Lass Jesus den Massstab setzen Friedrich – Predigt von Jona Stecher
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Danke. Ja, lasst uns gemeinsam Gottes Wort betrachten, auch heute Morgen, uns seinen Segen auch erwarten. Ja, jetzt haben wir gerade schon eine Geschichte aus dem vergangenen Jahrhundert gehört. Noch ein kleines Erlebnis aus den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts als Einleitung. Es war kein leichtes Leben als Auszubildende in dieser Zeit. Deine Bezeichnung war auch eher Stift oder Lehrling, wenn es gut ging, nicht Auszubildender. Und der Umgang war rau und auch autoritär. Und mein Vater hat eine Geschichte oder eine Anekdote erzählt von seinem Cousin, der eine Lehrstelle bekommen hatte. Sein Bruder hatte ihm die verschafft in einer großen Firma bei uns im Siegerland, die Walzwerke gebaut. und dieser Heinrich war nicht auf den Mund gefallen und das wäre ihm dann fast zum Verhängnis geworden. Denn sein Meister hatte etwas auszusetzen und hatte ihm das auch sehr deutlich und klar mitgeteilt, wie es eben damals üblich war. Das fand er und empfand er als ungerecht und gab eine Antwort, die so lautete, natürlich im Dialekt, den werde ich jetzt nicht anwenden, weil dann keiner was versteht. Wenn du alle Fehler in deinem Leben, die du bisher gemacht hast, an deiner Uhrkette hängen hättest, also eine Taschenuhr, die so eine Kette dann hat und in der Tasche steckt, könntest du nicht mal mehr über den Boden griechen. Boom, hatte das gesessen. Das war unerwartet wahrscheinlich für diesen Mann, diesen Meister. Und nur die intensive Fürsprache des großen Bruders erhielt ihm dann auch in der Folge die Leerstelle dort. Ja, solche Leute, die den eigenen Maßstab setzen, auch vielleicht sogar für dein Leben, Die stellt uns Jesus heute vor und sagt, wie er darüber denkt und er setzt den Maßstab. Und was das für Folgen hat und was wir auch damit zu tun haben, hören wir es uns an. In Matthäus 23 starten wir und hören Jesus zu. Wir lesen erst einmal die ersten zwölf Verse, also Matthäus 23, 1 bis 12. Da heißt es, da redete Jesus zu der Volksmenge und zu seinen Jüngern und sprach. Die Schriftgelehrten und Pharisäer haben sich auf Moses Stuhl gesetzt. Alles nun, was sie euch sagen, das ihr halten sollt, das haltet und tut. Aber nach ihren Werken tut nicht, denn sie sagen es wohl, tun es aber nicht. Sie binden nämlich schwere und kaum erträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf die Schultern. Sie aber wollen sie nicht mit einem Finger anrühren. Alle ihre Werke tun sie aber, um von den Leuten gesehen zu werden. Sie machen nämlich ihre Gebetsriemen breit und die Säume an ihren Gewändern groß. Und sie lieben den obersten Platz bei den Mahlzeiten und die ersten Sitze in den Synagogen. und die Begrüßung auf den Märkten und wenn sie von den Leuten Rabbi, Rabbi genannt werden. Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, denn einer ist euer Meister, der Christus. Ihr aber seid alle Brüder. Nennt auch niemand auf Erden euren Vater, denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. Auch sollt ihr euch nicht Meister nennen lassen, denn einer ist euer Meister, der Christus. Der größte aber unter euch soll euer Diener sein. Wer sich aber selbst erhöht, der wird erniedrigt werden. Und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden. Erstmal bis dahin. Wir wollen uns in diesem Text, der dann ja später noch weitergeht und noch ein bisschen mehr Inhalt hat, in diese vier Punkte mal anschauen. Achtung, Fälschung. Das Original, was läuft falsch oder das läuft falsch und ein gerechtes Urteil. Frage, jetzt haben wir hier von Pharisäern gehört, kennst du einen? In deiner Umgebung oder in deinem Leben, hast du schon mal einen Pharisäer kennengelernt? Ich kenne nur den. Das ist ein Pharisäer. In Nordfriesland erfunden, ein starker Kaffee oder auch doppelter Espresso. Und das Entscheidende ist, er enthält einen Schuss oben. Zucker und geschlagene Sahne steht oben drauf. Hat man in Nordstrand in Nordfriesland so erfunden. Warum dieser Name? Nun, dieser schöne Kaffee, der nach außen so gediegen ausschaut, wie ein Kaffee eben sein kann oder aussehen kann, enthält nun einfach Alkohol. Also er verbirgt etwas. Das möchte man mit diesem Ausdruck Pharisäer wohl bedeuten. Das ist der einzige Pharisäer aktuell, den ich kenne. So in meiner Umgebung ist noch keiner aufgetaucht und in deinem Leben wahrscheinlich auch nicht. Deshalb habe ich mir die Frage gestellt, was wollen wir mit diesem Text? Sollen wir den einfach überblättern und machen in Kapitel 24 weiter? K wir sagen denn was sollen wir mit dieser Rede Pharis und ihr Handeln und was habe ich damit zu tun Ich bin doch keiner Nun ich denke wir sind als Menschen immer irgendwie in der Gefahr dass wir uns vielleicht ein System schaffen oder eine Situation erstellen, die zu unseren Gunsten sich auswirkt oder wo wir denken, dass wir eine Form, mit der wir gut zurechtkommen, dass wir so handeln können und vor allem, und das ist das