CGH Hersbruck

Bereite dich auf Jesus vor

Bereite dich auf Jesus vor – Predigt von Immanuel Ziegler
28. Juli 202442:00

Bereite dich auf Jesus vor – Predigt von Immanuel Ziegler

Transkriptca. 34 min Lesezeit

So, die Zettel sind da, Stifte sind gezückt, Kugelschreiber an, Bleistifte gespitzt, sehr gut. Das betrifft nämlich die große Kinderstunde, bzw. die großen aus der großen Kinderstunde. Ja, das wichtigste Buch auf der Erde, das ist auch Thema heute Morgen. Und ich möchte mit euch weiter auf eine spannende Reise durch den ersten Thessalonicherbrief gehen. Und bevor wir heute Morgen uns in Gänze in einem Überflug über dem Kapitel 5, durch das Kapitel 5 bewegen und ich für uns einzelne wichtige Punkte einfach herauspicken möchte oder hervorleuchten möchte, lasst mich noch einmal einen Rückblick auf Kapitel 4 geben, weil es viele Gedanken von Paulus gibt, die wir im 5. Kapitel finden, die schon bereits im vierten Kapitel in ähnlicher Weise auftauchen und wo Paulus auf dieses Kapitel aufbaut und einen Bogen schlägt. In 1. Thessalonicher Kapitel 4 hat Paulus wichtige Themen angesprochen, die sowohl dein persönliches Leben, auch das von uns als Gemeinde, als gemeinschaftliches Leben als Christen hier betreffen. Und zwar hatten wir uns drei Hauptthemen in 1. Thessalonicher 4 angeschaut. zuletzt, ja, ich weiß, es ist ein paar Tage her, Oktober 23, unter dem Thema Heiligenschein oder Heiligsein, hatten wir uns angeschaut, was Paulus zum Thema Heiligung und Lebensführung zu sagen hat. Und wir hatten gesehen in den ersten Versen von Kapitel 4, dass Paulus uns zu einem ordentlichen Lebenswandel ermahnt. Wir haben uns angeschaut, was das im Detail heißt und dass dieser ordentliche Lebenswandel uns dazu führen soll, dass wir danach streben, Gottes Willen für unser Leben umzusetzen. Und Gottes Wille für dein und mein Leben ist, dass wir heilig sind. Warum? Weil er heilig ist. Und Paulus hat uns in verschiedenen Bereichen aufgezeigt, wie Gott sich das eben vorstellt, wie wir das umsetzen sollen. Und wem das noch im Hinterkopf ist, es ging gerade um das Thema, dass wir durch und durch heilig leben, eben wie so massives Holz, das durch und durch massiv ist und nicht nur furniert so eine leichte Oberfläche, so einen heiligen Touch hat. Das möchte Gott nicht, dass dein Leben nur äußerlich heilig ist wie furniertes Holz. Dann haben wir uns in dem zweiten Teil weiter in Kapitel 4 angeschaut, wie wir denn sinnvoll auf Jesus warten können. Das ist auch ein paar Tage her, war Januar 24. Und dort beschreibt uns Paulus, wie er nämlich Bruderliebe und ein ruhiges, ein sinnvolles Leben als Christen versteht. Paulus lobt die Thessalonicher, weil sie einfach für die Liebe, die sie zueinander haben, und ermutigt sie auch, dass sie einfach weiter darin wachsen. Und uns als Geschwister fordert er auf, dass wir uns in der Gemeinde noch mehr lieben. Wir sollen ruhig sein, also ein ruhiges, kein negativ auffallendes Leben führen. Wir sollen still und besonnen in der richtigen Erwartungshaltung auf Jesus warten. Und wir sollen aufeinander Acht geben als Geschwister, aber uns vorrangig um unsere eigenen Angelegenheiten kümmern und uns nicht zu säen den Details des anderen verlieren. Also zu sehr mit den Fingern im Leben des anderen bohren. Wir sollen arbeiten gehen, um unseren Lebensunterhalt bestreiten zu können und um in der Lage sein zu können, anderen zu helfen, wenn sie in Not geraten. Und im dritten Teil, weißt du Bescheid, das war im März diesen Jahres, haben wir uns nämlich die Hoffnung auf die Auferstehung angesehen, am Ende von Kapitel 4, wo Paulus die Christin Thessalonicher damit tröstet, ihr wartet auf Jesus, ja, und er ist noch nicht gekommen. Und etliche von euch sind entschlafen, etliche sind schon gestorben und ihr müsst keine Angst um sie haben, weil wenn der Herr Jesus wiederkommt, wenn diese zuerst auferweckt und dann werden die, die noch leben, falls ihr die Wiederkunft Jesu noch miterlebt, mit den Toten, dem Herrn Jesus entgegen, ihn treffen. Und ihr werdet gemeinsam für immer beim Herrn sein. Und das waren so die letzten Gedanken aus Kapitel 4. Und mit diesen Gedanken und Ermutigungen von Paulus im Hinterkopf, lasst uns zu Kapitel 5 kommen, wo Paulus seine Ermahnungen an die Gemeinde und auch seine Ermutigungen auf der anderen Seite fortsetzt, aber seinen Schwerpunkt ein bisschen verlagert. Die Thematik ist neu, aber doch eng mit der aus Kapitel 4 verknüpft. Und zwar geht es um die Vorbereitung auf den Tag des Herrn. Und diese beiden Kapitel 4 und 5 sind eben durch die gemeinsame Erwartung und die Hoffnung auf die Wiederkunft von Herrn Jesus miteinander verbunden. Und Kapitel 5 hebt eben spezifisch diese Haltung und unser Verhalten hervor, dass wir als Christen angesichts dieses bevorstehenden Ereignisses an den Tag legen sollen. Bevor wir in Kapitel 5 jetzt hineingehen, möchte ich nochmal kurz zwischen die Verbindungspunkte von Kapitel 4 auf Kapitel 5 hin herausstellen, weil sie uns einfach dazu helfen, zu verstehen, mit welcher Eindringlichkeit und mit welcher Liebe Paulus die Christen in Thessalonik unterweist und möchte, dass sie wirklich ganz besonders auf die baldige Wiederkunft Jesu vorbereitet sind. Und das betrifft auch dich und mich. In Kapitel 4 hat Paulus die Notwendigkeit deines heiligen Lebens herausgestellt. In Kapitel 5 führt er diesen Gedanken weiter und möchte uns aufzeigen aus diesem heiligen Leben