CGH Hersbruck

Was dir im Leid Trost gibt

Was dir im Leid Trost gibt – Predigt von Tobias Roth
02. Juni 202440:00

Was dir im Leid Trost gibt – Predigt von Tobias Roth

Transkriptca. 30 min Lesezeit

Ja, ich habe den Predigtitel an die Predigt vor zwei Wochen angelehnt. Vor zwei Wochen hieß es, was dir im Leiden Hoffnung gibt. Diese Überschrift habe ich aus dem Text gezogen, weil der Text natürlich sehr stark Hoffnung geben sollte an leidende Christen. Und ich habe danach überlegt, wie ich weitermache, ob ich dann im Buch weiterpredige. Und dann bin ich in der stillen Zeit auf einen Bibeltext gestoßen. rein zufällig, der, wo ich mir gedacht habe, einfach noch sehr gut passt als anknüpfende Ergänzung zu dem letzten Thema. Deswegen die Predigt heute heißt, was dir im Leiden Trost gibt. Also wir haben letztes Mal sehr stark diesen Fokus gesehen, Leid kommt ins Leben von Christen. Und wie macht Petrus Mut weniger, indem er sagt, alles auf dieser Erde wird gut oder dein Leid wird aufhören, sondern eher diese Blickrichtung in den Himmel. Also dann einmal werden wir uns freuen, die wir jetzt eine gewisse Traurigkeit haben. Also so dieses, wir leben im Glauben. Weniger eine Hoffnung, die uns vermittelt, dass das Leiden auf dieser Erde aufhört. Nun, es passiert oft, und darüber dürfen wir uns freuen, dass Gott eingreift, dass er persönliche Leiden auch hier auf dieser Erde wegnimmt. Aber es passiert einfach auch oft, dass wir jeder persönlich durch sogenannte Bedrängnisse ins Himmelreich eingehen müssen. Das ist einfach Praxis, dass jeder persönlich irgendwie durch sogenannte Bedrängnisse ins Himmelreich eingehen muss. Was einfach meint, dass unser Weg Richtung Himmel nicht immer einfach ist. Das sind Realitäten, die sind so. Was einfach meint, dass unser Weg Richtung Himmel nicht immer einfach ist. Das ist eine Realität. Was Petrus letztes Mal vor zwei Wochen sozusagen uns durch seinen Brief mitgegeben hat, ist, dass er den Blick der angefochtenen Christen einfach Richtung Himmel lenken möchte. Also liebe Christen, wenn ihr hier alles verliert, liebe Christen, wenn es hier auf dieser Erde nicht so rosig für euch ausschaut, dann einmal werdet ihr euch freuen, ihr jetzt traurig seid. Also uns wird nicht versprochen von der Schrift, und ich bin immer noch so ein bisschen am Zusammenfassen vom letzten Mal, dass die Traurigkeiten hier aufhören, das bekommen wir einfach nicht mitgegeben, sondern was man einfach gesehen hat in diesem ersten Petrusbrief, ist, dass die Schwierigkeiten helfen sollen, so über die Kürze und diese Vergänglichkeit von diesem Leben wegzuschauen und einfach einen Blick und eine Sehnsucht auf den Himmel zu bekommen. Das war so ein bisschen diese ganze Frucht, diese ganze Perspektive Ewigkeit, die wir bekommen sollen in bedrückenden Situationen. Nun heute will ich mit euch einen Abschnitt lesen, wo wir sehen, wie Gott uns hilft. Und zwar nicht nur mit diesem Blick, einmal wird irgendwann alles besser, sondern wir wollen heute einen Abschnitt lesen, wo wir sehen, wie Gott ganz aktiv in die Situation unseres Leidens reinwirkt. Und zwar, um uns zu trösten. Also auf der einen Seite gibt es für uns Hoffnung natürlich, die uns durchträgt, aber wir sehen auch, dass Gott jemand ist, der ganz aktiv reinwirkt, um uns zu trösten. Also Gott legt uns Lasten auf, er gibt uns Hoffnung, die im Himmel wartet und während wir auf diese Hoffnung zulaufen, tröstet er uns. Und das wollen wir uns heute noch anschauen. Schlagt doch mit mir bitte 2. Korinther Kapitel 1 auf, das ist dann der Abschnitt 3 bis 11. wo Paulus sehr stark darauf eingeht, wie Gott uns tröstet und welche Verantwortung und welche Aufgabe wir dadurch mit an die Hand bekommen. 2. Korinther Kapitel 1, die Verse 3 bis 11. Und dort steht, Christus reichlich über uns ergießen, so fließt auch durch Christus reichlich unser Trost. Haben wir Bedrängnis, so geschieht es zu eurem Trost und eurer Rettung, die sich wirksam erweist in standhafter Erduldung derselben Leiden, die auch wir erleiden, werden wir getröstet, so geschieht es zu eurem Trost und eurer Rettung. Und unsere Hoffnung für euch ist gewiss, da wir wissen, gleich wie ihr Anteil an den Leiden habt, so auch am Trost. Denn wir wollen euch, Brüder, nicht in Unkenntnis lassen über unsere Bedrängnis, die uns in der Provinz Asien widerfahren ist, dass wir übermäßig schwer zu tragen hatten, über unser Vermögen hinaus, sodass wir selbst am Leben verzweifelten. Ja, wir hatten in uns selbst schon das Todesurteil. Das meint, dass Paulus an den Punkt gekommen ist, dass er gedacht hat, er stirbt jetzt. Ja, wir hatten in uns selbst schon das Todesurteil. Mit welchem