Gebet – Predigt von Daniel Krestel
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Und wir haben leider einen Drohbrief erhalten. Wie es denn sein kann, dass wir in der heutigen Zeit so in Christus verkündigen, diesen einzig wahren Gott, wie können wir dazu stehen? Und in diesem Drohbrief haben wir eben auch mitgeteilt bekommen, dass die Stadt eben auch eingeschaltet worden ist, wie sie uns da die Genehmigung für sowas erlaubt und wie wir sowas machen können. und wenn wir weiterhin am Büchertisch und in der Öffentlichkeit auftreten und Christus verkündigen, dann wird es auch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Das ist die Lage, die ist nicht schön. Und die Frage ist, was tun? und wir können wirklich dankbar sein, dass wir diese Situation nicht haben. Aber das ist genau die Situation, die wir in der Apostelgeschichte vorfinden. Das ist der Rahmen, wo die ersten Apostel sich jetzt mittendrin befinden. Die erste Gemeinde Jesu Christi, die konfrontiert ist mit der Regierung, die ihn den Mund verbieten will. Ihr dürft nicht mehr in den Namen Jesu Christi reden. Und wisst ihr, was die erste Gemeinde gemacht hat? Sie betet. Die erste Gemeinde in der Kirchengeschichte. Und es ist sehr gut, wenn wir darauf achten, wie sie sich verhält, wie sie lebt und was sie macht, wenn sie mit der Regierung in Konflikt kommt. Und diese Szene, die ich gerade geschildert habe, das kann uns durchaus treffen. Ist gar nicht so abwegig, ist gar nicht so weit hergeholt. Was machen wir dann? Wie reagieren wir? Was tun wir? Ziehen wir uns zurück? Sondieren die Lage? Wie können wir uns zurückziehen? Wie können wir die Wogen glätten? Wir haben es doch gar nicht so gemeint. Wir wollten ja kein Anstoß sein und so weiter. Was würden wir machen? Vielleicht einen Rechtsanwalt suchen, einen guten, der uns irgendwie zur Seite stehen kann. Und die Lage in Jerusalem ist noch viel verheerender. Die Staatsanwaltschaft hat den Jüngern gedroht und hat ihnen das Reden verboten, hat ihnen ernstlich gedroht und hat gesagt, wenn ihr noch einmal wagt, von Jesus zu erzählen, dann müsst ihr mit harten Konsequenzen rechnen. Und es war sehr offensichtlich, was damit gemeint ist, Gefängnis. und auch tot. Aber wir gingen die ganze Situation los. Eben so, dass Petrus und Johannes in den Tempel gehen wollten, um anzubeten, um Gott anzubeten, Gott die Ehre zu geben. Und als sie zu diesem Tempel gingen, da war dieser Lahme dort, der seit 40 Jahren vom Mutterleib an lahm war. Petrus heilt ihn in den Namen Jesu Christi. Dieser wird sofort geheilt, steht auf. Es zieht natürlich eine ganze Menschenmenge auf sich dieses Ereignis und Petrus hält eine Predigt. Voller Freimütigkeit bezeugt er Jesus Christus, dass Jesus der Messias ist, der Gesalbte, der gekommen ist, um unsere Sünden wegzunehmen, uns zu reinigen, zu heiligen, uns wieder in eine Beziehung mit Gott zu bringen. Das hat natürlich den Obersten nicht gefallen. Das hat natürlich ein Zeitgeist, der damals vorgeherrscht hat, nicht gefallen, so wie es heute den Menschen auch nicht gefällt, wenn wir von Jesus reden. Und was machen sie? Sie ließen kurzerhand Petrus und Johannes verhaften, ins Gefängnis und am nächsten Morgen müssen sie sich vor dem Hohen Rat verantworten. Staatsanwaltschaft sozusagen klagt sie an und sie stehen vor den Regierenden in Jerusalem und müssen sich verantworten, was ihnen denn einfällt, im Namen Jesu zu dem Volk zu predigen. Und Petrus voller Freimütigkeit, voll heiligen Geistes sagt, dass das, was vor ein paar Wochen geschehen ist, dass dieser Messias, dieser Mensch, den ihr gekreuzigt habt, ihr habt ihn umgebracht, das ist der Messias, das ist der Jesus, der für unsere Schuld ans Kreuz gegangen ist. das gefällt ihnen natürlich überhaupt nicht und sie würden sie am liebsten ins Gefängnis stecken, sie würden sie am liebsten mundtot machen, sie würden sie am liebsten umbringen, aber sie können es nicht, weil dieses Wunder, was dort geschehen ist, zu viel Aufregung erregt hat im Volk und deswegen lassen sie die Finger von den Aposteln, erst einmal. Aber die Geschichte ist noch nicht zu Ende, sie geht weiter und das werden wir spannend verfolgen. Und jetzt ist sehr interessant, was macht die Gemeinde? Wie reagiert die Gemeinde? Und die Gemeinde regiert dadurch, dass sie betet. Und zwar, dass sie ein Gebet spricht, welches die Hand Gottes bewegt. Schlagt mit mir bitte Apostelgeschichte Kapitel 4 auf. Wir wollen hier fortfahren in unserer Betrachtung. Apostelgeschichte Kapitel 4. Die Verse 23 bis 31. Apostelgeschichte, Kapitel 4, Abvers 23. Als sie aber freigelassen waren, kamen sie zu den ihren und verkündeten alles, was die obersten Priester und die Ältesten zu ihnen gesagt hatten. Und als sie es hörten, erhoben sie einmütig ihre Stimme zu Gott und sprachen. Vers 2 Erde und das Meer gemacht hat und alles was darin ist Du hast durch den Mund deines Knechtes David gesagt warum toben die Heiden und ersinnen die V Nichtiges Die K der Erde lehnen sich auf und die Fürsten versammeln sich miteinander gegen den Herrn und gegen seinen Gesalbten. Ja, wahrhaftig, gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, haben sich Herodes und Pontius Pilatus versammelt, zusammen mit den Heiden und dem