heraus f es dazu dass wir wirklich n und wachsam auf Jesus warten Dieses heilige Leben ist die Grundlage daf dass wir wirklich mit einem Fokus auf Jesus n und wachsam auf ihn warten k In Kapitel 4 hat Paulus von der Liebe zu den Brüdern und Schwestern gesprochen. Und die Thessalonicher hat darin gelobt. In Kapitel 5 spannt er diesen Bogen weiter und dem er uns auffordert, uns noch mehr, nicht nur einander zu lieben, sondern auch einander gegenseitig zu ermutigen und aufzubauen und uns einfach gegenseitig den Fokus darauf zu lenken, dass Jesus wiederkommen soll. Die Liebe, die wir füreinander haben sollen, die er von der er in Kapitel 4 schreibt, soll dazu führen, dass wir in Kapitel 5 uns noch mehr gegenseitig motivieren, richtig und heilig auf den Herrn Jesus zu warten. Wir sollen uns dafür gegenseitig motivieren und im Glauben stärken, auch wenn die Wiederkunft des Herrn noch dauert. Am Ende von Kapitel 4 spricht Paulus von der Wiederkunft des Herrn Jesus, um die Thessalonicher zu trösten, über die, die schon gestorben sind, dass sie genauso auferstehen werden. und in Kapitel 5 spannt er den Bogen von dem Trost, den er mit der Wiederkunft des Herrn, der in Thessalonicher spendet, und spannt er den Bogen zu einer aktiven Erwartungshaltung. Dass der Jesus wiederkommt, soll nicht nur Trost sein, dass die, die schon gestorben sind, auch mit dabei sein werden und auferstehen werden, sondern wir sollen uns laut Kapitel 5 anspornen, vorbereitet, auf den Herrn Jesus zu warten. So, lasst uns nun gemeinsam in Kapitel 5 eintauchen und die praktischen Anweisungen Gottes anschauen, die uns helfen werden, unser Leben wirklich in einer Wartung auf den Herrn Jesus zu führen, damit du und ich, damit wir als Gesamtgemeinde uns auf den Herrn Jesus in rechter Art und Weise vorbereiten. Schlagt mit mir eure Bibeln auf, lasst uns zusammen 1. Thessalonicher, Kapitel 5, lesen. Ich lese aus der NGU. Nun, zur Frage nach dem Zeitpunkt und den näheren Umständen dieser Ereignisse, braucht man euch nichts zu schreiben, Geschwister. Ihr selbst wisst ganz genau, dass jener große Tag, also der Tag des Herrn, so unerwartet kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. Wenn die Leute meinen, es herrsche Frieden und Sicherheit, wird plötzlich das Unheil über sie hereinbrechen, wie Wehen, die eine schwangere Frau überfallen, und es wird keiner drinnen geben. Ihr aber, Geschwister, lebt nicht in der Finsternis, und deshalb wird euch auch jener Tag nicht wie ein Dieb überraschen. Ihr alle seid ja Menschen des Lichts, und euer Leben wird von jenem kommenden Tag bestimmt. Weil wir nun also nicht zur Nacht gehören und nichts mit der Finsternis zu tun haben, dürfen wir auch nicht schlafen wie die anderen, sondern sollen wach und besonnen sein. Wer schläft, schläft in der Nacht und wer sich betrinkt, betrinkt sich in der Nacht. Wir aber, wir gehören zum Tag und wollen daher nüchtern und zum Kampf bereit sein, gerüstet mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf die Rettung. Denn Gott hat uns dazu bestimmt, durch Jesus Christus, unseren Herrn, gerettet zu werden und nicht dazu im Gericht verurteilt zu werden. Christus ist ja für uns gestorben, damit wir, wenn er wiederkommt, für immer mit ihm leben. Ganz gleich, ob wir bei seinem Kommen noch am Leben sind oder nicht. Darum macht euch gegenseitig Mut und helft einander im Glauben weiter, wie er es ja jetzt auch schon tut. Geschwister, wir bitten euch, die anzuerkennen, denen der Herr die Verantwortung für eure Gemeinde übertragen hat und die mit unermüdlichem Einsatz unter euch tätig sind und euch mit seelsorgerlichem Rat zur Seite stehen. Ihr könnt ihnen für das, was sie tun, nicht genug Achtung und Liebe entgegenbringen. Darum haltet auch Frieden untereinander. Weiter bitten wir euch, Geschwister, weist die zurecht, die ein ungeordnetes Leben führen. Ermutigt die, denen es an Selbstvertrauen fehlt. Helft den Schwachen, habt mit allen Geduld und achtet darauf, dass keiner Böses mit Bösem vergilt. Bemüht euch vielmehr mit allen Kräften und bei jeder Gelegenheit einander und auch allen anderen Menschen, Gutes zu tun. Freut euch, was immer auch geschieht. Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen und dankt Gott in jeder Lage. Denn das ist es, was er von euch will und was er euch durch Jesus Christus möglich gemacht hat. Legt dem Wirken des Heiligen Geistes nichts in den Weg. Geht nicht geringschätzig über prophetische Aussagen hinweg, sondern prüft alles. Und was gut ist, das nehmt an. Aber was böse ist, darauf lasst euch nicht ein, in welcher Gestalt auch immer es an euch herantritt. Gott selbst, der Gott des Friedens, er helfe euch, ein durch und durch geheiligtes Leben zu führen. Er bewahre euer ganzes Wesen, Geist, Seele und Leib, damit, wenn Jesus Christus, unser Herr, wiederkommt, nichts an euch ist, was Tadel verdient. Der, der euch beruft, ist treu. Er wird euch ans Ziel bringen. Und betet auch für uns Geschwister. Grüßt alle Geschwister mit einem Kuss als Ausdruck dafür, dass ihr alle zu Gottes heiligem Volk gehört. Ich mache es euch vor, dem Herrn zur Pflicht, diesen Brief allen Geschwistern vorzulesen. Und die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch. Amen. Soweit der Text für heute Morgen. Nun, ich möchte die Predigt heute Morgen in zwei Punkte untergliedern. Zum einen der Tag des Herrn, der Jesus kommt. Zum einen sei, wann genau kommt er denn? Sei