Ziel? Damit wir nicht auf uns selbst vertrauten, sondern auf Gott, der die Toten auferweckt. Er hat uns denn auch aus solch großer Todesgefahr gerettet und rettet uns noch. Und wir hoffen auf ihn, dass er uns auch ferner retten wird. Wobei auch ihr mitwirkt durch eure Vierbitte f uns damit wegen der vielen Personen f uns erbetenen Gnadengabe auch von vielen gedankt werde um unsere Willen Ich habe den Text thematisch einfach in drei Punkte gegliedert, wobei der größte Teil einfach der erste Punkt ist und Punkt 2 und Punkt 3 einfach noch so die ausfließenden Verse hinten raus sind. Also für die werden wir nicht viel Zeit nutzen. Nun, der erste Punkt, Gott der Tröster. Verse 3 bis 7. Und ich finde es so spannend, wenn ihr in Vers 3 schaut, Paolo steigt in diesem Brief wieder mit einem Lobpreis ein. Und das mag euch jetzt erstmal gar nicht so spannend vorkommen, aber es ist spannend, ich habe die ganzen Lehrbriefe überflogen sozusagen. Und es gibt nur drei Briefe, die mit so einem Lobpreis anfangen. Also in allen anderen Briefen beginnt Paulus und er sagt, ich danke Gott für euch und ich danke Gott unablässig, wenn ich an euch gedenke, mein Gebeten. Aber es gibt nur drei Briefe, in denen Paulus oder Petrus mit einem Lobpreis anfangen. Der erste ist der Epheserbrief, wo es einfach um das Erlösungswerk geht. Und dann zweimal, wenn es um Leiden geht. Einmal, wir hatten letzte Woche den ersten Petrusbrief. gelobt sei Gott, der uns wiedergeboren hat zu dieser lebendigen Hoffnung, der uns ein Erbteil gegeben hat und wo wir gemerkt haben, wie in diesen Schwierigkeiten der Christen Gott zu loben war, weil er alles gegeben hat, um diese Schwierigkeiten auszufüllen. Und hier, 2. Korintherbrief, wir sehen, er beginnt wieder mit einem Lobpreis, Vers 3. Und wieder dieser Lob reißt der, in das Leid von Christen gesprochen wird. Gelobt sei Gott, der Vater der Barmherzigkeit und der Gott des Trostes. Also wie Paulus in diesem Zusammenhang gar nicht anders kann, als einfach nur Gott den Dank und den Lob auszusprechen. In einem Zusammenhang, wo Paulus selber, so wie man es in den Versen 8 und 9 sieht, selber kurz vorm Sterben war. wir sehen durch diese Lobpreise, dass Gott genug ist. Genug ist in unserem Leid. Tatsächlich. Denn die Lösung bestand nie darin, dass alles besser wird. Die Lösung bestand immer darin, dass Gott die Lösung für meine Seele ist, sozusagen. Es gibt schlimmes Leid und anstatt zu jammern, findet Paulus alles in Gott. Er hat es selbst erfahren, deswegen bricht er hier in diesem Lobpreis aus. Er hat es selbst erfahren. Vers 8 und 9 und Gott hat ihn dann auch aus diesem Leid gerettet. Aber er hat etwas erfahren und zwar dass Gott voller Barmherzigkeit ist. Ein Gott, der voller Mitleid ist in diesen Situationen. Und gleichzeitig der Vater der Barmherzigkeit und der Gott alles Trostes. Der Gott, von dem wie eine Quelle Trost fließt. Ich lese mal Vers 3 und Vers 4. Gelobt sei der Gott und Vater uns des Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott alles Trostes, der uns tröstet in all unserer Bedrängnis. Vers 3 beschreibt auf so eine wunderbare Art einfach die Schönheit Gottes. Und die Schönheit Gottes zeigt sich eben ganz oft in schwierigen Situationen, in unseren Druck, in unseren Schwierigkeiten. Der Vater der Barmherzigkeit, der Vater der Erbarmungen, der Vater des Mitleids. Wir erinnern uns an den barmherzigen Samariter, wie er diesem einen Mann so ausgeholfen hat, den es so schwer ging, der so gebeutelt und so geschlagen war. Und der barmherzige Samarit hat so ein weiches Herz diesem Menschen gegenüber bekommen. Und wir sehen hier im Kontext von Leiden, dass Gott genau so ein weiches Herz hat, wenn du und ich leiden. Das ist ganz spannend. Der Vater der Barmherzigkeit, ein Gott, ein Vater des Mitleides. Paulus beginnt diesen ganzen Abschnitt des Leidens und Trostes, indem er uns Gott vorstellt. Als ein Gott des Mitleides, der sich so gerne um deine Leiden sorgt. Das können wir ganz klar aus Vers 3 rauslesen. Der sich so gerne deiner annimmt. der Vater der Barmherzigkeit. Das heißt, wenn wir leiden, dann macht es etwas mit Gott. Also ja, irgendwie führt Gott uns in Schwierigkeiten, aber gleichzeitig ist es so, wenn wir leiden, dass das in Gott etwas bewirkt, dass er den Drang hat, barmherzig zu sein, dass er Mitleid hat. Das ist ganz spannend. Und nicht nur das, nicht nur, dass Gott einfach nur voller Mitleid ist und den Drang hat einzugreifen, sondern wir sehen auch, dass es der Gott ist, von dem aller Trost kommt, Vers 3. Der Gott alles Trost ist. Ihr habt bestimmt eine Fußnote, das heißt, der Gott, von dem aller Trost, alle Ermunterung, aller