Was dir im Leiden Hoffnung gibt – Predigt von Tobias Roth
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Ja, Micha, vielen Dank für die einleitenden Worte. Mein Ziel heute ist tatsächlich, nicht so viel zu belehren und zu ermahnen, sondern zu ermutigen. Das werdet ihr im Verlauf der Predigt dann auch mitbekommen. Ich bin gerade dabei zu überlegen, ob ich den ersten Petosbrief durchpredigen werde. Ich weiß, er wurde bei uns schon mal gehalten vor mehreren Jahren, deswegen bin ich noch nicht ganz sicher. Aber ich habe den ersten Abschnitt jetzt erstmal gewählt. Nun, ich weiß nicht, wie sehr euch der erste Petrusbrief vor Augen ist. Man weiß schon, der erste Petrusbrief geht in vielen Fragen auf praktische Lebensfragen ein, wie Arbeit und wie Ehe und solche Themen. Aber was jeder merkt, der den Brief wirklich öfters liest, so im großen Ganzen versucht zu erkennen, Er wird merken, dass es in allererster Linie ein Brief ist, der an leidende Christen geschrieben ist. Petrus geht in jedem der fünf Kapitel auf Leid ein. Und wir müssen tatsächlich aus dieser Dringlichkeit, dadurch, dass es ein Thema ist, das sich komplett durchzieht, schon daraus schließen, dass es Petrus sehr, sehr ernst war. Wenn ihr in 1. Petrus Kapitel 1 Vers 1 schaut, seht ihr etwas. Wir können es nochmal aufschlagen, 1. Petrus 1, Vers 1. Dort sehen wir, dass Petrus diesen Brief an mehrere Gemeinden schickt in der Türkei, letztendlich römisches Reich. Aber die Frage ist, was ist die Situation, dass Petrus so sehr ermutigend in das Leben von Christen schreibt, die unter Druck stehen? Nun ist es so, es ist ungefähr 64 nach Christus und ich weiß nicht, wie sehr ihr euch mit Kaiser Nero auseinandergesetzt habt, aber es gab zu dieser Zeit den Kaiser Nero, den hat Rom nicht so ganz gefallen und er wollte Rom neu aufbauen, nach seinen Vorstellungen, so zumindest wird es berichtet. Und er hat wohl einen Brand gelegt in Rom, wo große Teile Roms niedergebrannt sind. Und es gab die Christen, die Kaiser Nero nicht gehuldigt haben. Und was Kaiser Nero dann gemacht hat, ist, er hat die Schuld den Christen gegeben. Also er hat gesagt, diese bösen Christen, die hätten Rom angezündet. Und was dann passiert ist, ist, dass es eine sehr lokale erste Christenverfolgung gab. Also Kaiser Nero ist dafür bekannt, dass er die Christen als lebendige Fackeln angezündet hat, also er hat sie aufgestellt, sie angezündet lebendig, oder diesen Christen Tierfälle umgenäht hat und sie dann gegen andere Tiere kämpfen lassen hat. Also diese Phase, diese Zeitepoche oder so diese erste große Christenverfolgung ist hier gerade am Entstehen, noch sehr lokal, noch sehr stark auf Rom bezogen, aber ganz hart für die Christen dort. Für etwas, was sie gar nicht getan haben. Aber man hat so einen Sündenbock gebraucht. Es war einfach sehr, sehr schwierig. Nun, wie wir hier in Kapitel 1, Vers 1 lesen, geht es hier aber um Gemeinden in der Türkei. Aber es ist so, wie es jemand mal ungefähr ausgedrückt hat, dass diese Christen dort in Kleinasien so am Horizont gesehen haben, wie die Stimmung am Kippen ist. Also die Stimmung, die politische Stimmung kippt, es gibt irgendwie sehr viel Leid, sehr viel Verfolgung dort in Rom. Und was Petrus jetzt macht ist, er sieht es als seine Aufgabe, diesen Christen Hoffnung zu geben. Also es ist ein sehr hoffnungsvoller Brief, der schon schonungslos, also ohne vorsichtig zu sein oder die Dinge nicht beim Namen zu nennen, Er nennt sehr wohl die Klarheit des Leidens, wie gesagt, in jedem der fünf Kapitel, aber das Ganze um Mut zu machen. Das Ganze um seinen Freunden und Geschwistern Mut zu geben. Nun, wenn man so etwas hört, was da in Rom vor sich geht und du merkst, die ganze Stimmung im römischen Reich entwickelt sich dorthin, dann kann man Angst kriegen. Da kriegt man auch Lebensangst letztendlich. Nun, bevor wir tiefer jetzt in den ersten Abschnitt schauen, möchte ich ganz bewusst mit euch einen Überflug über die Kirchengeschichte machen. Wirklich einen sehr kompakten Überflug, um uns die Realität der Christenverfolgung vor Augen zu malen, sodass wir den Brief ein bisschen besser anwenden können. Also einfach ein bisschen so ein Gefühl zu bekommen, was diese Wahrheiten aus dem ersten