bis dahin wachsam und n und ermutige deine Geschwister mit dieser Hoffnung Und im zweiten Teil wie bereitest du dich auf Jesus vor Da gibt Paulus uns praktische Ermahnungen wie denn unsere Erwartungshaltung sein soll und wie es sich in unserem Leben umsetzt. Was wir tun sollen als Einzelne und als Gemeinde, während wir auf den Herrn Jesus warten. und im dritten und letzten Punkt zum Abschluss werden wir sehen, dass es nicht immer nur an uns liegt sondern wir haben gelesen, Gott selbst aber helfe euch lasst mich zum ersten Punkt kommen der Tag des Herrn die ersten drei Verse, die wir gelesen haben zur Frage nach dem Zeitpunkt und den näheren Umständen dieser Ereignisse braucht man euch nichts zu schreiben Geschwister, ihr selbst wisst ganz genau dass jener große Tag, der Tag des Herrn so unerwartet kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. Und wenn die Leute meinen, es herrscht Frieden und Sicherheit, wird plötzlich das Unheil über sie hereinbrechen wie Wehen, die eine schwangere Frau überfallen. Und es wird kein Entrinnen geben. Wann genau kommt der Jesus denn jetzt wieder? Nun, in den ersten beiden Versen schreibt Paulus zu dieser Frage, ganz klar, er kommt wieder. Der Jesus wird wiederkommen. Das hat er in Kapitel 4 auch schon ausgeführt. Und zum Zweiten schreibt Paulus hier, keiner weiß wann. Er schreibt nur, der Tag des Herrn, der Jesus, wird unerwartet und plötzlich sein wie ein Dieb in der Nacht. Und diese Metapher, die Paulus hier heranzieht, ist logisch. Es geht darum, einfach zu verdeutlichen, wenn der Jesus wiederkommt, wird es völlig überraschend, unvorhersehbar und unplanbar sein. Stefan, seine Einleitung mit dem Besuch, der telefonisch angekündigt wurde, der ist planbar. Er ist nicht völlig überrascht und unvorherblich sehrbar ist er auch nicht. Aber hier bedeutet es für uns Christen, wir sollten jederzeit bereit sein. Sicher, der Jesus, der nennt zwar im Laufe des Neuen Testamentes in der Evangelien einige Zeichen, die seiner Wiederkunft vorausgehen, aber es ist unmöglich, einen Zeitplan, einen genauen Zeitplan daraus abzuleiten, wie es viele Christen immer wieder im Laufe der Jahrhunderte versucht haben. Entscheidend ist, und das ist das, worauf es hier ankommt, worauf es in Jesus ankommt und worauf es auch Paulus ankommt in unserem Text heute Morgen, entscheidend ist, dass der Herr Jesus wiederkommen wird. Und wann das sein wird, das liegt in Gottes Hand. und diese Metapher mit dem Dieb in der Nacht, um uns zu verdeutlichen, wie unvorhersehbar Jesus wiederkommen wird, die hat es nicht selber ausgedacht, um den Thessalonichern vielleicht Angst zu machen, sondern wirklich um diese Unvorhersehbarkeit dieses Ereignisses für sich einfach greifbar zu machen. Dinge sind einfach greifbar und verständlicher, wenn sie veranschaulicht wurden durch Beispiel oder Metapher. Nichts anderes hat der Jesus in Matthäus 24 mit seinen Jüngern gemacht, als er ihnen das erste Mal dazu gesagt hat. Matthäus 24, Abwehr 37, als er ihnen sagt, und wenn der Menschensohn kommt, wird es so wie Noas Zeit sein. Damals vor der großen Flut aßen und tranken die Menschen. Sie heirateten und wurden verheiratet, bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche ging. Und sie ahnten nichts davon, bis die Flut hereinbrach und alle umbrachte. So wird es auch bei der Ankunft des Menschensohnes sein. wenn dann zwei Männer auf dem Feld arbeiten, wird der eine angenommen und der andere zurückgelassen. Wenn zwei Frauen an derselben Handmühle malen, wird die eine angenommen und die andere zurückgelassen werden. Seid also wachsam, seid vorbereitet. Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. Und das ist doch klar, wenn ein Hausherr wüsste, zu welchem Zeitpunkt der Dieb kommt, würde er wach bleiben und nicht zulassen, dass in sein Haus eingebrochen wird. An anderer Stelle, in Markus 13, sagt der Herr Jesus Doch Tag und Stunde von diesen Ereignissen weiß niemand, nicht einmal die Engel im Himmel oder der Sohn selbst, nur der Vater weiß es Darum seht euch also vor und seid wachsam denn ihr wisst ja nicht, wann dies alles geschieht Vorbereitung ist alles Das verdeutlicht der Herr Jesus uns hier an zwei Stellen aus dem Evangelium und Paulus auch mit der Metapher von dem Dieb Witzigerweise hat Stefan jetzt in seiner Einleitung das praktische Beispiel schon ganz vorweggenommen mit einem angekündigten Besuch, auf den man ewig wartet, weil halt die modernen elektronischen Möglichkeiten noch nicht gegeben sind, zwischenzeitlich ein paar Statusmeldungen abzusetzen, dass man sich verspätet oder nicht. Aber ich weiß nicht, vielleicht kennt ihr das, ihr habt eine Karte im Briefkasten gehabt vom Heizungsableser. Meistens so Anfang des Jahres oder Ende des Jahres ist das ja meistens einmal der Fall. An dem und dem Tag, zum Beispiel am Dienstag, 30.07. zwischen 9 und 18 Uhr. Die Zeitangaben sind immer toll, ich liebe sie ebenfalls. Was machst du mit der Zeitangabe? Bereitest du dich vor? Falls du irgendwelche Thermostate von Möbeln verdeckt hast, rutscht du vielleicht die Möbel zur Seite, ziehst die Couch ein bisschen vor. ja, ich weiß, zwischenzeitlich kann man auch draußen aus dem Haus bei Bluetooth und was weiß ich, was für einen Schnickschnack noch alles ablesen, ohne ein paar Möbel zu verrücken. Aber gehen wir einfach mal fünf bis zehn Jahre zurück. Okay, dann funktioniert das Beispiel auf jeden Fall. Machst du die