Zuspruch kommt. Das heißt, dass Gott ganz aktiv versucht, in deinen notvollen Situationen dir irgendwie Trost zuflie zu lassen Und jeder Trost der dich erreicht hat seine Quelle in Gott Ja, Gott führt uns in Schwierigkeiten, aber er ist gleichzeitig ein Gott voller Mitleid, der die Absicht hat, dich zu trösten. Das ist ganz spannend. Ja, Gott führt uns in Schwierigkeiten, aber er ist gleichzeitig ein Gott voller Mitleid, der die Absicht hat, dich zu trösten. Und nicht nur die Absicht hat, sondern wenn ihr in Vers 4 schaut, er tut es auch. Er tröstet uns in all unserer Bedrängnis. Seht ihr das? Also er ist nicht nur der Vater des Trostes, der grundsätzlich trösten möchte, sondern er tut es auch, Vers 4. Gott ist, wenn wir leiden, weder hart, noch schaut er einfach weg. sondern so wie Gott versprochen hat, dass wenn du durchs Tal oder wenn ich durchs Tal der Todesschatten wandere, ja manchmal wandern wir durchs Tal des Todesschatten, aber er ist bei mir. Das hat er versprochen, richtig? Gott ist weder hart, wenn wir leiden, noch schaut er weg, sondern er hat versprochen, wenn wir wandern durchs Tal der Todesschatten, dann ist er bei mir, ja? Was wir verstehen müssen ist, einfach aus diesem Vers 3 heraus, wir müssen verstehen, Gott ist gut, auch wenn er uns schwere Wege führt. Zitat von John Bunyan. Wie freundlich ist Gott doch zu uns, wenn er sich entscheidet, uns ein wenig zu belasten, um sich dann mit seiner ewigen Gnade über uns zu erbarmen. Wie freundlich ist Gott, wenn er sich entscheidet, uns ein wenig zu belasten, um sich danach mit ewiger Gnade über uns zu erbarmen. Nun, wir als Familie waren Freitag bei einem befreundeten Ehepaar. Und die Frau von diesem Ehepaar, die hat ziemlich die Flügel gestutzt bekommen. Die ist noch gar nicht lange verheiratet, ein paar Monate. Und die Frau war bis vor ein paar Jahren so eine richtige Macherin. Und er war sehr engagiert und hat viel Sport gemacht im Fußballverein und so weiter mit ihrem Studium. Hat viel vorgehabt, also so hat sie es uns erklärt. War einfach eine sehr starke Frau und Gott hat ihr durch eine Krankheit, durch Borreliose, die Flügel gestutzt. Also ich will den Namen der Frau jetzt nicht sagen, aber manchmal kann die nicht mehr weit laufen sozusagen. Eine starke, disziplinierte Macherin und Gott bremst sie einfach aus. Und ich hatte auf jeden Fall den Eindruck, dass sie, ich meine, die ist jung und du bist richtig aus dem Leben so gebremst. Ich hatte aber schon den Eindruck, in einer aufrichtigen Art und Weise, dass sie sehr geistlich reif damit umgeht. Also versucht das herauszunehmen, was Gott ihr vielleicht damit beibringen will. wie Gott vielleicht ihr Leben, hat sie auch gesagt, ganz neu ausgerichtet hat und so weiter. Aber sie sagte auch zeugnishaft, dass es eine sehr große Herausforderung war, daran festzuhalten, dass Gott gut ist. Also ich will den Satz nochmal wiederholen. Sie sagte zeugnishaft, dass es eine sehr große Herausforderung war, daran festzuhalten, dass Gott gut ist. Also Leid kann uns anfechten. Es kann uns anfechten. Im 1. Petrusbrief, wer weiß, vielleicht habt ihr es noch so ein bisschen im Blick von vor zwei Wochen, das waren Christen, die so hart geschlagen wurden. Und Paulus schreibt im 1. Petrus 5, Vers 12, das war jetzt nicht geplant, Aber ich will es einfach noch kurz euch zeigen, einfach in diesem Kontext, dass Leid uns anfechten kann. In 1. Petrus 5, Vers 12 schreibt nämlich Petrus den Zweck des Briefes und wir erinnern uns noch, ganz harte Anfechtung. Wir sehen im Hintergrund irgendwie treten dunkle Wolken auf und es kann sein, dass während diese Christen geschlagen wurden, dass sie sich gedacht haben, Gott, warum? Gott, bist du gut? Gott, was tust du mit mir? Das kann passieren. Das kann passieren, dass unser Glaube angefochten wird im Leiden. Dass wir Gott nicht glauben, dass er gut ist. Und Petrus sagt extra in 1. Petrus 5, Vers 12, durch Silvanus, der euch, wie ich überzeugt, ein guter Bruder ist, habe ich euch in Kürze geschrieben. Ich habe euch den Brief geschrieben. Warum? Um euch zu ermahnen und zu bezeugen, dass dies die wahre Gnade Gottes ist, in der ihr steht. Es ist die wahre Gnade Gottes. ist. Ihr leidet nicht, weil ihr böse wart, liebe Christen, im ersten Petrusbrief. Ihr leidet nicht, weil Gott irgendwie Lust hat, euch wehzutun, sondern ich schreibe euch, damit diese angefochtenen Gedanken wegkommen, damit ihr wisst, dass es die wahre Gnade ist, in der ihr steht. Gott hat kein Problem mit euch. Gott hat kein Problem mit euch. Gott ist gut. Und daran müssen wir festhalten, 2. Korinther, Kapitel 1, Vers 3, Gott ist der Vater der Barmherzigkeit. Gott ist