Volk Israel, um zu tun, was deine Hand und dein Ratsschluss zuvor bestimmt hat, dass es geschehen sollte. Und jetzt, Herr, sieh ihre Drohungen an und verlei deinen Knechten dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden, indem du deine Hand ausstreckst zur Heilung und das Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes, Jesus. Und als sie gebetet hatten, erbebte die Städte, wo sie versammelt waren, und sie alle wurden mit Heiligengeist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit. Soweit der Text heute Morgen. Und wir lasen hier im Vers 23, sie kamen zu den Iren und berichteten. Und das ist gleich meine erste Frage heute Morgen. wo findest du Zuflucht, wenn dich im Leben Dinge bedrohen? Wenn du in so einer bedrohlichen Lage dich befindest, wie die Apostel das jetzt erlebt haben, wo ist dein Zufluchtsort? Wo gehst du hin? Wo weißt du, dass du da hingehen kannst? Da wirst du verstanden, da bist du aufgenommen. Und schaut mal diesen automatischen Reflex der Apostel an. Wo gehen sie hin? Sie gehen zur Gemeinde. Sie gehen zu den Iren. Das war ihr Zufluchtsort. Das war der erste Weg. Sie sind nicht nach Hause gegangen. Sie haben sich nicht eingesperrt. Sie haben nicht gedacht, oh, jetzt zwei Wochen erstmal überhaupt nicht an die Öffentlichkeit gehen. Nein, ganz im Gegenteil. Sie sind in die Gemeinde gegangen. Sie haben Gemeinschaft gesucht mit den Geschwistern. Und das ist meine Frage an dich heute Morgen. Ist Gemeinde für dich ein Zufluchtsort? Ist Gemeinde für dich Heimat? Wenn du vor schwierigen Herausforderungen stehst, wo gehst du hin? Wo ist da der erste Weg, wo du hingehst? Und das beinhaltet natürlich, dass du mit der Gemeinde verbogen bist, dass du mit der Gemeinde lebst, dass du dich der Gemeinde nicht entziehst, sondern dass du dich öffnest, dass du mit der Gemeinde zusammenlebst, weil es werden solche Dinge kommen. Und zukünftig vielleicht in unserem Leben immer mehr, wo wir als Gemeinde vielleicht herausgefordert sind, aber vielleicht auch du persönlich in deinem Leben, wo du bedroht wirst von anderen Menschen, wo eine Drohung da ist. Wo gehst du hin? Wo fließt du hin? Wo findest du einen Zufluchtsort? Wir sehen, die Apostel gehen zu den Iren und berichten alles, was sie erlebt haben. Es gab damals nicht WhatsApp oder sonst irgendwas. Die Gemeinde wusste nicht, was ist mit Petrus und was ist mit Johannes. Sie waren im Tempel, plötzlich kommen sie nicht mehr wieder nach Hause. Vielleicht haben ihn andere berichtet von dem Tumult, was dort geschehen ist. Aber dann waren sie im Gefängnis. Am nächsten Tag das Verhör von dem Hohen Rat. Keiner wusste, was es ist mit ihnen. Und jetzt schaut mal, sie suchen Gemeinschaft. Sie gehen zu den Iren. Und ich hoffe, dass du diesen Reflex auch in dir hast. Gemeinschaft zu suchen. Mit anderen Christen zusammen in die Gemeinde hineinzugehen. Wir sind keine Einzelkämpfer. Und das sehen wir an den Aposteln. Sie suchen die Gemeinschaft und dann eben mit dieser Gemeinschaft eines zu tun, zu beten. Und schaut mal, es ist so auffällig, nachdem sie ihnen alles verkündet hatten, was die obersten Priester und die Ältesten zu ihnen sagten und als sie es hörten, erhoben sie einmütig ihre Stimme zu Gott und sprachen. Schaut mal, was macht die erste Gemeinde? Die erste Gemeinde wendet sofort ihren Blick weg von den Umständen hin zu Gott. Sie waren einmütig im Gebet. Allen war klar, okay, jetzt ist Gebet dran. Jetzt ist Gebetsgemeinschaft dran. Das ist das, was wir jetzt tun müssen. Die haben nicht viel rumdebattiert. Was machen wir jetzt mit dieser ganzen Situation? Wie können wir die Wogen glätten? Wie können wir den Bach flach halten? Oder was machen wir? Er hat nicht menschliche Weisheit gewandelt. Sondern es war allen klar, sie waren alle einmütig darin. Jetzt ist Gebet dran. In so einer Situation, wenn wir so bedroht werden, bei so einer Kulisse, wir müssen zu Gott. Wir müssen Gott suchen im Gebet, in Gebetsgemeinschaft. Lasst uns beten. Und sie fangen an zu beten. Keine Aussprache, sondern Gebetsgemeinschaft. Und achtet mal drauf, wie dieses Gebet beginnt. im Vers 24. Herr, du bist der Gott, der Himmel und die Erde und das Meer gemacht hat und alles, was darin ist. Diese andere, der Herr, das ist hier in der Schlachter zumindest etwas falsch übersetzt, in der Elberfelder und Elberfelder CSV ist es richtig, es wird mit Herrscher übersetzt. Das ist hier das griechische Wort, was hier steht, Herrscher. Und das ist ein gewaltiges Wort, das bedeutet, dass dieser Herrscher souveräne Macht hat. Herrsche im Sinn, dass er unbegrenzte Macht und Kraft hat, volle Autorität, alles zu tun, was ihm gefällt. Und schaut mal, wie die Apostel, sie sind bedrängt von einer Autorität und von einer Macht, die Kraft hat. Und sie haben das erlebt, dass sie Jesus einfach kreuzigen haben lassen. Sie haben es in die Wege geleitet. Aber wo gehen jetzt die Jünger hin? Wo geht die Gemeinde hin? Die Gemeinde geht zu dem hin, der alle Macht hat. Und das ist der Gegensatz nicht diese weltliche Macht nicht diese menschlichen M die eine begrenzte Macht haben Mit uns gewisse Dinge zu tun und gewissem Wirkungsbereich die sie haben ja Aber wo gehen die Jünger hin? Sie gehen zu dem hin, der alle Macht