Thermostate rechtzeitig schon frei zugänglich? Er könnte ja schon um neun kommen. Werden sie auch schon, dass er nochmal eine halbe Stunde früher da war. Oder rückst du vielleicht die Möbel erst zur Seite, wenn es an der Tür klingelt und du merkst, okay, der Heizungsableser ist da, jetzt muss ich mir aber schicken. Bist du vorbereitet? Ein ganz simples Beispiel Oder wie sehns wartest du auf jemanden wenn er sich angek hat Stell dir vor du ziehst um Also vor ein paar Jahren war das auch noch der Fall. Dein Internetanschluss muss irgendwie neu konfiguriert werden und dann muss an der nächsten Ecke, am Eckpunkt, wie auch immer, an dem Kastling, was gemacht werden. Und der Telekom-Techniker kündigt sich auch an. An dem und dem Tag soll er vielleicht vorbeikommen, vielleicht muss noch was in deiner Box im Keller oder was weiß ich, wo gemacht werden. hast du nicht auch schon mal ganz sehnsüchtig auf diesen Telekom-Techniker gewartet? Wie viel sehnsüchtiger sollten wir als Christen auf den Herrn Jesus warten? Wie viel sehnsüchtiger sollten wir als Christen auf den Herrn Jesus warten? Und wie viel sorgfältiger sollten wir vorbereitet sein auf seine Wiederkunft als auf diesen Heizungsableser oder auf den Techniker? Und ja, es mag viele Menschen geben, die sich darüber lustig machen. Ja, wann kommt denn euer Jesus? Ja, und sich darüber totlachen. Auch dann sollten wir uns ja nicht irre machen lassen, sondern wirklich darauf vertrauen, dass der Jesus selbst gesagt hat, ich komme wieder. dass Paulus das bekräftigt nicht nur in dem Brief an die Thessaloniche sondern wir sollten wirklich darauf vertrauen dass Gottes Wort Wahrheit ist und wenn der Jesus das verspricht dann würde er das auch einhalten ich möchte es mit einer kurzen Erzählung verdeutlichen als dem Missionar und Afrika-Forscher David Livingston der hat zwischen 1813 und 1879 gelebt zum zweiten Mal mit einer ihm treu ergebenen Trägerkolonne aus dem Stamm der Makalolo in Afrika da ein Gebiet durchzogen hatte, um gegen ihm das Geld zu neigen. Mit dem Rest der Tauschwaren, die er dort hatte, gelang es ihm, einem Häuptling am Zambezi-Fluss dazu zu bewegen, für seine 300 Männer zu sorgen, bis er aus England zurückgekehrt sei, wo er dann neue finanzielle Mittel sammeln wollte. und seinen Makalolo-Leuten versprach er, so schnell wie möglich wiederzukommen. Livingston reiste ab und bald schon fingen die Zambezi-Afrikaner dort zu spotten, die anderen auszulachen. Meint ihr wirklich, dass dieser weiße Mann wiederkommen wird? Die Makalolo antworteten ihm, er ist wie unser Vater und ihr kennt unseren Vater nicht sehr. Er würde sein Leben sogar für uns lassen. Er kommt gewiss wieder und bringt uns dann quasi nach Hause. Es verging ein Jahr. Etliche Makolulu-Afrikaner wurden krank, starben. Das zweite Jahr verstrich. Die Zambezi-Afrikaner, die spotteten noch lauter, noch lauter. Aber die Makolulu-Leute blieben umso fester dabei. Und sie blieben fröhlich und unverzeignt und sagten, er wird ganz gewiss wiederkommen. Und tatsächlich, eines Tages hörte man in der Ferne ein Brausen, ein Rauschen, ein Getöse, etwas, was die Afrikaner zu der damaligen Zeit dort gar nicht kannten. Alles rannte zu dem Fluss hinunter, wo die Geräusche und dieses Brausen herkamen. Pustenschnaubend kam ein großes Dampfschiff heran. das erste, das jemals den Zambesi-Fluss befuhr und ein lauter Aufschrei, der Makololo-Afrikaner, unser Vater, unser Vater ist da. Die sprangen ins Wasser, kletterten an Bord und fielen David Livingston um den Hals, weil er sein Versprechen gehalten hatte. Er kam wieder. Das zeigt zwar einfach ein Beispiel dafür sein, wie wir darauf vertrauen sollen, wenn Jesus sagt, er kommt wieder, dass er sein Versprechen hält. David Livingston hat es in dieser Erzählung, dieser Geschichte getan. Und ich glaube, dass der Jesus nicht weniger Vertrauen, unser Vertrauen verdient hat als David Livingston. Er wird kommen. Er wird wiederkommen. Und darum bereite dich vor. Nun, warum wissen wir den Tag nicht? Auch Augustinus hat sich mit dieser Thematik beschäftigt, der große Kirchenvater und der sagte, den einen Tag, also diesen einen speziellen Tag, an dem der Jesus wiederkommen wird, den einen Tag hat Gott uns verborgen. Warum? Aus gutem Grund. Damit wir Acht haben auf alle Tage. Damit wir Acht haben auf alle Tage. Damit wir jederzeit, jederzeit vorbereitet sind. Und in Versen 4 bis 8 sagt uns Paulus, ihr aber Geschwister, lebt nicht in der Finsternis, und deshalb wird euch jener Tag nicht wie ein Dieb überraschen. Ihr seid ja Menschen des Lichts, und euer Leben wird von jedem kommenden Tag bestimmt, weil wir also nicht zur Nacht gehören und nichts mit der Finsternis zu tun haben, dürfen wir auch nicht schlafen wie die anderen, sondern sollen wach und besonnen sein. Wer schläft, schläft in der Nacht, und wer sich betrinkt, betrinkt sich in der Nacht. Wir aber gehören zum Tag und wollen daher nüchtern und zum Kampf bereit sein, gerüstet mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf Rettung. Schaut mit mir in den Text, in Vers 4 fängt Paulus mit an, ihr aber. Ihr aber, Geschwister, euch wird jener Tag nicht überraschen. Vers 5, ihr aber seid ja Menschen des Lichts und euer Leben wird vom kommenden Tag bestimmt. Da spricht er von den Thessalonichen. Wie geht es weiter? Weil wir also. Er schließt sich genauso mit an. Er ist nicht besser. Er wartet genauso auf den Herrn Jesus, der Paulus.