der Gott allen Trostes, Gott ist gut. Diese Gedanken dürfen nicht kommen. Leid kann uns anfechten. Und wir sehen in diesem Beispiel so gut Paulus der selber im 2 Korintherbrief so stark gelitten hat 2 Korinther Kapitel 1 fliegt mit mir in Vers 8 und 9 also nur ganz kurz Paulus, der so stark gelitten hat, aber im Leid eine Erfahrung gemacht hat, damit er Vers 3 schreiben kann. Vers 8 und 9 beschreibt Paulus, dass er vor kurzem eine Situation hatte, in der er übermäßig schwer zu tragen hatte. Vers 8. Über die Maßen. Und es ging über sein Vermögen hinaus, das heißt über die Kraft, die er hatte. Die Last war schwerer, als er sie tragen konnte. Der Paulus hat hier nicht einfach nur sich das Bein versehentlich gebrochen und deswegen konnte er seinen Missionsauftrag nach drei Wochen nach hinten schieben oder so, sondern hier wurden Lasten auf ihn gelagt, die gingen über die Maßen. Er konnte es nicht mehr halten, er konnte es nicht mehr tragen. Die eigene Kraft, die eigene Fähigkeit, es auszuhalten, war nicht mehr da. Vers 9, er hatte schon das Todesurteil in sich. Das heißt, dass Paulus so eine schlimme Situation kurz vorher erlebt hat, dass er in dieser Situation dachte, es ist wirklich vorbei, ich komme hier nicht mehr lebend raus. Das hat Paulus wirklich gedacht. Also er war an dem Punkt angekommen, ich sterbe jetzt. So wie wenn du einen Autounfall auf der Autobahn hast und das ganze Frack fängt das Brennen an und du kommst nicht raus, weil die Tür nicht aufgeht. Und du denkst letztendlich, es ist vorbei, ja? Und dann greift vielleicht gerade noch jemand ein und zieht dich irgendwie aus dem Frack raus. Aber in so einer Situation war Paulus, laut Vers 8 und Vers 9, Paulus hat ihm tot ins Auge geschaut. Und dieser Paulus kann Vers 3 schreiben, liebe Freunde. Leid kann uns anfechten. Aber wir sehen in diesem Beispiel so gut, dass Paulus, der selber stark gelitten hat, Gott als einen mitleidigen, sich erbarmenden, sich der Situation annehmenden und tröstenden Gott kennengelernt hat. Und er beginnt diesen Brief und lobt Gott genau für diese Eigenschaften. Wie eine Mutter, so steht es im Jesaja-Brief, Kapitel 66, wie eine Mutter ihren Sohn tröstet, so will ich euch trösten. Das ist eine Verheißung Gottes an Israel. Aber es zeigt, dass Gott ein Gottesdrossen ist. wie eine Mutter, die ihr weinendes Kind, das hingefallen ist und sich die Knie aufgeschlagen hat und das Kind einfach nur getröstet werden möchte, wie sich eine Mutter diesem weinenden Kind in ihren persönlichen Schmerzen annimmt, so ist Gott ein Gott des Trostes. Ein Gott, von dem aller Trost kommt. 2. Korinther 1, Vers 3. Nun, der Textabschnitt geht weiter. Und was wir in diesem Textverlauf erkennen können, ist folgendes. Gott tröstet uns nicht zum Selbstzweck. Gott tröstet uns nicht zum Selbstzweck. Wir werden gleich es im Textverlauf sehen. Sondern mit dem Trost kommt eine Aufgabe. Schaut mit mir in Vers 4. Warum kommst du in Nöte, erfährst Gottes Gnade und seinen Trost, damit du was machen kannst, Vers 4? damit wir andere trösten können mit dem Trost, den ich von Gott bekommen habe. Seht ihr das? Also Gott tröstet uns nicht einfach nur so. Also natürlich tröstet er uns erstmal einfach nur so. Aber dann gibt er dir die Aufgabe und sagt, ich will dir ein geistiges Prinzip zeigen, nimm diese Erfahrung des Trostes, die du gemacht hast im Leiden und diene damit anderen, die genau dadurch Trost erfahren sollen. Das ist ja eine Kette, die er so in mehreren Versen beschreibt. Nun, ich komme noch mal kurz mit einem Zitat, bevor wir ein bisschen da noch diese Kette angucken wollen. Zitat, wir sollen das Kranken- und Sterbebett nicht meiden, sondern zu denen eilen, die unsere Ermutigung brauchen. Wir werden nicht getröstet, um uns wohlzufühlen, sondern um Tröster zu sein. Und es trifft ganz gut, was Paulus hier ausführt jetzt. Wir sollen das Krank- und Sterbebett nicht meiden. Ja, wie oft hat man Angst, irgendwie Leute zu ermutigen oder irgendwo. Ja, und er sagt, nein, tu das nicht. Sondern eile zu denen, die Ermutigung brauchen. Wir werden nicht getröstet, um uns wohlzufühlen, sondern um tröstet zu sein. Zweiter Gründer 1, Vers 4, der uns tröstet in unseren Bedrängnissen. Und dann kommt das Wort damit. Warum tröstet er dich in deinen Bedrängnissen? Damit du andere trösten kannst. Das ist so ein Prinzip, wie es auch im 2. Timotheus steht, mit diesem, bringe den Leuten, ich kriege es jetzt nicht aus dem Kopf, aber wo diese Stelle steht, dass wir das, was wir gelernt haben, treuen Leuten beibringen sollen, die wiederum fähig sind, andere zu lehren. Das ist hier mit dem Trost genau dasselbe. Das ist kein Selbstzweck.