hat, der unbegrenzt Macht hat. Und diese andere, die hier, Herrscher, sie suchen Gott. Und diesen Gott sehen sie nicht irgendeinen Kleinen, der nicht helfen kann, sondern sie sehen einen Herrscher, der alle Macht hat, unbegrenzte Macht hat, Kraft hat, der souverän handeln kann, wie er will. Und allein diese Anrede macht uns klar, wie diese Jünger hier gebetet haben. Das war nicht irgendwie so eine Gebetsfloskel, sie haben nicht irgendwie was daher gebetet, wie sonst immer. Sie haben nicht ausgeleite Gebete wiederholt, sondern sie haben sich bewusst gemacht, zu wem sie sich wenden. Herrscher, der du Himmel und Erde gemacht hast und alles, was darin ist, deine Hand hat das gemacht. Es ist in deiner Hand. Ja, die Oberen haben Macht. Sie haben begrenzte Macht. Sie können uns einsperren. Sie können uns töten. Das wird nachher noch kommen. Aber wir wenden uns zu dir. Du hast alle Macht, alle Kraft, alle Autorität. sie machen sich bewusst, zu wem sie beten das ist nicht irgendein kleiner Gott auch kein Mensch, der XXL irgendwo in den Wolken schwebt sondern das ist der Herrscher, der die Welt regiert und indem sie sich bewusst machen, zu wem sie beten und wer dieser Gott ist, dass das ein Herrscher Gott ist unterstellen sie sich auch seiner Autorität. So beginnt dieses Gebet. Sie unterstellen sich der Autorität Gottes. Und ich habe mich gefragt, woher haben sie diese Zuversicht, diesen Gott so anzusprechen, so in seine Gegenwart zu kommen, so zu ihm zu flehen, ihn so anzurufen. Herrscher! Und ich glaube, das Geheimnis ist, dass sie Gott kannten. Sie kannten ihren Gott. Sie haben viel mit Gott erlebt. Sie wussten, wer dieser Gott ist. Und diesen Gott, diesen Herrscher, beten sie jetzt an und rufen ihn beim Namen. Angesichts dieser Lage. Und wisst ihr, was das höchste Ziel unseres christlichen Lebens ist? Es ist Gott zu kennen. oft schwingt dieser Gedanke mit Christsein bedeutet, unsere Sünden sind vergeben ja, das beinhaltet es mit aber das ist nicht alles sondern es geht darüber hinaus Gott zu erkennen das ist das höchste christliche Ziel was wir haben so lesen wir es zum Beispiel in Galater 4, Vers 8 und 9 damals aber als ihr Gott nicht kanntet dientet ihr denen die von Natur aus Götter sind Aber jetzt habt ihr den wahren Gott erkannt und wollt diesem wahren Gott dienen. Und so lesen wir es auch in Johannes 17, Vers 3, im hohen priesterlichen Gebet. Da definiert Jesus, was das höchste Gut eines Christen ist. Und dort heißt es, Johannes 17, Vers 3, das aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott und den du gesandt hast, Jesus Christus erkennen. Und diese ersten Christen in der Apostelgeschichte, sie kannten ihren Gott. Und deswegen haben sie diese Freimütigkeit, deswegen haben sie diese Zuversicht, diesen Gott mit Herrscher anzusprechen. Sie wussten, wer er ist. Sie wussten, dass er Himmel und Erde gemacht hat und alles, was darin ist. Und weil sie ihn kannten, redeten sie mit diesem Gott wie mit einer lebendigen Person. Das wird hier deutlich. Herrscher, der du bist, Gott. Und ich frage dich heute Morgen, ob du Gott kennst. Ob du Gott wirklich kennst. Ob du so eine Freimütigkeit hast, Gott so anzusprechen wie die ersten Christen hier in der Apostelgeschichte. Hast du diese Zuversicht? Hast du diesen Glauben, wenn du an Gott denkst, wenn du zu ihm betest, dass er Herrscher ist, dass er alle Dinge in seiner Hand trägt und hält, dass er unbegrenzt Macht und Kraft hat, alle Souveränität ihm unterordnet ist? Kennst du deinen Gott? Oder hast du nur so ein vages Bild von ihm? Ist deine Erkenntnis von Gott irgendwie in der Kinderstunde stecken geblieben? Kennst du wirklich Gott? Wie kann man Gott kennenlernen? Die Bibel gibt uns zwei Sachen. Die erste ist die Natur. In der Natur können wir Gott erkennen, dass es eine Gottheit gibt. Seine Kraft, seine Weisheit, die sich entfaltet in der Schöpfung. Aber das zweite ist, wo wir Gott erkennen können, das ist in seinem geschriebenen Wort, in seiner Selbstoffenbarung, was Gott selber über sich sagt. Hier kannst du Gott erkennen. Und wir merken gleich anhand des Gebetes, dass diese Christen Gott kannten und auch die Bibel kannten und sie daher auch wussten, dass Gott unbegrenzte Macht hat. Sie kannten das Alte Testament. Sie wussten, wie Gott handelt. Sie wussten, welche Prinzipien Gott hat. Sie wussten nach wie Gott verfährt mit den ganzen Dingen. Und deshalb beten sie zu ihm mit dieser andere, der Herrscher. Redest du so mit dem lebendigen Gott mit dem einzig wahren Gott Redest du deinen Gott so an Herrscher Der Gott, der handelt, der Gott, der weiß, wo du stehst, der Gott, der weiß alle Einzelheiten deines Lebens, wo du dich befindest, welche Bedrohung sie ausgesetzt ist, ob das Krankheit oder sonst irgendeine Sache ist, Weißt du, dass Gott über all deinen Dingen in deinem Leben steht, dass es einen Herrscher gibt, der unbegrenzt Macht und Kraft hat? Hast du diese Freimütigkeit, so im Gebet zu deinem Gott zu kommen, vor ihm zu treten, dass du weißt, jede Situation, egal was für eine Situation hier auf der Erde uns treffen mag, gleitet nicht aus der Hand Gottes. und je besser du Gott kennst, umso mehr Freimütigkeit, umso mehr Zuversicht hast du, so im Gebet zu beten, wie die