Entscheidende, dass wir auch so Macht ausüben können, so wie es hier geschildert wurde. Und dann war interessant, als ich das dann so las, merke ich, Jesus redet gar nicht mit den Pharisäern. Mit denen hatte er vorher geredet, wo sie ihm Fragen gestellt hatten und er hatte ihnen auch klare Antworten gegeben und das war ja immer wieder so gewesen. Er wendet sich hier an die Menschen, die das Ganze, was zuletzt geredet wurde, mit den Pharisäern Mit denen redet er und mit seinen Jüngern. Also es ist doch wohl irgendwie relevant zu wissen, was hat Jesus über diese Leute zu sagen. Hat das auch für uns noch eine Aussage heute, auch wenn wir gar keine Pharisäer kennen, die in solch einem System leben und das vielleicht über uns irgendwie auch so übertragen, dass wir darin stehen würden, von ihnen vielleicht beherrscht, all das trifft nicht zu. Aber Jesus möchte uns diese Falschheit, zu der wir Menschen in der Lage sind, zu der unsere Herzen in der Lage sind, aufdecken, aufzeigen, das Falsche zeigen und auch das Richtige lehren. Was ist wirklich zu tun? Und dann kam ja der Gedanke, ja, das ist eigentlich ein schöner Vergleich, Falschgeld. nicht leicht oft zu erkennen. Und wer Falschgeld erkennen will, muss das echte Geld kennen. So zumindest schreibt die Bundesbank das auf ihrer Website und gibt sieben Hilfsmittel, die uns dabei helfen sollen, das Richtige vom Falschen zu unterscheiden. Und ich fand einige Parallelen, die auch Jesus hier uns zeigen will, was wir zu tun haben, um Falsches und Richtiges zu erkennen. Und hier haben wir die einzelnen Merkmale. Einprägen. Und dann heißt es da, prägen Sie sich die Banknoten und deren Sicherheitsmerkmale gut ein. Weiß ich überhaupt, was ist eben Sicherheit? Was ist dort eingebaut? Oberflächlichkeit täuscht. Lass dich nicht von dem schnellen Hinschauen nur beeindrucken. Achte auf diese Sicherheitsmerkmale eben. Nimm dir Zeit dazu. Prüfe. Es gibt mehrere Merkmale, nicht nur eins. Vergleiche, das fand ich interessant, mit zweifelsfrei echtem. Also du brauchst etwas, wo du sicher bist, das ist original, jetzt kann ich das andere mal dagegenhalten. Nutze Hilfsmittel. Wir kennen das manchmal in Geschäften noch, wird es dann durch irgendein UV-Ding geschoben, so ein Geldschein und dann wird gesagt, okay, passt. Oder, wie auch schon passiert, passt nicht. Aber was jetzt? Ist das Ding, das Gerät falsch? Oder ist mein Geld, habe ich ein falsches Geld in die Hand gedrückt bekommen? Oder frag Fachleute. Im Zweifelsfall bei der nächsten Bank anhalten, vorzeigen. Also Jesus will uns den Merkzeug an die Hand geben, auch hier in den Aussagen, die er tätigt, um zu erkennen, was recht und richtig ist, was falsch und neben seiner Spur steht. Und wir haben hier Menschen, die anderen sagen, was sie zu tun haben, selbst aber in einer völlig anderen Art ihr Leben führen. Sagt man heute gerne auch zu Politikern, sie predigen Wasser und trinken Wein. So wird oft geredet über Leute, die uns etwas an schöne Worte machen, Versprechungen, und andererseits dann aber nicht davon wissen, wenn sie selber an der Reihe sind. Und eins ist wichtig und damit beginnt Jesus hier auch, das, was diese Leute hier zu sagen haben, ist völlig richtig. Sie sprechen die Worte Mose aus und das haltet, das ist der Maßstab, an dem ihr euch orientiert. Der Unterschied ist nur, dass sie diese Worte reden, aber selbst nicht darin leben. Denn diese Worte Mose waren für Gottesdienst, für das Leben untereinander ausgedrückt und aufgeschrieben. Für Gerechtigkeit und Gerecht sorgten diese Worte. Und die Problematik war, dass diese Führer dieses Volkes das zwar alles so ausgeführt haben, aber auch noch weiter ausgefeilt. In viele weitere Kleinigkeiten hatten sie diese Worte Mose noch ausgedehnt, die nach ihrer Ansicht richtig waren, aber selbst nahmen sie überhaupt nicht daran teil. Sie lebten nicht nach dem, was Mose sagte, sie lebten nicht nach dem, was Gott sagte. Und das ist es, was Jesus hier in Vers 4 so deutlich zur Sprache bringt. andere mit Lasten, mit Bürden beladen, selbst aber die Finger in der Tasche stecken haben. Ja, Jesus tut etwas, was man vielleicht auch so beschreiben könnte. Er lüftet den Vorhang. Wie ein Vorhang im Theater geöffnet wird und auf einmal siehst du alles, was auf der Bühne dahinter aufgebaut ist, erscheint plötzlich in einem hellen Scheinwerferlicht, offen und für alle sichtbar. Wenn so etwas aufgedeckt wird, nennt man das heute neudeutsch investigativ. Das ist der Begriff dafür, wenn jemand etwas enthüllt. Jesus ist also hier enth unterwegs Und was sieht man hier Da sieht man Leiter zu denen du aufgesehen hast damals die du bewundert hast für ihre besondere herausragende Ausstrahlung. Das, was du zumindest immer gedacht hast. Du hast ihnen vertraut. Und jetzt werden sie beschrieben, wie sie wirklich sind. völlig anders, als du dir sie vorgestellt hast. Denn sie waren damals zu der Zeit für die Menschen Idole. Die meinten, wenn nur zwei Menschen in den Himmel kommen, ist mindestens einer von ihnen