Gott führt dich durch Leid, lässt dich seine Gnade und seinen Trost erfahren, damit du dich aufmachst, um anderen Trost zu geben. Gott führt uns in leidvolle Situationen und manchmal stutzt er uns die Flügel, um uns dann zu trösten, damit wir mit dieser Erfahrung des Trostes andere trösten. und ja, es mag sein, dass wir durch eigene Schwierigkeiten barmherziger anderen Menschen gegenüber werden, einfach weil man eine Erfahrung gemacht hat und einfach ein bisschen weiteres Herz vielleicht auch bekommt oder Dinge besser verstehen kann, also dass man allein dadurch schon ein guter Ratgeber wird, aber nicht nur das, sondern wir haben Erfahrungen des Trostes zeugnishafterweise sozusagen im Gepäck. Wir haben Erfahrungen des Trostes im Gepäck, die andere zu einem anderen Zeitpunkt brauchen. Und Gott spart nicht mit Trost. Das sehen wir in Vers 5. Denn wie die Leiden des Christus sich reichlich über uns ergießen. Also selbst wenn die Leiden sehr schwer sind, reichlich, also ohne Ende ausgegossen werden in unserem Leben. Was ist da mit dem Trost? Seht ihr das in Vers 6? Also wie groß ist der Trost, wenn die Leiden reichlich sind? Welche Verheißung hast du hier? Es ist einfach, ich lese mal den Vers nochmal, danke Tabea. Haben wir Bedrängnis, so geschieht es zu eurem Trost und eurer Rettung, die sich, ne, ich hab falsch, Vers 5, ne? Denn wie die Leiden des Christus sich reichlich über uns ergießen, so fließt auch durch Christus reichlich unser Trost. Also mindestens ist hier genug Trost für die Leiden. Mindestens so viel Trost wird kommen, dass er genügt für die Schwere der Leiden, die wir erfahren. Und das ist etwas, was wir heute, wenn es uns heute gut geht, kann man das nicht fassen. Warum nicht? Weil der Trost heute noch nicht fließt. Der fließt in dem Moment, wenn die Leiden reichlich über mich kommen. Und das ist etwas, was man ermutigenderweise sozusagen wie so ein Diamant im Hinterkopf behalten kann. Dann wird es reichlich fließen. Und dann kommt ein ganz spannender Vers. Vers 6. Und da müssen wir sehr genau lesen. Da steht, haben wir Bedrängnis? Haben wir Schwierigkeiten im Leben? So geschieht es, weshalb? Weshalb geschieht es? haben wir Bedrängnis, so geschieht es zu eurem Trost. Paulus geht weiter und er sagt sogar Vers 6, dass die Leiden, die Paulus erfährt, mit einem Ziel geschehen, damit die Korinther getröstet werden können. Weil Paulus Leid erfährt, weiß, ich werde jetzt Gottes Trost erfahren und mit dieser Erfahrung, die Paulus im Gepäck hat, kann er zu den Korinthern gehen und ihm Trost geben. Warum leidet Paulus laut Vers 6? So geschieht es, damit ich euch am Ende trösten kann. Oh Mann, oh Mann. Deine Leiden passieren, warum? zum Trost für andere. Deine Leiden, deine Schwierigkeiten, deine Anfechtungen passieren, warum, zum Trost für andere. Das ist ja eine Argumentationskette, die Paulus die ganze Zeit versucht, über mehrere Verse zu erklären. Damit wir andere trösten mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet wurden. Weil wir manchmal dann einfach wissen, wovon wir reden. Weil wir Gott dann nicht mehr aus der Theorie kennen, sondern aus der Praxis. Weil wir seinen Trost selber erlebt haben. Und wir wollen im gleichen Buch die Antwort suchen, wenn wir uns die Frage stellen, ja, wie genau tröstet Gott denn? Nun, wir lesen ja die ganze Zeit, dass Trost von ihm fließt, aber wie tut er das denn? Und wir wollen die Antwort im selben 2. Korinther Buch suchen und finden, Ich möchte vorab ganz kurz sagen, nun, ich glaube ganz klar, dass Gott tröstet durch den Beistand, durch seinen Heiligen Geist, durch sein Wort, durch gute Lieder. Das haben wir alle schon erfahren, dass Gott durch diese Dinge einfach in unser Herz redet und uns tröstet. Darauf will ich jetzt gar nicht mehr groß eingehen. Aber ich m euch in dieser Argumentationskette des Du leidest erf Trost damit du andere tr kannst mit dem Trost mit dem du selber getr wurdest also so diese Kette des Weitergebens m ich euch jetzt zeigen, wie Paulus genau auf diese Kette selber eingeht. Schaut mit mir in 2. Korinther Kapitel 7. Das ist jetzt super spannend, aber wir müssen sehr gut lesen. Und habt diese Kette ein bisschen vor Augen, die wir