ersten Jünger es taten. Und mir ist neu aufgegangen, als ich mich mit diesem Text befasst habe, dass wir unsere Gebete zu Gott richten müssen. Wenn wir beten, müssen wir uns bewusst werden, zu wem wir beten. uns muss klar sein, zu wem wir beten, zu wem wir unser Gebet richten, zu diesem Gott, der alles vermag. Und wenn uns das nicht bewusst ist, wenn wir einfach so anfangen, unsere Gebetsleier runterzuspülen, wenn wir einfach Gebete sprechen, ohne dass wir mit Hirn und Verstand dabei sind, dann ist das kein Gebet, dann ist das ein Selbstgespräch. Wie oft führen wir selbst Gespräche in unseren Gebeten. Warum? Weil wir den ersten Punkt nicht verstehen, dass wir unsere Gebete zu Gott richten müssen. Wir müssen uns vergegenwärtigen, in welcher Gegenwart wir stehen. Dass wir von diesem heiligen, lebendigen Gott sind, stehen dürfen. Und wir beten vielleicht oft ins Leere, weil wir nicht wissen, wo die Gebete hingehen sollen. Weil wir diesen Gott nicht vor Augen haben. Und dann beten wir. Aber wir merken irgendwie, die Gebete, die gehen bis zur Decke und dann fallen sie wieder runter und fallen uns in den Nacken. Und Jesus warnt auch seine Nachfolge in Matthäus 6, Vers 7. Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, denn sie meinen, sie werden erhört um ihre viele Worte willen. Nicht viele Worte machen ein gutes Gebet aus, das sehen wir auch hier. nur kurz, prägnant, Herrscher. Auch nicht die Form zählt, dass du Hände faltest oder wie auch immer. Nicht die Form ist entscheidend, wie du betest. Auch nicht die vielen Worte, auch nicht der Rahmen, auch nicht die Tradition. Sondern wir sollen uns bewusst machen, zu wem wir beten. Und es soll uns davor bewahren, dass wir anfangen zu plappern, Soll uns davor bewahren, dass wir einfach selbst Gespräche führen, dass wir uns selbst telapieren, dass wir uns selbst unsere Wünsche offenbaren und dann irgendwie nachher sind wir enttäuscht, weil Gott hat mein Gebet nicht erhört und Gott hört meine Gebete nicht und wir werden frustriert. Ja, das kann alles dazu kommen, wenn wir nicht im Klaren sind, zu wem wir beten. Zu wem du betest. und mir ist das wirklich auf ganz neu bewusst geworden, wenn ich zu Gott bete, mir klar zu machen, wer Gott ist. Es muss nicht immer jetzt mit diesem einen Wort Herrscher sein. Es können andere Formen sein, andere Ausdrücke. Darum geht es gar nicht, aber das Prinzip, was hier dahinter steht, das müssen wir uns verinnerlichen. Herrscher, du bist Gott, du hast alle Macht und du hast alle Autorität Und jetzt komme ich mit meinen Anliegen und mit meiner Bitte zu dir. In dem Bewusstsein, dass du alles wenden, lenken kannst, führen kannst. Und wenn wir so beten, dann bewegen wir auch die Hand Gottes. Das werden wir auch noch sehen. Das Zweite ist, nachdem die Jünger hier Gott so ansprechen, wenden sie biblische Wahrheit auf ihre Situation und auf ihre Lage ein. So sehen wir im Vers 25, dort heißt es, Du hast durch den Mund deines Knechtes David gedacht, warum toben die Heiden und ersinnen die Völker Nichtiges? Die Könige der Erde lehnen sich auf und die Fürsten versammeln sich miteinander gegen den Herrn und gegen seinen Gesalbten. Wir beten sie einen Psalm, Psalm 2, der hier zum Ausdruck kommt. Und wir sagen sie eins, Gott ist nicht nur ein Gott, ein stummer Schöpfergott, der uns einfach geschaffen hat, sondern Gott ist ein Gott, der redet. Gott ist ein Gott, der redet. Du hast durch den Mund deines Knechtes David gesagt. Und das ist ein messianischer Psalm, genau auf diese Stelle, wo sie jetzt drin sind. Und sie kannten wahrscheinlich Psalm 2, davon gehe ich aus, weil der Heilige Geist erinnert sie jetzt in dieser Situation daran. Und sie zitieren das im Gebet und sagen, Herr, du hast doch durch deinen Knechten gesagt. Und dann schaut mal Vers 27 und 28. Ja, wahrhaftig, gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, haben sich Herodes Pontius Pilatus versammelt, zusammen mit den Heiden und mit dem Volk Israel, um zu tun, was deine Hand und dein Ratschluss zuvor bestimmt hat, dass es geschehen sollte. Sie rufen sich Psalm 2 in Erinnerung und sagen, hey, warte mal, das ist ja genau unsere Situation.
Das ist ja genau das, was geschehen ist. Pontius Pilatus, der Herodes, sie haben sich verbündet mit den Obersten von Israel, mit den Heiden, gegen deinen Geseiten, Jesus. Sie rufen sich in Erinnerung, was hier geschehen ist. Und schaut mal, was sie hier sagen. Ja, wahrhaftig, also Vers 27 und 28. Sie haben sich versammelt gegen deinen Gesalten, Jesus, so wie sie sich es erdacht hatten. Das steht hier nicht. So wie sie ihre Macht ausgelebt haben. Sondern hier steht, was deine Hand und dein Ratschluss zuvor bestimmt hat, dass es geschehen sollte. Dein Ratschluss war es. Und hier erkennen wieder die ersten Christen, dass das, diese Drohung, in der sie drin sind und dieses ganze Geschehen, was ja unmittelbar verknüpft ist mit dem Kreuz, dass das nicht Willkür ist, sondern das der Ratschluss Gottes ist. Das Kreuz war nicht ein Versehen. Da haben nicht diese Herrscher dieser Welt sich im Plan ersonnen, Jesus zu töten und sie haben es in die Wege geleitet und auch durchgeführt. Nein, überhaupt nicht. Die Christen sehen hier, dahinter steckt Gottes Hand in diesen