also nicht zur Nacht gehören. Darum dürfen wir auch nicht schlafen. Kapitel 1, Vers 8. Wir aber gehören zum Tag und wir wollen bereit sein, auf den Herrn Jesus zu warten. Und Paulus zeigt uns ja auch, wie sollen wir das tun in einer wachsamen und in einer nüchternen Gesinnung. Paulus ermahnt uns hier wachsam und nüchtern zu bleiben. Warum? Weil wir Kinder des Lichts sind, nicht der Dunkelheit. Wir unterscheiden uns von anderen. Und Paulus zeigt uns diese Unterscheidung auf, weil er hier einen Cut macht zwischen Gläubigen, zwischen Christen, den Kindern des Lichts, und den Ungläubigen oder den Nichtchristen, denen, die in der Dunkelheit leben. Und der Versa 5, Vers 8, dort schreibt er uns auch schon, denn ihr wart einst in der Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht in dem Herrn, darum wandelt wie Kinder des Lichts. Wir sollen Kinder des Lichts sein, Wir sollen wachsam sein, wir sollen vorbereitet sein, im Gegensatz zu den Menschen, die nicht an Jesus glauben, mit anderen Dingen beschäftigt sind, die sich ablenken lassen von dem Trubel des Alltags und die letztendlich wie von einem Dieb überrascht werden, wenn der Jesus wiederkommt. Nun als Kinder des Lichts soll es uns auszeichnen, dass unser Leben transparent ist. Wir sollen kein Leben im Schatten oder in Dunkelheit führen. Keine Teilbereiche unseres Lebens sollen irgendwo im Geheimen stattfinden. Und ergänzend dazu ermutigt uns Paulus, hier wachsam zu sein. Wir sollen von Gott geschenkte Vorrechte in Anspruch nehmen. Hier ganz konkret, an der anderen Stelle in der Versa 6, führt das Gleiche auf. Hier ganz konkret sollen wir die Waffenrüstung Gottes anziehen, damit wir eben auf diesen Tag Jesu gut vorbereitet sind. Diese Waffenrüstung soll uns dazu dienen, ein Leben zu führen, das von Heiligkeit gekennzeichnet ist, damit wir den Versuchungen widerstehen können, damit wir nicht Teilbereiche unseres Lebens in der Dunkelheit leben müssen. So steht nun fest, schreibt Paulus auch in Epheser 6, Vers 14. Steht nun fest, eure Lenden umgöttet mit Wahrheit und angetan mit diesem Brustpanzer der Gerechtigkeit. Von diesem Brustpanzer spricht Paulus hier in 1. Thessalonicher 5. Vor allem aber greift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle vorigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt. Auf dieses Schild kommt auch hier in 1. Thessalonicher 5 zu sprechen. Und nehmt auch den Helm des Heils. Und hier ist es der Helm der Hoffnung auf Rettung. Dieses Heil ist sicher, darum ist die Hoffnung auf die Rettung durch den Herrn Jesus, dass wir immer bei ihm sein werden, wenn er wiederkommt, sicher und fest. Nun, Wachsamkeit. Ich habe es auch die Woche erlebt, dass es nicht immer ganz einfach ist, wachsam zu sein oder wach zu bleiben. Ganz besonders, wenn man müde ist, vielleicht im Laufe einer Zeit, die man auf den Jesus wartet, in dem man vielleicht auch träge wird, weil sich Dinge einfach hinziehen. Wie wachsam muss man sein, wenn man nachts zum Beispiel Auto fährt? Man muss extrem wachsam sein, um Unfälle zu vermeiden. Oder wenn du eine Bergwanderung unternimmst. Wie wachsam musst du sein, wenn du einen hohen Gipfel besteigen willst? Je höher du hinaufkommst, desto sicherer und desto mehr musst du auf jeden einzelnen Schritt, auf jeden Tritt achten, damit du nicht abstürzt. Mit der gleichen Wachsamkeit, mit dem gleichen Fokus, mit der gleichen Fokussierung sollen wir unser Leben leben, während wir auf den Jesus warten. Was sollst du noch tun, während du auf den Jesus wartest? Nun, in den Versen 9 bis 11 zeigt uns Paulus auf, denn Gott hat uns dazu bestimmt, durch Jesus Christus, unseren Herrn, gerettet zu werden und nicht dazu im Gericht verurteilt zu werden. Christus ist ja für uns gestorben, damit wir, wenn er wiederkommt, für immer mit ihm leben, ganz gleich, ob wir bei seinem Kommen noch am Leben sind oder nicht. Darum macht euch gegenseitig Mut und helft einander im Glauben weiter, weil ihr es auch jetzt ja schon tut. Nun in diesen Versen fordert uns Paulus dazu auf, uns gegenseitig mit Hoffnung auf die Wiederkunft Jesu zu ermutigen. Uns mit der Hoffnung und mit der Sicherheit, die der Jesus und Gott uns in seinem Sohn Jesus Christus in der Rettung gegeben hat, dass er uns nicht zum Zorn bestimmt hat, sondern zur Erlangung durch das Heil. Wir sollen uns mit diesem Heilsversprechen gegenseitig Mut machen. Uns aufbauen. Auch gerade in schweren Tagen, die noch vielleicht auf jeden von uns zukommen. Ja, sollen wir uns Mut machen. Wenn wir einzelne Geschwister haben, die durch tiefe Täler des Lebens gehen, sollen wir Mut machen. Dass der Herr Jesus mitgeht und durch tiefe Täler durchträgt, so wie es uns David im Psalm 23 sagt. Wir sollen uns einfach Mut machen, uns aufbauen, uns anspornen, den Fokus uns gegenseitig neu ausrichten, dass er wirklich wiederkommen wird weil er am