Petrusbrief anderen Christen mitgeben soll. Und mit diesem Eindruck, den wir gewinnen, können wir vielleicht sogar Argumente von Petrus viel besser nachvollziehen. Nun, verzeiht mir kurz diesen Überflug über die Kirchengeschichte. Nun, wir fangen noch ein bisschen weiter vorher an. Christenverfolgung fing nicht erst mit der Zeit Jesu an, sondern schon vorher wurden die Propheten Gottes getötet. Isabel tötete die Propheten Gottes. Andere erfuhren Spott, Geiselung, Ketten, Gefängnis. Sie wurden gesteinigt, zersägt, versucht. Sie erlitten den Tod durch Schwert. Sie zogen umher in Schafspelzen und Ziegenfällen, erlitten Mangel, Betrückung, Misshandlung. Nun, was ist mit Johannes dem Täufer passiert? Er wurde enthauptet. Was ist mit Jesus Christus passiert Er wurde gekreuzigt Was ist mit Stephanus passiert Er wurde gesteinigt Laut Postgeschichte 12 Vers 1 Herodes legt Hand an einige aus der Gemeinde um sie zu misshandeln Und im gleichen Atemzug liest man, dass Jakobus getötet wurde. Was ist mit Paulus passiert? Wir wissen mindestens, dass er sehr lange im Gefängnis saß. Nun, 380 nach Christus trat ein Reformer auf namens Priszilian. und er predigte und er lehrte Gottes Wort und es gab eine Erweckung. Da ist ein Werkzeug Gottes und es gibt eine Erweckung. Da passiert richtig was? Was passiert mit Präzzilian? Ich zitiere, Präzzilian und sechs andere wurden enthauptet. Unter ihnen eine vornähme Dame, Eurotia, Witwe eines bekannten Dichters und Redners. Dies war der erste Fall, dass Christen durch die Kirche hingerichtet wurden. Ein Beispiel, dem andere mit erschreckender Häufigkeit folgten. Von 339 bis 379, also ungefähr 40 Jahre, mussten persische Christenverfolgung erfahren. In der Zeit starben ungefähr 16.000 Christen. Ich zitiere nochmal. Systematisches Gemetzel, enthaupten, verbrennen, ertränken, setzte unter der Regierung der Kaiserin Theodora erneut ein und dauerte viele Jahre an. Doch es konnte die Standhaftigkeit der Gläubigen nicht erschüttern. Es wird behauptet, dass in den Jahren 842 bis 867 das Vorgehen Theodoras und ihrer Schergen den Tod von ungefähr 100.000 Menschen zur Folge hatte. Dann wird weiter beschrieben, dass die Generäle mitleidlos waren, dass sie weder alte Menschen noch Kinder verschont haben, dass ihnen Bilder von Füchsen auf die Stirn gebrannt wurden, dass man ihnen die Augen ausgestochen hat mit der Aussage, wenn ihr fürs Geistliche keinen Blick habt, dann solltet ihr das echte Leben auch nicht sehen. Weil ihr fürs Geistliche blind seid, solltet ihr auch das Sichtbare nicht schauen. So wortwörtlich. Auf dem Konzil von Toulouse 1229 wurde beschlossen, dass die Laien keine eigene Bibel besitzen dürfen. Also wir sozusagen, keine eigene Bibel, außer lateinische Psalmen. Also für jeden von euch, der irgendwie ein Latinum oder so hinter sich hat, schön für euch, der Rest von uns wird es nicht verstehen. Und wir müssen sagen, diese Menschen, die hier die ganze Zeit Druck ausüben auf die Gemeinde Christi, stehen allen Menschen feindlich gegenüber, weil sie versuchen, dass das Evangelium nicht zu den Menschen kommt. Nun, nach der Einnahme einer anderen Stadt fand man 140 Gläubige, die Frauen in den einem, die Männer in dem anderen Haus, im Gebet, in Erwartung ihres Urteils. Von Montfort hatte einen großen Scheiterhaufen herrichten lassen. Er erklärte ihnen, dass sie sich zum katholischen Glauben bekehren sollten oder den Scheiterhaufen zu besteigen hätten. Das Feuer wurde entzündet und sie gingen ohne zu zögern in die Flammen. Es gibt weitere Berichte der Vergangenheit bis zum heutigen Tag von Gemetzel an Menschen, die nichts anderes taten, außer ihren Nächsten zu lieben. Wir können die Geschichten der Frauen erwähnen, denen unterstellt wurde, dass sie Hexen sind und in den Flüssen ertränkt wurden. Tyndale, der sich dem Übersetzen der Bibel gewidmet hat und erwürgt wurde. die Wiedertäufe aus dem Raum Heidelberg, Alzey, Kreuznach, von denen 350 hergerichtet wurden, Jakob Huter, der öffentlich verbrannt wurde und so weiter. Nun, wir zoomen nochmal ganz kurz, das war jetzt ein bisschen so ein Überflug, einfach nur, dass man ein Gefühl dafür bekommt, was so in der Kirchengeschichte passiert ist. Aber wir zoomen jetzt nochmal