ganzen Geschehnissen. Natürlich sind die Obersten, Herodes, Pilatus und das Volk schuldig für das, was sie getan haben. Das sagt ja Petrus in der Predigt, die wir ja schon zuvor angeschaut haben. Ihr seid schuldig, ihr habt ihn umgebracht. Sie haben es wissentlich gemacht. Aber die Jünger sehen noch weiter. Sie sehen durch die Geschehnisse hindurch und sehen, dass es die Hand Gottes war, die das alles geführt hat, so verordnet hat von Anfang an. Und so lesen wir das ja auch in Epheser Kapitel 1, Vers 4, vor Grundlegung der Welt. Es gibt Stimmen heute, die sagen, Gott hat einen wunderbaren Plan gehabt, er hat Jesus auf diese Welt gesandt, aber gerade da am Kreuz, da an diesem Zentrum der Geschichte, da sind ihm die Dinge entlitten. Da haben sie seinen Sohn gekreuzigt und er konnte nicht eingreifen. Was für ein Märchen, was für ein Märchen. Wir sehen, die Christen sagen, das war dein Ratschluss vor Grundlegung der Welt. Die Dinge sind verordnet. Die Dinge sind nicht aus dem Ruder gelaufen. Du hast immer noch absolute Macht und unbegrenzte Macht. Volle Souveränität. Vor Grundlegung der Welt hast du deinen Sohn Jesus Christus verordnet, dass er für unsere Schuld stirbt, dass es für uns zum Heil wird. Und diesen Jesus verkündigen wir auch, und das hat er ja auch in den zwei Predigten. Aber es war dein Ratschluss. und wir haben uns das letzte Mal angeschaut, diesen Zusammenhang, wo Jesus sagt, wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen. Und den Jüngern wird das jetzt hier bewusst. Sie erkennen ihre Lage in dem Spiegel des Wortes Gottes. Und so lesen wir auch zum Beispiel im Psalm 119, Vers 105, Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinen Weg. Und hier ist die praktische Anwendung. Sie haben ein Bibelwort und sie wenden das auf ihr Leben an. Sicherlich ist das in unserem Leben nicht immer so einfach, so klar. Manchmal ist es verschwommen und auch das sehen wir im Fortlauf der Apostelgeschichte, wo man Dinge nicht sofort einordnen kann. Aber diese Sache war ganz klar. Aber sie konnten es richtig beurteilen aus der Sicht Gottes, weil sie die Bibel kannten, weil sie ihren Gott kannten. jetzt sagen sie, du hast durch dein Wort geredet und jetzt erfüllt sich das. Wir sehen das vor unseren Augen, es erfüllt sich das, was du gesagt hast. Die Gemeinde erkennt, warum sie in dieser Situation ist. Und wir merken plötzlich, dass die Situation ihr Schrecken und ihr Befremdliches verliert, weil sie verstehen, in welcher Lage sie sich befinden. sie verstehen, dass Gott das durch seinen Ratschluss schon so bestimmt hat dass das so verordnet ist dass die Dinge hier nicht jetzt plötzlich aus Gottes Hand entgleiten sondern dass ganz normal ist dass die Heidenvölker, dass sich die Nationen gegen Christus auflehnen das hat mir so gut getan, dass wieder neu bewusst zu werden ich weiß nicht wie es dir geht, aber wenn ich Politik lese dann kriege ich Herzflattern. Und wir merken genau das. Das ist nichts Neues. Wir brauchen uns darüber nicht wundern, nicht aufregen, nicht ausflippen. Das ist dein Ratschlüssel. Sie wollen deinen gesalbten Jesus Christus nicht. Und deswegen toben die Heiden. Und wir sehen das doch heute in unserem Umfeld. Auf allen politischen Feldern. Und ich glaube, wir müssen auch mehr und mehr lernen, unsere Situation, in der wir drinstecken, als Gemeinde, aber auch persönlich, mehr und mehr im Licht der Bibel zu verstehen, zu begreifen, was ist unser Auftrag, warum sind wir hier. Und wenn wir Widerstand und Bedrohung erleben, dann ist das nichts Außergewöhnliches. Damit müssen wir rechnen. Das ist ganz normal. Wir müssen die Bibel anwenden auf unser Leben. Wir müssen die Bibel kennen. Das ist das Zweite. Wir müssen Gott kennen und dann die Bibel kennen, die Aussprüche, die Verheißungen, die Zusagen Gottes, dass wir in diesen Zusagen leben können, beten können. Weil wenn du es nicht wei dann betest du unvern Dann kannst du nicht in den Willen Gottes beten Wie willst du das machen Und dann landen wir immer wieder dort Gebet hilft nichts Gebet bringt mir nichts. Ich lasse das beten. Lernen wir es doch immer wieder neu, uns aus dem Wort Gottes zu nähern, unsere Situation aus dem Wort Gottes her zu erkennen und es auf unser Leben anzuwenden, so wie die ersten Christen. Wir sehen, dass dieser ganze Schrecken, diese ganze Drohkulisse, die da war, plötzlich ihren Schrecken verliert. Und das merken wir auch daran, dass die Drohkulisse ihren Schrecken verliert, welche Gebetsanliegen sie formulieren. Und was beten jetzt diese ersten Christen? Und das sehen wir jetzt ab Vers 29. Nachdem sie ihr Vertrauen auf Gottes überlegene Macht zum Ausdruck gebracht haben, legen sie drei konkrete Bitten vor. Drei Bitten, worum sie jetzt beten. und ich weiß nicht, wenn ich in so einer Situation wäre, wenn wir in so einer Situation wären als Gemeinde oder du, was wären deine Gebetsanliegen? Worum würdest du beten? Ich kann euch helfen. Mein erster Punkt, oh Herr, schenk Bewahrung. Aber wirklich, wir brauchen so Bewahrung, die machen uns platt. es ist so intuitiv, es ist so in uns drin, unsere Haut zu schützen, es fängt an zu britteln, ja nicht. Nimmt das weg und schenkt, dass das aufhört und schenkt auch, dass die irgendwie