Kreuz f uns gestorben ist weil der Herr Jesus sein Wiederkommen angek hat und versprochen hat dass er wiederkommt Und dass wir uns Mut geben, gerade in Zeiten, wo unser Leben vielleicht nicht so ausschaut, wie es ausschauen sollte, soll uns neu ausrichten, uns neue Freude darauf geben, uns rechtzeitig und gut auf den Jesus vorzubereiten. Nun, ich weiß, dass der Jesus wiederkommt. Eigentlich bin ich auf seine Wiederkunft doch relativ gut vorbereitet. Was soll ich denn jetzt vielleicht noch tun, fragst du? Nun, Paulus liegt es so schwer auf dem Herzen, dass die Gesamtgemeinde hier in Thessalonich oder auch die Gemeinde Gottes, dass jeder einzelne Christ sich wirklich so sehr danach sehnt, bei Jesus zu sein. Und dieses Sehnen zeigt sich tagtäglich in deinem Leben, zu Hause, in deinem Alltag, wie auch in unserem Leben, dass wir zusammen als Gemeinde leben, wenn wir uns hier treffen, zusammen bezeichnet, was wir tun, wie wir miteinander umgehen. Das ist ein Spiegelbild davon, ob die Wiederkunft des Jesus wirklich eine reelle Naherwartung für uns ist. Ob sie vielleicht irgendwann in naher Zukunft müssen irgendwann erwarten und sagen, okay, bis dahin ist ja noch ein bisschen Zeit hin, oder ob sie vielleicht überhaupt keine Rolle in unserem Leben spielt. wir sollen zwar auch, aber nicht nur auf diesen gepackten Koffern sitzen, sondern die Vorbereitung auf das kommende von Herrn Jesus zeigt sich in vielen Facetten unseres Alltags und vor allem in vielen verschiedenen Facetten unseres Gemeindelebens untereinander. Und das zeigt uns Paulus in den nächsten Versen, die wir in Kapitel 5 finden, in den Versen 12 bis 23. Nun, wie soll unser Gemeindeleben aussehen, bis der Jesus wiederkommt? Wie sollen wir uns zusammen verhalten, zusammen auf Jesus vorbereiten? Nun, Paulus schreibt uns, Geschwister, wir bitten euch, diejenigen anzukennen, denen der Herr die Verantwortung für eure Gemeinde übertragen hat und die mit unermüdlichem Einsatz unter euch tätig sind und euch mit seelsorgerlichem Rat zur Seite stehen. Ihr könnt ihnen für das, was sie tun, nicht genug Achtung und Liebe entgegenbringen. Darum haltet Frieden untereinander. Es hat einen bestimmten Grund, warum Paulus uns hier darauf hinweist, dass wir, wenn wir auf den Jesus warten, gerade denen Respekt und Anerkennung in großem Maße entgegenbringen sollen, die unter uns arbeiten, die quasi seine Gemeinde leiten. Wir lesen an einer anderen Stelle in der Bibel, dass in den letzten Tagen, wie werden die Menschen sein? Prahlerisch, den Eltern ungehorsam, vielen anderen Dingen, die wirklich ganz entgegen von dem stehen, wie Paulus uns hier auffordert, miteinander umzugehen und zueinander zu sein. Er betont hier einfach die Wichtigkeit, wirklich Frieden untereinander zu haben uns gegenseitig zu ermutigen, ganz konkret, wenn wir wirklich Gemeindeveranstaltungen haben, wenn wir uns auch außerhalb davon treffen. Ich weiß nicht, wie du das auf der Arbeit handhabst, aber wenn du einen Teamleiter oder einen vorgesetzten Geschäftsführer hast, ich nehme an, ein gewisses Maß an Wertschätzung, an Respekt und Anerkennung bringt man jemanden, der über einem in einer Organisation arbeitet, doch entgegen, oder? Oder gehörst du zu denen, die eigentlich eher über die Oberen einfach schimpfen, Die ganze Zeit, die machen ja alles falsch und die erklären ja nichts und so weiter und so fort. Aber grundsätzlich ist es so, dass man wirklich seinem Vorgesetzten ein gewisses Maß an Respekt zollt oder seinem Teamleiter, weil diese Menschen einfach mehr Verantwortung tragen als man selbst. Wie viel mehr sollen wir das in der Gemeinde Gottes tun? Davon spricht Paulus hier. Wie viel mehr? Wir sollen nicht wie in der Welt anfangen, über unsere Chefs und unsere Vorgesetzten zu schimpfen. sondern wir sollen in der Gemeinde Gottes noch viel mehr unsere geistlichen Leiter respektieren, ihnen danken. Unterstützt und ermutigst du deine Gemeindeleiter. Durch ein einfaches Dankeschön. Ein ermutigendes Wort durch ein Gebet. an die Kinder. Wie macht ihr das in der Kinderstunde oder in der Jungschar? Gibt es Mitarbeiter, da müssen wir nicht so aufpassen und nicht so gut zuhören, da können wir ein bisschen mehr Quatsch machen? Oder respektiert ihr alle gleich, dass jeder sich die Mühe macht, Kinderstunde oder Jungschar vorzubereiten, sich überlegt, wie kann er Dinge aufbereiten, damit er sie versteht? Welche Spiele, welche Bastelsachen kann er mit euch machen? Das ist ganz praktisch hier. Und das soll auch ein Teil unseres Lebens sein, wie wir uns auf den Herrn Jesus vorbereiten. Vers 14 und 15 schreibt Paulus weiter bitten wir euch Geschwister weist die zurecht die ein ungeordnetes Leben f ermutigt die denen es an Selbstvertrauen fehlt helft den Schwachen habt mit allen Geduld und achtet darauf dass keiner B mit Bösem vergilt. Bemüht euch vielmehr mit allen