ganz kurz in ein ganz spezielles Leben von John Bunyan, um einfach auch nochmal so ein bisschen zu sehen, wie Einzelschicksale darunter gelitten haben. Nun, John Bunyan, er war ein Prediger, zeitweise kamen werktags, also unter der Woche, 1200 Leute, um seine Predigten zu hören. Ein Mann, der nicht mega gebildet war, kein Doktor der Theologie hatte, aber irgendwie von Gott gesegnet wurde. Und dieser John Bunyan, er war verheiratet und er hatte vier Kinder. und eines von den vier Kindern war blind und zehn Jahre vergehen nach der Hochzeit und dann stirbt Bunyans Frau und sie hinterlässt diese vier Kinder und eines davon war blind. Nun, John Bunyan steht alleine da, vier Kinder, ein Jahr später heiratete eine neue Frau und diese neue Frau, sie nimmt diese vier Kinder an wie ihre eigenen. Und ein Jahr später, nach dieser zweiten Hochzeit, Diese neue Frau kommt, nimmt diese vier Kinder an. Ein Jahr später kommt John Bunyan ins Gefängnis. Und er bekommt das Angebot, lieber John Bunyan, du musst nur aufhören zu predigen. Dann kommst du raus. Hör auf zu predigen. Nur was berichtet wird, ist, dass John Bunyan lieber zwölf Jahre im Gefängnis blieb, als ein geistliches Prinzipien untreu zu sein. Die neue Frau, ein Jahr verheiratet, vier Kinder, die nicht ihre eigenen sind. Und der Mann ist im Gefängnis. Zitat, so ging Bunyan lieber mit reinem Gewissen zwölf Jahre ins Gefängnis, als die Freiheit zu haben und ein Gewissen, das von dem Abkommen nicht zu predigen, verunreinigt worden wäre. Er hätte seine Freiheit haben können, wenn er gewollt hätte. Nun denken wir, John Bunyan, du übertreibst es ein bisschen. Also was für ein harter Hund so. Du hast vier Kinder und eine Frau draußen. Einfach nur, weil du im Prinzip nicht untreu werden möchtest, bist du zwölf Jahre im Gefängnis und vernachlässigst sozusagen deine Familie. Das könnte man meinen. Was für ein harter Hund. Für Christus gebe ich alles und zu Not opfere ich meine Familie. K man meinen als w er so ein Typ der seine Familie alleine war die er leiden lie Aber ich m noch ein weiteres Zitat bringen das John Bunyan in dieser Zeit im Gef geschrieben hat Oder vielleicht auch danach, wann er es geschrieben hat, weiß ich nicht. Aber es beschreibt diese zwölf Jahre als eine riesige Qual für John Bunyan. Trotzdem, obwohl er sein Prinzipien nicht untreu werden wollte, Trotzdem quälten ihn manchmal Zweifel, ob er nicht mit Rücksicht auf seine Familie die falsche Entscheidung getroffen hatte. Die Trennung von meiner Frau und den armen Kindern war für mich oft so, als risse man mir das Fleisch von den Knochen. Also wir merken schon im Gefängnis, er hat so eine Qual, das fühlt sich so an, weil er von seiner Familie getrennt ist, als würde man das Fleisch von den Knochen ziehen. Nicht nur, weil ich sie, dieses große Geschenk, zu sehr liebe, sondern auch, weil ich oft daran denken muss, wie sehr meine arme Familie unter den Nöten und dem Elend und den Sorgen leiden muss, wenn wir getrennt sind. Und jetzt achtet drauf. Besonders aber dachte ich an mein armes, blindes Kind, das mir mehr als alles andere am Herzen lag. oh, wenn ich an dieses ganze Elend denke, das meinem blinden Kind zustoßen kann, zerreißt es mir das Herz. Und wir merken schon, John Bunyan war alles andere als so ein knallharter Typ, der seine Familie opfert, um Gottes Reich zu bauen. Dann sitze ich eben im Gefängnis. So, es zerreißt ihn das Herz. Wenn dann seine Familie denkt, er blieb sein Prinzipien treu. Aber es war eine Qual, eine riesige Qual. Und wir sehen einen Mann im Gefängnis sitzen, der nichts anderes tut, als aus Liebe zu Christus zu predigen. Und er sitzt im Gefängnis mit zerrissenem Herzen. Nun, warum diese steile Einleitung? Weil wir verstehen müssen, dass Christsein und Leiden zusammengehört. Warum diese steile Einleitung? weil wir verstehen müssen, dass Christsein und Leiden im Kontext der Geschichte zusammengehört. Und vielleicht denkt ihr, ach, ich hätte lieber heute süßere Worte und ich will euch sagen, die kommen jetzt gleich. Ja, sie kommen gleich. Denn Petrus will nicht drücken, er will Mut machen in die Realität dieser Gedanken, die ich uns eben entfaltet habe. Petrus will doch nicht draufdrücken, die, die eh schon