vernünftig werden. Komisch, nichts davon, nichts davon. Und daran merke ich, wie sie getickt haben, wie sie gebetet haben, diese Zuversicht und Freimütigkeit. und dass sie dann erkannt haben, in welcher Lage sie sind, dass das nichts Außergewöhnliches ist. Darum kommen jetzt drei Gebetsanliegen und sie haben volle Freimütigkeit, das zu beten. Und zwar nicht um Schutz. Lesen wir Abvers 29. Und jetzt, Herr, sieh ihre Drohung an. Das ist der erste Punkt. Sieh ihre Drohung an. Das ist alles, was sie im persönlichen Gebet vor Gott bringen. Wir lesen hier nichts zum Schutz, nichts zum Bewahrung, nichts zum Herr, strafe sie, lass sie zur Erkenntnis kommen oder sonst irgendetwas. Ich will damit nicht sagen, dass das nicht richtig ist, darum zu beten, dass Gott uns bewahrt, beschützt und so weiter. Absolut. Aber das hat nicht Priorität Nummer eins. Das war nicht Prio eins. Und das sollte eigentlich in unserem Leben auch nicht sein. Sieh ihre Drohung an. Und damit haben sie die ganze Sache in die Hand Gottes gelegt. und sie wissen, Gott kümmert sich darum. Da brauchen wir nicht Gott vorschreiben, wie er und was er machen soll. Sieh ihre Drohung an. Sie wagten es nicht, Gott vorzuschreiben, wie er diese boshaften Männer beschreiben soll, wie er mit dieser Situation umgehen soll. Sie haben ihr nicht Vorschläge unterbreitet, wie es jetzt weitergehen soll. Plan A, B oder C oder Herr, wünsch dir doch was bitte von den Dreien und dann sind wir zufrieden. Nein, sieh ihre Drohung an. Und du machst den Rest. Wir sind davon überzeugt. Du bist ein handelnder Gott. Du hast mehr Macht wie sie. Sie stehen unter deiner Autorität. Und dann wäre das zweite Gebetsanliegen. und verleihe deinen Knechten dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden. Und ich habe über dieses Gebetsanliegen gestaunt. Gib deinen Knechten Freimütigkeit, dein Wort in aller Klarheit zu verkündigen. Jetzt habe ich mal eine Frage an euch. Wann hast du das letzte Mal dafür gebetet, dass der Herr dir Freimütigkeit schenkt, um Ungläubigen gegenüber das Wort Gottes zu verkündigen? Offen, frei heraus, nicht zurückzuhalten. Hier zu stehen und ich bezeuge Jesus. Und das darfst du wissen, er ist für dich gestorben, aber du musst deine Sünden bekennen. Du musst mit ihm Klarschiff machen. Alle Freimütigkeit, gib deinen Knechten alle Freimütigkeit. Wann hast du das letzte Mal darum geringen, dass Gott dir Freimütigkeit schenkt, mit den Menschen, mit denen du zu tun hast, über Jesus zu erzählen? Und ich war beschämt, weil ich dieses Gebetsanliegen, Freimütigkeit, immer in Verbindung mit Predigen zusammenbringe. Wenn wir predigen, schenk Freimütigkeit, dein Wort klar und offen zu reden, weiterzugeben mit Freude und so weiter. Aber mir ist es nicht oft in den Sinn gekommen, in Bezug auf evangelistische Gespräche für sowas zu bitten. Und jetzt reden wir ja noch nicht mal davon, dass die Staatsanwaltschaft dir gesagt hat, also pass mal auf, wenn du jetzt noch einmal von Jesus redest, kommst du in den Knast. Das haben wir ja gar nicht. Und sie wussten, was die Obersten ihnen gedroht haben. Und trotzdem beten sie darum, schenk Freimütigkeit, noch mehr von dir zu reden. Ich war erstaunt. Geschwister, ich war erstaunt. Und wir wundern uns, warum geschieht so viel? Ja, weil sie das gebetet haben. Ich wundere mich, und wenn wir andere Gemeinden anschauen, oder Gemeinden, wo der Herr so viel wirkt, ja, warum macht Gott so viel bei ihnen? Weil Gott der Gleiche ist wie bei Ihnen wie bei uns auch Ja auch Aber vielleicht beten sie das schenke uns Freim um dich zu bezeugen furchtlos deinen Namen zu bezeugen trotz dieser Drohkulisse. Wir wollen dich verherrlichen. Und das war ja genau das Gebet oder diese Freimütigkeit, das war ja genau das, woran die Obersten auch erkannt haben, dass Petrus zu Jesus gehörte. seine Freimütigkeit. Wie kann dieser Petrus vor dem Hohen Rat so freimütig predigen? Ich kann mir vorstellen, wenn du so in einem Verhör drin bist, dass viele Menschen einknicken, die sagen, ah, was ich von Jesus, nein, Jesus kenne ich nicht. Vielleicht so ein Petrus wie davor, bevor Jesus gekreuzigt worden ist, aber nichts davon. Ein Petrus steht da und verkündet, jawohl, diesen Jesus habe ich verkündigt. Und die Obersten sind dort und denken, hey, das kann doch nicht wahr sein. Das ist doch kein normaler Mensch, weil er hat ja diese Freimütigkeit. Freimütigkeit. Wie kann er so reden? Wie kann er so glaubhaft auftreten, diesen Jesus bezeugen? Freimütigkeit. Sollten wir wirklich zu unserem Gebetsanliegen machen? Schenk uns Freimütigkeit, dich zu bezeugen, dein Wort in aller Klarheit weiterzugeben. Und das Dritte, worum sie beten, indem du deine Hand, Vers 30, indem du deine Hand ausstreckst zur Heilung und das Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus. Und ich glaube, das bezieht sich genau auf die Situation, die wir ja hatten, dass Jesus diesen Lamen ja geheilt hat durch Petrus in den Namen Jesu Christi und die anschließende Predigt, die Petrus ja im Tempel hält und dann heißt es ja, dass sehr viele Menschen zum Glauben gekommen sind. Und sie sagen, genau das wollen wir, Herr, dass du deine Botschaft bestätigst. Durch solche Zeichen, durch solche Wunder. Wir haben darüber