eben so ein bisschen besprochen haben. Und 2. Korinther 7, 5 bis 7 bringt Praxis in diese theologische Kette. Ihr werdet es sehen. Zweiter Gründer 7, 5 bis 7. Schön langsam Vers 5. Denn als wir, Paulus und seine Leute, nach Mazedonien kamen, hatte unser Fleisch keine Ruhe, Sondern wir wurden auf alle Art bedrängt, von außen Kämpfe, von innen Ängste. Also wir sehen eine klassische Situation, wir wissen jetzt gerade nicht, was ganz praktisch war, aber wir sehen eine klassische Situation von Leiden. Von außen hatte er Kämpfe, irgendwas, was ihn angefochten hat, sein Körper oder Druck oder was auch immer. Aber nicht nur das, sondern auch seine Seele, sein Geist war voller Angst. Also eine ganz klassische Leitsituation. Vers 6. Aber Gott, der die Geringen tröstet, wir erinnern uns an Kapitel 1. Aber Gott, der die Geringen tröstet, Gott tröstet die Geringen, Gott tröstet die Angefochtenen, Gott tröstet die Traurigen. Er tröstete uns durch, was? Die Ankunft durch Titus. Aha, schon mal der erste Hinweis, wie Gott tröstet. Er tröstete den Paulus in seinem Leiden. Wir haben immer Kapitel 1 im Hintergrund. er tröstete durch andere Christen. Seht ihr das? Wie Gott mich tröstete durch Titus. Und jetzt wartet. Und ihr erinnert euch noch an die Kette des Trostes. Und nicht allein durch seine Ankunft, sondern, also durch was wurde er getröstet, der Paulus? Durch den Trost, den Titus von den Korinthern bekommen hat. Die Korinther haben den Titus getröstet. Titus kommt zu Paulus und erklärt ihm den Trost, den Titus selber, was den Korinther bekommen hat. Und das hat Paulus froh gemacht. Als er uns berichtete von eurer Sehnsucht, eurer Klage, eurem Eifer für mich, da freute ich mich noch mehr. Gott tröstet durch andere Christen, die selber Trost erfahren haben. Es wird ganz praktisch gezeigt, wie Paulus in Kapitel 1 beschreibt. Paulus ist angefochten. Gott tröstet ihn durch andere Christen, der selber Trost bekam von den Korinthern. Und Titus hat einfach diesen Trost, den er von den Korinthern bekommen hat, im Gepäck gehabt, ist zu Paulus gegangen, Vers 7, und hat Paulus wieder froh gemacht. Liebe Christen, wir wollen getröstet werden. und es passiert so oft und es ist jetzt nicht immer, dass wir gleich dem Tode nahe sein müssen ach wie oft tröstet der Herr uns im Alltag, wenn wir einfach Furcht haben, wenn wir einfach irgendwelche Sorgen hatten, ja, also der Trost der fließt ja auch in den kleinen Situationen unseres Lebens wo wir im Nachgang denken, ach hätte ich mir mal nicht so viele Sorgen machen müssen, Gottes Trost fließt in unseren Bedrängnissen, ja also liebe Christen wir wollen getröstet werden aber wir wollen uns dann eine Kultur entwickeln indem wir anfangen, zeugnishaft von diesem Trost zu erzählen. Warum? Denn wir sehen an diesem Beispiel vom Titus, dass dieses Zeugnis, wie wir Gott erlebt haben, anderen so viel Mut machen kann. Und es muss immer gar nicht sein am Krankenbett, sondern manchmal kann es sein, dass es so ein Zeugnis gibt und ihr schreibt irgendeine Kleinigkeit in unsere WhatsApp-Gemeindegruppe, wie Gott euch ermutigt hat, so ganz beispielhaft. Und ihr wisst gar nicht, wie es einen von den 40, 50 oder mehr Leuten geht. Aber es kann sein, dass es einen einfach so sehr ermutigt, weil Gott diesen Trost, den du selber erfahren hast, benutzt, um andere zu trösten. Merkt ihr? Vielleicht haben wir einfach selber das Problem, ich kenne es auch bei mir selber, dass man sich oft irgendwie schämt und man möchte sie nicht so in den Vordergrund stellen. Oder man denkt, ach, das ist ja viel zu gering, mein kleines Zeugnis, was ich hier erlebt habe. Aber wir sehen an diesen Prinzipien, dass Gott den Trost dir nicht einfach nur gibt, damit es dir wohl geht, sondern er gibt dir Trost, damit du ihn weitergibst. Das war jetzt der größte Abschnitt, der uns einfach so ein bisschen diese Kette des Trostes zeigen wollte und wir möchten jetzt noch die restlichen Verse nur antippen, sozusagen die Grundprinzipien da rausnehmen, um dann irgendwann zu landen Nun das erste Ziel haben wir gesehen Wir haben gesehen Paulus kann ein Tr sein weil er selber getröstet wurde. Von wem? Von dem Gott allen Trostes. Von diesem Gott des Mitleids. Und jetzt geht man nochmal in die Verse 8 und 9. Wir haben ja eben schon so ein bisschen die Situation herausgefunden, wie es Paulus ging in dieser Situation, was er so ein bisschen durchgelitten hat. Also er war dem Tode nahe sozusagen, eine sehr schwierige Situation. 