leiden, ihnen noch ein schlechtes Gewissen machen. Er will ihren Blick auf etwas richten, was ihre Herzen erhebt, hin zu Christus. Petrus wird nicht, und das sehen wir gleich, Mut machen, indem er schreibt, ihr Christen, ihr werdet komfortabel leben. Wir werden sehen, dass der Mut, den Petrus macht, derjenige ist, dass er die Ewigkeit den leidenden Christen groß macht. Und sie darauf vorbereitet, dass sie sich einmal freuen werden, mit einer Freude, die sie hier auf dieser Erde gar nicht kennen. Er gibt ihnen Hoffnung im Leiden. Nun, deswegen habe ich den Titel auch genannt, was dir in deinem Leiden Hoffnung gibt. Nicht die Hoffnung, wie wir es eben in der Kirchengeschichte hatten, 100 Jahre, alles gut, komfortabel. Diese Hoffnung hatten diese leidenden Christen nicht. Aber es gibt eine andere Hoffnung, die wirklich trägt. Wir wollen sehen, was Petrus zu sagen hat in den Stürmen des Lebens. Schaut mit mir in 1. Petrus Kapitel 1, die Verse 1 bis 9. Im Grunde werden wir mit 3 bis 9 abarbeiten. Ich lese ab Vers 1. 1. Petrus 1, 1 bis 9. Dort schreibt Petrus, der Apostel Jesu Christi, an die Fremdlinge in der Zerstreuung, in Pontus, Galatien, Kapadozien, Asien, Bithynien, die außerwild sind, gemäß der Vorsehung Gottes des Vaters und der Heiligung des Geistes, zum Gehorsam und zur Besprengung mit dem Blut Jesu Christi. Gnade und Friede werde euch mehr und mehr zuteil. Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns aufgrund seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat, wohin? Zu einer lebendigen Hoffnung, durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten, zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwäglichen Erbe, das im Himmel aufbewahrt wird für uns, die wir in der Kraft Gottes bewahrt werden durch den Glauben zu dem Heil, das bereit ist, offenbart zu werden in der letzten Zeit. Dann, liebe Christen, dann, nicht jetzt, dann werdet ihr euch jubelnd freuen. Dir jetzt eine kurze Zeit, wenn es sein muss, traurig seid in mancherlei Anfechtung, damit die Bewährung eures Glaubens sehr viel kostbarer ist als das vergängliche Gold, das doch durchs Feuer erprobt wird, Lob, Ehre und Herrlichkeit zur Folge habe bei der Offenbarung Jesu Christi. Ihn liebt ihr, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt. An ihn glaubt ihr, obgleich ihr ihn jetzt nicht seht. Und über ihn werdet ihr euch in der Zukunft jubelnd freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude. Wann? Wenn ihr das Endziel eures Glaubens davontragt, die Errettung eurer Seelen. Nun, wir wollen uns in diesem Text schwerpunktmäßig mit zwei Punkten beschäftigen. Und zwar einmal die Verse 3 bis 5 und dann 6 bis 9. Nun, wir sehen in den Versen 3 bis 5 so einen typischen Lobpreis. und jetzt könnte man hingehen und hier jedes Wort umdrehen und so weiter. Aber ich m euch eins sagen wir werden diesen Lobpreis nur dann verstehen und richtig einordnen wenn wir ihn im Kontext sehen Warum Denn diese Verse 3 bis 5 sind nicht einfach so eine Aneinanderreihung von irgendwelchen geistlichen Segnungen die man sich so isoliert betrachtet und dann irgendwie sich diskutierend im Detail verliert, sondern diese Verse 3 bis 5 haben ein Ziel. Wisst ihr, was das Ziel ist von den Versen 3 bis 5? Von diesem Lobpreis. Das Ziel steht im Vers 6. Die Verse 3 bis 5 haben ein Ziel, in dir eine Hoffnung zu wecken. Mit dem Ziel, dann, aufgrund dieser Segnung, wirst du dich jubelnd freuen. und zwar um dir Hoffnung zu geben für den Fall, dass wir jetzt gerade traurige Phasen durchmachen. Das ist der Kontext, der historische Kontext. Hier geht es um Verfolgung, dass dir Dinge weggenommen werden und so weiter und so fort. Die Verse 3 und 5 sollen diesen Gemeinden Hoffnung geben. Hoffnung geben, dass eine Zeit kommen wird, Vers 6, in der du dich einmal jubelnd freuen wirst. Nun, ich weiß nicht, wer gestern den letzten Bundesligatag mitverfolgt hat. Für Bayern lief es nicht so gut, deswegen nehme ich irgendwas aus der Vergangenheit, wo sie mal gewonnen haben. Oder wir gehen lieber zur WM 2014. Und stellt euch vor, letztes Spiel, alles ist ganz knapp und die Deutschen schießen so in den letzten Minuten das entscheidende Tor. Nun wisst ihr, was in dem Stadion passiert? Die Leute, oder