehen, dann ist das einzige Mittel, um da standhaft widerstehen zu können, das Wort Gottes. und wenn das Wort Gottes reichlich in uns wohnt, dann werden wir auch davor befreit oder bewahrt, in die Fänge Satans zu geraten. Ich möchte zum Schluss kommen, entschuldige, dass die Zeit ein bisschen fortgeschritten ist. John Bunyan hat ein sehr wunderbares Buch geschrieben, nicht nur die Pilgerreise, sondern ein zweites auch noch, Der Heilige Krieg. Und in diesem Buch beschreibt er diesen geistlichen Kampf so wunderbar, Sehr allegorisch, aber sehr schön. Und da geht es darum, dass El Shaddai, Gott, eine schöne Stadt gebaut hat. Zu seiner Wonne und zu seinem Glück. Eine schöne Stadt hoch auf den Bergen, schön beleuchtet. Und diese Stadt heißt Menschenseele. Aber da gibt es auch eine Rotte Und der Anf ist Diabolos und seine D Die durchziehen das Land von El Shaddai und sto irgendwann auf diese Stadt Menschenseele Und sie überlegen sich, ah, das ist doch die schöne Stadt von dem großen König El Shaddai. Lasst es uns überfallen. Lasst es uns in unsere Fänge bringen. Und sie überlegen sich, wie sollen wir das anstellen? Wie sollen wir das anstellen? Sollen wir einen frontalen Krieger öffnen? Und dann überlegen sie und dann sagen sie, nein, wir wollen sie nicht in einen offenen Kampf bezwingen, sondern wir wollen uns verkleiden als Engel des Lichts, als Boten von El Shaddai persönlich, die kommen, um eine Botschaft an Menschenseele zu überbringen. und so überlisten sie die Stadt Menschenseele und sie nisten sich dort ein und die ganzen guten Gesetze von El Shaddai werden aus der Stadt geworfen und dann verändert sich diese Stadt. Es gibt nur noch Hass und Krieg und Bosheit und Sünde, Zerwürfnis und so weiter. Aber die Kunde, dass Menschenseele gefallen ist, dringt bis zu dem Schloss, zu dem großen König El Shaddai vor. Und im Hof, die Hofangestellten, dort bricht große Trauer aus, wie es sein kann, dass Menschenseele gefallen ist. Und sogleich bespricht sich der große König El Shaddai mit seinem Sohn Immanuel Und sie beratschlagen was k wir tun Wie k wir Menschenseele wieder retten Und sie beschlie sofort die k Schlachtreihen gegen Menschenseele ausr zu lassen die Stadt zu belagern und die Stadt zu erobern Und ausdrücklich gibt Shaddai den Befehlshabern, der Menschenseele nicht zu schaden. Sie sollen Diabolus und seine Rotten aus der Stadt vertreiben, aber sie sollen Menschenseele kein Leid zufügen. Und so gehen die königlichen Soldaten und stürmen die Stadt Menschenseele, wird sehr schön beschrieben, aber sie vermögen es nicht, Menschenseele zu befreien. Und dann bespricht sich wieder El Shaddai mit seinem Sohn Immanuel und sie beschließen, dass Immanuel selber geht. Und er stellt sich an die Spitze des Heeres und große Freude entsteht. Und Immanuel besiegt Diabolos und seine ganze Rotte. Er befreit die Stadt Menschenseele. Und es zeigt so schön diesen Kampf, in dem wir drinstecken, wie Immanuel dieser Befreier ist. Ein letzter Vers, 1. Johannes 3, Vers 8. Wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang an. Aber jetzt dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre. Jesus ist die Wahrheit. Beschäftige dich mit ihm. Dann wird der Satan keine Chance haben, dich in seine Fänge zu bekommen. Amen.

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