ein Pharisäer. Das war ihre Sicht auf diese Leute. Und zuerst hören wir hier in Vers 3, tu nicht, was sie tun, also mal ganz pauschal. Und jetzt fängt Jesus an und sagt uns auch, warum das so ist und wie du das erkennen kannst. Und er geht sozusagen mit uns noch einmal in diese Liste hier hinein. Schau genau hin, präg dir ein, was du von ihnen hörst, aber dann bleib nicht an dieser Oberfläche stehen. Prüf mal, ob sie eben auch das tun, was sie dir sagen, was du zu tun hast. Das braucht natürlich Genauigkeit, da musst du Zeit für aufwenden. Du siehst auf ihre verschiedenen Merkmale, die sie vorweisen, ihre Verhaltensweisen, ihre Handlungen, musst du erkennen. Schau mal auf ihre Gebetsriemen zum Beispiel, die Jesus hier zeigt. Sie sind sehr breit. das sind Gebetsriemen, da am Arm und oben auf der Stirn. Ein bisschen auffällig, sieht man heute noch teilweise in Israel, orthodoxe Juden, die solche Dinge tragen. Dort sind vier Stellen aus dem Gesetz mode notiert, in diesen kleinen Kästchen, die da auf der Stirn und am Arm getragen werden. So war es ihnen, hatten sie das aus dem Gesetz erkannt, dass man das so tun solle. Hier ist diese Stelle aus dem Mosebuch. Ein Merkzeichen zwischen deinen Augen, eben deshalb an die Stirn und auf deiner Hand soll ein Merkzeichen sein. Ob Gott das wirklich so wörtlich gemeint hat, sei mal dahingestellt. Es sind wie Denkzettel. Wir kennen Denkzettel eher so als negativ. Ich erteile ihm einen Denkzettel. Aber so ähnlich war das hier auch. Denkt da dran. Denkzettel hat man früher den Schülern in der Klosterschule, wenn ein Vergehen ihnen an die Last gelegt wurde, hat man ihnen diese Verfehlung aufgeschrieben und dann mussten sie die um den Hals hängen. und je nachdem wie schwer und was jetzt vorgefallen war, mussten diese dann mehrere Tage da hängen bleiben. Dass jeder wusste, deine Fehler, so wie in allen Prangerstellen, so könnte man das auch nennen. Und dann mussten sie die entweder auf dem Rücken oder irgendwie hatten sie die dann mehrere Tage an sich befestigt. Du hast das vergessen, das getan, zu spät, was weiß ich. Und daraus ist der heutige Begriff der Denkzettel als eine Art Strafe, eben in Erinnerung geblieben. Und dann gab es noch diese Quasten, ihre Säume. Da unten waren Quasten, das war hier diese Aussage, dass die als Anordnung da waren, auch zur Erinnerung an die Gebote des Herrn. Jetzt weiß ich nicht, ob das mich immer erinnert, wenn ich da unten solche Sachen rumhängen habe. Ich soll an die Gebote des Herrn denken, kann sein. Aber es war halt ein kultureller Ausdruck, es war ein Gebot und das wurde bei ihnen jetzt besonders groß gemacht, dass das auch jeder sieht, schau, er denkt permanent an die Gebote des Herrn. Vergleiche mit Echtem. Ist das, was Sie tun, dieses Erster sein wollen, was Jesus hier zeigt, und mit allen Mitteln den Anspruch haben, wir sitzen ganz vorne, wir brauchen diese Anrede von euch, Rabbi mindestens, Rabbi, Rabbi noch besser, zweimal also. Ist das wirklich das, was auch Gott lehrt in seinem Wort? Lernen wir Gott so kennen, dass er da solche eitlen Merkmale uns als Führer vorstellt, dass sie das so leben? Ist das korrekt? Ist das Gottes Weg, Gottes Wesen? Nimm Hilfsmittel in Anspruch. Schau doch mal bei Mose nach. Lass dir das nicht immer nur von diesen Leuten sagen. Lies mal selber. Oder am Schluss frag Fachleute. Das sind eigentlich die Fachleute, die hier gerade beschrieben werden. Das sind die Fachleute. Sind aber nicht Fachleute eigentlich die, die wir in Vers 11 finden. Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein. Ist das nicht das, was hier Jesus sagt, dass das der wahre Fachmann ist? Ich glaube, jetzt siehst du schon deutlicher nach diesen ersten Versen und diesen verschiedenen Prüfungspunkten, was wahr ist, ob das wahr ist, was Jesus sagt, oder ob es wahr ist, das, was diese Leute sagen, was sie leben, diese Pharisäern. Und bevor Jesus weiterfährt und den Vorhang noch ein bisschen weiter aufzieht über das Leben dieser Leute und ihr konkretes Verhalten, stellt er uns das Original vor Augen Schauen wir ab Vers 8 wie Jesus hier eine Klammer und uns sein Wesen zeigt dass er uns auch in unserem Leben wiederfinden möchte. Das ist die Natur seiner Wirklichkeit. Die soll in meinem Leben, in deinem Leben sichtbar werden. Er will nicht nur aufdecken. Ist ja schön, auch ein gutes Geschäft heute. enthüllen, bringt Quoten, aber die Frage ist, und das ist auch nicht ungefährlich, investigativ Journalist zu sein, Hannes Jeniker, ein Schauspieler und auch Umweltaktivist, zum Beispiel erzählt, als er über die norwegische Lachsindustrie eine Doku gedreht hat, bekam er Morddrohungen. Und genauso, als er über die europäische Milchindustrie einen Film gedreht hat. Also wir merken, es ist gar nicht so uninteressant und auch nicht unspannend, so Dinge zu tun. Frage ist nur, hilft mir das immer nur aufzudecken? Brauche ich nicht auch die Wahrheit einer Lösung? Was wäre, wenn Jesus dir jeden Tag deine Sünden nur vorhielte als die Wahrheit, als