2. Korinther 1, 8 und 9. Und wenn ihr in die Vers 8 und 9 schaut, sehen wir noch eine Begründung, die Paulus entdeckt hat, warum er diese Schlimme erlitten hat. Das beschreibt er. Schaut mal in Vers 8 und Vers 9 und sucht das Wort damit. Schaut in Vers 9, das geht ein bisschen schneller. Da könnt ihr Vers 8 überspringen. Das Wort damit leitet eine Begründung ein. Ich vermute, ihr habt das Wort damit gefunden in Vers 9. Das heißt, alles, was vor diesem Wort damit kommt, also in Vers 8 und Vers 9, Alles, was davor kommt, soll etwas bewirken, damit eine Wirkung kommt, durch das, was vorher beschrieben wird, was aufgezählt wird. Nun, was schreibt Paulus vorher? Vers 8. Er schreibt den Korinthern, ich möchte euch mitteilen, was ich für eine schlimme Bedrängnis hatte. Und er beschreibt, ich wiederhole es nochmal, das Leid als übermäßig schwer. übermäßig bedeutet, hier ist ein Glas Wasser und ich kippe so viel Wasser rein, bis es voll ist, randvoll. Das heißt, dieses Glas kann nicht mehr Wasser fassen. Und über die Maßen heißt, dass ich noch mehr Wasser reinkippe. Und es geht über die Maßen dieses Glases hinaus. Das heißt, du hast ein gewisses Level an Kraft, an psychischer Kraft, an Nerven, an allem, was du an Ressourcen hast. Und was Paulus hier erlebt hat, ist, dass das Leid über deine Ressourcen ging. Es ging über seine Ressourcen. Vers 8. Das Leid war so hart bei Paulus, dass er am Leben verzweifelte. Am Leben verzweifelte meint, es gab keinen Ausgang in dieser Situation. Ja, du versuchst irgendwie rauszukommen, die Dinge zu ändern und es gibt keinen Ausweg. So hat er sich gefühlt. So war die Situation. Er verzweifelt am Leben. Paulus dachte, ich sterbe jetzt. Warum so harte Dinge, Paulus? Was hast du hier erlebt, lieber Paulus? Warum wurdest du so hart geprüft, lieber Paulus? Vers 9, damit. damit ich nicht selbst auf mich vertraue. Diese harten Schläge im Leben von Paulus waren so hart und sie hatten einfach nur das Ziel, dass Paulus aufhört, Selbstvertrauen zu haben. Und heute, wir verbinden Selbstvertrauen oft so mit so ein bisschen einem Selbstbewusstsein und so weiter. Aber er sollte aufhören, Selbstvertrauen zu haben, so steht es sogar in Vers 9. Damit wir nicht auf uns selbst vertrauten. Paulus wurde alle Kraft genommen, alles worauf er selber sich stützen konnte, worauf er irgendwie selber stolz sein konnte. Gott hat ihn alles weggenommen, um ihn an Christus zu binden. Damit ich Christus allein vertraue. und hier ist genau dasselbe, wie wir im ersten Petrusbrief letztes Mal gelesen haben, wo es darum ging, wegzuschauen von dem hier, hinzuschauen zu dem, was Christus für uns bereithält, ist hier genau dasselbe. Wegzuschauen von mir selber, mir nicht selber zu vertrauen, sondern mein Vertrauen ganz auf Christus zu lenken. Das musste Paulus hier erfahren. Und ja, vielleicht musste Paulus es so hart erfahren, weil er einfach vielleicht einen Hang durch seine Mentalität und so hatte, sich zu überheben. Deswegen hat er ja auch den Dorn im Fleisch bekommen, damit er sich nicht überhebt. Paulus war vielleicht von seiner Grundsubstanz jemand, der schnell ein Überflieger war und vielleicht deswegen auch diese Erdung gebraucht hat. So beschreibt es ja Paulus selber auch mit dem Dorn im Fleisch, wegen diesen ganzen Erkenntnissen, diesen großen Dienst, den Gott ihm gegeben hat. Da hat Gott ihm einfach eben genauso viel, kennt ihr diese Ketten, die man früher hatte, so im Wilden Westen, wenn man gefangen war mit so einer fetten Kugel. Vielleicht hat Gott ihn genau deswegen, damit er nicht abhebt, auch einfach so ein paar Ketten gegeben an die Füße. Einfach um Paulus klein zu halten damit Gott sich erbarmt und Paulus sich ganz auf Gott verl Wir bekommen Schwierigkeiten laut Vers 8 und Vers 9, um unsere Hilflosigkeit zu erkennen und um uns an Gott zu klammern. Und wenn wir uns an ihn klammern, wird am Ende die Frucht sein, dass wir ihn so sehr loben