gesprochen, was Zeichen und Wunder sind, welche Bedeutung sie haben, dass sie Gott verherrlichen sollen, seine Macht offenbaren sollen. Und darum beten sie, bestätige dein Wort, wirke weiter durch dein Wort, dass Menschen zum Glauben kommen. Nachdem sie diese drei Bitten vor Gott gebracht haben, sehen wir, wie Gottes Hand sich bewegt. Gebet, welches die Hand Gottes bewegt. Schaut mal Vers 31. Als sie gebetet hatten, da erbebte die Städte, wo sie versammelt waren, und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit. die Städte bewegte sich, wo sie versammelt waren ein Erdbeben ein sichtbarer Ausdruck von dieser geistlichen Macht die jetzt anwesend war wir sehen eins, sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt mit Heiligem Geist erfüllt das heißt, dass man absolut in dem Willen Gottes lebt dass man volle Zuversicht hat Gott gehorsam zu sein. Diese Absicht, so leben zu wollen, dass wir Gott die Ehre geben und Gott gibt uns durch seinen Geist Kraft, das zu tun. Das gleiche heißt auch von Petrus, als Petrus seine Predigt anfängt, in Kapitel 4, Vers 8, dass Petrus vom Heiligen Geist erfüllt war. Und dieses vom Heiligen Geist erfüllt sein kommt nur ein paar Mal vor in der Apostelgeschichte, glaube ich sieben Mal, Und es geht jedes Mal darum, wenn wir Gott verherrlichen. Und schaut mal, dieses Gebetseinliegen, wir wollen, schenk uns Freimütigkeit, dass wir dich verherrlichen dürfen und dich bezeugen können. Und was passiert? Gott erfüllt sie mit Heiligem Geist. Das ist unnatürlich, unnatürlich ist, nicht aus menschlicher Kraft, was Petrus dort vor dem Hohen Rat zustande gebracht hat, sondern das war der Heilige Geist, der durch ihn gewirkt hat. Und wisst ihr, so wie der Heilige Geist durch Petrus gewirkt hat, so wirkt er auch bei dir und bei mir. Er ist der allergleiche Gott. Und das ist mir wichtig, dass wir das verstehen. Dieses Prinzip hat sich nicht geändert. Gott ist der allergleiche Gott, gestern, heute und morgen. Wir haben da einen gleichen Gott. Ein Gott, der sich verherrlichen möchte. Und wenn dort Christen sind, die um Freimütigkeit beten, um ihn zu verherrlichen, dann bewegen wir die Hand Gottes. Dann bewegen wir die Hand Gottes. Die Stätte wurde erfüllt, die Stätte bebte, als sie so beteten. Dieser erste Gemeindekampf gegen die Obrigkeit, wenn wir das so wollen. Und das zieht sich dann in der Kirchengeschichte durch bis heute, eine leidende Gemeinde. Aber wir sehen, wie Gott seinen Stempel darauf legt. wenn wir so beten, wie es die ersten Christen getan haben. Und sie fuhren fort, das Wort Gottes mit Freimütigkeit zu reden. Merkt ihr, wie Gott unmittelbar hier eine Gebetserhöhung schenkt? Gott schenkt ihnen Freimütigkeit, weiter zu predigen, trotz dieser Bedrohung. Sie haben nicht gesagt, jetzt erstmal drei Wochen Pause machen, erstmal easy going, Türen versperren. dass keiner reinkommt, keiner raus, wir machen gerade mal Untergrundgemeinde. Nein, dass sie mit Freimütigkeit Gott verkünden. Und schaut mal, wie das beschrieben wird in Apostelgeschichte 4, Vers 13, während Petrus predigt. Da heißt es, als sie aber die Freimütigkeit von Petrus und Johannes sahen und erfuhren, dass sie ungelehrte Leute und Laien seien, wunderten sie sich. Und schaut mal, und sie erkannten, dass sie mit Jesus gewesen waren. Was ist das Erkennungsmerkmal? Freimütigkeit. Freimütigkeit. Und jetzt gibt Gott ihnen diese Freim um weiter von Jesus zu reden Unerschrocken zu bezeugen Jesus ist Sieger Ihr habt ihn umgebracht aber er ist aufgestanden Es gibt ewiges Leben durch ihn. Und meine Frage ist, ob du das glaubst. Gerade diese Verse, das klingt ja so, wenn wir lesen, vielleicht etwas fern, etwas so wow. Also das kann ich mir nicht vorstellen, dass das heute bei uns geschehen könnte. Aber glaubst du das, dass der Gott, der dort gehandelt hat, seinen Arm bewegt hat, der Allergleiche ist, der auch heute da ist? Der auch heute seinen Arm bewegen möchte? Der sich auch heute verherrlichen möchte? Dass er dir heute noch Freimütigkeit schenken kann, sodass die Menschen um dich herum verwundert sind. Woher hat er diesen Mut? Glaubst du das? Oder resignierst du? Du denkst, ja, das war Gott in der Apostelgeschichte, das war Gott im Alten Testament. Ja, das ist der Gott von der Gemeinde und von diesen, der wo Dinge passieren. Nein, ich möchte euch wirklich heute Morgen aufrufen, daran zu glauben, dass das der Gott ist, der auch heute diese Wunder tun will. Diese Zeichen, diese Freimütigkeit geben will. Und ich möchte dich auch fragen, ob du solche Gebete hast, wo du erlebst, dass die Hand Gottes sich bewegt. Hast du solche Gebete erlebt? Hast du sowas in deinem Leben? Spürst du das, dass Gottes Hand sich bewegt, wenn du ihn suchst? Wenn du nach ihm ringst, wie er eingreift? Ich hoffe, dass du das erlebst, dass du das kennst, dass du das weißt. und ein letztes, bevor ich zum Schluss komme weißt du, wenn du sowas nicht erlebst wenn du das noch nicht in deinem Leben gehabt hast wo du merkst, wie du Gott sucht und Gott wirklich seinen Arm bewegt auf dein Gebet hin, weil du in seinem Willen betest dann kann es sein, dass wir vielleicht im Gebet resigniert haben Natürlich beten wir, weil es gehört zum guten Ton. Das werden wir auch nie