Kräften und bei jeder Gelegenheit einander und auch allen anderen Menschen Gutes zu tun. Ähnlich wie in Kapitel 4 wiederholt es Paulus hier und fordert uns nochmal dazu auf, untereinander Frieden zu halten. unordentlich zurechtzuweisen zu trösten Schwache aufzubauen als Gemeinschaft aufzufangen zu stützen ich weiß nicht wie es in deiner Familie ist oder auch in der Großfamilie wenn du deine Geschwister und so weiter einbeziehst grundsätzlich sollte man auch in einer Familie aufeinander achten schauen dass alle gut miteinander auskommen dass man einander unterstützt wenn er eine Hilfe braucht dass die anderen da sind, dass man sich gegenseitig ermutigt und hilft. Wie viel mehr sollte es in unserer geistlichen Familie hier der Fall sein? Wie viel mehr? Wie kann man Frieden fördern? Nun arbeitest du aktiv daran, Konflikte in Gemeinde und Familie zu lösen? oder bist du eher vielleicht jemand, der Konflikte meidet oder vielleicht auch durch die Blume unterschwellig mal einen Konflikt schürt? Fungierst du gern als Vermittler oder bist du auch jemand, der wirklich aktiv auf jemanden zugeht, um Missverständnisse zu klären, damit gar nicht als Konflikte aufkommen? nimmst du dir Zeit für Menschen in deiner Umgebung die Unterstützung brauchen oder bist du so sehr mit dir selbst beschäftigt unter der Woche es gibt Arbeit, es gibt Hobbys es gibt Sport, es gibt noch mehr Hobbys und noch mehr Sport und dann gibt es noch ganz viele Gemeindeveranstaltungen und irgendwo muss man noch mal Abstriche machen, oder? Besuchst du Kranke? Hilfst du älteren Menschen? Unterstützt du vielleicht Familien, die durch schwierige Situationen durchgehen? Oder bist du auch jemand, der gerne mal als Babysitter einspringt, wo Notwendiges oder wo Not herrscht? Das sind ganz praktische Ermahnungen, die Paulus uns hier zeigt, wie unser Leben gerade in der Gemeinde aussehen soll, während wir auf den Jesus warten. Vers 16. Freut euch, was immer auch geschieht. Lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen. Dankt Gott in jeder Lage, denn das ist es, was er von euch will und was er euch durch Jesus Christus möglich gemacht hat. Das ist genau der Vers, den wir vor einigen Wochen, wenn ihr euch erinnert, ausfindig lernen sollten, zumindest für ein paar Minuten. während der Rallye in Liritzhofen. Wir sollen stets fröhlich sein, wir sollen uns freuen, wir sollen unaufhörlich beten und in allem dankbar sein. Das ist das Verhalten von uns, das Gott sich von dir und mir wünscht. Warum? Nicht, weil es über deine Fähigkeiten und deine Möglichkeiten hinausgeht, sondern das ist es, was Gott von euch will, Vers 18, und was er euch durch Jesus Christus möglich gemacht hat. Es ist möglich, in allen Dingen dankbar zu sein. Es ist nicht irgendeine fixe Idee, die Paulus hier hat und in Thessalonichen irgendwelche Aufgaben aufbürdet, sondern es ist genau das, was Gottes Wille entspricht. Es ist Gottes Wille, es ist das, was er von euch will. Nicht mehr und nicht weniger. Vielleicht denkst du trotzdem, es ist ein bisschen übertrieben. Aber wenn wir diese Aufforderung nicht ernst nehmen. Stets fröhlich zu sein, uns zu freuen, unauffällig beten und in allem dankbar sein. Stets fröhlich zu sein, heißt nicht, dass du immer die ganzen Tage und jede sieben Tage die Woche mit deinem Grinsen im Gesicht durch die Gegend laufen musst. Es geben deine innere Herzenseinstellung. Sondern, dass wir unaufhörlich beten und in allem dankbar sein. Auch für die Dinge, die uns vielleicht nicht passieren oder Gott uns in den Weg stellt, die uns nicht gerade so in den Kram passen, in den Plan, den wir uns für unser Leben vielleicht zurechtgelegt hatten. Aber wir sollten diese Aufforderung ernst nehmen. Damit wir nicht durch keine Fröhlichkeit, kein Beten und kein dankbares Herz in unserem Glauben verflachen oder vielleicht Schiffbruch erleiden. Weil wenn du dich nicht mehr über Gott freuen kannst, wenn du nicht mehr betest und wenn du nicht mehr dankbar bist und nur noch am Rumnörgeln bist, warum dies, warum das, warum jenes, warum habe ich das nicht, warum passiert mir das nicht, dann hast du auch bald vergessen, was Gott dir Großes getan hat. Petrus schreibt es in seinem zweiten Brief Kapitel 1, Vers 9 Wem dagegen diese Dinge fehlen, der ist blind und kurzsichtig und hat die Reinigung von seinen frühen Sünden vergessen Dein Glaube wird sich da nur noch um dich drehen und nicht mehr um das, was Gott für dich getan hat Gottes Wille ist aber nicht dass du dich um dich selber drehst sondern, dass du Gott dienst und in seiner Abhängigkeit bleibst und durch aufrichtige Freude aufrichtiges Gebet aufrichtigen Dank bleibst du in einer gesunden Abh von Gott Meinst du du schaffst es n Woche eine Woche lang täglich drei Dinge aufzuschreiben, für die du dankbar bist? Ohne Doppelnennung oder Wiederholungen, damit es nicht ganz so einfach