für seine Barmherzigkeit und für seinen Trost, weil wir dann merken, wenn wir am Ende sind, wie sich Gott unserer erbarmt, wie er sich unserer annimmt, wie er uns einfach hilft. Paulus ist also in dieser wirklich schwierigen Situation, er denkt, dass er sterben könnte, und dann schaut er in Vers 10, was hat aber Paulus erlebt in dieser schwierigen Situation? Also alles war ausweglos, kein Hoffnung mehr, er hat gedacht, er stirbt. Also wendet es irgendwie auf ausweglose Situationen in deinem Leben an. und dann sagt er, aber Gott hat mich dort rausgerettet. So, Gott greift dann doch ein. Auch wenn Paulus erstmal an den Punkt kam, es gibt keine Hoffnung. Und Gott greift ein. Und er hat uns aus solcher großen Todesfahrt gerettet und er wird uns noch weiterhin retten, darauf wird er vertrauen. Aber warum? Wer hat mitgewirkt, dass Paulus aus dieser schwierigen Situation gerettet wurde? Seht ihr das? Wer hat mitgewirkt, dass Paulus aus diesem Leid wieder rausgezogen wurde? Vers 11. Die Korinther, durch ihre Gebete. Was uns einfach so sehr ermutigen kann, wirklich, und wir machen das wirklich gut, finde ich, aber es soll uns einfach ermutigen, in unseren schwierigen Situationen wirklich füreinander zu beten. Also Paulus ist in dieser Not und viele haben für ihn gebetet. Und Gott reißt ihn dann aus dieser Not und er stellt irgendwie alles wieder her und stellt Paulus auf die Füße. Und dann sehen wir in Vers 12, nee, in Vers 11, dass jetzt, nachdem Gott dann gnädig eingegriffen hat, genauso viele, wie für ihn gebetet haben, jetzt bitte auch Gott danken sollen. Dass dieses Leid, dieses Ziel hatte, dass jetzt von vielen auch für Gott gedankt wird. Und das dürfen wir einfach nicht vergessen. Dass diese Verherrlichung Gottes, wie er dann eingreift, das Ziel haben soll, dass genauso viele Leute, und wenn nicht mehr, genauso vor Gott daliegen und ihn dafür danken, wie wir davor gerungen haben, dass er uns aus unseren Leiden rettet. Das soll so ein bisschen dieser Gedanke sein. Nun, viele von euch in dieser WhatsApp-Gruppe, die es da momentan gibt, von der Debbie, ich will jetzt nicht weiter darauf eingehen, wie viele Leute beten da, man merkt das, ja. Und das Ziel muss sein, wenn sich Gott verherrlicht, dass genauso viele Leute Gott anbeten. So steht es im Vers 11, dass genau von vielen auch gedankt wird. Ich bin am starken Landeanflug. Was lernen wir aus diesem Textabschnitt heute? Zu allererst, ganz wichtig, Gott ist ein Gott des Mitleides und ein Gott des Trostes. Also Gott ist nicht hart, wenn wir leiden. Gott wendet sich nicht ab und es gefällt Gott auch nicht, dich zu schlagen. Sondern er ist voller Barmherzigkeit, voller Mitleid. Er möchte irgendwie eingreifen, er möchte dich formen letztendlich und so sein Werk bauen. Aber er ist auch die Person, von der er allen Trostes fließt. Er fließt und er tut es durch andere Menschen. Durch einen Titus, der selber in Not war und getröstet werden musste. Und seinen Trost einfach weitergibt. Das ist die Anwendung für uns heute. Zuallererst, die erste Anwendung ist, wir loben Gott und wir freuen uns einfach, dass er ein Gott, der beim Herzigkeit des Trostes ist. Das ist das erste, womit wir heute hier rausgehen wollen. Einfach die Schönheit Gottes bewundern. Nun, wenn wir das gemacht haben und wenn wir Trost irgendwie schon erfahren haben, auch in der Vergangenheit in unserem Leben, wollen wir lernen, dass Gott uns eine gewisse Pflicht nimmt, anderen diesen Trost weiterzugeben, denn unser Trost war nicht vergeblich. Er soll dafür da sein, um andere zu trösten. Wir dürfen Trost genießen, aber gleichzeitig losgesandt, um Trost oder um andere zu trösten. Dann haben wir gesehen, Paulus, Anwendung auch an uns, dass manchmal Leiden kommen, wie beim Paulus, um ihn weg von sich hin an Christus zu klammern. Und dass wir gleichzeitig wirklich ermutigt sein sollen, füreinander zu beten und unsere Nöte auch wirklich offen zu kommunizieren und einfach so eine gewisse Scham manchmal abzulegen, die wir haben. Ja, und dann genauso dafür zu danken. Das sind die Punkte, die wir aus diesem Text heute mitnehmen wollen. Damit schließe ich Amen.

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