sagen. Ja, ich bete nicht oder Gebet hat keinen Wert oder so. Das würde nie über unsere Lippen kommen. Aber innerlich im Herzen sind wir vielleicht resigniert. Du betest vielleicht schon so lange und es geschieht einfach nichts. Gott tut einfach nichts. Gebetsmüdigkeit. Ich möchte dich heute ganz bewusst auffordern, in die Gebetsgemeinschaft zu kommen. Wir sehen hier, dass die Christen in Gemeinschaft beteten und Gott seinen Arm bewegt hat. Wisst ihr, dort, wo vielleicht dein persönliches Leben, dein Gebetsleben flach wird, weil Gebet ein Kampf ist, wie wir das ja auch wissen, wie Paulus uns das sagt, und wir diesen Kampf oft verlieren, in diesem Kampf oft mutlos werden, oft resignieren. Und wenn wir das nicht erleben, dass Gott antwortet, dann denken wir, Gott hört gar nicht zu. Gott ist ein Gott, der hört meine Gebete nicht. Aber wisst ihr was? Komm in die Gebetsgemeinschaft. Und wir haben Gebetsgemeinschaft. Mittwoch. Und ich bin so froh, dass wir viele treue Geschwister haben, die regelmäßig da sind. Die beten. Wirklich Gott mit Herrscher anrufen, weil sie Gott kennen. Auch in der Online-Gebetsstunde. Und wisst ihr was? Wir haben so oft erlebt, dass Gott seinen Haarm bewegt hat. Und wenn du meinst, dass du keine Gebetsgemeinschaft brauchst, Dann schließt du dich von solchen Dingen aus. Dann erlebst du nicht, wie Gott seinen Arm bewegt und das ermutigt und er baut dich nicht im Glauben. Und du wirst nur noch resignierter. Ja, die Bibel kennt das Gebet zu Hause in deinem geschlossenen Kämmerlein, so wie es Jesus in der Bergpredigt predigt. Das ist unerlässlich, das sollen wir auch nicht weglassen. Aber die Bibel, gerade die Apostelgeschichte und gerade die Briefe, sprechen sehr viel von gemeinschaftlichem Gebet als Gemeinde, wo wir Gott suchen und Gott ringen. Bist du dabei? Bist du dabei? Willst du sowas erleben? Dann komm in die Gebetstunde. Und das kann ich mit Zuversicht sagen, weil wir auf Dinge zurückgucken können und zurückschauen können in unserem Leben, auch als Gemeinde, wo Gott auf Gebet in seinen Armen bewegt hat. Gebet, welches die Hand Gottes bewegt. Wie dankbar können wir sein, dass wir nicht in so einer Situation sind, wie ich es am Anfang geschildert habe, dass wir so eine Drohkulisse ausgesetzt sind, dass die Stadt gegen uns was hätte oder sonst was, so wie es damals eben in Jerusalem war. Aber auf der anderen Seite sollten wir in der Situation, in der wir stehen, so beten, wie die Gemeinde damals gebetet hat. Jetzt schon lernen, so einen vertrauten Umgang mit Gott zu haben im Gebet. Dass wenn die Situation kommt und wir wissen nicht, was kommt, es kann durchaus sein, dass es sehr schwer wird, auch für uns als Gemeinde, dass wir wissen, wie man betet, so dass der Arm Gottes sich bewegt. Das sollten wir jetzt schon lernen. Ich möchte zum Schluss ein paar, wirklich drei kurze Gebetsanliegen auch nennen, beziehungsweise nennen, wofür wir gebetet haben, aber wo wir auch erlebt haben, wie Gott seinen Arm bewegt hat. Einfach zu zeigen von den vielen, dass das nicht nur eine Sache von der Apostelgeschichte irgendwie früher war, sondern dass wir das heute auch erleben, dass es viele erleben und dass wir das auch als Gemeinde erlebt haben. Wirklich nur ein paar aus den vielen Gebetserhöhungen, die Gott uns geschenkt hat. Ich denke da immer wieder gerne an die Geschichte oder an das Ereignis damals mit Robert, als Robert gekündigt worden ist, wo wir alle dachten, wie geht es weiter? Robert in seinem Alter, ja über 60.
sich hier noch eine Arbeitsstelle zu finden und so. Es wird sich sicherlich lang hinziehen und es wird ein langer Kampf und so weiter. Ich weiß noch, wir waren hier, haben gebetet. Herr, du siehst die Situation. Wir wollen dich bitten, greif du ein. Es hat ein paar Tage gedauert. Robert hatte einen neuen Job gehabt. Gar besser als den alten. Weißt du, und wenn du nicht mitringst in den Gebetsgemeinschaften, dann erlebst du auch nicht diese Freude. Und es erfüllt dich auch nicht, wenn du den Segen und die Frucht erleben darfst. Denken wir an Imi seine Schilddrüsen-OP zurück, mit Krebs und so weiter, wo wir für ihn gebetet haben. Was hat Imi gesagt? Er hat selbst bezeugt, ich fühle mich so getragen. Gott trägt mich durch. Gott trägt mich. Und als letztes auch die Freizeit, die Freizeit in Freising, wo ihr alle wisst, wo wir euch gebeten haben f uns zu beten David und ich wo wir dort waren und wie wir erlebt haben wie Gott seine Hand bewegt hat Wir haben ja auch Zeugnis davon abgelegt Es war nicht, weil wir dort waren, es waren nicht die besonderen Predigten oder sonst irgendwas. Nein, es war das Gebet, das Gebet einer Gebetsgemeinschaft, das Gebet von Christen, woraufhin Gott sein Arm bewegt hat. Und deswegen möchte ich dich wirklich aufrufen, lass dich nicht resignieren im Gebet. Werde nicht mutlos im Gebet. Gott ist ein Gott, der gerne Gebete hört. Und wenn wir vielleicht Dinge im Gebet schon seit längerem vor Gott bringen, und das tun wir auch als Gemeinde, und wir haben noch keine Antwort bekommen, wie Räumlichkeiten und vieles andere, so wollen wir vertrauen, dass diese Gebete bei Gott sind und dass er sie zu seiner Zeit auch beantworten wird. Beten, welches die Hand Gottes bewegt. Amen. Vielen Dank.