was passiert ist, sie springen auf und sie jubeln und freuen sich. Und nicht nur dort, so auch irgendwo auf den Public Viewing-Bildschirmen und so weiter. Also die ganze Welt hat sich gefreut, dass Deutschland gewonnen hat, schätze ich mal, außer vielleicht Brasilien. Nun, unabhängig davon, möchte ich mir diesem Beispiel einfach nur klar machen. Wisst ihr, was es bedeutet, sich jubeln zu freuen? So könnt ihr euch vorstellen, wie ein Stadion jubelt und sich freut. Und Petrus sagt hier, dann einmal, nun, jetzt habt ihr eine Traurigkeit und jetzt ist es irgendwie schwer für euch. Aber die Hoffnung ist, dass einmal eine Freude kommt, ein jubelndes Freuen, wie im Stadion und noch viel reiner und besser. Was euch so viel Mut macht, Mut machen soll jetzt, so viel Hoffnung gebt, so viel euren Blick vom hier hin zum dahin, so im Glauben schauen sozusagen, zu dem, was kommen wird. Die Hoffnung, die Petrus hier macht, ist an diese verfolgten Christen oder die, die wissen, jetzt kommt es bald. Sie haben gehört, was in Rom alles passiert ist. Wie die Christen getötet wurden und gefoltert und was nicht alles auf sie zukommt. Und Enteignungen und so weiter. Und Trennungen von Familien. Und es ist so schlimm. Aber Petrus sagt, ja, es ist eine Anfechtung und sie bringt Traurigkeit. Aber dann schaut in die Zukunft. Was passieren wird, wenn Christus euch holt? So wie es der Vers 9 heißt. Wenn ihr das Endziel eures Glaubens erreicht. Ihr werdet euch einmal jubelnd freuen. Die Hoffnung, die Petrus in dem Kontext macht, ist nicht, dass die Traurigkeit und das Leid hier auf der Erde enden wird. Das ist nicht die Hoffnung, die ihr hier gebt. Sondern die Hoffnung liegt in der Ewigkeit, in der Zukunft. In der wir einmal jubeln werden. Und das sehen wir in den Versen 3 bis 5. Petrus selber unter Druck, er kann nicht anders als Gott zu loben. Wofür? Dafür, dass Gott der Vater uns aufgrund seiner Barmherzigkeit wiedergeboren hat. So steht im Vers 3. Zu was? um uns eine lebendige Hoffnung zu geben. Und eine lebendige Hoffnung, nun das hört sich jetzt erstmal so, das bringt uns gerade nicht viel. Aber wenn ihr an den Kontext denkt, wo Christen im Angesicht des Todes stehen und Petrus sagt, liebe Christen, ja, auch wenn ihr sterbt, ihr habt eine lebendige Hoffnung, die wird nicht sterben. Er hat uns wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung. Liebe Christen, egal was euch passiert, und ihr werdet bewahrt, um dieses Endziel zu erreichen. Eine Hoffnung, die lebendig bleibt, dann, wenn wir sterben. Und das ist das Fundament in dieser Drucksituation. Und was Petrus jetzt macht, ist Vers 4, er macht uns Mut und er schreibt, liebe Christen, Gott hat dir ein Erbe im Himmel aufbewahrt und das soll dich durchhalten lassen. Nur was ich ganz spannend finde, in Vers 4, dort wird beschrieben, dass dieses Erbe und dieser Reichtum, dieses Geschenk, das Gott den Christen bereithält, aufbewahrt wird. Seht ihr das? Wie Peter es ihnen klar macht, euer Erbe wird für euch aufbewahrt im Himmel.
Nun, wenn wir es jetzt wieder in den Kontext stellen, stell dir vor, du lebst in einem Land, wo Verfolgung ist, wo jederzeit dein Erbe, das du von deinen Eltern bekommst, beschlagnahmt werden kann, wo du heute ein reicher Mann sein kannst, morgen bist du ein Bettler auf der Straße. Und es ist so realistisch, dass das passiert in diesem Kontext. Und Petrus sagt nicht, liebe Christen, Gott wird euch all euer Hab und Gut hier auf der Erde bewahren. Das sagt er nicht. Wahrscheinlich ist es auch nicht passiert. Aber was er ihnen sagt, liebe Christen, Gott im Himmel, bewahrt euch dieses Erbe auf und es wird niemand antasten. Uns wird kein Rost kommen und keine Motten, die all das irgendwie verderben. Liebe Christen, wir loben Gott, der uns wiedergeboren hat zu dieser lebendigen Hoffnung, der auf unser Erbe aufpasst. Der ist aufbewahrt. bewahrt. Ich kann euch nicht versprechen, dass eure Güter hier auf der Erde bleiben. So viel Mut kann ich euch heute nicht geben. Aber was Petrus sagen kann ist, Gott bewahrt es euch auf, Vers 4. Es wird nicht verrosten wie dein Auto, sondern es ist, Vers 4, unvergänglich. und die ist unvergänglich und ich weiß nicht, ich mag Autos ich glaube hier gibt es