das, was er bei dir gefunden hat? Ist das die Lösung? Das ist der erste Teil der Lösung. Aber er gibt dir auch die Hilfe an die Hand, wie es anders werden kann, wie ein neues Leben funktioniert. Und hier haben wir seine Handreichung. Wie soll er es wirklich sein? Diese Leute, die hier sich Leiter und Führer nennen und sich auch so aufführen, haben vergessen, wer sie sein sollten. Vers 11 nochmal. Der Diener aller. Aber das fühlt sich nicht groß an, wenn dich niemand so richtig wahrnimmt. Und das ist der wesentliche Punkt, den sie anstrebten. Anerkennung, Ehre, ihre Stellung zu behalten, Macht und Einfluss zu haben. Das sind die Kritikpunkte, die Jesus anspricht. Und er konterkariert alles, was diese Leute leben. Er stellt das auf den Kopf, aus der Sicht dieser Leiter, aber er bringt alles in die richtige Position, in die richtige Reihenfolge. Und hier ist Gottes Maßstab. Ab Vers 8. Dort haben wir Lehrer. Ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, das heißt Lehrer oder mein Lehrer. Und bedeutet es genau das, aber Jesus sagt, es gibt nur einen, der der wahre Lehrer ist, den du so nennen sollst. Jesus der Christus. Bisher hat er diesen Namen nie öffentlich ausgesprochen, dass er der Christus ist. Immer hat er gesagt zu seinen Leuten oder zu Menschen, die erkannt haben und ihn so angesprochen haben, sagt es niemand weiter. Hier äußert er sich wenige Tage vor dem Abschluss seines Dienstes, vor seinem Kreuzesgang, öffentlich so. Ich bin der Christus, dein Lehrer. Es ist ihm wichtig, hier Klarheit zu schaffen. So offenbart er sich deshalb auch hier genau so jetzt. Väter, keiner ist ein Vater auf Erden für dich im Sinne von Autorität, Oberhaupt oder Abstammung. Im damaligen Kulturkreis hatte der Vater noch eine andere Rolle wie heute. Das war eine absolute Autorität. Mittwochabend in der Gebetsstunde merken wir das manchmal, wenn Kulturen betrachtet werden, wo Christenverfolgung stattfindet und wir diese dann betrachten. Und da hören wir oft, dass da die Sippe, die Großfamilie bestimmt über das Leben und eben dann auch ein Urteil fällt. Und da sind die Väter, die absoluten Oberhäupter. Sie haben das letzte Wort, das Urteil zu sprechen. Und auch Rom stellt keinen Vater, der dir zu sagen hat, wo es lang geht. Nicht bestimmt, wie dein Glaube auszusehen hat. Auch hier sehen wir also eine völlige Schieflage. Und noch einmal betont er als Drittes, keiner soll sich Meister nennen lassen und so aufführen, als wenn er der wäre, der Autorität über dich hat. Nein, wir sind jetzt an einer anderen Stelle. Unser Platz, unsere Aufgabe, meine Stellung ist die Abvers 11, der Diener. und dienen ist nicht etwas, was wir vielleicht negativ belegen, weil wir vielleicht an irgendwelche Adligen denken, die Diener haben oder hatten und die dann immer auf das Wort des Herrn dann springen müssen und immer in korrekter Haltung da sind, immer verfügbar, Tag und Nacht musst du Leistung bringen, wenn gefragt. Nein, das ist eine Haltung, die mein Leben ausmacht. Es ist die, die der Natur des Christus entspricht. Er ist auf dem Weg gerade, der Diener aller zu werden, der größte Diener. Und um seines Namens willen, diene gern. Denn er hat dir und mir zuerst gedient. Und wie? Niemals kannst du das auch nur ansatzweise ausgleichen oder zurückzahlen. Und dann ist die zweite Gefahr, dass dieses Dienen dann auch zu einer Art Wettlauf werden kann. Wer ist denn jetzt der größte Diener? Rühmt man auch genug meine Hingriffen?
Meine Demut, meine Dienerschaft, meine Einsatzbereitschaft. Lass es einfach dein neues Normal sein. Deine Natur. Du tust es einfach, ohne darüber nachzudenken. Und auf den Modus umzuschalten, jetzt muss ich wieder Diener sein. Und dann ist die Gefahr wieder, dass du ein Pharisäer bist. Dann versuchst du ja damit vielleicht zu glänzen, dass du der größte aller Diener bist. Nein, deine Demut und Hingabe soll niemand rühmen, außer dein Herr selbst. Er wird dir vergelten. Und was du tust, das tust du nicht den Menschen, sondern Gott. Lass es so sein. Nicht, dass Lob und Anerkennung verboten sind und wir immer jetzt in dem Wettlauf sind, der unterste aller zu sein. Nein, Lob und Anerkennung sind okay. Motivieren auch. und wenn wir in die Briefe hineinschauen, dann sehen wir, wie das das Neue Testament eben auch in seiner Lehre durchzieht. So sollen wir dienen, leben, miteinander Umgang haben und darin Gott ehren. Als dem Herrn dienen wir und nicht, um anderen irgendetwas vorzustellen. Und am Schluss noch eine wichtige Anmerkung, die Jesus hier in Vers 12 noch bringt, aus Hiob, in den Sprüchen finden wir es auch, Petrus nennt diese Thematik, oder greift sie auf, er sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden. Also Gott wird am Ende auch hier ein Urteil geben. Wie war das denn mit deinem Leben? War das echter Dienst oder war das nur vorgespielt und du wolltest eigentlich groß sein? Ja, so sind wir nicht unterwegs und wollen immer den größten Bückling vor dem anderen machen, um damit zu glänzen. Auch das kann ein