wird. Einfach mal als Idee, als kleine praktische Aufgabe für nächste Woche. Täglich drei Dinge aufzuschreiben, für die du dankbar bist. In den Versen 19 bis 22 legt uns Paulus nahe, unser geistliches Leben zu pflegen. Legt dem Wirken des Heiligen Geistes nichts in den Weg. Geht nicht geringschätzig über prophetische Aussagen hinweg, sondern prüft alles, was gut ist, das nehmt an. Aber was Böses darauf lasst euch nicht ein, in welcher Gestalt es auch immer an euch hereintritt. So wie ein Gärtner seinen Garten pflegt, er die Pflanzen gießt, hier mal zurückschneidet, Da man ein bisschen mehr zurückschneidet, nicht nur einen Formschnitt, sondern auch einen ganz krassen Rückschnitt, was manchmal einem im Herzen wehtut, falls man ein paar Monate ganz nicht so toll ausschaut, diese Pflanze. Genauso sollen wir unser geistliches Leben pflegen. Noch viel mehr, noch viel dringlicher. Wir sollen nicht alles glauben, sondern prüfen, das Gute behalten. Wir sollen uns vom Bösen fernhalten. Und wir sollen Gottes Geist in unserem Leben wirken lassen und handeln lassen, damit er dich und mich, dein und meinen Charakter so verändert, wie es, dass wir ihm gefallen. Das klingt nach ziemlich viel Anstrengung, nach ziemlich viel Vorbereitung. Wie sollen wir das alles schaffen? Wie sollen wir das alles in meinen Alltag integrieren? Wie sollen wir das alles hier in der Gemeinde, alles hinbekommen, damit wir wirklich tagtäglich derart auf Jesus vorbereitet sind, dass es passt. Können wir doch gar nicht. Also ich kriege das nicht hin. Dann lasst dich trösten. Abschließend in den Versen schreibt Paulus, Gott selbst, der Gott des Friedens, helfe euch, ein durch und durch geheiligtes Leben zu führen. Bewahre euer ganzes Wesen, euren Geist, Sehne und Leib, damit, wenn Jesus Christus, unser Herr, wiederkommt, nichts an euch ist, was Tadel verdient. Der, der euch beruft, er ist treu und er wird euch ans Ziel bringen. Zum Abschluss das Wichtigste. Du musst dich nicht abrackern und verzweifeln. Du musst dich nicht abrackern und versagen, weil du deine Geschwister doch nicht so sehr lieben kannst, wie Paulus sich das hier gerne vorstellt oder Jesus. Du musst dich nicht abrackern und feststellen, Oh, eigentlich sind mir eigentlich viele Dinge unter der Woche wichtiger und jetzt habe ich heute mal wieder nicht daran gedacht, dass der Jesus eigentlich bald wiederkommen könnte. Das, was wir als Kinder Gottes sind, das sind wir nicht aus unserer Kraft. Das zeigt uns Paulus hier und das ist das Schöne und das Wichtigste kommt immer zum Schluss. Gott selbst gibt uns alle Voraussetzungen, die wir brauchen, um ein heiliges Leben zu führen, das ihm gefällt. Das ganze Neue Testament lebt von dieser Überzeugung. Und so schreibt Petrus auch in 2. Petrus 1, Vers 3, in seiner göttlichen Macht hat Jesus uns alles geschenkt, was zu einem Leben in der Ehrfurcht vor ihm nötig ist. Wir haben es dadurch bekommen, dass wir ihn kennengelernt haben, ihn, der uns in seiner wunderbaren Güte zum Glauben gerufen hat. Und darum lasst uns als wirklich grandios beschenkte Menschen, als Kinder Gottes, als Gemeindeglieder in diese Woche, in diese neue Woche hineingehen. Dankbar für den Reichtum, den wir von Gott haben. Und mit dem Wissen, dass uns wirklich alles geschenkt ist, was wir zum Glauben brauchen. Dass uns wirklich alles geschenkt ist und Gott uns dazu hilft, ganz praktisch in unserem Alltag und hier als Gemeinde uns so oft den Jesus vorzubereiten, dass wir ihn wirklich mit Sehnsucht erwarten. Darum lasst uns diese Prinzipien, von denen wir heute, diese Ermahnung und Ermutigung, von denen wir heute gehört haben, unser tägliches Leben integrieren, damit wir als Gemeinde im Glauben wachsen, auf die Wiederkunft Christi vorbereitet sind. Du hast zwar einen Personalausweis oder einen Reisepass, der Aussage, dass du Bürger der Bundesrepublik Deutschland bist, aber wir hatten es auch diese Woche im Hauskreis in Philippa 3 bis 20. Schreibt uns Paulus nicht nur an die Philippa, sondern auch an dich. Wir dagegen sind Bürger des Himmels. Und vom Himmel her erwarten wir auch unseren Retter, Jesus Christus, den Herrn. Wir singen öfters das Lied, wir sind nicht Bürger dieser Erde, unsere Heimat ist im Himmel, ist genau das, was Paulus hier in Philippa 3, Vers 20 schreibt. Und warum sollen wir uns also auf den Jesus vorbereiten? Erstens, weil er wiederkommt, weil er mit Sicherheit wiederkommt. Und zweitens, weil es dann nach Hause geht. Es geht nach Hause. Und jeder von uns war mal ein paar Tage von seinem irdischen Zuhause hier weg. Und man freut sich immer wieder, selbst nach einem langen Urlaub, der umso schöner ist. Man freut sich, wenn man nach Hause kommt. Und so sollen wir uns auf den Jesus vorbereiten und freuen, Wenn er wiederkommt, geht es nach Hause. Amen.

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