auch paar Leute, die zumindest Interesse an Autos haben aber ist es nicht so dass alles seinen Glanz verliert und ich kaufe mir irgendeinen coolen BMW und ich finde ihn auch heute noch cool aber der Glanz, der geht verloren so alles auf dieser Erde ist so es geht wie Sand durch unsere Finger. Es kann uns kurz erfreuen und vergeht wieder. Und Petrus sagt, euer Erbe, Vers 4, wird niemals verwelken. Nun, ich habe meiner Frau letztens so ungefähr zum vierten Mal in unserer Ehe Blum mitgebracht in den letzten zehn Jahren. Und die hat sich so gefreut, aber die hat auch erstmal richtig schlechtes Gewissen gehabt. Sie konnte damit gar nicht umgehen. Liebe Familie Stecher, ich habe sie leider an der Tankstelle gekauft. Ihr werdet nicht durch mich reich. Worauf ich hinaus will ist, eine riesige Freude für meine Frau gewesen. Aber wie lange hält es? Spätestens bis die Blumen irgendwann verwelken. Und das ist, was Petrus hier sagt. Das, was Christus für dich, lieber Christ, aufbewahrt. Es wird nicht verwelken. Es wird niemals sein Glanz verlieren. Es wird niemals so sein, dass du dich am ersten Tag im Himmel mehr darüber freuen wirst, als irgendwie 10.000 Jahre später oder eine Ewigkeit später. Es wird nicht verwelken, es wird nicht von Motten und von Rost gefressen. Und Petrus macht einfach so Mut, lieber Christ, du verlierst alles hier auf dieser Erde, ja. Aber im Himmel bewahrt der Herr selber das ganze Gute auf. Was Gott dir im Himmel aufbewahrt, ist unverwäglich. Dieses Erbe wird niemals seinen Glanz verlieren. Und das ist, was Jesus meinte, als er sagt, sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, wo Motte und Rost sie fressen, wo Diebe kommen und nachgraben und stehlen, oder die Schergen von Nero, sondern sammelt euch Schätze im Himmel, wo der Herr selber dieses Erbe für euch aufbewahrt, in einem Safe, den niemand knacken kann, den niemand beschlagnahmen kann. Und dieses Erbe, was Petrus hier so in den allerersten Versen ein Stückchen weit versucht vor Augen zu malen, soll welche Frucht in uns bewirken? Vers 6. Frage an euch. Gerne auch die Frauen. Das war ein Insider für manche von uns. Römer Kapitel 8. Schlage ich nur mit auf. Römer 8, 17 und 18. Römer 8, 17 und 18. Dort steht wenn wir aber Kinder sind wenn du Gottes Kind bist bist du auch ein Erbe Erben Gottes Miterben des Christus wenn wir wirklich mit ihm leiden damit wir auch mitverherrlicht werden Der gleiche Gedanke. Und dann sagt er, ich bin überzeugt, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden wird. Was Paulus hier im Römerbrief sagt, ist, er ist überzeugt, Vers 18, dass die Leiden der jetzigen Zeit, wie schlimm sie sind, nicht ins Gewicht fallen, keinerlei Relevanz haben, im Gegensatz zu der Herrlichkeit, die einmal uns geoffenbart wird. Das ist derselbe Gedanke, wie wenn wir wieder in den ersten Petrusbrief gehen, wo Petrus schreibt, Vers 6, dann werdet ihr euch jubelnd freuen, ihr jetzt eine Zeit lang Traurigkeit habt. Derselbe Gedanke. Und damit wollen wir zu dem zweiten kurzen Abschnitt kommen, die Verse 6 bis 9. Und wir wollen in dem Ganzen einfach auch noch so ein bisschen verstehen, welches Ziel denn diese Traurigkeit hat. Also wir haben jetzt in den ersten Versen gesehen, Petrus ist ein Mutmacher. Und er will den Leuten einfach Hoffnung geben. Hoffnung, die in der Ewigkeit bereit liegt und die tatsächlich tragen kann. Ich glaube schon, wenn diese Christen damals in der Verfolgung, in all der Traurigkeit, die da war, Vers 6, irgendwie den Blick erheben konnten. Christus, bitte komme bald, denn wir wollen zu dir, wir wollen dieses Erbe antreten, dass es einem schon Hoffnung geben konnte. dieser Blick im Glaubenleben, nicht im Schauen. Das Schauen war die Traurigkeit, im Glaubenleben war die Hoffnung auf das, was noch kommen wird. Aber was Petrus jetzt weitermacht in den Versen 6 bis 9, er nimmt uns so ein bisschen mit rein und er gibt uns den Sinn von Leiden in diesem Zusammenhang. Nun, in Kapitel 4 macht er es auch nochmal sehr deutlich und er hilft uns, diesen Sinn dahinter zu verstehen, denn wenn man Dinge verstehen kann, den Sinn dahinter versteht, kann man sie einfacher einordnen. Nun, ich fange an mit einem Zitat. Leid geschieht nicht zufällig