Sport werden. Nein, es gibt ein ganz normales Leben im Dienst Jesu. denn und das wissen wir auch dass diese demut oder das heißt ja nicht dass du nicht irgendwie auch eine struktur eine hierarchie hast in der familie braucht es eben mutter und vater die sagen muss lang geht die eltern immer von den kindern die demütigen sein sollten was wäre das dass keine Volksgemeinschaft, keine Familie, kein Unternehmen besteht in seiner Gemeinschaft ohne eine Ordnung, eine Rangordnung auch. Ein Miteinander soll es aber sein und nicht wie hier ein Beherrschen des Anderen. Ja, selbst Gemeinde hat Struktur. Wenn auch hier Jesus im Vers 8 betont, ihr aber seid alle Brüder. Das ist ein schönes Wort. Und daraus ist auch die Brüdergemeinde entstanden, diese Idee, es so als Schwerpunkt zu haben. Ein bisschen vielleicht manchmal übertrieben mit der Suche nach der Gleichheit aller, dass ja niemand irgendwie vorne ansteht. Und doch haben wir auch hier eine Leiterschaft, aber nicht im Sinne von Herrschaft. Sondern im Sinne von, das sind welche, die Verantwortung übernehmen, die ein bisschen den Blick heben und schauen, ist alles okay. ist Mangel irgendwo. Und daher ist auch ein schöner Vergleich, dass wir den Hirten haben. Denn Jesus ist der gute Hirte. Und so dürfen wir es auch in Gemeinde als Struktur erleben, dass Hirten da sind, nicht beherrschende Leiter. Und das sagt der Hebräer Briefschreiber dazu. Gedenkt an diese Leute. die den Überblick haben. Die schauen, wie hier, manchmal gelassen, manchmal auch außenrum laufend und etwas unterwegs, weil doch ein Problem besteht, aber die einfach hüten. Und nun kehrt Jesus wieder zu seinem Thema zurück. Er will den Vorhang weiter aufziehen, dass wirklich Klarheit herrscht. Das läuft aus dem Ruder, Punkt 3. Das läuft falsch ab Vers 13. Acht Punkte, die er hier anfügt und mit einem Wehe euch einleitet. Sein Gegenpunkt zu seinen Seligpreisungen, die auch acht Stück sind, könnt ihr mal gerne vergleichen. Das ist eine krasse Gegensatzliste. Es ist einfach nur fürchterlich, diese Liste jetzt einmal durchzugehen. Ich werde sie jetzt einfach jeweils kurz, jeden Punkt anzeigen, was Jesus hier meint. Ab Vers 13 beginnt er, ich habe dort zwei Wehe zusammengefasst mit der Überschrift Eure Mission, die Innere und auch die Äußere, wie Sie sie gehandhabt haben. Und da heißt es, wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr das Reich der Himmel vor den Menschen zuschließt. Ihr selbst geht nicht hinein und die hineinwollen, die lasst ihr nicht hinein. Ist das Mission? Mitnichten. Und dann Vers 15. Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr Meer und Land durchzieht, um einen einzigen Brüsseliten zu machen, also jemanden, der zum Judentum dann übertritt, der wird so genannt. Und wenn er es geworden ist, macht ihr einen Sohn der Hölle aus ihm, zweimal mehr als ihr seid. Also man k jetzt auch sagen er gibt ihnen eigentlich jetzt hier permanent rechts und links Ohrfeigen diesen Leuten so wie er sie hier eigentlich vorf mit ihrem Verhalten mit ihren Handlungen und wie er hier sie einfach bloßstellen muss. Bisher hat er mit ihnen immer diskutiert, hat mit ihnen geredet, hat mit ihnen Worte ausgetauscht, hat sie reden lassen, hat auch Antworten gegeben, immer in einer Weise, dass sie nichts mehr zu sagen hatten oft. Und hier muss er jetzt einfach kurz vor Schluss sozusagen einfach mal den Vorhang öffnen und den Leuten zeigen, die mit ihm unterwegs waren, die ihm zugehört haben, was sie für Leiter haben. Vers 13 bzw. 14. Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr die Häuser der Witwen fresst und zum Schein lange betet. Darum werdet ihr ein schwereres Gericht empfangen. Die Witwen der Häuser, ihr seid gierig. Vielleicht haben sie einerseits versucht, sie irgendwie zu unterstützen, haben Einfluss gewonnen auf sie. und letztlich hatten sie dann alles in der Hand, was diese Witwen eben noch zur Verfügung hatten. Ihre Häuser fresst, am Ende kassierten sie dann wahrscheinlich ein, haben so getan, als wenn sie ihnen irgendwie Unterstützung geben wollten. Es gab ja keine Versorgung für Witwen, kein Sozialsystem, wie wir es heute kennen, mit Renten und so weiter. Es wurde ausgenutzt, gierig und maßlos, unbarmherzig und scheinheilig obendrein, jebetet lange. Es hieß, dass sie drei Stunden am Stück, das wirkt natürlich, wenn man das so redet von ihnen, drei Stunden beten die. Oh ja, es wird nach Gerechtigkeit gerufen und sie wird kommen. Ihr habt verschobene Maßstäbe, Vers 16 bis 22. Hier geht Jesus etwas ausführlicher ein auf die Auslegung, wie sie das Wort Gottes ausgelegt haben. Wehe euch, ihr blinden Führer, die ihr sagt, wer beim Tempel schwört, das gilt nichts. Wer aber beim Gold des Tempels schwört, der das Gold heiligt, bzw. der ist gebunden. Ihr Narren und Blinden, was ist denn größer, das Gold oder der Tempel, der das Gold heiligt? Das gleiche sagt ihr über den Brandopferaltar, wo das, was darauf liegt, galt. der Brandopferaltar nicht. Und dann weiter, Vers 21, wer beim Tempel