oder durch den Willen des Menschen, sondern durch den Willen und die Bestimmung Gottes. Was für ein Zitat. Leid geschieht nicht zufällig oder durch den Willen des Menschen, sondern durch den Willen und die Bestimmung Gottes. Nun, wenn wir in die Verse 6 und 7 schauen, gehen wir mit einer Frage an den Text. 6 und 7. Und wir stellen uns die Frage, warum Vers 6 muss Traurigkeit sein? Warum kommt Anfechtung? Warum kommt Leid? Und die Antwort steht in Vers 7. Und sie gibt uns die Antwort. Vers 7 beginnt mit dem Wort damit. Vers 7 beschreibt uns den Zweck und das Ziel, und zwar, dass durch den Prozess der Traurigkeit unser Glauben erprobt wird. Und zwar, dass durch den Prozess der Traurigkeit hier in dem Kontext der Verfolgung der Glaube erprobt wird und belohnt wird. Und dass Gott uns, Vers 7, am Ende loben und ehren wird, wenn wir in diesen schwierigen Momenten unseres Lebens an Christus festhalten, Gott prüft im Leiden unseren Glauben. Und es ist so leicht, und das Ganze soll Mut machen, wir haben das schon verstanden vom Petrus, und es ist so leicht, christlichen Glauben zu leben, wenn wir glauben als etwas verstehen, das unser Leben auf der Erde einfacher machen soll, richtig? Aber wenn wir in 1. Petrus 4, Vers 1 schauen, der ganze Gedanke wird entfaltet, warum diese Leiden auch kommen, was ein Mitziel von Gott ist. Und 1 Petrus 4 Vers 1 Und alle kennt ihr den Vers aber seht ihn in diesem Kontext der Verfolgung Da nun Christus f uns im Fleisch gelitten hat wappnet auch ihr euch mit derselben Gesinnung Wappnen hei nehmt diese gleiche Einstellung an. Und dann beschreibt er, denn wer im Fleisch gelitten hat, und welche Folge hat das Ganze gehabt, wenn ihr den Vers weiterlest, der hat mit der Sünde abgeschlossen. Also man sieht hier einen Zusammenhang zwischen Leiden und einer gewissen Heiligung, eines Werkes Gottes, wo er im Leiden formt. Wer im Fleisch gelitten hat, hat mit der Sünde abgeschlossen. Habt dieselbe Gesinnung wie Christus. Wappnen heißt 4 Vers 1 dieselbe Einstellung aneignen, die Christus hatte. Als Christen gehört Leiden dazu. Wir wollen es nicht, wir wünschen uns es nicht und ich wünsche es mir auch nicht und so weiter, ganz klar. Aber es ist einfach eine Tatsache der Kirchengeschichte, dass Leiden zum Christentum dazugehört. Warum? Kapitel 1, Vers 7, weil Gott selber dieses Leiden benutzt, um unseren Glauben zu erproben. 1 Vers 7. Und dann nimmt dieses Beispiel von Gold, das durchs Feuer erprobt wird. Und wir kennen diese Beispiele, Gold wird gereinigt durchs Feuer, so die Schlacke und alles, was Dreck ist, trennt sich vom eigentlichen Gold. Nun, frage an dich, was passiert mit deinem Glauben, wenn Gott dich durch Leid gehen lässt? Nun, zuerst wird geprüft, ob er wirklich echt ist. Und wenn er echt ist, arbeitet Gott während des Leidens an deinem Glauben und macht ihn stärker. Wie gesagt, Nummer 1, Vers 7, dieses Bild vom Feuer, das geschmolzen wird, das getrennt wird von Schlacke. Kapitel 4, Vers 1, wer im Fleisch gelitten hat, hat mit der Sünde abgeschlossen. ein unbrauchbares Material wird weggenommen. Das Ganze ist ein Feuerofen Gottes. Und das ist so ein starkes Bild, wie Gott an unserem Glauben arbeitet. Nun wisst ihr, was noch passiert? Was passiert mit Gold, wenn es heiß wird? Frage an euch. Wie bitte? Es schmilzt, genau. Welche Form? Es ist flüssig. Was kann man mit flüssigem Gold machen? Du kannst es in Formen gießen, ja. Und im Feuerofen kannst du es in Formen gießen. Nun, was passiert, wenn es dann wieder abkühlt? Es wird hart und es behält die Form, die es im Feuerofen bekommen hat. Versteht ihr das Bild? Es wird formbar. Und sobald der Feuerofen vorbei wird, ist das Gold wieder abkühlt, behält es die Form, die es angenommen hat im Feuerofen. Das heißt, wenn Gott uns oder eben hier diese Gemeinde im ersten Petrusbrief, diese Gemeinden in den Feuerofen Gottes bringt, macht das gleichzeitig, um den Glauben zu formen. Es ist sogar eine ziemlich harte Aussage, aber in diesem gedanklichen Kontext müssen wir diesen Vers einfach auch noch lesen, Kapitel 4, Vers 19. wie gesagt, jedes Kapitel geht auf Leid ein und Kapitel 4, Vers 1, hier geht es um das Leiden, eben was ich schon gesagt habe, dass wer mit dem Fleisch gelitten