schwört, der schwört bei ihm und bei dem, der darin wohnt. Und wer beim Himmel schwört, der schwört bei dem Thron Gottes und bei dem, der darauf sitzt. Sie hatten völlig verschobene Maßstäbe. Eide sind eine rechtliche Verpflichtung. Und sie gaben unterschiedliche Gewichtungen jetzt. Von sich aus auf diese Sicht, was ein Eid bedeutet. Eine doppelte Bosheit war das. Sie erklärten Eide für nicht bindend. Andere, die musst du einhalten. Also wenn du diesen Eid sprichst, kannst du machen, was du willst. Wenn du diesen Eid aussprichst, dann musst du das einhalten. Letztlich ging es immer darum, dass ihre Möglichkeiten offen blieben. Hauptsächlich ging es darum, Mittel zu generieren, das Gold des Tempels und die Gabe auf dem Altar zogen sie vor, um die Menschen dann zu ermutigen, Gaben zum Altar und Gold in den Tempelschatz einzuzahlen, wovon sie wieder hofften dann zu profitieren, denn sie waren die Verwalter dieser Dinge. Und bei ihnen fehlt völlig und ganz das, was in Vers 22 steht, der Thron Gottes und der darauf sitzt. Sie saßen dort. Sie saßen dort auf diesem Thron. Das zeigt Jesus uns hier auf. Ab Vers 23 und 24. Völlig verschobene Werte. Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr die Minze und den Anis und den Kümmel verzehntet und das Wichtigere im Gesetz vernachlässigt, nämlich das Recht, das Erbarmen und den Glauben. Dieses sollte man tun, jenes nicht lassen. Ihr Blindenführer, die ihr die Mücke aussiebt, das Kamel aber verschluckt. Verschluckt. Drastische Worte und Bilder, die Jesus hier gebraucht. Und wir hören fast schon diesen Pharisäer, der in Lukas beschrieben wird, der da steht im Tempel und so nett von sich redet. Herr, ich danke dir, dass ich nicht bin wie dieser. Ich gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme. Ja, genau, von jedem Anis, von jedem Kümel, von jeder Gartenminze, die er erntet, macht er seinen Zehnten, schiebt ihn auf Seite, wohin auch immer der dann kommt, ob er in den Tempel gegeben wird oder was auch immer. Das war ihre Handlungsweise. Kannst du tun, so kleinlich sein. Jenes nicht lassen. Aber weißt du, was du vergessen hast? Die Hauptsache. Was ist denn mit Recht, mit Gerechtigkeit, mit Barmherzigkeit, mit Glauben? Wo sind sie? Nicht vorhanden die Grundlage des göttlichen Wesens und des Glaubens überhaupt. Werte, die er bei mir sucht, die ich nicht habe, auch nicht der Pharisäer in sich trägt. Ich brauche die neue Natur, die kann in diesen Dingen leben. Oh ja, und so musste er ihnen sagen, was Micha schon in seinem Wort gesagt hat, was ihnen völlig fehlte. Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert. Gottes Wort halten. Liebe und dem sein vor deinem Gott das war ihnen v abhandengekommen Blind nennt sie Jesus deshalb F die den Weg nicht kennen und erkennen Oder sogar bewusst zu ihren Gunsten auslegen und ausnutzen Völlig verschoben in dem, was sie als wichtig darstellen. Er vergleicht das mit einer Mücke und einem Kamel. Das allerkleinste in eurem Leben wollt ihr ausräumen. Reinigen. Die kleinsten Dinge werden dann wichtig gemacht. Und die großen Schwergewichte, die werden übersehen und ignoriert. Ihr verschluckt Kamele, sagt Jesus zu ihnen. Die kleinen Sünden wollt ihr austilgen, gut so. Klein fängt alles an, da anzufangen. Aber wenn dann die großen Dinge einfach toleriert sind, Fragezeichen. Ihr führt ein kleinliches Leben und das lasst ihr den Menschen, übertragt ihr auf die Menschen, fordert von ihnen das. Andererseits, wenn es um eure Interessen geht, verschluckt ihr ganze Kamele. Der falschen Reinheit und Heiligkeit setzt Jesus fort in Vers 25 und 26. Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr das Äußere des Bechers und der Schüssel reinigt, inwendig aber sind sie voller Raub und Unmäßigkeit. Du blinder Pharisäer, reinige zuerst das Inwendige des Bechers und der Schüssel, damit auch ihr Äußeres rein werde. Außen hui und innen pfui, so kennen wir es auch. Reinheit, die noch außen sichtbar wird, aber nicht echt ist. Nein, nicht diese Reinheit sucht Jesus, die man mit Waschungen und Geboten einhalten kann. Das war von ihnen gefordert. Sie sprachen ja Jesus einmal an unterwegs. Deine Jünger halten die Überlieferungen der Alten nicht ein, der Vor die Überlieferung, ja, nicht ein. Denn, ein schwerer Vorwurf, sie waschen ihre Hände nicht beim Essen des Brotes. Gut, wir lehren unsere Kinder auch, das zu tun. Hier waren sie halt manchmal unterwegs auf dem Feld oder irgendwo. Nicht überall gab es vielleicht Wasser zum Waschen. wie die Hände. Und Jesus hat es auch klar beantwortet. Kannst du Matthäus 15 mal nachlesen. Und am Schluss sagt er dort, ihr überdrehtet das Gebot Gottes, Freunde, um eurer Überlieferung willen. Und dann gibt er ihnen das als Beispiel Ehre, Vater und Mutter. Und dann kommt es mit diesen Eiden, die hier eben besprochen wurden, nämlich ins Gespräch, dass man die Eltern nicht versorgen muss, wenn man eine bestimmte Formulierung ausspricht. Und am Schluss zitiert er Jesaja 29. Dieses Volk ehrt mich mit meinen Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir. Da, wo Reinheit beginnt, mitten in deinem Herz. Wieder ist Blindheit hier der Vorwurf, den ihr innen machen müsst. Denn es ist ja genau andersherum. Innen fängt Reinheit an, nicht außen. Und so muss er ihnen auch falsche Heiligkeit vorwerfen. Vers 27. Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr getünchten Gräbern gleicht, die äußerlich zwar schön scheinen, inwendig aber voller Totengebeine und aller Unreinheit sind. Falsche Heiligkeit oder Scheinheiligkeit. Nun, das ist uns sicherlich allen nicht ganz unbekannt. Außen passend, innen sieht keiner. Und das Phänomen zieht sich durch die Geschichte der Menschheit. Man kennt diesen Begriff Potemkinische Dörfer, vielleicht hast du schon mal davon gehört. Die Geschichte dazu ist, dass Feldmarschall Grigori Aleksandrovich Potomkin, daher dieses Wort Potemkinische Dörfer, er habe Kulissen von Dörfern aufgestellt, und die vermeintlichen Bewohner von einem Dorf zum anderen dann transportieren lassen, um Katharina der Großen auf einer Reise durch Neurussland die großartige Entwicklung ihres Reiches vorzustellen. Schau, überall gibt es tolle Entwicklung. Sieht dann so aus. Da kann man es natürlich gleich erkennen, wenn da nur eine Folie hängt. Und hier in Tschechien hat man einfach immer nur die Fassade renoviert. Hinten sieht man nichts. Und hinten fällt es dann so langsam runter. Und von vorne, wenn du da stehst, denkst du, oh, schöner Wohnort. Aber wehe, du kommst von hinten. Und so zeigt uns Jesus einen Blick in das Innere. Tja, welches Herz da wohl das am besten abschneidet? Außengerecht und innen Gesetzlosigkeit. So ähnlich wie bei der Reinheit. Nach außen schön und innen voller Totengebeine. So ist der Vergleich hier. Nun ist meine Natur nicht diesem auch gleich und deine auch? Ist nicht jeder Mensch so geartet? Aber hier wurde das als gereinigt und heilig bezeichnet und so zum Ausdruck gebracht. So sind wir. Und Jesus hebt die Grabplatte hoch und lässt uns einen Blick hineinwerfen, was drinnen ist. nämlich vortäuschen falscher Tatsachen. Außen schön getüncht, schön weiß, innen ist der Tod. Und als letzten Punkt hat er noch ihre falsche Moral, die er hier ihnen noch aufzeigt. Wehe euch, in Vers 29, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr die Gr der Propheten baut und die Denkm der Gerechten schm und sagt h wir in den Tagen unserer V gelebt werden uns nicht mit ihnen des Blutes der Propheten schuldig gemacht Natürlich. Es gab immer Zeiten, wo Propheten und Männer Gottes aufgetreten sind. Manche sind umgekommen. Und diese wurden hier nun schön gepflegt und als Denkmal aufgebaut von ihnen. gepflegt und diese Worte gesagt, wenn wir damals gelebt hätten, wäre es anders gelaufen. Natürlich. Kannst du von dir sagen, dass du im Dritten Reich auf jeden Fall auch im Widerstand zu finden gewesen wärst? 70 Jahre später kann man das natürlich betonen und sagen, so hätte ich es gemacht. Distanz lässt das zu, aber wehe, wenn deine heutigen Taten dich etwas kosten. Wenn es um das Reich Gottes geht, wäre es dann noch immer so deine Aussage? So auch hier der Blick zurück, einige hundert Jahre zurück, ließ sie den Zeigefinger heben und sie in ein gutes Licht stellen. Wir hätten es besser gemacht, natürlich. Wisst ihr was, sagt Jesus zu ihnen, ihr seid die Nachkommen von diesen Leuten. Vers 31. So gebt ihr euch selbst das Zeugnis, dass ihr Söhne der Prophetenmörder seid. Und gebt ihnen nur noch eine einzige Antwort. Macht ihr nur das Maß eurer Väter voll. Ihr seid ihre Nachkommen und benehmt euch genauso. Man sieht es nur nicht, weil eure Gräber so schön weiß getüncht sind. Aber die Zeit wird kommen, wo ihr das Maß eurer Vorfahren vollmacht. Und so zieht Jesus einen Strich unter diese Horrorliste und lässt uns noch sein gerechtes Urteil hören. Ab Vers 33 und sagt, ihr Schlangen, ihr Ottengezücht, wie wollt ihr dem Gericht der Hölle entgehen? Die Begriffe bisher waren wenig rühmlich, Heuchler, Blindeführer, Narren. Und jetzt kommt das noch dazu, Schlangen und Schlangenbrut. Es gibt sicherlich schönere Texte in der Bibel zu bearbeiten, das kann ich dir versichern. Und ich habe es eben ja schon euch erzählt, ich habe gedacht, ich überspringe es einfach, Punkt. Aber der Maßstab, den Jesus in Vers 8 bis 12 setzt, den dachte ich, der ist wichtig, den lasst uns einfach anschauen. Und lasst uns auch einfach diesen Blick in diesen Abgrund menschlichen Herzens hineintun. Klar können wir uns jetzt gemeinsam in die Loge setzen und diesen Pharisäern zuschauen und wie sie hier fertig gemacht werden und die Hände im Schoß uns drehen und sagen, wie gut, dass ich nicht bin wie dieser. Wie der Pharisäer damals. Und doch ist es nicht so, dass auch unsere Herzen nicht besser sind als diese. Vielleicht tun wir diese Dinge nicht, die Sie hier beschrieben bekommen, diese Leute. Aber, und das ist die Frage, wir sind jederzeit in der Lage, auch aus dem Ruder zu laufen. Auch das hier war nicht vorgestern passiert. Das ist über viele Jahrzehnte, hat sich das entwickelt und ist gereift, hat klein angefangen. Und ein Ergebnis, das Jesus hier zur Sprache bringt, lautet als Frage formuliert, wie wollt ihr dem Urteil der Hölle entgehen? Ich sag euch, wie. Eine klare Antwort wäre, aufrichtige Demut und Umkehr eurer Herzen. Und diese Möglichkeit bringt Jesus ihnen sogar noch ins Gespräch, Fest 34. Siehe, darum sende ich euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte, für die ihr euch ja eigentlich selber haltet. Und etliche von ihnen werdet ihr töten und kreuzigen. Und etliche werdet ihr in eure Synagogen geißeln und sie verfolgen von einer Stadt zur anderen. Er sendet ihnen noch einmal die Wahrheit. Das hat er vor. Wahrheit, die ihr hören müsst. und er will sie ihnen noch einmal vorlegen. Und sie war schon so viele Jahre mitten unter ihnen, und sie hatten mit ihr gesprochen, mit der Wahrheit, mit ihm selbst, und hatten schon früh einen Entschluss gefasst, wie können wir ihn umbringen. Es gibt einen Punkt an einem Flugzeug, wenn es den Startvorgang nicht mehr abbrechen kann. Das ist der Point of No Return. Der Punkt ohne Wiederkehr. Und der ist hier für sie gekommen. Jesus sagt ihnen, dass er noch einmal ihnen die Wahrheit sagen wird und sagen lassen will. Sagt ihnen aber auch, wie sie handeln werden. Und damit ist das Urteil gesprochen. Damit über euch ab Vers 35 alles gerechte Blut kommt, das auf Erden vergossen worden ist, vom Blut Abels angefangen. Das bringt er mit ihnen in Verbindung. Bis hin zu dem Blut des Thacharias, des Sohnes Barachias, den ihr zwischen dem Tempel und dem Altar getötet habt. Das ist der erste Märtyrer, wenn wir wollen, Abel. Und der letzte im Alten Testament, in der zweiten Chronik können wir den finden, der hier genannt wird. Das ist die Klammer, die ihr ersetzt. Das ist euer Leben dazwischen. Und das ist euer Urteil darüber, weil ihr das Blut der Gerechten auf diese Erde vergießt. Wahrlich, ich sage euch, dies alles wird über dieses Geschlecht kommen. Es ist nicht mehr viel Zeit für euch. Ja, was bleibt mir, was bleibt dir? Nach einer solchen Liste voller Horror und Abschaum, die dich vielleicht denken lässt, puh, ganz so schlimm ist ja bei mir doch nicht.
Schön, wenn es so ist. Das kann sein. Und doch redet hier Jesus mit den Menschen, die hier mit seinen Jüngern direkt diesen ganzen Umgang erlebt haben, die er mit ihnen hatte. Gar nicht direkt mit ihnen selbst. Er deckt auf, spricht mit den Menschen und zeigt ihnen seine Wahrheit. Denen, über die, denen sie vertrauten, ihren Leitern. denen sie mehrheitlich wenige Tage später wiederum zuhören würden und auf ihr Anraten würden sie alle wieder im großen Chor rufen, kreuzige ihn! Das war das, was er ihnen hier über sie zeigen wollte. Ja, las Jesus diesen Maßstab setzen. Vers 8 bis 12 sind die Anleitungen und die Anweisungen dazu. die Klarheit der Aussagen Jesu und sein durchdringender Blick in Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges lassen, keine Zweifel über seine Erhabenheit. Diese Worte hier auch mit Recht und mit dieser Deutlichkeit sagen zu können, denn er ist die Wahrheit, er ist der Weg, er ist das Leben Und niemand kommt zum Vater als nur durch ihn. Das sagt doch alles. Kein anderer Weg, so wie er hier alternativ durch ein menschliches System etabliert worden war. Und wie immer, wenn Menschen die Finger im Spiel haben und es um Macht und Ehre geht, es geht gründlich schief. Und selbst wenn es ein religiöses System wie hier etabliert worden war, dass es eine kleine Elite Macht gab die unvorstellbar und ausbeuterisch obendrein war und das menschliche Herz ist von Natur aus unf um eben Gerechtigkeit Barmherzigkeit und Glauben hervorzubringen Aber das will Jesus bewirken, ein Herz dir geben, das genau das kann. Und dann kommt es uns auch nicht mehr unfähig vor, dass wir uns eben nicht Lehrer und Väter oder Meister nennen lassen wollen. Und das fällt uns leicht, dass wir sagen können, Jawohl, ich habe Brüder und Schwestern. Und er ist der Erste davon, Jesus. Und ihm zu dienen, ist die wahre Maßeinheit im Reich Gottes. Vielleicht kann das noch ein bisschen dauern, bis du das wirklich verinnerlicht hast. Macht nichts, Geduld ist bei Gott groß geschrieben. Eine Tugend unseres Vaters im Himmel. Auch solche Worte, die wenig erbaulich klingen, lass sie zu und sie ihre Wirkung entfalten. Jesus ist jemand, der klar und wahr ist, der uns nicht über irgendetwas im Unklaren lässt. Und das gehört auch zu seinem Attribut, die Wahrheit zu sein. Er schenkt uns reinen Wein ein, und das ist gut, aber er zeigt uns auch die Hoffnung der Umkehr und der Annahme seiner Werte auf. Gut, wenn so jemand unser Meister ist. Kein Meister, der nur schwere Lasten aufbürden will, die er selbst nicht tragen will oder kann, so wie Stift Heinrich es seinem Meister damals vor den Kopf gesagt hat. Dieser Meister hier heißt Jesus und er trägt die schwerere Bürde als du, denn er trägt alle deine Schulden an das Fluchholz von Golgatha. Das ist ein wahrer Meister. Amen.