hat, hat mit der Sünde abgeschlossen und dann lesen wir sogar in Kapitel 4, Vers 19 und es geht immer um dieselben Leiden und er sagt sogar, dass wir, die wir nach dem Willen Gottes leiden, ihm unsere Seelen anbefehlen sollen. Also, was schon bedeutet, den Herrn, um Rettung aus dieser schwierigen Situation, in der die Gemeinde war, zu retten, dass er uns durchdringt. Aber irgendwo auch anzuverstehen, dass der souveräne Gott Ziele verfolgt, die wir jetzt vielleicht noch nicht so ganz verstehen können, aber über die wir uns einmal jubelnd freuen werden. So steht es in Kapitel 1 Liebe Christen Kapitel 4 Vers 19 wir leiden nach Gottes Willen aber und ich bin im Landeanflug wir müssen keine Angst haben. Liebe Christen, wir leiden nach Gottes Willen, aber wir müssen keine Angst haben. Warum müssen wir keine Angst haben? Aus zwei Gründen. Nun, ich möchte sie euch vorschreiben, nicht vorschreiben, vorlesen, das sind Zitate, zumindest der erste Punkt. Viele Zitate kommen von Spurgeon. Nun, wir müssen keine Angst haben aus zwei Gründen. Erstens, Gott bestimmt das Maß und er legt uns nicht mehr auf, als wir tragen können. Zitat, göttliche Weisheit reguliert die Hitze. Bedrängnis kommt nicht von ungefähr. Die Stärke eines jeden Schlages mit der Rute ist genau bemessen. Wir können nicht zu viel leiden oder zu spät davon erlöst werden. Das Messer des himmlischen Arztes schneidet nie tiefer als absolut notwendig. Wenn wir bedenken, wie eigenwillig wir sind, ist es ein Wunder, dass wir nicht schwerer gezüchtigt werden, schreibt Charles Spurgeon. Der erste Gedanke ist, den Spurgeon uns hier sagt, warum wir keine Angst haben müssen, weil Gott ganz genau das Maß in seiner Hand hat. Und er wird nicht mehr oder nicht weniger geschehen lassen, als es sozusagen in seinem weisen Plan vorgedacht ist. Und zweitens, warum müssen wir auch keine Angst haben, denn Petrus richtet unseren Blick auf die Ewigkeit. Nun schaut mit mir nochmal in den Hauptbibeltext aus Kapitel 1, 3 bis 9 und schaut mal, wie oft Petrus uns an die zukünftige Freude erinnert. Das erste Mal steht in Vers 6, du wirst dich einmal jubelnd freuen, wie diese Spieler im Stadion, die aufspringen und von ganzen Herzen jubeln. Der zweite ist, steht im Vers 8, wenn wir Christus sehen, werden wir uns jubelnd freuen, mit einer Freude, so steht es da, die man nicht in Worte fassen kann. Ihn liebt, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt, an ihn glaubt ihr, obgleich ihr ihn nicht seht und über ihn werdet ihr euch jubelnd freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude. Wisst ihr was? Unaussprechliche Freude. Es ist eine Freude, die kannst du selber gar nicht beschreiben. Es ist eine Freude, die kennst du gar nicht. Unaussprechliche Freude. Du wirst dich einmal mit einer Freude freuen. Die können wir hier nicht in Worte fassen. Wir müssen das so irgendwie im Glauben heben. Aber es ist nicht zu beschreiben. Das Einzige, wie Petrus versucht hat, es zu beschreiben ist, indem er sagt, es ist unaussprechlich. Was für Mut eigentlich in einer Welt, in der wir leben, in der alles so an einem seidenen Faden hängt. Diese Christen damals, die genau gesehen haben, oh Mann, am Horizont tritt ziemlich viel Gefahr auf. Und unsere Glaubensgeschwister in Rom haben viel erlitten. und es kann uns jetzt an den Kragen gehen. Was für ein Mut von Petrus, wie ich finde, ja. Diesen Blick einfach auf die Ewigkeit zu lenken. Ich finde, man spürt in diesem Text die Spannung zwischen diesem Hiersein und Dortsein. Also tatsächlich so dieses, also wie erdrücken dieser Text auch sein kann, wie eigentlich ehrlich dieser Text ist und uns einfach nur ermutigen möchte. Und zwar wie, indem wir aufhören, unsere Hoffnung auf die jetzige Zeit zu setzen. Das ist letztendlich, was Petrus versucht. Aufhören, die Hoffnung auf die jetzige Zeit zu setzen. sondern dass wir irgendwie als Pilger dieses Ziel haben, in diese Freude einzugehen, die Jesus für uns bereithält. Tatsächlich ist es ein ermutigender Text in einem erdrückenden Kontext. Letztes Zitat. Alles, was mich dazu bringt, Gott zu brauchen, ist ein Segen. Alles, was mich dazu bringt, mein Leben mehr auf Gott auszurichten, ist ein Segen. und damit schließe ich. Amen.